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DE1807049A1 - Geschmiertes Waelz- bzw. Rollager fuer Ackerschlepper od.dgl. - Google Patents

Geschmiertes Waelz- bzw. Rollager fuer Ackerschlepper od.dgl.

Info

Publication number
DE1807049A1
DE1807049A1 DE19681807049 DE1807049A DE1807049A1 DE 1807049 A1 DE1807049 A1 DE 1807049A1 DE 19681807049 DE19681807049 DE 19681807049 DE 1807049 A DE1807049 A DE 1807049A DE 1807049 A1 DE1807049 A1 DE 1807049A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing
radial
ring
rings
oil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681807049
Other languages
English (en)
Inventor
Mccallum Neville Clyde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MCCALLUM NEVILLE CLYDE
Original Assignee
MCCALLUM NEVILLE CLYDE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MCCALLUM NEVILLE CLYDE filed Critical MCCALLUM NEVILLE CLYDE
Publication of DE1807049A1 publication Critical patent/DE1807049A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/30Parts of ball or roller bearings
    • F16C33/66Special parts or details in view of lubrication
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/72Sealings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
    • F16J15/3436Pressing means
    • F16J15/3456Pressing means without external means for pressing the ring against the face, e.g. slip-ring with a resilient lip

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)
  • Mechanical Sealing (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Geschmiertes Wälz- bzw. Rollager für Ackerschlepper oder dgl.
  • Die Erfindung betrifft ein geschmiertes Wälz- bzw. Rollager für Ackerschlepper oder dgl., dessen Schaft an beiden Enden zu der relativ zum Schaft drehbar gelagerten Radnabe abgedichtet, wie mit je einer Öldichtung versehen ist und mindestens ein kegelstumpfförmiges Lagerteil für diese Nabe aufweist.
  • Solche Rollager sind im Betrieb einer schweren und sich ständig ändernden Last ausgesetzt, außerdem dem Schlag, Staub und Sand.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein vielfach-abgedichtetes, geschmiertes Lager zu schaffen, das diesen Belastungen widersteht, den Verschleiß erhöhende Stoffe und ferner Wasser von den Lagerflächen fernhält, aber auch eine verbesserte Dichteinheit mit vielfachen, konzentrisch zueinander liegenden Stirnseiten angibt, welches insbesondere für Rollkörper für schwere Ackerschlepper mit Kettenantrieb, andere Zugfahrzeuge oder auch gleisgebundene Wälz- bzw. Rollkörper geeignet ist.
  • Kegelstumpffdrmige Lager sind an sich bekannt Versuche mit diesen Lagern haben gezeigt, daß sie zwar solcher Belastung widerstehen und hervorragende Betriebseigenschaften haben, wenn sie diesen Belastungen ausgesetzt werden. Andererseits ist aber zu berücksichtigen, daß die Oberflächengescwindigkeit des kegelstumpfförmigen Lagers proportional mit dem konischen Durchmesser des Lagers sich vergrößert und deshalb ein sehr wirksames Schmiersystem für solche sich erweiternde konische Lager vorgesehen werden muß, um uner schwerer Last auch im Dauerbetrieb wirksam arbeiten zu können. Deshalb bezweckt die Erfindung, besonders die Angabe bzw. Schaffung von Bauteilen, bzw. ihre Anordnung, um einen flüssigen Schmiermittelfilm zwischen den Lagerflächen eines kegelstumpfförmigen Lagers zu bewegen und aufrechtzuerhalten.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zwischen den Laggerflächen des Schaftes und der abgestützten Radnabe mindestens ein, mindestens teilweise hohler kegelstumpfförmige, aus verschleißfestem, schlagdämpfendem Werksteff bestehende Ausgleichsscheibe angeerdnet, mit ringförmigen Schmierabschnitten versehen und ferner ein Ölvorratseraum zwischen den entgegengesetzten Enden der kegelstumpfartigen Lagerfläche vorhanden ist, welcher mit einem Schaftende über eine Ölzuführung und mit der Lagerfläche des kegelstumpfförmigen Lagerteiles über eine Ölzuführung in Verbindung steht, so daß in Betrieb die Lagerfläche durch das Schmieröl des Ölvorratsraumes kontinuierlich gespeist wird. Also versorgt der Ölvorratsraum durch einen konstanten Flüssigkeitzstrom die Lagerflächen des kegelstumpfartigen Lagerkörpers. Herbei ist bedeutsan, daß Ölabdichtungen an jedem Ende zwischen den Schaft und des Rollkörper bzw. der Rollkörper bzw. Radnabe vorhanden sind.
  • Dichteinheiten für solche Lager, die Schlamm, Staub und Sand ausgesetzt sind, sind insofern verbesserungsbedürftig, als sie nicht einwandfrei das Schmiermittel im Inneren des Wälzlagers eder sines anderen Lagerkörpers zurlickzuhalten vermögen. Sie sind gleichfalls insofern nachteilig, als sie nicht in gen«-gender Weise den Verschleiß erhöhemde Stoffe zurückzuhelten vermögen, die zu einer Zerstörung der Lagerflächen des Wälzlagers führen. Deshalb liegt der Erfindung auch die Aufgabe zugfunde, eine verbilligte, reibungsarme, den Schaft abdichtenda Dichteinheit für Wälzlager anzugeben, auch für solche iilzlagert die industriell für Fließbänder benutzt werden0 jedoch ist die Anwendung der erfindungsgemäßen Abdichtung hierauf nicht beschränkt und sie eignet sich zur Anwendung in weiten Gebieten der Industrie.
