DE1815160A1 - Kontaktloses Potentiometer - Google Patents
Kontaktloses PotentiometerInfo
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- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10N—ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10N50/00—Galvanomagnetic devices
- H10N50/10—Magnetoresistive devices
Landscapes
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- Adjustable Resistors (AREA)
- Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)
Description
Kontaktloses Potentiometer
Die Erfindung betrifft ein kontaktloses Potentiometer mit
einem über einem feststehenden Ankerkörper bewegbaren Permanentmagneten und einer vom Magnetfeld dec Magneten "beeinflußbar
angeordneten Feldplatte.
Feldplatten sind flächenhafte Körper, deren elo3ctriseher
Widerstand magnetisch steuerbar ist.
Eine Aufgabe der Erfindung ist es, mit Hilfe einer derartigen
Feldplatte ein kontaktloses Potentiometer zu schaffen, mit dem ein gewünschter Widerstandiswert jederzeit reproduzierbar
eingestellt werden kann und bei dem ein einmal eingestellter Widerstandswert über lange Zeit (z.B. über 15 Jahre) unverändert erhalten bleibt, das ferner staubdicht verschlossen
und gegen fremde Magnetfelder abgeschirmt ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein kontaktloses Potentiometer der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung derart ausgebildet,
daß zvaschen Ankerkörper und Magnet eine aus a-magnetischem
Material bestehende, dem Ankerkörper anliegende Schicht vorgesehen und der Magnet auf dieser. Schicht gleitend
geführt ist und daß die Feldplatte in einer Aussparung dieser Schicht eingebettet ist.
.In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß
der Magnet mittels eines mit dem Ankerkörper verbundenen und mit diesem ein tunnolförmige3 Gehäuse bildenden U-förmigen
Rahmens und unter Ausnutzung der Magnetkraft geführt ist
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und daß der Magnet in dem tunnelförmigen Gehäuse gegen eine
Schraubenfeder bewegbar angeordnet ist.
Besondere Vorteile einer derartigen Ausbildung eines kontaktlosen Potentiometers sind u.a., daß sich durch die zwischen
Magnet.und Ankerkörper vorgesehene Schicht ein in jeder Lage
des Magneten konstant bleibender Abstand zv/ischen Magnet und Ankerkörper ergibt und sich keine Fremdkörper zwischen Magnet
und Ankerkörper ablagern können und daß die Anordnung gegen Fertigungstoleranzen nahezu vollkommen unempfindlich ist„
Vielter Vorteile und Ausbildungen eines kontaktlosen Potentiometers
nach der Erfindung ergeben sich aus einem nachfolgend an Hand von fünf Figuren näher erläuterten Ausführungsfoeispiel,
Dabei zeigen
Pig. 1 und 2 Seitenansichten des Potentiometers, wobei in
Pig= 1 Teile des Potentiometers geschnitten dargestellt sindj
Pig. 3 das Potentiometer von oben gesehen, v/otoei der
Deckel des Potentiometers entfernt ist;
Pig. 4 und 5 in prinzipieller Darstellung die Anordnung der
Feldplatte und die Wirkungsweise des Potentiometers O
Im einzelnen zeigen die Pig. 1, 2 und 3, daß ein aus einem
Weichelsen-Flachstab gebildeter Ankerkörper 4, der mit einem TJ-förmigen Blechrahmen 8 verschraubt ist, zusammen mit diesem
Blechrahmen ein tunnelförmiges Gehäuse . bildet, in dem ein
Magnot 1, 2, 3 verschiebbar angeordnet ist. Der Magnet besteht
aus einem runden Permanentmagnetstab 1 und scheibenförmigen· Polschuhen 2, 3, mit welchen der Stab endseitig
bestückt ist. Eine an den Polschuhen befestigte Federspange
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stützt sieh, an der Decke des tunnelförmigen Gehäuses ab und
drückt dabei zusätzlich zur Magnetkraft den Magneten mit
abgeflachten Stellen seiner Polschuhe gegen ein auf den Ankerkorper aufgeklebtes dünnes Messingblech 5. In einer
in dem Messingblech vorgesehenen fensterartigen Aussparung ist eine Feldplatte 7 (vgl. dazu insbesondere Pig. 5) angeordnet.
