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DE1803019A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Verarbeiten von Abfallmaterial - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verarbeiten von Abfallmaterial

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Publication number
DE1803019A1
DE1803019A1 DE19511803019 DE1803019A DE1803019A1 DE 1803019 A1 DE1803019 A1 DE 1803019A1 DE 19511803019 DE19511803019 DE 19511803019 DE 1803019 A DE1803019 A DE 1803019A DE 1803019 A1 DE1803019 A1 DE 1803019A1
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DE
Germany
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waste material
filling chamber
waste
disc
particles
Prior art date
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Application number
DE19511803019
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English (en)
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DE1803019B2 (de
DE1803019C3 (de
Inventor
Johnson Lynn F
Miner Jun Dipl-Landw Wil Wiley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sfm Corp
Original Assignee
Sfm Corp
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Publication date
Application filed by Sfm Corp filed Critical Sfm Corp
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Priority to US627100A priority patent/US3426673A/en
Priority to BE722165D priority patent/BE722165A/xx
Priority to NL6814686A priority patent/NL6814686A/xx
Publication of DE1803019A1 publication Critical patent/DE1803019A1/de
Publication of DE1803019B2 publication Critical patent/DE1803019B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1803019C3 publication Critical patent/DE1803019C3/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/0084Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments specially adapted for disintegrating garbage, waste or sewage
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3003Details
    • B30B9/301Feed means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3003Details
    • B30B9/3035Means for conditioning the material to be pressed, e.g. paper shredding means
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10S100/906Reciprocating

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Verarbeiten von Abfallmaterial Die Erfindung bezieht sich auf ein verfahren zum Verarbeiten von Abfallmaterial, wie welchen und harten Abfällen, welches die Verfahrenstufen Steuerung der Durchsatzmenge des Abfallmaterialstroms zu einer Mahlvorrichtung, Zermahlen des Abfallmaterials in wesentlich kleinere Teilchen, Überführen der Teilchen zu einem Verdichter, und Verdichten der Teilchen zu einem Cut, das ein wesentlich geringeres Volumen als das Ausgangsvolumen des Abfallmaterials aufweist, umfaßt, so daß die Notwendigkeit der Müllverbrennung und der dadurch hervorgerufenen Luftverschmutzung vermieden und die Müllabfuhr erleichert wird.
  • Auf der ganzen Welt hat die Verunreinigung der Luft durch Verbreunungsprozesse eine alarmwährende Stärke angenommen. Zu ei em tell ist die Verunreinigung der Luft auf die Beseitigung von Abfällen durch Verbrennung zurückzuführen. Erfindungsgemäß wird die Luftverunreinigung dadurch herabgesetzt, daß ein Verfahren und eine Vorrichtung verwendet werden, in denen das Abfallmaterial, z.B. welche und h@rte Abfälle, gemahlen und gepreßt werden. Da keine Verbrenung des Abfallmaterials stattfindet, wird die Menge der in die Atmosphäre eintretenden Verunreinigungen um viele Tonnen herabgesetzt. Die Erfindung beseitigt ferner zahlreiche der Probleme, die beim Sammeln, Transportieren und Manipulieren von großen Abfallmaterialvolumen auftreten. Der Erfindungsgegenstand kann ohne weiteres in Wohnungen, Kaufhäusernm Gestatätten, Bürogebäuden, Industrieanlagen und öffentlichen Versammlungsflächen jeder Art zur wirksamen Verarbeitung und Beseitigung von Abfallmaterial jeder Art ohne Luftverunreinigung wervendet werden.
  • Erfindungsgemäß wird das Abfallmaterial zuerst gemahlen. Zum direkten Einführen des Abfallmaterials in die Mahlvorrichtung kann man Schächte verwenden, die aus den vorhendene Müllschächten für Müllverbrennungsöfen bestehen oder ihnen ähnlich sind. Da man die Größe, Form und Beschaffenheit der zu beseitigenden Abfälle kaum beschränken kann, wird die volumetrische Menge des Abfallmaterials vor dem eigentlichen Mahlvorgang derart gesteuert, daß die Größe und Menge des in einem gegebenen Zeitpunkt der Vermahlung zugeführten Abfallmaterials begrenzt wird.
