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DE4030018C2 - - Google Patents

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Publication number
DE4030018C2
DE4030018C2 DE19904030018 DE4030018A DE4030018C2 DE 4030018 C2 DE4030018 C2 DE 4030018C2 DE 19904030018 DE19904030018 DE 19904030018 DE 4030018 A DE4030018 A DE 4030018A DE 4030018 C2 DE4030018 C2 DE 4030018C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tank
safety
tanks
tanker
tanker according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19904030018
Other languages
English (en)
Other versions
DE4030018A1 (de
Inventor
George Dipl.-Ing. 2000 Schenefeld De Paraskevopoulos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19904030018 priority Critical patent/DE4030018A1/de
Priority to AU85111/91A priority patent/AU8511191A/en
Priority to PCT/EP1991/001788 priority patent/WO1992005069A1/de
Publication of DE4030018A1 publication Critical patent/DE4030018A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4030018C2 publication Critical patent/DE4030018C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B25/00Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby
    • B63B25/02Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for bulk goods
    • B63B25/08Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for bulk goods fluid
    • B63B25/082Arrangements for minimizing pollution by accidents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Tankschiff der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
Wenn derartige Tankschiffe zum Transport von umweltgefährdenden Stoffen, wie zum Beispiel Öl verwendet werden, so besteht die Gefahr, daß bei einer durch Materialermüdung oder durch eine Kollision mit anderen Schiffen oder Hindernissen hervorgerufene Schädigung eines Seitentanks dazu führt, daß ein Teil der in den Tanks transportierten Ladung ausläuft und zu schwerwiegenden Umweltschäden führt.
Es besteht die Absicht, beispielsweise für Tankschiffe zum Transport von Öl, vorzuschreiben, daß diese mit einem Doppelboden versehen sein müssen, so daß bei einer Grundberührung kein Öl aus den Tanks ausläuft. Um jedoch einen vollständigen Schutz zu erzielen, müßten derartige Tankschiffe auch mit einer Außen-Doppelwand gebaut werden. Die derzeit im Betrieb befindlichen Tankschiffe verfügen jedoch weder über Doppelboden noch über Doppel-Außenwände, und bis die meisten dieser Schiffe aus dem Transport umweltgefährdender Stoffe ausscheiden, werden wohl noch Jahrzehnte vergehen.
Um für diese Übergangszeit die durch Tankschiffunfälle hervorgerufenen Umweltschäden zumindestens zu begrenzen, wurden Regeln für die Verhinderung der Umweltverschmutzung durch Öl ("Regulations for the prevention of pollution by oil") erlassen, die sich in Regel 23 und Regel 24 mit der Dimensionierung der Öltanks befassen, die so ausgelegt sein sollen, daß die austretende Ölmenge bei einer Grundberührung oder Kollision pro Tank nicht 30000 Kubikmeter überschreitet. Aus diesem Grund ist der zur Verfügung stehende Laderaum derartiger Tankschiffe in eine Vielzahl von Tanks unterteilt, damit die bei der Beschädigung eines Tanks möglicherweise austretende Ölmenge möglichst gering gehalten wird. Hierbei ist unter anderem vorgesehen, daß im Betrieb des Tankschiffes bestimmte Tanks oder Ballasttanks in leerem Zustand gehalten werden, um ein Umpumpen von Öl aus beschädigten Tanks zu ermöglichen, wobei hierbei insbesondere die Seitentanks betroffen sind. Zum Umpumpen von Öl in andere leergehaltene Tanks müssen jedoch betriebsfähige Pumpeinrichtungen hoher Leistung zur Verfügung stehen, was nicht nach allen Arten von Tankschiffunfällen sichergestellt werden kann.
In den derzeitigen Regeln ist weiterhin im Hinblick auf die begrenzte Leistungsfähigkeit der die einzelnen Tanks verbindenden Rohrleitungen und Pumpen vorgesehen, daß innerhalb von zwei Stunden eine derart große Menge Öl aus einem beschädigten Tank in einen anderen Tank umgepumpt werden kann, daß die verbleibende ausströmende Ölmenge den oben angegebenen Wert von 30000 Kubikmetern nicht überschreitet. Es ist davon auszugehen, daß diese Ölmenge bei zukünftigen Vorschriften nicht mehr hingenommen wird, so daß Möglichkeiten gefunden werden müssen, bereits jetzt die bei einem Tankschiffunfall austretenden Ölmengen weiter zu begrenzen.
