DE1806413A1 - Geraet zum Anbringen von Klammern - Google Patents
Geraet zum Anbringen von KlammernInfo
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Description
- Gerät zinn anbringen von Klammern Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Anbringen von IClammern, beispielsweise C-förmigen Klammern um das zusammengeraffte Etide von Beuteln.
- Es ist bekannt (deutsche Patentschrift 1 181 116), die Backen eines solchen Geräts in der Ruhelage in eine vorgeschobene Stellung zu drücken, in der sie eine Klammer zum Anbringen bereithalten0 Diese unordnung ermöglicht eine sehr große Genauigkeit beim Arbeiten mit dem Gerät, da die in der Ruhestellung bereitgehaltene Klammer genau an der stelle dargeboten wird, wo sie befestigt werden soll, und ermöglicht ferner, daß - abgesehen von der Schließbewegung der Backen - alle Verschiebungen der beweglichen Einrichtung des Geräts vor sich gehen, nachdem die Klammer angesetzt worden ist.
- Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, Geräte zum Anbringen von Klammern, insbesondere die Geräte der erwähnten besonderen Art, zu vervollkommnen, um die Wirkungsweise und Handhabung zu verbessern und dabei noch eine Vereinfachung und Gewichtsverminderung erreichen.
- Zu diesem Zweck ist das Gerät zum Anbringen von Klammern gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Backen an einem längsverschieblichen Teil angelenkt sind und durch einen Kolben betätigt werden, der in beiden Richtungen durch ein Druckmittel bewegbar ist, und daß eine Verriegelung zum Zusammenschließen des längsverschieblichen Teils und des Kolbens während des ersten Teils des Rücklaufs desselben vorgesehen ist, damit die Backen aus einer Ladevorrichtung eine neue Klammer erfassen können, und daß das anschließende Wiedervorschieben des längsverschieblichen Teils und der Backen in die vorgeschobene Stellung auch durch das Druckmittel im Zylinder erfolgt, das den Kolben in seine Ruhestellung zurückführt.
- Bei einer solchen Anordnung entfallen Rückzugsfedern für den Kolben und den längsverschieblichen Teil.
- Ferner gehören zur Erfindung noch Verbesserungen an der Ladevorrichtung des Geräts und an der Halterung für die in der Ruhe lage in den Backen bereitgehaltenen Klammern0 Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt entsprechend der Linie I-I in Fig. 2 durch ein Gerät zum Anbringen von C-förmigen Klammern um das zusammengeraffte Ende von Beuteln; Fig. 2 eine Teilaufsicht des Geräts, wobei die Ladevorrichtung und angrenzende Teile teilweise im Schnitt dargestellt ¢ Fig. 3 eine Seitenansicht des vorderen Teils des Geräts gesehen in Richtung des Pfeils F in Fig. 2.
- Das in der Zeichnung dargestellte Gerät ist pistolenförmig ausgebildet und besteht aus einem Kopfstück 1 mit einem Griff 2 der entweder nach vorn, wie voll ausgezogen dargestellt ist, oder nach hinten geneigt sein kann, wie strichpunktiert angedeutet ist. Je nach der Art des Änsetzens der Klammern wird die eine oder andere Anordnung des Griffs 2 vorgenommen. Der Griff 2 enthält einen mit Gewindeanschluß 3 versehenen Einlaßkanal 4 für Druckluft, deren Zuführung durch ein Ventil 5 gesteuert wird, das mittels eines Druckknopfs 6 vom Benutzer des Geräts zu betätigen ist.
- Das Ventil 5, das weiter unten noch näher beschrieben wird, ist aus zwei Ventileinheiten 7 und 8 zusammengesetzt, deren im Innern des Griffs 2 liegender Teil symmetrißch ausgebildet ist. Die beiden Ventileinheiten 7,8 steuern die Druckluftzufuhr einerseits zu einem Kanal 9, der hinten in einen im Kopfstück 1 vorgesehenen Zylinder 11 mündet, und andererseits zu einem Kanal 10 der vorn in den Zylinder 11 mündet.
