DE1804800U - Messerwalze fuer lederbearbeitungsmaschinen. - Google Patents
Messerwalze fuer lederbearbeitungsmaschinen.Info
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
- C14B1/02—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B17/00—Details of apparatus or machines for manufacturing or treating skins, hides, leather, or furs
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Description
-
sind gewöhnlich mit schraubenlinienförmig verlaufenden Messern versehen, die im Querschnitt der Walze radial nach aussen gerichtet sind. Die Arbeitskanten der Messer verlaufen infolge dieser Anprdnung nach beiden Seiten rechtwinklig und haben daher den Nachteil, dass sie keine richtigen Schneiden besitzen, sondern lediglich schmale scharfkantige Flächen, welche nur eine schabende oder kratzende Wirkung auf dem zu bearbeitenden Leder oder der Haut hervorrufen. Das zu beseitigende Material wird daher nicht weggeschnitten, sondern gewissermassen abgezwängt oder abgerissen. Ausserdem wird eine starke Zugwirkung erzeugt, die sich ungünstig auf das Leder auswirkt.Messerwalze für Lederbearbeitunsmaschinen Die in Lederbearbeitungsmaschinen, beispielsweise in Falzma- schinen, Entfleischmaschinen u. dgl. verwendeten Messerwalzen - Dieser Nachteil wird durch die neue Anordnung behoben, indem die Messer nicht mehr radial, sondern in einem Winkel zur Oberfläche der Walze angeordnet werden. Dadurch ist es möglich, die Messer auf ihrer Angriffsseite beispielsweise durch Schleifen des ganzen Walzenumfanges mit scharfen Schneidkanten zu versehen, die ein sauberes Entfernen von dem Leder oder der Haut anhaftenden Fasern oder überschüssigem Material ermöglichen.
- In der Zeichnung ist die neuartige Messerbefestigung als Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht.
- Fig. 1 zeigt eine zum Beispiel in Falzmaschinen übliche Ausbildung der Messerwalze in Ansicht, und Fig. 2 die übliche Art der Messeranordnung im Querschnitt der Walze sowie in vergrösserter Darstellung der Messerbefestigung.
- Fig. 3 stellt die neue Befestigung der Messer im Winkel zur Walzenoberfläche im Schnitt wie in Fig. 2 dar, und Fig. 4 eine weitere Art der Befestigung ebenfalls in der Darstellung gemäss Fig. 2.
- Wie in Fig. 1 dargestellt, verlaufen die in die Oberfläche der Walze 2 eingesetzten Messer 4 schraubenlinienförmig nach rechts und links, wie dies bei Falzmaschinen, Entfleischmaschinen und anderen Lederbearbeitungsmaschinen vielfach üblich ist. Sie können jedoch auch geradlinig, winklig, oder in beliebiger anderer Anordnung je nach Art der Maschine oder der Bearbeitung des Materials eingesetzt sein. Die Befestigung kann durch Einstemmen von Weicheisen-oder Kupferstreifen 6 in die zur Aufnahme der Messer bestimmten Rillen oder anderweitig erfolgen. Die radial eingesetzten Messer bilden mit dem Umfang der Walze einen Winkel ß von 900 nach beiden Richtungen, und ihre Arbeitsflächen 8 weisen ebenfalls nach beiden Richtungen rechtwinklige Kanten 10 auf, die nur eine schabende oder kratzende Wirkung auf das Material auszuüben vermögen und dabei einen starken Zug auf dasselbe ausüben.
- Die Anordnung der Messer nach Fig. 3 unterscheidet sich von der vorhergehenden dadurch, dass das Messer 4 dicht über der Einsatzstelle in einem Winkel a abgebogen ist, wodurch ein Schnittwinkel ß entsteht, welcher kleiner ist als 900 und eine scharfe Schnittkante 12 bildet, welche das zu entfernende Material nicht mehr abschabt, sondern abschneidet.
- Nach Fig. 4 ist die Anordnung so getroffen, dass ein Messer üblicher Art schräg in die ebenfalls schräg gestellten Schlitze des Walzenkerns eingesetzt wird. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass das Messer nicht vorgebogen zu werden braucht. Bei beiden Ausführungsformen kann die Grösse des Winkels a und damit die des Schnittwinkels ß je nach Erfordernis ausgebildet werden.
- Die Neuerung ist nicht auf die abgebildeten Ausführungsformen beschränkt, sondern es können die Messer auch in jeder anderen beliebigen Weise eingesetzt und gebogen sein Wesentlich ist die Erzielung einer Schneidkante anstelle der bisher nur eine schabende Wirkung gestattenden Arbeitskante.
Claims (1)
- Schutzansprüche 1. Messerwalze für Lederbearbeitungsmaschinen mit am Walzenkern befestigten Messern, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitskanten (12) der einzelnen Messer einen Schnittwinkel von weniger als 900 einschließen 2. Messerwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer im Querschnitt gesehen radial in den Walzenkern eingesetzt und über der Walzenoberfläche abgebogen sind, 3. Messerwalze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gerade ausgebildeten Messer in schräg zur Oberfläche der Walze verlaufende Schlitze eingesetzt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM33517U DE1804800U (de) | 1959-12-05 | 1959-12-05 | Messerwalze fuer lederbearbeitungsmaschinen. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEM33517U DE1804800U (de) | 1959-12-05 | 1959-12-05 | Messerwalze fuer lederbearbeitungsmaschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1804800U true DE1804800U (de) | 1960-01-28 |
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ID=32917741
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEM33517U Expired DE1804800U (de) | 1959-12-05 | 1959-12-05 | Messerwalze fuer lederbearbeitungsmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1804800U (de) |
-
1959
- 1959-12-05 DE DEM33517U patent/DE1804800U/de not_active Expired
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