DE1819175U - Konsolgeruest fuer den schornsteinbau. - Google Patents
Konsolgeruest fuer den schornsteinbau.Info
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Description
-
Gerüst.Konsolgerüst für den Schornsteinbau S c h o r n s t e i n b a u ===========================, Gegenstand der Erfindung ist ein Konsolgerüst für den Schorn- steinbau und vorzugsweise die Konsole selbst für ein derartiges - Es ist bekannt, für Reparaturarbeiten an Fabrikschornsteinen und ähnlichen Hochbauten am Schornsteinumfang Arbeitsgerüste anzubringen, die aus sternförmig angeordneten Konsolen bestehen, welche durch Laufstege aus starken Brettern (Bohlen) verbunden sind. Zur Befestigung am Schornstein sind die Konsolen mit Haken versehen, mittels deren sie an Stahlseilen aufgehängt werden, die-unter Zwischenlegung hölzerner Abstandklötze-um den Schornstein gespannt sind. Obgleich ein einziges Seil die Last des Konsolgerüstes aufzunehmen imstande sein muß, werden aus Sicherheitsgründen stets zwei Seile verwandt.
- Trotz strenger Anforderungen der Bauaufsichts-und Sicherheitsbehörden verbürgen die zurzeit bekannten und zugelassenen Gerüstkonstruktionen noch nicht die erwünschte volle Sicherheit weder gegen einen etwaigen Seilbruch noch gegen Sturm und Gewitterböen und dgl. Gefahren. Die Bohlen werden gegen Verrutschen und gegen das Forttragen durch Windstöße geschützt durch Festbinden mit Hanfseilen oder Bindedraht, jedoch ist die einwandfreie Beschaffenheit dieser rasch verschleißenden Haltemittel kaum zu kontrollieren und schwerlich laufend durchzusetzen. Bedenklicher noch ist, daß zwar das fertige Gerüst der Vorschrift entsprechend an zwei Seilen aufgehängt ist, daß jedoch das Gerüst zunächst an nur einem Seile montiert und das zweite Seil erst zum Schluß der Montage gespannt wird, daß also die Arbeiter während des Gerüstbaus den Gefahren eines Seilbruchs voll ausgesetzt sind.
- Diese und weitere Nachteile werden durch die Erfindung vermieden. Dieser Erfolg wird dadurch erreicht, daß einerseits Konsolen besonderer Bauart verwendet werden, anderseits als erster
Arbeitsgang zwei Stahlseile unmittelbar neben-bzw. übereinander gespannt werden und daß nun die Konsolen, die je mit zwei gabelartig starr in gleicher Höhe angeordneten Haken verbunden sind, über beide Seile eingehängt werden. Weiter ist nach der Erfindung an jeder Konsole ein Sicherheitsriegel angeordnet, der das Aushaken der Konsole-etwa durch Windstoß, starke Erschütterungen od. dgl.-verhindert. Schließlich ist eine Bohlensicherungslasche vorgesehen, die die Laufbretter fest in ihrer Arbeitslage hält, wobei die Einrichtung so getroffen ist, das sich der Seilsicherungsriegel und die Bohlensicherungslasche gegenseitig in ihrer Arbeitslage sichern und außerdem zugleich den zum Gerüst gehörenden Geländerpfosten an der Konsole verankern. - Im einzelnen mögen Aufbau und Wirkungsweise der neuen Einrichtung anhand der Zeichnung beschrieben werden, die in Abb. I eine fertig montierte Konsole in Seitenansicht, Abb. 2 dieselbe im Schnitt nach Linie A.. A der Abb. 1, in Pfeilrichtung gesehen, darstellt.
