DE1811269C3 - Fördervorrichtung für Behälter - Google Patents
Fördervorrichtung für BehälterInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördervorrichtung für Behälter nach Patent 18 11 270 mit mindestens
zwei ersten Förderern, die jeweils eine Reihe von Behältern zuführen und an einen mit höherer Geschwindigkeit laufenden zweiten Förderer übergeben, durch
den sie in einer Reihe weitertransportiert werden, wobei die ersten Förderer jeweils ein endloses Zugmittel
aufweisen, an dem nach außen abstehende Taschen zur Aufnahme der Behälter befestigt sind, und die Behälterabgabe im Bereich von Umlenkstellen der endlosen
Zugmittel erfolgt. Diese Fördervorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Förderer in der Horizontalebene und um senkrechte Achsen umlaufen und
im Bereich ihrer Umlenkstellen tangential an die lineare Bewegungsbahn des in gleicher Weise aufgebauten
zweiten Förderers unmittelbar angeschlossen sind.
Bei dieser vorgeschlagenen Fördervorrichtung können die Behälter in stehender Lage von den langsam
laufenden ersten Förderern ohne jegliche dazwischen geschaltete Hilfsmittel auf den schneller laufenden
zweiten Förderer übertragen werden. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, daß die Behälter auf den
ersten Förderern im Bereich der Umlenkstellen kurzzeitig eine über die Laufgeschwindigkeit der ersten
Förderer erhöhte Bahngeschwindigkeit erhalten, die der linearen Bahngeschwindigkeit des zweiten Förderers entspricht Im Bereich dieser Umlenkstellen
werden die Behälter tangential an den linearen zweiten Förderer abgegeben, so daß sie mit gleicher Geschwindigkeit und gleicher momentaner Bewegungsrichtung
übertragen werden und praktisch stoßfrei von dem zweiten Förderer aufgenommen werden können.
Zudem können im Obergabeabschnitt nachgiebige Leitglieder für die Behälter vorgesehen sein, die
zusätzlich dafür sorgen, daß die Übergabe sicher und störungsfrei abläuft
Insgesamt gesehen arbeitet diese vorgeschlagene Fördervorrichtung zuverlässig und auch mit einer hohen
Fördergeschwindigkeit, jedoch ist die hier vorgeschlagene Fördervorrichtung nicht für Fördervorgänge
einsetzbar, hei denen es damm geht, unter Beibehaltung
einer hohen Transpor»geschwindigkeit den Behälterstrom mit ein und derselben Vorrichtung wahlweise in
die eine oder andere Richtung leiten zu können.
Es ist zwar allgemein bekannt, bei niedrigen Transportgeschwindigkeiten von Behältern eine Förderrichtungsumkehr vorzunehmen, jedoch versagen die
hierzu verwendeten Vorrichtungen bei einer Geschwindigkeitserhöhung.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, unter Vermeidung der Nachteile des bekannten die Fördervorrichtung für Behälter nach der Hauptpatentanmeldung so auszubilden, daß die Behälter, ohne Änderungen an der Vorrichtung vornehmen zu müssen,
wahlweise in beiden Förderrichtungen mit hoher Fördergeschwindigkeit gefördert werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine umlaufende Steuerscheibenanordnung, welche im
gemeinsamen Bewegungsabschnitt eines der ersten Förderer und des zweiten Förderers angeordnet ist und
an ihrem Umfang abwechselnd Ausnehmungen und Steuerflächen aufweist, derart, daß die Steuerflächen
an jeweils in jeder zweiten Tasche befindliche Behälter angreifen und sie aus den Taschen und der Bewegungsbahn des zweiten Förderers in die Taschen eines der
ersten Förderer hineinleiten, wenn die Förderer so angetrieben sind, daß der Behälterstrom vom zweiten
Förderer zu einem der ersten Förderer bewegt wird, und die Steuerflächen die Behälter in jede zweite Tasche des zweiten Förderers einleiten, wenn die Förderer so angetrieben sind, daß der Behälterstrom von
