DE1809069C3 - Anordnung eines Stufenschalters für einen mit Haubentank versehenen Transformator - Google Patents
Anordnung eines Stufenschalters für einen mit Haubentank versehenen TransformatorInfo
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Description
60
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung tntsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches 1,
Eine solche Anordnung ist τ, B- aus der AT'PS* 2 19 720
bekannt. ( . .
Bei dieser bekannten Anordnung einer Transforma*
lörregeleinrichtüng !st der Stufenschalter Von oben
zugänglich Und in ein Transformatorgehäuse mil einem
glockenartigen Deckel eingesetzt Durch den glockenartigen Deckel ist der vollständig zusammengebaute
Transformator zugedeckt und gegenüber dem unteren Gehäuseteil abgedichtet. Nach dem Aufsetzen des
glockenartigen Transformatordeckels ist hierbei die ganze Regeleinrichtung mittels eines frei aufgeschobenen
Kranzes und mit dem Flansch der Einrichtung fest verbundener Schrauben am Transformatordeckei aufgehängt
und gleichzeitig durch eine Dichtung abgedichtet, weiche durch Anziehen der Schrauben zwischen
dem Flansch des Transformatordeckels Lad dem
Flansch der Regeleinrichtung festgeklemmt ist, wobei in, durch die Wahl der Größe der Bohrung im
Transformatordeckel gegebenen Grenzen eine beliebige Verschiebung der Achse der Einrichtung in bezug auf
die Achse der Bohrung im Transformatordeckel zulässig ist Nachteilig ist bei dieser bekannten Anordnung, daß
die Dichtungen keine einwandfreie Abdichtung ermöglichen, weil das Gewicht der am Deckel hängenden
Stufenschalter dem Dichtungsdruck entgegenwirkt Daher ist eine laufende Wartung dieser Dichtung,
insbesondere durch Nachziehen der Befestigungsschrauben des Stufenschalters am Haubendeckel,
erforderlich.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, bei einer Anordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
die Abdichtung zwischen Transformatorhaube und den Stufenschalterbefestigungselementen bei geringem
Platzbedarf zu verbessern und Vorkenrungen dafür zu treffen, daß die Montage und Demontage des Stufenschalters
trotz dieser speziellen Abdichtungsart in einfacher Weise möglich ist
Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt bei einer Anordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
durch die im Anspruch 1 enthaltenen kennzeichnenden Merkmale. Durch diese Maßnahmen gelingt es bei
Haubentransformatoren, die Abdichtung zwischen der Transformatorhaube und Stufenschalterbefestigungselementen
wesentlich zu verbessern, da das Gewicht des Stufenschalters den an der Dichtung zwischen
dem Deckel und dem Schalterkopf auftretenden Druck unterstützt. Weiterhin kann sich an den
Befestigungsteilen am Transformatordeckei kein Schmutzwasser oder Schmelzwasser sammeln. Schließlich
ist eine einfache Auswechselung der Dichtung zwischen Kranz und Haubendeckel möglich, ohne
daß öl abgelassen werden muß. Durch die unterhalb
des Kranzes am Schallertragrohr vorgesehenen Ausleger läßt sich der Stufenschalter mit geringem Zeitaufwand
ein- und ausbauen.
Eine Dichtung ,'.wischen der Unterseite des Kranzes
eines Isoliertopfes und der Gegenfläche der Transformatorhaube ist an und für sich bei einem Lastumschalter
für Stufentransformatoren, welcher innerhalb des mit Isolierflüssigkeit gefüllten Isoliertopfes angebracht ist
und mit diesem in die Transformator-Isolierflüssigkeit durch die Transformatorkesseldeckelöffnung eingesenkt
ist, bekannt (DE-AS 12 60 017). Bei dieser bekannten Anordnung ist auf diesem Kranz eine
v/eitere Dichtung angeordnet, auf welcher der Deckel des Isoliertopfes aufliegt. Nachteilig ist bei dieser
bekannten Anordnung jedoch, daß die Leitungen zwischen den einzelnen Schalterpolen und den zugehörigen
Wicklungsanschlüssen des Transformators flüssige keitsdichl durch den isofierlöpf hindurchgeführt werden
müssen.
Es ist auch bereits eine Anordnung eines Stufenschal·'
ters zu einen? Transformator bekannt, bei welchem der
auf dem Trafodeckel zum Tragen des Stufenschalter« aufliegende Kranz ein fester Bestandteil eines einen
Abschlußdeckel tragenden Schalterkopfes ist (Druckschrift »Regelschalter Type D für Stufenregeltransformatoren.
Bauart Dr. Jansen 1952«)· Dabei ist zwischen der Unterseite des Kranzes und der nach oben zeigenden
Gegenfläche des Transformatordeckels eine Dichtung vorgesehen. Bei dieser bekannten Anordnung
ist das Schaltertragrohr fest mit dem erwähnten Kranz verbunden. Eine Absenkung des Schaltertragrohres
ist dabei nicht möglich, da der Schalterkopf und das Schaltertragrohr eine Einheit bilden, die erst nach
Herausziehen des Stufenschalters aus dem Transformator gelöst werden kann. Eine Auswechslung der
Dichtung zwischen Kranz und Transformatordeckel ist bei dieser bekannten Anordnung nicht möglich.
