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DE181161C - - Google Patents

Info

Publication number
DE181161C
DE181161C DENDAT181161D DE181161DA DE181161C DE 181161 C DE181161 C DE 181161C DE NDAT181161 D DENDAT181161 D DE NDAT181161D DE 181161D A DE181161D A DE 181161DA DE 181161 C DE181161 C DE 181161C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
wires
nuts
cranks
bowden
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT181161D
Other languages
English (en)
Publication of DE181161C publication Critical patent/DE181161C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K26/00Arrangement or mounting of propulsion-unit control devices in vehicles
    • B60K26/04Arrangement or mounting of propulsion-unit control devices in vehicles of means connecting initiating means or elements to propulsion unit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 c. GRUPPE
insbesondere für Motorfahrzeuge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1905 ab.
auf Grund der Anmeldung in England vom 12. März 1904 anerkannt.
Die Erfindung betrifft eine insbesondere für
. Selbstfahrer bestimmte Einstellvorrichtung mit mehreren in einem Rohr untergebrachten Bowden-Drähten. Nach der Erfindung sind in einem gemeinsamen Rohre mehrere Bowden-Drähte so untergebracht, daß sie sämtlich mittels bequem erreichbarer, unmittelbar an dem Ständer für das Handrad angeordneter Hebel oder Kurbeln und sämtlich in gleicher Weise von dem Fahrer bedient werden können, während bei den bisher bekannt gewordenen Anordnungen entweder die hierzu dienenden Hebel oft entfernt von dem Ständer, also für den Fahrer nicht so bequem erreichbar angeordnet sind, oder die zu dem gleichen Zweck wie hier getroffene Einrichtung den Mangel besitzt, daß höchstens zwei Bowden-Glieder in einem gemeinsamen Rohre untergebracht werden können. Der letzterwähnte Mangel findet sich neben anderen, durch die größere Kompliziertheit der Kon-' struktion überhaupt bedingten Mängeln insbesondere bei einer bekannten Einrichtung, nach welcher eine in Drehung, versetzte Mutter mit einer mit Schraubengewinde versehenen und gegen Drehung gesicherten Hülse zusammenwirkt, die dadurch einen Zug auf den Bowden-Draht ausübt.
Bei dem Gegenstande der Erfindung ist in der letzterwähnten Hinsicht die Anordnung gewissermaßen umgekehrt, indem hier eine der Anzahl der Bowden-Drähte entsprechende Zahl gleichachsiger drehbarer Schraubenspindeln durch entsprechende, gegen Drehung gesicherte Muttern hindurchgehen und auf diese einwirken, wobei durch die Mutter, an der das eine Glied des Bowden-Mechanismus befestigt ist, das andere Glied und gegebenenfalls auch noch mehrere andere Glieder der Einstellvorrichtung hindurchgehen, so daß man in einem einzigen Rohre eine größere Anzahl derartiger Glieder unterbringen und diese sämtlich in gleicher Weise mittels Kurbel an demselben Ständer bedienen kann.
Zwei Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Fig. ι zeigt einen Längsschnitt der einen und Fig. 2 eine Ansicht der anderen Ausführungsform. Fig. 3 ist ein Längsschnitt der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung, Fig. 4 eine Draufsicht der Fig. 2 und Fig. 5 ein Querschnitt nach A-B der Fig. 3.
