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CH430092A - Kinderschutzdeckeneinrichtung - Google Patents

Kinderschutzdeckeneinrichtung

Info

Publication number
CH430092A
CH430092A CH1523764A CH1523764A CH430092A CH 430092 A CH430092 A CH 430092A CH 1523764 A CH1523764 A CH 1523764A CH 1523764 A CH1523764 A CH 1523764A CH 430092 A CH430092 A CH 430092A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
blanket
ceiling
dependent
child
straps
Prior art date
Application number
CH1523764A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernard Ahlschwede Gerd
Original Assignee
Eduard Ahlschwede Ohg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eduard Ahlschwede Ohg filed Critical Eduard Ahlschwede Ohg
Publication of CH430092A publication Critical patent/CH430092A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47DFURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
    • A47D15/00Accessories for children's furniture, e.g. safety belts or baby-bottle holders
    • A47D15/005Restraining devices, e.g. safety belts, contoured cushions or side bumpers
    • A47D15/008Restraining devices, e.g. safety belts, contoured cushions or side bumpers in beds, play-pens or cradles

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pediatric Medicine (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
  • Bedding Items (AREA)

Description


      Kinderschutzdeckeneinrichtung       Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine       Kinderschutzdeckeneinrichtung,    die mit Hilfe von Trä  gern am Oberkörper des Kindes zu befestigen ist. Mit  ihrer     Hilfe    sollen Kleinkinder im Bett vor allen Ge  fahren geschützt werden, denen sie sich in unbeauf  sichtigtem Zustand aussetzen könnten.  



  Das Neue der Erfindung besteht darin, dass die  Decke an der Vorderseite eines Miederteils lösbar be  festigt ist, das auf seiner Rückseite einen damit fest  verbundenen Quergurt trägt, der an dem Kinderbett an  zubringen ist.  



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Er  findung weist der Quergurt einen elastischen Mittelteil  auf. Weiterhin können mit dem Miederteil Träger  bänder fest verbunden sein, die an ihren freien Enden       Knopflochleisten    aufweisen, während der Miederteil  selbst an seinen beiden Vorderkanten mehrere Knopf  reihen besitzt, an welche die Träger mit ihren freien  Enden wahlweise     anknöpfbar    sind. Hierdurch lässt sich  die     Einrichtung    der jeweiligen Grösse des betreffenden  Kindes mühelos anpassen.  



  Die Decke selbst trägt zweckmässig auf der Innen  seite oben in der Mitte     Knopflochleisten,    die an Knopf  reihen des vorn zu schliessenden Miederteils     anknöpfbar     sind.  



  Die Decke besitzt vorzugsweise etwa in der Mitte  in der Längsrichtung einen Reissverschluss, der von  oben nach unten schliessbar ist. Auf diese Weise kann  die Decke und mit dieser auch der Miederteil vorn leicht  geöffnet werden, so dass das Kleinkind leicht aus dem  Bett herausgenommen und umgekehrt durch Schliessen  des Reissverschlusses wiederum leicht unter der Decke  festgehalten werden kann.  



  Nach einer     vorteilhaften    Ausführungsform der Er  findung trägt die Decke ihrerseits seitliche Gurtbänder,  die vorzugsweise etwas oberhalb der Unterkante der  Decke befestigt sind. In der Verlängerung dieser Gurt  bänder können oben weitere elastische Bänder ange  bracht sein. Dabei kann man die     Gurtbänder    mit    Klemmschnallen ausstatten, die die Befestigung eines  Oberbettes am Fussende der Decke ermöglichen.  



  Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen eine  Ausführungsform der Neuerung, und zwar zeigt:       Fig.    1 den Miederteil von der Innenseite,       Fig.    2     denselben    von der Aussenseite.  



       Fig.    3 ist ein Schnitt durch die fertig zusammen  geknöpfte Decke mit dem Miederteil, wobei die der  Befestigung dienenden Teile der Deutlichkeit wegen  vergrössert sind.  



       Fig.    4 zeigt die Decke von oben,       Fig.    5 das gleiche von unten.  



  Der Miederteil besteht aus einem Stoffteil 1, zwei  angesetzten Trägerbändern 2a, 2b und einem Quergurt 3  mit dazugehörigen     Gurtschnallen    4a, 4b. Der Stoffteil,  die Trägerbänder und der Quergurt sind fest miteinander  vernäht.  



  Der Stoffteil 1 besteht vorzugsweise aus einem brei  ten Baumwollstreifen als Aussenseite und einem gleich  grossen Streifen von stark     aufgerauhtem        Baumwollkö-          per,    sogenanntem Baumwollbiber, für die Innenseite.  Beide Teile sind zusammengenäht. An der Aussenseite  des Stoffteiles 1 sind an den beiden Kanten senkrecht  angeordnete Knopfreihen 5a, 5b mit beispielsweise je  drei Knöpfen angenäht.  