- Im Zylinder 11 des Kopfstücks 1 ist ein Kolben 12 mit Dichtungsring 13 verschiebbar gelagert, der mittels einer Mutter 15 auf dem Gewindeende einer Stange 14 befestigt ist.
- Zwischen Kolben 12 und Stange 14 sitzt eine Anschlag scheibe 16 für die innere Stirnfläche 17 einer Hülse 18, die auf die Stange 14 verschiebbar aufgesetzt und gegenüber dieser durch einen Dichtungsring 19 abgedichtet ist.
- Der Hub der Hülse 18 auf der Stange 14 ist durch einen in die Stange 14 eingesetzten querstift 20 begrenzt,. der mit seinen Enden in Längsschlitze 21 der Hülse 18 eingreift.
- Die Hülse 18 ist durch eine Dichtung 22 abgedichtet, in einer Gewindebuchse 23 verschiebbar, die in einen Stopfen 24 eingeschraubt ist, in dem sie mittels einer Sperrsohraube 25 festgelegt ist. Die Gewindebuchse 23 ist gegenüber dem Zapfen 24 durch einen Dichtungsring 26 abgedichtet.
- Der Stopfen 24 ist als Abschluß des Zylinders 11 in das Kcpfsttlck 1 eingeschraubt, das an diesem Ende mit einem Längsschlitz 27 versehen ist, vgl. Fig. 2. Mittels einer Klemmschraube 28 wird der Stopfen 24 festgelegt, indem der geschlitzte Teil des Kopfstücke 1 zusammengezogen wird. Zur Abdichtung des Zylinders 11 nach aussen ist der Stopfen 24 mit einem Dichtungsring 29 versehen.
- Der Schaft 30 des Geräts ist mittels einer Passung 31 mit Innengewinde auf das äussere Ende der Gewindebuchse 29 aufgeschraubt, die aus dem Stopfen 24 entsprechend herausragt. Hierdurch kann der Schaft 30 des Geräts in jeder gewünschten Richtung um die Achse des Zylinders 11 herum eingestellt werden. Das Festlegen des Schafts 30 in der eingestellten Lage wird durch eine Sperrschraube 32 bewirkt, vgl. Fig. 2.
- Die Stange 14 trägt vorn einen axialen Finger 33, der in der Nähe seines Endes mit einer Ringnut 34 versehen ist, deren Seitenwände divergieren.
- Die Ringnut 34 arbeitet im Betrieb des Geräts mit drei Verriegelungekugeln 35 zusammen, die sich in radialen Bohrungen einer Verlängerung 36 der Hülse 18 befinden. Diese Verlängerung 36 hat einen kleineren Durchmesser als die Hülse 18 und ihr Innendurehmesser ist/nur geringfügig großer als der Aussendurchmesser des Fingers 33, der in die Verlängerung so weit eindringen kann, daß die Kugeln 35 gegenüber der Ringnut 34 zu liegen kommen.
- Der Durchmesser der Kugeln 35 ist größer als die Wandstärke der Verlängerung 36. Befindet sich der Finger 33 nicht in der Verlängerung, werden die Kugeln 35 durch einen Zapfen 37 naciaussen gedrückt, der mittels einer Druokfeder 38 auf die Kugeln 35 einwirkt. Diese Druckfeder 38 legt sich gegen einen Ringsteg des Zapfens 37 und ist im Innern der hohlen Verlängerung 36 gelagert.
