DE1803019C3 - - Google Patents
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Description
schon Zeddeüieiungswerkzeuge der Fertigmahlstufe Mit 14 ist das hohizyündrische Gehäuse der Mahl-
geschont, so daß eine bisher nicht gekannte Betriebs- vorrichtung bezeichnet Das Gehäuse ist oben von
sicherheit mad Lebensdauer derartiger Mahlstufen er- einem geflanschten, vorstehenden Randteil 15 urnge-
reicht wud. Durch die hinsich*lich ihrer Menge ben, der an dem oberen Umfangsrand des Gehäuses
gleichbleibende Zuführung des bereits vorzerkleiner- S 14 angeschweißt oder angeschraubt ist. Der sich er-
ten Abfallmaterials an die Fertigmahlstufe ist außer- weiternde Schachtfortsatz ist an seinem unteren
d«m eine bisher ebenfalls nicht gekannte und mit nur Rand normalerweise mit einer geeigneten, nicht ge-
eitier Fertigmahlstufe erreichbare minunale Teilchen- zeigten Dichtung versehen, die mit dem nicht gezeig-
größe erzielbar, du wiederum eine höchstmögliche ten Flansch des Randteils 15 verbunden ist, so daß
Verdichtung des auf diese Weise zerkleinerten Ab- io eine feste und starre Verbindung zwischen dem
fallmaterials in einer einer solchen Mahlvorrichtung Schachtfortsatz und der Mahlvorrichtung vorhanden
meist nachgeschalteten Preßvoa richtung zur Beseiti- ist.
gung des AbfaJlmaterials ermöglicht Die erfindungs- Eine Antriebswelle 16 für den Rotor ist mit Lagemäße
konstruktive Unterteilung der Mahlvorrich- gern gelagert und ist ferner in der Nähe ihres unteren
tung in eine gleichzeitig als Steuervorrichtung wir- 15 Endes in einem Axiallager 17 gelagert und unterhalb
kende Vorzerkleineningseinrichtung und eine als desselben mit Riemenscheiben 18 versehen, die über
Fertigmahlstufe ausgebildete Feinmahlvorrichtung Keilriemen 19 mit einem Motor 20 in Antriebsvereimögltcht
zudem eine einfache und sowohl hinsieht- bindung stehen. Der Motor 20 ist von üblicher Konlich
Aufbau als auch Funktionssidierheit besonders struktion und auf der Tragplattfonn 20 a montiert.
wirtschaftliche mechanische Ausbildung der gesam- ao Infolge der die zugeführte Menge des Abfal'materials
ten Vorrichtung. begrenzenden Einrichtung mit den nachstehend bereitere
konstruktive Einzelheiten betreffende schriebenen Hämmern und Schlägern genügt es.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteran- wenn der Motor 20 eine Leistung von etwa 30 PS
Sprüchen angegeben. hat. Mit dem oberen Ende der Rotorwelle 16 ist ein
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeich- as Torsionsrohr 21 drehfest verbunden, auf dem mehnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläu- rere radiale Rowarme 22 symmetrisch angeordnet
tert sind. Diese Arme tragen vertikale Zapfen 23, auf de-Im einzelnen zeigt nen die Schläger oder Hammer 24 der Mahlvorrich-F
i g. 1 in einer Vorderansicht die Zerkleinerungs- tung schwenkbar gelagert sind.
vorrichtung, wobei Teile des Gehäuses für den Rotor 30 Aus den F i g. 1, 3 und 4 geht hervor, daß an dem
und des Unterteils weggebrochen sind, damit ver- oberen Endteil des vertikalen Fortsatzes der Rotordeckte
Konstruktionsteile sichtbar werden, antriebswelle 16 eine im wesentlichen kreisförmige
Fig.2 in einer Seitenansicht die Zerkleinerungs- Blechscheibe 25 befestigt ist. Wie in Fig.3 Strichvorrichtung
nach Fig. 1, liert angedeutet ist, erstreckt sich von dem oberen Fig. 3 in größerem Maßstab in einem Schnitt nach 35 Endteil der Welle 16 aufwärts ein Keil 16β, der in
der Linie 8-8 in Fig. 1 in Pfeil richtung gesehen die eine entsprechende Keilnut in der vertieften UnterScheibe
zur Begrenzung der zugeführten Menge des seite der Scheibe 25 eingreift. Die Scheibe ist ferner
Abfallmaterials in Draufsicht und mit drei Innensechskantkopfschraiiben 25 α an der
F i g. 4 in größerem Maßstab einen Schnitt im we- Rotorantriebswelle befestigt. Am Umfangsrand der
sentlichen nach der Linie 9-9 in F i g. 3 in Pfeilrich- 40 Scheibe sind zwei einander diametral gegenüberlietung
gesehen. gende, bogenförmige Ausnehmungen 25 b vorgese-Die Fig. 1 und2 zeigen die Zerkleinerungsvor- hen. Der äußerste Umfangsrand der auf der Welle 16
richtung im eingebauten Zustand. Es ist ein üblicher montierten Scheibe 25 hat einen Abstand von weni-Müllschacht
10 dargestellt, der ohne weiteres aus ger als 13 mm von der Innenwandung des zylindrieinem
vorhandenen Müllschacht für einen Müllver- 45 sehen Gehäuses, so daß die Scheibe einen schmalen
brennungsofen bestehen kann, wie er in Wohnhäu- Durchlaß begrenzt, der zu der Fertigmahlstufe führt.
