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| Fa. BELI-MüBEL Teltscher & Sohn in ii i e n |
| "Tisch mit einer zweckmäßig länglichen, vorzugsweise |
| viereckigen Tischplatte (Hauptplatte) und mehreren |
zusätzlichen aus den TiGchzargen nerausbringbaren Teilen." Es sind Tischkonstruktionen
bekannt, bei welchen eine Hauptplatte auf dem Rahmen des Tisches ortsfest vorgesehen
ist, während zwei an deren Schmalseiten angeordnete Zusatztischplatten auf vertikal
angeordneten, aus den geschlitzten Zargen der Schmalseiten herausziehbaren Leisten
befestigt sind, wobei das Anheben der solcherart vorgeseHenen Zusatzplatten durch
Schlitzführungen in den Leisten erfolgt, die durch ortsfest vorgesehene, quer über
die Tischbreite angeordnete Stäbe vorgenommen wird. Diese Schlitze weisen eine gestreckte
Z-Form auf. Umgekehrt können zu diesen genannten Leisten parallel, nahe den Längszargen
auch geschlitzte Hilfszargen
| angeordnet sein, die mit zwei Hintereinander vorgesehenen,
solcnen |
| C> |
| Schlitzen verseHen sind, während die Leisten für die Zusatztisch- |
| plattenteile mit den quer zur Längserstreckung verlaufenden
Stan- |
| D |
| gen ausgestattet sind. Jiese Stangen werden in den genannten |
| Schlitzen ausgestattet sind. Diese Stangen werden in den genannten |
| UD |
Schlitzen geführt.
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Durch diese Ausbildung erst können, nachdem man die eine Tischplattenkante
angehoben hat, die Zusatztischplatten herausgezogen und angehoben werden, während
man in der umgekehrten Richtung ebenfalls durch Anheben des Randes der Tischplatte
die Zusatzplatue oder die Zusatzplatten zurückschieben muß.
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Es sind ferner Tische mit Zusatzplatten bekannt, bei welchen die
letzteren am Rande der Tischplatte an Scharnieren nach unten hängend, angeordnet
sind. Diese werden nach außen angehoben und durch Schieber aus den Zargen des Tisches
unterstützt. Der dachteil dieser Tischausbildung besteht darin, daß die Schmalseiten
des Tisches diuron die herunterhängenden Zusatztischplattenteile nicht benützbar
sind, weil die Füsse nicht unter den Tisch gestellt werden können, wenn die Zusatztischplatzenteile
nicht in der angenobenen Gebrauchslage sich befinden.
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Bei dem Gegenstand der Neuerung handelt es sich um einen Tisch mit
einer zweckmäßig länglichen, vorzugsweise viereckigen Tischplatte (Hauptplatte)
und mehreren, zusätzlichen aus den Tischzargen unter der Hauptplatte herausbringbaren
Teilen welche bei ihrer Bewegung in die Ebene der Tischplatte (hauptplatte) durch
Anheborgane oder durch Verschwenkung gehoben und in der umgekehrten Richtung versorgt
werden, wobei das wesentliche Kennzeichen der Neuerung darin besteht, daß die Tischplatte
(Hauptplatte) insbesondere über die ganze Länge des Gestelles verschiebbar ist und
die Zusatzteile nach der Verschiebung der Tischplatte (Hauptplatte) durch Feder
und Lut aus einer unter der Tischplatte versorgten Lage
in die
Ebene der letzteren bringbar oder durch vertikale Verschwenkung aus einer unter
der Tischplatte versorgten Lage in die Gebrauchslage in der Höhe der Tischplatte
wahlweise drehbar sind.
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Vorteilhaft ergibt sich dadurch gegenüber den beiden vorgenannten
bekannten Tischausbildungen ein kompendiöser Zusammenbau der Tischplatte und der
Zusatztischplattenteile sowie auch, daß der Raum unterhalb der Hauptplatte in der
Mitte frei ist, wobei bei der Vergrößerung der Tischplattenoberfläche und bei der
Verkleinerung derselben kein Anheben der Hauptplatte notwendig ist. Außerdem werden
geschlitzte hochkant zur Waagerechten gestellte Führungsschienen oder Leisten vermieden,
und deren allfälliges Verkanten ausgeschaltet. Die Führung in Zargen mit Feder und
Nut ergibt ein einfaches Gleiten und ein genaues Passen, so daß bei der Vergrößerung
der Tischplatte mit den Zusatztischplattenteilen die Hauptplatte und die ersteren
beim Zusammenschieben in der Gebrauchslage genau aneinander passen, so daß auch
die vergrößerte Tischplatte aussieht wie auj einem Stück.
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Der Tisch ist in jeder Gebrauchslage von allen vier Seiten benützbar.
Außerdem kann ein Satz von Zargen mit Tischplatten mit verschiedenen Sätzen von
Füssen versehen werden, insbesondere auch mit Füssen, die von den Rändern an einer
Seite der Zargen nach der Mitte zu versetzt sind, was bei den bekannten Ausführungen
nicht ohneweiteres möglich ist.
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Bei einer Ausführungsform des Gegenstandes der Neuerung ist die Tischplatte
als Hauptteil mittels Federn beidseits der Längsränder in lauten der Zarge gelagert
und einseitig aus dem Zargenbereich leicht verschiebbar, während unter der Tischplatte
in den
| bleicaen Tischzaren lauten und Schrägführunben vorgesehen sind, |
| durch welche, hintereinander in der Richtung der Verschiebung
der |
| Tischplatte gelagert, zwei Teilplatten z. B. mit Bolzen vorgesehen |
| C> |
sind, die einzeln entgegen der Verschieberichtung der Tischplatte in die Höhe derselben
verschiebbar sind, wonach die Tischplatte gegen diese Teile oder gegen den Teil
angehoben und jeweils arretiert wird.
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Man kann also den Tisch gemäß der Neuerung in drei verschiedenen
Tischplattengrößen verwenden, und zwar mit der eigentlichen Hauptplatte, mit einem
Zusatzteil und mit zwei Zusatzteilen, so daß ein solcher Tisch für vier Personen,
sechs Personen und sogar zehn Personen, je nach Ausgangsgröße benützbar wird.
| Bei einer weiteren Ausführun&form des Gegenstandes der
eu- |
erung sind die beiden hutes an der Innenseite der Tischzargen in der Längsrichtung
desselben im Bereiche der Lagerung der Zusatzplatten offen und die Verbindungen
mit den Nuten für die versorgte Lagerung der Zusatzplatten ist durch Schrägflächen
hergestellt, die ein Ansteigen der Zusatzplatten beim Verschieben derselben in die
Gebrauchslage in einer Parallelverschiebung mit Anheben, bei einer Verschiebung
in die versorgte Lage eine solche Parallelverschiebung und Absenkung erlauben. Da
die Hauptplatte in einem größeren Ausmaß nach der Seite verschoben werden kann,
ist die Zusatzplatte oder sind die Zusatzplatten von oben frei zugänglich, so daß
eine Verschiebung in dem obigen Sinne leicht mit der Hand möglich ist. entsprechende
Riegel erlauben eine Arretierung der Platten in den einzelnen Gebrauchslagen, während
die Lagen der beiden Zusatzplatten in der versorgten Lage durch die Abschlüsse der
Nuten (Enden der Nuten) bestimmt ist.
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Bei der Ausführungsform der schwenkbaren Zusatzplatten, entweder
einer solchen oder zweier solcher Platten, sind diese hintereinander unter der Haupttischplatte
an Scharnieren gelagert, so daß sie einzeln nach oben verschwenkt werden können,
und zwar die eine
| entgegen dem Uhrzeigersinn, die andere im sinne des'Uhrzeigers.
Bei |
der Ausführungsform dieser Tischplatte sichern entsprechende Riegel und Schieber
sowie Schnapper die Stellungen der Platten in der Gebrauchslage, und in der Ruhelage.
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Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen des Gegenstandes
der Neuerung und zwar stellt die Fig. 1 die Innenansicht einer Tischzarge in der
Längsrichtung des Tisches dar, während die Fig. 2 zwei Zusatzplatten in Seitenansicht
mit den Federn zum Eingriff und zur Führung in den zugehörigen Nuten veranschaulicht.
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Die Fig. 3 zeigt ebenfalls in einem Längsschnitt die Stellung der
Haupttischplatte und der Zusatztischplatten in der Grundstellung des Tisches, die
Fig. 4 eine Schnittansicht mit einer ausgezogenen Zusatzplatte und die Fig. 5 eine
solche mit zwei ausgezogenen, in die Höhe der liaupttischplatte geschobenen Zusatzplatten.
