DE1811960A1 - Antriebsvorrichtung fuer Scheibenwischer von Fahrzeugen - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer Scheibenwischer von FahrzeugenInfo
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Description
R. 9327 Ki/Ep
22.11.1968
Anlage zur
■Oobyauöhomuotorhilfo-Anme:Lduns
■Oobyauöhomuotorhilfo-Anme:Lduns
ROBERT B OSCH GMBH, 7 Stuttgart V/, Breitscheidstr. 4
Antriebsvorrichtung für Scheibenwischer von Fahrzeugen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für
Scheibenwischer von Fahrzeugen, mit einem Elektromotor, der über ein Schneckengetriebe eine Kurbel umlaufend antreibt, deren
Kurbelarm auf einer Welle sitzt, die in einer mit dem Schneckenrad fest verbundenen Hohlwelle drehbar gelagert und mit dieser im
Betriebe drehfest gekuppelt 1st, und ferner mit Mitteln, die beim
vorbereitenden Abstellen des Antriebes die Kupplung zwischen
QOSfZf/0·*·
Robert Bpsch GmbH ·. . R, 9327 Kl/Ep
Stuttgart
Hohlwelle und Welle aufheben, die Welle/gegenüber der zunächst
noch weiterlaufenden Hohlwelle zurückhalten und durch Exzenterwirkung eine radiale Auslenkung des Kurbelzapfens aus seiner Umlaufbahn
erzwingen, der dabei die Wischer in eine außerhalb des ' Wischfelds liegende Parkstellung überführt.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art ist die Welle fest mit dem
Kurbelarm verbunden, exzentrisch in der Hohlwelle gelagert und innerhalb des Getriebegehäuses mit dem Schneckenrad gekuppelt.
Beim Anhalten der Welle und Weiterdrehen der Hohlwelle wird die
Welle parallel zu sich selbst verschoben, wodurch der Kurbelzapfen
eine radiale Auslenkung erfährt und die Wischer in die Parkstellung überführt. Die Mittel sum Kuppeln der" Welle mit dem
Schneckenrad sind dabei recht aufwendig und benötigen verhältnismäßig viel Platz, der im Inneren des Getriebegehäuses sehr knapp
bemessen ist. Außerdem muß die Hohlwelle einen ziemlich großen Innendurchmesser haben, damit die Welle um die geforderte Exzentrizität
aus der Mitte der Hohlwelle heraus versetzt werden kann, ohne daß die Hohlwelle auf der Seite der Exzentrizität unzulässig
geschwächt wird.
Der Erfindung liegt de Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der
eingangs geschilderten Art zu schaffen, bei der. die Kupplung zwischen Welle und Hohlwelle und die Mittel zum Pesthalten der
Welle besonders einfach gestaltet sind und bei der die Hohlwelle im Durchmesser kleiner bemessen sein kann als bei bekannten Vorrichtungen
der erwähnten Art.
Zur Lösung dieser Aufgaben sieht die Erfindung vor* daß der den
Kurbelzapfen tragende Kurbelarm lose drehbar auf einer fest mit
der Welle verbundenen Exzenterscheibe sitst, mit der Hohlwelle
über einen Mitnehmer drehfQst gekuppelt- 1st und die Mitnehmerver·»
bindung mindestens soviel radiales Spiel zwischen den T@ll©n hafes
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Stuttgart
daß sich der Kurbelarm bei festgehaltener Welle ungehindert auf der Exzenterscheibe drehen kann.
Dadurch ist erreicht, daß die Welle konzentrisch in der Hohlwelle
gelagert sein kann und auf der Seite des Schneckenrades nur noch
die Mittel zum Festhalten der Welle untergebracht werden müssen. Da diese Mittel nicht mit dem Schneckenrad zusammenarbeiten, können
sie auch außen am Getriebe angeordnet sein* Besondere Klinken zum Kuppeln der Hohlwelle mit der Welle können ganz entfallen,
weil der Kurbelarm die auf der Welle sitzende Exzenterscheibe infolge der durch die Reaktionskräfte des Antriebsgestänges hervor-· ™
gerufene Selbsthemmung mit in Drehung versetzt.
Eine besonders einfache und aus leicht herstellbaren stabilen Teilen bestehende Vorrichtung ergibt sich, wenn gemäß der weiteren
Erfindung der Kurbelarm mit der Hohlwelle über eine fest auf der Hohlwelle sitzende Platte verbunden ist, die einen radialen
Schlitz zur Aufnahme eines am Kurbelarm befestigten Bolzens hat.