  • Die Mahlvorrichtung ist stehend angeordnet und hat an ihrem offenen oberen Ende einen Eintrittsteil. Ein zentral angeordneter Rotor trägt eine ebene, bogenförmig ausgenommene Scheibe, die auf ihrer Oberseite itt Reißleisten versehen ist. Diese Scheibe zerreißt das Abfallmaterial in Stücke und steuert die Zufuhr des Abfallmaterials zu der Fertigmahlstufe. Diese Fertigmahlstufe bestitzt mehrere Schläger, die an dem Rotor angelenkt sind und mit ihm umlaufen und dabei das gesteuert zugeführte Abfallmaterial zerkleinern. Der Umlauf der Schläger und ihres Trägers erzeugt einen Zug, der bewirkt, daß das zerkleinerte Abfallmaterial aus der Mahlvorrichtung durch eine Austrittsöffnuns heraus und in eine Absetzkammer oder eine Aufgabebehälter einer hydraulischen Presse "geblasen" wird.
  • Die Presse arbeitet in zwei Stufen, wobei die in einem zylindrischen oder andere ausgebildeten Körper vorhandene Füllkammer gefüllt und das zerkleinerte Gut in dem Körper zusammengepreßt wird. Ein sich hin- und herbewegender erster hydraulischer Stößel dient bei jedem Arbeitshub zum Füllen der Füllkammer mit dem zerkleinerten Abfallmaterial und zum Halten des Materials in dieser Kammer. Die Bewegung eines zweiten Stößels steht mit der des ersten Stößels durch hydraulische Mittel in einer solchen Beziehung, daß dem Arbeitshub des ersten Stößels der Arbeitshub des zweiten Stößels folgt, der jetzt auf das in der Füllkammer befindliche Gut einwirkt und es zusammenpreßt und schließlich ein Gut von hoher Dichte und kleinem Volumen in Form eines Würfels oder Pellets vom äußeren Ende des Preß- und Extrudierrohrs extrudiert. Der gepreßte Würfel oder das gepreßte Pellet haben je nach der Art des Abfallmaterials eine Dichte von 0,8 - 1,12 g/cm³ (50 - 70 lb/ft³).
  • Das von der Presse abgegebene Endprodukt ist für die Brauchbarkeit der Mahl- und Preßvorrichtung maßgebend.
  • Da das Emndprodukt die Form eines Würfels oder Pellets hat, kann es mit vollautomatischen und mechanisierten Einrichtungen leicht transportiert, manipuliert und beseitigt werden.
  • Die erfindungsgemäße Verarbeitung von Abfallmaterial ist mit besonderem Vorteil in Gebieten anwendbar, in denen weiche und harte Abfälle nicht verbrannt, sondern in Stahlbehältern oder vorhandenen Räumen gesammelt und träglich von städtischen oder privaten Müllabfuhrungternehmen abgeholt werden. Da das erfindungsgemäß erhaltene Endprodukt ein viel kleinere Volumen hat, kann der für seine Lagerung erfoderliche Raum, z.B. das Fassungsvermögen der Stahlbehälter, stark herabgesetzt werden. Unangenehme Gertiche treten praktisch nicht auf,',' weil die Flüssigkeit und Luft von dem Abfallmaterial im wesentlichen beseitigt und die Seitenflächen beim Pressen quasi glasiert werden. Alle Flüssigkeiten werden aus der Presse in die vorhandene Kanalisation ablaufen gelassen.
  • Bei den verschiedenen Maßnahmen zum Mahlen und Pressen von gewöhnlichen weichen und harten Abfällen fällt die zum einwandfreien Pressen erforderliche Feuchtigkeit an, so daß für die Bildung der Pellets oder Würfel kein Wasser und keine andere Flüssigkeit zugesetzt zu werden braucht. Die gepreßten Pellets ziehen Nagetiere und Insekten viel weniger an und stellen daher keine Brut- und Wohnstätten für derartige Schädlinge dar.
  • Die erfindungsgemäß, Verarbeit von chen- und die erabfälle, führt aber nicht a @ einer ausereren und gesünderer Luft, sondern es b sich gesaugt, daß das gepreßt Abfallmaterial ein ausgezeichnetes Bodenfällgut ist, weil es infolge seiner Rohen Dichte eine hohe Tragfäßigkeit hat und zum Unterschied von üblichen Küchenabfälle nicht verfault, sondern sich @@ einen erwünschten, organischen Kompost vorwandelt.
