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DE1809764A1 - Vorrichtung zum Waschen von Fahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Waschen von Fahrzeugen

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Publication number
DE1809764A1
DE1809764A1 DE19681809764 DE1809764A DE1809764A1 DE 1809764 A1 DE1809764 A1 DE 1809764A1 DE 19681809764 DE19681809764 DE 19681809764 DE 1809764 A DE1809764 A DE 1809764A DE 1809764 A1 DE1809764 A1 DE 1809764A1
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DE
Germany
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washing
vertical
washing brush
horizontal
brush
Prior art date
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Granted
Application number
DE19681809764
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English (en)
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DE1809764B2 (de
DE1809764C3 (de
Inventor
Ulrich Von Kuelmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kleindienst GmbH and Co KG
Original Assignee
Kleindienst GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kleindienst GmbH and Co KG filed Critical Kleindienst GmbH and Co KG
Priority to DE19681809764 priority Critical patent/DE1809764C3/de
Publication of DE1809764A1 publication Critical patent/DE1809764A1/de
Publication of DE1809764B2 publication Critical patent/DE1809764B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1809764C3 publication Critical patent/DE1809764C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S3/00Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles
    • B60S3/04Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for exteriors of land vehicles
    • B60S3/06Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for exteriors of land vehicles with rotary bodies contacting the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Waschen von Fahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Waschen von Fahrzeugen, insbesondere Personenfahrzeugen. Hierbei interessieren im wesentlichen solche Waschvorrichtungen, bei denen rotierende Wasohbtirsten an einem portalartigen Fahrgestell gelagert sind, die entlang des stehenden Fahrzeuges bin- und herbewegbarsind.
  • Derartige Waschvorrichtungen werden in Waschräumen, insbesondere in Tankstellenbetrieben eingesetzt und unterstehen der Bedingung, die verkehrsUbliohen kleinen und großen Fahrzeuge einwandfrei zu bearbeiten, und mit dem zur Verfugung stehenden geringen Platz innerhalb solcher Waschräume auszukommen.
  • Die früher vorgeschlagenen Waschworrichtungen, bei denen eine horizontal gelagerte Waschbürste in Schwenkarmen angeordnet ist, benötigen eine zu große Länge des Waschraumes, weil die Dachbürste beim Umkehr des Vorschubes des portalartigen Fahrgestelles aus der einen in die andere gezogene Schwenkstellung umgeschwenkt werden muß.
  • Um eine wirksame Verkürzung des notwendigen Waschraumes zu erzielen, ist durch die deutsche Patentschrift 1 238 794 vorgeschlagen worden, die horizontale Dachbürste in vertikaler Richtung am portalartigen Fahrgestell auf- und abbeweglich zu fahren und die in Schwenkarmen gelagerten vertikalen Waschbürsten so zu steuern, daß diese erst an die Stirnflächen des Fahrzeuges herangeschwenkt werden, wenn die horizontale Waschbürste bereits diese Stirnfläche bearbeitet hat. Wenn eine solche Vorrichtung entlang des stehenden Fahrzeuges hin- und herbewegt werden soll, ergibt sich die Notwendigkeit, die Schwenkarme der vertikalen Waschbürsten um den Ständer des portalartigen Fahrgestelles außen herumzuschwenken, wodurch ein erheblicher Platzbedarf in der Breite der Waschhalle erforderlich wird. Schließlich sind Waschvorrichtungen für Fahrzeuge vorbekannt, bei denen die in Schwenkarmen gelagerten Waschbürsten ihre Schwenkstellung beim Vor- und Rückwärtslauf des portalartigen Fahrgestelles beibehalten und mindestens die vordere Stirnfläche des Fahrzeuges zusätzlich zur Dachbürste bearbeiten. Bei diesen Vorrichtungen muß jedoch der Abstand der vertikalen Waschbürste von der horizontalen Waschbiirste größer als der Durchmesser einer rotierenden Waschbürste sein, weil sonst eine erhebliche Behinderung der Bürsten während ihrer Rotation entstehen würde.
  • Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, die Ausbildung von Vorrichtungen zum Waschen von Fahrzeugen, insbesondere von Personenkraftfahrzeugen, so zu ändern, daß gegenüber den bekannten Anordnungen eine weitere Verkürzung des notwendigen Arbeitsbereiches entsteht, so daß diese Vorrichtungen nun auch in den noch nicht ausgenutzten kleinen Waschhallen von Tankstelienanlagen u. dgl. eingesetzt werden können. Darüberhinaus ist die Bedingung gesetzt, daß der Wascheffekt möglichst gesteigert wird, ohne die Wascharbeit der Bürsten untereinander zu stören, indem angestrebt wird, daß die vertikalen Waschbürsten gemeinsam mit der horizontalen Waschbürste beide Stirnflächen des Fahrzeuges bearbeitet.
  • Die Erfindung teht dabei von einer beispielsweise durch das DBGN 1 897 299 bekannten Waschvorrichtung aus, bei der ein entlang des stehenden Fahrzeuges hin- und herbewegbares Fahrgestell vorgesehen ist, an dem mindestens eine horizontal gelagerte Waschbürste entlang einer vertikalen Führung auf- und abbewegbar und mindestens eine, vorzugsweise zwei vertikal gelagerte Waschbürsten entlang einer etwa horizontalen Führung hängend und quer zur Fahrzeuglängsachse hin- und herbewegbar geführt sind.
  • Die Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe besteht im Sinne der Erfindung darin, daß der Abstand der beiden Führungen kleiner als die Summe der Radien der im rotierenden Zustand befindlichen horizontalen und vertikalen Waschbürste ist.
  • Der Mindestabstand dieser beiden Führungen ergibt sich im Rahmen eines Ausführungsbeispieles der Erfindung etwa aus der Summe der Radien einer rotierenden und einer ruhenden Waschbürste.
  • Wenn man davon ausgeht, daß der Gegenstand der Erfindung die Anordnung von Waschbürsten vorsieht, welche gemeinsam die Stirnflächen des Fahrzeuges bearbeiten sollen, dann meint man zunächst, daß diese Bearbeitungsweise nicht möglich ist, weil sich die in den Führungen beweglichen Waschbürsten einander behindern müßten.
  • Die#se Schwierigkeit wird durch die Anordnung einer Steuerung im Sinne eines Ausführungsbeispieles der Erfindung vermieden, mit deren Hilfe die Ein- und Ausschaltung der vertikalen Waschbürstenrotation nacheilend zur Schaltung der horizontalen Waschbürste erfolgt, dergestalt, daß die vertikale Waschbürste erst zu rotieren beginnt, wenn die horizontale schon die Kofferraum- bzw. Kähleroberfläche des Fahrzeuges überdeckt. Darüberhinaus sieht die Erfindung vor, daß mit Hilfe der Steuerung die Rotation der horizontalen Waschbürste stillsetzbar ist, sobald diese über die Stirnflächen des Fahrzeuges hinaugbewegt worden ist und die vertikalen Waschbürsten eine Querbewegung entlang dieser Stirnflächen beginnen.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht zunächst darin, daß die ~Längsausdehnung der Waschvorrichtung, bezogen auf die Längsachse aes zu waschenden Fahrzeuges, nunmehr auf ein Minimum beschränkt ist, so daß die erfindungsgemäße Waschvorrichtung tatsächlich in kleine vorhandene Räume eingebaut wurden kann. Darüberhinaus wird ein störender Einfluß der rotierenden Waschbürsten gegeneinander vermieden, indem zwangläufig die Rotation der beiden Waschbürsten-Systeme nur dann gemeinsam durchgeführt wird, wenn die vertikalen Waschbürsten die Seitenflächen des Fahrzeuges bearbeiten, denn dann befinden sie sich außerhalb des Arbeitsbereiches der horizontalen Waschbürste. Sobald die vertikalen Waschbürsten nach innen sich entlang ihrer Führung bewegen, erfolgt die Abschaltung der horizontalen Waschbürste. Die gleiche Wirkung wird erzielt, wenn die horizontale Waschbürste die Stirnfläche bearbeitet, indem dann die vertikale Waschbiirste ; sofern sie nichtmehr die Seitenflächen des Fahrzeuges bearbeitet, stillgesetzt wird.
  • Der besondere Effekt dieser Schaltung besteht darin, daß keine großen Massen bewegt werden müssen, sondern daß lediglich der Rotationsmotor der einzelnen Waschbürste zur gegebenen Zeit stillgesetzt oder erregt wird. Der Vorteil der Platzersparnis bringt trüber somit einen erheblichen Vorteil in der konstruktiven Aufwendung bei der Steuerung mit sich.
  • Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Ausgestaltungen und Weiterentwicklungen vorgesehen. So ist es beispiels weise vorteilhaft, die vertikale WasfEbürste kegelstumpfförmig auszubilden, derart, daß ihr größter Durchmesser sich in Bodennähe befindet. Eine solche Ausbildung der vertikalen Wastibärste ist unabhängig von der oben geschilderten Lösungsform, weil sie auch bei anders gestalteten Waschvorrichtungen mit Erfolg eingesetzt werden kann. Dies hängt damit zusammen, daß die erfindungsgemäße vertikale Waschbürste im Rahmen eines Ausführungsbeispieles im Bereiche Ihrer Führung parallel oder zentrisch zu dieser schwenkbar gelagert sein soll. Wenn man eine konische Waschbürste so schwenkt, daß ihr oberer Teil sich dem Fahrzeug nähert, dann hat dies den Vorteil, daß die Borsten im oberen Bürstenbereich keinen schädlichen Einfluß auf die Fahrzeugoberfläche ausführen können, wahrend die längeren Borsten im unteren Bereich noch lang genug sind, um das Fahrzeug hinreichend zu reinigen.
  • Bei der Anwendung auf die erfindungsgemäße Waschvorrichtung entsteht jedoch ein zusätzlicher Vorteil dadurch, daß man die Schwenkbewegung der konischen Waschbürste ausnutzen kann, um trotz des geringen zur Verfügung stehenden Raumes eine hinfichende Bearbeitung der Stirnflächen des Fahrzeuges vorzunehmen. Hierbei erweist es sich als zw#mäßg, die horizontale Waschbürste in ihre obere Ausgangsstellung durch einen besonderen Hubantrieb zu bewegen, wobei diese Bürste stillgesetzt ist, also einen kleinen Radius besitzt, damit die vertikale konische Waschbürste in geneigter Stellung entlang der Stiroflächen des Fahrzeuges hin- und herbewegt werden kann. Dadurch wir~ der geringe Raum zwischen der ruhenden horizontalen Waschbiirste und der rotierenden .vertikalen konischen Waschbürste restlos ausgenutzt, ohne daß sich die Bürsten einander behindern.
  • Ein ~weiteres Ausftihrungsbeispiel der Erfindung besteht darin, daß eine in an sich bekannter Weise schwenkbar gelagerte Fiihrungsschiene zur Aufnahme einer die vertikale Waschbürste tragenden Laufkatze im Führungsbereich oben und unten offen ausgebildet ist und daß der die Waschbürste antreibende Motor oberhalb ihres die Öffnung durchgreifenden und mit der Laufkatze verbundenen Lagers angeordnet ist.
  • Bei der vorbekannten Waschvorrichtung (Christ Auto-Jet) ist die Fiihriingsschiene unterhalb einer Quertraverse des portalartigen Fahrgestelles schwenkbar gelagert. Die 8 hat zur Folge, daß der Antrieb der vertikalen Waschbürste unterhalb der Laufkatze als Winkelantriebvorgesehen sein muß. Dadurch wird eine Unwucht der vertikalen Waschbürste erzeugt und eine kobtenaufwendige Konstruktion benutzt, deren Schwierigkeiten durch die Erfindung beseitigt werden.
  • Erfindungsgemäß ist das Lager für die Führungsschiene in horizontalen Auslegern des Fahrgestelles angeordnet und diese Ausleger sind durch eine zwischen den Führungen befindliche Traverse miteinander verbunden. Dadurch wird st mit einfactien Mitteln eine patzsparende und sehr steife Konstruktion des portalartigen Fahrgestelles herbeigeführt, welche das Verschwenken der vertikalen Waschbürste unabhängig von ihrer Stellung zuläßt.
  • Diese und weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung. In ihr ist die Erfindung schematisch und beispielsweise dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 Schematische Seitenansichten der erfindungsgemäßen bis 4' Waschvorrichtung in verschiedenen Waschstellungen, Fig. 5 bis 8' schematische Seitenansichten einer Ausfährungsvariante der Waschvorrichtung gem. Fig. 1 bis 4 und, Fig. q: einen schematischen Querschnitt durch den oberen Teil der schwenkbar gelagerten vertikalen Waschbürste und Fig.10: einen Längsschnitt durch die Waschbürste gem. Fig. 9.
  • Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist in schamatischer Seitenansicht eine Vorrichtung zum Waschen von Fahrzeugen 1 dargestellt, derer Grundaufbau im wesentlichen vorbekannt ist, so iß auf die detailierte Darstellung der Konstruktionselemente verzichtet werden kann. An einem portalartigen Fahrgestell (2), das entlang des stehenden Fahrzeuges (1) hin- und herbewegbar geführt ist, ist eine horizontale Waschbürste )entlang der vertikalen Führung (4) auf-und abbewegbar. Diese horizontale Waschbürste kann beispielsweise durch einen gesteuerten Hubmotor angehoben bzw. gesenkt werden, wie es auch möglich ist, die Drehrichtung der Waschbürste so zu wählen, daß sie zum klettern neigt, während sie wnhrend-ie durch den Yorschub des Fahrgestelles (2) gegen das Fahrzeug (1) bewegt wird. Es sind auch andere Antriebsarten zur Vertikalbewegung der horizontalen Waschbürste (3) denkbar, so daß die Erfindung nicht auf die Anwendung einer Antriebsart beschränkt ist. Auch ist es möglich, die Waschbürste (3) in verhältnismäßig kurzen Schwenkarmen zu lagern, deren Lager Jedoch entlang der Führung (4) vertikal beweglich sein soll.
  • Solche Schwenkarme verwendet man gern zur Auslösung eines Schaltimpulses zwecks Einschaltung des Xotationsmotores, nämlich dann, wenn die horizontale Waschbürste (3) gegen das stehende Fahrzeug (1) auftrifft und dadurch seitlich etwas ausgelenkt wird.
  • Es sind ferner zwei vertikale Waschbürsten (5) am portalartigen Fahrgestell (2) angeordnet und entlang einer horizontalen Führung (6), die sich also senkrecht zur Zeichenblattebene erstreckt, bewegbar. Diese Führung (6) befindet sich zwischen den Auslegern (7) des portalartigen Fahrgestells (2) und kann in einem Ausführungsbeispiel den Figuren 9 und 10 entnommen werden.
  • Das wesentliche dieser Anordnung besteht darin, daß die beiden Führungen (4, 6) einen Abstand a voneinander aufweisen, der kleiner als die Summe der Radien der im rotierenden Zustand befindlichen Waschbürsten (3, 5) ist. Würden beide Waschbürsten (3,5) in der in Fig. 1 gezeigten Stellung rotieren, dann müßten sich ihre Borsten ineinander verfangen, was nicht angestrebtßsondern vermieden werden soll.
  • Die vertikalen Waschbürsten (5) sind in ihren Führungen (6) in bekannter Weise entlang der Stirnflächen des Fahrzeuges (1) hin- und herbewegbar angeordnet. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß die Waschbürsten in bekannter Weise eine Drehrichtung besitzen, welche sie zum Klettern von der mitte nach außen entlang der stehenden Fahrzeugstirnfläche während des Vorschubes des portalartigen Fahrgestelles (2) befähigt. Die Laufkatzen dieser vertikalen Waschbürsten (5) können ferner mit besonderen Antriebsmitteln verbunden sein, um die Querbewegung dieser Bürsten (5) zwangläufig zu steuern.
  • Auch insoweit ist die Erfindung unabhängig von der Antziebsart der Waschbürsten.
  • Im Beispiel der Figur 1 ist die Ausgangsstellung der erfindungsgemäßen Waschvorrichtung dargestellt, wobei ersichtlich ist, daß die vertikale Waschbürste (5) ganz nahe der Stirnwand eines Waschraumes sich befindet.
  • Bei Beginn des Vorschubs des portalartigen Fahrgestelles (2) wird zunächst die horizontale Waschbürste (3) in Rotation versetzt. Sie bearbeitet dabei die vordere Stirnfläche des Fahrzeuges (1), bewegt sich an dieser entlang der Führung (4) nach oben und gelangt schließlich auf die Kühlerhaube des Fahrzeuges. Sobald die horizontale Waschbürste (3) diese Killilerhaube überdikt, was etwa in Figur 2 gezeigt wird, werden die vertikalen Waschbürsten (5) in Rotation versetzt. Sie befinden sich in dieser Stellung gemäß Fig. 2 vor der Stirnfläche des Fahrzeuges (1) und können dabei untereinander in kämmendem Kontakt stehen; was im Gegensatz zur Berührung der horizontalen Waschbürste (3) nicht von schädichem Einfluß ist. Um aber während der Vorschubbewegung des Fahrgestelles (2) entlang des Fahrzeuges (1) die Berührung der vertikalen Waschbürsten (5( un der horizontalen Waschbtlrste (3) zu vermeiden, sind die vertikalen Waschbllrsten (5) konisch, d.h. kegelstumpfförmig ausgebildet, wobei der größere Durchmesser der Waschbürste sich in Bodennähe befindet. Dadurch treffen die dort befindlichen Borsten früher auf die Stirnfläche des Fahrzeuges (1) auf und fUhren dadurch zu einer Schwenkverstellung der vertikalen Waschbürste (5) um ein im Bereiohe der Ausleger (7) befindliches horizontales Lager, was der Einfachheit halber nicht dargestellt ist. Auf diese Weise wird der obere und im Durchmesser kleinere Teil der vertikalen WasohbUrste (5) von der horizontalen Waschbürste (3) ferngehalten. Die Konizität der vertikalen Waschbürate (5) ist demgemäß so gestaltet, daß bei dem möglichen Schwenkweg dieser WasohbUrste unter Ausnutzung eines geringstmöglichen Zwischenraumes keine oder eine nur geringfügige Berührung mit der horizontalen Wasohbtlrste (3) stattfindet.
  • Im weiteren Verlauf der Vorschubbewegung des Fahrgestelles (2) gelangen die vertikalen Waschbürsten (5) nach außen und bewegen sich alsdann entlang der Seitenfläohe des Fahrzeuges (1), wobei diese WaschbUrsten (5) wieder eine vertikale Stellung einnehmen, wie dies in Figur 3 dargestellt ist. Bei dieser Stellung berUhren sich im Gegensatz zu. Anschein die BUrsten (3,5) nicht, weil die horizontale Waschbürste (3) eine geringere Länge als der Abstand der die Seitenflächen bearbeitenden vertikalen WasohbUrsten (5) aufweist.
  • Sobald aber die vertikalen WasohbUrsten (5) gemäß Fig.4 beginnen, entlang der hinteren Stirnfläche des Fahrzeuges (7) nach der Mitte zu sich einander zu nähern, wird die Rotation der horizontalen Waschbürste (3) stillgesetzt, so daß nunmehr bei vertikaler Stellung de; vertikalen Waschbürste (5) gem.
