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DE1808265A1 - Verfahren zum Basenaustausch von kristallinen Aluminiumsilikaten und Kohlenwasserstoffumandlungskatalysatoren - Google Patents

Verfahren zum Basenaustausch von kristallinen Aluminiumsilikaten und Kohlenwasserstoffumandlungskatalysatoren

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Publication number
DE1808265A1
DE1808265A1 DE19681808265 DE1808265A DE1808265A1 DE 1808265 A1 DE1808265 A1 DE 1808265A1 DE 19681808265 DE19681808265 DE 19681808265 DE 1808265 A DE1808265 A DE 1808265A DE 1808265 A1 DE1808265 A1 DE 1808265A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crystalline
exchange
aluminum
brought
τοη
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681808265
Other languages
English (en)
Inventor
Stover William Albert
Oleck Stephen Michael
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mobil Oil AS
Original Assignee
Mobil Oil AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mobil Oil AS filed Critical Mobil Oil AS
Publication of DE1808265A1 publication Critical patent/DE1808265A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J20/00Solid sorbent compositions or filter aid compositions; Sorbents for chromatography; Processes for preparing, regenerating or reactivating thereof
    • B01J20/02Solid sorbent compositions or filter aid compositions; Sorbents for chromatography; Processes for preparing, regenerating or reactivating thereof comprising inorganic material
    • B01J20/10Solid sorbent compositions or filter aid compositions; Sorbents for chromatography; Processes for preparing, regenerating or reactivating thereof comprising inorganic material comprising silica or silicate
    • B01J20/16Alumino-silicates
    • B01J20/18Synthetic zeolitic molecular sieves
    • B01J20/186Chemical treatments in view of modifying the properties of the sieve, e.g. increasing the stability or the activity, also decreasing the activity

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)

Description

·■" : T II ! ίΙ'Π'ΐρίΒΡίΙ ■ 1T1
DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT
MÖNCHEN HAMBURG
11, Nov, 1968
TELEFON: 555474 8000 MO NCHEN 15,
TELEGRAMMe1KARPATENT . NUSSBAUMSTRASSE 10
W 13 947/68 Ko/O
Mobil Oil Corporation New York, Ν.Ϊ.t USA
Verfahren zum Basenaustausch von kristallinen -"-luminiumsilikaten und Kohlenwasserstüffumwandlungskatalysatoren
In erster Linie ^iUjniniUmsilikate erreichten während der letzten Jahre ein starkes Interesse. Im allgemeinen können diese Materialien als dehydratisierte Formen von kristallinen, natürlichen oder synthetischen wasserhaltigen und kieaelsäurehaltigen Zeolithen betrachtet weraen, die unterschiedliche Mengen an Natrium, Calcium und Aluminium, gegebenenfalls zusammen mit anderen Meteilen,enthalten. Die Zeolithe besitzen die Eigenschaft, dass sie nur mit einer geringen oder keiner ibiterung in der Kristallstruktur einer Dehydratisierung zugänglich sind. In der dehydratisieren Form sind die Aluminiumsilikatkristalle •mit einen regelmässigen Abstand aufweisenden Kanälen von KoIekularabmessungen von ziemlich einheitlicher Grosse ausgestattet,- was zu ihrer Bezeichnung "Molekularsieb" führte. ·
Kristalline Aluminiumsilikate sind auf dem Fachgebiet gut bekannt und umfassen eine groase Vielzahl sowohl natürlicher als auch synthetischer Materialien.
BAD
909826/127 6
Es let seit langer Seit bekannt, dass diese Materialien ungewöhnlich® Eigenschaften besitzen» die si© besondere wirksam als Sorptionsmittel für eine grosse Vielsahl von Verfahren machen. In letsster Seit wurden sahireich® Patentschriften bekannt, die die bei Verwendung van kristallinen Aluminiumsilikaten als Katalysatoren für Kohlenwasserstoffumwaniiliaigeysrfahreji «rssielbaren speziellen Vorteil® beschreiben,, insbesondere beim
P katalytisehen Graeken ¥om Gasölen zur Herstellung von 'Bensinen.
