DE1816037A1 - Viertelwellen-Pylonantenne zum Senden im Lang- und Mittelwellenbereich - Google Patents
Viertelwellen-Pylonantenne zum Senden im Lang- und MittelwellenbereichInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q9/00—Electrically-short antennas having dimensions not more than twice the operating wavelength and consisting of conductive active radiating elements
- H01Q9/04—Resonant antennas
- H01Q9/30—Resonant antennas with feed to end of elongated active element, e.g. unipole
- H01Q9/32—Vertical arrangement of element
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Description
Pie Erfindung betrifft eine Viertelwellen-Pylonantenne zum
Senden im Lang-» und Mittelwellenbereich. Eine derartige Antenne
dient zum Aussenden von hohen Leistungen»
Die gewöhnlich für das Senden im Lang- und Mittelwellenbereien
verwendeten Antennen sind Viertelwellen-Pylonantennen.
Die Höhe des Pylons ist etwa, gleich einem Viertel der Wellenlänge der ausgesandten Wellen. Derartige Antennen werden
im allgemeinen am Boden durch Halteseile befestigt5 die
durch zahlreiche Isolatoren unterbrochen sind, um die durch induzierte Ströme hervorgerufenen Verluste zu verringern.
Der Hauptnachteil dieser Antennen ergibt sich aus dem Vorhandensein
der Isolatorenj deren Herstellung umso schwieriger
ist, je höher die auszusendenden Leistungen sind. Diese Isolationsschwierigkeit wird noch erhöht durch die Notwendigkeit,
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PROP 4397
daß die Isolatoren atmosphärischen Einwirkungen, insbesondere Blitzschlag, widerstehen können. Wenn in den Pylon ein Blitz
einschlägt, kann sich ein Lichtbogen in dem Isolator einstellen,
der dann die auszusendende Leistung zum Boden ableitet. Um das Senden wieder einzustellen, ist es daher
notwendig, einen Augenblick lang die Speisung der Antenne zu unterbrechen, um den Lichtbogen in dem Isolator zu löschen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Pylonantenne
der eingangs genannten Art zu schaffen, deren Herstellung einfach und billig ist und deren Betriebsweise nicht durch
Blitze gestört werden kann.
Diese Aufgabe ist bei der hier vorgeschlagenen Pylonantenne
vor allem dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß der Pylon am
Boden durch Halteseile befestigt ist, die aus leitenden
Kabeln gebildet sind, welche jeweils mechanisch und elektrisch
einerseits mit dem Boden und andererseits mit der Spitze des Pylons verbunden sind.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Pylonantenne besteht darin, daß aus leitenden Kabeln gebildete zusätzliche Halteseile jeweils mechanisch und elektrisch
einerseits mit dem Boden und andererseits mit dem oberen
Teil des Pylons in Iiähe dessen Spitze verbunden sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Pylonantenne besteht darin, daß die zur Befestigung
der Antenne dienenden leitenden Halteseile vervollständigt sind, welche von Isolatoren unterteilt sind und einerseits mit
dem Boden und andererseits mit dem unteren Teil des Pylons
verbunden sind.
909833/0924
ORIGINAL INSPECTED
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Pylonantenne besteht darin, daß die Basis des -Pylons
vom Boden durch einen Isolator isoliert ist und daß die auszusendende Energie an der Basis des Pylons anliegt.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Pylonantenne besteht darin, daß die Basis des Pylons mechanisch und elektrisch mit dem Boden verbunden ist und
daß die auszusendende Energie an dem Pylon in einem anderen
Punkt als seine Basis in Shuntschaltung anliegt.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Pylonantenne besteht darin, daß ein die Endkapazität
bildendes Dach auf der Spitze der Antenne vorgesehen ist und daß die Gesamthöhe des Pylons verringert ist.
Weitere Merkmale und durch sie erzielte Vorteile gehen aus
der Beschreibung der Zeichnung hervor, in der eine beispielsweise gewählte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Pylonantenne schematisch veranschaulicht ist.
Der in der Zeichnung dargestellte Pylon 1, dessen Höhe etwa
ein Viertel der Wellenlänge der ausgesandten Wellen ist, wird beispielsweise an seiner Basis 3 mit der auszusendenden Energie
gespeist und ist von dem Boden durch den Isolator 2 isoliert.
Leitende Kabel U und 5, die die Halteseile bilden, verbinden
mechanisch und elektrisch den Boden und die Spitze des Pylons 1. Der so mit den beiden Kabeln U und 5 versehene
Pylon kann mit einem gefalteten Dipol verglichen werden und strahlt die auszusendende Energie ab. Leiterkabel 6 und 7,
die den Boden und einen mit seiner Spitze benachbarten Teil des Pylons I mechanisch und elektrisch verbinden, bilden
-U-
zusätzliche Halteseile. Diese Halteseile stören praktisch nicht
die Ausstrahlung der Antenne, denn sie sind mit dem Pylon in einem Bereich verbunden, in dem die Stromverteilungskurve
einem geringen Strom entspricht. Die in diesen Kabeln induzierten Ströme sind daher praktisch vernachlässigbar.
Der Pylon 1 ist so am Boden befestigt, ohne daß praktisch
ein EnergieverlUBt auftritt und ohne daß Isolatoren in den
Halteseilen notwendig sind, wodurch die Zuverlässigkeit der
Antenne erhöht, ihre Wartung verringert und ihr Herstellungspreis gesenkt wird.
