[go: up one dir, main page]

DE1634033C - Anordnung zur Geradführung des Dränschwertes eines Dränpfluges - Google Patents

Anordnung zur Geradführung des Dränschwertes eines Dränpfluges

Info

Publication number
DE1634033C
DE1634033C DE1634033C DE 1634033 C DE1634033 C DE 1634033C DE 1634033 C DE1634033 C DE 1634033C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drainage
plow
towing vehicle
sword
straight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Werner 2241 Nordhastedt Cornelius
Original Assignee
Werner Cornelius Kg, 2241 Nordhastedt
Publication date

Links

Description

3 4
dung liegt daher die Aufgabe zugrunde, auch bei un- wird. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen terschiedlicher Bodenbeschaffenheit die unbedingt Ausbildung besteht darin, daß der erforderliche Zugerforderliche, genaue Höhensteuerung des Dränpflu- kraftbedarf, also die Anforderung an die Leistung ges zur Einhaltung des gewünschten Gefälles zu er- des Zugfahrzeuges, vermindert ist.
zielen. 5 Ferner ist es wesentlich, daß eine Einstellung der
Diese Aufgabe ist bei der Anordnung der eingangs Winkellage der Steuerfläche gegenüber der Waagegeschilderten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, rechten und damit eine entsprechende Anstellung des daß das Dränschwert an seinem unteren Ende eine in Dränpfluges erfolgen kann. Hierzu dient die Maß-Fahrtrichtung ebenflächige Steuerfläche und eine von nähme, daß wenigstens ein Stab der Geradführung der Vorderkante der Steuerfläche schräg nach oben io längenverstellbar ist. So wählt man je nach Bodenbeverlaufende Nasenfläche aufweist und wenigstens ein schaffenheit ein Dränschwert aus, bei dem Länge Stab der Geradführung längenverstellbar ist. und Breite der Steuerfläche und Nasenfläche sowie
Erfindungsgemäß wird beim Aufbrechen des Bo- deren Schrägungswinkel abhängig von der Bodenbedens durch das Aufgleiten des Erdreichs auf die schaffenheit die besten Ergebnisse erwarten lassen, schräg nach oben verlaufende Nasenfläche des Drän- 15 während die endgültige Justierung durch die Anstelschwertes eine senkrecht nach unten auf die Steuer- lung der Steuerfläche mittels des längenverstellbaren fläche wirkende Kraft erzeugt, deren Größe von dem Stabes der Geradführung erfolgt. Ferner dient der Schrägungswinkel der Nasenfläche abhängig ist. Die- längenverstellbare Stab zur Einstellung der Geradse senkrecht nach unten wirkende Kraft dient als führung derart, daß der Mittelpunkt der kurvenför-Ausgleichskomponente gegen die am Dränschwert 20 migen Führungen etwa auf den Schnittpunkt der Abangreifende, schräg nach oben gerichtete Zugkraft, so Standsfläche des Zugfahrzeuges mit dem Lot durch daß die ebenflächige Steuerfläche des Dränschwertes den Fahrzeugschwerpunkt, also auf den Kippunkt nach unten auf die Sohle gedruckt wird. Dadurch des Zugfahrzeuges, zu liegen kommt,
wird eine Selbststeuerung und Stabilisierung des Die Tiefensteuerung des Pfluges erfolgt dagegen in Dränschwertes erzielt. Die Geradführung muß dabei 25 bekannter Weise durch die Höhenverstellung der Geso ausgebildet sein, daß sie die zur Selbststeuerung radführung mittels des mit dem Gestell verbundenen des Dränschwertes erforderlichen Bewegungen des Stellmotors, der insbesondere von einer die fahrende Dränschwertes, also eine Schwimmstellung des Maschine über ein im gewünschten Gefälle einge-Dränpfluges gegenüber dem Zugfahrzeug zuläßt. stelltes und am Anfang der zu fahrenden Strecke fest Dies ist durch den längs der Führungsnuten in dem 30 aufgestelltes Winkelmeßgerät beobachtenden Person Zwischenträger beweglichen Dränpflugrahmen er- durch Fernsteuerungseinrichtungen, beispielsweise möglicht. Funkimpulse, gesteuert werden kann. Diese Steuer-
Das Zusammenwirken der Steuerfläche und der einrichtung dient dem Ausgleich von Bewegungen, Nasenfläche des Dränschwertes für unterschiedliche die über die selbststeuernden Eigenschaften des er-Bodenstrukturen läßt sich durch Wahl der Größe 35 findungsgemaßen Dränschwertes hinausgehen, also von Nasenfläche und Steuerfläche sowie des Winkels vornehmlich dem Ausgleich von starken Höhender Nasenfläche verändern. So wird man die Steuer- unterschieden (von mehreren Dezimetern) und dem fläche um so größer wählen, je weicher und weniger Wechsel des Soll-Gefälles, falls eine Änderung des tragfähig der Boden ist, und umgekehrt um so kleiner, Gefällewinkels erforderlich ist (etwa von 0,2 % in je härter und tragfähiger der Boden ist. In gleicher 40 der Ebene auf 1,2 bis 2,0 % am Hang).
