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DE1813429A1 - Plaettmaschine - Google Patents

Plaettmaschine

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Publication number
DE1813429A1
DE1813429A1 DE19681813429 DE1813429A DE1813429A1 DE 1813429 A1 DE1813429 A1 DE 1813429A1 DE 19681813429 DE19681813429 DE 19681813429 DE 1813429 A DE1813429 A DE 1813429A DE 1813429 A1 DE1813429 A1 DE 1813429A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flat iron
motor
flattening
switch
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681813429
Other languages
English (en)
Inventor
Brunn Dipl-Ing Jens Oluf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FERM AS
Original Assignee
FERM AS
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Publication date
Application filed by FERM AS filed Critical FERM AS
Publication of DE1813429A1 publication Critical patent/DE1813429A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F65/00Ironing machines with rollers rotating against curved surfaces
    • D06F65/02Ironing machines with rollers rotating against curved surfaces with one roller only
    • D06F65/06Ironing machines with rollers rotating against curved surfaces with one roller only the bed being urged against the roller by power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Plättmaschine Die Erfindung betrifft eine Plättmaschine mit einer motorgetriebenen Plättwalze und mit einem bewegllchen PlXtteisen, mit einer Steuereinrichtung zur Bewegung des Plitteisens zwischen einer zurückgezogenen Stellung im Abstand von der Plättwalze und einer Arbeitsstellung zum Plätten oder Anpressen, in der es gegen einen Teil der Oberfläche der Plättwalze gedrückt wird.
  • Bei Maschinen dieser Art ist es üblich, zwei verschiedene Motoren zu verwenden, einen zum Antrieb der Plättwalze und einen zur Bewegung des Plitteisen. Ee ist Jedoch auch bekannt, nur einen rotor zu verwenden, entweder einen revereiblen Motor, der mit selbsttätigen Einwegkupplungen zum Antrieb der Plättwalze oder des Plätteisens Je nach einer ausgewählten Drehrichtung verbunden ist, oder einen nicht reversiblen Motor, der n.it einer Spezialkupplung zusammenarbeitet, die Je nach Batätigung das Plätteisen zur Wirkung oder außer Wirkung bringt. In allen beiden Pällen ist ein besonderer Motor vermieden, Jedoch wird dieo auf Kosten relativ komplizierter Kupplungen erzielt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Plättmaschine au schaffen, die besonders für die Verwendung im Haushalt geeignet ist und bei der die beiden genannten Steuerfunctionen mittels eines einzigen Motore ohne Verwendung von Spezialkupplungen ausführbar sind, so daß sich eine einfache und zuverlässige Konstruktion ergibt.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Stator des Motors so aufgehängt ist, daß er oieh aus einer Stellung in eine andere aufgrund einer auf ihm einwirkenden Reaktionskraft bewegen kann, wenn der Mo. tor in Betrieb gesetzt wird, um über seinen Rotor der Plättwalze ein Drehmoment zu erteilen, daß der Stator zit dea Plätteisen gekoppelt ist, um die Bewegung des Plätteisens in wenigstens einer Richtung zwischen seiner zurückgezogenen Stellung und seiner Betriebzstellung in Abhängigkeit von der Bewegung des Stator@ zu steu@rn.
  • Da das Plätteisen nur eine relativ geringe Bewegung in beiden Richtungen ausführen soll, wird es no r@alerweise möglich sein, seine Bewegungen durch entsprechend kurze Bewegungen des Stators zu erzielen, und da die Bewegung eine Wechselbewegung ist, wird bei der Erfindung die Speisung des Motors nicht erschwert. Der Stator braucht nicht über die Stellungen hinaue bewegbar zu sein, die der zurückgezogenen Lage und der Betriebslage des Plätteisens entsprechen, und unter diesen Bedingungen ist der Rotor des Motors in der Lage, die Plättwalze mit voller Motorleistung anzutreiben. Die Kopplung zwischen dem Stator und dem Plätteisen kann test oder bleibend sein1 und im Gegensatz zu den eingangs erwähnten Kupplungen kann diese Kopplung eehr einfach und robust sein.