scm verwendet wird. Der Schacht 10 kann auch Infolge der bogenförmigen Ausnehmungen 25 b der
eigens für die neue Zerkleinerungsvorrichtung einge- Scheibe 25 ist ein weiterer Durchlaßquerschnitt vorbaut
worden sein. Im allgemeinen steht der Schacht handen, der direkt mit der von den Hämmern oder
10 abwärts in den Keller oder Tiefkeller eines relativ 5° Schlägern 24 gebildeten Fertigmahlstufe der Mahlgroßen
Gebäudes vor. Durch eine gummierte Muffe vorrichtung in Verbindung steht.
11 ist das untere Ende des Schachtes mit einem Teilweise oberhalb der oberen Fläche der Scheibe
Schachtfortsatz 12 verbunden, der sich erweitert 25 sind zwei Reißleisten 26 vorgesehen, die sich im
bzw. die Form eines umgekehrten Trichters hat und wesentlichen über die äußere Hälfte des Radius der
von einer Mahlvorrichtung 13 an deren offenem Ein- 55 Scheibe 25 erstrecken. Jede Reißleiste greift vertrittsende
getragen wird. Durch die Muffe 11 wird schiebbar in einen entsprechend bemessenen Schlitz
das Motor- und Mahlgeräusch der Mahlvorrichtung 25 c ein, so daß sich die Leisten mit etwa -V3 ihrer
13 gedämpft, so daß dieses Geräusch nicht über den Höhe oberhalb der oberen Fläche der Platte 25 beSchacht
10 aufwärts zu den verschiedenen Müll- finden. Durch Innensechskantkopfschrauben 26 a
schluckern übertragen wird, die in den einzelnen 60 sind die Reißleisten an der Scheibe 25 befestigt. Die
Wohnungen vorgesehen sind und mit dem Schacht bogenförmigen Ausnehmungen und die Reißleisten
10 in Verbindung stehen. sind auf einander diametral gegenüberliegenden Tei-
Die Mahlvorrichtung 13 steht mit geeigneten Bei- len der Scheibe 25 angeordnet, so daß die schnellaunen
13 a auf einem Unterteil 13 ft, der vorzugsweise fende Scheibe gut ausgewuchtet ist. Aus der nachstehohl
und rechteckig ist und auf einer Seite eine Öff- 65 henden Beschreibung geht hervor, daß die Reißleinung
besitzt, welche die Anordnung einer das Abfall- sten große Stücke aus Abfallmaterial, wie weichen
material weiterverarbeitenden Presse in einer optima- und harten Abfällen, zerreißen und daß das Abfaulen
Stellung gestattet. material infolge der Drehung der Scheibe durch
Fliehkraftwirkung zum Außen rand der Scheibe bewegt und dann entweder1 durch die bogenförmigen
Ausnehmungen oder den >· Umfangsspalt zwischen dem Außenrand der Scheibe 25 und der Innenwandung des zylindrischen Gehäuses 14 abwärtsbewegt
wird.
Die Abmessungen des Umfangsspaltes zwischen der
Scheibe und der Innenwandung des Gehäuses 14 und der bogenförmigen Ausnehmungen können im Hinblick auf die Art des zerkleinerten Gutes gewählt
werden. Der Leistungsbedarf der von den Hämmern und Schlägern gebildeten Fertigmahlstufe ist ebenfalls teilweise von den Abmessungen der Durchlässe
abhängig. Die vorstehend angegebenen Werte begrenzen daher die Menge des zugeführten Abfallmaterials.
