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DE1804000A1 - Vorrichtung zur Untergrundverlegung von endlosen biegsamen Leitungen - Google Patents

Vorrichtung zur Untergrundverlegung von endlosen biegsamen Leitungen

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Publication number
DE1804000A1
DE1804000A1 DE19681804000 DE1804000A DE1804000A1 DE 1804000 A1 DE1804000 A1 DE 1804000A1 DE 19681804000 DE19681804000 DE 19681804000 DE 1804000 A DE1804000 A DE 1804000A DE 1804000 A1 DE1804000 A1 DE 1804000A1
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DE
Germany
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vehicle
frame
drainage
plow
laying
Prior art date
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Granted
Application number
DE19681804000
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English (en)
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DE1804000B2 (de
DE1804000C3 (de
Inventor
Manfred Cornelius
Werner Cornelius
Friedrich Dr Kaminski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CORNELIUS WERNER KG
Original Assignee
CORNELIUS WERNER KG
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Publication date
Application filed by CORNELIUS WERNER KG filed Critical CORNELIUS WERNER KG
Priority to DE19681804000 priority Critical patent/DE1804000C3/de
Priority claimed from DE19681804000 external-priority patent/DE1804000C3/de
Publication of DE1804000A1 publication Critical patent/DE1804000A1/de
Publication of DE1804000B2 publication Critical patent/DE1804000B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1804000C3 publication Critical patent/DE1804000C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F5/00Dredgers or soil-shifting machines for special purposes
    • E02F5/02Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches
    • E02F5/14Component parts for trench excavators, e.g. indicating devices travelling gear chassis, supports, skids
    • E02F5/145Component parts for trench excavators, e.g. indicating devices travelling gear chassis, supports, skids control and indicating devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Untergrundverlegung von endlosen biegsamen Leitungen Zusatz zu Patent .
  • (Patentanmeldung P 16 34 033.3 vom 19. Oktober 1967) (I. Zusatzanmeldung) Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verlegen von endlosen biegsamen Leitungen, insbesondere Kunststoffdränrohren, Kunststoffwasserleitungsrohren und Kabeln nach Patent . ... ... (Patentanmeldung P 16 34 033.3), die an einem geeigneten Fahrzeug, z. B. einem Raupenfahrzeug, anbringbar ist, bestehend aus einem am Pahrzeug angeordneten Gestell, an dem eine an einem Zwischenträger angreifende GeradfUhrung angeordnet ist, mit der der Zwischenträger unter Beibehaltung seiner Winkelstellung zur Horizontalen auf- und abbewegbar ist, wobei der Zwischenträger mit eine senkrechte Komponente aufweisenden Führungsnuten versehen ist, die eine voneinander abweichende Schräge mit Bezug auf die Bewegungsrichtung der Geradhrung aufvreisen und in die zwei mit Abstand voneinander an einem Dränpflugrahmen gelagerte Führungsstücke den Dränpflugrahmen abstützend beweglich eingreifen und der durch den Boden bewegte Dränpflug eine Führung fUr die endlose Leitung aufweist, die aus dem unteren Ende des Pfluges nach hinten austritt.
  • Die dem Hauptpatent zugrundeliegende Aufgabenstellung besteht darin, einen Pflug zur Erzeugung eines schmalen Bodenschlitzes, in den die Leitung verlegt werden soll, mit einem gewulischten Anstellwinkel des Pfluges zur Aufrechterhaltung eines einwandfreien Gefälles entlang einer vorgegebenen Verlegesohle unabhängig von Bodenunebenheiten durch den Boden Zu bewegen. Durch den Pflug sollen Leitungen, insbesondere Dränleitungen, verlegt werden, durch die Sickerwasser mit freiem Gefälle fliessen kann.
  • Da Wasser, wenn es in freiem Gefälle fließen soll, durch geringste Höhenabweiehungen der Verlegesohle in der Leitung zurückgestaut wird; kommt es hierbei auf größte Verlegegenauigkeit an, zumal in vielen Gebieten nur ein Gefälle von 0,1 % zur Verfügung steht.