Weise wird die Nasenfläche schmäler oder breiter ge- In einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung wählt. In weichen Böden, insbesondere Torfböden, sind die Steuerfläche und die Nasenfläche von einer ist die Nasenfläche verhältnismäßig dünn, praktisch Platte gebildet, die in Fahrtrichtung vor dem die als Schneide ausgebildet. Der Neigungswinkel der Rohre aufnehmenden plattenförmigen Dränschwert Nasenfläche gegenüber der Steuerfläche ist für wei- 45 angeordnet ist. Durch die plattenförmige Bauweise ehe Böden größer und für schwere Böden kleiner, so wird einerseits die erforderliche Zugkraft vermindert daß dann die Nasenfläche weit vorgestreckt ist. und andererseits der Verdichtung des Bodens entge-
Ein keilförmiges Abschrägen der Stirnseite von gengewirkt.
Maulwurfkörpern bei Maulwurfpflügen ist an sich In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist bekannt, um den zu überwindenden Bodenwider- 50 die Steuerfläche des Dränschwertes als sich von der stand zu verringern. Diese Schrägfläche reicht jedoch Vorderkante aus keilförmig verbreiternde Sohlplatte zur Erzeugung einer zur Selbststeuerung erforderli- ausgebildet, die über das Schwert nach beiden Seiten chen Kraftkomponente nicht aus. Gleiches gilt auch übersteht. Für sehr weiche Böden reicht die Größe für eine bekannte Anordnung (österreichische Pa- eines plattenförmigen Dränschwertes als Steuerfläche tentschrift 241 366) mit einem am unteren Ende 55 nicht aus, so daß eine Verbreiterung in Form einer eines Schwertes angeordneten Führungsstück, dessen horizontalen Platte vorgesehen ist, deren Breite abStirnfläche abgeschrägt ist. Bei den bekannten An- hängig von der Tragfähigkeit des Bodens gewählt ist, Ordnungen sind ferner keine durchlaufenden, schräg und die zum Abgleiten von Wurzeln und Steinen in in die Vorderkante des Dränschwertes übergehenden Fahrtrichtung keilförmig ausgebildet ist.
Nasenflächen vorgesehen. 60 In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die
Ferner erfolgt bei der erfindungsgemäßen Ausbil- Stirnkante der Nasenfläche keilförmig mit großen,
dung des Dränschwertes im Gegensatz zu den be- vorzugsweise über 90° liegenden Winkeln zugespitzt,
kannten Maulwurfpflügen keine wesentliche Ver- Damit wird eine Lockerung nach oben bewirkt und
dichtung des Bodens. Durch das Aufgleiten des Bo- zur Längsstabilisierung des Dränschwertes beigetra-
dens an der schrägen Nasenfläche erfolgt ein lockeres 65 gen.
Aufbrechen des Bodens nach oben, so daß die Bo- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
denstruktur in der Nähe des verlegten Dränrohres so Zeichnung dargestellt und nachstehend näher erläu-
wenig wie möglich verändert und positiv beeinflußt tert. Es zeigt
5 6
Fi g. 1 eine Seitenansicht eines an einem Zugfahr- einer Geradführung angelenkt, die allgemein mit 18
zeug mittels einer Geradführung angelenkten Drän- bezeichnet ist. Die beiden freien Enden dieser Füh-
schwertes, rung sind durch einen Zwischenträger 19 miteinan-
F i g. 2 einen Teilschnitt nach Linie Π-ΙΙ der der verbunden, der gelenkig über Zapfen 20 und 21
Fig. 1, 5 an den Stäben 16, 17 angreift.
