[go: up one dir, main page]

DE180816C - - Google Patents

Info

Publication number
DE180816C
DE180816C DENDAT180816D DE180816DA DE180816C DE 180816 C DE180816 C DE 180816C DE NDAT180816 D DENDAT180816 D DE NDAT180816D DE 180816D A DE180816D A DE 180816DA DE 180816 C DE180816 C DE 180816C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressed air
stroke
valve
linkage
inlet valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT180816D
Other languages
English (en)
Publication of DE180816C publication Critical patent/DE180816C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N9/00Starting of engines by supplying auxiliary pressure fluid to their working chambers
    • F02N9/04Starting of engines by supplying auxiliary pressure fluid to their working chambers the pressure fluid being generated otherwise, e.g. by compressing air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
mittels Druckluft.
Anlaßvorrichtungen für Explosionskraftmaschinen, bei denen die erste Bewegung der Maschine dadurch eingeleitet wird, daß mittels verdichteter Luft die einzelnen Zylinder in Tätigkeit gesetzt werden, bis der normale Gang der Maschine hergestellt ist, sind bereits bekannt. Es geschah dies bisher dadurch, daß zugleich mit der öffnung des Druckluft ventiles eine Reihe von auf der Steuerwelle verschiebbar sitzenden unrunden Scheiben in achsialer Richtung verschoben wurde, "die nach der Erreichung des normalen Ganges der Maschine wieder zurückgeschoben werden mußten, oder man wandte eine komplizierte Umsteuerung sowie eine Reihe von mit verschieden großen Nocken versehenen Scheiben an, die, je nach Verwendung der Maschine als Druckluft- oder Explosionskraftmaschine, die mit den Zylindern in Verbindung stehenden Hebel in Bewegung setzten oder an ihnen vorbeigingen.
Die Erfindung besteht nun in einer Vorrichtung, mittels deren eine Viertaktexplosionskraftmaschine beim Anlassen in eine Zweitaktdruckluftmaschine verwandelt wird, wobei der Druckluftzulaß durch einen zylindrischen Drehschieber gesteuert wird. Unter Ersparung besonderer Umsteuernocken wirkt dann das Einlaßventil als Auslaßventil während desjenigen Taktes der Maschine, welcher bei normalem Viertaktbetriebe dem Verdichtungshubtakte entspricht, während beim übernächsten Takte, welcher dem Auspuff takte des Viertaktbetriebes entspricht, das wirkliche Auspuffventil den Auslaß der verbrauchten Druckluft vermittelt.
Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt, auf welcher
Fig. ι einen Schnitt durch das Einlaßventilgehäuse eines Maschinenzylinders veranschaulicht, während
Fig. 2 schematisch einen der Zylinder, mit Kolben nebst der angetriebenen Kurbel darstellt. . ·
Fig. 3 zeigt in einer allgemeinen Übersicht eine vierzylindrige Explosionskraftmaschine mit der neuen Vorrichtung.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch einen zu der Anlaßvorrichtung gehörenden Drehschieber.
Fig. 5 veranschaulicht einen Schnitt einer Einzelheit.
Wie aus der Fig. 1 hervorgeht, ist im Anschluß an den Zylinderraum α bezw. in der Nähe des Einlaßventiles b jedes Zylinders ein kleines, durch Federdruck d regelbares Ventil c eingebaut, welches durch eine Leitung e mit einer entsprechenden Öffnung / des. Drehschiebergehäuses h verbunden ist.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, besitzt das Drehschiebergehäuse h vier Öffnungen//. . . , die mit vier Paar gegeneinander versetzten
Schlitzen f1 im eigentlichen Drehschieber g korrespondieren.
Der Innenraum des Drehschiebers steht mit einer Rohrleitung i in Verbindung, welche durch ein vom Führersitz aus zu beeinflussendes -Ventil k unterbrochen bezw. wieder hergestellt werden kann..
Die Leitung i führt zu einem Druckluftbehälter I (Fig. 3), welcher an irgend einer geeigneten Stelle am Wagen untergebracht sein kann. Der Rundschieber g ebenso wie eine zur Speisung des Luftbeh'älters I dienende Luftpumpe,.»« werden mittels Zahnräderübersetzung η, η (Fig. 1) von der Steuerwelle s aus mit der gleichen Umdrehungszahl angetrieben.
Mit dem Hebelwerk 0 und dem Gestänge p zur Bewegung des Ventiles k ist ein weiterer Hebel q und ein Gestänge r derart verbunden, daß eine relative Verdrehung der Einlaß ventilnockenwelle s bezw. der Nocken t zweckentsprechend bewirkt werden kann. Eine Vorrichtung, dieses zu bewirken, ist in Fig. 5 im Schnitt veranschaulicht. Danach ist das Ende der Stange r mit einer ein steiles Schraubengewinde tragenden Hülse χ verbunden, auf welcher die längere Nabe des Antriebrades y der Welle s sitzt. Diese Nabe ist durch in eine Nut derselben eingreifende Anschläge ζ an einer Längsverschiebung gehindert. Die Hülse ihrerseits ist in der Gewindenäbe längsverschiebbar, aber infolge Anordnung von Nut und Feder undrehbar mit der Welle s der Einlaßnocken t verbunden. Verschiebt man nun die Stange r in der Pfeilrichtung, so muß dieselbe samt der Hülse χ zugleich eine Drehung relativ zum Rade y ausführen, welche sich ersichtlicherweise auf die Einlaßventilnockenwelle s überträgt. Die Nocken auf derselben wirken durch Röllchen u auf das Einlaßventil b mittels einer unten in ein Führungsstück ν endigenden Stange ein.
Behufs Erläuterung der Wirkungsweise dieser Vorrichtung werde zunächst angenommen, daß die Luftpumpe m infolge Verbindung mit irgend einem bewegten Teile der Maschine den Behälter I mit Druckluft von ungefähr 8 bis 9 Atmosphären gefüllt habe.
Soll nun die Maschine angelassen werden, so öffnet der Führer von seinem Platze aus mittels des Gestänges p und des Hebels 0 (Fig. 3) das Ventil k. Es tritt dann Druckluft in den Innenraum des Rundschiebers und von hier aus durch je zwei der Schlitze/1 in die zugehörigen Rohrleitungen e (Fig. 1 und 4), um nach den Ventilen c und von da in die Zylinder α zu gelangen; dies werden immer diejenigen Zylinder sein, welche sich im ersten und im dritten Takte befinden. Da im ersten Takte das Einlaßventil bei normalem Betriebe offen, sein würde, so würde die einströmende Druckluft also durch dieses offene Ventil sogleich wieder entweichen. Um dieses zu vermeiden, muß gleichzeitig mit dem Gestänge und Hebel p, 0 (Fig. 3) ein weiteres Gestänge q, r die- Einlaßnockenwelle s so weit verdrehen, daß das Einlaßventil erst während des zweiten Taktes geöffnet wird.
Sind die Kurbeln für die Zylinder a1 und a4 um 180 ° gegen die Kurbeln von «2 und «3 versetzt und erfolgen im Viertaktbetriebe die Explosionen der Reihe nach in den Zylindern α1, α2, α4, α3, so ist ersichtlich, daß, wenn zuerst die Zylinder a1 und α4 mit Druckluft gespeist werden, alsdann, zufolge geeigneter Anordnung der Öffnungen im Rundschieber g, im nächsten Hube die Öffnung der Druckluftleitung nach den Zylindern a1 und «3 erfolgt usw. Die Folge ist, daß den Kolben durch die' unter hoher Pressung stehende Luft ein kräftiger Antrieb erteilt wird, welcher das sofortige Anspringen der Maschine herbeiführt. Ist diese so in Gang gekommen, so hat der Führer das erwähnte Gestänge einfach wieder zurückzubewegen, damit einerseits die Druckluft abgesperrt und andererseits die Nockenwelle in ihre Normalstellung zurückgebracht wird.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspeucii:
    Vorrichtung zum Anlassen von mehrzylindrigen Explosionskraftmaschinen mittels Druckluft, dadurch gekennzeichnet, daß das das Drucklufteinlaßventil (k) öffnende Gestänge (0, p) gleichzeitig die Steuerwelle (s), welche nur die die Einlaßventile (b) steuernden Nocken (t) trägt, so verdreht, daß das Einlaßventil (b) während des beim Viertaktbetriebe dem Verdichtungshube entsprechenden Taktes als Auslaßventil wirkt, während beim übernächsten, dem normalen vierten Takte entsprechenden Takte das Auspuffventil den Auslaß der verbrauchten Druckluft vermittelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT180816D Active DE180816C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE180816C true DE180816C (de)