Eine wichtig« Eigenschaft d®r Mehrzahl der al® Katalysator angewandten Aluainiumsilikatiia&stn liegt darin8 dass die ursprünglich mit diesem Materialien verbundenen Mstallkationen mindestens sum fail durch andere Metallkationen, lmoniraiioMnfl Kasseretofflonen od@r Gemischen hiervon ersetzt sind» Es ward« festgestellt9 dass di® katalytisch® Aktiv! fit 4er Älimiaium@ilikatmaterialieii sehr gesteigert wird, wenn di® ursprünglich mit di®aen Materialist Terbundeiaen Alkali- oder-Srd&lkalikationen . durch andere Kationen.; ins!*»sonder© @olüh@ ron ©aarer Iatür ere®tet werden.
" Sie Art und Weise»nach i@r die gewUnechten Kationen
bisher in die Aliuniniunsilikatstruktur eingeführt wurden^ bestand bisher lediglich darin* sie mit einer Lösung ain®3 geeigneten EaIb«s der gewünschten &um Ersatz Kationen in Berührung eu bringenebiß das Aueassβ des BasenauetAusolis »tattgefundeii h&tt·«. Obwohl dieses BasenauatauschYtrfahren v®» Lösungstyp sehr wirksam 1st und -Aluminiuaediikatiaassen «it den hierin gebundenen gewünschten Kationen ergibt# trettu trotsdsm bestimmt® Im©ht©il® bei diese® An®%m&iBühw®ri&,h.T@n auf v insbesondere
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hinsichtlich der Kristallinität der erhaltenen Massen.
Aufgrund der Erfindung ergibt sich ein Verfahren zur Durchführung des Basenaustausches von kristallinen Aluminiumsilikaten in solcher Weise» dass die Kristallinität der erhaltenen Aluminiumsilikate ziemlich hoch ist. Weiterhin ergibt sich aufgrund der Erfindung ein Verfahren zum Basenaustausch für bestimmte Metallkationen» die grosee hyarati&ierte Moleküle in wässriger Lösung bilden und zwar in bequemerer und wirksamerer Weise«Das neue ^erfahren wird auf Aluminiumsilikate angewandt, so dass die unerwünschten Kationen entfernt werden und durch die gewünschten Kationen ersetzt werden» während ein hoheβ Ausmaas der Strukturstabilität beibehalten wird. Das erfindungsgemäase Verfahren besteht lediglich im Vermischen des Aluminiumsilikats mit mindestens einem festen Salz des gewünschten Metallee und im Erhitzen des Gemisches auf erhöhte Temperaturen, so dass der gewünschte Baeenaustausch stattfindet«
£ln charakteristisches Merkmal der Erfindung liegt darin, dass der Kationenauatauach mit den kristallinen Aluminiumsilikaten in Abwesenheit wesentlicher Wassermengen durchgeführt wird, die, falls Torhanden, als Ionisation)»- und !rsjasportmediuia .ßirdie austauschfähigen Kationen dienen. Die Umgebung während des Austausches besteht im wesentlichen, d.h. hinsichtlich der wesentlichen zur Uaeetzung beitragenden Ute eichtepunkte dee Systems,unabhängig davon, welche anderen Materialien vorhanden sein können, au« festem Aluminiumeilikat und festem Salz; solche Stoffe, wie Gase, Dttapfe, Ad sorbate, Irietallieationswaeeer u. dgl* sind offeniichtlich für einen erfolgreichen Austausch unwesentlich·
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Wie bereite vorhergehend festgestellt, besitzen kristalline Aluainluasillkate eine grosse Yieleehl τοη lTerwendung8Swecken,und für bestimmte derartige Zwecke let die Krietallinität oder das Aueae.ee der Krietallinität wichtiger ale bei anderen V«rwendungβ«wecken. Wenn, κ.B. kristalline Aluminiumsilikate ale Katalysatoren bei Verfahren eingesetst werden» bei denen extreme Temperaturen oder Brücke sur Anwendung koaoen» wird die Strukturetabill tat der Alualniuaeillkate äusserst wichtig, da bei */erfahren dieser Art eine all «meine IeIgung sur Verringerung der KrietalllnitHt dee Materials besteht, wodurch sahlreiohe Vorteile, die eich aufgrund der Anwendung von kriatallinen Materialien ergeben,in Fortfall können·
Eb ergibt aioh ohne weiteres, des·, falle die anfangliche Krietallinität dsr Aluiiiniu*sili*ate nicht eo hoch wie gewttnaeht ist, ele noch »ehr von dieeer Krietalllnitlt während ihrer Verwendung al· Katalysator rerlleren.