F i g. 3 einen Teilschnitt entlang der Linie III-III Das Dränschwert 3 ist, wie bekannt, an einem
der Fig. 1, Rahmen 22 befestigt, der sich im wesentlichen senk-
F i g. 4 eine Seitenansicht des Dränschwertes, recht zu der Längserstreckung des Dränschwertes 3
F i g. 5 eine Vorderansicht des Dränschwertes ge- erstreckt. Die Befestigung erfolgt in bekannter Weise
maß F i g. 4. io einstellbar mit Hilfe von Schrauben und Muttern 23,
Gemäß F i g. 1 ist an einem Zugfahrzeug 1 in so daß also die jeweilige senkrechte Lage des Drän-Form eines Kettenfahrzeuges ein Dränpflug ange- Schwertes sich durch Verstellung seiner Stellung in hängt, der allgemein mit 2 bezeichnet ist. Der Drän- dem Rahmen 22 verändern kann. Nach Verbindung pflug 2 besteht aus einem Dränschwert 3, an dessen des Dränschwertes 3 mit dem Rahmen 22 bilden die Vorderkante ein Kanal 4 für die Zuführung der zu 15 beiden Teile ein starres Ganzes,
verlegenden biegsamen Leitung, insbesondere eines Der Schwerpunkt des Zugfahrzeuges ist mit 24 beDränrohres aus Kunststoff, vorgesehen ist. Das zeichnet. Das von diesem Schwerpunkt 24 auf die Dränrohr wird dem oberen Ende 5 des Kanals 4 auf Fahrwerksfläche 25 gezogene Lot 26 trifft die Fahreine nicht näher dargestellte Weise, beispielsweise werksfläche in einem Punkt 27. In dem Zwischenträvon einer Trommel aus, zugeführt und verläßt das 20 ger 19 sind zwei Führungsbahnen 28 und 29 in Form Dränschwert an einer nach hinten weisenden Aus- zweier kreisförmiger Nuten vorgesehen. Der Mitteltrittsöffnung 6, wenn das Dränschwert 3 durch den punkt der Kreisbahnen dieser beiden Nuten befindet Boden bewegt wird und einen Hohlraum gepflügt sich etwa in dem Punkt 27. Die beiden Nuten sind hat. zur Erhöhung der Steifigkeit des Zwischenträgers 19
Das Dränschwert 3 ist an seinem unteren Ende mit 25 durch einen mehr oder minder breiten Steg 30 voneiner Steuerfläche 7 versehen, deren hintere Kante 8 einander getrennt. Die beiden Führungsbahnen 28 bündig etwa mit der Austrittsöffnung 6 des Kanals 4 und 29 können aber auch zu einer einzigen Bahn verabschließt. Die Steuerfläche 7 ist im Ausführungsbei- einigt werden. Auf dem Rahmen 22 sind zwei Rollen spiel in Form einer spitzwinkligen Sohlplatte mit 31 und 32 drehbar gelagert, von denen aus den weieiner Vorderkante 9 ausgebildet, die nach vorn zu in 30 ter unten stehenden Gründen die Rolle 31 als AnFahrtrichtung gerichtet ist. Um sich eine Vorstellung triebsrolle und die Rolle 32 als Gegenwirkungs- oder von den jeweils in Betracht kommenden Größenord- Abstützrolle bezeichnet ist. Die Antriebsrolle 31 nungen zu machen, sei darauf hingewiesen, daß das greift in die Führungsbahn 29, die demgemäß auch Dränrohr einen äußeren Durchmesser von etwa als Antriebsführungsbahn bezeichnet wird, während 50 mm aufweist und der Kanal 4 nur wenig größer ist 35 die Gegenwirkungs- oder Abstützrolle 32 in die Fühals der äußere Durchmesser des Dränrohres. Die hin- rungsbahn 28 greift, die demgemäß auch als Abstütztere Kante 8 der Steuerfläche kann dann beispiels- oder Gegenwirkungsführungsbahn zu bezeichnen ist. weise 300 mm breit sein, während die Länge der Die Schräge der Nut 29 mit Bezug auf die senkrechte Steuerfläche 7, also ihre Entfernung von der Kante 8 Bewegungsrichtung ist kleiner als die Schräge der bis zur Vorderkante 9, 1000 mm lang sein kann. Die- 40 Nut 28 mit Bezug auf diese Richtung,
se Zahlenangaben sind aber nur zur Verdeutlichung Die Führung 18 ist einstellbar mittels des Stellmogenannt und können in weiten Grenzen je nach den tors 36 abgestützt, der insbesondere als hydraulischer jeweils vorliegenden Verhältnissen schwanken. Stellmotor ausgebildet ist. Er stützt sich einerseits auf
Zwischen der Vorderkante des Kanals 4 und der dem Gestell 13 nahe der Schwenkachse 15 ab und
Steuerfläche 7 ist eine Nasenfläche 10 vorgesehen, 45 greift andererseits an dem Stab 16 über einen Zapfen
deren schräge Stirnkante 11 von der Vorderkante 9 37 an.