Bei der in Fig. ι dargestellten Ausführungsform schließt ein in oder an dem Ständer für das Handrad angeordnetes Rohr α sämtliche Regelungseinrichtungen ein. Das (nicht
dargestellte) Steuerhandrad kann an dem oberen Teil des Rohres α angeordnet sein. Dieses ist zweckmäßig in der Längsrichtung mit einem Schlitz b versehen, der sich entweder von einem Ende bis zum anderen oder auch weniger weit erstreckt und die Führungszapfen c, c1 zweier Muttern d bezw. dl aufnimmt, die dadurch gegen Verdrehung gesichert sind, zugleich aber in dem Rohr a
ίο auf- und abbewegt werden können. Im letzteren ruht in Lagern eine Stange oder Röhre e mit unterem Gewindeteil f, die mittels einer oben angebrachten Kurbel g gedreht werden kann. Auf dem Gewindeteil f sitzt die Mutter dl, die durch Drehen der Kurbel g vermöge Zusammenwirkens der Gewinde von dl und/" auf- und abwärts bewegt wird. Der obere Teil der Stange e ist von einer dreh- -bar gelagerten Hülse h . umgeben, deren äußeres Gewinde mit dem inneren Muttergewinde von d in Eingriff steht und mittels einer Kurbel i gedreht werden kann, wodurch eine von der Mutter d1 unabhängige Längsbewegung der Mutter d bewirkt wird. Gegebenenfalls können auch mehrere derartige Hülsen vorgesehen sein, von denen jede mittels Kurbel gedreht wird und eine mit der betreffenden Hülse in Eingriff stehende Mutter in der angedeuteten Weise bewegt.'
An jeder von den Muttern d, d1 ist ein Nippel j bezw. j1 oder an Stelle des Nippels ein Draht oder Kabel k, k1 zur Übertragung der Bewegung der betreffenden Vorrichtung befestigt. Da die Muttern d, d1 übereinander angeordnet sind, ist die untere mit Ausnehmungen oder Schlitzen / versehen, durch welche die oben befestigten Drähte oder Kabel hindurchgeführt sind. Gegebenenfalls können an Stelle der Kabel oder Drähte auch Ketten verwendet werden, die durch Messingrohre oder über Leiträder nach der in Wirkung zu setzenden Vorrichtung geführt sind. Vorzugsweise ist jedoch die Anordnung so getroffen, daß die Drähte oder Kabel k, k1 die inneren Glieder des bekannten Bowdenschen Übertragungsmechanismus bilden, der aus zwei biegsamen Gliedern, und zwar einer äußeren, nicht zusammendrückbaren Spule und einem innerhalb dieser angeordneten Draht oder Seil besteht; in diesem Falle ist eine mit Löchern oder Ausnehmungen versehene Scheibem im unteren Teile des Rohres α angeordnet und bildet das Widerlager für die nicht zusammendrückbaren Glieder n, n1 einer solchen Vorrichtung.
Die Kurbeln g, i brauchen nicht an einem Sektor festgemacht zu sein; es kann vielmehr jede Kurbel ein oder mehrere Male vollständig im Kreise herumbewegt werden, so daß die Bewegung der Muttern d, d1 er-
6p forderlichenfalls mehrere Zentimeter betragen kann, je nach der Größe der Bewegung, welche notwendig ist, um z. B. ein Voreilen der Zündung zu bewirken, eine Drosselklappe in einer Gasleitung, oder andere Ventile einzustellen.
Bei der in Fig. 2 bis 5 dargestellten Ausführungsform läßt sich mit Hilfe des Bowden-Mechanismus die Einrichtung so treffen, daß dem zuweilen gemachten Einwände wirksam begegnet werden kann, es sei im Betriebe unzweckmäßig, mehr als eine vollständige Kurbelumdrehung vollführen zu müssen. Selbst bei Verwendung von großen Gewinden für den Antrieb der Muttern bewirkt eine vollständige Kurbelumdrehung an dem Ende des Kabels keinen größeren Hub als etwa 3 cm. Durch eine derartige Anordnung des Bowden-Mechanismus, daß die betreffenden Enden sowohl des inneren als auch des äußeren Gliedes voneinander wegbewegt werden, oder mit anderen Worten, daß das innere Glied angezogen und das äußere zusammengedrückt wird, wird gegenüber der einfachen Herstellung nach Fig. 1 eine doppelt so große Bewegung durch eine Kurbelbewegung hervorgebracht.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist die Anordnung so geändert, daß, während das Rohr α mit Längsschlitz b (Fig. 5) und die Muttern in gleicher Weise wie in Fig. ι eingerichtet sind, die Stange e und die Hülse h mit je zwei nach entgegengesetzten Richtungen verlaufenden äußeren Gewinden ο, ρ und q, r versehen sind. Von diesen Gewinden steht jedes mit einer Mutter o1, p1, ql, rl in Eingriff. An der oberen Mutter ql ist ein Nippel j des nicht ausdehnbaren Gliedes k befestigt und die untere Mutter r1 ist nach zwei Durchmessern derart ausgebohrt, daß dadurch ein Widerlager für das nicht zusammendrückbare Glied η entsteht. Schlitze oder Öffnungen Z1 in den Muttern o1, pl ermöglichen einen freien Durchgang des Gliedes η mit dem darin befindlichen Gliede k. Die beiden unteren Muttern o1,pl sind in entsprechender Weise zur Aufnahme des Nippelsj' des nicht ausdehnbaren Gliedes k1 und als Widerlager für das nicht zusammendrückbare Glied nl ausgebildet.