Sine speclelle Gruppe τοη Aluainiuas silikat en, die den «achteil diese· KrietaliinitätsTerlust·· bei« BasenauetauBOh mit wäeerl^en Ketallealeltlsungen »«igt» sind solch· Aluainiueallikate, die Kationen von Metallen, die groese hydratleierte Ionen in wässriger Lüsung bilden, enthalten· Ks ergibt sich ohne weiteres, daee dl· wttterigen Löeungen hinslohtlloh uer Sigeneehaften in Abhängigkeit von dea spetsiell gewünscht η Hetallkation Tariisren, und da··» fall· tatsächlich eine wässrig· Lösung alt einen groea· hydrati alerte Ionen bildenden Ifetällkation angewandt wird, Schwierigkeiten bei den üblichen Basenauetausoharbeltsglngen auftreten können. Sa· ist haupteäohlioh auf die Tateaohe eurüokeufUhren, daee dl» groesen hydratiöierten Ionen In die Inneren Sorptionebereich« der
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Aluminiumsilikate nicht eintreten können oder andererseits in die inneren Sorptionsbereich· nur mit grosser Schwierigkeit eintreten können, wodurch sich ein Produkt mit einer unerwünschten Verteilung der Kationen ergibt. Biese unerwünschte Verteilung der Kationen kann in einigen Fällen dl· Strukturstabilität des Aluminiumsilikates verschlechtern, insbesondere wenn es bei Verfahren, wo erhöhte Temperaturen auftreten, eingesetzt wird, da sich dann ein Verlust der Kristallinitat ergibt. Beispiele für Metallkationen, die grosse, hydratislerte Ionen in wässrigen Lösungen bilden, umfassen die Ionen von Titan, Wolfram, Hafnium, Chrom, Aluminium, Barium, Berrylium und dergl..
Ein weiteres Gebiet, wo das übliche nasse Basenaustauschverfahren nicht besonders vorteilhaft ist, tritt dann auf, wenn di· wässrigen Salzlösungen einen zu niedrigen pH-Wert haben, d.h. ziemlich sauer sind. Allgemein kann festgestellt werden, dass die Stabilität von Alueiniu«- silikaten gegenüber Säuren im allgemeinen ansteigt, wenn ihr Kieselsäur«gehalt erhöht ist. Ss gibt jedoch zahlreich· technisch brauchbar· Aluminiumsilikat· mit relativ niedrigem Kieselsäuregehalt, d.h. diejenigen,die allgemein als Typen A oder X bezeichnet werden. Dies· Materialien zeigen eine relativ niedrige Strukturstabilität, wenn si· stark sauren Lösungen ausgesetzt werden und lassen sich in vorteilhafter Weise nach dem neuen erfindungsgemässen Verfahren aufgrund der nachfolgend beschriebenen Maaanahmen austauschen. .
Bas neue erfindungsgemäse· Verfahren wird durchgeführt, indem ein kristallines Alumlnluaeilikat alt ein·· Sals dee gewünschten Ketallkations in Berührung gebracht wird und das Geaiaoh in trooknen Sustand bei erhöhten
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Temperaturen gehalten wird* Sb wurde festgestellt, dass bei diesem Verfahren ein Baaenaustauaoh im festen Zustand stattfindet und dasβ tatsächlich das gewünschte Metallkation in die Aluminiumsilikatstruktur eingeführt werden kann.
