DE1808032U - Decke. - Google Patents
Decke.Info
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- DE1808032U DE1808032U DE1960W0023371 DEW0023371U DE1808032U DE 1808032 U DE1808032 U DE 1808032U DE 1960W0023371 DE1960W0023371 DE 1960W0023371 DE W0023371 U DEW0023371 U DE W0023371U DE 1808032 U DE1808032 U DE 1808032U
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Landscapes
- Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
Description
RA. 010 814*-?. 1.60
Richard Hempel @ Schussenried-Württ., den .Ij j«.-
Patentanwalt Bere„gerstraße 12 · Fernruf 250
Alfons Walz Bad Waldsee/türtt*
D e c k e *
Die Erfindung betrifft eine Decke, die insbesondere während des Schlafes in der gewünschten Lage verbleiben
soll, bei Kindern allgemein das Wegstrampeln der Decke ver= hindern soll*. Sie ist in erster Linie für Kleinkinder be=
stimmt, aber vielfach auch für Erwachsene nützlich» z,B#
in Krankheitsfällen, bei Luftliegekuren usw# Es handelt
sich -um eine Decke, bei welcher bekanntermaßen am Rand zu ihrer Befestigung an der Bettmatratze oder am Bettgestell
Bänder angeordnet sind und sich außerdem unterseitig bei einem Endteil der Längsmitte eine Anschnallanordnung bef in=
det, so daß der Benutzer der Decke diese am Körper festge= legt hat* Die bekannten Decken solcher Art weisen zum An=
schnallen eine Gurt anordnung auf* Gurte lassen sich leicht abstreifen* Infolgedessen kommt es häufig vor, daß Kinder,
insbesondere Kleinkinder, sich aus diesen Decken heraus= strampeln* Bei Gurten besteht auch die Gefahr der Selbst=
strangulierung der Kleinkinder«
« 2
Diesem Übelstand wird durch die Erfindung begegnet»
Die erfindungsgemäße Decke ist dadurch gekennzeichnet?
daß zum Festhalten der Decke am Körper des Benutzers ein vorderseitig mit der Decke verbundenes oder verbindbares
vom Benutzer anzulegendes Leibchen oder sonstiges Oberkör= perbekleidungsstück vorgesehen ist»
Eine derart alge Anordnung läßt ein Abstreifen von HaI=
terungsteilen für die Decke vom Körper des Benutzers der Decke nicht zu«. Kleinkindern ist ein Wegstrampeln oder JJn=
terstrampeln der Decke sowie ein Aufstehen ohne Lösen der Anschnallanordnung nicht mehr möglich* Andererseits gestat=
tet die Decke dem Benutzer in gewissen Grenzen seitliche Bewegung, Ein strampelndes Kind ist nicht mehr in Gefahr·r
sich in Gurten zu verfangen oder zu verwickeln* Allgemein kann sich der Benutzer bequem nach einer Seite legen, trotz==
dem die Decke festgelegt ist· Die bei Gurten vorhandene Beengung ist geschwunden* Es ist auch verhindert, daß das
Kleinkind auf das Gesicht zu liegen kommen kann» Ferner wird das Kleinkind gleichzeitig durch das Leibchen, Jäckchen» den
Schlafanzug usw» warm gehalten· Es erleidet auch keine Druck* stellen und Schädigungen, wie sie häufig durch Gurte verur=
sacht werden*
Der Erfindung gemäß können an der Decke wenigstens ein in Querrichtung verlaufendes Band und quer dazu wenigstens
ein Band an dem vom Benutzer zu tragenden Leibchen od^dgl»
gegenseitig durchziehbar angeordnet sein·
Zweökmäßigerweise sind an der Deckenunterseite mehrere t
ζ »Β«, vier oder fünf, Bänder parallel liegend angeordnet, so
daß die Decke je nach Bedarf oder Wunsch mehr oder weniger
hoch zum Hals des Benutzers an dessen Körper festgeschnallt
werden kann» Diese Deckenbänder können mit einem Ende fest und mit ihrem anderen Ende lösbar an der Deckenunterseite
angeordnet sein» In diesem Falle können die Bänder am Leib= chen, einer Jacke od*dgl* beidends fest angeordnet» z*B«,
festgenäht, sein« Is werden dann die Bänder der Decke durch
die Bänder des Leibchens hindurchgezogen, soweit sie zum Festschnallen in Benutzung genommen werden und dann die
gelösten und durchgezogenen Bandenden wieder befestigt♦
Statt dessen können die Bänder an der Decke unlösbar angeordnet und das Band bzw* die Bänder am Leibchen od«dgl»
mit einem Ende oder in der Mitte unlösbar, im übrigen aber lösbar befestigt sein, so daß diese Bänder sich durch die
Deckenbänder ziehen und dann festlegen lassen»