  Die Trägerbänder 2 bestehen auf der Aussenseite  vorzugsweise aus gemustertem Baumwollgewebe und  auf der Innenseite aus Baumwollbiber. Sie sind an  der Oberkante des Stoffteiles 1 etwa in der Mitte fest  vernäht. An ihren freien Enden weisen die Träger=  Bänder 2 je eine     Knopflochreihe    6a, 6b auf.  



  An der Aussenseite des Stoffteiles in der Mitte und  etwa mit der Unterkante abschneidend, ist bei 7 der  Quergurt 3     angesteppt.    Dieser besteht vorzugsweise in  seinem Mittelteil aus einem doppelten Gummiband 8,  an das sich die     Gurtbandenden    3a und 3b anschliessen.  Die     Gurtschnallen    4a und 4b sind, wie üblich, ver  stellbar und abnehmbar.  



       Die    Decke selbst besteht aus dem eigentlichen     Dek-          kenteil    9 mit dem eingesetzten Reissverschluss 10 und      den an den Längskanten     angebrachten        Gurten    11, 12,  die mit den     Gurtschnallen    13a, 13b, 14a, 14b ver  sehen sind. An der Innenseite der Decke 9 sind in  der Mitte oben zwei Knopflochstreifen 15a, 15b ange  setzt, die Knopflöcher 22a, 22b aufweisen und als Ver  bundleisten zum Befestigen des Miederteils dienen. Au  sserdem kann auf der Oberseite der Decke ein Täsch  chen 16 vorgesehen sein.  



  Die Decke 9 besteht ebenfalls auf der Oberseite aus  gemustertem Baumwollgewebe und auf der Unterseite  zweckmässig aus Baumwollbiber. Am Kopfende weist die  Decke vorzugsweise einen halbmondförmigen Ausschnitt  17 auf.  



  Von der Mitte dieses     Auschnittes    17 verläuft in  der Längsrichtung der Decke in der Mitte ein Reiss  verschluss 10, der vorzugsweise mit einem Deckstreifen  18 verblendet ist. Der Teilungspunkt des Reissverschlus  ses liegt am Kopfende 17; im geschlossenen Zustand  befindet sich der Teilungsschieber 19 des Reissver  schlusses nahe     am    Fussende der Decke.  



  Die Längsgurte 11, 12, die seitlich unten an der  Decke aasgesteppt sind, sind am Kopfende vorzugsweise  durch Gummibänder 20, 21 über die Deckenlänge  hinaus verlängert. Am Fussende sind die Gurte 11, 12       zweckmässig    etwa 20 cm oberhalb der Unterkante der  Decke bei 11a und 12a aasgesteppt, so dass das unterste  Deckenende frei     beweglich        ist.    Auf den unteren Gurt  verlängerungen können ausser den     Gurtschnallen    13b,  14b jeweils     Klemmschnallen    23, 24 verstellbar und ab  nehmbar aufgeschoben sein, die     zur    Halterung eines       zusätzlichen    Deckbetts dienen     können.     



  Zur Benutzung wird zunächst der     Quergurt    3 mit  dem daran befestigten     Miederteil    1 etwa an der Stelle  des Bettes,     an    der das Kind mit seinem Oberkörper     liegt,     mit     Hilfe    von Haken und Schnallen am Bettgestellt be  festigt. Dann werden die Trägerbänder 2 an den Kanten  5 des     Miederteils    befestigt, und zwar je nach der Grösse  des Kindes auf     die    äussere oder innere Knopfreihe  und     mit    den äusseren oder den     inneren    Knopflöchern.  Mit den gleichen Knöpfen kann nun die Decke 9 mit  Hilfe der Verbindungslaschen 15 an den Miederteil 1  angeknöpft werden.

   Dann werden die vier Längsgurt  enden 11, 12, 20, 21 an den vier Ecken des Bettgestells  befestigt, wobei die     Gurtlängen    mit     Hilfe    der Schnallen       entsprechend        reguliert    werden können.  



       In    die mit Hilfe des     Reissverschlusses    10 geöffnete  Decke     1"ässt    sich das     Kind    nun ohne Schwierigkeiten hin  einlegen. Durch     Schliessen    des     Reissverschlusses        ist     das Kind nun sicher in seinem     Bett    befestigt, ohne dass  seine Bewegungsfreiheit gehemmt ist.  



  Die     Anordnung    mehrerer     Knopfreihen    5 an den  Kanten des     Miederteils    und mehrere Knopflöcher 6 an  den freien Enden der Trägerbänder 2     erspart    eine Um  arbeitung der Decke mit dem Wachsen des Kindes, viel  mehr lässt sich dem durch einfaches Umknöpfen Rech  nung tragen.  