Sie Temperaturen ,worauf das bremisch aus Aluminiumsilikat und SaIa erhitzt wird, um den trockenen Basenaustausch zu bewirken, sind nicht besonders kritisch und Temperaturen im Bereich von 930C (200 P) bis kurz unterhalb der Zersetzungetemperatur des Aluminiumsilikats können angewandt werden, obwohl Temperaturen von 480 bis 57O0C ( 900 bis 10500F) bevorzugt werden. Auch die spezielle Zelt, während der das Gemisch bei diesen erhöhten Temperaturen gehalten wird, ist nicht besondre kritisch, und die Zelt, während der das Gemisch bei erhöhten Temperaturen gehalten wird, beeinflusst natürlich das Ausmass des stattfindenden Ideenaustausches. Ss wurde jedooh festgestellt, dass brauchb re Ergebnisse bei Zeiträumen »wischen etwa 5 Hinuten bis etwa 10 Stunden erhalten werden·
ffach dem vorstehend geschilderten Feststoffbasenaustausoh kann das kristalline Aluminlumsilikat mit Wasser gewaschen werden, um den Anlonenteil des Metallsalze su entfernen, obwohl eine derartige Behandlung, wenn sie auch bevorzugt wird, nicht unbedingt notwendig ist.
Bas Aluminiumsilikat kann dann in eine Matrix von der Art und entsprechend dem Verfahren einverleibt werden, wie sie in der amerikanischen Patentschrift 3*140,253 beschrieben sind· Die Einverleibung von kristallinen Aluminium· •ilikaten in eine Matrix ist besonders vorteilhaft tei der Katalyse von Kohlenwasserstoffumwandlungeverfahren,
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insbesondere für da« kataly tische GCracken.
öei einer weiteren AusfUhrun&sforn der Erfindung kttnnen übliche nasse Uasenaustaueohstufen entweder vor oder nach der vorstehend geschilderten Festatoffbasen· auatauchstufe angewandt werden· Es liegt sonit z.B. Ib Bereich der Erfindung« ein kristallines AluBiniuasilikat einer ^eststoffbaeenauetauschetufe su unterwerfen und anschlieeoend da· erä*3 tene basenauagetauschte Produkt mit einer wässrigen Metallsalzlösung und/oder Xaeoniu»- ealslusung su behandeln, daait zusätzliche Kationen in das AiualniuBailikat eingeführt werden« Wenn auch die Gründe noch nicht volletändig geklärt sind» so wurde doch festgestellt» das· die Vorteile der Erfindung dann erzielbar sind, wenn mindestens eine Feststoffbaaenaustmusehstufe angewandt wird, während die anachlieseende Aufnahme einer Raesbasenaustauechstufe dieKristallinität der AluBiniuasilikate nicht wesentlich beeinflusst· Β« wurde auch weiter* hin festgestellt, dass die yestetoffbaeenaustaueehstufe sdt einen Gemisch von Metallverbindungen und/oder Aawmiuaverbindungen durchgeführt werden kann, 9Q dass eine Hehrsahl von Kationen in die Alueiniumsilikate eingeführt wird«
Die Metall- und AsanraluBverblndungen, die bei« neuen, erflndungegeaäesen Yerfahren eingesetzt werden kOnnen,sind nicht besonders kritisch,und Beispiele für derartige Verbindungen sind in der aaerikanischen Patentschrift 3 140 aufgeführt, wo ein Hassbasenaustfcuechverfahren beaehrieben 1st.
Bit folgenden Beispiele erläutern das erfindungege-■ässe Yerfahren weiterhin, ohne die Erfindung su begrenze»·
BAD ÜrtiGlNAL
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Beispiel I
Dieses Beispiel dient als Vergleichsversuoh oder Leerversuoh, um die durch das erfindungsgemässe Verfahren erzielbaren erheblichen Verbesserungen zu belegen.