Der Mitnehmer kann zweckmäßig an der Exzenterscheibe und dem
Kurbelarm anliegen und im Verein mit einem Ringbund der Exzenterscheibe
den Kurbelarm seitlich führen.
Die Mittel zum Pesthalten der Welle gegenüber der sich weiter
drehenden Hohlwelle gestalten sich sehr einfach, wenn die Welle mit einer Sperrscheibe drehfest gekuppelt ist, die vorzugsweise
am Außenumfang eine Anschlagschulter hat, in deren Umlaufbahn beim vorbereitenden Abstellen des Antriebs eine Sperrklinke tritt,
welche die Sperrscheibe samt Welle und Exzenterscheibe festhält und dadurch selbsttätig die vorher durch Selbsthemmung hervorgerufene
Kupplung zwischen Kurbelarm und Exzenterscheibe aufhebt. .
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
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Robert Bosch GmbH R. 0327 Ki/läp ,
Stuttgart
Flg. 1 die Vorrichtung nach dem ersten Beispiel in Seitenansicht
und z.T. im Schnitt,
Piß. 2 die Stirnansicht der Vorrichtung nach Fig. 1, bei abgenommener
Schutzhaube am Getriebe,
Fig. 3 den Schnitt nach der Linie IH-IlI in Fig. 1,
Fig. 4 den Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 1,
Fig. 5 das elektrische Schaltbild der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 6 den Längsschnitt durch das Getriebe der Vorrichtung nach dem zweiten Beispiel und
Fig. 7 eine der Fig. 2 entsprechende Stirnansicht der Vorrichtung nach Hg. 6.
Die Vorricntung nach Fig. 1 hat einen Elektromotor 10, der über
ein Schneckengetriebe 11 eine Kurbel 12 umlaufend antreibt. Das Getriebe 11 hat ein Schneckenrad 13, das fest auf einer Hohlwelle
14· sitztj, die in einer Nabe 15 eines Gehäuses 16 drehbar gelagert
ist. Das Schneckenrad 13 steht mit einer nicht dargestellten
Schnecke ii. Eingriff, die auf der Ankerwelle des Motors 10 befestigt-ist.
Die Einbauöffnung des Gehäuses 16 ist durch einen p.leehdeckel l'( verschlossen, der durch Schrauben -Ib lösbar aiii GeliHar.
3 befestigt ist.
Die? kurbel 12 hat eine Welle 20^, die in der Hohlwelle 14 drehbar
^ela^urt ist. Die Welle 20 ragt mit ihren-beiden Enden aus der
Honl.wei.le i 4 heraus« -Auf dem einen Ende ist eine Ifeenterseheibe
21 mit der Exzentrizität "a" befestigt, auf der lose drehbar ein
Kurbelarm 22 sits to Der Kurbelarm 22 trägt einen Kurbelzapfen 2j>,
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Stuttgart
dessen Schaft 24 hinten aus dem Kurbelraum 22 herausragt. An den Kurbelzapfen 23 ist das Wischgestänge anzuschließen, das die umlaufende
Bewegung der Kurbel in eine hin- und hergehende der Wischer umwandelt. Die Exzenterscheibe 21 hat einen Ringbund 25,
der den Kurbelarm 22 auf der einen Seite führt.
Auf der Hohlwelle l4 ist als Mitnehmer eine Platte 30 befestigt,
die seitlich an der Exzenterscheibe 21 lose anliegt und den Kurbelarm 22 auf der dem Ringbund 25 gegenüberliegenden Seite führt.
Die Platte 30 ist mit einem radialen Schlitz 31 versehen, in den ^
der Schaft 24 des Kurbelzapfens 23 mit geringem seitlichem Spiel
eingreift. Die Länge des Schlitzes 31 ist so bemessen, daß sich
der Schaft 24 ungehindert hin- und herbewegen kann, wenn sich die Hohlwelle 14 und die Welle 20 relativ zueinander drehen.
der
Auf/der Kurbel abgewandten Seite ragen die Hohlwelle 14 und die Welle 20 durch eine Aussparung'im Deckel^Tf abgedichtet hindurch. Auf die Welle 20 ist dort eine Sperrscheibe 32 unverlierbar aufgesteckt , die einen Schlitz 33 hat, dessen Planken 34 an ebenen Flächen 35 der Welle 20 anliegen. Die Sperrscheibe 32 ist dadurch drehfest, aber um einen bestimmten Betrag in radialer Richtung verschiebbar mit der Welle 20 verbunden.