einem der ersten Förderer zum zweiten Förderer hin bewegt wird, und daß eine Antriebseinrichtung vorgesehen ist, welche in beiden Bewegungsrichtungen des
zweiten Förderers die Steuerscheibenanordnung mit einer auf die Geschwindigkeit des zweiten Förderers
abgestimmten Drehzahl bewegt
Um bei der erfindungsgemäßen Fördervorrichtung eine auch bei hohen Fördergeschwindigkeiten stets sichere Führung der Behälter, die sich vor allem durch
hervorragende Gleichförmigkeitseigenschaften auszeichnen soll, zu gewährleisten, können gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform die seitlich offenen Ta-
sehen eines der ersten Förderer asymmetrisch abstehend
angeordnet sein, so daß sie mit einer Seite tiefer in die Bewegungsbahn der Behälter hineinragen als mit
ihrer anderen Seite, um mittels der erstgenannten Seite die Behälter relativ zu den Ausnehmungen auszurichten. S
Im folgenden ist die Erfindung in Vei bindung mit
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Teilansicht auf eine Fördervorrichtung
mit den Merkmalen der Erfindung zur Veranschaulichung der mechanischen und betrieblichen Verhältnisse
an der Obertragzone,
F i g. 2 eine schematische perspektivische Teilansicht eines Hauptantriebs nebst Antriebsordnung für die
verschiedenen Bauteile der Vorrichtung gemäß F i g. 1,
F i g. 3 einen Teilschnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 1, in stark vergrößertem Maßstab,
F i g. 4 eine in stark vergrößertem Maßstab gehaltene Aufsicht zur Veranschaulichung der Arbeitsweise einer
dem ersten Förderer zugeordneten Steuerscheibe und
F i g. 5 eine F i g. 4 ähnelnde Ansicht, welche jedoch die Steuerscheibe in einer anderen SteMung ihrer
Bewegung veranschaulicht.
Gemäß den F i g. 1 und 3 weist die erfindungsgemäße Vorrichtung drei Förderer 10, 11 und 12
auf, von denen der Förderer 10 mit einer Antriebswelle 13 versehen ist, an welcher ein Antriebs-Kettenrad 14
befestigt ist, das mit einem Zugmittel in Form einer Rollenkette
15 zusammenzugreifen vermag, an welcher halbkreisförmige Taschen 16 befestigt sind. Die
Taschen 16 sind an jeweils jedem zweiten Kettenglied 17 mit Hilfe von Halterungen 18 befestigt, die entweder
einstückig mit den Kettengliedern ausgebildet oder auf beliebige Weise an ihnen befestigt sein können. Jede
Tasche 16 ist gegenüber ihrem Befestigungspunkt am betreffenden Kettenglied 17 verhältnismäßig symmetrisch
angeordnet. Eine von nicht dargestellten Schenkeln getragene Traganordnung 19 unterstützt die
Rollenkette 15 zwischen dem Antriebs-Kettenrad 14 und einem ähnlichen, nicht dargestellten Kettenrad am
anderen Ende des Förderers 10. Am arbeitenden Trum
20 der Förder-Rollenkette 15 ist eine Vielzahl von von Halterungen 22 in solcher Lage getragenen Stangen 21
vorgesehen, daß sie die Böden der von den Taschen 16 umschlossenen Behälter C zu unterstützen vermögen.
Diese Stangen 21 sind an einer bestimmten Stelle unterbrochen und setzen sich bei 21a fort. An den
Außenenden der Halterungen 22 ist ein vorrichtungsfester Führungszaun 23 in solcher Lage befestigt, daß er
im Zusammenwirken mit den Taschen 16 die Behälter C einwandfrei eingeschlossen und auf Abstand voneinander
hält Wie noch näher erläutert werden wird, vermag der Förderer 10 die Behälter C von einem nicht
dargestellten Behälter-Vorrat aus in eine Übertragzone zu fördern, in welcher sie auf die anderen Förderer 11
und 12 gelangen. In diesem Fall laufen die Behälter C gemäß F i g. 1 längs der unterstützenden Stangen 21
nach links. Wenn dagegen der Förderer 10 die Behälter von den Förderern 11 und 12 abnimmt, muß seine Bewegungsrichtung
zwangsläufig umgekehrt werden, so daß sich die Behälter Cgemäß F i g. 1 längs der Stangen
21 und 21a nach rechts bewegen.