Bas aus dem Ankerkörper, dem Magneten und dem Blechrahmen
bestehende Gebilde ist in einem topfartigen Stahlblechbehälter 13 angeordnet. Dabei stützt sich der in der Achse des
Behälters bewegbare Magnet an einer Schraubenfeder 14 at. ^
Der Behälter 13 ist mit einem kappenförmigen Stahlblechdeckel ^
10 abgeschlossen» Der Deckel ist mit seinem Rand, der den Behälter teilweise umgreift, mit dem Behälter verschraubt.,
Aus dieser Ausbildung des Potentiometergehäuses ergeben sich ohne zusätzliche Maßnahmen in vorteilhafter Weise ein staubdichter
Verschluß des Potentiometers und ein vollkommener Schutz gegen magnetische Störfelder. Zv/ischen dem Deckel und
dem Magneten ist ein kugelförmiger Körper 11 abgestützte
Zur Einstellung eines bestimmten Widerstandswertes ist der
kappenföriaige Deckel 10 zu drehen, z.B. von Hand mit Hilfe
einer umfangsseitig vorgesehenen Rändelung oder mit Hilfe eines Schraubenziehers oder eines anderen geeigneten Werkzeugs ([
In diesem Fall muß die Deckelstirnseite entsprechend ausgebildet v/erden 30. liber den kugelförmigen Körper Ί1 λ/ird die
•Drehbewegung in eine.Verschiebung'den Magneten umgesetzt.
Durch Wahl einer bestimmten Gewindesteigung zv/ischen den beiden Gcliäuceteilcn (Deckel und Behälter) liot oc müßlichy
üie.-SinntolltoarkGiii; beliebig fein zu machen, ohne daß dazu
zusätzliche Maßnahmen, z.B. Übersetzungsgetriebe erforderlich
sind. Die Drehbewegung des Deckels wird durch Schrauben 12, die im übergreifenden Rand des Deckels vorgesehen sind
und als in eine Behälternut eingreifende Anschlagnasen wirkens
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"begrenzt. Die Schrauben verhindern zudem ein unbeabsichtigtes
Öffnen des Gehäuses. Durch Pestdrehen wenigstens einer Schraube an der Behälteroberfläche kann ein eingestellter
Widerstandswert- gegen unerwünschtes Verstellen gesichert' werden= In den auf diese V/eise festgelegten Endlagen des
Verstellbereichs (in Fig. -2 ist die obere Endlage des Potentionütordcckeln
.strichliert angedeutet) überdeckt einmal der
Polschuh 3 dec Magneten die Feldplatte 7 vollkommen, so daß sich eine maximale magnetische Durchflutung der Feldplatte
ergibt "bzw. entfernt sich dieser Polschuh soweit von der
Feldplatte, daß die magnetische Durchflutung der Feldplatte annähernd zu Null wird (vgl. dazu insbesondere Fig. 4)=
Das Gewindespiel zwischen dem kappenförmigen Deckel 10 und
den topfartigen Behälter 13 des Potentiometergehäuses wird
durch die Schraubenfeder 14 in vorteilhafter Weise aufgehoben
Die Einstellung bzw. Ablesung eines bestimmten Widerstandswertes geschieht mit Hilfe zweier Skalenteilungen 15, 16, die
wie bei-, einer Mikrometerschraube angeordnet sind. Die eine
Skalenteilung 15 ist dabei auf einen Ring 17 aufgebracht, welcher auf den Rand des kappenförmigen Deckels 10 aufgeschoben
ist und dort verstellt werden kann. Der Abstand der Strichmarken der Skalenteilung kann so gewählt werden, daß
eine beliebig genaue Einstellung von Widerstandswerten vorge-™
nommen v/erden kann« Nach einer Justierung wird der Ring auf dem kappenförmigen Deckel festgeklebt.
