DE1805883U - Vorrichtung zum automatischen abheben von zweischarigen wendepfluegen vom erdboden. - Google Patents
Vorrichtung zum automatischen abheben von zweischarigen wendepfluegen vom erdboden.Info
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- DE1805883U DE1805883U DE1959M0033533 DEM0033533U DE1805883U DE 1805883 U DE1805883 U DE 1805883U DE 1959M0033533 DE1959M0033533 DE 1959M0033533 DE M0033533 U DEM0033533 U DE M0033533U DE 1805883 U DE1805883 U DE 1805883U
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- Agricultural Machines (AREA)
Description
- Vorrichtung zum automatischen Abheben von zweischarigen Wendepflügen vom Erdboden.
- Gegenstand der Neuerung ist eine Vorrichtung zum automatischen Abheben eines zweischarigen Wendepfluges vom Erdboden.
- Beim Pflügen eines steinigen oder eines mit Baumstümpfen und Wurzeln durchsetaten Bodens ist es notwendig, den Pflug mit einer Vorrichtung auszustatten, die seine Hauptbestandteile, bzw. bei einem zweischarigen Drehpflug die Arme vor dem Zerbrechen schützt.
- Es sind bereits verschiedene Vorrichtungen bekannt, die eine automatische Unterbrechung bewirken, indem sie den Pflug vom Erdboden abheben, sobald dieser auf einen besonders grossen Widerstand stosst.
- Ziel der Neuerung ist, eine Vorrichtung zu schaffen, ae mit einfachen und wirksamen Mitteln das Abheben des Pfluges vom Boden ermöglicht und die zu schützenden Teile ohne Anheben des Pfluges und ohne den Schlepperfahrer zum Verlassen seines Sitzes zu zwingen, in ihre Ausgangsstellung zurückführt. Die Vorrichtung wird im wesentlichen dadurch gekennzeich-
auf denen die Arme aufliegen und auf deren anderes Ende eine entsprechend bemessene Feder so wirkt, dann bei normaler Pflugarbeit die Hebel die Arme gegen die Anschläge drücken, während bei geetörter Pflugarbeit das Ende des Armes so auf den Zapfen einwirkt, dann dieser seine Stellung ändert und von letzterem freikommt, wodurch der Pflugkörper eine Schwenkbewegung ausführen kann und sich so vom Boden abhebt. Eine derartige Vorrichtung lässt sich in zweischarige Drehpflege zum Schutz der die Pflugscharen tragenden Arme einbauen.net, dass die den Pflugkörper tragenden Arme, deren Enden frei sind, an den Pflugbaum angelenkt sind unddsuss zwei auf Zapfen drehbare Hebel an einem Ende in Zapfen auslaufen, Nwhatehend soll ein Areführungsbeispiel unter Bezugnehxe auf die Figuren 2 und 3 beschrieben werden. die Pflugscharen tragenden Arme dargestellt.In den Fig. 1 bis 3 sind in 1 deriflugbaum und in 2 die - Diese Arme 2 sind an Knotenblechen oder Bestücken 3 befestifte die jeweils mit Hilfe eines Bolzen 4 und einer zwischen den Eckstücke liegenden Hülse 5 befestigt sind und ei
Zwei Hebel 6 und 7 sind um Bolzen 8 schwenkbar und enden in Zapfen 9, die in länglichen, in den Eckstüoken 3 vorgesehenen Ausnehmungen 10 beweglich sind.'-ime emög die Schwingung und Schwenkung der frei-enden) Arme ermög- lichen.Zwei das Ende des Armes auf dem Zapfen ruht. Auf die Enden der Hebel 6 bis 7, die den mit den Zapfen 9 ausgestatteten Enden gegenüberliegen, wirkt eine Feder 11 über die Hebel verbindende Stege 12. Die Feder 11 umgibt einen Führungsschaft 13, auf dem eine Schraube 14 zur Einstellung der Spannung der Feder sitzt. Bei normaler Pflugarbeit drücken die Hebel 6 bis 7 die Arme 2 gegen auf den Eckstücke 3 befindlichen Anschläge 15 und zwar über die Zapfen 9 und unter Einwirkung der Feder 11, die auf diese Normaltätigkeit eingestellt ist. Trifft der Pflugkörper auf ein Hindernis und wird ein überdurchschnittlicher Kraftaufwand nötig, so wirkt das Ende des Armes 2 auf den Zapfen 9. bringt diesen aus seiner Ausgangsstellung und kommt bei genügend großer Widerstandskraft ganz von ihm frei.Diese Zapfen 9 sind so angebracht, dass in NoMMtlatellTxng - In diesem Augenblick schwenkt der gesamte Pflugkörper um die Hülse 5 nach hinten (Stellung 2'in Fig. 3) und der Pflug löst sich automatisch vom Erdboden und weicht ao jeder Krafteinwirkung aus, durch die der Arm verbogen werden
Um den Pflug in seine Ausgangsstellung zurückzuführen, braucht der Fahrer des Schleppers nur ein kurzes Stück zurückzusetzen, wodurch der Pflugkörper ohne Anheben des Pfluges unter Einwirkung der Feder 11 wieder in Arbeitstellung gebracht wird, ohne dass der Schlepperfahrer seinen Sitz verlassen muss. Eine derartige Vorrichtung stellt einen vorteilhaften Ersatz für die starren Konstruktionen dar, bei denen die Arme mit Hilfe von Bolzen auf dem Pflugbaum befestigt sind.konnte. ! h - Die Neuerung soll Schutz geniessen nicht nur im Rahmen der nachfolgenden Schutzansprüche, sondern darüber hinaus für alle einzeln oder in beliebiger Verbindung miteinander verwandten Merkmale aus der Einleitung, der Beschreibung und bzw. oder der Zeichnung, die dem Fachmann ersichtlich neu und fortschrittlich sind, auch soweit sie nicht in den nachfolgenden Schutzansprüchen niedergelegt sind.
