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DE1818623U - Vorrichtung zum verladen von fahrzeugen od. dgl. in schiffen mittels hochziehbarer decks oder plattformen. - Google Patents

Vorrichtung zum verladen von fahrzeugen od. dgl. in schiffen mittels hochziehbarer decks oder plattformen.

Info

Publication number
DE1818623U
DE1818623U DE1960D0020345 DED0020345U DE1818623U DE 1818623 U DE1818623 U DE 1818623U DE 1960D0020345 DE1960D0020345 DE 1960D0020345 DE D0020345 U DED0020345 U DE D0020345U DE 1818623 U DE1818623 U DE 1818623U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
platforms
struts
decks
intermediate deck
deck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1960D0020345
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Werft AG
Original Assignee
Deutsche Werft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Werft AG filed Critical Deutsche Werft AG
Priority to DE1960D0020345 priority Critical patent/DE1818623U/de
Publication of DE1818623U publication Critical patent/DE1818623U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verladen von Fahrzeugen oder dergl. in Schiffen mittels hochziehbarer Decks oder Plattformen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verladen von Fahrzeugen oder dergl. in den Laderäumen von Schiffen, die aus hochziehbaren Plattformen oder Hängedecks oder dergl. besteht, auf denen die Fahrzeuge neben einander abgestellt werden.
  • Es sind bereits Vorschläge gemacht worden, nach denen die Laderäume von Schiffen durch an Seilen oder Ketten hängende Decks unterteilt wurden, welche nach dem Löschen der Ladung hochgezogen und insbesondere unter dem Zwischendeck verstaut werden können.
  • Diese Art der Aufhängung der Decks oder Plattformen ist aber bei schwerem Seegang immer in gewisser Weise störanfällig, da es vorgekommen ist, daß bei plötzlichem Durchsacken und Aufschlagen des Schiffes verladene Fahrzeuge durch Federung gegen das höherliegende Deck gestoßen sind und dadurch beschädigt wurden.
  • Die vorliegende Erfindung ist nun darauf gerichtet, daß die Decks oder Plattformen einerseits eine gewisse Quersteifigkeit aufweisen, andererseits aber leicht zu verstauen sind, und daß dieser Stapelvorgang in der gewünschen Weise sichergestellt ist.
  • Das Hauptmerkmal der Erfindung besteht darin, daß die Plattformen oder Decks an Streben oder Laschen oder dergl. aufgehängt sind, welche jeweils zwischen zwei Plattformen Gelenkverbindungen aufweisen, die beim Hochziehen der Decks zum Verstauen unter dem Zwischendeck nach'innen zusammenklappen.
  • Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Streben über Zwischenstücke miteinander verbunden sind, die schräg nach oben innen gerichtete Langlöcher aufweisen und die bewirken, daß beim Hochziehen der Decks die Gelenkverbindung nur nach innen zusammenklappen kann.
  • Die Verbindung zwischen den Streben und den Zwischenstücken erfolgt für die obere Strebe mittels eines üblichen Bolzengelenkes, während die untere Strebe mittels eines Bolzens in den genannten nach oben innen gerichteten Langlöchern der Zwischenstücke verschiebbar ist.
  • Gleichzeitig ist an den oberen Streben ein Anschlag vorgesehen, der ein Durchknicken des oberen Gelenkes am Zwischenstück nach außen ausschließt.
  • Weiter sind an den Verbindungsstellen der Streben mit den Plattformen ebenfalls Mittel vorgesehen, die auch hier ein Durchknickennash außen nicht zulassen.
  • Zum Hindurchführen der Zugseile beim Hochziehen der Decks oder Plattformen sind in der Nähe der Außenkanten erfindungsgemäß Öffnungen vorgesehen.
  • Die Plattformen werden nach einem weiteren Merkmal der Erfindung nach dem Löschen der Ladung entweder im Bereich unter der Lukencoaming oder aber direkt unter dem Zwischendeck zwischen Luksüll und Bordwand verstaut.
  • Für dieses Verstauen sind unter dem Zwischendeck Mittel vorgesehen, insbesondere selbsttätig einrastende Haken zum Tragen der hochgezogenen Plattformen.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung können anstelle der Haken auch Ketten vorgesehen sein, die an den Ecken der untersten Plattform befestigt sind und die nach dem Hochziehen der Plattformen am Zwischendeck über Halteriegel aufgehängt werden.
  • Gegen ein horizontales Verschieben der abgesenkten Plattformen in Längs-oder Querschiffsrichtung sind erfindungsgemäß Halterungen im Bereiche der Bordwand und der Schotte vorgesehen, die feste Auflagepunkte für die abgesenkten Plattformen bilden.
  • Eine weitere Ausgestaltung erfährt die Erfindung dadurch, daß sowohl bei abgesenkten wie bei hochgezogenen Plattformen gleiche Halterungen gegen horizontale Verschiebung verwendet werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt : Abb. 1 zeigt einen Querschnitt durch den Laderaum eines Schiffes sowohl mit abgesenkten wie bis unter die Coaming hochgezogenen Plattformen. Abb. 2 zeigt eine andere Ausführungsform mit bis unter das Zwischendeck hochgezogenen Plattformen.
  • Abb. 3 zeigt die Streben und die Gelenkverbindung zwischen zwei Decks.
  • Abb. 4 zeigt eine Ansicht der Gelenkverbindung in Pfeilrichtung A gesehen.
  • Abb. 5 stellt einen Haken zum selbsttätigen Einrasten für das Verstauen der Plattformen dar.
  • Abb. 6 zeigt die hochgezogenen Plattformen mit eingerasteten Traghaken.
  • Abb. 7 zeigt das Einhängen der Tragkette mittels Halteriegel.
  • Abb. 8 zeigt den gleichen Vorgang von oben gesehen.
  • Abb. 9 zeigt die Halterung gegen horizontales Verschieben der Plattform in abgesenktem wie in hochgezogenem Zustand.
  • Abb. 10 zeigt eine Darstellung des Strebenkopfes zur Befestigung an den Plattformen.
  • Zum Verladen von Fahrzeugen in den Laderäumen von Schiffen werden nach der vorliegenden Erfindung hochziehbare Plattformen 1, 1', 1"vorgesehen, die durch Streben oder Stützen 2, 3 getragen werden (Abb. 1, 2) s Die Streben 2, 3 sind durch Zwischenstücke 4 miteinander gekuppelt und zwar so, daß die obere Strebe 2 mit den Zwischenstücken 4 durch ein normales Bolzengelenk 5 verbunden ist.
  • Die untere Strebe 3 dagegen ist mittels eines Gelenkbolzens 6 in Langlöchern 7 der Zwischenstücke 4 nach oben innen beweglich und leitet auf diese Weise beim Anheben der Plattformen 1,1', 1"das Einknicken der Gelenkverbindung 4 nach innen ein (Abb. 3, 4). Um sicherzustellen, daß die Gelenkverbindung nach innen einknickt, ist neben der Anordnung der nach oben gerichteten Langlöcher 7 ein an der oberen Strebe 2 angeordneter, in gestreckter Stellung der Aufhängeorgane 2, 3, 4 gegen die oberen Kanten 8 der Zwischenstücke 4 liegender Stoppriegel vorgesehen.
  • Die Verbindungen der Streben 2, 3 mit den Plattformen 1, 1', 1"oder die Verbindungen der obersten Streben 2 mit dem Zwischendeck 10 erfolgen ebenfalls über normale Bolzengelenke 11,12. Auch an diesen Gelenkverbindungen sind Nasen 139 14 vorhanden, die das Einknicken der Gelenkverbindungen nur in einer Richtung gestatten (Abb. 3, 4, 10).
  • Zum Hochziehen der Plattformen 1, 1', 1"nach dem Löschen der Ladung sind nahe der Außenkanten dieser Decks Öffnungen 15 zum Hindurchführen der Zugseile 16 vorgesehen, durch welche im hochgezogenen Zustand auch die Aufhängeketten 17 führen. Diese werden mittels Halteriegeln 18 an Aufhängeorganen 19 (Abb. 7, 8), die am Zwischendeck 10 angeordnet sind, aufgehängt.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung sind sibsttätig einrastende Haken 20, die bei 21 drehbar gelagert sind, mit ihrem Teil 22 am Zwischendeck 10 so befestigt, beispielsweise durch Schweißen, daß sie, wenn die Plattformen 1, 1', 1"hochgezogen sind, durch Schwerkraft automatisch unter dem Paket von Plattformen einrasten und damit diese verankern und tragen.
  • Gegen ein horizontales Verschieben der abgesenkten oder hochgezogenen Plattformen 1, 1', 1"sieht die Erfindung Halterungen 23 vor, die aus an den Spanten oder Querschotten befestigten Winkeleisen 24 bestehen, welche Bohrungen 25 aufweisen, in welche Zapfen 26,27 eingreifen (Abb. 9).

Claims (1)

  1. SOHUTZANSPRÜCHE 1., Vorrichtung zum Verladen von Fahrzeugen oder dergl. in Schiffen mittels hochziehbarer Hängedecks oder Hängeplattformen, die nahe ihrer Kanten durch gelenkig miteinander verbundene Streben oder Laschen oder dergl. aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben oder Laschen (2, 3) ihrerseits jeweils zwischen zwei Plattformen (1,1', 1") Gelenkverbindungen aufweisen, welche beim Hochziehen der Decks zum Verstauen unter dem Zwischendeck (10) zusammenklappen.
    2., Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindungen der Streben (2, 3) zwischen zwei Plattformen über Zwischenstücke (4) erfolgen, die schräg nach oben innen gerichtete Langlöcher (7) aufweisen und die bewirken, daß die Gelenkverbindung nur nach innen zusammenklappen kann.
    3., Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Strebe (2) mittels eines üblichen Bolzengelenkes (5) mit dem Zwischendeck (4) verbunden ist, während die untere Strebe (3) über ein Bolzengelenk (6) in einem nach oben innen gerichteten Langloch (7) verschiebbar ist.
    4., Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem-Zwischenstück (4) ein Anschlag (9) vorgesehen ist, um ein Überklappen der Strebe (2) nach außen auszuschließen.
    5., Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Verbindungsstellen der Plattformen (11,12) mit den Streben (2, 3) diese ebenfalls Anschläge (13, 14) aufweisen, die ein Auslenken der Streben nach außen verhindern. 6., Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattformen in der Nähe ihrer Außenkanten Öffnungen (15) aufweisen, durch welche die zum Hochziehen benötigten Mittel (16) hindurchgeführt sind.
    7., Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Zwischendeck Haltemittel, insbesondere Haken (20), welche selbsttätig einrasten, zum Tragen der hochgezogenen Plattformen vorgesehen sind. 8., Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Haltern der hochgezogenen Plattformen Ketten (17) vorgesehen sind, die durch Halteriegel (18) mit dem Zwischendeck verbunden sind. 9. t Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß bei abgesenkten Plattformen im Bereiche der Bordwand und der Schotte Halterungen (23) angeordnet sind, die ein horizontales Verschieben in Längs-oder Querschiffsrichtung verhindern.
    10., Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei abgesenkten und hochgezogenen Plattformen gleiche Halterungen (23) gegen horizontale Verschiebung verwendet werden.
DE1960D0020345 1960-05-05 1960-05-05 Vorrichtung zum verladen von fahrzeugen od. dgl. in schiffen mittels hochziehbarer decks oder plattformen. Expired DE1818623U (de)

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DE1818623U true DE1818623U (de) 1960-09-22

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ID=32934945

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DE (1) DE1818623U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161780B (de) * 1961-07-18 1964-01-23 Iaweseria Ag Vorrichtung zur Erleichterung des Stauens von Haengedecks in Schiffsladeraeumen
DE1174199B (de) * 1962-08-06 1964-07-16 Blohm Voss Ag Frachtschiff fuer den wahlweisen Transport von Stueckgut und Schuettgut

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161780B (de) * 1961-07-18 1964-01-23 Iaweseria Ag Vorrichtung zur Erleichterung des Stauens von Haengedecks in Schiffsladeraeumen
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