  • Um die Reaktionskraft des Stators auszunutzen, ist es natürlich wesentlich, daß der Motor, s. B. die WaIse, sich nicht frei drehen kann, wenn die Reactionskraft Zur Bewegung des Plätteisens ausgenutzt werden soll. eine fortwährende, beträchtliche Reibung im Bezung auf die Plättwalze würde die Erbeugung der Reaktionekraft bewirken, für den normalen Betrieb würde das jedoch einen leistungsverlust bedeuten. Aus den Grunde ist es zweckmäßig, daß der Stator auf das Plätteizen in Richtung auf dessen Betriebsstellung einwirkt, wenn der K0-tor in der normalen Arbeitsrichtung in Bewegung gesetst wird, und daß eine Verriagelungseinrichtung der Plättwalze während der Bewegung des Plätteisens au der zurückgezogenen Stellung in die Betriebsstellung vorgesehen ist, während eine Halteeinrichtung vorgesehen ist, die das Plätteisen lösbar in dessen Betriebsstellung hält. Dadurch ist es möglich, die gezante Kraft des Motore zur Bewegung des Plätteisens und m anderen Zeiten für die Bewegung der Plättwalze zu verwenden. Normalerweise brauchen nicht die Plättwalze und das Plätteisen zur gleichen Zeit bewegt werden.
  • Die Plättwalze kann zweckmäßigerweise mit einer Varriegelungseinrichtung oder Bremseinrichtung versehen werden, die selbsttätig entriegelt wird, wenn das Plätteisen seine Betriebsiage erreicht, so daß in sehr vorteilhafter Weise die Plättwalze sich zu drehen beginnt, sobald sich du Plätteisen in seiner Betriebsiqe befindet. Wie das nachfolgend noch näher erläutert werden wird, ist es möglich, das Plätteisen ohne wesentliche Unterstützung durch den Motor in dieser Lage zu halten, so daß praktisch die gesamte Motorkraft zum Antrieb der Plättwaze zur Verfügung steht. Das Plätteisen kann sehr leicht durch eine passende Feder oder durch Umschalten der Drehrichtung des Motors in seine zurückgezogene Lage oder Ruhelage zurückgebracht werden.
  • Es ist erwünscht, daß eine Plättaschine gamäß der Erfindung außerdem in der Lage ist, zu pressen, indem z. B. das erhitzte Plätteisen gegen die sich nicht drehende Plättwalze gepreßt wird. Dio besondere Ausführung gemäß der Erfindung verhindort nicht sine solche Arbeiteweise. Gamäß der Erfindung wird in zweckmäßiger Weise ein Umeschalter verwendert, der eine Blockierung der Plättwalze bei abgeschalteter oder verringerter Motorleistung bewirkt, wenn das Plätteisen seine Preßstellung erreicht. Für Plättzwecke beginnt sich die Plättwalze zu drehen, wenn das Plätteisen seine Preßstellung erreicht, bei der zuvor angegebenen Ausführungsform Jedoch ist die Plättwalze daran gehindert, sich u drehen, und zwar entweder aufgrund einer verringerten Motorkraft in Verbindung mit der Reibanlage an dem Plätteisen oder aufgrund einer tatsächli- ohen Plättwalze Blookiorung der Fällen in Verbindung mit einem vollständig abgestoppten Motor. In beiden für dient die Halteeinrichtung Plätt- das Plätteisen dazu, den Preßdruck des aufrechtzuerhalten. eisens ohae Unterstützung durch den Motor Hand Diese Halteeinrichtung mag wieder von gelöst werden, jedoch ist es auch mäglich, diese Lösung der Hlteeinrichtung durch Ingangsetzung des Motors In einer Richtung zu bewirken, die der normalen Arbeitsrichtung entgegengesetit ist, wie da. weiter unten noch erläutert ist.
  • Trotz der sehr einfachen Konstruktion der erfindungsgemäßen Maschine ist diese somit in der Lage, ein Plätten wie auch ein Pressen auszuführen.