Es ist femer ein Transformator mit einem Stufenschalter
bekannt, bei welchem der Stufenschalterkopf einen oberen Ring mit zwei einander gegenüberliegenden
Winkeleisen aufweist, die sich auf am Transformatorkeni
angelenkte Träger abstützen (Zeitschrift »Smit-Mededelingen« 1963, Seite 293 und 299). Bei
der bekannten Anordnung hängt der Stufenschalter in montiertem Zustand jedoch nicht am Transformatordeckel,
sondern ruht auf dem Kesselboden.
Es ist zwar bereits ein mit einer Stufenregeleinrichtung
zusammengebauter Transformator bekannt, bei welchem eine gegen das Transfonnatoröl abgedichtete
Stufenregeleinrichtung am unteren oder oberen Joch des Transformators befestigt und der glockenförmig
ausgebildete Transformatordeckel über den am Boden aufgestellten Trafokern und den Stufenschalter darüber
gestellt und mit dem Kesselboden dicht verbunden ist, wobei die Stufenregeleinrichtung durch die obere
Transformatordeckelwand gasdicht hindurchgeführt ist (AT-PS 185 441). Nachteilig bei dieser bekannten
Anordnung ist jedoch, daß die Stufenregeleinrichtung von dem Transformatorkern getragen werden muß,
wobei sich weiterhin zwischen dem Schalterkopf und dem Transformatordeckel Schmutzwasser ansammeln
kann, welches zum Teil in das Innere des Kessels eindringen kann.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen 2 und 3 gekennzeichnet.
Bei einem Arbeitsverfahren (Anspruch 4} zur Durchführung
des Einbaues des Stufenschalters unter Benutzung der oben erwähnten Vorrichtung ist weiterhin
erftnriungsgemäß vorgesehen daß der Stufenschalter mit den Auslegern auf die Hilfsträger aufgelegt
wird, sodann die Transformatorhaube auf den Unterkasten gelegt und an die Transformatorhaube
der Kranz des Schalierkopfes unter Einfügung der Dichtung befestigt wird, daß anschließend nach Anheben
des Stufenschalters mittels einer Hebevorrichtung die Verbindung zwischen Schalterkopf und Schaltertragrohr
durch Schrauben hergestellt wird, womit die Ausleger nicht mehr auf den Hilfsträgern aufliegen,
und daß schließlich der Stufenschalter durch kräftiges Anziehen der Schrauben nach oben gehoben
und in die Betnebssteliu'ig gebracht wird.
Ein Ausfühn'ngsbeisp'el ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden näher beschrieben. Die Figur zeigt einen Schnitt durch einen glockenförmig
ausgebildeten Haubentank eines Transformators.
In dem Haubentank des nicht dargestellten Transformators
befindet sich ein Stufenschalter 1 mit dem zugehörigen Schaltereinsatz Z Unterhalb des Stufenschaiters
1 ist der Unterkasten 3 des Haubentanks dargestellt, über den die glockenförmig ausgebildete
Transformatorhaube 4 gestülpt ist Mit 5 ist der Dichtungsflansch zwischen Unterkasten 3 und Transfor-
iü matorhaube 4 bezeichnet.
An dem Stufenschalter 1 ist das Schaltertragrohr 6 angebracht, das zwei Zuglaschen 7 und einen mit einer
Bohrung versehenen Ausleger 8 aufweist Im oberen Rand des Schaltertragrohres 6 sind zwei Bohrungen für
!5 die Aufnahme von Schrauben 9 vorgesehen. Mit Hilfe
der Schrauben 9 ist das horizontal liegende Teil des Schalterkopfes 10 auf der einen Seite an das
Schaltertragrohr 6 geschraubt und auf der anderen Seite mittels weiterer Schrauben 11 mit der Transformatorhaube
4 verbunden. Zwischen dem horizontalen Teil des Schalterkopfes 10 und der Transformatorhaube 4 ist
eine Dichtung 12 eingelegt In die Bohrungen der Ausleger 8 greif en Arretierstifte 13 ;n,die starr mi* den
Kilf&lrägern 14 verbunden sind. Die Hi'fsträger 14 sind
an dem Joch eines nicht dargestellten Transformators angebracht Der Stufenschalter 1 wird durch einen
Deckel 15 abgeschlossen.
