DE1811041B2 - Europium aktivierter vanadat leuchtstoff - Google Patents
Europium aktivierter vanadat leuchtstoffInfo
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Description
I 811
Die Erfindung bezieht sich auf einen verbesserten Europiumaktivierten Yttrium- und/oder Gadolinium-Vanadat-Leuchtstoff.
Europium-aktivierter Yttrium- und/oder Gadolinium-Vanadat-Leuchtstoff
ist z. B. in den USA,-Patentschriften 3 243 625 und 3 360 480 sowie von
Frank C. P a 1 ί 11 a et al. in »Rare Earth Activated
Phosphors Based on Yttrium Orthovanadate and Related Compounds«, Journal of the Elektrochemical
Society, Vol. 112, P. 776 bis 779, August 1965, be- ιο
schrieben worden.
Ein Vanadat-Leuchtstoff dieser Art ist im Farbton im Vergleich mit dem vorher bekannten Oxyd-Leuchtstoff
so ausgezeichnet, daß er als rot-emittiercnder Leuchtstoff oder Leuchtstoff für Hochdruck-Queckfilberlampen
verwendet wurde.
Dieser Varadat-Leuchtstoff ist jedoch in bezug auf
die Leuchtintensität, die »Überzugseignung« (d. h. die Eignung des Materials zum Aufbringen von überzügen
auf bestimmten Unterlagen) und das Temperaturverhalten nicht immer ausreichend, und daher
wünschte man eine Verbesserung dieser Nachteile zu erzielen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mit Europium aktivierten Yttrium- und/oder Gadolinium-Vanadat-Leuchtstoff
mit einer verbesserten Leuchtintensität, einer verbesserten Überzugseignung und einer ausgezeichneten Temperaturcharakteristik
anzugeben.
Unter Lösung dieser Aufgabe ist der Leuchtstoff erfindungsgemäß durch die Zv ammensetzungsformel
RV1-JMxO4: Eu gekennzeichnet, in der R = Y1-J,
Gd1, bedeutet, worin y im Bereich von 0 bis 1 liegt,
und in der M = Ta und/oder Nb bedeutet, worin 0 <xS 0,015 ist; V bedeutet Vanadium.
In Weiterbildung der Erfindung wird ein Leuchtstoff mit besseren Eigenschaften angegeben, der außerdem
einen Zusatz von 0,004 bis 0,06 Mol Silizium enthält.
Dadurch ergibt sich die Zusammensetzungsformel
RV1^M1O4-ZSKVEu
in der R — Y1 „ Gdy bedeutet, worin y im Bereich
von 0 bis 1 liegt, und in der M wenigstens ein Element aus der Gruppe Ta und Nb bedeutet, worin
0 < χ S 0,015 und 0,004 <ZS 0,06 sind.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung
an Hand einzelner Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es zeigt
F i g. 1 die Abhängigkeit der relativen Leuchtintensität von der Tantal-Dotierung,
F i g. 2 die Abhängigkeit der relativen Leuchtintensität
von der Niob-Dotierung,
F i g. 3 Temperaturabhängigkeitskurven und
F i g. 4 eine Leuchtintensitätskurve, die durch Messungen an mit 0,2 Atomprozent Tantal und außerdem
mit Silizium dotiertem Europium-aktivierten Yttrium-Vanadat erhatten wurde.
Die zur Darstellung der Kurven verwendeten Proben wurden in folgenden Weise hergestellt; Yttriumoxyd
YjO9 und Europiumoxyd Eu4O3 werden in konzentriertet Salpetersäure aufgelöst, und Ammonium*
vanadat NH4VO8 wird in wäßrigem Ammoniak oder
Ammoniakwasser aufgelöst. Diese Lösungen werden 6s gemischt und ausreichend verrührt. Man erhält
Europium-aktiviertes Yttrium-Vanadat aus der Mischlösung als Vanadat-Copräzipitat, Der so erhaltene
Niederschlag wird mit Wasser gewaschen, filtriert und getrocknet. Als Ausgangsmaterialien für Tantal
und Niob werden Tantalpentoxyd TaaO5 und Niobpentoxyd
NbaOB verwendet.