Die Fig. 6 zeigt eine Einzelheit der Riegelausbildung, gesehen in Richtung des Pfeiles
p der Fig. 3. Die Fig. 7 zeigt eine geänderte Ausführungsform mit schwenkbaren Zusatzplatten
in der Stellung, bevor eine Zusatzplatte nach oben ausgeschwenkt wird, und die Fig.
6 den Tisch mit den beiden Zusatzplatten und der hauptplatte in Gebrauchsstellang,
wobei die Plattenteile rechts und links in der Darstellung gebrochen dargestellt
sind. Die Fig. 9 zeigt ein Scharnier für eine Zusatzplatte, und die Fig. 10 ein
zweites Scharnier mit einer Auflagenase, sowie die Fig. 11 eine Schnitt-Seitenansicht
dazu. Die Fig.
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12 steigt einen Riegelschnapper für die sicherung der ersten Zusatzplatte
in
der Gebrauchslage.
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Wie man aus der Fig. 1 ersehen kann, besteht der Tisch im wesentlichen
aus zwei Längszargen 1,2 und zwei Querzargen 3, 4, in welche die Füße 5 eingesetzt
sind. An der Innenseite jeder Längszarge 1,2 ist eine Nut 7 vorgesehen, die die
ganze Länge der Zarge einnimmt und in der Zeichnung rechts offen ist. Bei 8 und
9 ist diese Nut nach unten offen und die offenen Stellen sind durch bchrägführungen
1o, 11 und 12 begrenzt die den Zweck haben, die Federn 13, 14, 15 der Zusatzplatten
16 und 17 entsprechend zu führen
| und ein leichtes Gleiten und uneben bzw. bsenen der in Fig.
2 |
dargestellten beiden Zusatzplatten aus der versorgten in die Gebrauchslage und umgekehrt
zu sichern. Die Schnittansicht von innen zu der Gesamtdarstellung zeigt die Fig.
3, in der die Nut 7 mit der Feder 18 an jeder Längsinnenseite der Tischplatte 19
angeordnet, in strichlierter Darstellung identisch ist. Ein gewisses Spiel zwischen
beiden ist in der Zeichnung nicht ersichtlich. Unter der Zusatzplatte 17 ist eine
Querzarge 2o angeordnet. Diese hat im wesentlichen den Zweck, eine Auflage der Zusatzplatte
17 zu ermöglichen.
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Für die Vergrößerung der Tischplatte 19 mit einer Zusatzplatte, nämlich
der Zusatzplatte 16 wird die Tischplatte 19 nach rechts in der Zeichnung der Fig.
4 soweit hinausgeschoben, daß die Zusatzplatte 16 mit der Hand zugänglich ist. Sodann
wird aiese letztere nach links geschoben, so daß die beiden Federn 13 an jeder Längsseite
derselben aus den offenen Teilen 8 vor den Nuten 22 zu gleiten haben und über die
Schrägführungen 10 nach oben gehoben werden, bis sie in die links in der Zeichnung
der Fig. 1 vorgesehene Stelle der Nut 7 eingeführt werden und die Zusatzplatte 16
die in der Zeichnung 4 vorgesehene Stellung einnimmt. Ein Zapfen 24 an jeder
Innenseite
der Zargen 1,2 verhindert ein Absinken des vorderen Teiles der Zusatzplatce 16,
und zwar sowohl beim Aufwärtsschieben der Zusatzplatte 16 als auch bei der Rückführung
in die Ausgangslage. Nach der Endstellung der Zusatzplatte 16 wird die Haupttischplatte
19 in der Zeichnung der Fig. 4 nach links an die Zusatzplatte 16 herangeschoben.
Bei der Rückführung zwingt die Schräge 11 die Platte 16 in die Nut 22.
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Ein Drehriegel 25, der an der Querzarge 4 durch einen bolzen 26 drehbar
vorgesehen ist, fixiert die Stellung der Platte 19 in der Gebrauchslage, die zu
diesem Zweck für die verschiedenen ausgezogenen Stellungen und die Grundstellung
nach Fig. 6 mehrere Anfräsungen 28, 29, 3o aufweist.