  • Anhand der Zeichnung soll die Erfindung nachfolgend näher erläuert werden.
  • Fig. 1 Ist eine perspektivische Ansioht, in der einige Teile weggeschnitten sind, und die ein Ausführungsbeispiel einer Plättmaschine gemäß der Erfindung seigt.
  • Fig. 2 ist eine schematische Seitenansicht der Maschine gemäß Fig. 1 In Ruhestellung.
  • Fig. 3 entsprIcht der Fig. 2 und seigt die Maschine in Arbeitsstellung.
  • Fig. 4 ist ein elektrisches Schaltbild und neigt die Schaltung des Motors.
  • Die dargestellte Maschine weist als Hauptteil einen Tisch 2, ein Gehäuse 4 mit einer vorstehenden Welle 6 fUr einen Motor 8 zum Antrieb einer Plättwalze 10 sowie ein zum Plätten oder Pressen dienendes Plätteisen 12 auf, das so an eines Ar 14 befestigt ist, daß es zwischen einer zurückgezogenen Stellung und einer Preßstellung bewegbar ist, in der es an der Plättwalze 10 anliegt. Das Plätteisen 12 weist elektrische Heiser auf.
  • Die Welle 6 ist drehbar in im Abstand zueinander in entgegengesetzten Wandungen des Gehäuses 4 angeordneten Lagern 15 und 16 gelagert und Fit einer Stirnseite fest mit einem Stator 18 des Motors 8 verbunden, auf dem ein Getriebegehäuse 20 zur Untersetzung der Drehung eines Rotors 22 vorgesehen ist, bevor die Drehung auf eine Antriebswelle 24 übertragen ist, die zum Antrieb der Plättwalze 10 über eine an der Plättwalze 10 befestigte Scheibe dient. Die Anordnung 6, 8, 24 au Welle und Motor ist in radialer Richtung fest, die Plättwalze 10 wird in ihrem mittleren Bereich auf der Scheibe 26 gehalten. Das dem Gehäuse 4 benachbarte Endo der Plättwalze ist drehbar mittels dreier @ugellager 28 an dem Gehäuse 4 gelagert. Zwei Bremsbakken 30 und 32 elnd drehbar sn Wellen gelagert. die aus dem Gehäute 4 herausragen und mit der Innenfläche des Zylinders der Plättwalze zusammenwirken. Die Bremebacken zind entgegengesetzt geneight, so daß sie die Plättwalze gegen eine Drehung in beiden Richtungen abbremsen. m. Brem@backe 32 ist in der weiter unten beschriebenen Weise lösbar, um eine Drehung der Plättwalze in normaler Betriebsrichtung zu ermöglichen.
  • Innerhalb des Gehäuses 4 Ist die Welle 6 mit ein festes Kreuzteil bildenden, sich in entgegengesetzten Richtungen erstreckenden Armen 34 und 36 versehen, von denen der suletstgenannte Arm einen Teil eines Kniegelenk bildet, dessen anderen Teil ein Arm 98 bildet. An dem unteren tnde ist der Arm 38 an das äußere Ende eines Schwenkarms 40 angelenkt, d.r an einer Welle 42 betestigt ist, die den anderen Arm 14 für das Plätteisen 12 trägt, so daß so das Plätteisen auf die Plättwalze 10 su- oder wegbewegt wird, wenn das äußere Ende des Schwenkarms 40 abgesenkt bzw. angehoben wird. Der Arm 38 ist von einer Feder 44 umgeben, und die Kopplung zwischen den Arm 38 und dem Schwenkarm 40 weist Mittel wie beidpielsweise die dargestellten auf, die den Schwenkarm 40 in die Lage versetzen, relativ zu dem Arm 98 gegen die Wirkung der Feder 44 etwas nach oben zu schwingen. Es ei bemerkt, daß das Plättelsen 12 durch begrenste Drehung der Welle 6 betätigbar ist und daß das Plätteisen aufgrund der Feder 44 nachgIebIg an der Plättwalze gehalten werden kann. Der Arm 36 des Kreuzteiln auf der Welle 6 ist mit einem Ansohlagstift 46 versehen, der mit einen festen Anschlag 48 zusammenwirkt und so die Drehung der Welle 6 in Richtung des Uhrzeigers begrenzt und damit auch das Absenken des Schwenkarms 40. Die Welle 6 ist mit eines Nocken 50 nur Betätigung von Schaltern 52 und 54 versehen. Der Nocken 50 schaltet den Schalter 52 in der zurückgezogenen Lage des Plätteisens und den Umschalter 54 in dessen Arbeitslage Eine Feder 56 zwischen der Gehäuse 4 und den Schwenkarm 40 sucht diesen Schwenkarm nach oben zu schwenken.
