DE1812472A1 - Luftkissenfahrzeug - Google Patents
LuftkissenfahrzeugInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B60V—AIR-CUSHION VEHICLES
- B60V1/00—Air-cushion
- B60V1/02—Air-cushion wherein the cushion is generated and contained by at least one peripheral fluid curtain
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Description
Patentanwälte « fl
Dipl.-Inq. A. Grünecker °' UB*· 1300
Dr.-lng. IV. Ciockmair
9 München 22. MaximiHanstr. 43
PH 2219
■ !!•■■■Β
50/Fr
des alroglisaeure marine teiieeetres
et amphibiee - S.E.D.A.M.
80, Avenue de la Grande Armee,
75 Parie, 17e*me, Prankreidi
luftkissenfahrzeug
Die vorliegende Erfindung bezieht eich auf Fahrzeugt
mit Ausnutzung dee Bodeneffekts, insbesondere Luftkiseen^
fahrzeuge, inebeeondore zur Fortbewegung über dem Waaeer,
Damit Fahrzeuge dieser Art trotz einer zufälligen öler gewollten Unterbrechung dee Luftkieeenetützeffekte
iafolge einer Unterbrechung . der Beechickung der Luftkias.m weiter8chwimmen, eind schon vieteLösungen vorge8chlagiß worden. Ia allgemeinen hat man vorgesehen, den Aufbau
dts Fahrzeuges mit zusätzlichen Organen zu versehen, die
8 3ine Schwimmfähigkeit gewährleisten, so z.B. dichte, mil
Gis gefüllte, aufpumpbare oder starre Hohlkörper oder
mit verschiedenen Stoffen, wie Kork, Kunststoffschäumen,
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expandiertest Polystyrol u.a. gefüllte Caissons. Solche
Anordnungen bringen jedoch eine Gewichte- und Volumen· zunähme mit sich.
Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, ein Fahrzeug der eingangs erläuterten Art zu schaffen, bei dem
die Nachteile der bisher vorgeschlagenen Lösungen ausgeräumt sind, und das darüberhlnaua zusätzliche Vorteile
aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Fahrzeug gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß es in Kombination
eine Tragkonstruktion, die mindestens zum Teil aus mehreren wasserdichten Caissons aufgebaut 1st, und eine
Vorrichtung zur wenigstens zeitweise im ,Bedarfsfall ausführbaren Beschickung wenigstens eines Teils der Caissonj
mit Druckgas aufweist.
Biese Lösung hat den Vorteil, daß sie ohne Gewichts-
oder Volumenzunahme die normal bestehende Tragkonstruktion (structure) bzw. einen ohnehin bestehenden Aufbau verwendet.
Ferner ermöglicht sie es, die bestehende Tragkon- ;
struktion bzw. den ohnehin bestehenden Aifbau einer minimalen Ermüdung auszusetzen, denn die Caissonbleche befinden
sich im Gleichgewicht zwischen dem äußeren hydrostatischen Druck einerseits und dem in den Caissons aus-
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gebildeten Druok andererseits, wodurch die Kompressionabelastung der Tragkonstruktion b»w. des Aufbaue herabgesetst und die Widerstandsfähigkeit dea 7ahrseuge* entsprechend heraufgesetzt werden.
Schließlich erlaubt ei« die Herabaetsung der Korrlslonsgefahx dadurch, daß sie ein Eindringen von Feuchtigkeit
in die Caiseona verhindert. Zn den Pillen nämlich, in denen
die Dichtheit der Tragkonstruktion bsw* des Aufbaues nioht mehr gegeben 1st, verhindert sie das Eindringen von Wasser
in die Caissons. Wenn ferner das Speieefluid für die
Oalssons insbesondere Luft ist, wird diese vorzugsweise
vor ihrem Eintritt in die Caissons getrocknet.
Selbstverständlich kann die Einspeisung der Caissons
mit Druckgas ununterbrochen erfolgen oder aber nur bei unvorhergesehener oder gewolltor Unterbrechung der Luftkissenabstütsung· Sie kann aucli mit im voraus bestimmbaren
konstanten Druck oder einem in Abhängigkeit von den Gebrauchebedingungen variablen Druck erfolgen.
Die Caissons werden vorzugsweise von derselben Druokluftquelle aus eingespeist, die entweder der Kompressor
eines Turbotriebwerkes des Fahrzeuges oder ein au diesem Zweck vorgesehener Hilfskompreeaor sein kann. Die Caissons
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können getrennt eingespeist «erden. Bei einer vorteilhaften Ausführung*form kosraunizieren die Caissons jedoch
untereinander über Öffnungen mit goringeβ Querschnitt
in ihren oberen Teil, mit Ausnahme in den zentralen Teil, der für die Durchführung von Übertragungeorganen reserviert ist, und die Einspeisung mit Druckluft geschieht von
den Endoaissona her. Diese Ausbildung ermöglicht eine
Vereinfachung des pneumatischen Kreislaufs unter gleich«·
zeitiger Gewährleistung der Schwimmfähigkeit der Einheit,
wenn ein Caisson defekt wird. Bei dieser Ausführungsform
kann der pneumatische Kreis parallel von den beiden Kompressoren der beiden Turbotriebwerke des Fahrzeuges gespeist werden·
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung orgeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungebeispiele in Verbindung mit der beiliegenden
Zeichnung. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt raumbildlich und schcmatiach ein Ausführungsbeispiel eines
Luftkiesenwasserfahrzeugs gemäß der Erfindung.
Bei der dargestellten Ausführun&sform 1st in allgemeiner Weise mit 1' die Tragkonstruktion bzw· der Aufbau
eines Luftkissenfahrzeug*« bezeichnet. Diese Tragkon-
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strukion bsw* dieser Aufbau, der la übrigen eine von der
dargestellten Form abweiohende Form haben kann, umfaßt
eine Mehrzahl von Abteilen oder Caissons 2, welche gegen über ihrer Umgebung abgedichtet sind«
Die verschiedenen Caissons 2 kommunizieren untereinander über öffnungen 3 geringen Querschnittes in ihrer
oberen Teil» mit Ausnahme in dem zentralen (Teil 1a, welcher für die Durchführung von Ubertragungsorganen reserviert ist. Diese Caissons werden mit Druckfluid und vorzugsweise mit Druckluft von einem gemeinsamen pneumatischen Kreis 4 her über Rückschlagventile 5 gespeist, wob i
die Einspeisung von den beiden Endcaissons her vor sich geht.
Die Drucklufterzeugung in dem Kreis 4 erfolgt vor··
zugsweise durch eine Entnahme an den Kompressoren der Turbotriebwerke 6 des Fahrzeuges, Durchleiten der Luft
durch Wärmetauscher (6changeurs)7 und unter Einschaltung
eines Druckregelsystems 8. Dieses System θ kann so ausgelegt βein, daß es einen im voraus bestimmbaren konstanten Druck im Inneren der Calaaons 2 aufrechterhält oder
den Druck entsprechend den Verwendungsfällen des fahrzeuges regelt oder in Abhängigkeit von anderen äußeren
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Parametern. Druckmesser 9 erlauben eine Kontrolle des
Druckes im Inneren der Caissons*
Vorzugsweise ist in dem pneumatischen Kreis eine
Drucklufttrockenvorrichtung 10 eingebaut.
Man sieht, daß dae Vorhandensein von Luft mit einem größeren Druck als der die G'alssor.s 2 umgebende hydroetatieche
Druck bewirkt, aaß das Bindringen von Wasser in di s
Caissons verhindert wird, wenn diese undicht werden. Pern n
verhindert die in 10 getrocknete Luft eine Korrosion der den Aufbau bildenden Baustoffe«
Die Anwendung von Druckluft auf eine bestehende Trag »
konstruktion oder einen bestehenden Aufbau in der beschriebenen Weise gestattet es, mit ebendieser Tragkonstruktion
bzw« diesem Aufbau die Schwimmfähigkeit des Fah >
zeuges im Falle einer zufälligen oder gewollten Unterbrechung der Stützwirkung dos Luftkissens sicherzustellen,
wobei gleichzeitig die Festigkeit der Tragkonstruktion bzv.
des Aufbaues und seine Korrosionsfestigkeit erhöht werden
Sämtliche aus der Beschreibung und der beiliegenden Zeichnung, einschließlich der konstruktiven Einzelheiten«
hervorgehenden .Merkmale könnenauch in beliebiger Kombination erfindungawasentlicb. sein.
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Claims (1)
- Patentansprüche1. Druckfluidkiesenfahrzeug zur Fortbewegung über dem ffaeser, d a d u r ο h gekennzeichnet, daB(structure) •β In Kombination eine Tragkonstruktion, die mindestens nunaus mehreren waeuerdiohten Caissons aufgebaut ist« und eine Vorrichtung zur wenigstens zeitweise in Bedarfsfall ausführbaren Beschickung wengistens eines Teile« der Caissons mit Druckgas aufweist.2· Druckfluidkissenfahrzoug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens swei Caissons miteinander über öffnungen geringen Querschnittes in ihren oberen Teil kommunizieren.3· Druckfluidkissenfahrzeug nach Anspruch 2, d a -duroh gekennzeichnet, daß die CaisscnE Bit Druckfluid von derselben Quelle her beschickt werden.4. Druckfluidkiesenfahrzeu3, das mit mindestens einem Turbo triebwerk für seine Fort bergung ausgerüstet ist, nach mindestens einem'der Ansprüche 1 bis 3» da» durch gskennseic hnet, daß das Druckfluid von dem Kompressor dea Turbotriebwerkes abgenommene Luft ist.909827/10875. Druckfluid!* A snenfahrscmg neoh Aneprpoh 4, 'dadurch ε a k c r, .. f β i c Ii η a t , daß es «inen von dar Luft vor deian Zutritt in die Caissons dttrebströraten Lufttrocivuer eui'vf lot.6. Diuokfluidkißßenfahri'Cüti; nach oisdeetsona eines der Ansprüche 1 bis 5t dadurch gekennaseicli net, da£ es eine Vorrichtung rjXiX VerMüd©rung desder Oaieeons909827/1087
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1968
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- 1968-12-03 DE DE19681812472 patent/DE1812472A1/de active Pending
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