  • Eine Dichteinheit mit einer vielfach-konzentrischen Stirnfläche hat verschiedene Vorteile gegenüber solchen bekannten Dicht ein heiten, die rotierende und nicht rotierende ringförmige Dichtelemente verwenden, die nur eine ringförmige stirnseitige Dichtfläche haben und, Stirnseite an Stirnseite, flach die Dichtringe berühren, indem sie durch Federmittel gegeneinander gedrückt werden. Dies hat seine Ursache darin, daß jegliche Beschädigung der ringförmigen stirnseitigen Dichtfläche solcher Diclltringe einer Dichteinheit 7tlm Lecken und zum Verlust des abgedichteten Stoffes führt.
  • Eine in Vielfachbauweise ausgeführte, mit konzentrischen Stisnflächen versehene Dicht einheit mit rotierenden und nicht rotierenden ringförmigen Dichtelementen, welche über Federmittel stirnseitig flach gegeneinander in eine Berührungsstellung gedrückt werden und zwei, drei oder mehr konzentrische Dichtflächen aufweist, die in den flachen, die Berührung bewirkenden Stirnflächen der Dichtringe gebildet sind, würde im Betrieb zufriedenstellend arbeiten, wenn einige ihrer konzentrischen Dichtflächen durch Schrammen und Kavitation beschädigt wUrden.
  • Der Nachteil dieser Dicht einheiten besteht aber darin, daß es notwendig ist, einen flüssigen Schmierfilm zwischen den vielen konzentrischen Laufflächen der Dichtringe einzuführen als auch aufrechtzuerhalten und die Trockenreibung zu verhindern.
  • Beispielsweise kann eine Dicht einheit mit vielfachen konzentrischen Stirnflächen eine innere, ringförmige Dichtfläche, eine mittlere, ringförmige Dichtfläche und eine äußere, ringförmige Dichtfläche aufweisen, die in den Stirn3*iten der Dichtringe gebildet sind, und da nun die innere ringfdrinige Dichtfläche den Zutritt der Schmierflüssigkeit zu der mittleren und äußeren ringförmigen Dichtfläche unterbindet, findet diese Trockenreibung zwischen den mittleren nd äußeren ringförmigen Laufflächen der Dichtringe statt.
  • Um diesen Trockenverschleiß zu vermeiden, hat man zwar bereits schon Dichtringe vorgeschlagen, die mit Furchen oder kleinen ausgeschnittenen Alsclinitten in deii eklappten Stirnflächen der Dichtringe versehen sind, so daß (las abzudichtende Schmiermittel mit den Laufflächen der Dichtung in t3eriihrune, kommt. Solche Dichteinheiten lecken jedoch vielfach, weil es sehr schwierig ist, die Menge des zwischen die Laufflächen der Dichtung nach diesem Verfallren eingeführten Schmiermittels zu überwachen bzw. zu bemessen.
  • Zwar ist noch vorgeschlagen worden, Dichtringe zu verwenden, die exzentrische oder ovale Bohrungen oder Umfangsteile aufweisen, die geschmiert werden. Diese, etwa kreisförmigen Dichtringe erzeugen zwischen den laufenden Flächen der Dichtringe einen Schmiermittelfilm, aber in solchen, nicht kreisförmigen Dichtringen entsteht im Schmiermittel eine Pumpenwirkung bei hohen Geschwindigkeiten, und die Dichtung leckt.
  • Der Erfindung liegt weiter die Aufgabe zugrunde, bzw. man erzielt mit ihr die Vorteile, daß die Schmierflüssigkeit zwischen die konzentrischen Laufflächen der Dichtringe befördert wird, bzw. es wird die Anwendung eines Verfahrens möglich, das die Lange des zwischen die Laufflächen eingeführten Schmiermittels, in engen Grenzen, zu kontrollieren bzw. einzuhalten gestattet und ein Lecken des Schmiermittels unterbindet, Die erfindungsgemäße Baueinheit dient auch dazu, die Reibung zwischen den Laufflächen der Dichtringe einer Dichteinheit mit konzentrischen Stirnflächen in Vielfachbauart, so weit herabzusetzen, daß die Verbindung mittels Stiften zwischen den Dichtringen und ihren zugehörigen Gehäuseteilen, die sonst zur Unterdrückun der relativen Drehung erforderlich wären, unterbleiben kann.
  • Deshalb wird erfindungsgemäß ferner vorgeschlagen, zwei Dichtringe vorzusehen, die aus nachgiebigem, bzw. deformierbarem blaterial bestehen können, wobei einer der Dichtringe an eine Abstützung, der anders an einen Schaft befestigt ist. Denn die beiden inneren Stirnflächen der Dichtringe haben flache Gestalt und jede Stirnseite ist mit zwei oder rnhr kreisförmiger Kanälen versehen, wobei das Schmiermittel vorzugsweise einer Bohrung der Dichtringe zugeführt wird. Das Eindringen wird mit Hilfe der Verteilung des Schmiermittels zwischen den Stirnflächen der Dichtringe erzielt.
  • Um den Fluß des Schmiermittels quer über die ringförmigen Dichtflächen zu erreichen, die durch die kreisförmigen Kanäle gebildet sind, erstreckt sich ein radialer Schmierabschnitt einwärts von der Innenseite einer jeden ringförmigen Dichtfläche. Die radialen Schmierabschnitte erstrecken sich nicht vollständig über die kreisförmigen Kanäle ud haben Oberflächen, die auf der gleichen Flciclle wie die ringförmige Dichtfläche der Dichtringe liegen können. Die Oberflächen der radialen Schmierabschnitte können flach, leicht angewinkelt oder gewölbt sein.
  • Das flüssige Schmiermittel wird zwischen den ringförmigen Dichtoberflächell der Dichtringe über die radialen Schmierabschnitte während des 3etri(bes der Dichteinheit zugeführt, bzw. induziert.
  • Die Verteilungsmenge des flüssigen Schmiermittels über die ringförmigen Dichtoberflächen wird dadurch kontrolliert, daß die Breite der radialen Sciimierabsclinitte verschieden bemessen wird, welche mit langsam fallenden oder geneigten Seiten gebildet werden, damit die Schmierflüssigkeit von den kreisförmigen Kanälen zu den Berührungsoberflächen der radialen Schmierabscilnitte zu fließen vermag.
