DE323229C - Schrittweise bewegte Schaltvorrichtung mit gesonderten Schalt- und Haltemagneten fuer Signalanlagen mit wahlweisem Anruf der Stationen - Google Patents
Schrittweise bewegte Schaltvorrichtung mit gesonderten Schalt- und Haltemagneten fuer Signalanlagen mit wahlweisem Anruf der StationenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q9/00—Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Signalanlagen mit wahlweisem Anruf der
Stationen und insbesondere auf eine schrittweise bewegbare Schaltvorrichtung, die auf
eine gewisse Kombination von Stromstößen bestimmter Art anspricht, um einen Signalstromkreis
zu schließen. Die Schaltvorrich-• tung kann mit einer Linie verbunden werden,
über welche Stromstöße verschiedener Art
ίο dauernd gesandt werden, z. B. mit einer
Telegraphenlinie, wobei die Telegraphenströme die Schaltvorrichtung nicht beeinflussen dürfen.
Die Schaltvorrichtung ist in bekannter-Weise mit zwei Magneten versehen,, welche die Fortschaltung
und Sperrung eines eine Kontaktschlußvorrichtung tragenden Schaltrades bewirken.
■
Gemäß der Erfindung wird eine Kontrolle der Vorschubbewegung des stromschließenden
Schaltrades. durch eine besondere Sperrvorrichtung bewirkt, die bei Aberregung des
Haltemagneten in bestimmten Stellungen des Schaltrades in Tätigkeit tritt und dann dieses
Rad entgegen der Kraft einer Feder festhält.
Ein weiterer Teil der Erfindung bezieht sich auf eine gleichzeitig mit dem Schaltrad
bewegte Kontaktvorrichtung, die die weitere Bewegung des Schaltmagneten aufhebt, sobald
das Schaltrad durch eine Folge von raschen Rückstromimpulsen oder Stromstößen, die für
die Einstellbewegung sich von den nach Art und Kombination bestimmten Stromstößen
unterscheiden, beeinflußt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Schaltvorrichtung darge-
stellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der neuen Schaltvorrichtung, wobei zur Erleichterung
der Darstellung verschiedene Teile weggebrochen sind.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Strom-Schlußvorrichtung.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Darstellung der Vorrichtung.
Fig, 4 zeigt schematisch eine Schaltanlage, in der die neue Schaltvorrichtung vorteilhaft
verwendet wird.
In der Fig. 1 bezeichnet 4 eine Grundplatte,
auf der ein die Gestalt eines umgekehrten XJ besitzender Rahmen 5 befestigt ist. In diesem
Rahmen sind zwei Elektromagnete 6 und 7 aufgehängt, die weiter unten als Schalt- und
Sperrmagnete bezeichnet sind. Unterhalb der Magnete· 6 und 7 sind drehbar die Anker 8
und 9 befestigt, welche rechtwinklig vorspringende Arme 10 und 11 besitzen. Auf
dem Arm 10 ist ein Fortsatz 12 befestigt, der an seinem oberen Ende eine drehbar
daran gelagerte, unter Federspannung stehende Schaltklinke 13 trägt. An dem Arm 11 sind
drei Arme 14, 15 und 16 angebracht. Der
Arm 14 ist für gewöhnlich mit einem Schwanzstück der Schaltklinke 13 in Eingriff, der
Arm 15 mit einem Schwanzstück der Klinke 17, die an einem Hilfsrahmen 18 des Hauptgestelles
5 drehbar befestigt ist. Der Arm 16 erstreckt sich nach oben und steht in Eingriff
mit einer drehbar unter Federkraft stehenden Klinke 20, die ebenfalls an dem Hilfsrahmen 18
befestigt ist und zu dem später angegebenen Zwecke dient. Der Anker 8 wird für gewöhnlich
in seiner Ruhelage durch eine Feder 21 zurückgehalten, die mit ihrem einen
Ende an dem Arm 12 und mit ihrem anderen Ende an einem einstellbaren Arm 22 befestigt
ist. Federn 23 und 24, die mit ihren inneren Enden an einem Arm 26 und an der Klinke 17
befestigt sind, haken mit ihren äufieren Enden in einstellbare Arme 27 und 28 ein, die an
dem Gestell 5 geeignet festgeschraubt sind. Die Einstellung jedes der Anker 8 und 9
wird durch Schrauben 30 und 31 vorgenommen, welche durch Vorsprünge 32 des Gestelles 5
hindurchragen. Wie sich aus der Zeichnung ergibt, ist die Einstellschraube 30 so eingerichtet,
daß sie unter einen abgeschrägten Teil der unteren Fläche ihres Ankers faßt,
während die Schraube 31 über der obe.en
Fläche des betreffenden Ankers liegt. Der Magnet 7 ist infolge Aufbringens eines Kupfermantels
35 so eingerichtet, daß er nur langsam arbeitet.