Auf/der Kurbel abgewandten Seite ragen die Hohlwelle 14 und die Welle 20 durch eine Aussparung'im Deckel^Tf abgedichtet hindurch. Auf die Welle 20 ist dort eine Sperrscheibe 32 unverlierbar aufgesteckt , die einen Schlitz 33 hat, dessen Planken 34 an ebenen Flächen 35 der Welle 20 anliegen. Die Sperrscheibe 32 ist dadurch drehfest, aber um einen bestimmten Betrag in radialer Richtung verschiebbar mit der Welle 20 verbunden.
Auf der Hohlwelle 14 ist neben der Sperrscheibe 32 eine Exzenterscheibe 36 mit der Exzentrizität "b" befestigt, auf der eine
Kulisse 37 drehbar """gelagert""ist.Γ DieiKürisse 37 trägt einen
Zapfen 38, der passend in eine Bohrung der Sperrscheibe 32 eingreift.
Bei einer relativen Drehung der Welle 20 gegenüber der Hohlwelle 14 bewegt die Exzenterscheibe 36 die Sperrscheibe 32
über die Kulisse 37 und den Zapfen 38 gegenüber der Welle 20
radial hin und her.
Am Deckel 17 igt eine Klinke 40 schwenkbar gelagert, die unter
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Stuttgart
dem Einfluß einer Feder 41 steht, welche die Klinke in die Umlaufbahn
einer "an der Sperrseheibe~32 angebrachten Nase 42 (Fig.2)
zu ziehen sucht, Die Klinke 40 ist als Anker eines Elektromagneten 4-3 ausgebildet, dessen Spule an einem hochgestellten Lappen 44 des
Deckels 17 befestigt ist. Die Klinke 40 hat zwei Sperrschultern 45 und 46, die sich in einem der Breite der Nase 42 entsprechenden
Abstand gegenüberstehen. In der dargestellten Lage greift die Nase 42 in die Aussparung zwischen den Sperrschultern 45 und 46
der Klinke 40 ein.
Am Deckel 17 sind ferner drei Kontaktfedern 48, 49 und 50 isoliert
voneinander befestigt. Die mittlere Kontaktfeder 49 ragt ein
Stück weit über die beiden anderen hinaus und mit ihrem isoliert ummantelten Ende in die Umlaufbahn der Kulisse 37 hinein, wenn
diese die in der Zeichnung dargestellte Lage gegenüber der Exzenterscheibe 36 einnimmt. Die Kulisse 37 drückt dann die Kontaktfeder
49 an die Kontaktfedern 48 an. Die Kontaktfeder 49 hebt ■
sich beim Weiterlaufen der Kulisse 37 infolge Eigenfederung von der Kontaktfeder 48 ab und legt sich an die Kontaktfeder 50 an.
Eine am Deckel 17 befestigte Schutzhaube 51.deckt die dort angeordneten
Getriebeteile, den Elektromagneten und die Kontaktfedern
nach außen ab.
Die Kontaktfeder 48 ist mit dem Minuspol und die Kontaktfeder 50
mit dem Pluspol einer Batterie 52 (Fig. 5) verbunden. Die Kontaktfeder 49 ist an einem festen Kontakt 53 eines von Hand betätigbaren
Ein- und Ausschalters 54 angeschlossen. Dieser hat zwei miteinander
gekuppelte bewegliche Schaltglieder 55 und 56, von denen das eine, 55* mit dem Kontakt 53 und einem zweiten Kontakt 57 zusammenarbeitet
und das andere, 56, den Erregerstromkreis des Elektromagneten 43 überwacht. nDag^^ ,Kqntäk^lied,55. i&$. ,rflife, der
einen Klemme des Motors 10 verbunden, dessen andere Klemme an den
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Minuspol der Batterie angeschlossen ist. Der Kontakt 57 ist mit
dem Pluspol der Batterie verbunden.
Der Handschalter 54 dient zum willkürlichen Ein- und Ausschalten
der Vorrichtung. Die Kontaktfedern 46, 49 und 50 bilden einen
Endschalter, der dafür sorgt, .daß die Vorrichtung nach dem Ausschalten
des Handschalters noch solange weiterarbeitet, bis die Wischer ihre Parkstellung erreicht haben. Diese Parkstellung liegt
außerhalb des Wischfeldes, so daß die Wischer dort nicht störend in Erscheinung treten.