  • Diese Verfahrensweise, die Verteilung des flüssigen Schmiermittels zu den konzentrischen Laufoberflächen der Laufringe zu bewirkeii, kann in sehr engen Grenzen dadurch überwacht werden, daß die radialen Schmierabschnitte mit Berührungsoberflächen versehen werden, die leicht nach außen gewölbt sind. Hierdurch kann die aus der Bohrung und den kreisförmigen Kanälen zugeführte Schmierflüssigkeit tatsächlich eine fein verteilte radiale Berührung mit der konzentrischen Laufoberflächen der Dichtringe erhalten.
  • Es ist tatsächlich möglich, einen Flüssigkeitsschmierfilm zwischen den konzentrischen Laufoberflächen der Dichtringe dadurch aufrechtzuerhalten, unter Allwendurlg der erfinderischen Lehre, wobei in vorteilhafter Weise ein Lecken des Scllrniermittels als auch eine Pumpenwirkung in der Schmierflüssigkeit sicher vermieden wird und darüber iiiiiaus die Menge der zu den Laufflächen der Dichtung zugeführten Schmierflüssigkeit genau überwacht werden kann, indem die Breite der Oberfläche der sich einwärts erstreckenden radialen Schmierabschnitte variiert wird.
  • Wcim die radialen Schmierabschnitte mit leicht gewölbten Ot>erflächen ausgebildet sind, was ;ru einer radialen, fein verteilten Berührung des Schmiermittels mit den konzentrischen Laufoberflächen der Dichtringe führt, so wird es möglich, die Menge des eingeführten Schmierfilmes zu dex kreisförmigen Laufoberflächen dadurch zu überwachen, daß man die Länge des Itadius der gewölbten Oberfläche der sich einwärts erstreckenden radialen Schmierabschnitte variiert.
  • Die Schmierflüssigkeitsmenge, die zu jeder konzentrischen Laufoberfläche zugeführt wird, kann variiert werden; z. J3 kann die innere Ringdichtfläche einen radialen Schmierabschnitt von 4,8 mm Breite haben. Die mittlere ringförmige Dichtfläche kann einen radialen Schmierabschnitt von 3,2 mm Breite und die äußere ringförmige Dichtfläche kann einen radialen Schmierabschnitt von 1,6 mm Breite haben, in Abhängigkeit von den geforderten Betriebsdurchmesscrn der Stirnflächen des Dichtringes.
  • Die Schmierung der konzentrischen Laufoberflächen der Dichtringe kann, wenn erforderlich, von ihrem Umfang her anstelle von Hollrungen erfolgen, um einem Abdichtungsproblem im Einzelfall zu genügen, wobei der radiale Schmierabschnitt von 4,8 mm sich auf der Außenseite der äußeren ringfönnigen Dichtfläcije befindet, der radiale Schmierabschnitt von 3,2 mm auf der Außenseite der mittleren ringförmigen Dichtfläche und der radiale Schmierabschnitt von 1,6 mm auf der Außenseite der inneren ringförmigen Dichtfläche befindet.
  • Die Stirnflchen der zwei Dichtringe können mit Hilfe einer flachen Stahlunterlegscheibe getrennt sein, die an beiden Seiten poliert ist und es können Bauelemente vorgesehen werden, um sicherzustellen, daß die Stahlunterlegscheibe (Zwischenscheibe) in genauer Stellung zwischen den beiden Dichtringen verbleibt, welche Stirnseite gegen Stirnseite in Berührung mit der flachen Stahizwischenscheibe über Federmittel gedrückt werden. W*iweise ist ein einziger, zweiseitiger Dichtring vorhanden, der aus nachgiebigem Werkstoff bestehen und zwischen zwei flache Stahlunterlegscfreiben (Zwischenscheiben) gelegt werden kann, wobei letztere auf ihren Innenflächen poliert sind. Diese Scheiben werden durch Federmittel, Stirnseite gegen Stirnseite, mit dem einzigen, zwei Seiten aufweisenden Dichtring in Berührung gedrückt und es sind Bauteile vorgesehen, die sicherstellen, daß der einzig. Dichtring genau zwischen diesen beiden Scheiben in Stellung bleibt.
  • Eine Dichteinheit mit konzentrischen Stirnflächen, in Vielfachbauweise, mit einer inneren, einer mittleren und einer äußeren ringförmigen Dichtfläche in jedem seiner Diciitringe weist in der Regel eine große Gesamtreibung zwischen den Dichtringen auf, was dazu fiihrt, daß man jeden Dichtring mit Stiften oder dgl. zu seinem zugehörigen Gehäuseteil befestigen ipuß, um die Relativdrehung zu verhindern. Infolge der hohen erfindungsgemäßen Schmierfähigkeit wird jedoch die Notwendig keit, die Dichtringe zu ihren zugehörigen Gehäuseteilen zu befestigen und die erfindungsgemäße Dichteinheit kann eine voll "schwimmenden bzw. "aufgehängte" Anordnung haben. Ist sie aus geeignetem Werkstoff hergestellt, arbeitet sie wirksam auch bei hohen Drücken, hohen Geschwindigkeiten und erhöhten Temperaturen.
  • Erfindungsgemäße Lager arbeiten wirksam mit Dichtringen, die aus einem geeigneten Werkstoff wie Kunststoff, einer Stahllegierung oder einer Metall/polymerischen Legierung hergestellt sind, wobei letztere eine Silberlegierung ist, die mit einem Polymer gesintert ist, der Temperaturen oberhalb von 5200 C widersteht. Dieser Werkstoff hat die physikalischen Charakteristika des Metalls und einen niedrigen Reibungskoeffizienten des Polymers und widersteht auch der Kernstrahlung.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist beispielhaft in der eichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert.