  Die     Verstellmöglichkeit    der     Gurtschnallen    gestattet  die Verwendung der Decke bei jeder Bettbreite und  Bettlänge. Ausserdem können die Gurte je nach der       Lebhaftigkeit    des Kindes verschieden     straff    angezogen  werden. Dabei ermöglicht der mittlere     Gurtteil    8 in  folge seiner Elastizität dem     Kinde,    sich auf die Seite  zu legen, ohne dass     damit    die Sicherheit der Einrichtung  gemindert ist.  



  Der     Miederteil    verhütet in Verbindung mit der  Schutzdecke ein Aufstehen oder Herauskriechen des         Kindes,    ein Sich-Aufrichten und ein     Unter-die-Decke-          Kriechen.     



  Die unter der Decke 9     im    toten Winkel liegenden  Knopfreihen 5 sind für das Kind nicht erreichbar, so  dass sich das Kind nicht selbst aus der Decke heraus  knöpfen kann. Die Länge des Reissverschlusses ist in  jedem Fall grösser als die Armlänge des Kindes, so  dass sich auch hier das Kind nicht selbst befreien kann.  Ausserdem wird durch einen längeren Reissverschluss  das Herausnehmen und Hineinlegen des Kindes erleich  tert.  



  Der am Fussende vorhandene, etwa 20 cm breite,  nicht     mit    den Längsgurten verbundene Teil der Schutz  decke 9 unterhalb der Befestigungsstellen 11a, 12a gibt  dem Kind eine grössere Bewegungsfreiheit beim Stram  peln. Da das Kind nicht durch die Decke, sondern nur  durch die Gurte gehalten wird, ist die Möglichkeit zum       Strampeln    und freien Atmen trotz der Sicherheit der  Befestigung in keiner Weise beeinträchtigt.  



  Ein etwa zusätzlich     gewünschtes    Oberbett oder eine  Steppdecke kann am Fussende der Schutzdecke 9 mit  Hilfe der     Befestigungsklammern    23, 24 gehalten wer  den, so dass sich das Kind die Decke nicht über den  Kopf ziehen kann.  



  Infolge der beschriebenen Anordnung können die  Schutzdecke und die Gurte vom Kind nicht     nassge-          macht    werden. Da sich die     Knopfleisten        ausschliesslich     auf der Vorderseite befinden, sind     schmerzhafte    Druck  stellen ausgeschlossen.  



  Die     Gurtschnallen    und sonstigen     Befestigungsein,          richtungen    lassen sich leicht von der Decke trennen,  so dass die Decke ohne weiteres     in    der Waschmaschine       mitgewaschen    werden     kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kinder-Schutzdeckeneinrichtung, die mit Hilfe von Trägern am Oberkörper des Kindes zu befestigen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke (9) an der Vor derseite eines Miederteils (1) lösbar befestigt ist, das auf der Rückseite einen damit fest verbundenen Quer gurt (3) trägt, der an dem Kinderbett anzubringen ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Deckeneinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Quergurt (3) einen elastischen Mittelteil (8) aufweist. 2. Deckeneinrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Miederteil (1) Trägerbänder (2) fest verbunden sind, die an ihren freien Enden Knopflochleisten (6) aufweisen, während der Miederteil (1) an seinen beiden Vorder kanten mehrere Knopfreihen (5) besitzt, an welche die Träger (2) mit ihren freien .Enden wahlweise an knöpfbar sind. 3.
    Deckeneinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke (9) auf der Innenseite oben in der Mitte Knopflochleisten (15) trägt, die an die Knopfreihen (5) des vorn zu schliessenden Miederteils (1) anknöpfbar sind.
    4. Deckeneinrichtung nach Patentanspruch und den. Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke (9) etwa in der Mitte in der Längsrichtung einen Reissverschluss (10) besitzt, der von oben nach unten schliessbar ist. 5. Deckeneinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke (9) seitlich Gurtbänder (11, 12) trägt, die vorzugsweise etwas oberhalb der Unterkante der Decke (9) bei (11a, 12a) befestigt sind. 6.
    Deckeneinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke (9) oben in der Verlängerung der Gurt bänder (11, 12) elastische Bänder (20, 21) trägt. 7. Deckeneinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurtbänder (11, 12) mit Klemmschnallen (23, 24) ausgestattet sind, die die Befestigung eines Oberbettes am Fussende mit der Decke ermöglichen.
CH1523764A 1963-11-25 1964-11-25 Kinderschutzdeckeneinrichtung CH430092A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE1963A0020968 DE1887016U (de) 1963-11-25 1963-11-25 Kinder-schutzdecke.

Publications (1)

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CH430092A true CH430092A (de) 1967-02-15

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ID=6924820

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CH1523764A CH430092A (de) 1963-11-25 1964-11-25 Kinderschutzdeckeneinrichtung

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CH (1) CH430092A (de)
DE (1) DE1887016U (de)

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BE656150A (de) 1965-03-16
DE1887016U (de) 1964-02-06

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