DE1818010A1 - Kombinierter hydraulischer betrieb- und federspeicherbremszylinder fuer keilbetaetigte bremsen - Google Patents
Kombinierter hydraulischer betrieb- und federspeicherbremszylinder fuer keilbetaetigte bremsenInfo
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Description
Patentanwälte . Λ
Dipl.-Ing. Dip!.-Chem. Dipl.-Ing. ' ° ' °U 1^
E. Prinz - Dr. G. Hauser - G. Leiser
Ernsbergerstrasse 19
8 München 60
P 18 18 010.4 17. Dezember 1976
ROCKWELL INTERUATIONAL CORPORATION 600 Grant Street
Pittsburgh. Pennsylvania 15219 / V.St,A.
Unser Zeichen; N 654
Kombinierter hydraulischer Betriebs- und Federspeicherbremszylinder für keilbe-.tätigte
Bremsen
Die Erfindung betrifft einen kombinierten hydraulischen Betriebs- und Federspeicherbremszylinder für keilbetätigte
Bremsen mit einem Gehäuseabschnitt, in welchem eine hydraulische Kammer ausgebildet ist, die einen ersten hydraulischen
Arbeitskolben aufnimmt, durch den zum Anlegen und Lüften der keilbetätigten Bremsen ein Keilbetätiger bewegt
wird, einem Federmotor, dessen Ausgangsglied den ersten hydraulischen Arbeitskolben zum Anlegen der Bremsen vorspannen
kann, und einem zweiten hydraulischen Arbeitskolben, der mit dem Federmotorausgang verbunden ist und normaler-
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weise den Federmotor gegen eine Beaufschlagung des ersten hydraulischen Kolbens festhält.
Bei diesen Bremsen tritt das Problem auf, daß der Keilbetätiger bei der Anlegung der Bremse beträchtliche Querbewegungen
durchführt. Diese müssen aufgenommen werden und demzufolge muß der erste hydraulische Arbeitskolben
einen entsprechenden Durchmesser haben.
Ein entsprechender Durchmesser führt aber dazu, daß eine größere Hydraulikmenge zur Betätigung des ersten hydraulischen
Kolbens erforderlich ist, was in gewissen Fällen in nachteiliger Weise zu Verzögerungen führen kann.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zu Grunde, diesen Nachteil auszuschalten.
Erfindungsgemäß wird dies durch ein weiteres Bewegungsübertragungsglied, welches hin- und herbeweglich am Ende
des ersten Kolbens neben der zu betätigenden Bremse angeordnet ist, wobei dieses Bewegungsübertragungsglied an
einem Ende gegen den ersten Kolben anliegt und einen offenen Sockel am anderen Ende hat, der koaxial mit dem ersten
Kolben fluchtet, um den Schaft des Keiles einer keilbetätigten Bremse aufzunehmen, gelöst.
In vorteilhafter Weise kann dann das weitere Bewegungsübertragungsglied mit einem derartigen Durchmesser ausgebildet
werden, daß die Querbewegungen des Keilbetätigers aufgenommen werden können, ohne daß der hydraulische Kolben
eine entsprechende Abmessung haben muß.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Die Erfindung soll unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1 eine Längsschnittansicht einer Bremsbetätigungseinrichtung
nach der Erfindung in einer Betriebsstellung,
Fig. 2 eine Längsschnittansicht dieser Bremsbetätigungseinrichtung
in einer anderen Betriebsstellung und
Fig. 3 zeigt eine Endansicht der in Fig. 1 dargestellten
Vorrichtung von rechts aus gesehen.
Das erste Ausführungsbeispiel einer Bremsbetätigungseinrichtung ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt. Die in
Fig. 1 dargestellte Bremsbetätigungseinrichtung weist ein mehrteiliges Gehäuse auf, und es ist ein Rohrabschnitt
98 mit Außengewinde vorgesehen, ein Zwischenabschnitt und ein Gehäuseabschnitt 102. Die Teile 98 und 100 nehmen
die Servobetätigungseinrichtung auf, und der Teil 102 nimmt die Feder und die hydraulische Verriegelungseinrichtung
für den Hilfsbetatigungsabschnitt auf.