  • Es zeigen: FiG. 1 einen Schnitt in radialer Richtung eines voll körpers oder eines Rades, der bzw. das mit kegelstumpfförmigen Lagerungen versehen ist, mit der verbesserten Mehrfachabdichtung; Figuren 2 bzw. 3 zeigen jeweils die Vorderansicht bzw. einen Scllllitt nach Linie III-III (e1 lir. 2 einer konischen Ausgleichsscheibe bzw. Ausgleichsbüchse ge@äß Erfindung; Figuren 4 und 5 eine Vorderansicht bzw. einen uerschnitt einer Ausgestaltung des Dichtringes gemäß Erfindung als konzentrischer, stirnseitiger Vielfac ring; Fig 6 eine vergrößerte Ansicht eines ausbaubaren, aus Bronze oder Nichteisenmetall bestehenden radialen schmierenden Bauteils mit einer gewölbten Oberfläche und Fig. 7 einen Teilquerschnitt einer voll schwimmenden umkehrbaren, vielfach-konzentrischen, stirnseitigen, aus Kunststoff und Stahl bestehenden I)i.cllteinhelt, gemäß Erfindung, eingebaut in einem gleisgebundenen Välz- bzw. ollkörper eines Ackerschleppers mit Kettenantrieb.
  • In Fig. 1 ist ein fest eingebauter Schaft 1 dargestellt, der mit kegelstumpfförmigen Lagerflächen 2 versehen ist, wobei der Schaft eine Schulter 3 an einem Ende und eine andere Schulter 4 am anderen Ende trägt und diese Schultern an den Rahmen einer Maschine (nicht dargestellt),wie eines Traktors befestigt sind.
  • Der Schaft stützt einen Rollkörper oder ein Rad 5, wobei der Rollkörper aus zwei an der Schweißstelle 8 miteinander durch Schweißung verbunden+Teilen 6, 7 besteht. Eine Gleitbüclise 9 ist in den Teil 7 des Rollkörpers eingepaßt und hier mit IIile von Bolzen 10 und einer dünnen, ausbaubaren, ringförmigen Stahlbeilagescheibe 11 einstellbar. Es sind zwei büchsenförmige aus Kunststoff bestehende Ausgleichsscheiben 12 angeordnet.
  • Für diese Ausgleichs scheiben verwendet man als geeignetes Material Nylon, von einer solchen Härte, welches den Verschleiß verhindert oder vermindert und doch noch etwas nachgiebig ist, so daß es schlagartig auftretende Belastungen dämpft. Die Tragfähigkeit des in Lagern verwendeten Nylons hängt gleichfalls von seiner Spannungsfestigkeit ab, welche hinreichend bemessen sein muß, um einem Reißen unter Last zu widerstehen.
  • Man hat festgestellt, daß der Einschluß von etwa 3 % reiner Kohlenstoffasern in den Nylonwerkstoff vor Herstellung des letzteren eine hinreichende Spannungsfestigkeit ergibt und das Reißen des thermoplastischen Materials unter solch schweren Belastungen vermeidet, wie sie im Betrieb von Wälzlagerkörpern von Raupenschleppern auftreten. Die büchsenförmigen Ausgleichsscheiben können wahlweise aus einem Werkstoff wie gebleiter Bronze hergestellt werden, aber ein Kunststoffwerkstoff wird insofern vorgezogen, als dieser eine bessere Schlagdämpfung ergibt und weniger verscltleißt als vergleichbare Ausgleichsscheiben aus Metall.
  • Jedes Ende des Schaftes ist mit einer zylindrischen Oberfläche 13 versehen, auf welcher eine ÖIdictung wie eine Öldichtung 14 vorhanden ist, wobei diese Dichtung zwei flache, aus Stahl bestehende Unterlegscheiben 15, 16 aufweist, ferner eine umkehrbare, ringförmige, aus Kunststoff bestehende Dichtung 17, in Form einer Vielfacheinheit mit konzentrischen oder konzentrisch zerklüfteten Stirnseiten, welche zwischen diesen Scheiben liegt und gegen diese durch zwei vorgespannte Gummi-nO"-ringe 18, 19 flach und Stirnseite gegen Stirnseite, gedrückt wird. Diese "O"-Ringe werden zwischen schrägen Oberflächen von ringförmigen Ausnehmungen zusammengepreßt, die in den Teilen 6 und 9 des Rollkörpers eingearbeitet sind, als auch zwischen schrägen Oberflächen von ringförmigen, in die Schultern 3 und 4 eingearbeiteten Ausnehmungen, so daß die "O"-förmigen Gummiringe stets unter Druck sind. Ein Teil dieses Druckes wird über die flachen, aus Stahl bestehenden Unterlegscheiben 15, 16 zu der aus Kunststoff bestehenden ringförmigen Dichtung 17 übertragen, und das ganze Lager dient als Ölabdichtung.
  • Der Schaft 1 ist mit einem ausgehöhlten Ringteil 20 zwischen den beiden konischen Lagerflächen versehen, ferner mit einer Hauptzuführung für Schmieröl, welches am äußeren Ende in den Stopfen 22 ausläuft. Die Hauptzuführung 21 seiht mit radialen Ölkanälen 23, 24, 25 in Verbindung, und das Öl kann in den Ringteil 20 mit Hilfe einer Schmierpresse oder dgl. eingepreßt werden, das nach Entfernen des Stopfens 22 am äußeren Ende der Hauptzuführung 21 angesetzt wird. Durch solches Einspritzen von Öl wird der Ringteil 20 mit dem Schmieröl gefüllt, ebenfalls die radialen Ölkanäle 24, 25 und ferner die parallelen Ölkanäle 26, 27, die parallel zur Schaftachse eingebohrt sind und die mit den kurzen, radial verlaifenden Endkanälen 28, 29 in Verbindung stehen.
