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DE1808128U - Vorrichtung zum grenzpfluegen, insbesondere fuer beetpfluege. - Google Patents

Vorrichtung zum grenzpfluegen, insbesondere fuer beetpfluege.

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Publication number
DE1808128U
DE1808128U DE1958H0029622 DEH0029622U DE1808128U DE 1808128 U DE1808128 U DE 1808128U DE 1958H0029622 DE1958H0029622 DE 1958H0029622 DE H0029622 U DEH0029622 U DE H0029622U DE 1808128 U DE1808128 U DE 1808128U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
plow
trolley
tractor
border
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958H0029622
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM HELWIG FA
Original Assignee
WILHELM HELWIG FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM HELWIG FA filed Critical WILHELM HELWIG FA
Priority to DE1958H0029622 priority Critical patent/DE1808128U/de
Publication of DE1808128U publication Critical patent/DE1808128U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Soil Working Implements (AREA)

Description

,.*, P.A.055 726*25.1.60 ■)
raianfanwalt J.
(I7o) Heidelberg
Keplersfroßs 54 · Telefon 2SJSI Wilhelm Helwig K.-Gr.
Maschinenfabrik und Eisengießerei Laubach (Oberhessen)
Vorrichtung zum Grenzpflügen, insbesondere für Beetpflüge
Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Grenzpflügen, insbesondere für Beetpflüge, bei der der Pflug quer zur fahrtrichtung verstellbar angeordnet ist.
Mit der Neuerung wird bezweckt, in beiden Arbeitsstellungen, sowohl beim" normalen Pflügen als auch beim G-renzpflügen, eine leichte und bequeme Einstellung der Arbeitsbreite vom Schleppersitz aus, ferner auch das Umstellen von der Normalpflugstellung in die G-renzpflugstellung bequemer und leichter vornehmen zu können.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art muß der Grindel mit seinen Pflugkörpern von der quer zur Fahrtrichtung liegenden Schiene abgenommen und mit seinem vollen Gewicht auf die andere Seite gebracht werden, wenn der Pflug aus der ITormalpflugstellung zum Grenzpflügen eingesetzt werden soll. Dies ist sehr umständlich und schwierig und von einer Person kaum durchzuführen. Des weiteren kann bei den bekannten Vorrichtungen zum Grenzpflügen die Arbeitsbreite weder in der liormalpflugstellung noch in der auch nur auf einer Seite einstellbaren Stellung zum G-renzpflügen vom Schleppersitz aus eingestellt werden. Auch dazu muß der Fahrer jeweils absteigen und den Pflug mit seinem vollen Gewicht verhängen, was er kaum allein machen kann.
Die bestehenden Schwierigkeiten werden nach der Feuerung durch eine quer zur Fahrtrichtung liegende, über die Schlepperbreite nach beiden Seiten hinaus gehende Schiene, auf deren einen Seite der Tragbock für die Lenker eines Dreipunktgestänges angeordnet ist, und auf der dem Tragbock gegenüberliegend ein in der Längsrichtung der Schiene stufenlos nach beiden Seiten über die' Schlepperbreite hinaus frei verschiebbares und feststellbares, vom Schleppersitz aus bedienbares, als selbständiger Rollwagen
ausgebildetes Gleitstück angebracht ist, sn dem der Pflug mit seinem Grindel horizontal schwenkbar und feststellbar "befestigt ist, beseitigt. Ferner hat die Schiene zweckmäßig das Profil eines Vierkants, das mit einer Diagonalen horizontal angeordnet ist, wobei die Rollen des Rollwagens an den Ecken des Vierkants abrollen. Der Rollwagen kann ferner mit einer Einrichtung zum Peineinstellen in der Horizontalen verbunden sein.Diese Einrichtung wiederum besteht zweckmäßig aus einer opindelführung, deren Halterung an der Profilschiene losbar und seitlich verstellbar angebracht ist. In der Halterung der opindelführung ist zweckmäßig auch deren vom Schleppersitz aus bedienbares Getriebe angeordnet. Schließlich kann ein etwa vorhandenes höhenverstellbares Stützrad in der Mitte der Profilschiene seitlich unverschiebbar gelagert sein.
Bei dem Grenzlandpflug nach der !Feuerung hat man es nicht mehr mit einem herkömmlichen Beetpflug zu tun, der durch eine spezielle Zusatzeinrichtung zum Grenzpflügen nach einer Seite umgekoppelt werden muß, sondern es handelt sich hierbei um einen ausgesprochenen Grenzlandbeetpflug, der von vornherein so gebaut ist, daß er in bekannter Weise an die Dreipunkt-Kupplung eines Traktors angebaut werden kann. Dabei kann dieser Pflug sowohl zum Pflügen in der normalen Pflugstellung mit linken oder rechten Pflugrahmen als auch zum Grenzpflügen auf der linken oder rechten Seite des' Traktors mit linken oder rechten Pflugrahmen sowie in jeder gewünschten Zwischenstellung verwendet werden. Alle diese Zwischenstellungen können stufenlos und bequem vom Sit2 des Traktors aus eingestellt werden. Gleichzeitig ist der jeweilige Pflugrahmen immer horizontal schwenkbar und feststellbar an dem als selbständiger Rollwagen ausgebildeten Gleitstück angebracht .