In einer Versuchsreihe wurde nachgewiesen, daß eine optimale Verarbeitung von weichen und harten
Abfällen in einem Gehäuse erfolgen kann, das eine Scheibe und eine Hammermühle enthält und die in
F i g. 3 dargestellten Abmessungsbeziehungen besitzt. Wenn die Menge des Abfallmaterials, das der von
den Schlägern 24 gebildeten Fertigmahlstufe zugeführt wird, mit Hilfe der Scheibe 25 wahlweise begrenzt wird, bewirken die Schläger eine optimale
Fertigzerkleinerung des Abfallmaterials mit guten Wirkungsgrad, ohne daß die Schlagvorrichtung selbs
übermäßig beansprucht wird. Durch eine abnehm bare Zugangstür 14 & ist ein Zugang möglich, wem
dies für eine Reparatur oder einen Austausch erfor derlich ist. Infolge des Zusammenwirkens der die zu
geführte Menge begrenzenden Scheibe und de Schläger kommt es jedoch nur sehr selten zu Be
triebsunterbrechungen, die auf die Beschaffenheit de:
ίο Abfallmaterials zurückzuführen sind.
Da die Scheibe und die Schläger zusammen mi den Rotorarmen 22 mit relativ hoher Drehzahl um
laufen, wird infolge der Anstellung der Rotorarmi ein beträchtlicher, abwärtsgerichteter Zug erzeugt
der zusammen mit den auftretenden Fliehkräften da zerkleinerte Gut bewegt. Auf der Seite des Gehäuse:
14 ist in der Nähe des unteren Endteils desselbei eine Austrittsöffnung 14 c vorgesehen, durch die da
zugeführte zerkleinerte Abfallmaterial vollständig ii
ao eine stehende Absetzkammer 27 eingeführt wird, dii
einen rechteckigen Innenquerschnitt hat Eine Ent lüftungsöffnung 28 der Absetzkammer ist mit den
Schachtfortsatz 12 verbunden. Man kann der Absetz kammer auch eine zyklonartige Belüftungseinrich
as tung zuordnen.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Zerkleinern von Abfalhna- Oberhalb der Hammer sind auf der Rotorwelle
terial, einschließlich von weichen und harten Ab- S weitere Scheiben angeordnet, zwischen denen flügelfällen,
z.B. Dosen, Glasflaschen, Gemüseabfäl- artige Bleche exzentrisch von der Rotorwelle abstelen,
synthetischem und natürlichem Fasermaterial, hend angeordnet sind, die einmal einen nach unten
nassem und trockenem, klebrigem Material gerichteten Sog für das Abfallmaterial erzeugen und
u. dgl. mit einer eine Fertigmahlstufe aufweisen- andererseits zu große Teile des Abfallmaterials abden
Mahlvorrichtung, dadurch gekenn- io weisen und wieder nach oben schleudern, so daß
zeichnet, daß der Fertigmahlstufe (22, 23, diese in eine seitlich von der trichterförmigen öff-24)
eine den Volumendurchsatz des zugeführten nung vorgesehene Abführungsröhre gelangen. Mit
Abfallmaterials steuernde und das Abfallmaterial dieser bekannten Zerkleinerungsvorrichtung sind dain
Teile vorbestimmbarer Größe zerreißende her Abfallmaterialien nur relativ kleinerer Abmes-Scheibe
(25) vorgeschaltet ist. 15 sungen weiter zu zerkleinern, während Abfallmate-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- rialien größerer Abmessungen von denen kleinerer
kennzeichnet, daß in einem die Mahlvorrichtung Abmessungen getrennt werden, indem diese von der
(13) umfassenden Rotorgehäuse (14) ein vertika- Zerkleinerungsvorrichtung abgewiesen werden.
