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DE1819238U - Elektrohydraulische steuervorrichtung. - Google Patents

Elektrohydraulische steuervorrichtung.

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Publication number
DE1819238U
DE1819238U DEA15273U DEA0015273U DE1819238U DE 1819238 U DE1819238 U DE 1819238U DE A15273 U DEA15273 U DE A15273U DE A0015273 U DEA0015273 U DE A0015273U DE 1819238 U DE1819238 U DE 1819238U
Authority
DE
Germany
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control
spring
control device
lever
oil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA15273U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEF HEINZ REINECKE K G APPBA
Original Assignee
JOSEF HEINZ REINECKE K G APPBA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEF HEINZ REINECKE K G APPBA filed Critical JOSEF HEINZ REINECKE K G APPBA
Priority to DEA15273U priority Critical patent/DE1819238U/de
Publication of DE1819238U publication Critical patent/DE1819238U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/04Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
    • F15B13/0401Valve members; Fluid interconnections therefor
    • F15B13/0402Valve members; Fluid interconnections therefor for linearly sliding valves, e.g. spool valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/04Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
    • F15B13/044Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor operated by electrically-controlled means, e.g. solenoids, torque-motors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B20/00Safety arrangements for fluid actuator systems; Applications of safety devices in fluid actuator systems; Emergency measures for fluid actuator systems
    • F15B20/008Valve failure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Geb rauoh nust e ren mld'u n g
    ---------------
    t.
    Firma Josef Heinz Reineke KG. t Apparatebau B o 0 h H m t
    Von-Ebner-schenbaoh-Str. 5 f
    "Riektro-hydrauliohe Steuervorrichtung"
    ?
    !
    I,
    Das vorliegende Muster bezieht sich auf eie elektro-hydraulische
    Steuervorrichtung, bei der das zu steuernde Stellglied, beispiels-
    j>
    weise ein Ventil, durch einen hydraulisch etätten Steuerkolben
    von einer elektrischen Stellkraft aus betätigt wird.
    .
    Derartige elektro-hydraulisch arbeitende Steuervorrichtungen haben
    sich in jüngerer Zeit in der Regeltechnik llgemein durchgesetzt,
    da sie gegenüber den entweder rein elektromotorisch oder rein hy-
    draulisch betätigten Steuervorrichtungen 4 entscheidenden Vorteil
    aufweisen, dass sie bei großer Stellkraftnur kleine Stellzeiten
    erforderlich machen.
    "
    Derartige elektro-hydraglisohe Steuervorriohto. ngen bestehen aus einem
    die Ölzufuhr zu den. Steuerkolben über ein Steuerventil regelnden Düaen-
    system, zwischen dem eine schwenkbare Prallplatte durch Steuerimpulse
    bewegt wird bei den elektro-hydrau uUaohen Steuervorrijshtungen ist die
    Prallplatte als Anker eines mit einem Steuergleichstrom gespeisten
    Elektromagneten ausgebildet, der zwischen zwei entgegengesetzt wirken-
    denZugfedern,vondenendieeineaneiner Blattfeder Justierbar be-
    festigt ist, in der Mittellage gehalten wird.
    J
    Diesebekannten elektro-hylraulisahva arbettenden Stouertorriehtungen
    besitzen ein integrales Verhalten und sind daher nicht immer null-
    punktsicher. Bei der ustergemäesen Ausführungsform einer derartigen
    elektro-hydraulischen Steuerung wird dieser Nachteil vermieden
    dadurch,, daas de'p SteuerBystem eine den Steuerstrom entgegenwirkende
    Kraft vom Stellglied her angebracht wird. 4en wird mlzetergemäse
    dadurch erreicht, dass die zweite, an den Prallplattenanker angreifen-
    de Zugfeder an einem nach Art einer Blattfeder ausgebildeten Hebel
    befestigt und der Hebel über eine Rückholfeder mit dem vOM Steuerkol-
    ben betätigten Rückstellglied derart gekuppt ist, da die Kraft
    der Rückholfeder der veränderlichen Ankerkraft entgegenwirkt. Durch
    diese Masonanne ird ein nullpunäaicheres Verhalten erreicht. Um die
    Kraft der Rückholfeder dem Steueretrombereich und dem Arbeltaeg anzu-
    passen, sind in weiterer Ausbildung des uatre die den Prallplatten-
    anker in der tJittellage haltenden Zugfedern Mnd die. Rückholfeder so
    aufeinander abstimmbar, daas der steuerglei+etrom zur Erzeugung der
    Magnetkraft dem Rilckführweg zur Erzeugung der Ankergegenkraft propor-
    tional ist. Diese Abstimmung der Federn kam derart erfolgen, dass
    die Rückholfeder an dem Rüokstellglied in einer drehbaren Scheibe auf-
    gehängt ist, aodasa durch Drehung der Scheibe eine Veränderung der
    übersetzung zwischen dem Federhebel und dem ücksellglied erfolgen
    kann, ohne dann die Länge und die Kraft der üokholfeder beainflusst
    werden. Eine derart ausgebildete Steuervorrichtung kann jedem Bedarfs-
    fall angepasst werden,
    ;,
    .
    Die mustergemüsse Anordnung eines unter der Wirkung des Rück-
    stellgliedes stehenden Poderhebelo zur Aufhängung der an dem Prall-
    plattenanker angreifenden Feder ermöglicht es, eine zusätzliche Hand-
    steuerung vorzusehen, die bf : i Ausfall der elektria-'hen Notergie einge-
    schaltet werden kann. Diese Handsteuerung besteht, muatergeäss
    aus einem durch Drehung oder aeitsiale Verechiebung von Ham battig-
    baren Organ, dass bei Ausfall des StRur. eleiohetromegit dem vom
    Ilückstellglied beaufschlagten, durch eine Zugfeder"it de Frall-
    plattenanker verbundenen Federhebel in Eingriff tritt und diesen in
    der einen oder anderen Richtung bewegen kann. Auf diese Weise wird
    erreicht, dass bei Ausfall des SteuygloichstTOtnea, d. h. bei Strom-
    loswerden der die Bewegung des Prallplattenankera steuernden Spule
    durch Beeinflussung des Federhebela, eine Vertellung des Prallplat-
    tenankers in der einen oder anderen Richtung erfolgen kann tmd damit
    das Stellglied über den hydraulischen Teil der Steuervorrightung in
    der einen oder anderen Richtung bewegt werden : kann
    Das den Federhebel boeinfittssende, von Hand btatigbare-Organ kann
    aus einem Schwenkhebel bestehen, der bei Sohwomkmg ann einer an-
    wirksaman tittellage in die eine oder andere Richtung den mit dem
    Prallplattenanker und der Rückholfeder verbundenen Federhobel in der
    einenoder anderen Riohtung bewegte DaaaasSiche, von'Hand be-
    tätigbare Organ kann aber iuch ans einem DrMcnopt bestehen t der
    bei Betätigung pittela einer an ihn angeordneten schiefen Ebene das
    Ende des Poderhobeln beau'eohlagt und entsprechend der leigunge-
    richtung der schiefen Ebene verschiebt. muatexgemäan ist der
    0
    Druckknopf um seine Achse um 180 drehbar, damit die Neigungarioh-
    tung der schiefen 3bene umgekehrt werden kann. und damit eine wahl.
    t
    weise Schwenkung dea federhebels in der einen oder anderen Richtung
    bewirkt werden kann.
    Um auch bei Ausfall den Stromes für den die Förderpumpe der hy-
    draulischen Einrichtung betätigenden itotor dte Stenervorrichtung
    weiter handhaben zu können# ist in weiterer Ausbildung des Musters
    ein die Öl. Pumpe in Drehung versetzenden, vonHand über eine Kurbel und
    eineKupplung betätigbares Getriebe vorgesehen und ein/xusätzlicher,
    die zum Steuerkolben führenden Ölleitungen bei Absinken des Öldruckes
    abechlieasendes Sperrventil angeordnet, Diese Anordnung eines Ge-
    triebes und eines zusätzlichen Spev ventils ernoglicht es, bei aus-
    fallendem totorstrom die Ölpunpe Ubfir dau zuadz2, icheg von Rand be-
    tätigbare Getriebe zu betreiben und den zur stoerung erforderlichen
    öldruck zu erhalten. Um bei Ausbleiben des motors und dem damit be-
    wirkten Abfall des Öldruckes *x den Uteuerzylinder In seiner Stellung
    festzuhalten, ist dAS zusätzliche Sperrventil angeordnet. Dieses
    Sperrventil lietnustergemässaibohende-Steuerkolben und dem
    Steuerventil und besteht aus einem auf der einen Strinseite durch eine
    Druckfeder und auf der anderen Stirnseite durch den Öldruck beauf-
    "
    schlagen Kolben, der unter Wirkung des Öldruckes die vom Steuerventil
    zum Steaerkolben führendezi Ölleitungen offenhält und bei Absinken den
    Öldruckes abechlieest. Auf diese Weise wird erreicht, daaa beim Aus-
    bleiben des Öldruckes sich der Kolben des sperrventils unter Wirkung
    seiner Feder verschiebt und hierbei die von der Steuerventil zum
    Steuerkolben führenden zeitungen abDchliesst. Wird durch das von Hand
    betätigte Getriebe der Öldruck wieder hergestelltg ao kehrt da, 9 Sperr.
    ventil in seine Normalstellung zurück, in der die Verbindung zwischen
    Steuerkolben und Steuerventil hergestellt ist
    UM. den durch den 3teatirgliechatrow% in dem Ulektromagenten bestehenden
    reanenten Mgnetiemu8 zu beaêtigen ist in woerer Ausbildung des
    leunters dem Steuergleichstrom ein Wechselstrom tiberlagertp der zu-
    folge seines ständigen Wechsels den remanaten..-ragnetismua =, wiriteam
    '
    , maoht und damit die Anapreobe"pfindlichkeit d Prallplgttenankere
    wesentMherhM.
    Um die wttatergeäaae Staervorriohtung für jeden beliebigen $steck
    verwenden zu kennen, ist in weiterer AuebildMg des atera die Steu-
    erspule exploaionseicher ausgebildete
    Die beiliegende Zeichnung zeigt eine beispieleeiee Au-sführngBforp
    't
    destquetern, und ee be-, eutett
    Abbildng 1 ßchenatische Dara lung der muster-
    senkt mit Hand. teuerung ver-
    sehenensteaervorr-chtang,
    Abbildung 2 Darstellung einer obgewandelten Austüh-
    rungsform der Handsteuerung.
    Der Blektrovotor l, der mit Drehstrom betrieben wird, treibt eine öl-
    pumpe 2, die das Öl über die Leitung 3 dem ölfilter 4 zebrderte Das
    zuviel geforderte Öl wird über das Federventil 5 und die Leitung 6
    in den Ölbehälter zurückgetordert. Vom Filter 4 gelangt das Öl über
    die Leitung 7 in die Hülse 9 des Steuerventils 8. In der Hülse 9 ist
    der Kolben 10 verschiebbar gelagert, der an beiden Stirnseiten durch
    die Federn 11 abgestützt wird. Das in de Steuerventil 8 geforderte
    Öl gelangt bei der in der Zeichnung gezeigten Gleichgewichtsstellung
    e
    : \
    über die Leitung 12 zu den Drosseln 13 und von dort zu den Düsen 14
    uns den Stirnseiten des Kolbens 10. Das aus den Düsen 14 unter Druck
    austretende Öl trifft aufdie PrallplattedesAckers18 und gelangt
    durch die Bohrung 15 und die Leitung 16 des Steuerventile 8 in den