  • Die Luft kann aus dem Inneren des Rollkörpers während der Ölabfüllung dadurch herausgedrückt werden, daß der Rollkörper auf sein Ende, mit der Hauptzuführung 21 nach oben, gestellt wird. Die Schmierpresse ist mit einem dünnen Röhrchen versehen, das im Vergleich zur fIauptzuführung 21 einen vielkleineren Durchmesser hat, sich in die Zuführung erstreckt und die ganze Tiefe der Hauptzuführung 21 erreicht. Während das Innere des Rollkörpers mit dem aus dem dünnen Röhrchen ausfließbaren Öl gefüllt wird, kann die Luft aus der Hauptzuführung 21 nach außen entweichen.
  • Im Betrieb wird Öl ständig den Lagerflächen über die Ölkanäle 24, 25, 26, 27, 28, 29 zugeführt.
  • Ferner sind "O"-förmige Gummiringe 30 und 31 vorgesehen, um zu gewährleisten, daß das Öl nicht von den Lagern ablenkt, oder daß nicht Schmutz oder Wasser über verschiedene Verbindungsstellen der Lagereinheit zu den Lagerflächen gelangt.
  • Die £eilit'rteten, ringförmigen Laufflächen 32 des Rollkörpers bzw. Rades 5 können mit einer endlosen Zugkette oder dgl. oder einer Vielzahl miteinander durch Gelenke verbundener Platten zusammenarbeiten, die angetrieben sind, um einen Traktor oder ein ähnliches liahrzeug zu bewegen. Andere Einzelheiten des Rollkörpers sind in der Zeichnung dargestellt.
  • Jeglicher, auf den Lagerflächen 2 oder den Ausgleichssclieiben 12 stattfindender Verschleiß wird dadurch beseitigt, daß ein oder mehr der dünnen ringförmigen, aus Stahl bestehenden Beilagscheiben 11 entfernt und die Bolzen 10 gleichmäßig angespannt werden, z. B. mit einem Drehmomentschlüssel. Da dieses System, ein konisches Lager zu justieren, sehr genau ist, ergibt sich, daß die abgeschrägten Lagerflächen 2 und die komplementären Laufflächen der aus Kunststoff bestehenden konischen Ausgleichs scheiben 12 im engen Kontakt als Lauffittiirge bleiben. Da die konischen Lagerflächen unter sehr großen Belastungen arbeiten messen, ist es notwendig, Bauteile vorzusehen, um einen radial fließenden, nicht unterbrochenen Flüssigkeitsfilm des Schmiermittels zwischen den Laufflächen der konischen Lager zu fördern bzw. aufrechtzuerhalten, insbesondere in der vorstehenden Weise, wobei zu berücksichtigen ist, daß die Oberflächengeschwindgkeit des konischen Lagers proportional mit dem Durchmess<-r sich vergrößert.
  • In Figuren 2 und 3 wird dargestellt, wie die Förderung und Aufrechterhaltung eines derartigen ununterbrochenen Flüssigkeitsschmierfilms zwischen den Laufflächen der konischen Lager mit hilfe von aus Kunststoff bestehenden, konisch geformten Ausgleichsscheiben erreicht werden kann, welche eine VieLzahL von parallelen, ringförmigen, radial abgeschrägten Schmierflächen 33, 34, 35 aufweisen, die in die innere Oberfläche der konischen Ausgleichs scheiben eingearbeitet oder bei ihrem Gießen bzw. Spritzen eingeformt sind.
  • Ein Flüssigkeitsschmierfilm wird im kleineren Ende der lconischen Ausgleichsscheibe zugeführt und entwickelt sich von hier in 3 Stufen. Im Betrieb erfolgt der Durchtritt durch Verteilen des Schmiermittels zwischen den Lagerflächen der konischen Ausgleichs scheiben und den abgeschrägten Lagerflächen des Schaftes, indem ringförmige, radial abgeschrägte Sciimierflächen 33, 34 und 35 in den Ausgleichsscheiben vorgesehen sind.
  • Diese schließen einen nicht größer als 30 betragenden Winkel mit der inneren Lauffläche der Kunststoffausgleichsscheiben ein, wie in Figuren 3 als Winkel 36, 37, 38 gezeigt, die jeweils einen Winkel von 3°, oder weniger, bilden.
  • Ist der Rollkörper in Betrieb, wird über Ölkanäle 24, 25, 26, 27, 28 und 29 das Öl zu den radialen, abgeschrägten, in den Ausgleichsscheiben vorhandenen taschenförmigen Schmierflächen 33, 34, 35 zugeführt, und es entsteht ein in radialer Richtung nicht unterbrochener Schmierflüssigkeitsfilm über drei Stufen hinaus, zwischen den Lagerflächen, die durch die komplementären, in Eingriff befindlichen konischen Flächen 39, 40 und 41 der Ausgleichsscheiben 12 und die abgeschrägten Oberflächen 2 des Schaftes, wie in Fig. 1 dargestellt, gebildet wird, und der Flüssigkeitsfilm wird auf diesen Laufflächen auch unter schweren und variierenden Belastungen aufrechterhalten, da bei dieser Bauweise der Flüssigkeitsfilm eine fein verteilte, effektive radiale Berührung mit den ringförmigen radialen, abgeschrägten, taschenförmigen Schmierflächen 33, 34, 35 in den Ausgleichsscheiben 12 hat, bzw. der film in gleicher Weise von innell weggeführt wird, weiin die Winkel 36, 37 und 38 der abgeschrägten Flächen 33, 34, 35 nicht 30 übersteigen.