Wenn mehrere Deckenbänder nebeneinander vorhanden sind, kann das Band bzw· können die Bänder am Leibchen od*
dgl· entsprechend den Zwischenräumen bei den Deckenbändern Zwischenbefestigungen aufweisen* Dadurch ist im Bereich
der Befestigungsanordnung eine stets glatte Lage am Körper des Benutzers gewährleistet und auch die gewählte Höher«
oder Tieferlage der Decke in bezug auf den Körper des Be= nutzere gesichert*
Eine andere Ausführungsform der Verbindung von Decke
und Leibchen oder Jacke usw», die Gegenstand der Erfindung ist, besteht darin, daß an der Deckenunterseite Bänder sich
kreuzend angeordnet sind und an der Vorderseitenmitte des
Leibchens od#dgl* ein Band vorgesehen ist, welches die
Deckenbänder untergreift bzw* zu untergreifen vermag*
An den Längsendteilen der Decke können, zweckmäßig
in der Längsseitennähe» oberseitig vom Rand entfernt In=
achnallstreifen vorhanden sein, denen verstellbare Anschnalle
gurte zugeordnet sind* Durch diese Anordnung läßt sich die Decke "bequem und schnell auch in der Längsrichtung an der
Matratze oder dem Bettgestell festschnallen und ist dabei auch ein Zurückschlagen unter die Piiße oder die Schultern
des Benutzers möglich· Die Verwendung von verstellbaren An= schnallgurten vermittelt der Decke einen größeren Yerwen=
dungsbereich· Die verstellbaren Anschnallgurte lassen eine Befestigung zu weiter entfernten Befestigungsstellen zu*
Sie lassen sich auch an die Bänder oder entsprechende An= schnallstreifen an den Deckenlängsseiten ansetzen· Sie er=
möglichen eine Befestigung der Decke auch an einer Couch, einem Stuhl usw#
Bei der Decke können die Seitenbänder gleichfalls vom Rand entfernt an der Deckenoberseite befestigt sein, so daß
der Benutzer die befestigte Decke auch seitlich unter sich schlagen kann»
Die Decke kann ferner an ihrem Rand oder oberseitig in
Randnähe Ösen aufweisen, so daß sich beispielsweise in kai=
teren Jahreszeiten eine aufgelegte Zweitdecke festschnüren oder festschnallen läßt» Es besteht auch die Möglichkeit,
in die Decke, die in der Art eines Plumeaubezüges gearbeitet
sein kann, eine sogenannte Reformleibdecke, Wolldecke oder Federdecke einzuziehen» Die Ösen können aus Stoff bestehen
und aufgenäht sein. Sie können auch aus Metall bestehen .und
beispielsweise am Rand eingeschlagen sein» Zweckmäßigerweise
«. 5 ■·
sind die Ösen, wenigstens an den Deckenlängsseiten vorhanden»
Wenn sich die Ösen vom Rand entfernt angebracht befinden,
kann der Benutzer auch in diesem Pail den Deckenrand unter sich schlagen, obwohl eine Zweitdecke oder ein Oberbett sich
auf der Decke befestigt befindet·
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungs=
formen der erfindungsgemäßen Decke dargestellt»
Fig* 1 zeigt die Unterseite einer Decke, Fig» 2 ein zugeordnetes Leibchen in Vorderansicht,
I1 ig· 3 die Decke am Leibchen befestigt, und zwar nur
das Teil mit der Befestigungsanordnung } in
Draufsicht,
Fig» 4 ein Deckenteil wie in Fig# 3 mit einer Be=
festigungsanordnung anderer Ausführungsform»
Gemäß Fig· 1 sind an der Unterseite der Decke 1 mit Seitenbändern 2 und Ausschnitt 12 im Mittelteil in der Aus=
schnittnähe querliegend und parallel zueinander mehrere Bän= der 4 angeordnet« Diese Bänder sind mit ihrem einen Ende 13
festgenäht und tragen an ihrem anderen Ende DruckknopfÖsen
14, welche sich auf entsprechende Druckknöpfe aufdrücken lassen, die an einem an der Decke festgenähten Band 15 be=
festigt sind* Anstelle der Druckknopfanordnung kann auch
eine Knöpfanordnung vorgesehen sein*
Die Seitenbänder 2 können auch, wie als Anordnung 3 gezeigt, vom Rand entfernt an der Deckenoberseite vorgesehen
sein»
An der Deckenoberseite befinden sich als besondere Ausfuhrungsform Ösen 11 vom Rand entfernt befestigt, außer*
dem an den Längsendteilen Anschnallstreifen 9, welchen ver= stellbare Anschnallgurte 10 zugeordnet sind#
Claims (1)