  • In einem Gebiet, in der die Abfälle zu einen städtischen Verbrennungsanlage transportiert und d@@@ Verbr@@t werden, kann der Transport der mit der erfindungsgemäße.
  • Nahl- und Preßvorrichtung erhaltenen, gepreßten Pellets mit einfacheren Mitteln durchgeführt werden. Die zum Abtransport von barten und weichen Abfällen verwendeten Fahrzeuge brauchen nicht mehr mit Preßeinrichtungen versehen zu sein, weil das Abfallmaterial bereite gepreßt ist. Man kann daher zum Aufnehmen und Transportieren des Abfallmaterials übliche Kippwager mit gering @gigen oder ohne Zusetzeinrichtungen verwendet.
  • Große Elektrizitätswe@@e habe@, Hatersuchergen darüber abgestellt, @@ das energiereier gepreßte Abfallmaterial als Brennstoff für die Dampferzer das verwandet werde kann, doch die gepreßten Wärfel oder Pellets zeigen ab@e nicht zur spontanen Verbrennung und sie brennen auch nicht leicht, wenn um sie herum kleine Feuer angezündet werden. Da das Material im allgemeinen unverbrennbar ist, besteht an den Sammelstellen des Abfallmaterials, z.B. in Wohnhäusern, Kaufhäusern, Gastätten und dergleichen, nur eine geringe Gefahr für den Ausbruch eines Brandes.
  • Die Erfindung schafft somit ein Verfahren zur Verarbeitung von Abfallmaterial, wie weichen und harten Abfällen, insbesondere Dosen, Glasflaschen, Gemüseabfällen, synthetischem und natürlichem Fasermaterial, nassem und trockenem, klebrigem Material und dergleichen, wobei das Abfallmaterial ohne Verwendung von Klassiersieben zu wesentlich kleineren Teilchen zerkleinert wird und diese durch eine unverengte Austrittsöffnung von der Zerkleinerungsvorrichtung an eine Presse abgegeben und zu einem Gut gepreßt werden, das ein viel kleineres Volumen hat als das ursprüngliche Abfallmaterial.
  • Ferner schafft die Erfindung eine Vorrichtung zum Verarbeiten von Abfallmaterial, @ @ sichen ed @rten Abfällen, mit einer Mahlvorrichtung, die mindestens eine Mahlstufe und eine Steuereinrichtung zur Begrenzung des Volumens des einer Fertigmahlstufe der Mahlvorrichtung zugeführten Abfallmaterials besitzt, wobei die Steuereinrichtung eine Scheibe besitzt,die i@ Mahlvorrichtung zentral angeordnet und damit betätiger ist, daß sie das Abfallmaterial in Teile von gewohlbei Größe zerreißt, ehe das Abfallmaterial in die Festigmahlstufe gelangt, die geeignet ist, des Abfallsmaterial vor seinem Pressen in wesentlich kleinere Teilchen zu zerkleinern,und wobei eine Einrichtung zum Ausbringen des zerkleinerten Abfallmaterials aus der Mahlvorrichtung vorgesehen ist, sowie eine Presse, die zum Pressen der ausgebrachten Teilcher zu einem Gut dient, des ein viel kleineres Volumen hat als das ursprüngliche Abfallmaterial.
  • Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen Fig. 1 in einer Vorderansicht die Mahl- und Preßvorrichtung, wobei Teile des Gehäuses für den Rotor der Mahlvorrichtung und des Unterteils weggebrochen sind, damit normalerweise verdeckte Bestandteile sichtbar werden, Fig. 2 in einer Seitenansicht die Mahl- und Preßvorrichtung nach Fig. 1, Fig. 3 in einer Draufsicht den Füllstößel und den Aufgabebehälter der Pressen und die Verbindung mit dem Pressenzylinder oder -rohr, Fig. 4 einen Schnitt im wesentlichen nach der Linie 4-4 in Fig. 3, in Pfeilrichtung gesehen, Fig. 5 in größerem Maßstab einen Schnitt im wesentlichen nach der Linie 5-5 in Fig. 2 in Pfeilrichtung gesehen, Fig. 6 in größerem Maßstab einen Schnitt im wesentlichen nach der Linie 6-6 in Fig. 3 in Pfeilrichtung gesehen, Fig. 7 ein Schema eines hydraulischen Systems für die Steuerung der beiden hydraulichen Stößel und Fig. 8 in größerem Maßstab in einem Schnitt nach der Linie 8-8 in Fig. 1 in Pfeilrichtung gesehen, wobei die Scheibe zur Begrenzung der zugeführten Menge des Abfallmaterials in Draufsicht erkennbar ist, Fig. 9 in größerem Maßstab einen Schnitt in wesentlichen nach der Linie 9-9 in Fig. 8 in Pfeilrichtung gesehen.