Bin synthetisches kristallines Aluminiumsilikat, das als Zeolith Y bezeichnet wird, wurde während einer Stunde bei 5380C ("iQ^O3F) kaleiniert,mit Wasser gewaschen, getrocknet und weitere drei Stunden bei 5380C (1000°F) erneut kalziniert, ao dass sich eine Zusammensetzung von folgender Analyse ergabt
Chemische Analyse, Oew.^.t
Xa 11,2
SlO2 62,8
Al2O3 20,1
SiO2Al2O3, Mol-Verhältnis 5,33 Beispiel 2
43 Gram» des in Beispiel 1 verwendeten Aluminiumeilikats wurden alt 17,6 Gramm trockenes Aamoniumchlorld vermischt und in eine» Gedeckten Schmeletiegel gebracht. Der Schmelztiegel wurde in einen Muffelofen» der auf 5380O (100O0F) vorerhitzt war, während einer Stund« gesstnt, worauf er entnommen wurde, der Inhalt alt Wasser vermischt, filtriert, und erneut Bit Wasser vermischt wurde bis das ablaufende Wasser praktisch chi or frei «rar· Das erhaltene Produkt wurde anschliessend während drei Stunden bsi 5580C (10000F) kalziniert,und eine, einem Baeenaustausch unterzogene Masse wurde erhalten» die die gewünschten Kationen enthielt, und ein grösseres Ausmaee der Kristallin!tit ale
BAD ORIGINAL 909826/1276
beim Vergleichawrsuch nach Beispiel 1 aufwies. Wenn z.B. uem Produkt nach Beispiel 1 willkürlich ein &ristallinitätaindex von 100 *f> zugeteilt wird, hat das nach diesem Beispiel hergestellt« Aluminiumsilikat einen Kristallinitäteindex von 143 5*, d.h. es ist 43 # kristalliner al· das Produkt nach Beispiel 1.
Chemische Analyse Gew.Jb
Ha O5, Mol-Verhältnis 8,5
SiO2 3 68,7
Al2O3 19,9
SiO2Ai2 5,75
Beispiel
1660 Gramm des als Zeolith Ϊ verwendeten Alumlniuaailikate nach Beispiel 1 wuruen mit 289 Gramm Ammonium-Chlorid und 15,2 Gramm eine· seltenen· fcrdmetall^ohlorid-Hexahydratevermischt, drei Stunden bei 6490C (12000F) kalziniert und mit *asser gewanchen, bis aer Ablauf praktisch frei von Öhloridionen war, bei 1210C (250 ?) getrocknet und dann erneut während drei Stunden bei 538°C (1000°?) kalBiniert. Das erhaltene Produkt war 22 1> kristalliner als der Vergleichsvereuch nach Beispiel 1« d.h. es hatte einen Kristallin!täteindex von 122.
Chemisch· Analyse, Gew.-Jt: 7,2
Ha 66,0
SiO2 19,7
Al2O5 1,24
Re2O5
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la ausgetauscht 38
selten» Erdaetalle ausgetauscht 8
2Al2O3 ,Hol- Verhältnis 5,7
(Re = seltene Erdmetalle)
BoIbpIoI 4
Das Verftihren nach Beispiel 3 wurde wiederholt, Jeioch 274 Oraiui Aasoniusehlorid und 331 **raam des seltenen-Erdaetails'chiorid-Hexahjdrats angewandt· Die ehenisohe Analyse 4er erhaltenen Masse war folgendeι
Cheaieehe Analyse
Ia 7,0
SlO2 66,8
^20S 19,9
Be2°3 2,29
KristallinitKtslndsz 113 Jt Ia ausgetausoht 41 Jt seltene *rden .auegetauseht 10 O9 Hol-Yerhaltnle 5,78
Beisplsl S
68 Grama des als Zeoilth T beseiehneten eynthetlBchen Alualnlttulllkats und 27,2 Grase eines seitenen-lrdMtalldhlorld-Hexabydrate wurden in der Kugelaflhle während Stunden rereehlen und ansehllessend in eine» kleinen bedeckten Becherglas während 3 Stunden bei 5380C (100O0F) kalsiniert· Das erhalten« Produkt wurde 5 x alt einer wässrigen iöeung ron ^waonluaohlorid sit 5 Oew.-Jt bei
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■■l|l;"'' !I JiiPHi! ■■■■■; ■■ ';ym
Raumtemperatur behandelt, wobei jeder Kontakt 5 Minuten dauerte· Da· ^luminiumeilikat wurde dann chlorfrei gewaschen, bei 1210C (2500F) getrocknet und während 3 Stunden bei 5380C (100O0F) erneut kalziniert, wobei eine Masse Bit guter Strukturstabilität und einen hohen Ausmass der Kristallinitat erhalten wurd·.