Der Hilfsrahmen 18, der aus den Seitenteilen 40 und 41 besteht, ist an der Seite des
Gestelles 5 befestigt und hat zwischen seinen Seitenteilen eine drehbare Welle 42 mit Schalträdern
43 und 44, mit denen die schon erwähnten Klinken 13, und 17 (weiter unten
als Schalt- und Sperrklinken .bezeichnet) in Eingriff gebracht werden können. Das Schaltrad
43 sitzt auf einer Hülse 45, die auf die Welle 42 aufgesetzt ist. Auf derselben Hülse
ist eine Kontaktvorrichtung 46 befestigt, die aus dem Segment einer runden Scheibe besteht
und auf ihrer einen Seite, und zwar in der Nähe des Umfanges, Vorsprünge oder
Stifte 47, 48, 49 und 50 trägt. An dem äußeren Ende der Welle 42 ist eine Spiralfeder
53 angebracht, die dazu dient, die Welle in ihre Ruhelage zurückzubringen. Zweckmäßig
ist eine Schutzkappe 54 vo: gesehen, um die Feder 53 gegen äußere Einflüsse zu schützen.
Art der Kontaktvorrichtung 46 ist ferner ein Kontakt 56 vorgesehen, und zwar in
solcher Lage» daß dieser Kontakt mit einer am Gestell 18 befestigten Kontaktfeder 57 in
Berührung kommt, wenn das Schaltrad 43
eine gewisse Dauer gedreht wird. Wie aus de»· Fig. 2 und 3 hervorgeht, ist die unter
Federkraft stehende Klinke 20 an der äußeren Seite des Rahmenteiles 41 drehbar befestigt
und besitzt einen nach innen ausgehöhlten
Teil 60, der durch eine Öffnung des Rahmenteiles 41 derart hineinragt, daß er mit den
Stiften 47, 48, 49 und 50 der Schaltvorrichtung 46 in Eingriff gebracht werden kann.
Das. Schaltrad 44 ist auf der Welle 42 lose angebracht und trägt eine Kontaktfeder 65,
die mit einer dicht bei der Kontaktfeder 57, ' aber davon isolierten Kontaktfeder 66 in Eingriff
kommen kann. Die Nabe des Schaltrade; 44 ist mit einem Gewicht 67 versehen, das dazu dient, dieses Rad in die Ruhelage
zu ückzubewegen. Beide Schalträder 43 und 44 j sind mit konzentrischen Schlitzen 70 und 71
versehen, du'ch welche ein an dem einen Ende des Rahmenteiles 40 befestigter Stift 72
hindurchragt, so daß hierdurch die Bewegung der beiden erwähnten Räder begrenzt wird.
Um die Schaltklinke 13 beliebig einstellen zu , können, ist eine Stellschraube 75 vorgesehen,
die an einem Fortsatz 76 des Rahmenteiles 40 befestigt ist. Die Schließung der "Kontakte 56
und 57 hat das Zustandekommen eines Stromkreises für eine in Fig. 4 dargestellte Signaleinrichtung
80 zur Folge, während die Schließung der Kontakte 65 und 66 einen Kurzschluß zu dem Schaltmagneten 6 bewirkt und
so die Ingangsetzung der Schaltvorrichtung verhütet, sobald die letzterwähnten Kontakte
geschlossen sind.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende:
Es sei angenommen, daß die besondere Stromstoßkombination, auf welche die Wählvorrichtung
anspricht, nachdem die Signalkontakte 56 und 57 geschlossen sind, aus
zwei kurzen Stromstößen besteht, einer Pause, während deren der Stromkreis offen gehalten
wird und auf die vier kurze Stromstöße folgen, einer zweiten Pause, während deren der Stromkreis
wieder offen gehalten wird und auf die vier kurze Stromstöße folgen, einer dritten
Pause, während deren der Stromkreis aufs neue offen gehalten wird und auf die zwei
kurze Stromstöße folgen, und schließlich einer vierten Pause, während deren der Stromkreis
wiederum offen gehalten wird und auf die drei kurze Stromstöße folgen. Da der Sperr-