- Auf die Verlängerung 36 ist eine Muffe 39 aufgesetzt, die durch eine Feder 40 gegen das Kopfstück 1 vorgedrückt wird, wobei sich die Feder 40 gegen eine Schraubkappe 41 abstützt0 Die Muffe 39 legt sich mit einem schrägen Absatz 42 gegen die Kugeln 35. Die Wirkung des Zapfens 37 auf die Kugeln 35 überwiegt die Wirkung der Muffe 39 auf die Kugeln 35. Die Bewegung der Muffe 39 zwir Kopfstück 1 hin ist durch einen äusseren Absatz 43 der Hülse 18 begrenzt, gegen den sich die Stirnfläche 44 der Muffe 39 legen kanne Diese Stirnfläche 44 hat einen grdßeren Aussendurchmesser als die Hülse 18.
- Das Ende der Hülse 18 ist als Gabel 45 ausgebildet, in der auf einem Querzapfen 46 zwei Hebel 47 gelenkig gelagert sind, die Backen 48 des Geräts betätigen, vgl. hierzu auch Fig. 3. Die hinteren Stirnflächen der Hebel 47 legen sich gegen ein Druckstück 49, das durch eine Feder 38 vorgedrückt wird, wodurch die Hebel 47 einander genähert werden. Die in Fig. 3 dargestellten, in Fig. 2 weggelassenen Backen 48 sind mit den Hebeln 47 durch Zapfen 50 gelenkig verbunden und außerdem auf einer Achse 51 gelagert, die von einem Schlitten 52 getragen wird, der in einer Führung 53 des Sohafts 30 verschiebbar ist.
- Die Verschiebung des Schlittens 52 nach vorn (Fig. 2) ist durch einen Schuh 54 begrenzt, der am Schaft 30 sitzt und eine Öffnung 55 aufweist, in die das Ende 56 der Rinne 57 einer Ladevorrichtung eingeführt ist, die eine Anzahl von mit dem Gerät zu verarbeitenden Klammern 58 enthält. Die Ladevorriohtung, die weiter unten noch näher beschrieben wird, dient dazu, die Klammern den Backen 48 zuzuführen, die bei Beginn der Betätigung des Geräts rücklaufend die Klammern erfassen, bevor sie in die vorgeschobene Lage nach Fig. 3 zurückkehren.
- In dieser Lage befindet sich eine von den Backen 48 in Rillen 59 gehaltene Klammer in Anlage an einem im Form eines Winkelstücks ausgebildeten Anschlag 60, der am Schlitten 52 mittels Schrauben 61 befestigt ist. Dieser Anschlag 60 dient dazu, daß sich der Rücken der Klammer 58 beim Ansetzen rundes. Die Klammer 58 wird außerdem noch in den Rillen 59 der Backen 48 durch elastisches Winkelstück 62 gehalten, das am Schuh 54 mittels Schrauben 63 befestigt ist, vgl. Pig. 2.
- Die Ladevorrichtung, die mit dem Ende 56 ihrer Rinne 57 in die Öffnung 55 des Schuhs 54 des Schafts 3o des Geräts eingreift, wird hier mittels einer Platte 64 gehalten, die am Schaft 3o mittels Schrauben 65 befestigt ist.
- Am anderen Ende ist die Rinne 57 zur Achse des Kopfstücks 1 hin abgebogen und an diesem mittels einer tasche 66 und einer axial auf das Kopfstück 1 ausgerichteten Schraube 67 befestigt. Diese Befestigung ermöglicht die Einstellung des Schafts 3G um die Achse des Kopfstücks 1.
- Das am Kopfstück 1 befestigte Ende der Rinne 57 weist ein U-Profil auf, wobeie Schenkel des U nach aussen gerichtet sind, während der Rand des Stegs abgewinkelt ist, um einen Anschlag 68 zu bilden. Die Schenkel des U verlaufen parallel bis dicht zu der Krümmung 69, die in der Rinne 57 vorgesehen ist, um einen Klammerstab 58 in die Rinne einführen zu können, wie dies strichpunktiert rechts in Fig. 2 dargestellt ist.