Zum Anschluß der Feldplatte 7 sind Leitungen 18 durch den
Boden des Behälters 13 nach außen geführt. Zur Einstellung des Magnotfeldes ist auf den Permanentmagnetstab eine Wicklung
19 aufgebracht, deren Anschlüsse 20 ebenfalls durch den Boden des Behälters 13 nach außen geführt sind. Zur gleichzeitigen Befestigung der in dem Behälter sich befindenden
Teile und des Potentiometergehäuses selbst sind im Boden des
Behälters Schrauben 21 vorgesehen. s,
13 Patentansprüche λλ.,,..,^,,
5 F UU982o/112i
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Claims (1)
- PatentansprücheΓ» Kontaktloses Potentiometer rait einem, über einem, feststehenden Ankerkörper bewegbaren Permanentmagneten und einer vom Magnetfeld des Magneten beeinflußbar angeordneten Feldplatte, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Ankerkörper (4) und Magnet (1,2, 3) eine aus a-raagnetischem Material bestehende dem. Ankerkörper anliegende Schicht (5) vorgesehen und der Magnet (1, 2, 3) auf dieser Schicht-gleitend geführt ist und daß die Feldplatte (7) in eine Aussparung (S) dieser Schicht eingebettet ist.2. Kontaktloses Potentiometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ,, daß der Magnet (I7 2, 5} mittels eines mit dem. Ankerkörper (4) verbundenen Wßü. mit diesem ein trameiförmiges Gehäuse bildenden H-föriBigen Rahraeno (3) und unter Ausnutzung der Magnetkraft geführt ist.3. Kontaktloses Potentiometer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet zusätzlich mittels einer sich an dem Bahraen abstützenden Federspange (9) geführt ist.4. Kontaktloses Potentiometer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet in dem tuniielföriaigen Gehäuse gegen eine Schraubenfeder (14) bewegbar angeordnet ist.5. Kontaktloses Potentiometer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß gegen, die von der Sehraubenfedej? (14) abgewandte Öffnung dee tunnelförraigert. Gehäuses ein Deckel (10) schraubenförmig bewegbar vo-rge-Μ.9Λ32ΛΪ 009826/1121- 6 - ■ ■ "Koiitaktloses Potentiometer nach. Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet y daß zwischen Deckel (10) und Magnet (T, Zt 5) ein kugelförmiger Körper (11) abgestützt ist.7. Kontaktloses Potentiometer nach Anspruch. 5 oder 6» d a-durch gekennzeichnet, daß der Deckel (10) zusammen mit einem topf artigen, das tunnelförmige Sehäuse umschließenden Behälter (15) nach Art einer Mikro— meterschraube zusammenwirkt«8 o, Kontaktloses Potentiometer nach Anspruch. 7, dadurch Jk gekennzeichnet » daß der Deckel umfangsseitig mit einer Rändelung (31) irersehen ist«,9. Kontaktloses Potentiometer nach Anspruch 7j d.adurch gekennzeichnet , daß die Beckelstirnseite eine zur Aufnahme eines Terstellwerkzeugs geeignete Formgebung (30) aufweist*10. Kontaktloses Potentiometer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß im Deckel (10) wenigstens eine in eine Behälternut eingreifende Schraube vorgesehen ist.™ .11. Kontaktloses Potentiometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß ein zylinäerfömiiger Periaanentmagnetstab (1) zusammen mit zwei scheibenförmigen Polschuhen (2, 3) den Magneten bildet.ο, Kontaktloses Potentiometer nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet » äa0 die Schicht (5) aus dünnem Messingblech besteht und auf den Ankerkörper (4) aufgeklebt ist.PA 9/432/91 . - 7 -9826/1121Q-Ö >■Kontaktloses Potentiometer nach, einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Deckel (10) ein eine Skalenteilung aufweisender Ring (17) verschiebbar angeordnet ist.009826/1121Leerseite
Priority Applications (8)
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Also Published As
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|---|---|---|---|
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