Wie insbesondere aus F i g. 1 ersichtlich ist, weist der Förderer 11 eine um ein Antriebs-Kettenrad 25 und ein
leerlaufendes Kettenrad 26 herumgelegte Rollenkette 24 auf. Das Antriebs-Kettenrad 25 sitzt auf einer Welle
27 und das Kettenrad 26 ist auf einer Welle 28 montiert, wobei zwischen beiden Wellen eine Traganordnung 29
zur Unterstützung des zwischen den Kettenrädern verlaufenden Trums der Rollenkette 24 vorgesehen ist.
Der Förderer 11 weist längs seiner einen Seite eine Traganordnung 30 zur Unterstützung der Böden der
durch ihn geförderten Behälter C auf. Die Traganordnung 30 ist an Halterungen 31 angebracht, die außerdem
einen Führungszaun 32 tragen, welcher die Behälter in Taschen 33 des Förderers 11 hält, die mit Hilfe von
Halterungen 35 an den Gliedern 34 der Rollenkette 24 befestigt sind. Bei dieser Anordnung sind die Taschen 33
asymmetrisch angeordnet, so daß sich ihre eine Randkante 33a weiter auswärts erstreckt als die andere
Randkante 336. Darüber hinaus weist der Förderer 11 einen Drehtisch 36 auf, der in Verbindung mit den die
Behälterboden unterstützenden Traganordnungen 21 und 30 eine ununterbrochene Unterstützung für die
Böden der durch die Übertragzone zwischen den beiden Förderern 10 und 11 hindurchgeförderten Behälter C
gewährleistet. Dem Förderer 11 ist ein mit ihm zusammenwirkender Plattenförderer 37 zugeordnet,
welcher die Behälter C dem Förderer 11 zuzuführen oder die Behälter C vom Förderer 11 abzunehmen und
von ihm wegzufördern vermag. Die sich auf dem Plattenförderer 37 bewegenden Behälter werden
zwischen einem seitlichen Führungszaun 38, welcher durch die Übertragzonge verläuft und mit dem
Führungszaun 23 verbunden ist, und eine Verlängerung 32a des Führungszauns 32 in aufrechter Stellung
gehalten.
Der Förderer 12 ist ähnlich aufgebaut wie eier
Förderer 11, braucht jedoch nicht genau dessen Länge zu besitzen. Beispielsweise sind ein Antriebs-Kettenrad
40 und ein leerlaufendes Kettenrad 41 auf Wellen 42 bzw. 43 montiert und tragen eine Rollenkette 44, die
ihrerseits Behälter-Taschen 45 trägt, welche in asymmetrischer Lage mit Hilfe von Halterungen 46 an den
betreffenden Kettengliedern 47 der Rollenkette 44 befestigt sind, so daß die Seiten bzw. Kanten 45a der
Taschen 45 weiter von der Rollenkette 44 abstehen als die Seiten bzw. Kanten 45f>. An der Welle 43 ist ein
Drehtisch 48 befestigt, welcher die Böden der Behälter C unterstützt, die zwischen dem Förderer 10 und dem
Förderer 12 gefördert werden. Ein mit dem Förderer 12 zusammenwirkender Plattenförderer 50 dient dazu,
jenem entweder Behälter C zuzuführen oder von ihm Behälter abzuführen, wobei sich die Behälter zwischen
einem inneren Führungszaun 51 und einem äußeren Führungszaun 52 bewegen. Diese Zäune weisen gemäß
Fig. 1 Enden 51a bzw.52a auf, von denen das Ende 51a
mit dem Innenende des Führungszauns 32 für den Förderer 11 verbunden ist. Die Böden der sich zwischen
dem Plattform-Förderer 50 und dem Drehtisch 48 bewegenden Behälter C werden von einer Traganordnung
53 getragen, die ihrerseits von an einer nicht dargestellten Unterbaukonstruktion der Vorrichtung
befestigten Halterungen 54 getragen wird.