- Wm einen Schornsteinschaft 1 sind in an sich bekannter Weise zwei Tragseile 2 gespannt, jedoch im Unterschied von bekannten Verfahren werden die Seile gleichzeitig angebracht, bevor eines derselben irgendwie belastet wird, und sie werden möglichst nahe beieinander (Spannschloß an Spannschloß) verlegt. In regelmäßiggen Abständen sind Holzklötze 3 zwischen die Seile und die Schornsteinwand eingelegt, wodurch jeweils ein Luftraum zum Einhängen einer Konsole entsteht. Die Konsolen besitzen die Gestalt rechtwinkliger Dreiecke mit jeweils einem waagerechten Tragarm 4, einem senkrechten Hängearm 5 und einem schrägen Stützarm 6. Dieser Stützarm ist über die beiden Knotenpunkte hinaus verlängert ; nach unten bildet die Verlängerung einen Abstandhalter gegenüber dem Schornstein und sie trägt zu diesem Zweck am Ende ein Querstück als Stützfuß 7. Nach oben setzt sich Stützarm 6 fort in einen senkrechten Stumpf oder Zapfen 9, der als Halterung, des losen Geländerpfostens 10 dient, welcher mit einer Muffe 11 über den Zapfen 9 geschoben wird. Zapfen 9 und Muffe 11 besitzen je eine korrespondierende Querbohrung zum Durchstecken eines Dornes, wie später näher erläutert werden wird. Das Konsoldreieck ist nach dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung aus Spezialstahlrohr geschweißt, könnte aber auch aus anderem Rohstoff, etwa Profileisen, bestehen, jedoch wäre Zapfen 9 immer zylindrisch zu gestalten.
- Am rechtwinkligen Knoten der Konsole ist mit dem Hängearm 5 ein Paar Haken 12 starr verbunden. Sie sind gabelartig symmetrisch in gleicher Höhe angeordnet und ihr Schaft ist etc4 nach außen abgewinkelt, so daß sie, den Holzklotz 3 zwischen sich, in die Seile 2 einhängbar sind, das Hakenmaul erstreckt sich über das untere Seil hinaus nach unten.
- An demselben Knoten ist auf dem Tragarm 4 die aus einem Rohrstück bestehende Führungsbuchse 13 für den Sicherungsriegel 14 fest angebracht, z. B. aufgeschweißt. Der Sicherungsriegel 14 ist ein loser, freibeweglicher Zubehörteil ; er besteht aus einem Rundeisen, das mit seinem zugespitzen einen Ende in die Führungsbuchse ein-und durch die hindurchgeschoben wird und sich unterhalb der Tragseile 2 an den Holzklotz 3 anlehnt oder etwas in ihn eindringt, wodurch die Konsole gegen unbeabsichtigtes Aushaken geschützt ist. An seinem anderen Ende ist der Riegel 14 senkrecht aufgebogen und zu einem Gelenkauge 15 gestaltet, durch welches ein Bolzen gesteckt werden kann. Das Gegenauge für das Gelenk 15 befindet sich an dem einen Ende eines Flacheisen, das als Bohlensicherungslasche 16 bezeichnet ist.. Diese Bohlenlasche, ebenfalls ein loser Zubehörteil, ist in Abb. 1 in der Gebrauchslage dargestellt, in Abb. 2 in einer praktisch nicht vorkommenden, nur der zeichnerischen Deutlichkeit dienenden aufgeklappten Lage. Das zweite Ende der Bohlenlasche 16 ist als Zapfen 17 ge-, staltet, der in die Querbohrungen des Stumpfes 9 und der Muffe 10 w paßt und diese Teile als Dorn zusammenhält.
- Beim Aufbau des Gerüstes werden. nach dem Einhängen der Konsolen sogleich die Sicherungsrìgel 14 eingelegt, sodann werden in üblicher Weise die Laufbretter (Bohlen) 18, bei den Steigeisen Gewinnen, von Konsole zur Konsole aufgebracht und zugleich die Geländerpfosten 10 auf die Zapfen 9 aufgesteckt. Nunmehr werden die Bohlenlaschen 16 an Ort gebracht und die Dorne 17 in das Geländer eingeschoben, und endlich die Gelenke 15 durch Einstecken loser Bolzen, etwa Maschinenschrauben, geschlossen. Jetzt sind Riegel 14, Lasche 16 und Dorn 17 in ihrer Lage unverrückbar gesichert und dadurch die Konsole am Seil, Bohlen und Geländer an der Konsole fest verankert und es ist somit das denkbar größte Maß an Sicherheit gegeben.