In der Zeichnung sind die beweglichen Teile der Vorrichtung in der Lage dargestellt, die sie in der Parkstellung der Wischer einnehmen.
In dieser Lage hat die Exzenterscheibe 21 den Kurbelzapfen
23 um den doppelten Betrag der Exzentrizität "a" aus seiner Umlaufbahn
heraus nach außen geschoben. Diese radiale Auslenkung hat eine zusätzliche Schwenkung der Wischer hervorgerufen, durch die
die Wischer in die Parkstellurig gelangt sind. Die Kulisse 37 hat
die Kontaktfedern 48 und 49 aneinandergedrückt und die Verbindung
der Kontaktfedern 49 und 50 unterbrochen. Dadurch ist der Anker
des Motors 10 über das Kontaktglied 55 des Handschalters 54 und
die Kontaktfeder 49 kurzgeschlossen.
Zum Inbetriebnehmen der Wischer ist der Handschalter 54 zu schliessen,
wodurch der Motor 10 eingeschaltet und der Elektromagnet 43
erregt wird. Der Motor treibt über das Schneckenrad 13, die Hohlwelle 14 unu die Platte 30 die Kurbel an, während der Elektromagnet
43 aie Klinke 40 vollends einrückt, die - wie im folgenden
noch näher beschrieben ist - durch die Sperrscheibe 32 schon fast bis in die Einzugsstellung zurückgeführt worden war. Die eingezogene
Klinke 40 hält die Sperrscheibe 32 und mit ihr die Welle 20 aber noch solange fest, bis die Kurbel eine halbe Umdrehung
vollzogen hat.
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Stuttgart
Während dieser halben Umdrehung tritt also eine Relativbewegung zwischen der Welle 20 und der Hohlwelle 14 auf, die zur Folge hat,
daß sich auch die Exzenterscheiben 21 und J6 relativ zur Platte
30 bzw. zur Sperrscheibe ^2 drehen. Dabei zieht die Exzenterscheibe
21 den Kurbelzapfen 23 in radialer Richtung um den doppelten
Betrag der Exzentrizität "a" nach innen dn. Gleichzeitig führt
die Exzenterscheibe 36 über die Kulisse 37 und den Bolzen 38 die
Sperrscheibe 32 radial nach innen zurück. Dabei gleitet die Nase 42 von der Sperrschulter 46 der Klinke 40 ab, wonach die Sperrung
der Welle 20 gegen Drehen aufgehoben ist.
Während der ersten halben Umdrehung der Kurbel 12 werden die
Wischer aus der Parkstellung herausgeführt und ein Stück weit in das Wischfeld hineingeschwenkt. Bei der weiteren Drehung laufen
die Hohlwelle 14 und die Welle 20 schlupflos miteinander um, weil die auf den Kurbelzapfen 23 wirkenden Reaktionskräfte des Antriebsgestänges Selbsthemmung zwischen dem Kurbelarm 22 und der Exzenterscheibe
21 hervorrufen, die Exzenterscheibe also fest mit dem Kurbelarm gekuppelt ist. Der Kurbelzapfen 23 läuft jetzt auf einer
Kreisbahn um und treibt die Wischer innerhalb des Wischfeldes hin-
und hergehend an.
Beim radialen Verschieben der Kulisse 37 während der ersten halben
Umdrehung der Kurbel 12 gibt die Kulisse die Kontaktfeder 49 frei,
so daß sich diese auf die Kontaktfeder 50 auflegt und den festen
Kontakt 53 des Handschalters 52^ mit dem Pluspol der Batterie 52
verbindet. Nach einer halben Kurbelumdrehung führt die Kulisse 37 keine Relativbewegung gegenüber der Exzenterscheibe 36 mehr aus,
weil sich die Sperrscheibe 32 mit der Welle 20 mitdreht und dabei Kräfte, welche die Kulisse 37 am Mitdrehen hindern könnten, nicht
auftreten.
Zum Stillsetzen der Wischer ist der Handschalter 54 zu öffnen,
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wodurch die Stromzufuhr zum Magneten 43 unterbrochen und der eine
Anschluß des Motors 10 mit der Kontaktfeder 49 verbunden wird;
diese liegt zunächst noch auf der Kontaktfeder 50 auf, so daß der
Motor weiter Strom erhält und die Kurbel weiterdreht. Nach Wegfall
der Einzugskraft des Magneten 43 schwenkt die Feder 41 die Klinke
40 in die Umlaufbahn der Nase 42 der Sperrscheibe 32 ein. Die Nase
42 trifft spätestens nach einer Umdrehung auf die Klinke 40 auf und greift unter vorübergehender Auslenkung der Klinke zwischen
deren Sperrschultern 45 und 46 ein.
Die Klinke 40 hält jetzt über die Sperrscheibe 32 die Welle 20
gegenüber der sich zunächst noch weiterdrehenden Hohlwelle 14 fest. Dadurch wird wiederum eine Relativdrehung zwischen der Exzenterscheibe
21 und der Platte 30 hervorgerufen, durch die der Kurbelzapfen
23 radial nach außen verschoben wird. Die Exzenterwirkung kommt voll zur Geltung, wenn die Hohlwelle 14 vom Augenblick des
Pesthaltens der Welle 20 an eine halbe Umdrehung ausgeführt hat. Dann ist der Kurbelzapfen 23 um das doppelte der Exzentrizität
"a" nach außen gewandert und die Wischer sind in der Parkstellung angelangt.
Beim Festhalten der Welle 20 tritt aber auch wieder eine Relativbewegung
zwischen der Exzenterscheibe 36 und der Sperrscheibe 32
sowie der mit der Sperrscheibe über den Zapfen 38 gekuppelten
Kulisse 37 auf. Das hat zur Folge, daß die Kulisse 37 um das Doppelte der Exzentrizität "b" radial nach außen, in Fig. 1 nach
oben, wandert und daher auch die Sperrscheibe 32 um diesen Weg
verschiebt.
Die Kulisse 37 trifft schließlich auf die Kontaktfeder 49 auf,
die sie nach einer halben Kurbelumdrehung auf die Kontaktfeder 48
legt. Dadurch wird die Stromzufuhr zum Motor unterbrochen und ein Kurzschlußbremskreis hergestellt, der den Motor rasch zum Stehen
bringt.
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Die Sperrscheibe J2 führt bei ihrer Auslenkung die Klinke 40 entgegen
der hraft der Feder 4l nahe an den Elektromagneten heran,
so daß zum Anziehen der Klinke beim nächsten Einschalten der .Wischer nur eine geringe Kraft erforderlich ist. Der Magnet" kann
daher verhältnismäßig schwach bemessen sein. Die Sperrschultern 45 und 46 der Klinke 40 halten die Wischer in der Parkstellung
fest.
Die Vorrichtung nach den Pig. 6 bis 8 stimmt weitgehend mit der
vorstehend beschriebenen überein. Sie unterscheidet sich von dieser
im wesentlichen nur durch andere Mittel zum Betätigen der Kontaktfeder
49. Diese wird hier unmittelbar durch eine Sperrscheibe beeinflußt, die fest mit der Welle 20 verbunden ist. Die Sperrscheibe
60 hat am Umfang eine Nase 61, die auch axial aus der
Scheibenebene hervorsteht. Die Nase 6l arbeitet sowohl mit der Klinke 40 als auch mit der Kontaktfeder 49 zusammen.
Zum radialen Auslenken der Sperrseheibe 60 ist die Welle 20 um die
Exzentrizität "c" versetzt in der Hohlwelle l4! gelagert. Beim
Festhalten der Sperrscheibe 60 durch die Klinke 40 und Weiterdrehen
der Hohlwelle 14' um eine halbe Umdrehung wird die Sperrscheibe 60 um das Doppelte der Exzentrizität "c" nach außen verschoben, wobei sie die Kontaktfeder 49 auf die Kontaktfeder 48
umschaltet und die Klinke 40 gegen den Magneten zurückführt.
Diese Ausführung zeichnet sich durch besonders einfache Mittel zürn Festhalten der Welle 20 und zum Betätigen des durch die
Kontaktfedern 48, 49 und 50 gebildeten Endschalters aus. Die
Exzentrizität "c" der Welle 20 gegenüber der Hohlwelle l4! karkleiner sein als bei den bekannten Vorrichtungen, weil sie nur
dem Schaltweg der Kontaktfeder 49 zu entsprechen braucht und ui ;■/.
dem Auslenkweg, den der Kurbelzapfen zur überführung der Wise;" ■.'