- Die Schenkel des U verlaufen dann bis zum Ende 56 hin so zusammengezogen, daß sie dieselbe Neigung. wie die Schenkel der Klammern 58 haben Die Klammern 58 werden den Backen 47 des Geräts durch einen Sohieber zugeführt, der einen Klammerdrücker 70 mit vorderer Druckplatte 71 enthält. Der Klammerdrücker 70 befindet sich in der Rinne 57 und ist hinten mittels eines Querbolzens 72 an einem Mittelteil 73 von C-förmigem Querschnitt angelenkt, der die Rinne 57 umgibt. Eine Drahtfeder 74, die mit ihren Windungen auf den Querbolzen 72 aufgestreckt ist, hält den Klammerdrücker 70 mit einen Ende gegen den Boden der Rinne 57 angelegt, während sich das andere Ende der Drahtfeder 74 gegen den Mittelteil 73 abstützt.
- Am Mittelteil ist außerdem mittels eines Querbolzens 75 ein Arm 76 angelenkt, an dem mittels einer Schraube 77 das Ende einer Bandfeder 78 befestigt ist. Das Ende der Bandfeder 78 läuft durch einen schlitz 79 in Boden der Rinne 56 gegenüber der Platte 64 nach aussen.
- Die BandSeder 78 wickelt sich von selbst auf eine Achse 80 auf, die in einer Gabel 81 der Platte 64 unter Zwischenschaltung eines Keilrads bzw. Sperrads befestigt ist.
- Um die ladevorrichtung zu füllen, wird der Schieber 70, 73,76 so weit Zinn hinteren Ende der Rinne 57 zurückgezogen, daß der Arm 76 zum Kopfstück 1 hin abgebogen werden kann und durch die Bandfeder 78 am Ansatz 68 angehakt gehalten wird, wie in Fig. 2 rechts strichpunktiert angedeutet ist.
- Ein Klammerstab, bei dem die klammern 58 an ihrem Rückenteil verklebt od.dgl. sind, wird in die Rinne 57 eingeführt. Hiernach wird der Arm 76 ausgehakt, so daß sich der Schieber in der Rinne 57 hinten an die Klammern 58 anlegt.
- Bevor die Wirkungsweise des Geräts erläutert wird, wird noch die Ausbildung des Ventils 5 genäß Pig. 1 beschrieben, durch dessen Betätigung das Gerät betrieben wird.
- Wie bereits bemerkt, besteht das Ventil 5 aus zwei Ventileinheiten 7,8.
- Die Ventileinheit 7 ist als Dreiwegventil ausgebildet und schließt normalerweise den Kanal 9 ab. Die Ventileinheit 8 ist ebenfalls als Dreiwegventil ausgebildet und gibt normalerweise den Kanal 10 frei, so daß die einzelnen Teile des Geräts in die Ruhestellung zurückgezogen sind, die in Fig. 1 dargestellt ist.
- Die Ventileinheit 7 enthält eine mittlere Stange 83, die aussen den Druckknopf 6 trägt und innen einen Kopf 84 trägt, dem eine Dichtung 85 zugeordnet ist, die bei der in Fig. 1 dargestellten lage die Eintrittsöffnung 86 zum Kanal 9 hin abschließt. Den Druckknopf 6 ist eine Dichtung 87 zugeordnet, die die Austrittsöffnung 88 der Ventileinheit 7 abschließen kann. Diese Austrittsöffnung 88 steht mit dem Kanal 9 über Entlüftungslöcher 89 in Verbindung.
- Dio Ventileinheit 8 enthält ein mittleres Rohr 9a, das innen einen Kopf 91 trägt, der eine zentrale Bohrung und radiale Bohrungen aufweist, so daß Druckluft hindurch strömen kann, selbst wenn der Kopf 91 am Kopf 84 der Ventileinheit 7 anliegt. Der Kopf 91, der als Kolben wirkt, kann infolge einer Dichtung 92 den Eingang 93 der Ventileinheit 8 abschließen. Dieser Einlaß 93 steht mit dbm Kanal lo über Löcher 94 in Verbindung.
- Aussen trägt das Rohr 9o einen Hohlkolben 95, dessen Arbeitsquerschnitt größer ist als der des Kopfs 91, so daß der Kopf 91 normalerweise gegen den Kopf 84 gedrückt; wird, wodurch der Druckknopf 6 in herausgedrückter Stellung gehalten wird.
- Der Hchlkolben 95 verschiebt sich in einer Kammer 96, die aussen an der Ventileinheit 8 vorgesehen ist. Zur Abdichtung des Hohlkolbens sind Dichtungsringe 97 vorgesehen.
- In der Ruhestellung verschließt der Hohlkolben 95 Auslaßöffnungen 98, die die Kammer 96 mit dem Kanal 10 verbinden.
- Durch Löcher 99 ist diese Kammer 96 mit der Atmo@phäre verbunden.
- Wird auf den Druckknopf 6 gedrückt, so kommt der Kanal 9 über die Ventileinheit 7 unter Druck. Der Kopf 84 der Ventileinheit 7 drückt dabei den Kopf 91 der Ventileinheit 8 zurück, so daß der Kanal 1o entlüftet wird. Wird der Druckknopf 6 losgelassen, so bewirkt der in der Kammer 96 herrschende Druck infolge der Ausbildung von Kopf 91 und Hohlkolben 95 als Differentialkolben die Rückführung der beiden Ventileinheiten 7,8 in die Ruhelage, bei der der Kanal 10 unter Druck steht und der Kanal 9 entlüftet ist.
- Die Wirkungsweise des Geräts ist sehr einfach: Das Gerät wird so gehalten, daß eine bereitgehaltene Klammer 58 an der Stelle zu liegen kommt, wo sie angesetzt werden soll.
- sodann wird auf den Druckknopf 6 gedruckt (Fig. 1).
- Durch das Betätigen des Druckknopfs 6 kommt der Kanal 9 unter Druck und der Kanal 1o wird entlüftet. Der Kolben 12 wird also nach vorn gedrückt, die Stange 14 schiebt sich in der Hülse 18 vor. Der Finger 33 dringt in die Verlängerung 36 ein und drückt den Zapfen 37 vorwärts, so daß die Kugeln 35 in die Ringnut 34 einrasten können. Die Muffe 3, die von der Feder 40 zurückgedrückt wird, sichert die Verriegelung von Stange 14 und Hülse 18. Zu diesem Zeitpunkt legt sich die Stirnfläche 17 am hinteren Ende der Hülse 18 gegen die Anschlagscheibe 16 des Kolbens.
- Das aus Kolben 12, Stange 14 und Hülse 18 bestehende Ganze verschiebt sich nun weiter, wodurch das SchlieBen der Backen 48 und dementsprechend das Schließen der Klammer 58 bewirkt wird. Ae Ende des Arbeitsvorgangs berühren sich die Backen 48 oder legen sich gegen einen Teil des mit der Klammer 58 versehenen Gegenstands, wodurch verhindert wird, daß der Kolben 12 die Eintrittsöffnung des Kanals 10 im Zylinder 11 abdeckt.
- Wird der Druckknopf 6 wieder losgelassen, kommt der Kanal 10 unter Druck und der Kanal 9 wird entlüftet, wodurch alle beweglichen Teile des Geräts in ihre Ausgangsstellung zurückkehren.
- Nach einem bestimmten Abschnitt des Rücklaufs schlägt die hintere Stirnfläche 44 der Muffe 39 an der vorderen Stirnfläche der Gewindebuchse 23 an, wodurch di. fe 39 stehen bleibt und damit das Entrisgeln der Kugeln 35 bewirkt. Während nun die Hülse 18 stehen bleibt, setzt die freigegebene Stange 14, von der sich der Zapfen 37 löst ihre Rückbewegung mit dem Kolben 12 fort.
- Zu diesem Zeitpunkt werden die Backen 48, die durch das Druckstück 49 offengehalten werden, gegenüber der Klammer 56 gehalten, die dem Schlitten 52 in der Ladevorrichtung am nächsten liegt. Diese Klammer gelangt also zwischen die beiden Backen 48.
- Die entriegelte Hülse 18 wird durch den Druck der im Zylinder 11 vor dem Kolben 12 befindliche Druckluft wieder nach vorn gedrückt. Bei ihrer Bewe , die sich so lange fortsetzt, bis die hinteren Enden der Längsschlitze 21 am Querstift 20 anschlagen, so daß das Schließen der Ba@ken 48 infolge Trägheitswirkung verhindert wird, legt die Hülse 18 die Backen leicht geschlossen auf die Klammer 58 an, was durch die kleine fläche der Hülse ia bewirkt wird, auf der der Druck bei ihrer Ausgangsstellung einwirkt.
- Das Gerät ist nunmehr für einen neuen Arbeitsvorgang bereit.
- Selbstverständlich können bei dom dargeswtellton Ausführungsbeispiel Abänderungen vorgenommen werden, insbesondere durch Ersetzen einzelner technischer Mittel durch Äquivalente, ohne sich aus dem Bereich der Erfindung zu entfernen.
Claims (13)
1. Gerät zum Anbringen von Klammern, beispielsweise C-förmigen Klammern
um das zusammengeraffte Ende von Beuteln, wobei die die Klammern erfassenden Backen
des Geräts in eine vorgeschobene Stellung gedrückt werden in der sie eine Klammer
zum Anbringen bereithalten, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die
Backen (48) an einem längsverschieblichen Teil (18) angelenkt sind und durch einen
Kolben (12) betätigt werden, der in beiden Richtungen durch ein Druckmittel bewegbar
ist, und daß eine Verriege lung (35,37,39) zum Zusammenschließen des längsverschieblichen
Teils (18) und des Kolbens (12) während des ersten Teils des Rücklaufs desselben
vorgesehen ist1 damit die 3acken (48) aus einer ladevorrichtung eine neue Klammer
(58) erfassen können, und daß das anschließende Wiedervorschieben des längsverschieblichen
Teils (le) und der Backen (48) in die vorgeschobene Stellung auch durch das Druckmittel
im Zylinder (11) erfolgt, das den Kolben (12) in seine Ruhestellung zurückführt.
2. Gerät nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e
t , daß der längsverschiebliche Teil aus einer Hülse (18) besteht, in der die Stange
(14) des Kolbens (12) verschiebbar gelagert ist und die ihrer seite abgedichtet
durch eine Stirnwand (24) des Zylinders (11) verschiebbar hindurchgeht, in dem sich
der Kolben (12) verschiebt.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i
c h n e t , daß die Verriegelung Kugeln (35) enthält, die in der Hülse (18) gelagert
sind und mit einer Ringnut (34) der Stange (14) des Kolbens (12) zusammenwirken,
in der sie mittels einer auf der Hüls. (18) vorschiebbaren Muffe (39) gehalten werden,
die nach dem ersten Teil des Rücklaufs des Kolbens (12) gegen einen Anschlag stößt,
wodurch die Entriegelung von Hülse (18) und Kolben (12) bewirkt wird.
4. Gerät nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z o i c h n e
t X daß die Kugeln (35) bei gelöster Verriegelung durch einen unter Federwirkung
(38) stehenden Zapfen (37) gehalten sind, dessen Wirkung die der Muffe (39) übersteigt,
und der von der Stange (14) des Kolbens (12) zum Verriegeln zurückgedrückt wird.
5. Gerät nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e
t X daß die Feder (38) des Zapfens (37) zum Offenhalten der Backen (48) sich gegen
ein Druckstück (49) abstützt.