Als Flußmittelzusatz wird eine Lösung verwendet, die man durch Auflösen von Natriumkarbonat und
Vanadinpentoxyd in destilliertem Wasser unter Erhitzen erhält.
Das Niederschlagspulver, das Tantalpentoxyd oder Niobpentoxyd und die Flußmittellösung werden in
einem Mörser mit einem Stößel pulverisiert und ausreichend gemischt
Die so erhaltene Mischung wird bei 150° C 1 Stunde getrocknet und anschließend in Luft 2 Stunden bei
1200°C geglüht.
Dem so erhaltenen geglühten Erzeugnis wird Wasser zugesetzt, und dann wird das geglühte Erzeugnis in
einer Kugelmühle gut gemischt, mit Wasser gewaschen, filtriert und getrocknet.
Die Tantal- und Niobdotierungsmengen in den nach vorstehendem Verfahren erhaltenen Proben sind in
der Spalte 1 der Tabelle 1 bzw. 2 angegeben. Die zweite Spalte der Tabellen 1 und 2 gibt die relative
Intensität an. Wenn man diese Angaben graphisch darstellt, erhält man die F i g. 1 und 2.
| Probe | Ta/Y | Relative Intensität |
| Nr. | (Atom-Verhältnis) | (Unter 365 ητμ UV-Erregung) |
| 1 | 0 | 100 |
| 2 | 5 · ΙΟ"4 | 114 |
| 3 | 2 · ΙΟ3 | 120 |
| 4 | 3 · ΙΟ"3 | 113 |
| 5 | 10-* | 106 |
| 6 | 1,5 · 10-2 | 102 |
| 7 | 3 · 10-2 | 99 |
| Probe | Nb/Y | Relative Intensität |
| Nr. | (Atom-Verhältnis) | (Unter 365 m> UV-Erregung) |
| 8 | 0 | 100 |
| 9 | 5 · ΙΟ-4 | 104 |
| 10 | 2 · 10-8 | 106 |
| 11 | 3-10-3 | 105 |
| 12 | 10-" | 102 |
| 13 | 1,5 · 10-' | 101 |
| 14 | 3·10-* | 98 |
Alle diese Proben geben eine Lumineszenz mit einer Hauptspitze bei 618 πιμ, wenn sie mit ultravioletten
Strahlen erregt werden (welche im folgenden einfach mit UV abgekürzt werden).
Die Messung der relativen Intensitäten, die in diesen Tabellen und Figuren gezeigt sind, wird für auf 25" C
eingestellte Proben vorgenommen, wobei ein UV-Licht mit einer Wellenlänge von 365 ηιμ verwendet wird,
welches von einer Hochdruckquecksilberlampe als Erregungsquelle ausgestrahlt wird.
Die Intensitätswerte werden im Vergleich mit YVO4: Bu ausgewertet, welches weder mit Ta noch
mit Nb dotiert ist, dessen Intensität als 100 angenommen wird.
1 SIl 041 V
3 4
Effekte von Tantal und Niob nur die Verbesserung Europium-akti viertes Yttrium- und/oder Gsdolinium-
der Lumineszenzeigenschaften von Europium-altti- Vanadatpulver gemäß dem in der USA.-Patent-
viertem Yttrium-Vanadat-Leuchtstoff bemerkenswert, schrift 3 360 480 beschriebenen Copräzipitatverfahren
„nd auch mit einer sehr kleinen Menge an Dotier- herstellen, und Ta oder Nb oder beide werden dem
mittel wird ein entsprechender Effekt beobachtet, s Pulver zugesetzt, und dieses kann dann bei der ge-
Weiter stellt man fest ,daß ein solcher Effekt bis zu nannten Temperatur geglüht werden,
einer Menge von 1,5 Atomprozent Dotiermittel auf- Es ist außerdem günstig zur Förderung des Glühens,
tntt· ,, τ . . .χ,... kleine Mengen von Alkalimetall-Vanadaten, z, B.