In Fig.3 ist eine die Bewegung steuernde Steuerscheibenanordnung
55 dargestellt, die eine lotrechte Welle 56 aufweist, auf welcher zwei Steuerscheiben 57
und 58 montiert sind. Die Welle 56 trägt an ihrem unteren Ende ein Antriebs-Kettenrad 59 und ist
oberhalb des letzteren mit einem Drehtisch 69 versehen, welcher den Drehtisch 36 des Förderers 11 tangiert. Die
durch den Drehtisch 60 gebotene Unterstützung stellt eine Fortsetzung der durch die vorher erwähnten
Stangen 21, 21a gewährleisteten Unterstützung der Behälter C dar. In Fig. 3 ist außerdem die Traganordnung
19 dargestellt, die zur Unterstützung der
Rollenkette 15 und insbesondere der mittels der Halterungen 18 mit der Rollenkette 15 verbundenen
Taschen 16 dient.
]ede Steuerscheibe 57 und 58 ist mit einer Anzahl von auf Umfangsabstände verteilten Ausnehmungen 61 für
Behälter C versehen, die zwischen einer radial abstehenden Nase 62 und einer Steuerfläche 63
festgelegt sind. Gemäß F i g. 1 befindet sich ein Behälter C-I in einer Ausnehmung 61, in welcher er auch durch
die Drehtische 36 und 60 unterstützt wird. Wenn sich der Behälter C-I an diesem Punkt beispielsweise nach links
bewegt, wird er gezwungen, unter dem Steuereinfluß des Förderers 10 zu verbleiben, da er sich praktisch
linear bewegt. Falls auf diesen bestimmten Behälter C-I eine Druckwirkung infolge einer Stauung ausgeübt wird.
welche ihn aus der Ausnehmung 61 herauszudrängen bestrebt ist, würde er sofort durch die Kante 33a der
benachbarten Tasche 33 des Förderers 11 zurückgehalten
werden, da diese Kante 33a langer ist und sich bis zu einem Punkt erstreckt, an welchem sie den Behälter C-I
daran hindert, sich übermaßig weit von der Ausnehmung 61 wegzubewegen. Wenn sich der Behälter C-I
dagegen nach rechts bewegt, wird er durch die Aussparung 61 weitergefördert, so daß er sich der
Geschwindigkeit der Tasche 16 des Förderers 10 anpaßt.
In den Fig.4 und 5 ist die Art und Weise
veranschaulicht, auf welche die Steuerscheibenanordnung 55 entweder einen Behälter in seiner Aussparung
61 zurückhält, so daß er über den Förderer 11 hinaus in die Übertragzone für den Förderer 12 verlagert wird,
oder aber einen Behälter unter der Wirkung der Steuerfläche 63 aus der Tasche 16 des Förderers 10
heraus- und in eine Tasche 33 des Förderers 11 hineindrängt. Diese zuletzt genannte Überführungswirkung
wird durch den Einfluß der längeren Hinterkante 33a der Tasche 33 unterstützt, welche herausragt und an
einem praktisch diametralen Punkt den Behälter hintergreift. Darüber hinaus werden die Taschen 33
durch die Steuerfläche 63(Fi g. 5) unterstützt, so daß
eine stoßfreie Überführung der Behälter gewährleistet wird. Aus einer Betrachtung der Fig. 4 und 5 ergibt
sich die charakteristische Arbeitsweise der Steuerscheibenanordnung 55 bezüglich der Überführung von
Behältern vom Förderer 10 zum Förderer 11. Für die Überführung von Behältern vom Förderer 10 zum
Förderer 12 ist dagegen die umlaufende Steuerscheibenanordnung nicht erforderlich, da der Führungszaun
52 ein Abnahme-Ende 52a aufweist, das in eine Stellung ragt, in welcher alle an der Steuerscheibenanordnung 55
vorbeilaufenden Behälter C sich aus den Taschen 16 in die Taschen 45 bewegen müssen. Bei Umkehrung der
Bewegungsrichtung führt der Endabschnitt 52a des Führungszauns 52 die Behälter in die Taschen 16 des
Förderers 10 hinein.