  • Fig. 4 wiederum keine Berührung mit der horizontalen Waschbürste (3) eintreten kann. Dabei ist wichtig, das portalartige Fahrgestell (2) soweit nach rückwärts zu bewegen, daß das Auftreffen der vertikalen Waschbürsten (5) auf die rückwärtige Stirnfläche des Fahrzeuges (1) nicht zu einer Verschwenkung dieser Waschbürsten (5) führen kann.
  • Aus diesem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 4 ist erkennbar, daß der Abstand a zwischen den Führungen 4 und 6 tatsächlich nur so groß zu sein braucht wie die Summe der Radien der stillstehenden vertikalen Waschbürste (5) und der rotierenden horizontalen Waschbürste (3).Der Radius der stillstehenden Waschbürste ist mit r 1 ~ der Radius der rotierenden horizontalen Waschbürste (3) mit R 2 bseichnet. Der-selbe Abstand wird berücksichtigt, wenn gemäß Figur 4 die vertikale rotierende Waschbürste (5) den Radius R1 und die stillstehende horizontale Waschbürste (3) den Radius r2 besitzt. In jedem Falle kann der Abstand a geringer als die Summe der Radien beider rotierenden Waschbürsten sein.
  • Das Ausführungsbeispiel der Figuren 5 bis 8 bringt eine nochmalige Verringerung des Abstandes a mit sich. In Figur 2 ist dargestellt, daß die vertikale Waschbürste (5) nahezu einen Berührungskontakt mit der horizontalen Waschbürste (3) besitzt.
  • In der Stellung gemäß Figuren 5 und 7 ist die gleiche Situation wie bei den Figuren 1 und 3 vorhanden, während bei der Stellung gem. Fig. 8 eine Verkürzung des Vorschubweges des portalartigen Fahrgestelles t2) dadurch erzielt wird, daß die horizontale Waschbürste (3) im stillstehenden Zustand nach oben bewegt wird, so daß nunmehr die vertikale Waschbürste (5) so nahe an der hinteren Stirnseite des Fahrzeuges (1) entlang nach innen bewegt werden kann, daß sie dabei nach außen verschwenkt, ohne die horizontale Waschbürste (3) zu gefährden.
  • Die »gerbung der einzelnen vertikalen Waschbürste (5) ist in den Figuren 9 und 10 im Rahmen eines Ausführungsbeispieles dargestellt. Danach besitzt das portalartige Fahrgestell (2) im oberen Bereich zwei im Abstand voneinander angeordnete Ausleger (8), zwischen denen eine Führungsschiene (9) in den Lagern (10) schwenkbar gelagert ist. Diese Führungsschiene (9) besitzt nach oben und unten Öffnungen (12). Sie kann beispielsweise aus zwei im Abstand voneinander angeordneten U-Profilen bestehen, die stirnseitig miteinander verbunden sind und damit einen beidseitig offenen Hohlprofilträger ergeben. In diesen U-Profilen sind die Laufkatzenräder (11) geführt, wobei das (5) die vertikale Waschbürsteçtragende und mit der Laufkatze (11) verbundene Lager die Öffnung (12") nach oben durchgreift, so daß darüber der Rotationsmotor (8) angeordnet werden kann. Damit ist ein koaxialer Antrieb der vertikalen Waschbiirste (5) unter Vermeidung von Winkeitrieben möglich. Zwischen der Führung schiene (9) und der nicht dargestellten, im Fahrgestell (2) vorhandenen vertikalen Führung befindet sich eine Traverse (13), welche den Auslegern (8) und der Führungsschiene (9) die notwendige Steifigkeit vermittelt. Schließlich ist in Figur (9) dargestollt daß ein das portalartige Fahrgestell (2) durchsetzender Anschlag (14) vorgesehen ist, gegen den die Führung schiene (9) in der ausgeschwenkten Stellung auftrifft. Dadurch wird ein Widerstand aufgebaut, der das weitere Abschwenken und Pendeln der vertikalen Waschbürste (5) verhindert.