der Steuerfläche nach oben zu verläuft. Der schräge Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, Verlauf dieser Nasenfläche 10 ist bedeutsam für den daß die Rollen 31, 32, die Führungsbahnen 28, 29, durch den aufgleitenden Boden bewirkten, nach un- die Zwischenträger 19 und die Parallelogrammfühten gerichteten Druck, der die Steuerfläche 7 auf die 50 rung 18 symmetrisch zu beiden Teilen der Mittel-Sohle drückt und somit den Gleichlauf hervorruft. längsachse des Zugfahrzeugs 1 angeordnet sind, indem
Die Stirnkante 11 der Nasenfläche 10 ist, wie bei beispielsweise der Rahmen 22 U-förmig ausgebildet 12 gezeigt, keilförmig angespitzt, jedoch mit einem ist. Insoweit ist die Ausbildung der Geradführung bestumpfen Winkel von etwa 150°. Man erreicht auf kannt.
diese Weise, daß die Nasenfläche zur Längsstabilisie- 55 Gemäß der Erfindung ist bei dem Ausführungsbei-
rung des Dränschwertes beiträgt, aber nicht — oder spiel der untere Stab 17 zweiteilig, dessen Teile mit
nur wenig — die jeweils verdrängte Erde verdichtet, einem Rechtsgewinde 33 und einem Linksgewinde 34
sondern lockert. Das ist wichtig, weil die Bodenstruk- versehen sind, die auf an sich bekannte Weise mit
tür in der Nähe des verlegten Dränrohres so wenig einer Zwingmutter 35 zusammenarbeiten. Durch
wie möglich verändert, sondern durch neue Rißbil- 60 Drehen der Zwingmutter 35 kann also der Stab 17
dung positiv beeinflußt werden soll. verkürzt oder verlängert werden.
Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, Durch Betätigung der Zwingmutter 35 der Stelldaß das hinter dem Kanal 4 angeordnete Drän- einrichtung kann die Lage des Zwischenträgers 19 schwert 3 nicht nur den Kanal versteift, sondern und damit des Dränschwertes 2 verändert werden. auch mit seinem in das Erdreich reichenden Teil die 65 Damit ist es möglich, insbesondere auch der Steuer-Längsstabilität des Dränschwertes erhöht. fläche 7 des Dränschwertes 3, eine kleine Anstellung
An einem Gestell 13 des Zugfahrzeuges sind gegenüber der Waagerechten nach Art des Höhenru-
schwenkbar um Zapfen 14,15 die beiden Stäbe 16,17 ders eines Flugzeuges zu geben.