Der rohrförmige Teil 98 erstreckt sich in eine Gewindebohrung
103 hinein und ist in diese eingeschraubt, wobei die Gewindebohrung 103 am Ende des Mittelabschnittes
100 vorgesehen ist. Die relative Winkellage zwischen den Abschnitten 98 und 100 wird durch eine Feststellschraube
104' festgelegt, die eine v/ahlweise Einstellung der
Orientierung der Teile 100 und 102 relativ zum Teil 98 und relativ zum Bremsmechanismus gestattet, an dem der
Teil 98 befestigt ist, so daß die Hydraulikschläuche, über die die Betätigungseinrichtung mit dem System verbunden
sind, leicht zugänglich angeschlossen und angeordnet werden können.
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Die Teile 100 und 102 sind koaxial aneinander durch eine Anzahl im gleichen Umfangsabstand angeordnete
Schrauben 10^ befestigt, wobei Dichtungen 105 um jede
Schraube 102I vorgesehen sind, um den Eintritt von
Schmutz und Feuchtigkeit in das Innere des Gehäuses 102 zu verhindern. Das Gehäuse 102 weist einen hohlen Innenraum
auf und hat eine nach außen elastisch vorgespannte Endkappe 106, die in einer ringförmigen Aussparung 110
zwischen der Endfläche 108 der Aussparung 110 und einem Federhaltering 112 gehalten ist. Eine Flüssigkeitsabdichtung
zwischen den Teilen 100 und 102 wird mittels eines O-Rings 114 erzielt, der axial zusammengepreßt
in einer Ringnut 116 der Endfläche 118 des Abschnittes 100 gehalten ist.
Im Servobetätigungsabschnitt ist ein erster Kolben 120 vorgesehen, der eine Bohrung 122 aufweist, und dieser
Kolben ist gleitbar innerhalb der Bohrung 124 des Rohrabschnittes 9 8 gelagert. Der Kolben 120 weist eine konische
Aussparung 126 und eine zylindrische Bohrung 12 8 auf. Die Aussparung 126 nimmt das halbkugelförmige Ende
130 des Keilschaftes 132 eines Bremsmechanismus auf, der beispielsweise so ausgebildet sein kann, wie es in
der US-PS 3 037 584 beschrieben ist. Das Rohr 98 ist in
das Keilbetätigungsgehäuse eingeschraubt und umgibt den Schaft 132 des Keiles dieser Bremse.
In der Bohrung 134 des Zwischengehäuseabschnittes 100
ist ein langgestreckter Kolben 136 angeordnet. An dem Ende des Kolbens, der neben dem Gehäuse 102 liegt, weist
der Kolben 136 eine Ringnut I38 auf, die einen 0-Ring 140 aufnimmt, der eine Abdichtung zwischen dem Kolben
und der Bohrung 134 ermöglicht. Am linken Ende weist der Kolben 136 eine Verlängerung 142 mit vermindertem Durchmesser
auf, die, wenn sich der Kolben 136 in der in Fig.
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dargestellten Stellung befindet, mit der Bohrung 134 zusammenwirkt, um eine Ringkammer 14 4 zu bilden, in
die Hydraulikflüssigkeit über den Kanal 146 eingeleitet
werden kann. Der Kanal 146 ist mit den Hydraulikleitungen 42s 44, 46 oder 48 verbunden.