Um die bei einer Beschädigung eines Tanks aus einem Tankschiff austretende Ölmenge zu verringern, ist es weiterhin aus der DE- OS 20 31 905 bekannt, in den Lasttanks des Schiffes ein Vakuum derart aufrechtzuerhalten, daß der Druck in einem Lasttank und der Druck der Ölsäule, die sich über der Wasserlinie des Tankschiffes befindet, zusammen höchstens dem Atmosphärendruck entsprechen. Hierbei ergibt sich jedoch das Problem, daß die Verdampfung der Ladung der Lasttanks stark erhöht wird und weiterhin ist es erforderlich, die Wandungen der Lasttanks ausreichend zu verstärken, damit sie dem Unterdruck standhalten können. Dies gilt auch für den Fall der Ausführungsform, bei der die Lasttanks in vertikaler Richtung durch horizontale Zwischenböden in übereinanderliegende Teiltanks aufgeteilt sind, wobei die Höhe der Zwischenböden nur geringfügig über der Wasserlinie liegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Tankschiff der eingangs genannten Art zu schaffen, das in sicherer Weise zumindestens eine weitgehende Verringerung der bei einer Schädigung eines Tanks austretenden Ladungsmenge ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Tankschiffes kann ein sehr schnelles Umpumpen der Ladung, beispielsweise Öl oder Chemikalien, von einem beschädigten Tank in den oder die Sicher­ heitstank(s) erfolgen, da die selbst bei großen Querschnitten und geringen Leitungslängen der Sicherheitsrohrleitungen unvermeidbaren Strömungswiderstände durch den Unterdruck weitgehend überwunden werden. Insbesondere werden die hohen Strömungswiderstände der im Normalbetrieb zum Füllen und Entleeren sowie zum Umpumpen verwendeten Rohrleitungen umgangen, so daß große Ölmengen in kurzer Zeit umgepumpt werden können.
Dadurch, daß das durch den oder die Sicherheitstank(s) und die Sicherheitsrohrleitungen gebildete Sicherheitssystem als solches aktiv ist, das heißt keine zusätzlichen Energiequellen im Schadensfall benötigt, ist es selbst bei großen Schäden an dem Tankschiff und einem daraus resultierenden Energieausfall möglich, noch ein Umpumpen aus beschädigten Tanks vorzunehmen. Ein einfaches Öffnen der Absperreinrichtungen in den Sicherheitsrohrleitungen reicht aus, um zumindestens einen erheblichen Teil des Inhaltes eines beschädigten Tanks in Sicherheit zu bringen.
Bei entsprechender Aussteifung und/oder Formgebung des oder der Sicherheitstanks kann in diesen beispielsweise über mehrstufige Pumpkombinationen ein erheblicher Unterdruck erzeugt und aufrecht erhalten werden, der die umgepumpte Ölmenge pro Zeiteinheit wesentlich vergrößert.
Um ein ausfallsicheres unabhängiges und automatisches Sicherheitssystem zu erzielen, können in besonders gefährdeten Tanks, insbesondere Seitentanks angeordnet sein, die bei Feststellung eines Lecks ein automatisches Öffnen der Absperreinrichtungen der mit diesem Tank verbundenen Sicherheitsrohrleitungen steuern, wobei vorzugsweise unabhängige Ernergiequellen für die Betätigung der Absperreinrichtungen vorgesehen sein können.
Selbstverständlich ist es weiterhin möglich, die Absperreinrich­ tungen durch von der Brücke des Tankschiffes aus gegebene Befehle beispielsweise über ein Hydraulik-Leitungssystem zu steuern.
Dadurch, daß die Sicherheitsrohrleitungen mit Abstand von der Bodenwand der Seitentanks in diese münden, wird weiterhin sichergestellt, daß bei einem Schaden an dem Tank unterhalb der Wasserlinie des Tankschiffes oder geringfügig darüber in die Tanks eindringendes Wasser, das sich am Boden des beschädigten Tanks sammeln würde, nicht abgepumpt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Ausführungsform des Tankschiffes und die darin angeordneten Tanks,
Fig. 2a und 2b vergrößerte Teilansichten der Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie III-III nach Fig. 1.