6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g
e k e n n z e i ¢ h n e t , daß dem Einlaßkanal (4) für ein Druckmedium ein Ventil
(5) zugeordnet ist, das aus zwei Ventileinheiten (7,8) zusammengesetzt ist von denen
die eine (8) normalerweise offen ist und den Rücklauf des Kolbens (12) steuert,
während die andere (7) normalerweise geschlossen ist und den Arbeitshub des Kolbens
(12) steuert, und daß zum Betätigen der Ventileinheiten ein Druckknopf (6) od.dgl.
vorgesehen ist, bei dessen Betätigung die normalerweise geschlossene Ventileinheit
(7) geöffnet ist und die normalerweise offene Ventileinheit (8) geschlossen wird.
7. Gerät nach Anspruch 6, d a d u r c h
g e k o
n n z e i c h n e t , daß die beiden Ventileinheiten (7,8) auf beiden Seiten des
Einlaßkanals (4) für das Druck mittel vorgesehen sind und die beweglichen Teile
der beidon Ventileinheiten (7,8) miteinander fluchten und aneinanderliegend angeordnet
sind, wobei die Rückführung der beiden Ventileinheiten (7,8) in ihre Ruhestellung
durch die normalerweise offene Ventileinheit (83 bewirkt wird, die zu diesem Zweck
eine Differentialkolben-Einrichtung (91,95) aufweist.
8. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g
e k e n n z e i o h n e t , daß die Ladevorrichtung eine Rinne (57) aufweist, deren
eines Ende in eine Lagerung des Sohafts (30) des Geräts eingesetzt ist, und die
an dem Gerät entlang nach hinten geführt und zur Befestigung des anderen Endes am
Kopfstück (1) des Geräts abgebogen ist.
9. Gerät nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n s o i c h n e
t , daß der Schaft (30) um seine längsachse drehbar ist und die Rinne (57) am Kopfstück
(1) mittels eines axialen Organs befestigt ist, so daß die Drehmöglichkeit des Schafts
(30) nicht behindert wird.
10. Gerät nach Anspruch 8 oder 9, d a d u r c h g e k e n n z e i
c h n e t , daß die ladevorrichtung einen Schieber (70,73,76) aufweist, der aus
drei Aneinandergelenkten Teilen besteht, nämlich einem Klammerdrücker (70) in Innern
der Rinne (57), einem Mittelteil (73) ausserhalb der Rinne (57) und einem Arm (76)
im Innern der Rinne (57), an dem eine Bandfeder (78) befestigt ist.
11. Gerät nach einem der Ansprüche 8 bis 10, d a d u r c h g e k
e n n s e i c h n e t , daß die Rinne (57) in ihren
hinteren gebogenen
Teil ein U-Profil aufweist, und daß die Schenkel des U nach der Krümmung bis zur
Lagerung der Rinne (57) in dem Schaft (30) des Geräts so Zusammengezogen sind, daß
sie dieselbe Neigung wie die Schenkel der Klammern (58) haben.
12. Gerät nach einen der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t fi daß die Backen (48) an einem Schlitten (52) angelenkt
sind, der einen Anschlag (6c) trägt, an den die Klammern (58) mit ihrem Rücken in
Anlage sind, wenn sie von den Backen (48) erfaßt sind.
13. Gerät nach einen der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t , daß der Schaft (30) des Geräts ein elastisches Winkelstück
(62) aufweist, das zum Halten der von den Backen (48) erfaßten Klammern (58) dient.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3705829C1 (en) * | 1987-02-24 | 1988-08-11 | Herbert Dipl-Ing Niedecker | Apparatus for the closing of tube-like packaging sleeves |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| IT1208136B (it) * | 1986-12-18 | 1989-06-06 | Prioli Lorenzo Gurini Armando | Pinza portatile motorizzata per il serraggio irreversibile di graffe a "c" o simili |
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1967
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1968
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