  • Das Hauptpatent löst diese Aufgabe, indem der Dranpflugrahmen durch Führungsstücke in Führungsnuten geführt wird, deren Neigung zur Horizontalen durch einen Stellmotor veränderlich ist, um auf diese Weise den Anstellwinkel des Dränpfluges zu verändern. Durch die in der Horizontalen auf den Dränpflug wirkende Zugkraft wird durch den Anstellwinkel des Pfluges eine Vertikalkomponente erzeugt, durch die sich der Pflug auf eine gewunschte Eingriffstiefe einstellt; also eine ähnliche Wirkung wie beim Höhenruder eines Blugzeuge.
  • Durch die Führungsnuten, die einen Krümmungsradius haben, dessen Mittelpunkt im Kippunkt des Fahrzeuges liegt, d.h. im Schnittpunkt des vom Schwerpunkt des Fahrzeuges gefällten Lotes mit der Lauffläche, können Kippbewegungen des Fahrzeuges in bestimmten Grenzen ausgeglichen werden, ohne sich auf den Dränpflug zu übertragen, wie dies eingehend im Hauptpatent beschrieben ist.
  • Die im Hauptpatent beschriebene Vorrichtung hat sich in der Praxis bewährt und reicht überall da aus, um die gewünschte Verlegegenauigkeit zu erreichen, sofern die Dränleitungen in normal bearbeiteten landwirtschaftlichen Flächen verlegt werden mußten.
  • Nun ist in den Tiefebenen Norddeutschlands und insbesondere Hollands teilweise durch Beetaufwölbungen das Gelände stark uneben gemacht. Im Abstand von 8 bis 20 m sind kleine Gräben ausgeworfen, um bei starkem Wasseranfall das Oberflächenwasser abzuführen und so die erhöhten Beetrücken trocken zu halten. diese Höhendifferenzen können bei 8 bis 20 m breiten Beeten 0,6 bis 1,6 m betragen. Wenn nun verlangt wird, die Dränstränge quer zu den Beetaufwölbungen zu verlegen, muß das Fahrzeug erhebliche Kippbewegungen durchführen, wobei es in der Praxis vorkommt, daß alle 4 m ein Wechsel von mehr als 15 ? iteigang auf 15 , Neigung folgt. Diese starken Kippbewegungen können in den Führungsnuten nicht mehr aufgefangen werden, ü.a ihre Länge au statischen und baulichen Gründen begrenzt ist.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Vorrichtung nach dem Hauptpatent dahingehend zu verbessern, daß die starken Aufbäum- und Kippbewegungen des Fahrzeuges automatisch ausgeglichen und der Anstelwinkel des Branpfluges und damit das Verlegegefälle, d.h. die Sohle des Bodenschlitzes,unverändert aufrechterhalten bleibt.
  • Gemäß einem älteren Vorschlag hat man dieses Problem dadurch zu lösen versucht, daß der Dränpflug in einer Vertikalführung auf- und beweglich geführt und mit einer Sichtmarke versehen war, die mittels eines Nivelliergerätes angespielt wurde. Bei Abweichungen der oichtinarke aus dem Fadenkreuz des Nivelliergerätes wurde der Dränpflug mittels eines vom Nivelliergerät her ferngesteuerten Stellmotors auf- und abbwegt. Der Führungsrahmen des Dränpfluges war um eine sich quer zur Verlegerichtung erstreckende Achse mittels eines Xtellmotors verschwenkbar, und zwar in Abhängigkeit von einer am Führungsrahmen angebrachten, auf Abweichungen von der Vertikalen ansprechenden Vorrichtung. Dieser ältere Vorschlag nach patent . ... ... (Patentanmeldung P 16 34 05000) kann als Vorläufer des Hauptpatentes angesehen werden, durch das die Schwierigkeiten, die sich bei der älteren meldung in der Praxis ergaben, überwunden wurden.