Beispiel 6
205 Gramm des als Zeolith T bezeichneten kristallinen Aluminiumsilikats wurden mit 91 Granat eines seltenen-Erdmetall^chlorid-Hexahydrats rernischt und auf der Kugelmühle 48 Stunden vermählen, worauf da· Gemisch in ein bedeckte· Beohergla· gebracht wurd· und während Tier Tagen bei 3160C (6000F) gehalten wurde· Das Produkt wurde dann mit 3»3 Liter einer Lösung Ton Amaoniumohlorid τοη 5 Gew.-Jt bei Raumtemperatur unterworfen. Das behandelt· Aluminiumsilikat wurd· anechlieseend praktisch chlorfrei gewaschen, getrocknet und während drei Stunden bei 5380C in einem bedeckten Beohergla· kalziniert. Das erhalten« Produkt enthielt 2,4 Gew.-* latrium, 13,0 Gew.-* Be2O3 und hatte ein erheblich hohe· Ausmass an Kristallinitat.
107 Gramm des als latriumxeolith Y bezeichneten kristallinen Aluminiumsilikats wurden mit 21,3 Gramm Ammoniumchlorid und 6,5 Gramm eines seltenen-Erdmetallßhlorid-Hexahydrat· in trockenem Zustand vermisoht und in der Kugelmühle während 48 Stunden vermählen, worauf das Gemisch in einem bedeckten Becherfla· während 4 Tagen bei 3160C (6000F) kailiniert wurd·. Die Ha··· vura·
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anechliesseisd nit 1„65 Liter einer wässrigen Lösung von "ouBoniusiehlorld von 5 ü»w*«$ bei Raumtemperatur vermiachfc, chlorfrei gewaschen; bei 1210C getrocknet und erneut während 3 Stunden bei 5380C (10000F) iii einem bedeckten Beeherglae kalziniert und dabei ein Aluminlumsillkat mit einen äuosertt honen Austsaes der Krietalllnität erhalten·
In den Beispielen 8 und 9 let die Auefuhrungeform ier Erfindung belegt, wonach de-r Kationenaustausch bein trockenen Basensustauseh erfolgt und nicht bei« laseaustausoh während dee ansehlieelenden Auewasohene der Kationen, die ausgetauscht wurden«
Beispiel 8
21 ^rasoi des als Seolith Ϊ beieeiohneten synthetiaohen kristallinen ^luainiumeillkate wurden gründlich «it 6 i>ramm eines
venlecht und in eisea auf 5380C (lOöO^f) vorerhitxten Muffelofen gebracht und bei $38°δ (1000°?) wahrend 3 Stunden g«halt«ii» Da· Geeleoh wurde *u eiaee Pulver gebrochen. 3 Oraa» des Pulvers wurden eit 30 el deetillierte· Wasser wahrend swel Miauten feritaiecht» filtriert und das ^erfahren wiederholt» bis kein Chlorid i* ^iltrat mehr festgestellt wurde.
Die ^iItrat« wurden auf seltene £rdaetalXlon*n untersucht» indem 25 al filtrat mit 25 ml dsr Xflmnol" Orange-Vereuchelöaung vermischt wurden« Duron dltee Lösung wurden 1 mg seltene Erden festgestelltι e* wurden Jedoch iceine seltenen Erden gefunden« Dndurch wird bestätigt, daas kein· löslichen seltene» %dmetalX« vor-
. BAD ORIGINAL
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lagen, um einen Naesaustausch während der Waschstufe zu ergeben und dass der gesamte Austausch während des Kalzinierens erfolgte.
Ein Teil dee vorstehenden gewaschenen i'ilterkuchens wurde zum Aittivitätsvereuch nach Beispiel 10 verwendet.
