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DE1810037U - Aufsetzladegeraet. - Google Patents

Aufsetzladegeraet.

Info

Publication number
DE1810037U
DE1810037U DE1957K0024542 DEK0024542U DE1810037U DE 1810037 U DE1810037 U DE 1810037U DE 1957K0024542 DE1957K0024542 DE 1957K0024542 DE K0024542 U DEK0024542 U DE K0024542U DE 1810037 U DE1810037 U DE 1810037U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
operator
charger
boom
bracket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957K0024542
Other languages
English (en)
Inventor
Kaspar Klaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1957K0024542 priority Critical patent/DE1810037U/de
Publication of DE1810037U publication Critical patent/DE1810037U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Ing. Kaspar Klaue. Memmingen/Allgäu Aufsetzladegerät Aufsetzladegeräte sind Ladegeräte, die auf der Ladefläche eines Kraftfahrzeuges, eines Anhängers oder auch auf einer Rampe montiert bzw. aufgestellt werden können. Diese Geräte sind verhältnismäßig klein und leicht, sie besitzen im allgemeinen einen Ausleger, der mit Kranhaken, einem Greifer od. dgl. ausgerüstet ist.
  • An einem um eine senkrechte Drehachse verschwenkbaren Bock ist der Ausleger montiert und auch der Sitz für die Bedienungsperson ist im allgemeinen drehbar. Der Antrieb erfolgt im allgemeinen hydraulisch, wenn auch andere Antriebsarten, wie pneumatischer Antrieb oder rein mechanischer Antrieb möglich sind. Die Antriebseinrichtung kann dabei auf einer Plattform angeordnet sein oder es ist eine Zufuhrleitung beispielsweise für Drucköl in der senkrechten Drehachse vorgesehen. Die besondere Ausbildung dieser Aufsetzladegeräte, nämlich die verhältnismäßig kleinen Abmessungen insbesondere der Plattform und die leichte Ausbeildung bedingen nun konetruktive Ausbildungen und eine Arbeitsweise dieser Gerate, die stark von großen Ladegeräten oder von Baggern abweichen.
  • So ist der Sitz für die Bedienungsperson bei den bekannten Geräten dieser Art seitlich des Auslegers vorgesehen und da es aus Platzmangel nur schwer möglich ist, Schuzeinrichtungen anzubringen, so besteht bei Schwenkbewegungen der Plattform die Gefahr von Unfällen für die Bedienungsperson. Die Anbringung von Schutzeinrichtungen ist auch wegen der dadurch verminderten Sicht schwer durchführbar.
  • Andererseits kann ein Aufsetzladegerät infolge seines geringen Gewichtes verhältnismäßig schnell arbeiten. Die jeweile zu bewegenden Massen Bind gering, modaß Schwenkbewegungen schnell ausgeführt werden kennen. Ein schneller Ablauf der einzelnen Arbeitsgänge ist aber auch aus Gründen der Rentabilität notwendig, da bei jedem Hub ein im Vergleich zu großen Geräten nur geringes Gewicht befördert, beispielsweise geladen werden kann.
  • Eine schnelle Arbeitsweise vergrößert nun aber nicht nur die Unfallgefahr, sondern auch die körperliche Beanspruchung der Bedienungsperson, die bei jeder Schwenkbewegung Flieh-
    kritten sowie tangentialen Beaohltunigungen und
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    Ein besonderer Vorteil der Einrichtung nach der Neuerung ergibt sich dadurch. daß die Bedienungaperson unmittelbar hinter oder über dem Ausleger sitzt und daher die Arbeit des am Ausleger befestigten Arbeitsgerätes in bestmöglichster Weise überwachen kann. Im Gegensatz zu der bisher üblichen seitlichen Anordnung des Sitzes kann bei der Neuerung die Bedienungsperson z. B. beim Ziehen eines Grabens mittels des Aufsetzladegerätes direkt in den Graben blicken und ist nicht gezwungen, gewissermaßen blind zu arbeiten oder die Arbeiten von einer anderen Person überwachen zu lassen.