  • Die vorstehend angegebene Aufgabenstellung der Erfindung wird dadurch gelöst, daß das die Geradführung und den Dränpflugrahmen tragende Gestell durch eine auf die Neigung der längsachse des Fahrzeuges zur Horizontalen ansprechende Vorrichtung unter Aufrechterhaltung des Anstellwinkels des Dränpfluges und des Verlegegefälles beim Überschreiten der durch die Führungsnuten ausbleichbaren Neigung des Fahrzeuges um eine horizontale sich quer zur Bewegungsrichtung des )?ahrzeuges erstreckende Achse kraftbetätigt bewegbar ist.
  • Durch die erfindungsgemäßé Verbesserung der Vorrichtung nach dem Ilauptpatent wird das die Geradführung und den Dränpflugrahmen tragende Gestell, das bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent starr am Fahrzeug angeordnet war, automatisch so verstellt, daß es unabhängig von den Kippbewegungen des h'ahrzeuges immer eine senkrechte Stellung zur Sohle des Bodenschlitzes einnimmt, doh. daß der anstellwinkel des Vränpfluges und damit das eingestellte Gefälle des Bodenschlitzes unabhängig von Oberflächenaufölbungen aufrechterhalten bleibt.
  • Sine im aufbau sehr einfache und wirtschaftlich herstellbare Betätigungsvorrichtung für die Verstellung des die Geradführung und den Dränpflugrahmen tragenden Gestells macht von der Verstellvorrichtung für den Führungsrahmen des Dränpfluges nach der älteren Patent anmeldung P 16 34 030.0 Gebrauch und zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, daß das Gestell um eine am unteren Ende vorgesehene Schwenkachse durch einen am oberen Ende angreifenden, am Fahrzeug angeordneten, druckmittelbetätigtenl doppelt wirkenden Stellmotor verschwenkbar ist, der durch ein den Druckmittelfluß steuerndes Ventil betätigbar ist, das seinerseits von einer am gestell angebrachten, auf Abweichungen von der Vertikalen ansprechenden forrichtung steuerbar ist. Hierbei kann auf die / Abweichungen von der Vertikalen ansprechende Vorrichtung ein Lot aufwei-sen, das in einem langgestreckten Gehäuse angeordnet ist und mit seinem freiem sunde in eine 'lüssigkeit eintaucht und mit beiderseits angeordneten Kontakten zusammenwirkt, die Stromkreise für das Steuerventil des Stellmotors betitigenae solenoide öffnen bzw.
  • schließen, wobei das Gehäuse mittels einer am unteren Ende angeifenden, mit einer Skala zusammenwirkenden Stellvorrichtung um eine am oberen Ende vorgesehene, sich quer zur Verlegerichtung erstreckende Achse zur Einstellung des Anstellwinkels des Dränpfluges verschwenkbar ist. Eine Variante dieser Ausführungsform sieht vor, daß die beiderseits des rotes angeordneten Kontakte durch einen Quecksilberkippschalter ersetzt sind, der im Schwenkpunkt des Lotes angeordnet ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegestandes soll nunmehr anhand der beigefügten Zeichnung beschrieben werden. Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt eines n'eetaufwö.lbungen aufweisenden Geländes mit einem einen Dränstrang verlegenden Fahrzeug in seinen extremen Kippstellungen; Fig. 2 eine schematische beitenansicht des fahrzeuges mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Verstellvorrichtung für das am Fahrzeug angebrachte, die Geradführung und den Dränpflugrahmen tragende Gestell; Fig. 3 eine schematische Ansicht der auf Abweichungen von der Vertikalen ansprechenden Vorrichtung, durch die das Steuerventil des Stellmotors für das Gestell gesteuert wird.
  • Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch ein Gelände mit Beetaufwbungen 1, zwischen denen Graben 2 liegen. Das sich über dieses Gelände bewegende Verlegefahrzeug 3 führt, wenn es einen der Gräben 2 durchfährt, starke hippbewegungen aus, wie dies anhand zweier Stellungen des Fahrzeuges gezeigt ist. trotz dieser starken Kippbewegungen des Fahrzeuges 3 muß die Verlegesohle 4 des Dränrohrstranges geradlinig mit einem vorgegebenen Gefälle verlaufen, da anderenfalls Wasserrückstauungen auftreten würden.