    ölbehälter zurück. Der Anker 18 i6 im Dr hpunkt 17 schwenkbar aufgehängt
    und wird durch den Elektromagneten 19 zufolge den durch die Leitung 20
    zugeführten Gleichstroms aus a er Yittol » avagelen
    Die Gleichspannung 20 wird duxch eine über Üe Leitung 21
    zugeführteWechse'lapannung überlagerte Am Sade des Ankers M sind
    zweientyiefedy22, 23 bestigt. Die Zenriorfeder 22 ist mit
    'b"f estigto Das
    ihrem anderen Rnde an einer juatjgrbaren Blattfeder 24 befestigte Das
    zweite Ende der Zentrierteder 23 ist an e1n rederhebel 25 befestigt
    an dem die Rückholteder 26 angreift t die an feiner drehbaren Scheibe 27
    des Ktokstellgliedee 28 abgehängt ist. Daaüokstellglied ist it
    seinem Ende an der Kolbenstange 29 des steuerkolbens 30 angelenkt.
    Der Steuerkolben 30 wirkt auf das Stellglied 31t das ein Einsitz-
    ventil darstellt Zu den beiden Enden des Zylinders des
    Steuerkolbens 30 führen die Leitungen 32. 33t die Über das Sperr-
    ventil 34 in dem Steuerventil 8 enden. Das Sperrventil 34 besitzt
    einen achsial verschieblichen Kolben 35t der an seiner einen Stirn-
    seite von der Druckfeder 36 beaufschlagt wird, während seine andere
    Stirnseite über eine von der Leitung 7 abzweigende Leitung 37 mit dem
    aus des er 4 austretenden Drucköl beaufschlagt wird.
    Die Handsteuerung geass Abbildung 1 besteht aus einem drehbaren Hebel
    38 der in der gezeigten Mittellstollung au<ear Eingriff mit dem Peder-
    hebel 25 steht, jeodch bei Linksschwenkung auf der linken Seite und
    bei Rechtsschwenkung auf der rechten Seite aea Federhebels 25 zum Ein-
    griff kommt und diesen Toderhebel in die jeweilige Riclzt=g bewegt#
    wodurch ein Anschlag des Ankers 18 bewirkt wird. Die in Abladung 2
    g zeigte abgewandelte Ausführungtifora der Handsteuerung besteht aus
    einem drehbaren acheial verschleblichen Knopf 39p an dem ein'Schaft
    m
    40 befestigt ist, die die schiefe Ebene 41 besitzt In der gezeigten
    Stellung ist die Handsteuerung ausgeschaltet Wird der Knopf 39 nach
    unten geführt. so wird der Federhebel nach rechts bewegt. Um eine
    entgegengeeetzt gerichtete Bewegung des ? 9d. erhebels 25 zu erreichen
    wird der Knopf 39 u 1800 gedreht, wobei di schiefe Rtme41 eine
    entgegengesetzt gerichtete Stellung eins <m& bei Aatwartafuhrung
    den lederhebel 25, noch linke bewegte
    Zwischen den Motor 1 und der Olppe 2 ist ei Zahnradgetriebe 42
    angc. orlnet, das durch eine Kuwlung 44 eingorüökt und mittole der
    Kurbel 43 in Tätigkeit gesetzt werden kann. Hierdurch wird bei still-
    stehendem elektromotor 1 die : Ppe 1 betätigt ; and DruckI über die
    j
    Leitung 7 gefordert. ;
    i
    Die'. irkungßweise der mustergemässen Steuervorrichtung Ißt folgendes
    Die Zeichnung zeit die normale Gleichgewichtslageg, bei der sich der
    Anker 18 in der Kittellage befindete Brhält der Elektromagnet 19 einen
    "--'"'- ...-,
    Steuerimpuls, so wird je nach der Stromrichtccng der Anker 18 nach
    links oder nach rechte geschwenkt* Hierdurch nird die eine dier beiden
    Düsen 14 mehr oder weniger abgedeckt, so daa) % aaf Grund der hierduroh
    gegebenen unterschiedlichen Druckverhältniea an dan Stirnaeiten des
    Kolbens 10 dieser nach einer Richtung veracoen wird, wobei in die
    eine der Leitungen 32,33 über die Leitung 7nd die SteuerhtHse 9
    Öl gefördert wird, wodurch sich der Steuerkolben 30 nach oben oder