  • Dieser Anschlag (14) kann im Sinne der Erfindung eine starre Stange, aber auch ein nachgiebiges oder federndes Element sein, dessen Andrlbückkraft dann überwunden wird, wenn die Gefahr der Beschädigung des Fahrzeuges besteht.
  • Die Ausiührungsbei spiele der Erfindung umfassen nicht die sich anbietenden Varianten, so daß die Erfindung nicht auf diese Offenbarung beschränkt ist, sondern auch sich auf zahlreiche weitere Ausgestaltungen erstreckt.
  • Patentansprüche:

Claims (8)

  1. P a t e n t a n 5 p r ü c h e: 1.) Vorrichtung zum Waschen von Fahrzeugen, insbesondere Personenkraftfahrzeugen, bestehend aus einem entlang des stehenden Fahrzeuges hin- und herbewegbaren Fahrgestell, an dem mindestens eine horizontal gelagerte Waschbürste entlang einer vertikalen Führung auf- und abbewegbar und mindestens eine, vorzugsweise zwei vertikal gelagerte Waschbürsten entlang einer etwa horizontalen Führung hängend und quer zur Fahrzeuglängs achse hin- und herbewegbar geführt sind, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Abstand (a) der beiden Führungen (4, 6) kleiner als die Summe der Radien (R1 und R2) der im rotierenden Zustand befindlichen horizontalen und vertikalen Waschbürste (3, 5) ist.
  2. 2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß der Mindstabstand der beiden F~uhr4~pgen (4, 6) etwa der Summe der Radien ( und r2) einer rotierenden und einer ruhenden Waschbürste (5, 3) entspricht.
  3. 3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, g e k e n n z e i c h -n e t durch die Anordnung einer Steuerung, mit deren Hilfe die Ein- und Ausschaltung der vertikalen Waschbürstenrotation (5)nacheilend zur Schaltung der horizont Waschbürste )~Y"'erst zu rotieren beginnt, wenn die horizontale schon die Kofferraum- bzw. Kühleroberfläche des Fahrzeuges (1) überdeckt.
  4. 4.) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß mit Hilfe der Steuerung die Rotation der horizontalen Waschbürste (3) stillsetzbar ist, sobald diese über die Stirnflächen des Fahrzeuges (1) hinausbewegt worden ist und die vertikalen Waschbürsten (5) eine Querbewegung entlang dieser Stirnflächen beginnen.
  5. 5.) Vorrichtung, insbesondere nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die vertikalen Waschbürsten (5) kegelstumpfförmig ausgebildet sind, derart, daß ihr größter Durchmesser sich in Bodennähe befindet.
  6. 6.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die vertikalen Waschbürsten (5) im Bereiche ihrer Führung (6) parallel oder zentrisch zu dieser schwenkbar (10) gelagert sind.
  7. 7.) Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß eine in an sich bekannter Weise schwenkbar gelage#rte Führungsschiene (9) zur Aufnahme einer die vertikale Waschbürste (5) tragenden Laufkatze (11) im F~uhrungsbereich oben und unten offen (12) ausgebildet ist und daß der die Waschbürste (5) antreibende Motor (8) oberhalb ihres die Öffnung (12) durchgreifenden und mit der Laufkatze (11) verbundenen Zæers angeordnet ist.
  8. 8.) Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß das Lager (10) für die Führungsschiene (9) in horizontalen Auslegern (7) des Fahrgestells (2) angeordnet und diese Ausleger (7) durch eine zwischen den Führungen (4, 6) befindliche Traverse (13) miteinander verbunden sind.
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US3942207A (en) * 1973-10-04 1976-03-09 Gebhard Weigele Vehicle washing apparatus

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Legal Events

Date Code Title Description
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E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EGA New person/name/address of the applicant
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: KLEINDIENST GMBH, 8900 AUGSBURG, DE

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