7 8
Sobald das Zugfahrzeug in der Richtung des bewährt. In entsprechender Weise ist auch das Drän-Pfeils I der F i g. 1 bewegt wird, ist das Drän- schwert 3 so schmal wie möglich ausgebildet,
schwert 3 mit dem Rahmen 22 als zweiarmiger Hebel Die jeweils erforderliche Zugkraft erhöht sich mit zu betrachten, auf dessen Rolle 31 mittels des in der der Schwere des Bodens erheblich. Bei schwerem Bo-Fig. 1 rechten Teils der Führungsbahn 29 ein Zug 5 den soll die Nasenfläche 10 weit vorgestreckt sein, ausgeübt wird. Der untere Teil des Dränschwertes wodurch erhebliche Zugkräfte gespart werden. Der belastet den einen Arm dieses zweiarmigen Hebels Neigungswinkel dieser Nase wirkt sich stabilisierend mit einer Grabkraft, der von der Gegenwirkungs- auf die Führung des Dränschwertes aus. Die Stirnoder Abstützrolle 32 das Gleichgewicht gehalten kante 11 der Nasenfläche darf in schwereren Böden, wird. Hierbei legt sich die Rolle 32 gegen die in der io insbesondere Böden mit hohen Feinkornanteilen, F i g. 1 rechte Fläche der Führungsbahn 28. Bei die- nicht die Form einer Schneide aufweisen, da der Böser Vorwärtsbewegung wird gleichzeitig auf das den nicht seitlich verdrängt werden darf, um soweit Dränschwert 3 eine Kraft senkrecht nach unten aus- wie möglich Bodenverdichtungen zu vermeiden, geübt, indem die Rollen 31 und 32 bestrebt sind, auf Durch die Stirnkante soll der Boden nach oben angeihren schräg nach unten gerichteten Führungsbahnen 15 hoben werden, um Verquetschungen zu vermeiden, 28, 29 abzurollen. Dieser das Dränschwert in den die bei der späteren Wasserführung schädlich wä-Boden drückenden Kraft wird von dem Rahmen ren.
selbst und insbesondere der Steuerfläche 7 das In weichen Böden, insbesondere organischen Bö-Gleichgewicht gehalten. Die endgültige Justierung er- den, bewährt sich nur eine Nase, die äußerst dünn, folgt mit Hilfe der Stelleinrichtung, die bei der be- 20 praktisch als Schneide, ausgebildet ist mit einer darschriebenen Ausführungsform durch die Zwing- unter angebrachten, gegenüber Mineralböden vergröschraube 35 verkörpert ist. Berten Steuerfläche. Die Breite der Steuerfläche ist
Die Tiefe der Grabbewegung des Dränschwertes 3 abhängig von der Stabilität bzw. der Tragfähigkeit
kann aber auch in bekannter Weise durch Höhenver- des Bodens, insbesondere des organischen Moorbo-
stellung der Führung 18 mittels des Stellmotors 36 25 dens. Die Steuerfläche muß mindestens so breit sein,
verändert werden, indem hierdurch der Anstellwinkel daß sie eine Funktion als Höhenruder gewährleistet,
des Dränschwerts verändert wird. Die beträgt bis zu 25 und sogar 30 cm und mehr. Bei
An Hand der F i g. 3 und 5 ist eine weitere Ausbil- harten Böden dagegen muß eine zusätzlich vergrö-
dung des Dränschwertes schematisch gezeigt. Die ßerte Sohlplatte völlig entfallen, indem dann nur eine
Nasenfläche 10 ist hier wesentlich schmaler und ist 30 Nasenfläche 10 in Verbindung mit einer Steuerfläche
praktisch nur eine Schneide. Diese Ausbildung hat von der Breite des Schwertkörpers, der durch die
sich in weichen Böden, insbesondere in Torfböden, Rohrstärke bedingt ist, vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 2 Dränpflug verschiedene Kräfte auf. Durch die oberhalb des Pfluges, also außerhalb der Zugrichtung anPatentansprüche: greifende Zugkraft sucht der Dränpflug an sich'in den geraden Zug zu gehen, also nach oben auszuwei-5 chen. Diesem Bestreben wird durch das Gewicht des
1. Anordnung zur Geradführung des Drän- Dränpfluges selbst sowie durch eine Geradführung Schwertes eines Dränpfluges zur Verlegung von entgegengewirkt, die als Verbindung zwischen dem Dränrohren, Leitungen od. dgl. im Boden mit Zugfahrzeug und dem Dränpflüg vorgesehen ist.