  • Ölkanäle 26 und 27 sind parallel zur Achse des Schaftes in ihn eingebohrt und zwar im untersten Schaftteil, wie aus Fig 1 ersichtlich, und zwei kurze, radiale Endkanäle 28, 29 sind vorhanden, die mit den parallelen Ölkanälen 26, 27 verbunden sind und gewährleisten, daß das im Ringteil 20 vorhandene Öl zutritt zu ringförmigen, radial abgeschrägten Flächen 34 und 35 in den Ausgleichsscheiben 12 haben und ferner sicherstellen, daß der Flüssigkeitsschmierfilm zu den kritischen zweiten und dritten Stufen der konischen Flächen 40 und 41 der Lagerflächeri zugeführt bzw. dort aufrechterhalten wird , da diese Flächen der konischen Lagerung die höchste Oberflächengeschwindigkeit haben tul deshalb in der Regel hier mehr Lagerreibung vorhanden ist.
  • Dieses System der Einführung und der Aufrechterhaltung eines Flüssigkeitsfilmes zwischen den Lagerflächen der kritischen zweiten und dritten Stufe der konischen Flächen 40 und 41 ist sogar dann voll wirksam, wenn der Ringteil 20 nur teilwweise mit Öl gefüllt ist, und dieses Schmiersystem ist so betriebswirksam, daß es nicht erforderlich ist, die aus Kunststoff bestehenden Ausgleichsscheiben 12 mit Hilfe von Stiften oder dg1. an ihre zugehörigen Gehäuseteile in Rollerteilen 6 und 9 zu befestigen, um ihre l)rehung zu verhintlern, denn maii hat im tatsächlichen Betrieb ermittlet, daß die erfindungsgemäß ausgebildeten Ausgleichsscheiben 12 in richtiger Weise mit den Rollkörperteilen 6 und 9 rotieren, vorausgesetzt, daß die abgeschrägten Oberflächen 2 des Schaftes gehärtet und so weit fein geschliffen sind, daß sie eine ricatige relative Rotation der Ausgleichsscheiben 12 hinsichtlich des Schaftes ermöglichen. Dies stellt ein wesentliches Cilaraloteristikum der Erfindung dar.
  • Schlagartige Lasten von möglicherweise zerstörender Einwirkung werden durch die Iiuns tstoff-Aus:) Leiclisr inge 12 absorbiert und jeder möglicherweise auf der Lagerfläche stattfindende Verschleiß wird in leichter Weise dadurch aufgenommen, daß man eine oder mehrere der dünnen, aus Stahl bestehenden, ringförmigen Beilagscheiben 11 entfernt und die Bolzen 10 spannt.
  • Da die konischen Lageroberflächen in Kontaktberührung gehalten werden, können die Köpfe der Bolzen 10 auch durch das schwere Gewicht des arbeitenden Traktors nicht abgerissen werden. In dem in Fig. 4 und 5 dargestellten Dichtring sind in der Stirnseite des Dichtringes 5() drei konzentrische Dichtflächen 51 52 und 53 gebildet, mit sich nach einwärts erstreckenden Schmierabschnitten, welche progressiv sich verkleinernde Breiten, wie dargestellt, haben können.
  • Der erste radiale Abschnitt 57 erstreckt sich einwärts entlang der Ringausnehmung 5l, aber die zweiten und dritten radialen Abschnitte 58 und 59 erstrecken sich nicht vollständig über die Ringkanäle 55 und 56.
  • Die innere, mittlere und äußere ringförmige Dichtfläche sind durch enge Ringfurclien 60 und 61 voneinander getrennt.
  • Figuren 4 und 5 stellen dar, wie die Schmierflüssigkeit von der i3olirung zwischen die konzentrischen Laufflächen der Dichteinheit befördert wird, während des Betriebes, und zwar mit IIilfe der Ringausnehmung 54 zu der Berührungsfläche des schmierenden radialen Abschnittes 57, welche einen Flüssigkeitsfilm .u den Laufflächen der inneren, ringförmigen Dichtfläche 51 befördert und langsam die Ringfurche 60 und den ersten Ringkanal 55 mit der Schmierflüssigkeit füllt.
  • Der erste Ringkanal 55 gestattet die Zuführung der Schmierflüssigkeit zu der Berührungsfläche des radialen Abschnittes 58, welcher den Sclulierfilm weiter zur Lauffläche zur mittleren ringförmigen Dichtfläche 52 führt und langsam die Ringfurche 61 und den zweiten Ringkanal 56 mit der Schmierflüssigkeit füllt.
  • Ringkanal 56 ermöglicht die Zuführung des Schmiermittels zur 3erührungsoberfläche des dritten radialen Abschnittes 59, welaller den Flüssigkeitsfilm zur Lauffläche der äußeren ringförmigen Dichtfläche 53 zuführt.
  • Im Einzelfall können die radialen Schmierabschnitte 57, 58, 59 von gleicher Breite ausgeführt sein, mit Berührungsflächen, die nach außen leicht gewölbt sind, so daß sie einen radialen, fein verteilten Kontakt des Flüssigkeitsfilms mit den konzentrischen Laufflächen der Dichtringe gestatten. Verwendet man diese Ausführungsform der Erfindung, ist es vorteilhaft, das Schmiermittel den inneren Stirnflächen der Dichtringe zuzuführen, bevor letztere zu einer Baueinheit verbunden werden, um einen erstmaligen Trockenverschleiß zwischen den konzentrischen Laufflächen zu vermeiden, wenn die Dichteinheit zu arbeiten beginnt.
  • Gemäß der vergrößerten Querschnittsdarstellung in Fig. 6 ist ein ausbaubarer radialer Abschnitt 57, aus Bronze oder Nichteisenmetall vorhanden, mit einer leicht nach außen gewölbten Berührungsoberfläche. Der ausbaubare Abschnitt 97 ist mit einem Fuß 62 versehen, der ein Paßsitz in einem Loch im Dichtring ist. Die zweiten und dritten radialen Abschnitte 58 und 39 können ebenfalls ausbaubar, wie dargestellt, sein.