Die in Fig. 1 nur schematisch dargestellte Ausführungsform des Tankschiffes weist einen Laderaum auf, der in eine Vielzahl von Tanks unterteilt ist, die zum Transport von flüssigen Stoffen, wie zum Beispiel Öl oder anderen Füssigkeiten unter Einschluß von chemischen Materialien bestimmt sind. Diese Unterteilung des Laderaums erfolgt deshalb, damit bei Beschädigung der Außenhaut oder der Bodenfläche des Schiffes lediglich eine geringe Anzahl, vorzugsweise nur ein Tank, betroffen ist und nicht die gesamte Ladung auslaufen kann.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind entlang der Längsachse des Schiffes drei Reihen von Tanks vorgesehen, nämlich jeweilige Seitentanks 20-25 bzw. 20a-25a entlang der Seitenwände des Schiffes, sowie dazwischen liegende Mitteltanks 30-35, die zwischen den Seitentanks angeordnet sind und daher bei einer Kollision durch die Seitentanks weitgehend geschützt sind. Um bei einer Beschädigung eines Seitentanks die darin enthaltene Ladung in Sicherheit bringen zu können, sind im Bereich der Mitteltanks 30-35 Sicherheitstanks 2, 3 vorgesehen, wobei die Anordnung dieser Sicherheitstanks jedoch nicht beschränkend ist. Die Sicherheitstanks können an jeder im Kollisionsfall gut geschützten Stelle des Schiffes angeordnet sein, wobei hierzu auch geeignete Ballasttanks herangezogen werden können. Die Heranziehung des zwischen den Seitentanks liegenden Raumes zur Anordnung der Sicherheitstanks ist jedoch vorteilhaft, da auf diese Weise möglichst kurze Sicherheitsrohrleitungen zwischen den Seitentanks und dem oder den Sicherheitstank(s) erzielt werden können, wie dies insbeson­ dere aus den Fig. 2a und 2b zu erkennen ist. Die Fig. 2a zeigt den Bereich der Seitentanks 20-22 bzw. 20a-22a, während die Fig. 2b den Bereich der Außentanks 23-25 bzw. 23a-25a zeigt.
Wie aus Fig. 2a zu erkennen ist, ist der Tank 20 über eine Sicherheitsrohrleitung 41 mit dem Sicherheitstank 2 verbunden, während der Tank 21 über eine Sicherheitsrohrleitung 42 mit diesem Sicherheitstank verbunden ist. Der Tank 22 ist über eine Sicherheitsleitung 43 mit dem Sicherheitstank 2 verbunden.
Die Bemessung des oder der Sicherheitstanks richtet sich nach der im Schadensfall in den Seitentanks aufzunehmenden Flüssi-g­ keitsmenge, wobei es jedoch gegebenenfalls ausreichend sein kann, in möglichst kurzer Zeit nur eine gewisse Ladungsmenge aus einem beschädigten Tank zu pumpen, beispielsweise die über der Wasserlinie befindliche Ladungsmenge. An der Einmündung der Sicherheitsrohrleitungen 41 bis 46 in den jeweils zugeordneten Seitentank oder im Verlauf dieser Sicherheitsrohrleitung sind Absperreinrichtungen, beispielsweise in Form von hydraulisch betätigten Absperrventilen vorgesehen, die normalerweise geschlossen sind. In den Sicherheitstanks 2, 3 wird ein hoher Unterdruck aufrechterhalten, und diese Sicherheitstanks sind mit entsprechenden Aussteifungen oder einer entsprechenden Form (beispielsweise Kugelform) versehen, um dem bei einem hohen Unterdruck auf seine Außenwände wirkenden Druck wiederstehen zu können. Wie dies weiterhin aus den Fig. 2a und 2b zu erkennen ist, sind die Sicherheitstanks 2, 3 bezüglich der ihnen zugeord­ neten Seitentanks 20 bis 25 so angeordnet, daß sich möglichst kurze Längen der jeweiligen Sicherheitsrohrleitungen 41-46 ergeben. Die Seitentanks 20a-25a sind ebenso mit nicht mit Bezugsziffern versehenen Sicherheitsrohrleitungen versehen, die in den zugehörigen Sicherheitstank münden. In Fig. 2a ist weiterhin dargestellt, daß der Sicherheitstank 2 selbst unterteilt sein kann, wobei die Teile ebenfalls über Absperr­ ventile miteinander verbindbar sind.
In der Fig. 2b ist der Sicherheitstank 3 gezeigt, der den Seitentanks 23-25 bzw. 23a-25a zugeordnet ist und mit diesen Seitentanks über Sicherheitsrohrleitungen 44-46 verbunden ist.
Wie aus der Übersicht der Fig. 1 zu erkennen ist, sind damit sämtliche Seitentanks 20-25 bzw. 20a-25a über entsprechende Sicherheitsrohrleitungen 41-46 mit Sicherheitstanks 2, 3 verbunden, die ihrerseits über eine Verbindungsleitung 47 miteinander verbunden sein können, um ein Umpumpen zwischen diesen Sicherheitstanks 2, 3 zu ermöglichen.
Wie dies aus der Schnittansicht der Fig. 3 zu erkennen ist, sind die Sicherheitsrohrleitungen, in diesem Fall die Sicherheitsrohrleitung 42, in einem gewissen Abstand von der Bodenwand 4 eines Seitentanks angeordnet, so daß bei Eindringen von Wasser durch ein Leck in dem Seitentank 21 das sich am Boden dieses Seitentanks aufgrund des höheren spezifischen Gewichtes verglichen mit Öl sammelnde Wasser beim Umpumpen des Inhaltes des Seitentanks 21 nicht in den Sicherheitstank 2 gelangt.