Wenn das Bremspedal niedergetreten wird, um den Druckzylinder zu betätigen, um die Hydraulikflüssigkeit in
dem System unter Druck zu setzen, so wird jeder Kolben 136 in jeder der Bremsbetätigungseinrichtungen bei der
Betrachtung der Fig. 2 nach rechts verschoben und dadurch wird der Kolben 120 gegen die Keilstange 132 gedrückt
und nach rechts verschoben, um die Bremsen anzulegen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Bohrung 124 des Rohres 98 eine große Innenkammer, die Schwenkbewegungen
des Schaftes 132 aufnehmen kann, obwohl ein Arbeitskolben 136 mit kleinem Durchmesser vorgesehen ist. Dadurch wird
die Menge der Hydraulikflüssigkeit auf ein Minimum herabgesetzt, die über die Leitung 146 zugeführt wird, um
die Bremse voll anzulegen. Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel der Erfindung beträgt der Hub der Kolben
136 und 120 4,8 cm. Der Aufbau, der in Pig. I dargestellt
ist, ermöglicht diesen großen Bewegungshub, wobei praktisch ein minmales Volumen in der Kammer zwischen dem Kolben
136 und dem Bauteil 102 vorgesehen ist, welcher die Hydraulikflüssigkeit über den Kanal 146 aufnimmt.
Wie bereits dargelegt, ist der Innenraum des Gehäuses 102 im allgemeinen hohl. Das Gehäuse 102 weist eine im allgemeinen
zylindrische Außenwandung und eine Endwandung 148 und einen zentralen inneren Ringabschnitt 150 auf, der
sich von der Endwandung 148 aus zur Endplatte 106 hin erstreckt. Innerhalb des Ringabschnittes 150 ist eine koaxiale
Nabe 152 integral mit der Endwandung 148 ausgebildet, die
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sich ebenfalls zur Endplatte 106 hin erstreckt. Ein KoI-.
ben 151I ist axial gleitbar innerhalb der Bohrung 156 des
Ringabschnittes I50 angeordnet. Der Kolben 154 weist
eine Ringumfangsnut 158 auf, die einen O-Ring I60 und
einen Versteifungsring I6I aufweist, wobei diese Teile
eine Gleitdichtung zwischen den Kolben 154 und einer Bohrung 156 aufrechterhalten. Der Kolben 154 weist einen
integralen Schaft 162 auf, der sich koaxial erstreckt und der sich durch eine öffnung 164 in der Nabe 152
hindurch erstreckt. Wenn sich die Kolben 154 und I36
in der in Fig. 2 dargestellten Lage befinden, so liegt der Schaft 152 gegen den Endabschnitt 142 des Kolbens
136 an.
Eine Dichtung ist zwischen der Nabe 152 und dem Schaft I62 des Kolbens 154 vorgesehen und es ist eine Stopfbüchse
166 vorgesehen, die O-Ringe I68 und 17Ο und Stützringe 172 und 174 und einen Abstandhalter 176 aufweist,
wobei diese Teile in konzentrischen Ringnuten innerhalb der Bohrung 164 der Nabe 152 angeordnet sind,
wie es Fig. 2 zeigt.
Der Kolben 154, der Ringabschnitt 150, die Wandung und der Schaft 152 begrenzen eine Druckkammer, die normalerweise
mit hydraulischer Druckflüssigkeit gefüllt ist und die über den Kanal 178 mit Druckflüssigkeit in
dem System gespeist wird, welches in Fig. 1 durch die Leitungen 56 bis 64 dargestellt ist. Eine Verdrehung des
Ventiles 54 in Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeigerdrehsinn,
wie es im Vorstehenden beschrieben wurde, läßt den Druck in diesem System ab, und dadurch wird die Druckflüssigkeit
aus den Kammern 179 einer jeden der Betätigungsvorrichtungen 24a bis 24d abgelassen.