- _6_ PA 010 814-7.1.60Gemäß Fig» 2 ist ein Leibchen 6 mit Verschluß am Vor= derteil mit zu den Deckenbändern 4 quergerichtet angeordne= ten Bändern 5 versehen» Die Enden 7 der Bänder 5 sind fest= genäht und weisen außerdem Zwischenbefestigungen 8 auf, so daß jeweils eine Durchzugöse für ein einzelnes Deckenband 4 vorhanden ist»Gemäß Pig» 3 befinden sich die zwei oberen Deckenbau= der 4 durch die zwei unteren Abschnitte der Leibchenbänder 5 durchgezogen« Nach Bedarf oder Wunsch kann auch nur ein Deckenband 4 oder können drei Bänder 4 oder sämtliche Decken* bänder 4 bei den Leibchenbändern 5 durchgezogen werden»In der obersten Stellung des Leibchens, Jäckchens usw* zur Decke wird einem Kind das Sitzen im Bett ermöglicht, ohne daß es aber aufstehen kann*Das Leibchen, die Jacke usw· kann auch mit einem Rücken* Verschluß oder Seitenverschluß versehen sein, wenn es vor= gezogen wird, das Leibchen nicht für jeden Benutzungsfall der Decke mit dieser erneut zu verbinden«.Gemäß Pig» 4 sind die Deckenbander 4 sich kreuzend an= geordnet und befinden sich durch ein Leibchenband 5 einge= fangen, welches mit einem Ende am Leibchen festgenäht und mit seinem anderen Ende durch eine Knopf"Knopflochanordnung 16 festknöpfbar ist·Anstelle von Bändern können auch Kordeln vorgesehen sein·Schutzansprüche:1» Decke mit einer Anordnung am Rand zur Be= festigung an der Bettmatratze od#dgl* und einer Anordnung unterseitig bei einem Ends=teil der längsmitte zum !Festhalten am Körfit per des Benutzers, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten am Körper des Benutzers ein vorderseitig mit der Decke (1) verbun= denes oder verbindbares vom Benutzer anzu= legendes Leibchen oder sonstiges Oberkör= perbekleidungsstück vorgesehen ist*2# Decke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich= net, daß an ihr wenigstens ein in Querrieh= tung verlaufendes Band (4) od*dgl# und quer zu diesem wenigstens ein Band (5) od.dgl» an dem Leibchen (6) od.dgl» gegen= seitig durchziehbar angeordnet sind·% Decke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge= kennzeichnet, daß mehrere Bänder (4) pa= rallel liegend mit einem Ende fest und mit ihrem anderen Ende lösbar oder mit beiden Enden fest oder lösbar an der Decke (1) angeordnet sind·4* Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhanden= sein von mehreren nebeneinander angeordne= ten Bändern (4) an der Decke (1) das bzw» die Bänder (5) am Leibchen od*dgl· ent= sprechend den Zwischenräumen bei den Decken= bändern Zwischenbefestigungen (8) aufwei= sen*5· Decke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge= kennzeichnet, daß an der Deckenunterseitedie Bänder (4) sich kreuzend angeordnet sind und an der Vorderseitenmitte des Leibchens (6) od.dgl» ein Band (5) vor= gesehen ist, welches die Deckenbänder untergreift oder zu untergreifen vermag·6· Decke: nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an ihren Längsendteilen in Seitennähe oberseitig vom Rand entfernt Anschnallstreifen (9) vorhanden sind, denen verstellbare An=* schnallgurte (10) zugeordnet sind»7· Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 6f dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten= bänder (2) vom Rand entfernt an der Dek= kenoberseite befestigt sind»8, Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Rand oder oberseitig in Randnähe wenigstens an den Längsseiten Ösen (11) vorhanden sind*Dr. Richard Hempel Patentanwalt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960W0023371 DE1808032U (de) | 1960-01-07 | 1960-01-07 | Decke. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960W0023371 DE1808032U (de) | 1960-01-07 | 1960-01-07 | Decke. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1808032U true DE1808032U (de) | 1960-03-17 |
Family
ID=32920431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1960W0023371 Expired DE1808032U (de) | 1960-01-07 | 1960-01-07 | Decke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1808032U (de) |
-
1960
- 1960-01-07 DE DE1960W0023371 patent/DE1808032U/de not_active Expired
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