Sowohl Tantal als auch Niob zeigt einen Maximal- aus der Gruppe Na3VO+, NaVO3, Na4V-O7, K3VO4,
effekt he, einem Zusatz von etwa 0,2 Atomprozent. i„ KVO3 und K4V,O7 einer Mischung von Rohmate-
Die Dotiermenge von 1,5 Atomprozent entspricht rialien für den Leuchtstoff beim Glühen als Flußmittel
λ- = 0,015 und 0,2 Atomprozent χ = 0,002 in der zuzusetzen,
empirischen Formel. Als Rohmaterialien für Tantal und Niob kann man
Nach der vorliegenden Erfindung ist ein Bereich die Oxyde dieser Metalle oder aber Tantalverbin-
von 0 < .ν ^ 1,5 · 10 - wirksam, wie vorstehend fest- 15 dinjen und Niobverbindungen verwenden, die sich
gestellt, doch ist der engere Bereich von 5 · durch Glühen leicht in die Oxyde umwandeln lassen,
lO-i < χ ί 3 · 10 besonders vorteilhaft. z. B. können Karbonate, Oxalate oder Nitrate des
F 1 g. 3 zeigt Kurven der Temperaturabhängigkeit Tantals oder Niobs an St.-'!e der Oxyde verwendet
der Lumineszenzmtensitäten von auf YVO4: Eu werden. Es ist weiter mögln.h. Pulver oder Teilchen
basierenden Leuchtstoffproben, wob-i die Kurve 31 20 von Tantal- oder Niobmetall als Ausgangsstoffe zu
für YYO1: Eu, die Kurve 32 für mit 0,2 Atomprozent verwenden, wenn die Glühatmosphäre Sauerstoff ist.
Nb dotiertes YVO4: Eu und die Kurve 33 für mit Es wird aus einem Ergebnis der Röntgenfluoreszenz-
0,2 Atomprozent Ta dotiertes YVO4: Eu gelten. methode bestätigt, daß das zu den Leuchtstoffaus-
In F i g. 3 bedeuten die Abszisse die Temperaturen gangsmaterialien zugesetzte Tantal oder Niob fast
der Proben und die Ordinate relative Spitzenhöhen. 25 quantitativ in den Leuchtstoffkristall ein dotiert wird.
Die relative Spitzenhöhe ist ein Relativwert zur Es ist anzunehmen, daß Tantal oder Niob in eine
Höhe der Lumineszenzspitze (618 πιμ.) von Lumin- feste Lösung des Leuchtstoffkristalls eingeht, wobei
«szenzspektren, die als 10 genommen wird, wenn man es an die Plätze des Vanadiums tritt, welches denen
sie durch Erregen der Probe gemäß Kurve 33 in einem des Tantals oder Niobs ähnliche chemische Eigen-
Erhitzungszustand auf 3(KTC mit UV von 365 ΐημ 30 schäften aufweist, und eine günstige Wirkung auf die
erhält. Das heißt, daß alle diese Proben eine Lumin- Leuchf.eigenschaften des Leuchtstoffes hervorruft.