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-r-3
Der Kolben 15M ist federnd nach rechts bei der Darstellung
in Fig. 1 durch eine Kompressionsfeder 180 vorgespannt, die koaxial zum Kolben 151J angeordnet ist. Ein Ende-der
Feder I80 liegt gegen die Innenseite der Endplatte 106 an. Innerhalb der Feder I60 ist ein kappenförmiges Glied
I82 angeordnet, welches eine im allgemeinen zylindrische Wandung 184 aufweist, einen radial sich erstreckenden
Flansch I86 und eine mittlere Endwandung I88 am anderen
Ende. Wie Fig. 2 zeigt, liegt das andere Ende der Feder 180 gegen den Flansch 186 des kappenförmigen Gliedes l82
an. Innerhalb der zylindrischen Wandung 184 ist ein Rohr 190 angeordnet, welches an der Endwandung 188 mittels
Schrauben 192 befestigt ist und welches in dem Kolben bei 194 eingeschraubt ist. Durch diesen Aufbau wird die
Kraft der Feder I80 über das kappenförmige Glied 182 und
das Rohr 190 übertragen, um den Kolben 154 bei der Betrachtung der Fig. 2 nach rechts vorzuspannen. Der Innendurchmesser
des zylindrischen Abschnittes 184 ist größer als der Außendurchmesser des Ringabschnittes 150 des Gehäuses
102, und der Außendurchmesser des Rohres 190 ist kleiner als der Innendurchmesser des Abschnittes 150
des Gehäuses 102, so daß diese Komponenten teleskopartig ineinander sitzen und sich ineinander bewegen können.
So lange wie der Druck innerhalb der Kammer 179 ausreichend groß ist, wenn dieser auf die Fläche 154 einwirkt, die
der Kammer 179 zugewandt ist, um eine Kraft zu entwickeln, die die Kraft der Feder I80 übersteigt, wird bei diesem
Aufbau diese Feder I80 so zusammengedrückt, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, und die Wandung I88 des kappenförmigen
Gliedes 182 liegt gegen die Innenseite der Endplatte 106 an. Während dieser Druck aufrechterhalten wird,
können die Bremsen in normaler Weise durch eine Betätigung des Druckzylinders 26 und des Pedals 28 angeregt werden,
wobei der Druck der hydraulischen Flüssigkeit erhöht wird,
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der dem Kolben 136 über den Einlaß 146 zugeführt wird, um auf diese Weise die Kolben 136 und 120 nach rechts
zu verschieben, um die Bremse anzulegen. Das Ablassen des Druckes, der über die Leitung 146 zugeführt wird,
löst die Bremse,und die Kolben 136 und 120 werden in die in Fig. 2 dargestellte Stellung unter dem Einfluß
einer nichtdargestellten Kompressionsfeder zurückgeführt, die einen Teil des eigentlichen Bremsmechanismus bildet,
wie es beispielsweise in der US-PS 3 037 584 dargestellt
und beschrieben ist.
Falls der Druck in der Kammer 179 abgelassen wird und
zwar dadurch, daß der Druck in dem System abgelassen wird, welches durch die Leitungen 56 bis 74 gebildet
wird, wie es im Vorstehenden unter Bezugnahme auf Fig. erläutert wurde, dehnt sich die Feder 180 aus und verschiebt
das kappenförmige Glied 182, das rohrförmige Glied 190, den Kolben 154 und den Kolben 160 und 120
und damit den Keilschaft 132 nach rechts, um auf diese Weise die Bremse anzulegen. Es sei bemerkt, daß die
Kraft der Feder 180 auf den Keilschaft 132 durch eine Reihe von Gliedern übertragen wird, die in direkter Anlage
Metall gegen Metall miteinander verbunden sind, und es ist keine hydraulische Säule zwischengeschaltet, die die
Kraft der Feder l80 verschluckt.
Wenn das Fahrzeug durch eine Betätigung der Bremsen unter Einfluß der Federn 180 einmal zum Stillstand gebracht
ist, ist es erforderlich, die Federn 180 zusammenzudrücken, ehe das Fahrzeug wieder bewegt werden kann.