Beim Drehen der Kurbel g1 dreht sich die Stange e, und vermöge der in entgegengesetzten Richtungen verlaufenden Gewinde 0 und ρ bewegen sich die Muttern o1 und p1 von- oder gegeneinander, wobei beide Glieder des Bowden-Mechanismus zu gleicher Zeit zur Wirkung gelangen, indem die Muttern bei Bewegung voneinander in gleicher Weise einen Zug auf das nicht ausdehnbare Glied k1 ausüben und einen Druck auf das nicht zusammendrückbare Glied n1 bewirken. In
gleicher Weise wird beim Herumbewegen der Kurbel il, die die Hülse h dreht, der andere Strang des Mechanismus in Tätigkeit gesetzt. Es kann selbstverständlich diese Anordnung der Muttern für eine größere Anzahl von Hülsen oder Rohrstücken zwecks Umwandlung einer kleinen Kurbelbewegung in eine solche Bewegung verwendet werden, die der Größe der an dem wirksamen Ende der Vorrichtung zu leistenden Arbeit entspricht.
Eine sehr handliche und einfache Vorrichtung, die es ermöglicht, die Kurbeln mit der gewünschten Genauigkeit zu bewegen und sie in der gewünschten Lage festzuhalten,
besteht in der Anordnung eines mit Öffnungen t versehenen ringförmigen Kranzes s, der an dem Rohr α mittels eines Armes u befestigt ist. Die Kurbeln g1, i1 sind so angeordnet, daß sie sich oberhalb bezw. unterhalb des Ringes im Kreise bewegen. Ansätze ν an den Kurbeln treten oberhalb oder unterhalb des Ringes in dessen Öffnungen t in der festzusetzenden Lage ein, und da die Kurbeln federnd eingerichtet sind, so läßt sich die
Auslösung der Anschläge aus den Öffnungen t durch Heben bezw. Senken der Kurbeln bewirken.
Obgleich nach vorstehender Beschreibung die einzelnen Organe innerhalb des Ständers
wirken, so laßt sich die Anordnung zur Übertragung der Bewegung mittels der mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Muttern mit Vorteil auch da anwenden, wo die einzelnen Organe außerhalb der Säule liegen oder irgend sonstwie angebracht sind.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Einstellvorrichtung mit mehreren in einem ' Rohr untergebrachten Bowden-Drähten, insbesondere für Motorwagen, gekennzeichnet durch in gleicher Anzahl wie die Drähte in dem Rohr (α) angeordnete gleichachsige Schraubenspindeln (e, h), die an ihren oberen aus dem Rohr herausragenden Enden je mit einer zur Drehung der betreffenden Spindel dienenden Handkurbel (g, i) versehen sind und mit ihrem Gewinde in gegenüber dem Rohr (α) undrehbare, aber durch Drehung der Spindeln verschiebbare Muttern (dl, d) eingreifen, an welchen die unausdehnbaren Drähte (k1, k) befestigt und die, abgesehen von der den Handkurbeln zunächst liegenden Mutter, mit Öffnungen für den Durchgang der weiter nach den Handkurbeln zu endigenden Drähte sowie gegebenenfalls der betreffenden unzusammendrückbaren hohlen Glieder versehen sind.
2. Einstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Schraubenspindeln mit Rechts- und Linksgewinde versehen und an den beiden zugehörigen Muttern je eins der beiden zusammengehörigen Glieder des Bowden-Drahtes befestigt ist (Fig. .3).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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