In den einzelnen Seitentanks können Leckfühler angeordnet sein, die bei Feststellung eines Lecks ein automatisches Öffnen der in diesem Seitentank angeordneten Absperreinrichtungen zu den Sicherheitsrohrleitungen hin steuern, wobei diese Absperreinrichtungen beispielsweise durch hydraulisch betätigte Ventile gebildet sein können, die gegebenenfalls eigene Energiespeicher aufweisen, so daß sie selbst bei Ausfall der Energieversorgung des Tankschiffes 1 noch betätigbar sind.
In den Sicherheitstanks 2, 3 wird über (nicht gezeigte) gegebenenfalls mehrstufige Pumpeinrichtungen ein hoher Unterdruck erzeugt, der beim Öffnen der Absperreinrichtungen eines Seitentanks zu den Sicherheitsrohrleitungen hin das durch Schwerkraft hervorgerufene Überstömen des Inhaltes des Seitentanks in den Sicherheitstank sehr stark unterstützt, so daß das zumindestens weitgehende Entleeren eines beschädigten Seitentanks sehr schnell vor sich gehen kann. Aufgrund der geringen Länge und des für diese kurzen Längen möglichen großen Querschnittes der Sicherheitsrohrleitungen ist weiterhin deren Strömungswiderstand verglichen mit den für den Normalbetrieb vorgesehenen Rohrleitungen zwischen den einzelnen Tanks gering.

Claims (10)

1. Tankschiff mit einer Anzahl von Tanks, die in Reihen nebeneinander parallel zur Längsachse des Schiffes angeordnet und miteinander über Rohrleitungen verbunden sind, wobei die außenliegenden Reihen die Seitentanks und die dazwischenliegende Tankreihe die Mitteltanks bilden, mit ersten Pumpeinrichtungen zum Umpumpen des Inhalts eines Tanks zu einem anderen sowie zum Füllen und Entleeren der Tanks, und mit zweiten Pumpeinrich­ tungen, die zumindestens in einigen der Tanks einen Unterdruck erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Pumpein­ richtungen mit einem oder mehreren im Normalbetrieb leeren, an einer geschützten Lage im Tankbereich angeordneten Sicherheits­ tank(s) (2,3) verbunden sind, wobei jeder der Seitentanks (20-25, 20a-25a) über von den für den Normalbetrieb vorgese­ henen Rohrleitungen unabhängige, mit Absperreinrichtungen versehene Sicherheitsrohrleitungen (41-46) mit dem oder den Sicherheitstank(s) verbunden sind, und daß die zweiten Pumpein­ richtungen in dem oder den Sicherheitstank(s) (2, 3) dauernd einen Unterdruck aufrechterhalten.
2. Tankschiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Sicherheitstank(s) (2, 3) durch zumindestens einen Teil eines Mitteltanks (30-35) gebildet sind.
3. Tankschiff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Sicherheitstank(s) (2, 3) durch Ballasttanks des Tankschiffes (1) gebildet sind.
4. Tankschiff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Sicherheitstank(s) (2, 3) mit Aussteifungen und/oder Verstärkun­ gen derart versehen sind, daß sie einem wesentlichen Unterdruck widerstehen können.
5. Tankschiff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsrohrleitungen (41-46) einen verglichen mit den Rohr­ leitungen für den Normalbetrieb großen Querschnitt aufweisen.
6. Tankschiff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sicherheitstank (2, 3) derart benachbart zu den ihm zugeordneten Seitentanks (20-25, 20a-25a) angeordnet ist, daß sich kurze Leitungslängen der Sicherheitsrohrleitungen (41-46) ergeben.
7. Tankschiff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsrohrleitungen (41-46) mit Abstand von der Bodenwand (4) der Seitentanks (20-25) in diese münden.
8. Tankschiff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Sicherheitstank(s) (2, 3) ein kleineres Volumen als ein zugeord­ neter Seitentank (20-25) aufweist (aufweisen).
9. Tankschiff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitentanks (20-25) Leckfühler angeordnet sind, die bei Feststellung eines Lecks in einem Seitentank ein automatisches Öffnen der Absperreinrichtungen der mit diesem Tank verbundenen Sicherheitsrohrleitungen (41-46) steuern.
10. Tankschiff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Sicherheitstanks (2, 3) über getrennte Verbindungsleitungen (47) und/oder weitere Pumpeinrichtungen miteinander verbunden sind.
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