ler Rotor (21, 22) zentral gelagert ist und daß Aus der französischen Patentschrift 1 385 399 ist
die Scheibe (25) zentral auf dem Rotor montiert 20 eine weitere Vorrichtung zum Zerkleinern von Ab-
und mit ihm drehbar ist, wobei der Außenumfang fallmaterialien bekannt, bei der das Abfallmaterial
der Scheibe nahe der Innenwandung des Rotor- über einen Kanal relativ großen Querschnittes und
gehäuses angeordnet ist, so daß zwischen den bei- eine in diesem Kanal vorgesehene Mahlstufe in einen
den Teilen ein Spalt vorhanden ist, durch den das siloartigen Behälter gelangt, in dem das Abfallmate-Abfallmaterial
in einer steuerbaren Menge der 35 rial unter Zuführung von Wasser zu einer breiartigen
Fertigmahlstufe (22,23,24) zuführbar ist. Masse aufbereitet wird, die dann über ein Absaug-
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- rohr aus dem Behälter abgesaugt und forttransporkennzeichnet,
daß der Rand der Scheibe (25) an- tiert werden kann. In dem siloartigen Behälter sind
einander diametral gegenüberliegenden Stellen nach Art eines Rührwerkes ausgebildete Arme vorbogenförmige
Ausnehmungen (256) besitzt und 30 gesehen, die an einer hohlen Rotorwelle befestigt
diese und der Spalt zwischen dem Umfangsrand sind, die wiederum von einem Rotor angetrieben
der Scheibe und dem Gehäuse (14) einen Durch- wird. Innerhalb der hohlen Rotorwelle ist das die
laß von der Oberseite der Scheibe zu der Fertig- aufbereitete breiartige Masse absaugende Rohr anmahlstufe
(22,23, 24) bilden. geordnet. Auch mit dieser bekannten Vorrichtung
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- 35 sind jedoch nur bestimmte Sorten von Abfallmaterial
kennzeichnet, daß an der Oberseite der Scheibe zu verarbeiten, da z. B. harte Abfälle, wie Dosen
(25) mindestens zwei Reißleisten (26) befestigt oder Glasflaschen, enthaltende Abfallmaterialien mit
sind, die geeignet sind, die Teilchengröße des mit dieser bekannten Vorrichtung nicht zu verarbeiten
ihnen in Berührung kommenden Abfallmaterials sind.
herabzusetzen und die bogenförmigen Ausneh- 40 Aufgabe der Erfindung ist es, die bei derartigen
mungen (256) und der Spalt das Volumen des Vorrichtungen zum Verarbeiten von Abfallmaterial
der Mahlstufe (13) zugeführten Abfallmaterials benutzten Vorrichtungen zum Zerkleinern des Abbegrenzen,
fallmaterials so auszubilden, daß bei einem möglichst
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- geringen Energieverbrauch eine optimale und regelkennzeichnet,
daß die Fertigmahlstufe (22, 23, 45 mäßige Zerkleinerung des zugeführten Abfallmate-24)
eine Reihe von Schlägern (24) besitzt, die rials stattfindet, wobei durch Zuiührung gleichbleischwenkbar
mit den äußeren Enden mehrerer bender und einen bestimmten Wert nicht überschrei-Arme
(22) verbunden sind, die ihrerseits mit dem tender Abfallmengen eine nur minimale Beanspru-Rotor
(21, 22) drehfest verbunden sind. chung der mechanischen Zerkleinerungseinrichtung
50 stattfindet.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs ge-
nannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung
dadurch gelost, daß der Fertigmahlstufe eine den Volumendurchsatz des zugeführten Abfallmaterials
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung 55 steuernde und das Abfallmaterial in Teile vorbezum
Zerkleinern von Abfallmaterial, einschließlich stimmbarer Größe zerreißende Scheibe vorgeschaltet
von weichen und harten Abfällen, z. B. Dosen, Glas- ist.
flaschen, Gemüseabfällen, synthetischem und natürli- Die gemäß der Erfindung in der Mahlvorrichtung
ehern Fasermaterial, nassem und trockenem, klebri- zentral angeordnete Scheibe dient sowohl als eine
gern Material u.dgl. mit einer eine Fertigmahlstufe 60 den jeweiligen Volumendurchsatz an Abfallmaterial
aufweisenden Mahlvorrichtung. begrenzende Steuereinrichtung als auch als eine das
Eine solche aus der USA.-Patentschrift 3 210 015 Abfallmaterial in Einzelteile bestimmter Größenabbekannte
Vorrichtung weist eine in einem Rotorge- messungen zerreißende Vorzerkleineruiigseinrichhäuse
vorgesehene zentrale Rotorwelle auf, die von tung. Sowohl durch dieses Vorzerkleinern als auch
einem Motor angetrieben ist. Auf der Rotorwelle 65 durch die hinsichtlich der Durchsatzmenge gesteuerte
sind mehrere Scheiben angeordnet, zwischen denen Zuführung des Abfallmaterials an eine der Scheibe
an parallel zur Rotorwelle angeordneten Achsen nachgeschaltete Fertigmahlstufe werden die meist mit
drehbare Hammer gelagert sind, die zur Zerkleine- relativ hoher Geschwindigkeit umlaufenden mechani-
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