  • An seinen Umfang ist der Stator 18 des Motors mit einem Arm 60 zur Lösung einer Brenne versehen, der Arm 60 steht so weit in Richtung auf das Gehäuse 4 vor, daß er sich über den Ort der Bremsbacke 32 hinaus erstreckt. Bei Drehung des Stators 20 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt sich dieser Arm 60 gegen die Bremsbacke 32 und hebt diese gegen die Wirkung einer Feder 62 von der inneren Walzenfläche ab. Die Feder 62 sitzt zwischen den beiden Bremsschuhen. Innerhalb des Stators 18 befindet sio eine elektromagnetische Bremse 64, die durch den Schalter 54 betätigbar ist, um eine Scheibe 66 an dem RoZ tor 22 mit dem Stator zu verbinden und no eine gegenseitige Drehung des Rotors und Stators zu verhindern. Die Statorwicklung wird über ein Kabel 68 gespeist, und die Drehrichtung des Motors ist umschaltbar.
  • Das Arbeiten der Maschine wird lediglich mittels eines Fußschalters 70 gemäß Fig. 4 und eines von Hand zu betätigenden Schalters 72 an aem Gehäuse 4 gesteuert. Befindet sich der Schalter 72 in der Stellung T und ist der Fußschalter 10 betätigt, so bewegt sich das Plätteisen 12 gegen die Plättwalze, die sich danach zu drehen beginnt, so daß das Plätten erfolgt, während dann, wenn sich der Schalter 72 in der Stellung II befindet, die Plättwalze sich nioht droht, so daß allein ein Pressen erfolgt. Wird der Fußschalter wieder losgelassen, 10 kehrt die Einrichtung in ihre Ausgangsstellung zurück.
  • Die Ausgangsstellung der Einrichtung ist in den Fig.
  • 1 und 2 dargestellt. Dle Bremsschuhe 30 und 32 sind beide wirksam, so daß die Plättwalze festgehalten ist. Der Schalter 52 Ist in Stellung II (Fig. 4) ausgeschaltet, so daß der Notor nicht gespeist wird,, wenn der Fußschalter 70 nicht betätigt ist. Dieser Pußsobalter hat hierbei die Stellung 1 gemäß Fig. 40 Bei Betätigung kommt er in die Stellung II, in der der von Hand betätigte Schalter 72, der praktisch ein Wahlschalter ist, die Stellung 1 einnimmt, so daß der Motor 8 gespeist wird.
  • Der Schalter 72 bewegt sich in die Stellung 1, sobald der Nokken 50 abhebt, er ist Jedoch dann nicht weiter in die Schaltung eingeschaltet. Da die Plättwalze und damit der Rotor 22 duroh die Bremsbacke 32 abgebremst sind, führt eine Speisung des Motors zu einer Drehung des Stators 18 im Uhrseigereinn, wodurch das Kniegelenk 34, 38 gemäß Fig. 3 gestreckt wird und der Ära 60 an dem Bremsschuh 32 nur Anlage kommt und diesen aus seiner Bremsstellung herausdrückt. Wird das Kniegelenk gestreckt, so wird das Plätteisen 12 in seine Betriebsstellung gebracht, in der eine beträchtliche Reibung in Bezug auf die Drehung der Plättwalze vorhanden ist. Aus diesem Grund bewegt sich der Stator nach Lösen des Bremsschuhes 32 eine kurze Entternung weiter, bis der Anschlagstift 46 an dem Anechlag 48 anschlägt, wodurch sichergestellt ist, daß der Bremesohuh 32 vollständig abgehoben ist. Der Stator kann sich danach nicht weiter drehen, die volle Leistung wird auf die Plättwalze übertragen, die sich so in Richtung des Uhrzeigers zum Zwecke des Plättens su drehen beginnt.