Wenn der Druck aus dem System, welches durch die Leitungen 56 gebildet wird, lediglich entlassen wurde, um die Bremsen
als Parkbremse anzuziehen, kann diese Feder ISO durch eine manuelle Betätigung der Pumpe 170 wieder zusammen-
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gedrückt werden, um das System wieder unter Druck zu
setzen, wenn ein Ventil in eine Ruhelage zurückgebracht ist. Wenn jedoch ein Fehler in der hydraulischen Leitung
auftritt, kann es nicht mehr möglich sein, die Feder 180
durch Wiederunterdrucksetzung des Systems zusammenzupressen. In diesem Fall ist es erforderlich, die Bremsen
zu lösen, so daß das Fahrzeug bewegt werden kann und zwar zu einer Stelle, an der das hydraulische System
repariert werden kann. Zu diesem Zweck sind Einrichtungen an jeder der Betätigungsvorrichtungen vorgesehen, um
mechanisch die Federn 180 zusammenzudrücken.
Es sei nochmals auf Fig. 1 Bezug genommen. Die mechanischen Einrichtungen umfassen eine Öffnung 96, die sich
durch das Rohr 19O erstreckt und die einen nichtkreisförmigen Querschnitt hat, beispielsweise einen Vierkantquerschnitt
und einen mit einem Außengewinde versehenen Bolzen I98, dessen Kopf 200 auf der Außenseite der Endplatte
106 liegt und der sich koaxial in die durchgehende Öffnung 196 des Rohres 190 hindurch erstreckt. Der Bolzen
198 ist drehbar in der Öffnung 202 der Endplatte IO6 gelagert und wird axial relativ zur Endplatte 106 durch
einen Haltering 204 gehalten. Ein O-Ring 206 ist vorgesehen, um den Eintritt von Schmutz in das Innere des Gehäuses
102 zu verhindern und Lagerscheiben 208 und 210 sind vorgesehen, um eine freie Drehung des Bolzens 198
relativ zur Endplatte 106 zu ermöglichen. Eine Mutter 212, deren Querschnitt dem der Bohrung I96 entspricht,
ist auf dem Gewindebolzen I98 aufgesetzt und sitzt innerhalb der Bohrung 196, in der die Mutter frei gleiten kann.
Bei einer Drehung des Bolzens 198 hat die Mutter 212 die Freiheit, sich axial innerhalb der Bohrung I96 zu verschieben,
jedoch kann sich die Mutter nicht innerhalb der Bohrung 196 drehen. Eine alte Mutter 214 ist am Ende
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des Bolzens 198 befestigt und kann sich dort frei innerhalb
der Bohrung 196 drehen. Durch einen derartigen Aufbau wird bei der Drehung des Bolzens I98 die Mutter 212
aus ihrer in Fig. 2 dargestellten unwirksamen Stellung zur Endplatte 106 hin bewegt. Wenn der Druck aus der Kammer
179 abgelassen ist, so daß sich die Teile 184 und 190 und die Kolben 151J, 156 und 120 in der in Fig. 3
dargestellten Lage befinden, so bewegt eine Drehung des Schraubenbolzens 198 die Mutter 212 nach links, und durch
die Anlage der Mutter gegen die Endwandung 188 des Bauteiles I82 werden die Bauteile l82 und 190 und der Kolben
15*1 nach links in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurückgebracht.
Die Kolben I36 und 120 werden in die in Fig. dargestellte Stellung durch die Bremse des Bremsmechanismus
zurückgeführt, die den Teilschaft 132 bei der Darstellung in Fig. 1 nach links vorspannt.
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Leerseite
Claims (3)
1.) Kombinierter hydraulischer Betriebs- und Federspeicherbremszylinder
für keilbetätigte Bremsen mit einem Gehäuseabs ehnitt, in welchem eine hydraulische Kammer ausgebildet
ist, die einen ersten hydraulischen Arbeitskolben aufnimmt s durch den zum Anlegen und Lüften der keilbetätigten
Bremsen ein Keilbetätiger bewegt wird, einem Federmotor, dessen Ausgangsglied den ersten hydraulischen Arbeitskolben
zum Anlegen der Bremsen vorspannen kann und einem zweiten
hydraulischen Arbeitskolben, der mit dem Federmotorausgang verbunden ist und normalerweise den Federmotor gegen eine
Beaufschlagung des ersten hydraulischen Kolbens festhält, gekennzeichnet durch ein weiteres Bewegungsübertragungsglied
(120), welches hin- und herbeweglich am Ende des ersten Kolbens (136) neben der zu betätigenden Bremse
angeordnet ist, wobei dieses Bewegungsübertragungsglied (120) an einem Ende gegen den ersten Kolben anliegt und
einen offenen Sockel (126) am anderen Ende hat, der koaxial mit dem ersten Kolben fluchtet, um den Schaft (132)
des Keiles einer keilbetätigten Bremse aufzunehmen.
Gel. 709820/0001
2. Kombinierter hydraulischer Betriebs- und Federspeicherbremszylinder
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bewegungsübertragungsglied (120) axial gleitbar
innerhalb einer zylindrischen Bohrung (124) angeordnet
ist, die einen wesentlich größeren Durchmesser hat als der Durchmesser des ersten Kolbens (136), wobei dieses
Bewegungsübertragungsglied mit einer Durchbohrung (122) zwischen seinen gegenüberliegenden Seiten versehen ist,
so daß eine freie Verbindung zwischen den gegenüberliegenden Seiten dieses Bewegungsübertragungsgliedes hergestellt
ist.
3. Kombinierter hydraulischer Betriebs- und Federspeicherbremszylinder
nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Bohrung (124) in der Innenwand
eines mit Außengewinde versehenen Rohres (98) angeordnet ist, welches in eine Innenbohrung im Gehäuse mit dem
ersten hydraulischen Kolben eingeschraubt ist, wobei Mittel vorgesehen sind, um dieses Rohr und das Gehäuse
für den ersten Kolben in irgendeiner ausgewählten relativen Winkellage zu verriegeln.
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BAD ORIGINAL
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681818010 DE1818010C3 (de) | 1967-10-26 | 1968-10-25 | Kombinierter hydraulischer Betriebsund Federspeicherbremszylinder für keilbetätigte Bremsen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US67827967A | 1967-10-26 | 1967-10-26 | |
| DE19681818010 DE1818010C3 (de) | 1967-10-26 | 1968-10-25 | Kombinierter hydraulischer Betriebsund Federspeicherbremszylinder für keilbetätigte Bremsen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1818010A1 true DE1818010A1 (de) | 1977-05-18 |
| DE1818010B2 DE1818010B2 (de) | 1979-04-05 |
| DE1818010C3 DE1818010C3 (de) | 1979-11-29 |
Family
ID=25756675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681818010 Expired DE1818010C3 (de) | 1967-10-26 | 1968-10-25 | Kombinierter hydraulischer Betriebsund Federspeicherbremszylinder für keilbetätigte Bremsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1818010C3 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4010547A1 (de) * | 1990-04-02 | 1991-10-10 | Teves Gmbh Alfred | Federspeicher mit getrenntem hydraulikeinsatz |
| EP0452621A1 (de) * | 1990-03-30 | 1991-10-23 | Knorr-Bremse Ag | Kombinierter Betriebsbrems- und Federspeicherbremszylinder für Bremsanlagen von Fahrzeugen, insbesondere Nutzfahrzeugen |
-
1968
- 1968-10-25 DE DE19681818010 patent/DE1818010C3/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0452621A1 (de) * | 1990-03-30 | 1991-10-23 | Knorr-Bremse Ag | Kombinierter Betriebsbrems- und Federspeicherbremszylinder für Bremsanlagen von Fahrzeugen, insbesondere Nutzfahrzeugen |
| DE4010547A1 (de) * | 1990-04-02 | 1991-10-10 | Teves Gmbh Alfred | Federspeicher mit getrenntem hydraulikeinsatz |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1818010B2 (de) | 1979-04-05 |
| DE1818010C3 (de) | 1979-11-29 |
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