    unten ve so. iebt und das Ventil 31 öffnet odr schliesatw Bei Ver-
    schiebung den Steuerkolbens 30 wird das Rück$tellglied 28 Um seinen
    Aufhängungspunkt geschwenkt und dait unter Wirkung der Rückholfeder 26
    der Federhebel. : 5 so geschwenkt, daus der Anker 18 in die Ruhelage
    zurückkehrt; damit stellen sioh in dem Stuevntil. gleiche Druck-
    verhltnisse her, so dass der Kolben lo wiederum die in der Zeichnung
    gezeigte Lage einnimmt und den Steuerkolben tilleatzt «
    : r
    Fällt der strom für den rotor 1 aus, wird dit Ölpumpe stillgeaetzt,
    wodurch d(r Cldnok in der Leitung 7 auf den Wert Null sinkt. Um bei
    diesem Zustand den Steuerkolben 30 in der eingenommenen Lage zu halten,
    verschiebt die Feder 36 den Kolben 35 des Sperrventils 34 nach rechte,
    wodurch die Leitungen 32, 33 von dem Steuerventil 8 abgetrennt werden.
    Hie durch wird erreicht, da. ss der Steuerkolben auch untr Belastung
    in seiner augenblicklichen Lage verharrt, auch wenn der Steuerstro ! ! !-
    kreis vom Regler nicht unterbrochen wird. Tritt bei stillstehendem
    votound gespeistem Steuerstromkreis iM Regelkreis eine meßwert-
    abweichung auf, dann muss um diese zu korrigieren, die : Pumpe 2 von
    Hand betätigt werden. Zur Inbetriebnahme der Pumpe 2 wird das Getriebe
    42 über die Kupplung 44 an die Pumpe 2 angeschaltet, ao daas durch
    Drehen der Kurbel 43 von der Pumpt 2 erneutder erforderliche Öldruck
    erzeugt wird. Durch diesen Öldruck\?i: d das Sperrventil 34 in erle
    gezeichnete Lage zurückgeführt und die Sperrung der Leitungen 32, 33
    aufgehoben, so daßs der nlltrom über daß Intakt befindliche elektro-
    hydraulische Steuersystem de Arbeitssylinder so lange zugeführt wird,
    bid die Itegulabweichung den Wert Null erhält Auf diese Weise wird
    die von dem Steuergleichstrom erzeugte elektromagnetische Kraft durch die
    Gegenkraft der Rückholfeder 26 aufgehoben nn< die ittollage dea
    Steuerayatena erreicht. Gleichzeitig wird auqh der Oletron zum Steuer-
    kolben 30 gesperrt, da der Kolben 10 des Steuerventils 8 gegenüber
    der Hülse 9 eich in der itteletlluagbwfinAat.....
    Fällt das gesamte elektrische Netz aus, dann wird neben desn Motor 1
    auch der Elektromagnet 19 stromlos. In diese ! Falle muss neben der
    Handbetätigumg dar Olpurapc 2 auch das elektrJ-hydral1aOhe 5teuers18tem
    von Hand beeinflusst worden. Da die RUckholf der nicht unmintelbar
    an dem Anker 18 befestigt ist, sondern über an Federhebel 25 auf
    die Zentrierfeder 23 irkt, besteht die Möglichkeit eine Handsteuerung
    s
    durch Beeinflussung des Federhebele 25 vorzunehmen. Die-Zentrierfedera
    22, 23 sind so it vorgespannt, dass sie den gesamten Weg dea Ankere
    18 zulassen, ohne dassihre Vorspannungen aufgehoben werden. Die Hand-
    steuerung erfolgt bei der in Abbildung 1 gezeigten Ausführungsform
    durch das Umlegen des Handhebels 38 in die eine. oder andere Stellumg.
    Bei der in Abbildung 2 gezeigten Ausführungßform erfolgt die Handsteu-
    erung durch die Drehung des Knopfes 39 in di jeweilige Stellung und
    durch des Herunterdrücken des Knopfes 39;durch die Handsteuerung wird
    der Federhebel 25 bewegt und überträgt sbine Bergung auf den Anker 18.
    Nunmehr wird die ölpumpe 2 von Hand angetrieben und das Drucköl auf
    den Steuerkolben 30 über das Steuerventil 8 und das Sperrventil 34 ge-
    geben. Die ölpumpe 2 wird von Hand so lange betätigt, bia der gewünschte
    Hub im St, uerkolben 30 augführt ist.