in die Parkstellung zurücklegen muß»
009825/0849
Claims (1)
- Robert Bosch GmbH rf* R. 932? Ki/SpStuttgart 22.11.1968Ansprüche1. Antriebsvorrichtung für Scheibenwischer von Fahrzeugen, mit einem Elektromotor, der über ein Schneckengetriebe eine Kurbel umlaufend antreibt, deren Kurbelarm auf einer Welle sitzt, die in einer mit dem Schneckenrad fest verbundenen Hohlwelle drehbar gelagert und mit dieser im Betriebe drehfest gekuppelt ist, und ferner mit Mitteln, die beim vorbereitenden Abstellen des Antriebes die Kupplung zwischen Hohlwelle und Welle aufheben, die Welle gegenüber der zunächst noch weiterlaufenden Hohlwelle zurückhalten und durch Exzenterwirkung eine radiale Auslenkung des Kurbelzapfens aus seiner Umlaufbahn erzwingen, der dabei die Wischer in eine außerhalb des Wischfelds liegende Parkstellung überführt, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kurbelzapfen (23) tragende Kurbelarm (22) lose drehbar auf einer fest mit der Welle (20) verbundenen Exzenterscheibe (21) sitzt, mit der Hohlwelle (14) über einen Mitnehmer (30) drehfest gekuppelt ist und die Mitnehmerverbindung mindestens soviel radiales SpIeI1 zwischen den Teilen hat, daß sich der Kurbelarm bei festgehaltener Welle ungehindert auf der Exzenterscheibe drehen kann.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelarm (22) mit der Hohlwelle (14) über eine fest auf der Hohlwelle sitzende Platte (30) verbunden ist, die einen radialen Schlitz (31) zur Aufnahme eines am Kurbelarm befestigten Bolzens (24) hat.- 2 009825/0849Robert Bosch GmbH. 4 £ η· 9327 KStuttgart 22.11.J>. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (30) an der Exzenterscheibe (21) und dem Kurbelarm (22) anliegt und im Verein mit einem Ringbund (25) der Exzenterscheibe den Kurbelarm seitlich führt.4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder J), dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (30) an der Exzenterscheibe (21) und dem Kurbelarm (22) anliegt und ihr Schlitz (Jl) den verlängerten Befestlgungsschaft (24) des Kurbelzapfens aufnimmt.5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (20) mit einer Sperrscheibe (32 bzw. 60) drehfest gekuppelt ist, die vorzugsweise am Außenumfang eine Anschlagschulter (42 bzw. 6l) hat, in deren Umlaufbahn beim vorbereitenden Abstellen des Antriebs eine Sperrklinke (40) tritt, welche die Sperrscheibe samt Welle und Exzenterscheibe festhält und dadurch selbsttätig die vorher durch Selbsthemmung hervorgerufene Kupplung zwischen Kurbelarm und Exzenterscheibe aufhebt.6. Vorrichtung nach Anspruch 5> gekennzeichnet durch Mittel, die beim Festhalten der Welle (20) und Weiterdrehen der Hohlwelle (14) die Sperrscheibe (32 bzw. 60) radial gegen die Klinke (4o) hin auslenken.009825/08A9Robert Bosch GmbH ?' R. 9327 Ki/EpStttgart7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrscheibe (32) drehfest, jedoch radial verschiebbar mit der Welle (20) verbunden ist und die Hohlwelle eine Exzenterschein be (56) trägt, auf der lose drehbar eine mit der Sperrscheibe gekoppelte Kulisse (57) sitzt.8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulisse (37) bei voller Auslenkung das bewegliche Schaltglied (49) eines Endlagenschalters zu betätigen vermag.9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (20) exzentrisch in der Hohlwelle (l4') gelagert und die Sperrscheibe (60) fest mit der Achse (20) verbunden ist.10. Vorrichtung nach Anspruch y, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrscheibe (60) bei voller Auslenkung das bewegliche Schaltglied (¥)) eines Endlagenschalters zu betätigen vermag.11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (lA) und die Welle (20) durch den Deckel (17) des Getrlebegehäuses hindurchtreteh und daß die Mittel zurr; Festhalten der Welle auf der Außenseite des Deckels angeordnet 3lnd. , , . ·.00982B/Q849Robert Bosch GmbH · ^ R. 952? Ki/EpStuttgart12. Vorrichtung nach Anspruch 9> dadurch gekennzeichnet, daß am Deckel (I7) ein Elektromagnet (4-3) zürn Betätigen der Sperrklinke (40) befestigt ist.009825/0849
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