Soll nun der Stufenschalter 1 zusammen mit dem Schaltereinsatz 2 in den Transformatorkessel 1 einge-
jo bracht werden, so muß zunächst die Transformatorhaube
4 abgenommen werden. Damit sind nur noch der Unterkasten 3 und die Hilfsträger 14 mit den
Arretierstiften 13 vorhanden. Der Stufenschalter 1 wird sodann in den Tankraum von oben aus eingelassen und
mit den Auslegern 8 auf die Hilfsträger 14 aufgelegt Nun kann die Transformatorhaube 4 auf den Unterkasten
3 aufgelegt und der Schalterkopf 10 mit der Transformatorhaube 4 mittels der Schrauben 11
verbunden werden. Die Lücke, die jetzt noch zwischen dem horizontalen Teil des Schalterkopfes 10 und dem
Schaltertragrohr 6 des Stufenschalters 1 klafft J'ann auf
zwei Arten beseitigt werden.
Nach der ersten Methode wird der Stufenschalter 1 d^rch eine nicht gezeigte Hebevorrichtung an den
Zuglaschen 7 so weit nach oben gezogen, daß sich die Schrauben 9 bequem in die Gewindebohrungen des
Schaltertragrohres 6 einschrauben lassen. Bei der zweiten Methode wird «eine Hebevorrichtung verwendet,
sondern der Stufenschalter 1 wird durch kräftiges Anziehen der Schrauben 9 nach oben gezogen. Der
Stufenschalter 1 hängt nach beiden Methoden nunmehr an der Transformatorhaube 4 und der Deckel 15 kann
auf den Schalterkopf 10 aufgebracht werden.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß der Stufenschalter 1 eines
Tr?rsFormators mit Hilfe von einfachen Vorrichtungen
so an der Transformatorhaube 4 eines Haubentanks aufgehängt wird, laß das Gewicht des Stufenschalter 1
den an der Dichtung zwischen Transformatorhaube 4 und Schalterkopf 10 auftretenden Druck unterstützt und
sich nirgendwo Schmutz-, Regen- oder Schmelzwasser ansammeln kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Anordnung eines Stufenschalters für einen mit Haubentank versehenen Transformator, bei
dem die glockenförmig ausgebildete Transformatorhaube über den am Boden abgestützten Transformatorkern
und den Stufenschalter gestülpt und mit dem Unterkasten dicht verbunden ist, wobei
an der oberen Partie des Stufenschalters ein Schaltertragrohr angeordnet ist, welches nach Abnahme
eines abdichtbaren Deckels von innen zugänglich ist und welches nach Aufsetzen der Transformatorhaube
so weit anhebbar ist, daß es im Betriebszustand durch einen an seinem oberen Ende lösbar
befestigten Kranz unter Einfügung einer Dichtung mit der Transformatorhaube verschraubbar ist,
womit die Transformatorhaube die gesamte Last des Stufenschalters übernimmt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kranz ein fester Bestandteil eines den Deckel (15) tragenden Schalterkopfes
^10) ist, daß die Verschraubung (Schrauben
9) des Kranzes mit dem Schaltertragrohr (6) im Inneren des Schalterkopfes (10) liegt und daß
die Dichtung (12) an der Unterseite des Kranzes zwischen diesem und der nach oben zeigenden
Gegenfläche der Transformatorhaube (4) angeordnet ist und daß am Schaltertragrohr (6) unterhalb
des Kranzes Ausleger (b) vorgesehen sind, die beim Einbauvorgang auf mit dem Transformatorkern
verbundene Hilfsträger (14) auflegbar sind.
2. Anordnung eines Stufenschalters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsträger
(14) halbkreisförmig ausgebildet sind und auf ihrer oberen Fläche Arr iierstifte (13) tragen.
3. Anordnung eineu Stufenschalters nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gel innzeichnet, daß die
Ausleger (8) an das Schaltertragrohr (6) angeschweißt oder mit diesem verschraubt sind.
4. Arbeitsverfahren zur Durchführung des Ein- -to baues des Stufenschalters nach einem der Ansprüche
1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß der Stufenschalter (1) mit den Auslegern (8) auf die Hilfsträger
(14) aufgelegt wird, sodann die Transformatorhaube (4) auf den Unterkasten (3) gelegt und an die
Transformatorhaube (4) der Kranz des Schalterkopfes (10) unter Einfügung der Dichtung (12) befestigt
wird, daß anschließend nach Anheben des Stufenschalters (1) mittels einer Hebevorrichtung die
Verbindung zwischen Schalterkopf (10) und Schaltertragrohr (6) durch Schrauben (9) hergestellt
wird, womit die Ausleger (8) nicht mehr auf den Hilfsträgern (14) aufliegen, und daß schließlich der
Stufenschalter (1) durch kräftiges Anziehen der Schrauben (9) nach oben gehoben und in die
Betriebsstellung gebracht wird.
Priority Applications (4)
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE102009035699A1 (de) * | 2009-07-30 | 2011-02-10 | Maschinenfabrik Reinhausen Gmbh | Anordnung eines Stufenschalters an einem Regeltransformator |
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-
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| DE102009035699A1 (de) * | 2009-07-30 | 2011-02-10 | Maschinenfabrik Reinhausen Gmbh | Anordnung eines Stufenschalters an einem Regeltransformator |
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| AT287838B (de) | 1971-02-10 |
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