  • Wird der Fußschalter wieder abgehoben, so daß er in die Stellung I zurückgeht, so setzt der Schalter 52, der sich nun in der Stellung I befindet, den Motor in die Lage, mit umgekehrter Polarität gespeist su werden, so daß der Motor seine Drehrichtung ändert, wodurch sich der Stator in Richtung des Uhrzeigers zu drehen beginnt, da die Plättwalze gegen die umgekehrte Drehrichtung blockiert oder abgebremst ist. Dadurch hebt der Arm 60 von dem Bremsschuh 32 ab, so daß dieser wieder an der Plättwalze zur Anlage kommen kann und das Plätteisen 12 wieder in seine Ruhelage zurückgeschwenkt wird. Ist die Einrichtung in ihre Ausgangs- oder Ruhestellung zurückgebracht, so ist der Schalter 52 durch den Nocken 50 ausgeschaltet, so daß der Motor angehalten und für den nächsten Arbeitesyklus bereit ist, Ist der von Hand zu betätigende Schalter 72 in die Stellung II voreingestellt, so ist der Umschalter 54 wirksam, wenn der Fußschalter betätigt ist. Zunächst sei die Stellung I betrachtet. Der Schalter 54, der durch den Nocken 50 bein Ende der Drehung des Rotors enthehen den Uhrzeigersinn betätigt wird ermöglicht die Speizung des Motors genaumo, als würde sich der Schalter 72 in Stellung I befinden. Wenn jedoch dea Plättoisen 12 in seine Arbeitsstellung gebracht worden ist, so ist der Umschalter 54 selbsttätig in die Stellung II geschaltet, in der er den Motor Abschaltet und die magnetische Bremse 64 in Betrieb setzt, die so den Stator mit dem Rotor, s.b. die Plättwalze mit dem Stator, varkoppelt. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, hat sich das Kneigelenk 34, 38 in eine Stellung bewegt, die etwas hinter dem neutralen und stabilen Punkt liegt, so daß der nach oben gerichtete Druck, der duroh das ätteisen über den Schwenkarm 40 auf sein unteres Ende ausgeübt wird, die Einrichtung in der Arbeitsetellung hält, ohne daß die M8glichkelt zu einer Drehung des Stators im Uhrzeigersinn besteht. Unter diesen Umständen arbeitet die Maschine daher als Preßmaschine.
  • Wird der Fußschalter wieder losgelassen, so werden die Schalter 72 und 54 wieder geöffnet, so daß die magnetische Bremse wieder außer Betrieb gesetzt und der Motor gestartet wird, so daß die gleiche abschließende Lösungsbewegung ausgeführt wird, wie sie zuvor beschrieben worden ist. Wird der Schalter 72 umgeschaltet, während der Fußschalter 70 in der Stellung II gehalten wird, so wird die Bremse 64 wieder fallen und die Plättwalze ihre Drehung beginnen, so daß direkt wieder vom Pressen zum Plätten übergegangen wird. Ein direktes Übergehen in der anderen Richtung ist ebenfalls m8glioh, da der Schalter 54 sich bereite in Stellung II befindet, in der er bereit ist, die Bremse 64 zu speisen, wenn der Motor durch Handbetätigung des Schalters 72 abgeachaltet ist.