Family

ID=445047

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT180816D Active DE180816C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE180816C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE180816C (de)
DE2633756A1 (de) Umlauf-motor
DE3204841A1 (de) Hubkolben-brennkraftmaschine mit einer vorrichtung zur winkelverstellung der nockenwellen relativ zueinander
DE158014C (de)
DE167413C (de)
DE3831878C2 (de) Brennkraftmaschine mit Kurvenmechanik
DE389196C (de) Regelungsvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE102011121587B4 (de) Ventilgesteuerter Dampfexpander
DE3043352A1 (de) Brennkraftmaschine mit schraegen wellen und spaetzuendung
DE302425C (de)
DE245040C (de)
DE157097C (de)
DE144314C (de)
DE169695C (de)
DE86176C (de)
DE452247C (de) Einrichtung zum Vermindern der Kompression beim Andrehen von Brennkraftmaschinen mit Rohrschiebern und unmittelbarer Brennstoffeinspritzung
DE265233C (de)
DE83602C (de)
DE251984C (de)
DE340205C (de) Steuerung fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE1025750B (de) Hydraulische Wurstabteil- und -fuellmaschine
DE28176C (de) Neuerung an Gasmotoren
DE118006C (de)
DE569888C (de) Anlass- und Umsteuerung fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen
DE263245C (de)