einer Geradführung, die aus zwei zueinander par- Bei Unebenheiten des Bodens ist das Verlegen der allelen, an einem Gestell des Zugfahrzeuges ange- io Dränrohre mit gleichmäßigem Gefälle besonders lenkten Stäben und einem an den Stabenden an- schwierig, da das Zugfahrzeug sowohl Kippbewegungelenkten Zwischenträger besteht, der mittels gen als auch Höhenveränderungen erfährt, die sich eines mit dem Gestell verbundenen Stellmotors auf den nachgezogenen Dränpflug übertragen, so daß höheneinstellbar und mit zwei kreisbahnförmigen sich entsprechende Abweichungen des Ist-Gefälles Führungsnuten versehen ist, in denen der an sei- 15 von dem vorgeschriebenen Soll-Gefälle ergeben könnem hinteren Ende das Dränschwert tragende nen. Es hat daher nicht an Bemühungen gefehlt, die Dränpflugrahmen mittels Führungsstücke frei Geradführung so auszubilden, daß die Auswirkungen verschiebbar angeordnet ist, dadurch ge- der Bewegungen des den Unebenheiten der Gelänkennzeichnet, daß das Dränschwert (3) an deoberfläche folgenden Zugfahrzeuges auf den seinem unteren Ende eine in Fahrtrichtung eben- 20 Dränpflug abgeschwächt oder korrigiert werden könflächige Steuerfläche (7) und eine von der Vor- nen, damit die Herstellung des Ist-Gefälles möglichst derkante (9) der Steuerfläche schräg nach oben gleichmäßig und unabhängig von den Unebenheiten verlaufende Nasenfläche (10) aufweist und we- der Geländeoberfläche erfolgt.
nigstens ein Stab der Geradführung längenver- Als Geradführung eines Dränpfluges ist beispielsstellbar ist. 25 weise vorgeschlagen worden (deutsche Offenlegungs-
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch ge- schrift 1484 388), das Dränschwert mit dem Zugkennzeichnet, daß die Steuerfläche (7) und die iahrzeug gelenkig zu verbinden und die Dränpflugan-Nasenfläche (10) von einer Platte gebildet sind, stellung mittels eines hydraulisch betätigten Stellmodie in Fahrtrichtung vor dem die Rohre aufneh- tors derart zu steuern, daß Unebenheiten des Gelänmenden plattenförmigen Dränschwert (3) an- 30 des ausgeglichen werden. Ein mit dem Dränschwert geordnet ist. fest verbundenes Tastorgan wird dabei an einer par-
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, da- allel zu der vorgesehenen Lage des Dränrohres verdurch gekennzeichnet, daß die Steuerfläche (7) laufenden Linie, beispielsweise einem Tastseil oder des Dränschwertes (3) als sich von der Vorder- einem Richtstrahl geführt.
kante (9) aus keilförmig verbreiternde Sohlplatte 35 Ferner ist es bei einem Maulwurfpflug, mit dem ausgebildet ist, die über das Schwert (3) nach bei- Hohlgänge ohne Rohre in den Boden gepreßt oder den Seiten übersteht. Rohre verlegt werden, bekannt (österreichische Pa-
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis tentschrift 241366), die Höhenlage des Zuggliedes 3, dadurch gekennzeichnet,, daß die Stirnkante für den Maulwurfpflug zwischen den Achsen des (11) der Nasenfläche (10) keilförmig mit großen, 40 Zugfahrzeuges in senkrechter Richtung mittels eines vorzugsweise über 90° liegenden Winkeln züge- Stellmotors einstellbar vorzusehen. Infolge der frei spitzt ist. schwingenden Anordnung des Pfluges werden Kippbewegungen auf den Pflug abgeschwächt, es werden aber nicht die vertikalen Bewegungen ausgeglichen.
45 Die vertikalen Bewegungen müssen direkt ausgesteuert werden, was bei langsamem Vortrieb noch möglich ist, bei größeren Vortriebsgeschwindigkeiten (wenigstens 2,5 bis 3,5 km/h) jedoch selbst mit modernen Steuermechanismen nicht mehr durchführbar
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Gerad- 50 ist. Eine weitere Möglichkeit zur Erzielung einer führung des Dränschwertes eines Dränpfluges zur Schwimmstellung eines Maulwurfpfluges gegenüber Verlegung von Dränrohren, Leitungen od. dgl. im dem Zugfahrzeug besteht in bekannter Weise darin, Boden mit einer Geradführung, die aus zwei zueinan- für die Geradführung eine Parallelogrammführung der parallelen, an einem Gestell des Zugfahrzeuges vorzusehen (britische Patentschrift 851746; angelenkten Stäben und einem an den Stabenden an- 55 952 869), bei der das Dränschwert in kreisbahnförgelenkten Zwischenträger besteht, der mittels eines migen Führungsnuten abgestützt ist und die Steuemit dem Gestell verbundenen Stellmotors höhenein- rung der Tiefenlage des Pfluges durch eine Verstelstellbar und mit zwei kreisbahnförmigen Führungs- lung des Parallelogramms mittels eines Stellmotors nuten versehen ist, in denen der an seinem hinteren erfolgt. Von einer solchen Anordnung zur Geradfüh-Ende das Dränschwert tragende Dränpflugrahmen 60 rung geht die Erfindung aus.
