DE1808415C - Schalteinrichtung - Google Patents
SchalteinrichtungInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalteinrlch- mit zu den einzelnen Sohaltstrecken parallelen Wider,
tung mit mindestens einer Hauptschaltatelle, der ein ,-standen bekannt, beim Elnschaten durch geeignete
Nebenzweig parallel geschaltet ist, bestehend aus Steuerung zunächst nur eines Teiles der Haup schalt·
einer Reihenschaltung eines Wideretandes mit zu- streoken einen Teil der Parallel widerstände als Eingehöriger
Hllfsschaltstelle, und mit mindestens einer s schallwiderstand zur Begrenzung von EinschaliUber·
Reihenschaltstelle, welche beim Ausschalton als spannungen zu verwenden, Die restlichen Hauptletzte
geöffnet wird und im ausgeschalteten Zustand schaltstreoken folgen bei diesem Schalter aber nut
der Schalteinrichtung die Spannungstrennung über- kurzer Verzögerung stets nach, so daß im Fehlerfalle
nimmt und die zum Schließen der Schalteinrichtung auf jeden Fallauf den satten Kurzschluß eingeschaltet v , Ji
bei zunächst offener Haupt· und geschlossener Hilfs· ta wird. , . ., ... ,. *
schaltstelle eingeschaltet wird, insbesondere mit druck- Es ist das Ziel der Erfindung, eine bcnaiteinnchgasbeblasenen
Haupt- und HUfsschaltstellen. tung zu schaffen, bei welcher einerseits sowohl die **
Es sind Schalteinrichtungen bekannt, bei denen Haupt- als auch die Reihenschaltstelle ohne hohe
parallel zur Leistungsunterbrechungsstelle, der söge- Einschaltfestigkeit ausgeführt zu sein brauchen und '»
nannten Hauptschaltstelle, ein Nebenpfad liegt, wel- i« andererseits noch die zusätzliche Aufgabe gelöst ist,
eher einen Dämpfungswiderstand mit zugehöriger daß beim Draufschalten auf einen fehlerhaften Neiz- h
Hllfsschaltstelle zum Zu- und Abschalten des Wider- teil die Schalteinrichtung selbsttätig abschaltet.
Standes enthält. Ferner besitzt die Schalteinrichtung Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß -steine Reihenschaltstelle, mit welcher im ausgeschalte- Mittel vorgesehen sind, die im Falle einer Einschalten
Zustand die Spannungstrennung vorgenommen ao tung auf einen fehlerhaften Netzteil bewirken, daß duwird.
Die Reihenschaltstelle ist als Trennschalter aus- Hauptschaltstelle in ihrer Offenstellung blockiert im,
gebildet und braucht kein Ausschaltvermögen zu be- die Hllfsschaltstelle sofort und die Reihenschaltstelle
sitzen, da der Hauptstrom an der Hauptschaltstelle mit Verzögerung öffnet., Auf diese Weise kann sich
und der Widerstandsstrom im Nebenpfad an der ein allfälliger Fehlerstiom infolge der Begrenzung
Hllfsschaltstelle unterbrochen werden. Das Einschal- as durch den Widerstand im Nebenpfad nicht zur vollen
ten, d. h. das Verbinden zweier Netz- bzw. Anlagen- Höhe ausbilden, und es wird, sobald der Netzzustand
teile, die an beiden Seiten an die Schalteinrichtung nicht ordnungsmäßig ist, der Stromkreis wieder unterangeschlossen
sind, erfolgt je nach Ausbildung der brochen.
Hauptschaltstelle entweder durch die Hauptschalt· An Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsstelle selbst oder durch die Reihenschaltstelle, falls 30 beispiel gemäß der Erfindung wiedergibt, wird diese
die Hauptschaltstelle als sogenannte Impulsschalt- näher erläutert.
stelle ausgebildet ist, die nur beim Ausschaltvorgang Die Schalteinrichtung enthält die Hauptschaltkurzzeitig
öffnet und, sobald die Reihenschaltstelle stelle 1, der ein elektrischer Nebenzweig 2 parallel
geöffnet hat, wieder schließt. Tm Fehlerfall, z.B. geschaltet ist. Letzterer enthält einen Widerstand3
wenn im zuzuschaltenden Netzteil ein Kurzschluß 35 mit zugehöriger Hllfsschaltstelle 4. Mit 5 ist die
vorliegt oder wenn zwei Netzteile asynchron zu- Reihenschaltstelle der Schalteinrichtung bezeichnet,
sammengeschaltet werden (Phasenopposition), kön- Die Hauptschaitstelle 1 besitzt den pneumatischen
nen beträchtliche Einschaltströme auftreten, für deren Antrieb 6 sowie eine Blockiervorrichtung 7, durch "Sie
Beherrschung die jeweilige Schaltstelle geeignet sein die Hauptschaltstelle 1 in ihrer Offenstellung (gemuß.
Die Schaltstücke und ihr zugehöriger Antrieb 40 strichelte Lage) blockiert werden kann. Die Reihenwerden
dadurch verhältnismäßig kompliziert und schaltstelle 5 besitzt ebenfalls einen pneumatischen
teuer. Antriebe, bei dem sich in einem Zylindergehäuse
Aus der deutschen Patentschrift 714 362 ist es bei zwei Kolben mit verschieden großen Durchmessern
Kondensatorschaltern bekannt, mittels eines über befinden, wovon der kleinere dem Einschalten und
einen Vorkontakt angeschlossenen Widerstandes den 45 der größere dem Ausschalten dient, wobei der Raum
Einschaltstromstoß zu dämpfen, wobei am Ende des zwischen den beiden Kolben zweckmäßig dauernd
Einschaltvorgangs der Vorwiderstand durch den entlüftet ist. Die Hilfsschaltstelle 4 besitzt einen pneu-Schaltstift
kurzgeschlossen wird. Schließlich ist es aus matischen Antrieb 9, dessen Zylinder durch einen
der schweizerischen Patentschrift 352 725 bekannt, Ventilsitz kleineren Durchmessers unterteilt ist. Der
die öffnung der Hilfsunterbrechungsstelle für Parallel- 50 Ventilsitz ist durch den Kolben 10 verschließbar. Der
widerstände bei Druckluftschaltern durch den Strom Antrieb 9 besitzt neben einer Rückstelleinrichtung 9 α
im Parallelwiderstand zu bewirken, falls der Strom einen zusätzlichen elektromagnetischen Antrieb, weleinen
gewissen Wert überschreitet. Hierbei tritt der eher aus einer Magnetspule 11 und einem nicht näher
Nebenzweig aber nur während des Abschaltvorgangs dargestellten Magnetanker besteht, der mit der Stange
in Aktion, da er in allen übrigen Schaltzuständen von 55 des Kolbens 10 verbunden ist. Die Spule 11 ist mitder
Hauptschaltstelle überbrückt ist. tels der elektrischen Verbindungsleitung 12 und über
Aus der deutschen Patentschrift 915 582 ist es be- den Widerstand 13 zum Widerstand 3 parallel gekannt,
nach einer Abschaltung im Kurzunter- schaltet. Zur Betätigung der pneumatischen Antriebe
brechungsbctricb wegen des Fcrnhaltens der Ein- ist ein Druckgasspeicher 14 vorhanden, an den das
sehaltbcanspruchung von der »ttüssigkeitsarmen« 60 Einschaltventil 15 sowie das zugehörige »Ein«-
Leislungssdiallstelle das sofortige Wiedereinschalten Steuerventil 16 angeschlossen sind. Die Ausgangsmit
einer zur l.cistungsschaltstelle parallelen Messer- seite des Einschaltventils 16 ist über die pneurnaiischaltstellc
in Luft vorzunehmen. Bei dieser Anord- sehe Leitung 17 und über die Drosselstelle 19 mit
nung ist jedoch kein Widerstand vorhanden, der beim dem Zylinderraum oberhalb des kleineren Kolbens
Einschalten auf einen fehlcrbchaflclen Netzteil das 65 .des Antriebs 8 der Reihenschaltstelle S verbunden.
Auftreten eines satten Kurzschlusses verhindern kann. Von der Leitung 17 führt eine pneumatische Leitung
Schließlich ist es aus der deutschen Patentschrift 18 unter Zwischenschaltung der Rückschlagklappe 20
I 227 536 bei einem Mehrfachunterbrechungsschaltcr zum Antrieb 6 der Hauptschaltstelle 1. An den
Claims (1)
- Druckgasspeioher 14 ist ferner das Ausschaltventil 21 sowie das zugehörige »Aus«»Steuerventll 22 angeschlossen. Letzteres kann außer von Hand auch fernbetätigt werden und besitzt dazu einen Magnetantrieb 22a. Die Ausgangsseite des Ausschaltventils 21 führt über die Leitung 23 und die Rückschlagklappe 24 einerseits über die Leitung 26 zum Zylinderraum oberhalb des Kolbens 10 des Antriebs 9 der Hiifsschaltstelle 4 und andererseits über die Leitung , 27 zum Antrieb 6 der Hauptschaltstelle 1. Ferner vo führt von der Leitung 23 unter Zwischenschaltung der Drosselstelle 25 die Leitung 28 zu einem Ringraum zwischen Kolben 10 und Ventilsitz des Antriebs 9, dessen Raum oberhalb des Ventilsitzes bzw. des Kolbens 10 über eine DrosselsWle 29 mit dem is Freien verbunden ist. Der Raum unterhalb des Kolbens IO ist über die Leitung 30 mit der Blockjervorrichtung 7 und über die Leitung 31 mit dem Raum unterhalb des großen Kolbens des Antriebs 8 verbunden, wobei dieser Raum über eine Drosselstelle 32 ao ins Freie entlüftet ist.Die Wirkungsweise ist folgende: Im ausgeschalteten Zustand der Schalteinrichtung sind die Schaltstellen 1 und 4 geschlussen und die Schaltstelle 5 geöffnet (gestrichelte Lage). Wenn zum Einschalten das as Steuerventil 16 betätigt und dadurch das Ventil 15 geöffnet wird, gelangt Druckgas unverzögert über 17, 18, 20 zum Antrieb 6, wodurch sich die Schaltstelle 1 öffnet (gestrichelte Lage). Zugleich gelangt Druckgas über 27, 26 in den Raum oberhalb des Kolbens 10 des Antriebs 9. Die Leitung 17 füllt infolge der Drosselstelle 19 auch den Raum über dem kleinen Kolben des Antriebs 8 verzögert mit Druckgas, so daß die Reihenschaltstelle 5 erst schließt, nachdem die Hauptschaltstelle 1 geöffnet hat. Mit dem Schließen der Schaltstelle 5 kann je nach Zustand des zugeschalteten Netzteiles im Nebenzweig 2 ein Stromfluß auftreten, da die Hilfsschaltstelle 4 zunächst noch geschlossen bleibt, weil das von oben auf den Kolben 10 wirkende Druckgas diesen wegen des Ventilsitzes nur auf einer zentralen Teilfläche beaufschlagt und deshalb die daraus resultierende Kraft die Rückstelleinrichtung 9 a, welche z. B. eine Feder sein kann, nicht überwinden kann. Wenn im Nebenzweig 2 ein höherer als etwa der doppelten Nennlast entsprechender Einschaltstrom zum Fließen kommt, ist die zusätzlich durch die Magnetspule 11 auf den Antrieb 9 wirkende Kraft in der Lage, die Hilfsschaltstelle 4 zu öffnen. Dadurch werden die Leitungen 30 und 31 mit Druckgas beaufschlagt, wodurch einerseits die Blockiervorrichtung 7 ein Schließen der Hauptschaltstelle 1 verhindert und andererseits die Schaltstelle 5 geöffnet wird. Auf diese Weise wird der bei einer Einschaltung auf einen fehlerbehafteten Netzteil auftretende Strom an der Hilfsschaltstelle 4 ^i8 [Sen kein Fehlerstrom auf, so öner S" ÄsschaSellü 4 und die ReihenschaJt. ί L nach Aufhören des Einschaltbefehls ent-. Ä 31 über 29, 32, und damit schließtSlch die STs5K* unterbricht die Schaltstellei sobald die Ventile 22, 21 geöffnet wer-"dem öffnen der Schaltstelle 1 kommt ein fl ,R £1 Nßbenzweig 2 zustande. Im Fehlerfall Ä Spule U dSÄschaltstelle 4 in analoger We e wie beim Einschalten Andernfalls gelangt Druckgas über die Drosselstelle 25 und dwLatung auch au" die ringförmige äußere obere Flachs des ?Xn» 10 wodurch die Rückstelleinrichtung 9a «Anden Jd und die Hilfsschaltstelle 4 sich ffieT^JnVn der Reihenschaltstelle 5 und das WiederscSließen der Hauptschaltstelle 1 danacl. erfolg? in analoger Weise wie vorher beschneben. Patentansprüche:1 stelleinrichtung mit mindestens einer Hauptschal'tsielle, der ein Nebenzweig parallel geschal-Sι ist", bestehend aus einer Reihenschaltung eines Wide Standes mit /ugehttnger Hilfsscha stelle, und mit mindestens einer Re.henschal.stele, welche beim Ausschalten als letzte geöffnet wird und im ausgeschalteten Zustand der Schalteinrichtung die Spannungstrennung übernimmt und die zum Schließen der Schalteinrichtung bei zunächst offener Haupt- und geschlossener Hilfe- «rhaltstelle eingeschaltet wird, insbesondere mit SSgSebSnen Haupt- und Hiltoh^le». da lurch gekennzeichnet daß Mittel», 9,11) vorgesehen sind, die im Falle einer Einschaltun" auf einen fehlerhaften Netzteil bewirken daß die Hauptschaltstelle (1) in ihrer Offenstellung blockiert ist, die Hilfsschaltstelle (4) sofort und die Reihenschaltstelle (5) mit Verzöge-rung öffnet. , , , , .2 Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsschaltstelle, (4) einen zusätzlichen elektromagnetischen Antrieb (Ii) besitzt, der beim Auftreten von Fehlerstromen in Ausschaltrichtung wirkt.3 Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder I, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptscha tstelle(l) beim Auftreten eines Fehlereinscnaltstroms mindestens so lange durch eine Vorrichtung (7) in ihrer Offenstellung blockiert ist, bis die Reihenschaltstelle (5) eine ausreichende Trenndistanz erreicht hat.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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