  • Die Vorrichtung nach dem Hauptpatent ist geeignet, kleinere Bodenunebenheiten, wie sie normalerweise bei landwirtschaftlich genutzten Flächen auftreten, ohne weiteres zu überfahren, ohne den Anstellwinkel des Pfluges zu verändern, so daß der Dränrohrstrang auf der geforderten Verlegesohle mit dem vorgegebenen Gefälle verlegt wird.
  • Die bei dieser Vorrichtung vorgesehene automatische Anpassung reicht jedoch für ein Gelände, wie es in E'ig. 1 gezeigt ist, nicht mehr aus, und hier setzt die Erfindung ein.
  • Von wesentlicher Bedeutung ist, daß der Anstellwinkel des Pfluges, d.h. die Stellung des Dränpflugrahmens zur Vertikalen bzw. die Sohle des Pfluges zur Horizontalen unverändert bei allen selbst stärk-sten zu erwartenden Kippbewegungen des Fahrzeuges beibehalten wird.
  • Fig. 2 zeigt das Verlegefahrzeug mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten, die Geradführung 5 und den Dränpflugrahmen 6 tragenden Gestell 7. Die ausbildung der Geradführung 5 und des Dränptlugrahmens 6 ist genau so wie die im Hauptpatent eingehend beschriebene, wobei die Kippbewegungen des Verlegefahrzeuges, wie sie normalerweise auftreten, durch die Sührungsnuten 8 ausgeglichen werden, in die die am Dränpflugrahmen 6 angebrachten Führungsstücke 9 eingreifen.
  • Diese Führung reicht nicht aus, um Kippbewegungen des Verlegefahrzeuges auszugleichen, wenn der Dränrohrstrang in einem Gelände verlegt werden muß, wie es in Fig. 1 gezeigt ist.
  • Wie aus Itig. 2 ersichtlich, ist das Gestell 7 im Gegensatz zu dem des Elauptpatentes um eine horizontale sich quer zur Verlegerichtung erstreckende, am unteren Ende des Gestell-es 7 angeordnete Achse 10 schwenkbar an einem Träger 11 des Zerlegefahrzeuges 3 angebracht. Am oberen Ende des Gestelles 7 greift ein am Verlegefahrzeug schwenkbar angeordrleterr druckmittelbetätigter, doppelt wirkender @tellmotor 12 mit seiner Kolbenstange 13 gelenkig an, mit dem das Gestell 7 um die Achse 10 verschwenkbar ist.
  • Am Gestell 7 ist eine auf ;eichungen von der Vertikalen ansprechende, im Ganzen mit 14 bezeichnete vorrichtung angebracht, die mittels einer an unteren, mit einer skala 15 zusammenwirkenden Ende angreifen Stellspindel 16 um eine am oberen Ende angeordnete, sich parallel zur Schwenkachse 10 des Gestelles 7 Erstreckende Achse 17 verschwenkbar ist.
  • Wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich, besteht die Vorrichtung 14 aus einem langgestreckten Gehäuse 18, in dem nahe oder an der Schwenkachse 17 nin Lot 19 aufgehangen ist, das mit seinem freien unteren Ende 20 in eine im Gehäuse 18 vorgesehene Flüssigkeit 21 zur i)ämpfung der Bewegungen eintaucht. Beiderseits des Lotes 19 sind vorn und hinten, bezogen auf die Verlegerichtung, Kontakte 22 und 23 am Gehäuse 18 angebracht, die jeweils über Leitungen 24 und 25 mit an beiden Enden eines Steuerschiebers 26 angeordneten Solenoiden 27 und 28 verbunden sind, mit denen der Steuerschieber 26 je nach Erregung eines der Solenoide 27 oder 28 zur einen oder anderen Seite verschiebbar ist.
  • er Steuerschieber 26 steuert den Druckmittelfluß von einer Druckmittelquelle 29, z.B. die der Hydraulikanlage des Fahrzeuges zur einen oder anderen Seite des doppelt wirkenden Stellmotors 12, je nach dem, welcher Kontakt 22 bzw. 23 auroh das lot 19 geschlossen wird.