Gemäß F i g. 2 ist ein Hauptantrieb M mit einem Getriebe C verbunden, aus welchem eine Welle 65
herausragt, die ein Kettenrad 66 antreibt, welches seinerseits eine Antriebskette 67 für den Antrieb eines
auf der Antriebswelle 13 des Förderers 10 sitzenden Kettenrads 68 antreibt. Der Förderer 10 ist durch die
Verlaufslinie 15L der Rollenkette 15 angedeutet. Die
Welle 13 trägt ein Kettenrad 69, das über eine Kette 70 das Antriebs-Kettenrad 59 (Fig.3) antreibt welches
mit der Welle 56 für die Steuerscheiben 57 und 58 der Steuerscheibenanordnung 55 verbunden ist Die Antriebswelle
13 ist außerdem mit einem Zahnrad 71 versehen, das mit einem ähnlichen Zahnrad 72 auf der
Welle 43 des Förderers 12 kämmt. Die Welle 43 treibt das Kettenrad 41 und über die durch die Ketten-Verlaufslinie
44Z. angedeutete Rollenkette 44 das auf der Welle 42 sitzende Kettenrad 40 an. Die Welle 42 treibt
ihrerseits ein Kettenrad 73 an, das über eine Kette 74 ein ähnliches Kettenrad 75 auf der Welle 27 antreibt,
während die Welle 27 das Antriebs-Kettenrad 25 antreibt, welches über die durch die Ketten-Verlaufslinie
24L angedeutete Rollenkette 24 das auf der Welle 28 sitzende leerlaufende Kettenrad 26 antreibt. Auf diese
Weise nehmen die verschiedenen beweglichen Bauteile der Fördervorrichtung gemäß F i g. 1 ihre Antriebskraft
vom Hauptantrieb Mab.
Wenn beispielsweise der Förderer 10 gemäß Fig. 1 die Behälter C den Förderern 11 und 12 zuführt, muß
sich der Förderer 10 ersichtlicherweise mit praktisch der doppelten Geschwindigkeit bewegen wie die
Förderer 11 und 12, da die Steuerscheibenanordnung 55
so angeordnet ist, daß sie bestimmte Behälter C in den Förderer 11 ablenkt und andere Behälter Cdurchlaufen
läßt, so daß sie schließlich in den Förderer 12 hineingelangen. Die Bewegung der in den Steuerscheiben
57 und 58 vorgesehenen Aussparungen 61 ist so gewählt, daß die in uvti Taschen 16 des Förderers
befindlichen Behälter abwechselnd durchgelassen und aus diesen Taschen herausgedrängt werden. Diese
Arbeitsweise ist in verschiedenen Figuren der Zeichnungdargestellt.
Wie erwähnt, besteht ein wichtiges Merkmal der erfindungsgemäßen Vorrichtung in ihrer Fähigkeit, eine
Bewegung der Behälter in Gegenrichtung durch einfache Umkehrung der Antriebsrichtung des Hauptantriebs
M zu ermöglichen. Bei der Förderung in die gegenüber der beschriebenen Richtung entgegengesetzte
Richtung bringen die Plattenförderer 37 und 50 gemäß F i g. 1 die Behälter Czu den Förderern 11 bzw.
12, an welchen die Behälter durch die Taschen 33 bzw. 45 aufgenommen und gleichzeitig zum Förderer 10
überführt werden. Da in diesem Fall die Förderer 11 und 12 nunmehr beide den Förderer 10 beschicken, muß sich
letzterer selbstverständlich wiederum mit einer höheren Geschwindigkeit als die Förderer 11 und 12 bewegen.