es7ens ergeben, bei der eine Hauptspitze bei 618 ΐημ Im vorangehenden Abschnitt wurde schon festge-
auftritt, wenn eine Erregung mit UV von 365 ιημ stellt, daß durch Dotierung mit Silizium zusätzlich
vorliegt. zum Tantal und/oder Niob ein günstigeres Ergebnis
Das Verfahren zur Herstellung dieser Proben ist 35 erhältlich ist. F i g. 4 zeigt Änderungen in der Intensi-
praktisch das gleiche wie h den Fällen, die den tat, die mit einem außer 0,2 Atomprozent Tantal zu-
F i g. 1 und 2 sowie den Tabellen 1 und 2, die schon sätzlich mit Silizium dotierten YVO4: Eu beobachtet
erklärt wurden, zugrunde liegen. wurden. Zur Erregung des Leuchtstoffes wurde kurz-
Wie F i g. 3 zeigt, lassen die Kurven 32 und 33 welliges Ultraviolettlicht verwendet,
ein wünschenswertes Temperaturabhängigkeitsverhal- 40 In F i g. 4 stellt die Ordirantenachse eine Relativ-
ten bei den Proben nach der Erfindung erkennen. intensität gegenüber der Intensität einer Probe dar,
Man sagt, daß die Temperatur an Lumineszenz- die kein Silizium enthält und mit 100 bewertet ist,
oberflächen von Hochdruckquecksilberlampen üb- und die Abszissenachse zeigt den Anteil des Siliziumlicherweise
etwa 250° C erreicht, und da der Leucht- dotiermittels (in Atomprozent),
stoff gemäß der Erfindung gute Temperatureigen- 45 Zur Herstellung der Meßproben wurde das schon schäften aufweist, läßt sich mit dem erfindungsge- im Zusammenhang mit den vorigen Figuren und mäßen Leuchtstoff eine größere Leuchtkraft als bei Tabellen beschriebene Verfahren angewendet. SiIieiner herkömmlichen Lampe erhalten. zium wird der Mischung der Ausgangsstoffe gleich-
stoff gemäß der Erfindung gute Temperatureigen- 45 Zur Herstellung der Meßproben wurde das schon schäften aufweist, läßt sich mit dem erfindungsge- im Zusammenhang mit den vorigen Figuren und mäßen Leuchtstoff eine größere Leuchtkraft als bei Tabellen beschriebene Verfahren angewendet. SiIieiner herkömmlichen Lampe erhalten. zium wird der Mischung der Ausgangsstoffe gleich-
Die Figuren und Tabellen zeigen die Fälle, in denen zeitig mit der Tantaldotierung zugesetzt. Wasserglas
der Europium-aktivierte Yttrium-Vanadat-LeuchtstoF 5« v/ird als Rohmaterial für Silizium verwendet. Es ist
als Probe verwendet wird, doch nach der Erfindung aus F i g. 4 ersichtlich, daß eine geeignete Siliziumlassen sich etwa gleiche Ergebnisse wie bei diesen dotiermenge eine günstige Wirkung auf einen Anstieg
Proben auch erzielen, wenn im Leuchtstoff ein Teil in der Intensität bringt, und zwar ist Silizium im Be-
oder sämtliches Yttrium durch Gadolinium ersetzt ist. reich von 0,4 bis 6 Atomprozent wirksam. Mit
Auch wenn die Probe sowohl mit Tantal als auch mit 55 anderen Worten, wenn der Zusatz des Siliziumdotier-Niob
gleichzeitig dotiert wird, läßt sich ein ähnliches mittels geringer als 0,4 Atomprozent oder größer als
Ergebnis wie in den beschriebenen Fällen, bei denen 6 Atomprozent wird, läßt sich eine Wirkung auf
die Probe entweder mit Tantal oder Niob allein Grand von Silizium kaum beobachten, oder die Inten·
dotiert war, erzielen. sität wird eher schiechter. Ein maximaler Effekt läßt
weiteres nach üblichen Herstellverfahren erzeugen. reichen.