  • Die Neuerung sieht nun weiter vor, daß die Fußrasten zu beiden Seiten des Bocks vorgesehen sind. Insbesondere können dabei der Bock und der Sitz zu einem Sattel-oder Reitsitz nach Art eines Motorradsitzes geformt sein. Die Bedienungperson erhält hierdurch eine feste Verbindung mit dem Aufeetzladegerät. Daraus ergibt sich ein Sioherheitsgetühl für den Bedienenden, welches die voraussetzung für ein schnelles, sicheres Arbeiten ist.
  • Weiter ist vorgesehen, daß das Schaltbrett oder die Bedienungshebel am oberen Ende des Bockes zu beiden Seiten oder über dem Ausleger angeordnet sind. Bei der Anordnung des Bockes vor dem Sitz sind die Sitzhähe und die Höhenlage der waagrechten Schwenkachse des Auslegers im wesentlichen gleich.
  • Bei einer bevorzugten Ausbildungsform der Neuerung ist der Ausleger gegenüber der Sitzmitte geringfügig, etwa um die halbe Auslegerbreite seitlich verschoben. Eine derartige Ausbildung wird sich vor allem dann empfehlen, wenn der Ausleger nicht fachwerkartig ausgebildet ist, sondern wenn dieser beispielsweise durch ein Rohr-oder Kastenprofil gebildet wird. In diesem ? alle ermöglicht die geringfügige seitliche Verschiebung eine Verbesserung der Sicht der Bedienungperson. ohne daß dadurch die oben beschriebenen Vorteile beeinträchtigt würden.
    In den Zeichnungen ist eine AusfUhrung'aform der Neuerung
    beispielsweise dargestellt. 3s zeiget
    Figur 1 eine Seitenansicht einer Anordnung entsprechend der Neuerung, Figur 2 eine Draufsicht auf die Darstellung der Figur 1 und Figur 3 eine Vorderansicht dieser Anordnung.
  • Auf dem Untergestell 21, das auch Teil eines Fahrzeugs oder einer Rampe sein kann, ist der Drehkran 20 montierte der die Plattform 19 trägt. Die Plattform 19 ist um die Schwenkachse 2 verdrehbar, Wie insbesondere die Darstellung der Figur 2 erkennen läßt$ ist der Sitz 3 für die Bedienungsperson im wesentlichen zentrisch zur Plattform 19 angeordnet. Wesentlich ist dabei die symmetrische Anordnung zur senkrechten Mittelebene 16, während der Sitz 3 an sich etwas nach rückwärts geschoben sein kann, da die Bedienungsperson im allgemeinen während der Arbeit leicht nach vorne geneigt sein wird, sodaß der Kopf und der Oberkörper der Person etwa in der Drehachse 2 untergebracht sein wird.
  • Der Motor 5 mit der Hydraulikanlage 6, also einer Pumpe usw. sowie der Kraftstofftank 13 sind vorzugsweise unter dem Sitz 3 bzw. seitlich dieses Sitzes vorgesehen. In Anbetracht der beschränkten Platzverhältnisse auf der Plattform 19 ist diese Anordnung zu bevorzugen.
  • Der Sitz 3 ist mittels der Strebe 4 an dem Bock 1 befestigt, der am oberen Ende die Schwenkachse 8 des Auslegers 9 trägt.
  • Der Ausleger 9 ist dabei abgebrochen gezeichnet. Der Ausleger kann einen Kranhaken, ein Greifergerät oder eine andere an sich bekannte Einrichtung tragen. In der waagrechten Schwenkachse 8 des Auslegers 9 ist ferner ein Druckstück 10 gelagert, das eine Mehrzahl von Stecklöchern 12 zur Verbindung mit der Lasche 13 des Auslegers 9 aufweist. Je nach dem, welches der Stecköcher 12 mit der Lasche 1 ; beispielsweise durch einen Bolzen verbunden wird, wird die gegenseitige Winkellage des Druckstückes 10 zu dem Ausleger 9 b@stimmt.
  • Durch eine derartige Verstellmöglichkeit läßt sich erreichen, daß der Arbeitszylinder 11, der am Druckstück 10 angreift, bei einem bestimmten gleichen Hub für verschiedene Schwenkbereiche des Auslegers 9 brauchbar ist. Inder in der Figur 1 stark ausgezogenen Stellung, in der die Lasche 13 mit dem untersten Stecklooh 12 verbunden ist, wird das Aufsetzladegerät vorzugsweise zum Grabenziehen verwendet. In der strichpunktierte Stellung, in der das oberste Steckloch 12 mit der Lasche 13 verbunden ist, kann das Äufsetzladegerät hochliegende Ladearbeiten ausführen z.B. von einem Fahrzeug in einen Waggon oder in einen Silo laden.