Beim beschriebenen Beispiel beträgt diese Geschwindigkeit das Doppelte der Laufgeschwindigkeit der
Förderer 11 und 12. Das Abnahme-Ende 52a des Führungszauns 52 des Förderers 12 führt die Behälter
stoßfrei in jede zweite Tasche 16 des Förderers 10 hinein, da der Förderer 10 die Behälter mit solcher
Geschwindigkeit fördern muß, daß jeweils eine leere Tasche zur Aufnahme der vom Förderer 11 aus
zugeführten Behälter verbleibt. Wenn sich die Rollenkette 15 der Übertragzone für den Förderer 11 nähert
dreht sich die Steuerscheibenanordnung 55 in solchei Richtung, daß die Steuerflächen 63 im richtiger
zeitlichen Verhältnis in eine Winkelstellung gegenübei
jedem durch die Taschen 33 in die Obertragzont eingebrachten Behälter gelangen, in welcher di«
Bewegungsrichtungsänderung der Behälter auf di< Linearbewegung der Rollenkette 15 des Förderers K
begünstigt wird. Dieser Zustand läßt sich am bester daraus ersehen, daß sich die Steuerscheibenanordnunj
55 bezüglich der fortschreitenden Ausrichtung de< Steuerfläche 63 auf die in Berührung damit gelangte!
Behälter zuerst in der Stellung gemäß Fig.5 befinde und dann die Stellung gemäß F i g. 4 einnimmt Durcl
diese Arbeitsweise wird ersichtlicherweise verhinden daß die Behälter in die Taschen 16 hineingeschleuder
werden.
Ein anderer in Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu berücksichtigender Faktor liegt in den
Relativgeschwindigkeiten zwischen dem Förderer 10 einerseits und den Förderern 11 und 12 andererseits. Da
der Förderer 10 in beiden Richtungen mit praktisch der doppelten Geschwindigkeit läuft wie die Förderer 11
und 12, tritt eine kritische Geschwindigkeitsänderung auf, die stoßfrei erfolgen muß, um einen Bruch
zerbrechlicher Behälter, wie solcher aus Glas, zu vermeiden. Dieser stoßfreie Geschwindigkeitsübergang
wird dadurch erreicht, daß die Endabschnitte der Förderer 11 und 12 einem Teil des Förderers 10
zugeordnet werden, in welchem die Bewegung praktisch linear ist. Die Lineargeschwindigkeit der Förderer
11 und 12 wird mithin am Punkt der kreisbogenförmigen Bewegungsbahn der einzelnen Taschen in eine praktisch
mit der Geschwindigkeit des Förderers 10
koordinierte Geschwindigkeit umgewandelt, und zwar während der Zeitspanne, während welcher sich die
Taschen 33 und 45 der Förderer 11 und 12 in einer mit den Taschen 16 des Förderers 10 übereinstimmenden
Bewegungsbahn bewegen. Die Überführung der Behälter vom Förderer 10 zu einem der Förderer 11 oder 12
wird durch die asymmetrische Anordnung der Taschen 33 bzw. 45 in sehr gleichmäßiger und praktisch
stoßfreier Weise bewerkstelligt, da die längere Kante jeder dieser Taschen vorgreift und den Behälter
sicherer erfaßt, so daß der den Behältern durch die Taschen des Förderers 10 ursprünglich erteilte Antriebsimpuls
durch die Taschen der Förderer 11 und 12 gleichmäßig abgenommen und aufrechterhalten wird.
Wenn sich die Behälter von den langsameren Förderern 11 und 12 zum schneller laufenden Förderer
10 bewegen, besteht außerdem stets die Gefahr, daß die Behälter umkippen können, wenn ein Ruck oder eine
kurzzeitige Verzögerung in den Ketten der Förderer auftritt. Bei den höheren Geschwindigkeiten, mit
welchen die erfindungsgemäße Vorrichtung zu arbeiten vermag, würde jeder Ruck oder jede Verzögerung zu
ίο einem Vornüberfallen der Behälter führen; da jedoch
die Taschen 33 und 45 eine praktisch diametral an den Behältern angreifende größere Stützfläche bieten,
können die Behälter nicht nach vorn kippen und die Vorrichtung blockieren.