durch Glühen leicht in Oxyde umwandeln lassen, als so entsprechen 0,4 Atomprozent Silizium und 6 Atom*
etwa stöchionietffschen Verhältnissen gemischt werden 6$ Zusammensetzungsformel. Dementsprechend liegt der
und daß die sich «m ergebende Mischung bei einer wirksame Bereich von Siliziumdotierungen bei 0,004
geglttht werden kann, tn anderer Weise läßt sich ein Wie gesagt, ist eine geeignete Menge des Silizium·
dotiermittels zum Anstieg der Intensität wirksam, Leuchtstoff nach dem gleichen Verfahren wie im Bet*
doch solche siliziunidotierten Leuehtstoffkrintalle wer' spiel 1 erhalten. Das heißt, der .x-Wert des Leuehtstof-
den gleichzeitig körnig und zeigen einen günstigen fes war 10-*. Bei der Bestimmung der intensität des
zogen wird. Das heißt, daß so die Überzugseignung 5 regung wurde festgestellt, daß die Intensität im Ver-
des Leuchtstoffs beträchtlich verbessert wird. gleich mit der des kein Niob enthaltenden Leuehl·
werden SiO4-1Teitchen oder Silikate, wie Wasserglas u · « · ι ι
oder Organosilane, wie 2. B. Si(OC1H,)*, verwendet, η e ι s ρ ι e ι i
die sich durch Glühen leicht in Oxyde umwandeln io 70 g der trockenen Niederschläge, die im Beispiel 1
lassen. erhalten wurden, 0,075 g Tantalpentoxyd Ta1O5,
chemischen Analyse bestätigt, daß Silizium ebenso und 2 ml Wasserglas (spezifisches Gewicht 1,23) mit
wie Ta oder Nb als Dotiermittel Bestandteil des 20°/0 Siliziumdioxyd wurden in einem Mörser ange-
aktivierten Yttrium* und/oder Gadolinium-Vanadat- sGhung wurde 24 Stunden bei 15O0C getrocknet, und
leuchtstoff erzeugen keinen ungünstigen Einfluß auf die so erhaltenen trockenen Pulver wurde gemäß dem
den Lumineszenzfarbton des Leuchtstoffes, sondern gleichen Verfahren wie im Beispiel 1 geglüht, so daß
können die Intensität, das Temperaturverhalten und ao ein mit 0,1 Atomprozent Ta und 0,8 Atomprozent Si
die Überzugseignung des Leuchtstoffs beträchtlich dotierter Europium-aktivierter Yttrium-Vanadatleucht-
verbessern. stoff erhalten wurde. Das bedeutet, daß χ und Z des
es unter 365 πιμ UV-Erregung ergab sich ein Anstieg
214,6 g Yttrrumoxyd Y2O3 und 17,6 g Europium- der Intensität von 20I0 im Vergleich mit der des
oxyd Eu1O3 wurden in 570 ml konzentrierter SaI- Leuchtstoffes nach Beispiel 1 ohne Si-Dotiermittel.
petersäure aufgelöst, und die erhaltene Lösung wurde Als die Gestalten und Formen der Leuchtstoffkristalle
mit destilliertem Wasser auf 11 verdünnt. miteinander verglichen wurden, zeigte sich, daß hier
32 ml 28 °/oiges Ammoniakwasser wurde mit destil- 30 ein feinerer Leuchtstoff als im Beispiel 1 erhalten
der erhitzten Lösung aufgelöst. Dieser Ammonium- . ■ \ λ
vanadatlösung wurden 100 ml der Salpetersäurelösung Beispiel
zugesetzt, die Yttrium und Europium gelöst enthielt. 35 An Stelle von 0.075 g Tantalpentoxyd im Beispiel 1
und die Lösung wurde ausreichend gerührt, wodurch wurden 0,038 g Tantalpentoxyd, Ta2O8 und 0.023 g
Copräzipitate von Yttrium-Vanadat und Europium- Niobpentoxyd verwendet, und es wurde ein mit
filtriert und 24 Stunden bei 250 C getrocknet, so daß 40 stoff erhalten. Das χ des Leuchtstoffes war 10 3. Bei
trockene Niederschlagspulver erhalten wurden. der Ermittlung der Intensität des so erhaltenen Leucht-
Weiter wurden 63,3 g Natriumkarbonat Na2CO3 stoffes unter 365 πιμ UV-Erregung zeigte sich ein An-
und 54.5 g Vanadinpentoxyd V2O5 unter Erhitzen in stieg der Intensität um 13°/„ im Vergleich mit der des
600 ml destillierten Wassers als Flußmittellösung auf- weder Tantal noch Niob enthaltenden Leuchtstoffes,
gelöst. 45
70 g der trockenen Niederschläge, 0.075 g Tantal- Beispiel 5
pentoxyd Ta2O5 und 32 ml Flußmittellösung wurden
in einen Mörser gegeben, und die Mischung wurde An Stelle von 0.075 g Tantalpentoxyd Va2O5 nach
mit einem Stößel pulverisiert und gemischt. Die Beispiel 1 wurden davon 0.75 g verwendet, und es
Mischung wurde 1 Stunde bei 150'C getrocknet 50 wurde so ein mit 1 Atomprozent Ta dotierter
und außerdem in Luft 2 Stunden bei 1200rC geglüht. YVO4: Eu-Leuchtstoff nach dem Verfahren im Bei-
Zu diesem so erhaltenen geglühten Erzeugnis wurde spiel 1 erhalten. Das .v des Leuchtstoffes war so IO~2.