Bei den bekannten Vorrichtungen handelt es sich demgegenüber immer nur um Teillösungen des hier vorliegenden Problems, nämlich für alle vorkommenden Verhältnisse beim normalen Pflügen und Grenzpflügen sowohl in der Ebene als auch am Hang, ferner gleichzeitig für alle Pfluggrößen eine universale Lösung zu schaffen,
die auch bei einfachem konstruktivem Aufbau eine ebenso einfache und bequeme Handhabung mit sich bringt.
Die Vorteile, die mit der Vorrichtung nach der ffeuerung gegenüber den bekannten Vorrichtungen erreicht werden können, gehen aus dem nachfolgenden Ausführungsbeispiel, in dem auch die Arbeitsweise der Vorrichtung beschrieben ist, hervor.
Abb. 1 ist eine Seitenansicht auf einen Beetpflug mit einer Vorrichtung nach der Neuerung.
Abb. 2 ist eine Draufsicht zu Abb. 1.
An der Profilschiene 1 ist auf der einen Seite, und zwar der schlepperseitigen Seite, die Aiiienkvorrichtung 2 angeordnet, die beispielsweise als Dreipunktkupplung ausgebildet sein kann. Ein etwa vorhandenes hohenverstellbares Stützrad 3 ist mit seinem Schwenkarm 4 um den Zapfen 5 ebenfalls in der Mitte der Profilschiene 1 seitlich unverschiebbar gelagert. Der Anlenkvorrichtung 2 gegenüberliegend ist auf der Profilschiene 1 ein als Rollwagen 6 ausgebildetes Gleitstück in der Längsrichtung der Profilschiene 1 frei verschiebbar und feststellbar angebracht. Die Profilschiene 1 ist als Vierkant ausgebildet mit einer Diagonalen horizontal angeordnet. Dabei sind die Rollen 7 in solcher Weise angeordnet, daß sie an den Ecken der Vierkantschiene 1 abrollen. Die freie Verschiebbarkeit des Rollwagens 6 auf der Profilschiene 1 wird durch eine entsprechende Anordnung der Anlenkvorrichtung 2 erreicht. Ebenso ist das Stützrad 3 mit seinem Schwenkarm 4 so an der Profilschiene 1 gelagert, daß es die freie Verschiebbarkeit des Rollwagens 6 nicht behindert. Der G-rind el 8 mit seinen beiden Pflugkörpern 9 ist an dem Rollwagen 6 um den vertikalen Zapfen 1o in der Horizontalen schwenkbar angebracht. Die beiden Stellschrauben 11 ermöglichen es dabei, die Lage des Grindels 8 mit den Pflugkörpern 9 in der Horizontalen zum Rollwagen 6 festzustellen. Auf dem grindelseitigen Ende des Rollwagens 6 sind mehrere Bohrungen zum Aufnehmen des Drehzapfens 1o vorgesehen, wodurch es möglich ist, den Grindel 8 mit seinen Pflugkörpern 9 notfalls noch seitlich zum Rollwagen 6 zu versetzen. Der Rollwagen 6 ist mit einer Einrichtung zum Peineinstellen in
der Horizontalen verbunden, die im i^alle des dargestellten Ausführungsbeispieles aus einer Spindelführung 12 besteht, deren Halterung 13 an der Profilschiene 1 lösbar und seitlich verstellbar angebracht ist. In der Halterung 13 ist auch das Getriebe 14 für die Spindelführung 12 angebracht. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Spindel 15 vom Schleppersitz aus bedienbar ist. Auch die Spindel 16 für das Stützrad 3 ist so angeordnet, daß das Stützrad 3 ebenfalls vom Schleppersitz aus eingestellt werden kann. Beim normalen Pflügen haben der Rollwagen 6 mit dem Pfluggrindel 8 und den Pflugkörpern 9 gegenüber der Anlenkvorrichtung 2 die in Abk. 2 dargestellte Stellung. Wenn nun die Arbeitsbreite verändert werden soll, dann kann dies mittels der Spindelführung 12 über das Getriebe 14 durch Betätigen der Spindel 15 vom Schleppersitz aus leicht ausgeführt werden. Soll dagegen der Pflug zum Grenzpflügen umgestellt werden, dann wird die Halterung 13 gelöst und der Rollwagen 6 mit der Halterung 13j dem Grindel 8 und den Pflugkörpern 9 auf die gegenüberliegende Seite der Profilschiene 1 verschoben. Danach wird die Halterung 13 in der gewünschten Lage wieder an der Profilschiene 1 festgestellt. Nunmehr kann auch in dieser Lage des Grenzpflügens eine etwa notwendige Arbeitsbreitenversteilung durch Betätigen der Spindel 15 über das Getriebe 14 der Spindelflihrung 12 vom Schleppersitz aus leicht vorgenommen werden.
6 Schutzansprüche