Noch ein weiteres bedeutsames Merkmal der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht in der durch
die Fördcrcr-Taschcn 16 und 33 auf die Behälter C
ausgeübten Steuerwirkung. Aus den Fig.4 und 5 gehl hervor, daß bei der Bewegung der Taschen 16 gemäß
Fig.4 nach links ein in Bewegungsrichtung vorlaufender
Behälter durch die Steuerfläche 63 und die dieser gegenüberliegende Tasche 33 gesteuert wird. Im selben
Augenblick steht der nächste in einer der Taschen 16 befindliche Behälter unter der Steuerung der Rückseile
der Taschenkante 33a und der kurzen Kante 33£> der in
Bewegungsrichtung nächstvorderen Tasche 33. Diese zuletzt beschriebene, auf den Behälter ausgeübte
Steuerwirkung ist aus F i g. 5 noch deutlicher erkennbar und vermittelt das beste Verständnis der erzielten
Steuerwirkung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Fördervorrichtung für Behälter mit mindestens zwei ersten Förderern, die jeweils eine Reihe von
Behältern zuführen und an einen mit höherer Geschwindigkeit laufenden zweiten Förderer übergeben, durch den sie in einer Reihe weitertransportiert
werden, wobei die ersten Förderer jeweils ein endloses Zugmittel aufweisen, an dem nach außen ab- '°
stehende Taschen zur Aufnahme der Behälter befestigt sind, und die Behälterabgabe im Bereich von
Umlenkstellen der endlosen Zugmittel erfolgt, und wobei die ersten Förderer in der Horizontalebene
und um senkrechte Achsen umlaufen und im Bereich "5 ihrer Umlenkstellen tangential an die lineare Bewegungsbahn des in gleicher Weise aufgebauten zweiten Förderers unmittelbar angeschlossen sind, nach
Patent 1811270, gekennzeichnet durch eine umlaufende Steuerscheibenanordnung (55),
welche im gemeinsamen Bewegungsabschnitt eines der ersten Förderer (11) und des zweiten Förderers
(10) angeordnet ist und an ihrem Umfang abwechselnd Ausnehmungen (61) und Steuerflächen (63)
aufweist, derart, daß die Steuerflächen (63) an jeweils in jeder zweiten Tasche befindlichen Behältern
(C) angreifen und sie aus den Taschen und der Bewegungsbahn des zweiten Förderers (10) in die Taschen eines der ersten Förderer (11) hineinleiten,
wenn die Förderer (10,11) so angetrieben sind, daß
der Behälterstrom vom zweiten Förderer (10) zu einem der ersten Förderer (11) bewegt wird, und die
Steuerflächen (63) die Behälter (C) in jede zweite Tasche des zweiten Förderers (10) einleiten, wenn
die Förderer (10, U) so angetrieben sind, daß der Behälterstrom von einem der ersten Förderer (11)
zum zweiten Förderer (10) hin bewegt wird, und daß eine Antriebseinrichtung vorgesehen ist, welche
in beiden Bewegungsrichtungen des zweiten Förderers (10) die Steuerscheibenanordnung (55) mit einer
auf die Geschwindigkeit des zweiten Förderers (10) abgestimmten Drehzahl bewegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich offenen Taschen eines der
ersten Förderer (11) asymmetrisch abstehend angeordnet sind, so daß sie mit einer Seite tiefer in die
Bewegungsbahn der Behälter hineinragen als mit ihrer anderen Seite.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US70655668A | 1968-02-19 | 1968-02-19 | |
| US70655668 | 1968-02-19 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1811269A1 DE1811269A1 (de) | 1969-11-06 |
| DE1811269B2 DE1811269B2 (de) | 1976-03-04 |
| DE1811269C3 true DE1811269C3 (de) | 1978-02-09 |
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