  • Im Falle eines Stromausfalls während der Arbeitestellung der Teile verschwindet die auf den Stator einwirkende Haltekraft, und der Bremsschuh 32 drückt mit Hilfe seiner Feder 62 den Arm 60 des Stators genügend weit in Uhrzeigerriohtung, um das Kniegelenk wieder über die neutrale Stellung zu bringen, und danach hebt die Feder 56 den Schwenkarm 40 wieder an und dreht dadurch die Statoranordnung wenigstens so weit weiter, damit das Plätteisen 12 in eine Stellung kommt, In der es etwas von der Plättwalze abgehoben ist. Dadurch wird verhindert, daß das Plättgut versengt, falls dieser Fall auftritt.
  • Natürlich sind die verschiedensten Abwandlungen der Erfindung möglich. Z. B. kann die das Plätteisen betätgende Statorbewegung eine Axialbewegung sein, die durch eine Sohraubeverbindung zwischen dem Gehäuse 4 und der Welle 6 erzeugt wird. Anstatt daß die magnetische Bremse 64 eingeschaltet wird, kann der Schalter 54 einen Widerstand in den Motorkreis einschalten, so daß die in dem Motor erzeugte Leistung ausreicht, um das System in seiner Betriebslage zu halten, jedoch nicht ausreicht, um die Plättwalze trotz der Reinbung an dem Plätteisen zu drehen. Obwohl or sich nicht drehen kann, ist jedoch der Motor wegen der verringerten Speiseleistung gegen Uberhitzung geachützt. In diesem Falle kann das Kniegelenk angehalten werden, kurz bevor ee seine neutrale St llung erreicht.
  • Das Kniegelenk selbst kann durch einen Nockentrieb ersetzt werden, der durch eine Nockenscheibe an der Welle 6 und eine damit zusammenarbeitende Tastrolle an dem äußeren Ende des Schwenkarms 40 zusammenarbeitet. Der Fußschalter 70 kann ein Wahlschalter mit drei Stellungen sein, eine zur Rückführung der Einrichtung in die Ruhelage eine zum unmittelbaren Einschalten des Motors zu Plättsweoken und eine sur Einschaltung des Motor Uber den Schalter 54 zu Preßzwecken.

Claims (11)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Plättmaschine mit einer motorgetriesbenen Plättwalze und mit einem beweglichen Plätteisen, mit einer Steuereinrichtung zur Bewegung des Plätteleens zwischen einer zurückgezogenen Stellung im Abstand von der Plättwalze und einer Arbeitsstellung zum Plätten oder Anpressen, in der es gegen einen Teil der Oberfläche der Plättwalze gedrückt wird, daduroh gekennzeichnet, daß der Stator (18) des Motors (8) so aurgehängt ist, daß er sich aue einer Stellung in eine andere autgrund einer auf ihn einwirkenden Reaktionskra ft bewegen kann, wenn der Motor Sn Betrieb gesetzt wird, um über weinen Rotor der Plättwalze (10) ein Drehmoment su erteilen, daß der 8tator (18) mit dem Plätteisen (12) gekoppelt ist, um die Bewegung des Plätteisens (12) in wenigstens einer Richtung Zwischen seiner Zurückgezogenen Stellung und seiner Betriebsstellung in Abhängigkeit von der Bewegung des Stators (18) su steuern.
  2. 2. Plättmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator (18) auf das Plätteisen (12) in Richtung auf dessen Betriebsstellung einwirkt, wenn der Motor (8) in der normalen Arbeiterichtung in Bewegung gesetzt wird, und daß eine Verriegelungseinrichtung (32) der Plättwalze (10) während der Bewegung des Plätteisens (12) aus der zurückgezogenen Stellung in die BetriebssteLlung vorgesehen ist, während eine Halteeinrichtung vorgesehen ist, die das Plätteisen (12) lösbar in dessen Betriebsstellung hält.
  3. 3. Plättmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (32) durch eine Brems- oder Anschlageinrichtung gebildet ist, die während des normalen Betriebes der Maschine eine die Plättwalse (10) verriegelnde Stellung einnimmt und mit einer von der Plättwalze (10) oder von dem Steuermechanismus fUr das Plätteisen (12) betätigbaren Entriegelungseinrichtung in solcher Weise versehen ist, daß die Verriegelungseinrichtung (52) selbst entriegelt wird, wenn das PlEtteisen (12) in seine Arbeitsstellung gebracht ist.