Wasser zugesetzt, und die Mischung wurde ausrei- Bei der Feststellung der Intensität des so erhaltenen
chend in einer Kugelmühle gemahlen, gewaschen, fil- Leuchtstoffes unter 365 mix UV-Erregung wurde be-
triert und getrocknet, womit ein Europium-aktivierter 55 obachtet, daß die Intensität im Vergleich mit der des
Yttrium-Vanadatleuchtstoff mit 0,1 Atomprozent Ta Leuchtstoffes ohne Tantal um 6°/„ anstieg,
erhalten wurde. Das heißt, das .v des Leuchtstoffes
erhalten wurde. Das heißt, das .v des Leuchtstoffes
war 10~3. Als die Intensität des Leuchtstoffes unter Beispiel 6
365 nw UV-Erregung bestimmt wurde, beobachtete
365 nw UV-Erregung bestimmt wurde, beobachtete
man einen Intensitätsanstieg von 16°/0 im Vergleich 60 An Stelle von 0,045 g Niobpentoxyd Nb2O5 nach
mit der des Leuchtstoffes ohne Tantal. Beispiel 2 wurden davon 0,45 g verwendet, und es
wurde ein mit 1 Atomprozent Nb dotierter YVO4: Eu-
Beispiel 2 Leuchtstoff nach dem gleichen Verfahren wie im Beispiel
2 erhalten. Das χ des Leuchtstoffes war dem-
An Stelle von Tantalpentoxyd Ta2O5, welches im 65 nach 10"2. Bei der Feststellung der Intensität des
Beispiel 1 verwendet wurde, wurde 0,045 g Niobpent- Leuchtstoffes unter 365 ma UV-Erregung ergab sich
oxyd verwendet, und es wurde ein mit 0,1 Atomprozent ein Anstieg der Intensität von etwa l°/0 im Vergleich
Nb dotierter Europium-aktivierter Yttrium-Vanadat- mit der des Leuchtstoffes ohne Niob.
1806
Claims (5)
1. Im wesentlichen aus einem Europium-akti
vierten Vanadat des Yttriums und/oder Gadoii niums bestehender Leuchtstoff, gekennzeichnet
durch die Zusammensetzungsformel
RV1-^M1O4: Eu
in der R = Yj-^Gdj, bedeutet, worin y im Bereicl
von 0 bis 1 liegt, und in der M Ta und/oder N'r
bedeutet, worin 0 < .v ^ 0,015 ist.
2. Leuchtstoff nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß 5 · 10~4 S x ^ 3 ■ 10"3 ist.
3. Leuchtstoff nach Anspruch 1, gekennzeichne durch einen Gehalt von etwa 0,2 Atomprozen
Tantal und/oder Niob.
4. Leuchtstoff nach Anspruch 1 oder 2, gekenn zeichnet durch eine zusätzliche Silizium-Dotieruni
und damit die Zusammensetzungsformel
RV1
Eu
1O4 · ZSiO2:
in der 0,004 ^ Z ^ 0,06 ist.
in der 0,004 ^ Z ^ 0,06 ist.
5. Leuchtstoff nach Anspruch 3, gekennzeichne durch einen zusätzlichen Gehalt von etwa 3 Atom
Prozent Silizium.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109549/48
1806
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3306375A1 (de) * | 1982-03-01 | 1983-09-08 | General Electric Co., Schenectady, N.Y. | Leuchtstoff-bogenentladungslampe |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4024069A (en) * | 1975-07-16 | 1977-05-17 | Rca Corporation | Yttrium tantalate phosphors |
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1968
- 1968-11-25 US US778700A patent/US3586636A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1968-11-27 GB GB56382/68A patent/GB1236035A/en not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| NL6816880A (de) | 1969-05-29 |
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