und der Schaltmagnet der Vorrichtung in Reihe miteinander liegen, wird der erste über
diese Magnete verlaufende Stromstoß bewirken, daß beide Magnete ihre Anker anziehen. Der
Anker 9 löst hierbei die Schalt- und Sperrklinken 13 und 17 aus und bringt sie mit
den Zähnen der Schalträder 43 und 44 in Eingriff, während der Anker 8 der Schaltklinke
13 eine Stoßbewegung erteilt und die beiden Räder um einen Schritt vorwärts
schaltet. Durch den Anker 9 wird ferner der Arm 16 so bewegt, daß er die Klinke 20
genügend weit nach auswärts drückt, so daß sie außerhalb des Weges der vorspringenden
Stifte 47, 48, 49 und 50 zu liegen kommt. Diese Klinke 20 liegt in ihrer gewöhnlichen
Stellung so dicht an der Welle 42, daß sie auch dann außerhalb de's Weges der erwähnten
Vorsprünge sich befindet. Der Sperrmagnet 7 ist, wie bereits erwähnt, ein langsam arbeitender
Magnet, und der Zwischenraum zwischen den
aufeinanderfolgenden Stromstößen reicht nicht I aus, um eine Zurückbewegung des Magnet- >
ankers zuzulassen. Infolgedessen bleibt die i Sperrklinke 17 mit den Schalträdern 43 und 44 '
beständig in Eingriff, ausgenommen für den ; Fall, daß der Stromkreis für eine längere Zeit ,
offen gehalten wird, die ausreicht, um ein j Abfallen des Ankers 9 zu erlauben. Zwei kurz
aufeinanderfolgende Stromstöße bewirken somit eine Vorwärtsbewegung der Schalträder
um zwei Schritte, und wenn der Stromkieis sodann für eine genügend lange Zeitdauer j
offen gehalten wird, um den Anker des Sperrmagneten abfallen zu lassen, so wird der
konkave Teil 60 der Schaltklinke 20, die durch den Arm 16 freigegeben ist, mit dem
ersten Stift 47 der Kontaktvorrichtung 46 zum Eingriff gelangen, wodurch diese Kontaktvorrichtung
und mit ihr das Sperrad 43 in der Stellung festgehalten wird, in welcher e.5 durch die erste Reihe Stromstöße bewegt ist.
Die Sperrklinke 17 indessen wird aus den Schalträdern 43 und 44 zurückgezogen, so
daß das Sperrad 44 unter der Wirkung des Gewichtes 67, und weil die Schaltklinke 13
durch den Arm 16 des Ankers 9 ausgehoben ist, in seine Ruhelage zurückkehrt. In ähnlicher
Weise werden durch die nächsten vier Stromstöße der hier betrachteten Stromstoßkombination
das Schaltrad 43 und die Kontaktvorrichtung 46 in eine Lage gebracht, in der das Auslösen des Sperrmagneten die
Klinke 20 mit dem Stift 48 zum Eingriff bringt und in der alsdann das Schaltrad 44
zur Rückkehr in seine Ruhelage veranlaßt wird. Diese Wirkungsweise setzt sich so lange
fort, bis die Klinke 20 der Reihe nach mit jedem der Stifte 47, 48, 49 und 50 der Kontaktvorrichtung
46 in Eingriff gelangt ist, worauf dann die aufeinanderfolgenden Stromstöße den Kontakt 56 mit der Kontaktfeder 57
in Berührung bringen, wodurch der Stromkreis für das Signal 80 (s. Fig. 4) vervoll- j
ständigf wird. Es sei erwähnt, daß die' !
Schaltklinke 20, wenn sie sich in einer ihrer j äußersten Stellungen befindet, sich außerhalb 1
des Weges der Vorsprünge 47, 48, 49 und 50 ''
befindet, und es so dem Schaltrade 43 erlaubt, in die Ruhelage zurückzugehen, wenn die ·
öffnung des Stromkreises zu irgendeinem '
Augenblicke erfolgt, ausgenommen einen solchen Augenblick, der durch die Lagen der
Vorsprünge an der Kontaktvorrichtung 46 bestimmt ist.