Claims (6)

^ P.A. 055 726*25.1 GO Patentanwalt (17a) Heidelberg Wilhelm Helwig K.-G-. Msrsiraße 54 · Telefon 2S5S Maschinenfabrik und Eisen gießerei Laubach (Oberhessen) Schutzansprüche :
1. Vorrichtung zum Grenzpflügen, insbesondere für Beetpflüge, bei der der Pflug quer zur Fahrtrichtung verstellbar angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine quer zur Fahrtrichtung liegende, über die Schlepperbreite nach beiden Seiten hinaus gehende Schiene (1), auf deren einen Seite der Tragbock (2) für die Lenker eines Dreipunktgestänges angeordnet ist, und auf der dem Tragbock (2) gegenüberliegend ein in der Längsrichtung der Schiene (1) stufenlos nach beiden Seiten über die Schlepperbreite hinaus frei verschiebbares und feststellbares, vom Schleppersitz aus bedienbares, als selbständiger Rollwagen (6) ausgebildetes Gleitstück angebracht ist, an dem der Pflug mit seinem Grindel (8) horizontal schwenkbar und feststellbar befestigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schiene (1) das Profil eines Vierkants hat und mit einer Diagonalen horizontal angeordnet ist, wobei die Rollen (7) des Rollwagens (6) an den Ecken des Vierkantes abrollen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollwagen (6) mit einer an sich bekannten Einrichtung zum- Feineinstellen in der Horizontalen verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Feineinstellen aus einer an sieh bekannten Spindelführung (12) besteht, deren Halterung (13) an der Profilschiene (1) lösbar und seitlich verstellbar angebracht ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Halterung (13) der Spindelführung (12) auch deren vorn Sohleppersitz aus bedienbares Getriebe (14) angeordnet ist,
6 ο Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein etwa vorhandenes höhenverstellbares Stützrad (3) in der litte der Profilschiene (1) seitlich unverschiebbar gelagert ist.
-vf IiVi: α;» iJiiiifh::? £<n*j;r.\r>} >m Sii-.u'r/uwpf.) Is! dl« *«!ete> <?in33»:sW», sie \wk·^ μ Jx vfr*
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DE1958H0029622 1958-10-03 1958-10-03 Vorrichtung zum grenzpfluegen, insbesondere fuer beetpfluege. Expired DE1808128U (de)

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