  • Die Wiekungsweise der Vorrichtung ist so, daß zunächst mittels der Stellspindel 16 der gewünschte Neigungswinkel, d.h. der Anstellwinkel des Dränpfluges, eingestellt wird.
  • Beim Überfahren von Geländeunebenheiten, bei denen das Fahrzeug einen bestimmten kippwinkel nicht überschreitet, werden die Kippbewegungen durch das Zusammenwirken der Führungsnuten 8 der Geradführung 5 mit den Führungsstücken 9 des Dränpflugrahmens 6 ausgeglichen, so dalJ sich der Pflug entlang der vorgeschriebenen Verlegesohle 4 genau so wie beim Gegenstand des Hauptpatentes bewegt.
  • :ie nun derart starke Unebenheiten des Geländes auftreten, die einen kippwinkel des Fahrzeuges hervorrufen, bei dem die Führungsstücke 9 des Dränpflugrahmens 6 am einen oder anderen Ende der Führungsnuten 8 angreifen, wird durch den Ausschlag des Lotes 19 der eine oder der andere kontakt 22 oder 23 3 geschlossen und dadurch eines der beiden Solenoide 27 be. 28 erregt, um den Steuerschieber entsprechend zu verschieben und die eine oder andere Seite des Stellmotors 12 mit Druck zu beauf schlagen. Dies bewirkt eine Ver-10 schwenkung des Gestelles 7 um die Achse/, so daß das Gestell 7 immer unabhängig vom Kippwinkel des Fahrzeuges in einer in' wesentlichen vertikalen Stellung, bezogen auf die sollverlegeschle 4, gehalten wird, was von wesentlicher Bedeutung ist. Es dürfte ohne weiteres einleuchten, daß hierbei der vorgegebene Anstellwinkel des Pfluges koS;ant gehalten wird und sili dabei auch von starken Geländeunebenheit unbeeinflußt entlang der Sollverlegesohle bewegt.
  • Die anhand eines Ausführungsbeispieles beschriebene erfindung kann natürlich in verschiedener Hinsicht, ohne vom Erfindungsgedanken, wie er in den Ansprüchen zum Ausdruck gebracht ist, abzuweichen, abgeändert werden.
  • So ist es denkbar, die Verstellung des Gestelles 7 in anderer Weise als beschrieben zu bewirken, beispielsweise mittels einer Gewindespindel, oder indem man das Gestell als Zahnsegment ausbildet, in das ein antreibbares Ritzel eingreift. Auch besteht die öglichkeit, anstelle der mit dem Lot zusammentwirkenden, am Gehäuse angeordneten Kontakte 22 und 23 einen Quecksilberkippschalter zu benutzen, der dann zweckmäßig auf der Schwenkachse des Lotes angebracht werden würde.
  • Mit der Erfindung ist ein Verlegegerät, insbesondere zum Verlegen von Dränrohrsträngen geschaffen, das auch unter schwierigsten Geländebedingungen, wie durch die Praxis erwiesen, unbedingt zuverlässig arbeitet, wobei ein Minimum an Wartung, Überwachung und Bedienung erforderlich ist und auch bei schlechtesten Arbeits-, d.h.
  • Verlegebedingungen, eine ungewöhnliche große Verlegeleistung erzielt wird.

Claims (1)

  1. Paten tansp rüche
    1. Vorrichtung zum Verlegen von endlosen biegsamen Leitungen, insbesondere Kunststoffdränrohren, Kunststoffwasserleitungsrohren und Kabeln, nach Patent .