Ferner wird durch die elektrische Verbindung, die durch die Haiteeeile H9 5, 6, 7 zwischen Boden und Spitze des Pylons
gebildet ißt, die Unempfindlichkeit der Pylonantenne gegenüber Blitzschlag gewährleistet. Wenn ein Blitz in den Pylon
1 einschlägt, fließt seine Energie zum Boden über die Halteseile
ab, ohne irgendein die Antenne bildendes Element zu beschädigen. Sobald die Energie des Blitzes abgelaufen ist,
setzt sich das Aussenden normal fort, ohne daß es nötig ist, die Spaltung der Antenne zu unterbrechen.
Das Befestigungssystem der Antenne kann, wie in der Zeichnung
dargestellt, noch durch Halteseile 8 und 9 vervollständigt werden, die durch Isolatoren (durch verstärkte Punkte dargestellt) unterbrochen sind und den Boden und den unteren
Teil des Pylons 1 mechanisch verbinden. Hier weisen die
isolierten Halteseile nicht den Nachteil der bisherigen Antennen auf, da sie gegen die Wirkung des Blitzschlags
durch die leitenden Halteseile U, 5, 6, 7 geschützt sind.
Entsprechend dem mechanischen Aufbau des Pylons kann die Anzahl der um den Pylon herum angeordneten Halteseile verändert
werden.
-S-
Weiterhin können verschiedene Ausführungsformen der vorhergehenden
beschriebenen Pylonantenne hergestellt werden. Einige
dieser Ausführungsformen werden im folgenden beschrieben.
Eine Ausführungeform besteht darin, die Antenne in einer unterschiedlichen Art, die im allgemeinen als "Shunt-Speisung"
bezeichnet wird» zu speisen. Dabei wird die Basis des Pylons
elektrisch mit dem Boden verbunden und die auszusendende Energie an den Pylon in einem anderen Punkt als seine Basis
angelegt.
Eine weitere Augführungsform besteht darin, der Spitze des
Pylons ein Dach oder ein Drahtgeflecht aufzusetzen, das die Endkapazität bildet, und. die Höhe des Pylon« zu verringern·
Es können mehrere erfindungsgemäße Viertelwellen-Pylonantennen
in ein Antennennetz zusammengefaßt werden, das in bekannter
Weise eine Sichtwirkung herbeiführt.
Die erfindungsgemäßen Pylonantennen ermöglichen das Aussenden sehr großer Hochfrequenzleistungen und sind gegen Blitzschlag
praktisch unempfindlich» Ferner weisen sie eine erhöhte. Zuverlässigkeit
auf und benötigen eine geringere Wartung.
au W43 /0924
ORIGINAL INSPECTED
Claims (6)
- DIETRICH IEWlNSKY hTelefon 541762■ 5409-11/LaCompagnie Francaise Thomson Houaton-Hotchkiss Brandt Paris 8, Boulevard Haussmann 173, FrankreichPatentansprüche:1« Viertelwellen-Pylonantenne zum Senden im Lang- und Mittelweilenijereichi dadurch gekennzeichnet» daß der Pylon (I) am Boden durch Haiteeeile (t, 5) befestigt ist, die aus leitenden Kabeln gebildet sind, welche jeweils mechanisch und elektriech einerseits mit dem Boden und andererseits mit der Spitze des Pylons verbunden sind.
- 2. Pylonantenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus leitenden Kabeln gebildete zusätzliche Halteseile (6, ?.) jeweils mechanisch und elektrisch einerseits mit dem Boden und andererseits mit dem oberen Teil des Pylons Cl) in Nähe dessen Spitze verbunden sind.
- 3. Pylonantenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Befestigung der Antenne dienenden leitenden Halteseile (8t 9) vervollständigt sind, welche von Isolatoren unterteilt sind und einerseits mit dem Boden und andererseits mit dem unteren Teil des Pylons Cl) verbunden sind·ORlQfNALfNSPECTEO
- 4. Pylonantenne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des Pylons (1) vom Boden durch einen Isolator (2) isoliert ist und daß die auszusendende Energie an der Basis (3) des Pylons (I) anliegt.
- 5. Pylönantenne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des Pylons mechanisch und elektrisch mit dem Boden verbunden ist und daß die auszusendende Energie an dem Pylon in einem anderen Punkt als seine Basis in Shuntschaltung anliegt.
- 6. Pylonantenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Endkapazität bildendes Dach auf der Spitze der Antenne vorgesehen ist und daß die Gesamthöhe des Pylons Verringert ist.Ό»83^/0924•Η-Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR134594 | 1968-01-02 |
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| DE19681816037 Pending DE1816037A1 (de) | 1968-01-02 | 1968-12-20 | Viertelwellen-Pylonantenne zum Senden im Lang- und Mittelwellenbereich |
Country Status (5)
| Country | Link |
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| GB (1) | GB1217428A (de) |
| NL (1) | NL6818464A (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2751840A1 (de) * | 1977-11-19 | 1979-05-23 | Licentia Gmbh | Abspannung eines selbststrahlenden, elektrostatisch geerdeten antennenmastes |
| DE3302658A1 (de) * | 1983-01-27 | 1984-08-02 | Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim | Pardunenanordnung |
| DE20212061U1 (de) * | 2002-08-06 | 2003-12-18 | Daniel, Werner | Kombi-Eierbecher |
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- 1968-12-20 DE DE19681816037 patent/DE1816037A1/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR1557855A (de) | 1969-02-21 |
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| GB1217428A (en) | 1970-12-31 |
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