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Soll auch die zweite Zusatzplatte 17 in die Gebrauchslage verschoben
werden, wird die Tischplatte 19 ebenfalls möglichst weit nach rechts über die Mitte
hinaus in der Zeichnung der Fig. 5 herausgehoben, so daß nicht nur die Zusatzplatte
16 sondern auch die Zusatzplatte 17 mit der Hand zugänglich ist. Diese Zusatzplatte
17 weist zwei Federn 14,15 beidseits der seitlichen Längskanten auf, mittels derer
sie in den seitlichen Nuten 22 und 23 unter der Tischplatte 19 versorgt gelagert
ist. Mit der hand wird nun diese Zusatzplatte 17 über die Schrägführungen 10 und
12 nach oben in die Gebrauchslage geschoben, so daß sie in der Nut 7 eingleitet
und dort bis an den hinteren Rand der Zusatzplatte 16 angeschoben wird.
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Darauf wird die Tischplatte 19 an den hinteren Rand der Zusatzplatte
17 angeschoben, so daß nunmehr die Tischoberfläche um etwa 1/2 bis 2/3 der ursprünglichen
Länge vergrößert ist. Die Verringerung der Tischplattenfläche auf das ursprüngliche
Ausmaß erfolgt im umgekehrten Sinne der oben geschilderten Vorgänge.
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Jede Tischgröße in dem obigen Sinne ermöglicht es, den Tisch an den
Rändern der Tischplatte zu fassen und anzuheben und zu verstellen, weil die Feder-Nut-Anordnung
ein Abheben der Tischplatte von den Zargen ausschließt. Die Anordnung ist außerordentlich
leicht und kompendiös und auch leicht zu handhaben.
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Eine geänderte Ausführung der genannten Tischausbildung ist in den
Zeichnungen der Fig. 7 und 8 dargestellt.
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Die Tischplatte 19 ist mittels Feder 18 und Nut 7 in den Längszargen
1,2 geführt, die durch die Querzargen 3, 4 zu einem festen Rahmen verbunden sind,
wobei an den Querzargen 3, 4 die Füße 5 befestigt sind. Die beiden Zusatzplatten
16 und 17 sind mittels der Scharnierpaare 32 und 33 an den Längszargen 1,2 an der
Innenseite derselben drehbar fixiert, wobei die Zusatzplatte 16 im Gegensinn zur
Uhrzeigerdrehrichtung nach Fig. 7 (Pfeil p) und die zweite Zusatzplatte 17 im Sinne
des Uhrzeigers (Pfeil p1) verschwenkbar sind. Das Scharnierpaar 32 ist im Sinne
der vergrößerten Darstellung flach Fig. 10 ausgebildet, wobei die Fig. 11 eine teilweise
Seitenansicht im Schnitc darstellt. Der an der Schmalseite der Zusatzplatte 32 vorgesehene
Scharnierteil 32a weist eine Nase 32b auf, die sich in der in Fig. 7 gezeigten Lage
des Scharniers auf den zweiten,
| an der lIUlenseite der Längszarge 1,2 befestigten Scharnierteil
32c |
| an der Innenseite der Län, !. f CD |
auflegt, wobei dieser letztere in dem Zargenteil 1, 2 nicht versenkt ist sondern
von diesem absteht, wobei die Schmalseiten der Zusatzplatte 16 an der Schauseite
auf der abgewendeten Seite 34 ausgenormen sind. Durch die Anordnung wird die Zusatzplatte
in der versorgten Lage nach Fig. 7 gegen Abfallen gesichert und es werden Zapfen
an den Zargen, die die Bewegung der zweiten Zusatzplatte 17
verhindern
würden, vermieden. In der Gebrauchslage nach Fig. 8 legt sich die Zusatzplatte auf
die Querzarge 3 und wird in dieser Lage durch einen federnden Schnapper 36,37,38
nach Fig. 12 fixiert.
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Die zweite Zusatzplatte 17 mit dem Scharnier nach Fig. 9 (das in dieser
Figur von der anderen Seite gegenüber den Fig. 7 und 8 gezeichnet ist) wird nach
unten im Sinn des Uhrzeigers verschwenkt, in der Gebrauchslage vor der Fixierung
etwas angehoben, wobei Drehriegel 37 an der Schmalseite der Zusatzplatte 16 ausgeschwenkt
und sodann das freie Ende der Zusatzplatte 17 aufgelegt wird, worauf die Platte
19 in den Feder-und Nut-Führungen wieder zurückgeschoben wird, wie bei dem Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 1 bis 6. Um die Zusatzplatte 17 in der versorgten Lage zu halten,
sind an den Sei-
| teninnenwänden der Zargen 1, 2 zwei Riegel 38 vorgesehen, wie
dies |
| t3 |
| in den Fig. 7 und 8 angedeutet ist. |