Claims (4)

  1. S h u t z a n a p r ü c h e
    1. lektro-hydraulisohe, über einen durch öldruck betätigten Steuerkolben auf ein Stellglied arbeitende Steuervorrichtung, bestehend aus einem die ölzufuhr zu den Steuerkolben über ein Steuerventil regelnden Düsensystem, zwischen den eine schwenkbare Prallplatte durch'Steuerimpulse bewegt wird, wobei tTrallplatte als Anker
    eines Elektromagneten ausgebildet und zwischen zwei entgegengesetzt wirkenden Zugfedern, von denen die ine an einer Blattfeder justierbar befestigt tat, in der Mittellage gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Zugfeder n einem nach Art einer Blattfeder ausgebildeten Hebel befestigt und der Hebel über eine Rückholfeder mit dem vom Steuerkolben betätigten Rückstellglied derart gekuppelt ist, dass die Kraft der Rückholfeder der veränderlichen Ankerkraft entgegenwirkt.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Prallplattenanker in der Mittellage haltenden Zugfedern und die Rückholfeder so aufeinander abstimmbar sind, dass der Steuergleichstrom zur Erzeugung der Magnetkraft den Rückführweg zur Erzeugung der Ankergegenkraft proportional ist.
  3. 3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, Dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausfall des Speisestromes dem als Blattfeder ausgebildeten Hebel ein durch Drehung oder achsiale Verschiebung von Hand betätigbares Organ zugeordnet ißt, das bei Ausfall des Steuergleichstromes mit dem vom Rückstellglied beaufschlagten, durch eine Zugfeder mit dem Prallplattenanker verbundenen Pederhebel in eingriff tritt und diesen in der einen oder anderen Richtung bewegen kann.
  4. 4. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das von Hand betätigbare Organ aus einem Schwenkhebel besteht, der bei Schwenkung aus einer unwirksamen Mittellage in die eine oder andere Richtung den mit dem Prallplattenanker und der Rückholfeder verbundenen Federhebelin der einen oder anderen Richtung bewegt. J
    5. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das von Hand betätigbare Organ aus einem achsial verschieblichen Druckknopf besteht, der bei Betätigung mittels einer an ihm ange- ordneten schiefen Lbene das bnde des Federhebela beaufschlagt und in entsprechend der Neigungsrichtung der s hiefen bene verschiebt. ß 6. Steuervorrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, dass der Druckknopf un 180° drehbar angeordnet ist zwecks Erreichung
    einer entgegengesetzten Richtung der schiefen 4beine*, 7. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 bis dadurch gekennzeichnet, dass der ölpumpe in an sich bekannter Weise ein bei Ausfall des Speisestromes von Hand betätigbares Getriebe und ein zusätzliches, die zum Steuerkolben führenden Ölleitungen bei Absinken des Öld@rckes abschliessendes Sperrventil angeordnet ist, das zwischen dem Steuerkolben und dem Steuerventil angeordnet ist und aus einen auf der einen Stirnseite durch eie Druckfeder und auf der anderen Stirnseite durch den Öldruck beaufschlagten Kolben besteht, der unter der Wirkung des Öldruckes die vom Steuerventil zum Steuerkolben führenden Ölleitungen offenhält und bei Absinken des Öldruckes abschliesst.
DEA15273U 1960-06-24 1960-06-24 Elektrohydraulische steuervorrichtung. Expired DE1819238U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA15273U DE1819238U (de) 1960-06-24 1960-06-24 Elektrohydraulische steuervorrichtung.

Applications Claiming Priority (1)

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DEA15273U DE1819238U (de) 1960-06-24 1960-06-24 Elektrohydraulische steuervorrichtung.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1819238U true DE1819238U (de) 1960-10-06

Family

ID=32933032

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA15273U Expired DE1819238U (de) 1960-06-24 1960-06-24 Elektrohydraulische steuervorrichtung.

Country Status (1)

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DE (1) DE1819238U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183760B (de) * 1961-09-08 1964-12-17 Continental Elektro Ind Ag Elektro-hydraulisches Stellgetriebe fuer Ventile
DE1260903B (de) * 1963-08-22 1968-02-08 Bendix Corp Elektrohydraulische Steuereinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1183760B (de) * 1961-09-08 1964-12-17 Continental Elektro Ind Ag Elektro-hydraulisches Stellgetriebe fuer Ventile
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