  • Wenn die Dichtringe aus gegossenem (gespritztem), deformierbarem Naterial bestehen, können die Abschnitte 57, 58, 59 einstückig lit den Dichtringen angefertigt seinl wenn die Dichtringe sehr aus Metall hergestellt sind, wird ihre Herstellung dadurch beachtlich erleichtert, daß ausbaubare radiale, aus Nichteisenmetall bestehende Gußabschnitte in die Dichtringe, nach mechanischer Bearbeitung, eingesetzt sind. lig. 7 ist eine Teilansicht im @uerschnitt eines gezogenen oder gleisgebundenen Rollkörpers mit konzentriscner, stirnseitiger Dichteinheit in Vielfachbauweise gemäß der Erfindung.
  • Ein fester zweiter Schaft 107 wird durch eine nicht rotierende zweite endscitige Schulter 106 abgestützt, die mit einer inneren zweiten Ringausnehmung 111 versehen ist, welche einen nicht rotierenden zweiten "O"-förmigen Gummiring 103 aufnimmt.
  • Der rotierende Basiskörper 117 eines F lrullOs- bzw. Gleisrollkörpers trägt rotierende, äußere bzw. innere Büchsen 108 bzw.
  • 113. Diese äußere Büchse iOd hat ein äußeres Ende mit einer zweiten Ringausnehmung 112, die einen rotierbaren, aus Gummi bestehenden "0"-Ring 101 aufnimmt. Die rotierende Büchse 108 ist an den Basiskörper 117 des Führungsrollkörpers mit hilfe von Bolzen 116 befestigt.
  • Eine umkehrbare, mit konzentrischen Stirnflächen versehene Dichteinheit in Vielfachbauweise besteht aus einem ringförmigen Kunststoffdichtbauteil 102, wobei jede der zwei Stirnflächen zur Abdichtung herangezogen ist, angeordnet zwischen zwei flachen, aus Stahl bestehenden Unterlegscheiben 104 und 105, wobei das Bauteil Stirnseite an Stirnseite an letzteren anliegt. Das Dichtungsbauteil 102 ist auü dem festen Schaft 107 angeordnet und mittels vorgespannter, aiis Gunmii @estehender "O"-Ringe 101 und 103 unter Druck gesetzt.
  • Die endseitige zweite Schulter 106 ist axial verstellbar und komprimiert die Gummi-"O"-ringe 103 in axialer Richtung, während der Endmontage des Führungsrollkörpers. Diese Gummiringe drücken die flachen Stahlunterlegscheiben 104 und 105 iri stirnseitige Berührung mit diesem Dichtungsbauteil 102, cier erfindungsgemäß mit zwei Kreiskanälen 109 ttnd 110 in jeder Dichtstirnfläche versehen ist.
  • Die Schmierung dieser Dichtstirnflächen erfolgt von einer Bohrung der Dichtung her, und es sind aus Gummi bestehende "O"-Ringe 114, 115 vorhanden, welche unterbinden, daß die Schmierflüssigkeit aus dem Führungsrollkörper entweicht Im Betrieb des Führungsrollkörpers kann der aus Kunststoff bestellende, mit zwei Stirnfläclien versehene Dichtungsbauteil 102 mit der rotierbaren, flachen, aus Stahl bestehenden Unterlegscheibe 105 mitrotieren, oder das Dichtungsbauteil 102 bewegt sich zusammen mit der nicht rotierbaren Unterlegscheibe 104 nicht. Diese abwechselnd wirksame Anordnung vermindert die Möglichkeit, daß der Dichtungsbauteil zwischen den rotiorenden und nicht rotierenden Einzelteilen der Dichtung festgeklemmt wird.
  • Fig. 7 veranschaulicht die hohe Effektivität, mit der die erfindungsgemäße Dichtung zu arbeiten vermag; z. B. ist die Gesamtfläche der konzentrischen Laufflächen der gezeigten Dichteinheit groß, aber die Anwendung des Erfindungsprinzips macht es möglich, die Gesamtreibung zwischen den konzentrischen Laufflächen dieser Dichtung so stark herabzusetzen, daß die gesamte Dichteinheit sehr betriebswirksam arbeitet, wenn sie vollständig in zwi Gummi-"O"-ringen, wie in Fig. 7 gezeigt, "aufgehängt" bzw. schwimmend angeordnet wird. Die beiden flachen Stahlunterlegscheiben auf jeder Seite der Uchteinheit, mit den jeweils zwei Stirnflächen,rotieren nicht relativ zum Aufhängungs-"O"-ring oder hinsichtlich des Dichtgehäuses, wenn die Dichteinheit in Betrieb ist.
  • Wenn die in Fig. 7 dargestellte Dichteinheit so konstruiert wäre, daß sie die Bauteile gemäß Erfindung nicht enthielte, so ergäbe sich, daß der Gesamtwert der Reibung zwischen den konzentrischen Laufflächen der Dichteinheit während des Betriebes so Übermäßig hoch wäre, daß entweder eine der flachen Stahlunterlegscheiben relativ zu ihrem zugehörigen "O"-Gummiring und zum Gehäuse rotieren würde oder einer der "O"-Gummiringe würde relativ zu- seinem Gehäuse rotieren, mit dem rgebnis, daß der "O"-Gummiring verschleißt und die Schnierflüssigkeit aus dem Führungsrollkörper entweicht.
  • Es gehört zum Stande der Technik, die rotierenden und nicht rotierenden ringförmigen Dichtteile der Dichteinheiten an ihre jeweiligen Gehäusetsile durch Stifte oder dgl. zu befestigen, um eine Relativdrehung der Dichtteile zu diesen Teilen zu unterbinden. Die erfindungsgemäße Dichteinheit mit konzentrischen Stirnflächen in Vielfachbauart arbeitet jedoch auch sehr wirksam, ohne daß ihre Dichtringe durch Stifte oder dgl. an die entsprechenden Gehäuseteile befestigt wären bzw. an diesen geführt wären.