Wenn jetzt jedoch eine Aufeinanderfolge j von raschen Stromstößen, die sich in einer 1
gewissen Anzahl wiederholen, über die Leitung i und durch die Magnete der Wählvorrichtung
geschickt' wird, so haben diese Stromstöße :
zur Folge, daß die beiden Schalträder 43 j und 44 vorwärts geschaltet werden so lange,
bis die Kontakte 65.und 66, die unter der Wirkung des Schaltrades 44 stehen, geschlossen
werden. Wenn dies eintritt, so wird der Schaltmagnet der Wählvorrichtung kurzgeschlossen
und erhält infolgedessen nicht den zu seinem Betriebe nötigen Strom. Auf diese Weise wird verhindert, daß die Signalkontakte
unter der Wirkung einer Aufeinanderfolge von rasch auftretenden Stromstößen geschlossen
werden. Dieses Merkmal ist nicht nur wichtig, weil dadurch falsche Signale und eine falsche
Einstellung der Wählvorrichtung verhindert werden, sondern hat auch den Vorteil, daß
eine unerwünscht hohe Stromentnahme aus der Batterie verhütet wird. Dies ist um so
wichtiger, als man in der Praxis festgestellt hat, daß der gewöhnliche Morsebeamte beim
Abgeben von Sendungen selten seine Taste eine genügend lange Zeit offenhält, die nötig
ist, um das Abfallen des Ankers 9 am langsam arbeitenden Sperrmagneten 7 der hier
beschriebenen Wählvorrichtung zu ermöglichen. In der Fig. 4 ist diese Wählvorrichtung in
Verbindung mit einer gewöhnlichen TeIegraphenleitung
85 dargestellt. Die Elektromagnete 6 und 7 liegen in Reihe mit einem Summer 86 und einer Ortsbatterie 87, deren
Stromkreis über den Vorderkontakt eines gewöhnlichen Morserelais 91 geschlossen werden
kann, das in Reihe mit der Leitung 85 liegt. In dieser Leitung 85 sind ferner Telegraphentasten
88 eingeschaltet, um das Relais 91 zum Arbeiten zu bringen. Auf jeder der Stationen,
auf denen eine Wählvorrichtung der hier beschriebenen Art sich befindet, sind Stromstoßsender
90 vorgesehen, um die erforderliche Kombination von Stromstößen zwecks Schließung der Kontakte 56 und 57 der Wählvorrichtung
und zwecks Einschaltens des Weckers 80 auszusenden.
Claims (7)
1. Schrittweise bewegte Schaltvorrichtung mit gesonderten Schalt- und Haltemagneten
für Signalanlagen mit wahlweisem Anruf der Stationen, dadurch gekennzeichnet, daß die Aberregung des
Haltemagneten (7) in einer bestimmten Stellung des Schaltwerkes eine Sperrvorrichtung
(20, 60) zur Wirkung bringt, welche das Schaltfad (43) in dieser Stellung
entgegen der Kraft einer Feder (53) festhält. -
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrad
(43) mit Vorsprüngen (47 bis 50) versehen ist und eine Sperrnase (60) bei ihrer Bewegung die Bahn dieser Vorsprünge
kreuzt, so daß, wenn das Schaltrad (43) in eine bestimmte Stellung gelangt ist und
der Haltemagnet aberregt wird, diese Sperr- ' nase (60) mit einem der Vorsprünge in
Eingriff gelangt und dadurch das Schaltrad festhält.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ,
Sperrnase (60) in ihren beiden Endstellungen außerhalb der Bewegungsbahn der
Vorsprünge (47 bis 50) liegt, um dem Schaltrad (43) die Rückkehr in die Ruhe-' lage zu gestatten.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ,
Vorsprünge des Schaltrades entsprechend i
den beim, jeweiligen Empfänger erforder- '
liehen, die Aberregung des Haltemagneten :
bewirkenden langen Stromunterbrechungen ; gegeneinander versetzt angeordnet sind, ■
so daß das Schaltrad bei jeder langen Stromunterbrechung festgehalten und sodann ι
durch kurz aufeinanderfolgende Stromstöße foitgeschaltet wird, bis der Signal- j
Stromkreis durch eine Kontaktvorrichtung j geschlossen wird. j
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Überschreitung der Schaltbewegung des Schaltrades ein Stromkreis geschlossen wird, welcher
die weitere Tätigkeit des Wählschalters verhindert.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß außer
dem die Stromschlußvorrichtung (56) des Signalstromkreises tragenden Schaltrad (43)
ein zweites, Schaltrad (44) vorgesehen ist, das gleichzeitig mit dem ersteren von dem ■
Schaltmagneten (6) bewegt wird und einen Kontakt (65) trägt, der einen Kurzschluß
des Schaltmagneten (6) bewirkt, sobald die Bewegung des ersten Schaltrades (43) einen
bestimmten Betrag überschreitet.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Haltemagnet (7) im Ruhezustand sowohl die Schaltklinke (13) des Schaltmagneten (6)
als auch die Sperrklinke (17) außer Eingriff mit den beiden Schalträdern (43, 44)
hält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE323229T | 1913-08-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE323229C true DE323229C (de) | 1920-07-17 |
Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1913323229D Expired DE323229C (de) | 1913-08-08 | 1913-08-08 | Schrittweise bewegte Schaltvorrichtung mit gesonderten Schalt- und Haltemagneten fuer Signalanlagen mit wahlweisem Anruf der Stationen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE323229C (de) |
-
1913
- 1913-08-08 DE DE1913323229D patent/DE323229C/de not_active Expired
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