  4. 4. Plättmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor ein sich drehender Elektromotor ist, daß der Stator (18) an einer drehbar gelagerten zentralen Welle (6) befestigt ist, die mit Anschlagmitteln zur Betätigung der Verriegelungseinrichtung versehen und mit einer Steuereinrichtung (34, 38, 40, 42) verbunden ist, um eine Bewegung des Plitteisens (12) in Abhängigkeit von einer begrenzten Drehung der Welle (6) zu bewirken.
  5. 50 Plkttmasohine nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (32) durch einen Bremsschuh gebildet ist, der normalerweise die Plättwalze (10) abbremst', daß der die Entriegelungseinrichtung (60) bildende Anschlag auf der Welle so angeordnet ist, daß er den Bremsschuh von der Oberfläche der Plättwalze (10) abhebt, wenn sich die Welle ausreichend gedreht hat, um das Plätteisen in seine Betriebsstellung zu bringen.
  6. 6. Plättmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung ein Kniegelenk aufweist, dessen einer Arm radial auf der Welle (6) fur den Stator (18) befestigt ist, während der andere Arm (38) mit einem Steuerhebel (40) für die Einrichtung zur Bewegung des Plätteisens in solcher Weise verbunden ist, daß das Kniegelenk in eine Lage gebracht ist, in der es instabil oder ungefähr inetabil ist, wenn das Plätteisen seine Betriebsstellung erreicht.
  7. 7. Plättmaschine nach Aspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Plätteisen dauernd in Richtung auf die zurückgezogene Stellung vorgespannt ist, und daß das Kniegelenk (34, 38) durch Betätigung des Plätteisens gegen die Wirkung einer Feder etwas aus seiner neutralen instabilen Lage kommt und die Welle (6) wieder über die neutrale Stellung des Kniegelenks mit einem Moment zu drehen sucht, das größer als du entgegengesetzt gerichtete Moment ist, mit dem die dauernd wirkende Vorspanneinrichtung über das Kniegelenk auf die Welle einwirkt.
  8. 8. Plättmaschine nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine Steuereinrichtung sur Betätigung des Plätteisens ohne Drehung der Plättwalze vorn gesehen ist, um die Maschine in die Lage zu versetzen, ein Pressen anszuführen, daß die Steureinrichtung einen Umschalter (54) aufwaist, der bei Betätigung eine Blockierung der Plättwalze (10) bei verringerter oder abgeschalteter Motorspeisung bewirkt, wenn das Plätteisen seine Preßetellung erreicht.
  9. 9. Plättmachine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (54j so angeschlossen ist, daß er eine magnetische Bremse (64) für die Plättwalze eineschaltet und den Motor (8) ausschaltet.
  10. 10. Plättmachine nach Anspruch 8, dadurch gekennseichnet, daß der Umschalter (54) so angeschloszen ist, daß er eine Impadanz in den Speisekreis für den Motor einschaltet, um die Speiseleiztung ausreichend zu verrigern, damit der Motor ausserstande gesetzt wird, die Reinbug zwischen der Plättwalze und dem Plätteisen zu überwinden, ohne daß er außerstande geseztz wird, die Halteeinrichtung für den Winkelhebel betätigt zu halten.
  11. 11. Plättmaschine nach sinen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichner, daß ein Schalter (52) so angeordnet ist, daß et in der zurückgezogenen Stellung des Plättei@ens ausgeschaltet und eingeschaltet wird, wenn das Plätteisen die zurückgezogene Stellung verläßt, daß dieser Schalter (52) in den Speisekreis des Motors mittels eines von Hand betätigbaren Wählere einschaltbar ist, der bei Betätigung zum Zwecke des Wirksammachens des Schalters außerdem die Speisung umkehrt, so daß der Motor entgegen seiner normalen Drehrichtung so lange umläuft, wie der Schalter (52) eingesohaltet ist, nährend der Schalter (52) den Motor anhält, wenn er ausgeschaltet isto L e e r s e i t e
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