- Die Sicherheit des Gerüstes nach der Erfindung ist am 21. April 1960 bei der vertraulichen Vorführung eines Probegerüstes vor Fachleuten der Berufsgenossenschaft und Baubehörden durch folgenden Versuch bestätigt worden : Es wurde zunächst bei einer
bindung zwischen dem Hängearm und den Haken gelöst und die Bolzen herausgezogen, d. h. der Zusammenbruch der Konsolen-herbeigeführt.Konsole, danach noch bei einer Nachbarkonsole, die Schraubver- - Das Gerüst fing sich jeweils nach kurzer Senkung (Eindellung) der Laufbahn an der Bruchstelle, trug aber ohne weiteres zwei sich bewegende Männer.-Im übrigen fand die Meinungsäußerung eines Zuschauers einhellig Anklang, daß, Intaktheit des Gerüstes im übrigen vorausgesetzt, im Falle des Bruchs beider Seile sich das Gerüst infolge der Verklammerung der Bohlen nach kurzer Senkung an dem konischen Schornsteinschaft wieder fangen würde.
Claims (4)
-
1. Konsolgerüst für den Schornsteinbau aus an gespannten Seilen hängenden und durch Laufbretter (Bohlen) verbundenen Konsolen dadurch gekennzeichnet, daß mit der Konsole (4,5,6) ein gabelartig symmetrisch in gleicher Höhe angeordnetes Paar Haken (12) starr und fest verbunden ist, daß ein Sicherungsriegel (14) die Konsole gegen Ausspringen der Haken aus dem Seil sichert und daß eine Bohlensicherungslasche (16) die Bohlen (18) an die Konsole klemmt und zugleich mit ihrem zu einem Dorn (17) gestalteten Ende den Geländerpfosten (10)'"verankert.S c h u t z a n s p r ü c h e Schu-tzansprüche - 2. Konsolgerüst nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß Sicherungsriegel (14) und Bohlensicherungslasche (16) je an einem Ede Gelenkaugen (15) tragen, durch die sie mit einem freibeweglichen Bolzen verbindbar und lösbar sind.
- 3. Konsolgerüst nach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Konsole am äußeren des Tragarmes (4) einen senkrechten Zapfen (9) trägt, der eine Querbohrung aufweist.
- 4. Konsolgerüst nach den Ansprüchen 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß ein Geländerpfosten (10) am Fuß eine Muffe (11) besitzt, die über den Zapfen (9) der Konsole paßt und eine korrespondierende Querbohrung aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH27195U DE1819175U (de) | 1960-05-11 | 1960-05-11 | Konsolgeruest fuer den schornsteinbau. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DESCH27195U DE1819175U (de) | 1960-05-11 | 1960-05-11 | Konsolgeruest fuer den schornsteinbau. |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE1819175U true DE1819175U (de) | 1960-10-06 |
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ID=32942521
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH27195U Expired DE1819175U (de) | 1960-05-11 | 1960-05-11 | Konsolgeruest fuer den schornsteinbau. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1819175U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3122593A1 (de) * | 1981-06-06 | 1982-12-23 | Eberhard 7129 Güglingen Layher | "konsolstellage, vorzugsweise fuer arbeiten an der aussen- oder innenwand von schiffskoerpern" |
-
1960
- 1960-05-11 DE DESCH27195U patent/DE1819175U/de not_active Expired
Cited By (1)
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| DE3122593A1 (de) * | 1981-06-06 | 1982-12-23 | Eberhard 7129 Güglingen Layher | "konsolstellage, vorzugsweise fuer arbeiten an der aussen- oder innenwand von schiffskoerpern" |
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