mittels Führungsstücke frei verschiebbar angeordnet Die Herstellung eines bestimmten Ist-Gefälles ist
ist. aber nicht nur durch vorhandene Bodenunebenheiten
Eine wesentliche Voraussetzung beim Verlegen erschwert, sondern auch in starkem Maße durch die von Dränrohren mittels grabenlos arbeitender Drän- Bodenbeschaffenheit selbst, ob es sich nämlich um maschinen besteht in der Einhaltung eines gleichmä- 65 die Dränung in weichen oder harten Böden, eventuell ßigcn Gefälles der Dränrohre innerhalb bestimmter, mit Steinen, handelt. Dabei wirken Kräfte auf den verhältnismäßig kleiner Toleranzgrcnzen. Bei der Dränpflug ein, die ebenfalls zu Abweichungen des Vorwärtsbewegung des Zugfahrzcugcs treten am Ist-Gefälles von der Soll-Sohle führen. Der Erfin-

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2550735C2 (de) Gerät zum Ausheben von Gräben und zum Verlegen von Be- oder Entwässerungsrohren
DE2008995A1 (de) Vorrichtung zum Verlegen einer aus einem fertigen, mit Durchtnttsoffnungen versehenen Kunststoffrohr bestehenden Dranleitung
DE2035066A1 (de) An ein Zugfahrzeug kuppelbares Gerat fur den Unterhalt oder Bau von wassergebun denen Straßen
DE1189602B (de) Fahrbare Vorrichtung zum eingrabenden Verlegen von Draehten, Kabeln u. dgl.
WO2013014079A1 (de) Vorrichtung zum einbringen von gründungspfählen
DE102016111012B4 (de) Kabelpflug
DE1634033C (de) Anordnung zur Geradführung des Dränschwertes eines Dränpfluges
DE1634033B (de) Anordnung zur Geradführung des Dran Schwertes eines Dranpfluges
DE1634033A1 (de) Vorrichtung zum Verlegen von endlosen biegsamen Leitungen,insbesondere Draenrohren aus Kunststoff,Wasserleitungsrohren aus Kunststoff und Kabeln
DE4210858C2 (de) Kabelpflug
EP1167635A1 (de) Anordnung zum Einbringen einer Leitung
DE2837031C2 (de) Vorrichtung zur Geradführung eines Dränschwerts eines Dränpfluges
DE4208972C1 (de) Messerschild zum Vortrieb von offenen Gräben im Boden
DE4017379C1 (en) Cable plough towable for cable laying - allows distance between front wheels and share to be varied and fixed in selected position
DE1906242C3 (de) Fahrbares Gerät zum Verlegen von Kabeln, flexiblen Rohren oder dergleichen im Boden
DE3245625A1 (de) Schwert fuer geraete zum verlegen von flexiblem, strangfoermigen material im boden, insbesondere fuer kabelpfluege
DE2318006C2 (de) Vorrichtung zum grabenfreien Verlegen von Leitungen und Kabeln
DE1708565A1 (de) Vorrichtung mit einem Pflug zum Ausheben von Graeben od. dgl.
DE2007507A1 (de) Fahrzeug mit einer Vorrichtung zum Graben einer Rinne mit Hilfe einer Grab kette
DE3810410C2 (de)
DE1804000C3 (de) Anordnung zur Geradführung des Dränschwertes eines Dränpfluges
DE4208801C2 (de) Schotterfertiger zum Herstellen eines Schoterbettes, z.B. für Eisenbahngleise oder dergleichen
DE1484388C (de) Dränpflug
DE2639014B2 (de) Vorrichtung zum Verlegen von Erdkabeln o.dgl
DE6600348U (de) Vorrichtung zum verlegen von endlosen biegsamen leitungen insbesondere draenrohren aus kunststoff wasserleitungsrohren aus kunststoff und kabeln