    (Patentanmeldung P 16 34 033.3), die an einem geeigneten Fahrzeug, z. B. einem Raupenfahrzeug, anbringbar ist, bestehend aus einem am Fahrzeug angeordneten Gestell, an dem eine an einem Zwischenträger angreifende Geradführung angeordnet ist, mit der der Zwischenträger unter Beibehaltung seiner Winkelstellung zur Horizontalen auf- und abbewegbar ist, wobei der Zwischenträger mit eine senkrechte Komponente aufweisenden Führungsnuten versehen ist, die eine voneinander abweichende Schrage mit Bezug auf die Bewegungsrichtung der Geradführung aufweisen und in die zwei mit Abstand voneinander an einem Dränpflugrahmen gelagerte Führungestücke den Dränpflugrahmen abstützend beweglich eingreifen und der durch den Boden bewegte Dränpflugrahmen eine Fdhrung für die endlose Leitung aufweist, die aus dem unteren Ende des Pfluges nach hinten austritt, dadurch gekennzeichnet, daß das die Geradfiihrung (5) und den Dränpflugrahmen (6) tragende Gestell (7) durch eine auf die Neigung der Längsachse des Fahrzeuges (3) zur Horizontalen ansprechende Vorrichtung (14) unter Aufrechterhaltung des Anstellwinkels des Dränpfluges (6) und der Verlegesohle (4) beim Uberschreiten der durch die Führungsnuten (8) ausgleichbaren Neigung des Fahrzeuges um eine horizontale sich quer zur Bewegungsrichtung des Fahrzeuges erstreckende Achse (10) kraftbetätigt bewegbar ist.
    2o Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (7) um eine am unteren Ende vorgesehene Schwenkachse (10) durch einen am oberen Ende angreifenden, am Fahrzeug (3) angeordneten druckmittelbetätigten doppelt wirkenden Stellmotor (12) verschwenkbar ist, der durch ein den Druckmittelfluß steuerndes Ventil (26) betätigbar ist, das seinerseits von einer am Gestell angebrachten auf Abweichungen von der Vertikalen ansprechenden Vorrichtung (14) steuerbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Abweichungen von der Vertikalen anqrechende Vorrichtung (14) ein Lot (19) aufweist, das in einem langgestreckten Gehäuse (18) angeordnet ist und mit seinem freien Ende (20) in eine Flüssigkeit (21) eintaucht und mit beiderseits angeordneten Kontakten (22, 23) zusammenwirkt die die Stromkréise fur das Steuerventil des Stellmotors betätigende Solenoide (27, 28) öffnen bzw. schließen und daß das Gehäuse (18) mittels einer am unteren Ende angreifenden, mit einer Skala (15) zusammenwirkenden Stellvorrichtung (16) um eine am oberen Ende vorgesehene, sich quer zur Verlegerichtung erstreckende Achse (17) zur Einstellung des Anstellwinkels des Dränpfluges (6) verschwenkbar ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseits des Lotes (19) angeordneten Kontakte (22, 23) durch einen Quecksilberkippschalter ersetzt sind, der im Schwenkpunkt des bootes angeordnet ist0 L e e r s e i t e
DE19681804000 1968-10-19 Anordnung zur Geradführung des Dränschwertes eines Dränpfluges Expired DE1804000C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681804000 DE1804000C3 (de) 1968-10-19 Anordnung zur Geradführung des Dränschwertes eines Dränpfluges

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DE19681804000 DE1804000C3 (de) 1968-10-19 Anordnung zur Geradführung des Dränschwertes eines Dränpfluges

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1804000A1 true DE1804000A1 (de) 1971-05-06
DE1804000B2 DE1804000B2 (de) 1976-01-08
DE1804000C3 DE1804000C3 (de) 1976-08-26

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2715163A1 (de) * 1976-04-06 1977-10-27 Gilles Pelsy Draeniermaschine mit schwenkbarem aufreisszahn
EP1288377A1 (de) * 2001-08-31 2003-03-05 Vermeer Manufacturing Company Steuerung einer Grabmaschine

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DE2715163A1 (de) * 1976-04-06 1977-10-27 Gilles Pelsy Draeniermaschine mit schwenkbarem aufreisszahn
EP1288377A1 (de) * 2001-08-31 2003-03-05 Vermeer Manufacturing Company Steuerung einer Grabmaschine
US6729050B2 (en) 2001-08-31 2004-05-04 Vermeer Manufacturing Company Control of excavation apparatus

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Publication number Publication date
DE1804000B2 (de) 1976-01-08

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8340 Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent