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DE323229C - Schrittweise bewegte Schaltvorrichtung mit gesonderten Schalt- und Haltemagneten fuer Signalanlagen mit wahlweisem Anruf der Stationen - Google Patents

Schrittweise bewegte Schaltvorrichtung mit gesonderten Schalt- und Haltemagneten fuer Signalanlagen mit wahlweisem Anruf der Stationen

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Publication number
DE323229C
DE323229C DE1913323229D DE323229DD DE323229C DE 323229 C DE323229 C DE 323229C DE 1913323229 D DE1913323229 D DE 1913323229D DE 323229D D DE323229D D DE 323229DD DE 323229 C DE323229 C DE 323229C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
ratchet wheel
magnet
projections
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1913323229D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WESTERN ELECTRIC CO Ltd
Original Assignee
WESTERN ELECTRIC CO Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WESTERN ELECTRIC CO Ltd filed Critical WESTERN ELECTRIC CO Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE323229C publication Critical patent/DE323229C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q9/00Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Signalanlagen mit wahlweisem Anruf der Stationen und insbesondere auf eine schrittweise bewegbare Schaltvorrichtung, die auf eine gewisse Kombination von Stromstößen bestimmter Art anspricht, um einen Signalstromkreis zu schließen. Die Schaltvorrich-• tung kann mit einer Linie verbunden werden, über welche Stromstöße verschiedener Art
ίο dauernd gesandt werden, z. B. mit einer Telegraphenlinie, wobei die Telegraphenströme die Schaltvorrichtung nicht beeinflussen dürfen. Die Schaltvorrichtung ist in bekannter-Weise mit zwei Magneten versehen,, welche die Fortschaltung und Sperrung eines eine Kontaktschlußvorrichtung tragenden Schaltrades bewirken. ■
Gemäß der Erfindung wird eine Kontrolle der Vorschubbewegung des stromschließenden Schaltrades. durch eine besondere Sperrvorrichtung bewirkt, die bei Aberregung des Haltemagneten in bestimmten Stellungen des Schaltrades in Tätigkeit tritt und dann dieses Rad entgegen der Kraft einer Feder festhält.
Ein weiterer Teil der Erfindung bezieht sich auf eine gleichzeitig mit dem Schaltrad bewegte Kontaktvorrichtung, die die weitere Bewegung des Schaltmagneten aufhebt, sobald das Schaltrad durch eine Folge von raschen Rückstromimpulsen oder Stromstößen, die für die Einstellbewegung sich von den nach Art und Kombination bestimmten Stromstößen unterscheiden, beeinflußt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Schaltvorrichtung darge- stellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der neuen Schaltvorrichtung, wobei zur Erleichterung der Darstellung verschiedene Teile weggebrochen sind.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Strom-Schlußvorrichtung.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Darstellung der Vorrichtung.
Fig, 4 zeigt schematisch eine Schaltanlage, in der die neue Schaltvorrichtung vorteilhaft verwendet wird.
In der Fig. 1 bezeichnet 4 eine Grundplatte, auf der ein die Gestalt eines umgekehrten XJ besitzender Rahmen 5 befestigt ist. In diesem Rahmen sind zwei Elektromagnete 6 und 7 aufgehängt, die weiter unten als Schalt- und Sperrmagnete bezeichnet sind. Unterhalb der Magnete· 6 und 7 sind drehbar die Anker 8 und 9 befestigt, welche rechtwinklig vorspringende Arme 10 und 11 besitzen. Auf dem Arm 10 ist ein Fortsatz 12 befestigt, der an seinem oberen Ende eine drehbar daran gelagerte, unter Federspannung stehende Schaltklinke 13 trägt. An dem Arm 11 sind drei Arme 14, 15 und 16 angebracht. Der Arm 14 ist für gewöhnlich mit einem Schwanzstück der Schaltklinke 13 in Eingriff, der Arm 15 mit einem Schwanzstück der Klinke 17, die an einem Hilfsrahmen 18 des Hauptgestelles 5 drehbar befestigt ist. Der Arm 16 erstreckt sich nach oben und steht in Eingriff mit einer drehbar unter Federkraft stehenden Klinke 20, die ebenfalls an dem Hilfsrahmen 18
befestigt ist und zu dem später angegebenen Zwecke dient. Der Anker 8 wird für gewöhnlich in seiner Ruhelage durch eine Feder 21 zurückgehalten, die mit ihrem einen Ende an dem Arm 12 und mit ihrem anderen Ende an einem einstellbaren Arm 22 befestigt ist. Federn 23 und 24, die mit ihren inneren Enden an einem Arm 26 und an der Klinke 17 befestigt sind, haken mit ihren äufieren Enden in einstellbare Arme 27 und 28 ein, die an dem Gestell 5 geeignet festgeschraubt sind. Die Einstellung jedes der Anker 8 und 9 wird durch Schrauben 30 und 31 vorgenommen, welche durch Vorsprünge 32 des Gestelles 5 hindurchragen. Wie sich aus der Zeichnung ergibt, ist die Einstellschraube 30 so eingerichtet, daß sie unter einen abgeschrägten Teil der unteren Fläche ihres Ankers faßt, während die Schraube 31 über der obe.en Fläche des betreffenden Ankers liegt. Der Magnet 7 ist infolge Aufbringens eines Kupfermantels 35 so eingerichtet, daß er nur langsam arbeitet.
Der Hilfsrahmen 18, der aus den Seitenteilen 40 und 41 besteht, ist an der Seite des Gestelles 5 befestigt und hat zwischen seinen Seitenteilen eine drehbare Welle 42 mit Schalträdern 43 und 44, mit denen die schon erwähnten Klinken 13, und 17 (weiter unten als Schalt- und Sperrklinken .bezeichnet) in Eingriff gebracht werden können. Das Schaltrad 43 sitzt auf einer Hülse 45, die auf die Welle 42 aufgesetzt ist. Auf derselben Hülse ist eine Kontaktvorrichtung 46 befestigt, die aus dem Segment einer runden Scheibe besteht und auf ihrer einen Seite, und zwar in der Nähe des Umfanges, Vorsprünge oder Stifte 47, 48, 49 und 50 trägt. An dem äußeren Ende der Welle 42 ist eine Spiralfeder 53 angebracht, die dazu dient, die Welle in ihre Ruhelage zurückzubringen. Zweckmäßig ist eine Schutzkappe 54 vo: gesehen, um die Feder 53 gegen äußere Einflüsse zu schützen.
Art der Kontaktvorrichtung 46 ist ferner ein Kontakt 56 vorgesehen, und zwar in solcher Lage» daß dieser Kontakt mit einer am Gestell 18 befestigten Kontaktfeder 57 in Berührung kommt, wenn das Schaltrad 43 eine gewisse Dauer gedreht wird. Wie aus de»· Fig. 2 und 3 hervorgeht, ist die unter Federkraft stehende Klinke 20 an der äußeren Seite des Rahmenteiles 41 drehbar befestigt und besitzt einen nach innen ausgehöhlten Teil 60, der durch eine Öffnung des Rahmenteiles 41 derart hineinragt, daß er mit den Stiften 47, 48, 49 und 50 der Schaltvorrichtung 46 in Eingriff gebracht werden kann. Das. Schaltrad 44 ist auf der Welle 42 lose angebracht und trägt eine Kontaktfeder 65, die mit einer dicht bei der Kontaktfeder 57, ' aber davon isolierten Kontaktfeder 66 in Eingriff kommen kann. Die Nabe des Schaltrade; 44 ist mit einem Gewicht 67 versehen, das dazu dient, dieses Rad in die Ruhelage zu ückzubewegen. Beide Schalträder 43 und 44 j sind mit konzentrischen Schlitzen 70 und 71 versehen, du'ch welche ein an dem einen Ende des Rahmenteiles 40 befestigter Stift 72 hindurchragt, so daß hierdurch die Bewegung der beiden erwähnten Räder begrenzt wird. Um die Schaltklinke 13 beliebig einstellen zu , können, ist eine Stellschraube 75 vorgesehen, die an einem Fortsatz 76 des Rahmenteiles 40 befestigt ist. Die Schließung der "Kontakte 56 und 57 hat das Zustandekommen eines Stromkreises für eine in Fig. 4 dargestellte Signaleinrichtung 80 zur Folge, während die Schließung der Kontakte 65 und 66 einen Kurzschluß zu dem Schaltmagneten 6 bewirkt und so die Ingangsetzung der Schaltvorrichtung verhütet, sobald die letzterwähnten Kontakte geschlossen sind.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende:
Es sei angenommen, daß die besondere Stromstoßkombination, auf welche die Wählvorrichtung anspricht, nachdem die Signalkontakte 56 und 57 geschlossen sind, aus zwei kurzen Stromstößen besteht, einer Pause, während deren der Stromkreis offen gehalten wird und auf die vier kurze Stromstöße folgen, einer zweiten Pause, während deren der Stromkreis wieder offen gehalten wird und auf die vier kurze Stromstöße folgen, einer dritten Pause, während deren der Stromkreis aufs neue offen gehalten wird und auf die zwei kurze Stromstöße folgen, und schließlich einer vierten Pause, während deren der Stromkreis wiederum offen gehalten wird und auf die drei kurze Stromstöße folgen. Da der Sperr- und der Schaltmagnet der Vorrichtung in Reihe miteinander liegen, wird der erste über diese Magnete verlaufende Stromstoß bewirken, daß beide Magnete ihre Anker anziehen. Der Anker 9 löst hierbei die Schalt- und Sperrklinken 13 und 17 aus und bringt sie mit den Zähnen der Schalträder 43 und 44 in Eingriff, während der Anker 8 der Schaltklinke 13 eine Stoßbewegung erteilt und die beiden Räder um einen Schritt vorwärts schaltet. Durch den Anker 9 wird ferner der Arm 16 so bewegt, daß er die Klinke 20 genügend weit nach auswärts drückt, so daß sie außerhalb des Weges der vorspringenden Stifte 47, 48, 49 und 50 zu liegen kommt. Diese Klinke 20 liegt in ihrer gewöhnlichen Stellung so dicht an der Welle 42, daß sie auch dann außerhalb de's Weges der erwähnten Vorsprünge sich befindet. Der Sperrmagnet 7 ist, wie bereits erwähnt, ein langsam arbeitender Magnet, und der Zwischenraum zwischen den
aufeinanderfolgenden Stromstößen reicht nicht I aus, um eine Zurückbewegung des Magnet- > ankers zuzulassen. Infolgedessen bleibt die i Sperrklinke 17 mit den Schalträdern 43 und 44 ' beständig in Eingriff, ausgenommen für den ; Fall, daß der Stromkreis für eine längere Zeit , offen gehalten wird, die ausreicht, um ein j Abfallen des Ankers 9 zu erlauben. Zwei kurz aufeinanderfolgende Stromstöße bewirken somit eine Vorwärtsbewegung der Schalträder um zwei Schritte, und wenn der Stromkieis sodann für eine genügend lange Zeitdauer j offen gehalten wird, um den Anker des Sperrmagneten abfallen zu lassen, so wird der konkave Teil 60 der Schaltklinke 20, die durch den Arm 16 freigegeben ist, mit dem ersten Stift 47 der Kontaktvorrichtung 46 zum Eingriff gelangen, wodurch diese Kontaktvorrichtung und mit ihr das Sperrad 43 in der Stellung festgehalten wird, in welcher e.5 durch die erste Reihe Stromstöße bewegt ist. Die Sperrklinke 17 indessen wird aus den Schalträdern 43 und 44 zurückgezogen, so daß das Sperrad 44 unter der Wirkung des Gewichtes 67, und weil die Schaltklinke 13 durch den Arm 16 des Ankers 9 ausgehoben ist, in seine Ruhelage zurückkehrt. In ähnlicher Weise werden durch die nächsten vier Stromstöße der hier betrachteten Stromstoßkombination das Schaltrad 43 und die Kontaktvorrichtung 46 in eine Lage gebracht, in der das Auslösen des Sperrmagneten die Klinke 20 mit dem Stift 48 zum Eingriff bringt und in der alsdann das Schaltrad 44 zur Rückkehr in seine Ruhelage veranlaßt wird. Diese Wirkungsweise setzt sich so lange fort, bis die Klinke 20 der Reihe nach mit jedem der Stifte 47, 48, 49 und 50 der Kontaktvorrichtung 46 in Eingriff gelangt ist, worauf dann die aufeinanderfolgenden Stromstöße den Kontakt 56 mit der Kontaktfeder 57 in Berührung bringen, wodurch der Stromkreis für das Signal 80 (s. Fig. 4) vervoll- j ständigf wird. Es sei erwähnt, daß die' !
Schaltklinke 20, wenn sie sich in einer ihrer j äußersten Stellungen befindet, sich außerhalb 1 des Weges der Vorsprünge 47, 48, 49 und 50 '' befindet, und es so dem Schaltrade 43 erlaubt, in die Ruhelage zurückzugehen, wenn die ·
öffnung des Stromkreises zu irgendeinem ' Augenblicke erfolgt, ausgenommen einen solchen Augenblick, der durch die Lagen der Vorsprünge an der Kontaktvorrichtung 46 bestimmt ist.
Wenn jetzt jedoch eine Aufeinanderfolge j von raschen Stromstößen, die sich in einer 1 gewissen Anzahl wiederholen, über die Leitung i und durch die Magnete der Wählvorrichtung geschickt' wird, so haben diese Stromstöße :
zur Folge, daß die beiden Schalträder 43 j und 44 vorwärts geschaltet werden so lange, bis die Kontakte 65.und 66, die unter der Wirkung des Schaltrades 44 stehen, geschlossen werden. Wenn dies eintritt, so wird der Schaltmagnet der Wählvorrichtung kurzgeschlossen und erhält infolgedessen nicht den zu seinem Betriebe nötigen Strom. Auf diese Weise wird verhindert, daß die Signalkontakte unter der Wirkung einer Aufeinanderfolge von rasch auftretenden Stromstößen geschlossen werden. Dieses Merkmal ist nicht nur wichtig, weil dadurch falsche Signale und eine falsche Einstellung der Wählvorrichtung verhindert werden, sondern hat auch den Vorteil, daß eine unerwünscht hohe Stromentnahme aus der Batterie verhütet wird. Dies ist um so wichtiger, als man in der Praxis festgestellt hat, daß der gewöhnliche Morsebeamte beim Abgeben von Sendungen selten seine Taste eine genügend lange Zeit offenhält, die nötig ist, um das Abfallen des Ankers 9 am langsam arbeitenden Sperrmagneten 7 der hier beschriebenen Wählvorrichtung zu ermöglichen. In der Fig. 4 ist diese Wählvorrichtung in Verbindung mit einer gewöhnlichen TeIegraphenleitung 85 dargestellt. Die Elektromagnete 6 und 7 liegen in Reihe mit einem Summer 86 und einer Ortsbatterie 87, deren Stromkreis über den Vorderkontakt eines gewöhnlichen Morserelais 91 geschlossen werden kann, das in Reihe mit der Leitung 85 liegt. In dieser Leitung 85 sind ferner Telegraphentasten 88 eingeschaltet, um das Relais 91 zum Arbeiten zu bringen. Auf jeder der Stationen, auf denen eine Wählvorrichtung der hier beschriebenen Art sich befindet, sind Stromstoßsender 90 vorgesehen, um die erforderliche Kombination von Stromstößen zwecks Schließung der Kontakte 56 und 57 der Wählvorrichtung und zwecks Einschaltens des Weckers 80 auszusenden.

Claims (7)

Patent-Ansprüche:
1. Schrittweise bewegte Schaltvorrichtung mit gesonderten Schalt- und Haltemagneten für Signalanlagen mit wahlweisem Anruf der Stationen, dadurch gekennzeichnet, daß die Aberregung des Haltemagneten (7) in einer bestimmten Stellung des Schaltwerkes eine Sperrvorrichtung (20, 60) zur Wirkung bringt, welche das Schaltfad (43) in dieser Stellung entgegen der Kraft einer Feder (53) festhält. -
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrad (43) mit Vorsprüngen (47 bis 50) versehen ist und eine Sperrnase (60) bei ihrer Bewegung die Bahn dieser Vorsprünge kreuzt, so daß, wenn das Schaltrad (43) in eine bestimmte Stellung gelangt ist und
der Haltemagnet aberregt wird, diese Sperr- ' nase (60) mit einem der Vorsprünge in Eingriff gelangt und dadurch das Schaltrad festhält.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die , Sperrnase (60) in ihren beiden Endstellungen außerhalb der Bewegungsbahn der Vorsprünge (47 bis 50) liegt, um dem Schaltrad (43) die Rückkehr in die Ruhe-' lage zu gestatten.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die , Vorsprünge des Schaltrades entsprechend i
den beim, jeweiligen Empfänger erforder- ' liehen, die Aberregung des Haltemagneten : bewirkenden langen Stromunterbrechungen ; gegeneinander versetzt angeordnet sind, ■ so daß das Schaltrad bei jeder langen Stromunterbrechung festgehalten und sodann ι durch kurz aufeinanderfolgende Stromstöße foitgeschaltet wird, bis der Signal- j Stromkreis durch eine Kontaktvorrichtung j geschlossen wird. j
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Überschreitung der Schaltbewegung des Schaltrades ein Stromkreis geschlossen wird, welcher die weitere Tätigkeit des Wählschalters verhindert.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem die Stromschlußvorrichtung (56) des Signalstromkreises tragenden Schaltrad (43) ein zweites, Schaltrad (44) vorgesehen ist, das gleichzeitig mit dem ersteren von dem ■ Schaltmagneten (6) bewegt wird und einen Kontakt (65) trägt, der einen Kurzschluß des Schaltmagneten (6) bewirkt, sobald die Bewegung des ersten Schaltrades (43) einen bestimmten Betrag überschreitet.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltemagnet (7) im Ruhezustand sowohl die Schaltklinke (13) des Schaltmagneten (6) als auch die Sperrklinke (17) außer Eingriff mit den beiden Schalträdern (43, 44) hält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1913323229D 1913-08-08 1913-08-08 Schrittweise bewegte Schaltvorrichtung mit gesonderten Schalt- und Haltemagneten fuer Signalanlagen mit wahlweisem Anruf der Stationen Expired DE323229C (de)

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