  • Zu beiden Seiten des Bockes 1 sind die Fußrasten 7 angeordnet, sodaß die Bedienungsperson den Bock 1 zwischen den Beinen hat, sodaß sich eine Art Sattelsitz ergibt.
  • Es ist klar, daß derBock 1 die Strebe 4 und der Sitz 3 auch eine andere Form halben können, beispielsweise die Form eines Motorrad-oder Reitsitzes. Am oberen Ende des Bockes 1 ist das Schaltbrett 14 mit dem oder den Bedienungshebeln 15 vorgesehen.
  • Wie insbesondere die Darstellung der Figur 2 erkennen läßt, ist der Ausleger 9 gegenüber der senkrechten Mittelebene 16 seitlich und zwar nach linke verschoben, sodaß die rechte Kante 17 des Auslegers mit der Mittelebene 16 in etwa übereinstimmt. Die Bedienungsperson kann auf diese Weise am Ausleger 9 Torbeiblicken und die Arbeit des Aufsetzladegerätes überwachen.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Neuerung ist der Sitz hinter dem Bock vorgesehen. Es ist aber auch möglich, den Bock beispielsweise zentrisch und den Sitz auf dem Bock, also über dem Ausleger anzuordnen. Der Bock kann dabei z. B. rohrartig ausgebildet sein.
  • Die Neuerung kann in verschiedener Weise abgewandelt werden.
  • Insbesondere ist es auch möglich, nur ein Teilmerkmal anzuwenden, um den mit dem Teilmerkmal verbundenen Vorteil zu erhalten.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche: 1. Ladegerät, insbesondere Aufsetzladegerät mit einem drehbaren, den Ausleger tragenden Bock, der beispielsweise tuî einer drehbaren Plattform angeordnet ist und einem mitdrehenden Sitz für die Bedienungsperson, gekennzeichnet durch eine derartige Zuordnung des Sitzes zum Book, daß der den Ausleger tragende Bock vor oder unter dem Sitz und der Ausleger in der Blickrichtung der Bedienung#-person angeordnet ist, 2. Ladegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz derart angeordnet ist, daß die Bedienungsperson in der senkrechten Drehachse untergebracht ist. 3. Ladegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die fußrasten zu beiden Seiten des Bockes vorgesehen sind. 4. Ladegerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bock um der Sitz zu einem Sattelsitz nach Art eines Motorradsitzes geformt sind, so daß die Bedienunjsperson an zwischen den Beinen vorgesehenen Bauteilen Halt findet.
    - 2- 5*Ladtgeritt naoh einen oder mehreren der den AnsprUoht. dadurch gekennt*tehactt 5Bhs brott *4er die Bedienungebbel » oberen Ynde dea Bookte <u beiden Seiten oder über d<B Auslg nordnet wind
    6*Auft&dwyat aaeh $iawm oder shrres d<y vorh<y$< hunden AneprUobe, dadurch g ns el An- orzlaut t nt ook its und die Höhenlage der waagrochten Sohwenkaohne des Äuslogers einenider Im wetentlieben gleich Ist,
    7. Aufeetzladgerat naot einem oder Bwhreren der vorherg*-' hnn Anspruoh*, dadurch XnMeichnet, daß der Auw- legen gegenüber der Sitzeitte geringfugigp etwa um die halbeuwlgwybrtitw weltlich vwyechobc tt.
    8.Aut.. tzla4egeräi Daoh 81n.. oder mehreren der vorher, ~. be Anapruche, 4a4urob gekenn.. lchaet, daS 41. An- trjLeh « inriohtung tUr dM y&t unter bew* timeh dew sitzen angeordnet tot.
    Dert$Rt&nwa. 3. t
DE1957K0024542 1957-01-09 1957-01-09 Aufsetzladegeraet. Expired DE1810037U (de)

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DE1810037U true DE1810037U (de) 1960-04-21

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