■Beispiel f
Bei delsem Beispiel wurden 21 örazmn des gleichen in Beispiel 8 angewandten kristallinen Aluminiumsilikata in dem gleichen Muffelofen während 3 Stunden bei 5380ST (1QOO0F) kaliiniert« So wurden 6 Gramm der gleichen seltenen-ErdmetallxOhloride getrennt im gleichen Ofen während drei Stunden bei 5380C (IQOO0U1) kalziniert. Pas kalzinierte Aluminiumsilikat und die seltenen ErdmetalJU-chloride wurden gründlich vermischt und zur einem Pulver aufgearbeitet.
3 Öramm dieses Gemisches wurden mit Wasser in der gleichen Weise wie das Pulver nach Beispiel 8 gewaschen«
Bsispiel 10
Die Crackaktlvltät der Pulver nach Beispiel β und wurde nach dem Stoseverfahren bestimmt, wobei eine bestimmte Menge n-Hexadeoan in einem durch eine Kolonne von 4670C (8720F) strömenden Heliumstroia eingeiüet wurde, worin die Pulver jeweils eier Beispiele 8 und 9 getrennt enthalten waren, £±e Mengen an gecrackten und nicht gecraokten Produkten wurden als Chromatograome des ab~ flieasenden Stromeβ bestimmt.
BAD ORIGiNAU 90 98 26/ 127 6
Das Pulver nach Beispiel 8 ergab eine Umwandlung des n-Hejcadtcans von 34-»7 Gew.-£».und das Pulver nach Beispiel 9 ergab eine beträchtlich niedrigere Umwandlung, nämlich von 19»$ Gew.-ji.
Der Unterschied der Umwandlung 1st der Tateach© ssuzuschreiban, dass mit dem Pulver von Beispiel 9 kein Basenaustausch stattfand und beim Pulver nach Beispiel θ ein derartiger Auet&uech stattfand. Ee ergibt sich daraus, dass die Behandlung von Metallsalze und Aluminiumsilikat bei erhöhten Temperaturen wirksame Katalysatoren ergibt.
BAD OR(GINAL 9 0 9 8 2 6/1270

Claims (1)

1806265
Patentansprüche
1· Verfahren zum Basenaustausch τοη kristallinen Aluminiuaailikaten, dadurch gekennzeichnet, dass ein kristallines Aluminiumsilikat praktisch in Abwesenheit von flüssigem Wasser mit Ammoniumsalzen oder Metallaalsen dder Gemlsohen hiervon bei erhöhten Temperaturen während des £um Baaenauetausch auereichenden Zeiträume in Berührung gebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daas ein Zeitraum τοη mindestens 5 Minuten und eine Temperatur von mindestens 930C (20O0F) angewandt werden·
3· Verfahren nach Anapruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das SaIs während des Austauscheβ fest verbleibt.
4. Verfahren nach Anspruch 1-31dadurch gekennselohnet, das« da« dem Baaenaustauech unterworfen! Aluminiumeilikat weiterhin alt einer wässrigen Salzlösung in Berührung gebracht wird.
5* ^erfahren nach Anspruch 1-4, dadurch gekennselehnet, dass ein Alualniuaelllkat alt eine« gröBeeren Verhältnie τοη Silisiua su Aiualnlua als 1,8 angewandt wird·
6· Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Aluainiumeilikat ein Zeolith Y angewandt wird*
7* Verfahren naoh Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass das ^luainiumsilikat anschlieseend in einer
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<*· 16 —
porösen Matrix diapergiert wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Baaenaustauech unterworfene Aluminiumsilikat weiterhin mit rfasser in Berührung gebracht wird.
9« Kohlenwaaeeretoffumwandlungskatalysator^ gekennzeichnet durch einen Geholt an nach' Anspruch 1-8 einem Basenauetausch unterworfenen kristallinen ^luminiunsilikaten.
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DE19681808265 1967-11-14 1968-11-11 Verfahren zum Basenaustausch von kristallinen Aluminiumsilikaten und Kohlenwasserstoffumandlungskatalysatoren Pending DE1808265A1 (de)

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Also Published As

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