Claims (16)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Geschmiertes Wälz- bzw. Rollager für Ackerschlepper oder dgl., dessen Schaft an beiden Enden zu der relativ zum Schaft drehbar gelagerten Radnabe abgedichtet, wie mit je einer Uldichtung versehen ist und mindestens ein kegelstumpfförmiges Lagerteil für diese Nabe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Lagerflächen (2) des Schaftes (1) und der abgestützten Radnabe (bei 5) mindestens eine, mindestens teilweise m hohle kegelstupfförmige, aus verschleißfestem, schlagdämpfendew Werkstoff bestehende Ausgleichsscheibe (12) angeordnet, mit ringförmlien Schmierabschnitten versehen und ferner ein Ölvorratsraum zwischen den entgegengesetzten Enden der kegelstumpfartigen Lagerfläche (2) vorhanden ist, welcher mit einem Schaftende über eine Ölzuführung (21,23) und mit der Lagerfläche (2) des kegelstumpfförmigen Lagerteils über eine Qlzuführung (28 bzw. 29) in Verbindung steht, so daß im Betrieb die Lagerfläche (2) durch das Schmieröl des Ölvorratsraumes kontinuierlich gespeist ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsscheibe (12) aus synthetischem Kunststoff entsprechender härte, Nachgiebigkeit und Spannungsfestigkeit besteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsscheiben (12) aus Nylon-Werkstoff bestehen, in welches reine Kohlenstoffasern eingebettet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Schmierabschnitte der Ausgleichsscheiben (12) Jeweils aus einer Mehrzahl von parallelen, ringförmigen, radial abgeschrägten Schmierflächen (33,34,35) bestehen, die an der inneren Oberfläche der jeweiligen Ausgleichsscheibe (12) vorhanden sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß diese ringförmigen, radial abgeschrägten Scitmierfläcii.n (33, 34,35) in den Ausgleichsscheiben (12) jeweils einen Winkel von 30 oder weniger zu der inneren Lagerfläche der jeweiligen Ausgleichsscheibe (12) bilden.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennz.ichnet, daß zwischen dem Ölvorratsraum wie einem taschenförligen Ringteil (20) und dem kleineren Ende jedes der kegelstumpfförmjgen Lagerteile ei 1,2) ein Ölkanal (24) bzw. (25) vorhanden ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeiclmet, daß dieser Ringteil (20) näher zum größeren Ende des kegelstumpfartigen Lagerteils (bei 1,2) angeordnet ist und der Riiieteil (20) mit jeden der riIi;'fö.rmigeIi, radial abgeschrägten Schmierflächen (33,34,35) über einen Ölkanal wie die IIauptzuführung (21) in Verbindung steht, der parallel zur Achse des Schaftes (1) verläuft.
  8. 8. Vorrichtung nacli einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die kleineren Enden eines Paares von l;egelstumpfförmigen Lagerteilen (bei 1,2) die äußeren Enden siiid und der Ölvorratsraum zwischeii diesen Teilen angeordnet ist.
  9. 9. Vorrichtung, insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeiclmet, daß sie eine ein Paar von (50) Dichtringen1 aufweisende Dichteinheit besitzt, wobei der eine Dichtring im Betrieb auf einer Abstützung getragen, der andere Dichtring auf dem Schaft abgestützt wird und die benachbarten inneren Stirnflächen dieser Ringe flache Gestalt haben und jede Stirnseite mit mindestens zwei kreisförmigen Ringkanälen (55,56) versehen ist und die Dichteinheit ferner Bauelemente für den Zutritt der Schmierflüssigkeit liat.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als schmierendes Bauelement ein radialer Absclmitt (57 bzw.
    58 bzw. 59) verwendet wird, der sich von der Innenseite jeder der kreisförmigen Dichtflächen (51,52,53), die durch die kreisförmigen Kanäle (55,56) gebildet sind, einwärts erstreckt, wobei jeder einzelne Schmierabschnitt sich nur teilweise quer über die Kanäle erstreckt.
  11. 11. Vori'ichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Schmierabschnitte (57,58,59) Oberflächen aufweiseil, die sich mit den Dichtflächen (51,52,53) der Dichtringe (50) aiif gleicher Ebene befinden.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Schmierabscbnitte (57,5S,59) mit langsam abfallenden, geneigten Seiten ausgebildet sind, so daß die Schmierflüssigkeit aus den kreisförmigen Kanälen (55,56) zu den in Berührung stehenden Oberflächen der radialen Schmierabschnitte (57,58,59)abzufließen vermag.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der radialen Schmierabschnitte (53, 59) verschieden ist und diese Breite mit dem Abstand von demjenigen Ringrand, von welchem das Sclimieren her erfolgt, abnicht, vorzugsweise progressiv abnimmt.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 - 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten der dichtringe (50) durch eine, vorzugsweise an beiden Seiten polierte Unterlegscheibe getrennt sind und daß auteile vorhanden sind, die diese Unterlegscheibe zwischen diesen Ringen und Federelementen genau justieren, so daß diese Ringe und die Scheibe an ihren Stirnseiten gegeneinander gedrückt sind.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, <laß Bie Dichteinheit ein Dichtungsbauteil (102) mit zwei flachen Stirnseiten aufweist und jeweils eine, an ihrer Innenseite polierte Zwischenscheibe (104, 105) durch Federmittel gegen jeweils eine Stirnseite dieses Diclungsbauteils (102) stirnseitig angedrückt ist und ferner den Dichtungsbauteil (102) Justierende Bauelemente vorhanden sind.
  16. 16. Vorrichtung nach einem der Anspriiclle 9 - 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtringe bzw. Dichtungsbauteile (50,102) aus einer Metall-Polymer-Legierung beste1ien, die während der Sinterung mit einem Polymer legiertes Silber enthält bzw. aus solcher Silberlegierung besteht und als Polymerbestandteil ein bei Über 5200 C widerstandsfähiges Polymer gewählt ist.
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