- Schutzansprüche:
Claims (11)
-
SchutzanaprUche < ---------------- die pflugschare (2') tragenden Arme (2) in Fahrtrichtung schwenkbar sind, sowie durch Hebel (6,7) die gleichfalls an den Eckstücken angelenkt und an ihrem freien Ende unter Federwirkung stehen sowie an den Tragarmen (2) derart unter der Federwirkung anliegen, das die Tragarme unter üblicher Arbeitsbelastung in der Arbeitsstellung gehalten werden, während sie bei übermäßiger Belastung die Hebel entgegen der Federwirkung bewegen und entgegen der Fahrt. richtung aus der Arbeitsstellung ausschwenken.1. Vorrichtung zum automatischen Abheben zweischariger Wendepflüge vom Erdboden beim Auftreffen auf große derstände, wie Steine, Wurzeln od. dgl,, g e k e n n z e 1 oh- n e t durch mit dem Pflugbaum (1) verbundene Lagerungen, wie Eckstücke (3), in welchen die an ihren freien Enden - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 t dadurch g e k e n nz e i o h n e t, dass die Tragarme (2) kürzere, dem Pflugbaum zugewandte Hebelarme aufweisen, gegen welche die Hebel (6,7) zur Anlage kommen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, dasa die Hebel ala zweiarmige Hebel ausgebildet sind, deren längere Arme unter Federwirkung stehen, während die kürzeren Arme über Zapfen (8) an den dem Pflugbaum (1) zugewandten Enden der Tragarme (2) anliegen.
- 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z eie h n e t, dass die Enden der längeren Hebelarme der Hebel (6, 7) über eine Feder miteinander verbunden sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4. dadurch g e k e n nz e i c h n e t, dass die längeren Arme der Hebel (6, 7) einander scherenartig überkreuzen und durch eine Druckfeder miteinander verbunden sind.
- 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Feder(n) (11), z. B. über eine auf einem Zentrierschaft (13) angeordnete Mutter (14) in ihrer Stärke einstellbar ist.
- 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e ich n e t. dass die Tragarme (2) an den knotenblechartigen Eckstücken (3) über Bolzen (4) gelagert sind, die von Abstandshülse (5) Lageben sind.
- 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, g e k e n n z eie h n e t durch Zapfen (9) an den die Tragarme (2) in Arbeitsstellung haltenden Hebeln (6,7), welche durch Längsschlitze (10) in den Eckstücken (3) in den Bereich der Tragarme (2) hineinragen.
- 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, g e k e n n z e i c h n e t durch an den Eckstücken (3) angeordnete Anschläge (15) zur Begrenzung der
Arbeit. stellung der Tragarme (2). 10. - 10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspruche, g e k e n n z eie h n e t durch eine kurvenartige Ausbildung der dem Pflugbaum (1) zugewandten Enden der Tragarme (2) derart, dass beim Überführen der Pflugschare aus der Auslösestellung in die Arbeitsstellung - z.B. durch Rückwärtsfahren des Schleppers - die unter Federeinwirkung stehenden Hebel (6,7) selbsttätig in die der Arbeitsstellung der Pflugschare entsprechende Lage überführt werden.
- 11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Feder (11) sich über Stege (12) an den Hebeln (6, 7) abstützt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959M0033533 DE1805883U (de) | 1959-12-07 | 1959-12-07 | Vorrichtung zum automatischen abheben von zweischarigen wendepfluegen vom erdboden. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959M0033533 DE1805883U (de) | 1959-12-07 | 1959-12-07 | Vorrichtung zum automatischen abheben von zweischarigen wendepfluegen vom erdboden. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1805883U true DE1805883U (de) | 1960-02-11 |
Family
ID=32917745
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1959M0033533 Expired DE1805883U (de) | 1959-12-07 | 1959-12-07 | Vorrichtung zum automatischen abheben von zweischarigen wendepfluegen vom erdboden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1805883U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1204445B (de) * | 1964-02-13 | 1965-11-04 | Rabewerk Clausing Heinrich | Vorrichtung zum Schutz von Pfluegen und anderen Bodenbearbeitungsgeraeten gegen UEberlastung |
-
1959
- 1959-12-07 DE DE1959M0033533 patent/DE1805883U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1204445B (de) * | 1964-02-13 | 1965-11-04 | Rabewerk Clausing Heinrich | Vorrichtung zum Schutz von Pfluegen und anderen Bodenbearbeitungsgeraeten gegen UEberlastung |
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