  • Die Fig. 1 und 2 zeigen die Mahl- und Preßvorrichtung ja eingebauten Zustand. Es ist ein üblicher Müllschacht 10 dargestellt, der ohne weiteres aus einem vorhandenen Müllschacht für einen Müllverbrennungsofen bestehen kann, wie er in Wohnhäusern verwendet wird. Der Schacht 10 kann auch eigens fürden @@@@@@ gegenstand eingebaut werden sein.
  • Im allgemeinen sticht des Schacht 10 abwärte in den Keller oder Tieo@@lick eines @@@@etiv gießen Gebäudes vor. Durch eine gummierte Muffe 11 ist das untere Ende des Schachtes mit einem Schachtfort@ 12 verbunden, der sich erweitert bzw. die Form eines angekehrten Trichters hat und von einer Mahlvorrichtung 13 an deren offenem Eintrittsende getragen wird. Durch die Kuffs 11 wird des Motor- und Mahlgeräusch der Mahlvorrichtung 13 gedämpft, so daß dieses Geräusch nicht über den Schacht 10 aufwärts zu den verschiedenen Müllschluchern übertrager wird, die in den einzelnen Wohnungen vorgesehen sind und mit dem Schacht 10 in Verbindung stehen.
  • Die Mahlvorrichtung ähnelt in ihrer Konstruktion der Vorrichtung nach der am 4, Juli 1967 ausgegebenen USA-Patentschrift 3 329 357 (Miner). Die Mahlvorrichtung 13 steht mit geeigneten Beinen 13a auf einem Unterteil 13b, der vorzugsweise hohl und rechteckig ist und auf einer Seite eine Öffnung besitzt, welche die Anordnung der Presse in einer optimalen Stellung gestattet.
  • Mit 14 ist das hohlzylindrische Gehäuse einer erfindungsgemäßen Mahlvorrichtung bezeichnet. Das Gehäuse ist oben von einem geflanschten, vorstehenden Randteil 15 umgeben, der an dem oberen Umfangsrand des Gehäuses 14 angeschweißt oder angeschraubt ist. Der sich erweiternde Schachtforsatz ist an seinem unteren Rand normalerweise mit einer geeigneten, nicht gezeigten Dichtung versehen, die mit dem nicht gezeigten Flansch des Randteils 15 verbunden ist, so daß eine feste und starre Verbindung zwischen dem Schachtfortsatz und der Mahlvorrlehtung vorhanden Set.
  • Eine Antriebswelle 16 für den Rotor ist mit Lagern gelagert, die denen in der vorstehend angegebenen Patentanmeldung gezeigten ähnlich sind und ist ferner in der Nähe ihres unteren Endes in einem Axiallager 17 gelagert und unterhalb desselben mit Riemenscheibe 18 versehen, die über Keilriemen 19 mit einem Motor 20 in Antriebsverbindung stehen. Der Motor 20 ist von üblicher Konstruktion und auf der Tragplattform 20a montiert. Infolge der erfindungsgemäßen Kombination einer die zugeführte Menge des Abfallmaterials begrenzenden Einrichtung mit den nachstehend beschriebenen Hämmern und Schlägern genügt es, wenn der Motor 20 eine Leistung von etwa 30 PS hat. Mit dem oberen Ende der Rotorwelle 16 ist ein Torsionsrohr (torque tube) 21 drehfest verbunden, auf des mehrere radiale Rotorarme 22 symmetrisch angeordnet sind.
  • Diese Arme tragen vertikale Zapfen 23, auf denen die Schläger oder Hämmer 24 der Mahlvorrichtung schwenkbar gelagert sind. Soweit die Mahlvorrichtung 13 vorstehend beschrieben wurde, hat sie in wesentlichen dieselbe Konstruktion wie nach dem vorstehend angegebenen Patent.
  • Aus den Fig. 1, 8 und 9 geht hervor, daß an dem oberen Endteil des vertikalen Fortsatzes der Rotorantriebswelle 16 eine im wesentlichen kreisförmige Biachscheibe 25 befestigt ist. Wie in Fig. 8 strichliert angedeutet ist, erstreckt sich von dem oberen Endteil der Welle 16 aufwärts ein Keil 16a, der in eine entsprechende Keilnut in der vertieften Unterseite der Scheibe 25 eingreift.
  • Die Scheibe ist ferner mit drei Innensechskantkopfschratben 25a an der Rotorantriebswelle befestigt. Am Umfangsrand der Scheibe sind zwei einander diametral gegenüberliegende, bogenförmige Ausnehmungen 25b vorgesehen. Der äußerste Umfangsrand der auf der Welle 16 mortierten Scheibe 25 hat einen Abstand von weniger als 13 mm von der Innenwandung des zylindrischen Gehäuses, so daß die Scheibe einen schamlen Durchlaß begrenz;, der zu der Fertigmahlstufe führt. Infolge der bogenförmigen Ausnehmungen 25b der Scheibe 25 ist ein weiterer Durch@@ßquerschnitt vorhanden, der direkt mit der von den Mässern oder Schlägern 24 gebildeten Fertigmahlstufe der Mahlvorrichtung in Verbindung steht.
  • Teilweise oberhalb der oberen Fläche der Scheibe 25 sind zwei Reißleisten 26 vorgesehen, die sich im wesentlichen über die äußere Hälfte des Radius der Scheibe 25 erstrecken. Jede Reißleiste greift verschiebbar 1 in einen entsprechend bemessenen SchLitz 25c ein, so daß sich die Leisten mit etwa 2/3 ihrer Höhe oberhalb der oberen Fläche der Platte 25 befinden. Durch Innensechskantkopfschrauben 2ga sind die Reißleisten an der Scheibe 25 befestigt. Die bogenförmigen Ausnehmungen und die Reißleisten sind auf einander diametral gegenüberliegenden Teilen der Scheibe 25 angeordnet, so daß die Schnellaufende Scheibe gut ausgewuchtet ist. Aus der nachstehenden Beschreibung geht hervor, daß die e Reißleisten große Stücke aus Abfallmaterial, wie weichen und harten Abfällen, zerreißen und daß das Abfallmaterial infolge der Drung der Scheibe durch Fliehkraftwirkung zum Außenrand der Scheibe bewegt und dann entweder durch die bogenförmigen Ausnehmungen oder den Umfangsspalt zwischen dem Außenrand der Scheibe 25 und der Innenwandung des zylindrischen Gehäuses 14 abwärtsbewegt wird.
  • Die Abmessungen des Umfangsspaltes zwischen der Scheibe und der Innenwandung des Gehäuses 14 und der bogenförmigen Ausnehmungen können im Hinblick auf die Art des zerkleinerten Gutes gewählt werden. Der Leistungsbedarf der von den Hämmers @@@@ Schläger gebildeten Fertigmahlstufe ist ebenfalls teilweise von den Abmessungen der Durchlässe abhältig. Die zustehend engegebenen Werte begrenzen daher die Menge des zugeführten Abfallmaterials.
  • In einer Versuchsreihe wurde nachgewiesen, daß eine optimale Verarbeitung von zeichen und harten Abfällen in einem Gehäuse erfolgen kann, das eine Scheibe und eine Hammermühle enthält und die in Fig. 8 durchgestellten Abmessungsbeziehungen besitzt. Wenn die Menge des Abfallmaterials, das der von den Schlägern 24 gebildeten Fertigmahlstufe zugeführt wird, mit Hilfe der Scheibe 25 wahlweise begrenzt wird, bewirken die Schläger eine optimale Fertigzerkleinerung des Abfallmaterials mit gutem Wirkungsgrad, ohne daß die Schalgvorrichtung selbst übermäßig beansprucht wird. Durch eine abnehmbare Zugangstür 14b ist ein Zugang möglich, wenn dies für eine Reparatur oder einen Austausch erforderlich ist. Infolge des Zusammenwirkens der die zugeführte Menge begrenzender Scheibe und der Schläger kommt es jedoch nur sehr seiten zu Betriebsunterbrechungen, die auf die Beschafferheit des Abfallmaterials zurückzuführen sind.
  • Da die Scheibe und die Schläger zusammen mit den Rotorarmen 22 mit relativ hoher Drehzahl umlaufen, wird infolge der Abstellung der Rotorarme ein beträchtlicher, abwärtsgerichteter Zug erzeugt, der zusammen mit den auftretenden Fliehkräften des zerkleinerte Gut bewegt. Auf der Seite des Gehäuses 14 ist in der Nähe des unteren Endteils desselben eine Austrittsöffnung 14c vorgesehen, durch die das zugeführte zerkleinerte Abfallmaterial vollständig in eine stehende Absetzkammer 27 eingeführt wird, die einen rechteckigen Innenquerschnitt hat. Eine Entlüftungsöffnung 28 der Absetzkammer ist mit dem Schachtfortsatz 12 verbundene Man kann der Absetzkammer auch eine zyklonartige Belüftungseinrichtung zuordnen.
  • Das untere Ende der im Querschnitt rechteckigen Absetzkammer 27 ist bei 27a geflanscht und mit einem rechteckigen Aufgabebehälter 29 verbunden, der eine ähnliche Form und Größe hat. Durch Schrauben 27b ist der Flansch 27a mit der oberen Randfläcbo der vertikalen Wände des Aufgabebehälters 29 (Fig. 4) verbunden. Der Aufgabebehälter 29 bildet einen Teil der nachstehend beschriebenen Presse.
  • Das Pressen des Abfallmaterials erfolgt im wesentlichen in zwei Stufen. Die mit 30 bezeichnete, erste Stufe dient zum Füllen der Füllkammer, die in einem nachstehend beschriebenen Preßzylinder oder Preßrohr auegebildet ist. Die mit 31 bezeichnete, zweite Stufe enthält die Füllkammer.
  • Die Füllstufe 20 besitzt einen hydraulischen Zylinder 32 mit einem unter der Aufgabehälter 20 ausfahrbaren Stößel 32a von gewählter Länge. Die einander entgegengestehen Seiten des Aufgabebehälters 29 sind zwei Winkelträger 33 verhanden. Gemäß Fig. 3 und 4 sind zwischen der vertikaler Teilen der beiden parallelen Winkel 33 an deren rechtem Ende und in der Nähe der Mitte der beiden Winkel Abstandhalter 29a angeordnet, die an den Winkeln 33 angeschweißt sind. Die Abstandheiter 29a wirken mit den vertikalen Teiler der Winkel 33 derart zusammen, daß der Aufgabebehälter 29 einen Kasten mit einem rechteckigen Innenquerschnitt bildet, der mit dem unteren Teil der Absetzkammer 27 verbunden ist.
  • Zwischen dem horizontalen Teil der beiden Winkel 33 ist starr eine ebene Platte 34 befestigt, die in der Mitte ihres linken Randes das vordere Ende des hydraulischen Zylinders 32 trägt. Das vordere Ende des hydraulischen Zylinders 32 durchsetzt eine kreisförmige Ausnehmung in dem Block 32b, der bei 32c mit dem linken Seitenteil (Fig. 4) der unteren Platte 34 verschraubt ist. Das hintere Ende des hydraulischen Zylinders 32 kann in nicht gezeigter Weise an den beiden Winkeln 33 befestigt sein, so daß der Zylinder und der ihm zugeordnete Kolben 32a gegenüber dem Aufgabebehälter 29 festgelegt sind.
  • Auf dem vorderen, in Fig. 3 und 4 rechten Ende des Stößels 32a ist ein quer angeordneter Bock 35 aufgeschraubt, der im Querschnitt allgemein rechteckig ist, so daß die untere Fläche desBlockes mit der oberen Fläche der unteren Platte 34 in Gleitberührung steht. Eine obere Platte 36 ist an ihrem vorderen oder rechten Endteil durch mehrere Scharauben 36a mit dem Block 35 verbunden. Es sei darauf hingewiesen, daß die Höhe und Abmessung des Blockes 35 so gewählt sind, daß bei in den hydraulischen Zylinder 32 zurückgezogenem Stößel 32a die oberen Platte 36 frei über den Block geschoben werden kann. Die Bewegung des Stößels ist ferner durch Führungen 36b auf den vorgeschriebenen Bereich begrenzt. In machen Fällen ist es zweckmäßig, an den vertikalen Teilen der Winkel 33 Plattenstützen 360 zu befestigen, so daß die Platte 36 beim Ausfahren des Stößels 32a an ihrem hinteren oder linken Endteil (Fig. 4) abgestützt ist. Durch diese kombinierte Anordnung wird gewährleistet, daß beim Rückzug des Stößels 32a das auf die Platte 36 wirkende Gewicht des zerkleinerten Abfallmaterials diese Platte nicht abwärts bis zur Berührung mit dem Zylinder 32 durchbiegt.
  • Die aus der oberen Platte 36 und dem Querblock 35 bestehende Kombination ist an ihrem vorderen Ende mit einer einwärtsgekrümmten, äußeren Stirnplatte 37 versehen, die sich über die ganze Längs des rechten oder vorderen Randes der aus der Platte und dem Block bestehenden Kombination erstreckt und damit verschweißt ist. Diese gekrümmte und im Querschnitt bogenförmige Stirnplatte ähnelt einem Rohrsegment, welches das zerkleinerte Abfallmaterial zuerst berührt und in die Füllkammer der nachstehend beschriebenen Preßstufe 31 drückt.
  • Jetzt sei die Ausbildung des Preßzylinders oder Preßrohrs der Preßstufe 31 betrachtet. Diese Stufe besitzt einen zweiten hydraulischen Zylinder 33 und mehrere miteinander verbundene Rohrabschnitte 39, 40a und 41, die mit dem vorderen Ende des Zyllndosr: 38 starr verbunden sind und sich von ihm weg erstrecken. Das vordere Ende des hydraulischen Zylinders 38 ist an der Füllkammerhalterung 39 dadurch befestigte daß die miteinander .fluchtenden kreisförmigen Flansche bei 39a miteinander verschraubt sind.
  • Das vordere Ende der Füllkammerhalterung 39 ist ebenfalls geflanscht und bei 39b mit dem Zylinder 40a der Füllkammer 40 verschraubt. das Stopfrohr 41 ist bei 41a mit dem Füllkammerzylinder 40a verschraubt. Im Betrieb des hydraulischen Zylinders 38 (Fig. 5) erden dessen Stößel 38a und der an dessen äußerem Ende angeordnete, langgestreckte Preßkopf 38b über die ganze Länge der Füllkammer 40 ausgefahren und zurückgezogen. In der Praxis besteht der Kopf 38b aus zwei Teilen, von denen der äußere Teil auswechselbar ist, und ist die Gesamtlänge des Kopfes etwas größer als die zu der Füllkammer 40 führende Ausnehmung.
  • Die Füllkammerhalterung 39 ist so lang, daß der Kopf 38b vollständig in die Kammer zurückgezogen werden kann. Durch diese Konstruktion wird gewährleistet, daß kein Material hinter deu Preßkopf fallen und dessen Funktion stören kann.
  • Wie am besten aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist für die Presse eine Trageinrichtung 42 vorgesehen, die bewirkt, daß die ganze Preßstufe 31 von dem hydraulischen Zylinder zu dem Stopfrohr 41 eine Neigung besitzt. Da der Endteil des Stopfrohrs 41 oberhalb des hydraulischen Zylinders 38 angeordnet iStt kann unerwünschte Flüssigkeit aus der Preßstufe durch das Abflußrohr 43 austreten und in die übliche, nicht gezeigte, vorhandene Kanalisation gelangen.
  • Jetzt sei die Füllkammer genauer beschrieben. Der Zylinder 40a ist gemäß Fig. 3 und 4 so ausgenommen, daß er durch Senkschrauben 40b und 40c fest mit der unteren Platte 34 und dem vorderen Abstandhalter 29a verbunden werden kann.
  • Dadurch ist die Füllstufe 30 fest mit der Preßatufe 31 verbunden und erleichtert die Ausnehmung in dem Zylinder 40a das Füllen des Zylinders mit dem zerkleinerten Abfallmaterial.
  • Wie am besten aus der Fig. 3 und 4 hervorgeht, nimmt die Ausnehmung des Zylinders 40a einen beträchtlichen Teil der linken Seite desselben ein. In dem Zylinder 40a befindet sich eine Füllkammerauskleidung 40d, die ebenfalls in einem beträchtlichen Tell ihrer linken Seite ausgenommen ist. Der Außendurchmesser der Füllkammerauskleidung 40d ist so gewählt, daß die Auskleidung an beiden Enden der Füllkammer in diese eingeschoben und darin mit Hilfe einer geeigneten Schraube 40e befestigt werden kann, die miteinander fluchtende Ausnehmungen in dem Zylinder 40 a und der Auskleidung 40d durchsetzt. Die Innendurchmesser des Zylinders 40a und der Auskleidung 40d sind so gewählt, daß die Innendurchmesser der Auskleidung 40d, der Füllkammerhalterung 39 und des Stopfrohrs 41 alle miteinander fluchten, so daß eine ununterbrochene Fläche tür die ungehinderte Bewegung des Preßstößelkopfes 38b vorhanden ist.
  • Wenn die Auskleidung 40d richtig angeordnet ist, befindet sich ihre Ausnehmung im Bereich der Ausnehmung des Zylinders 40a der Füllkammer 40. Wenn daher die Füllkammer 40 (Zylinder 40a und Auskleidung 40d) in der vorstehend beschriebenen Weise an der Füllstufe 30 befestigt ist, steht die leere Kammer mit der Ftlllstufe in Verbindung.
  • Durch Ausfahren des Stößels 32a wird die leere Füllkammer mit dem zerkleinerten Abfallmaterial gefüllt. Die am äußeren Endteil des stößels 32a angebrachte, gekrümmte Fläche 37 bildet eine feste 'Nand zum Pressen des Materials in der Füllkammer.
  • Der vordere und linke Endteil (Fig. 2 und 5) der Füllkammer 40 enthält eine Ablauföffnung. Diese wird dadurch gebildet, daß die Auskleidung 40d in einer vertikalea Ebene liegende Öffnungen 44 hat, die mit einem Ringschlitz 44a in Verbindung stehen, der den Außendurchmesser der Auskleidung 40a im Bereich der Öffnungen 44 umgibt. Dieser Ringschlitz 44a besitzt einen Verbindungskanal 44b, von dem sich eine größere, mit einem Innengewinde versehene Öffnung zu der Außenfläche des Zylinders 40a erstreckt.
  • In die mit einem Innengewinde versehene Öffnung ist ein Ablaufstutzen 43a eingeschraubt, der mit einer Leitung 49 verbunden ist. Beim Fressen anfallende Flüssigkeit kann somit durch die Öffnungen 44, den Ringschlitz 44a, den Ablaufstutzen 43a und die Leitung 43 in die Kanalisation gelangen.
  • Es wurde festgestellt, daß durch Zerkleinern und Verdichten von Abfallmaterial, das mit großer Wahrscheinlichkeit weiche und harte Abfälle aller Art enthält, das Volumen des Abfallmaterials im Verhältnis von 25:1 oder 30:1 herabgesetzt werden kann. Beispielsweise erfüllt die beschriebene Ausführungsform ein dringendes Bedürfnis bei der Verarbitung von weichen und harten Abfällen, die in Wohnhäusern anfallen. Man kann die gewöhnlichen Müllschächte mit Müllschluckertüren verbinden, die in den verschiedenen Wohnungen eines Gehäudes vorhanden sind, oder man kann in einem kleinen bis mittelgroßen Wohnhaus nur eine einzige, zentral angeordnete Müllschluckertür vorsehen. Man kann dann Abfallmaterial jeder Art, z.B. Flaschen, Dosen, Zeitungen, Knochen und weiche Abfälle Jeder Art einfach dadurch beseitigen, daß die geeignete Tür geöffnet und das Abfallmaterial in die vorhandenen Schächte geworfen wird.
  • Untersuchungen haben gezeigt, daß es wirtschaftlich ist, wenn der 30 PS-Motor 20 der Mahlvorrichtung ständig läuft. Wenn in diesem Fall das Abfallmaterial entweder in einzelnen stücken oder in großen Behältern verpackt die schnellaufende Scheibe 25 erreicht und die Reißleisten 26 berührt, wird das Abfallmaterial in Stücke zerrissen, die für die Vermahlung genügend klein sind. Die Menge, in der das zerrissene Abfallmaterial pro Zeiteinheit in die Fertigmahlstufe gelangt, wird durch die Größe des Umfangsspalte des am Umfang der Scheibe 25 vorhandenen Spal tes und der in der Scheibe vorhandenen, bogenförmigen Aur-." nehmungen begrenzt. In der von den Schlägern oder Hämmern 24 gebildeten Fertigmahlstufe wird das von der Scheibe 25 in begrenzter Menge zugeführte Abfallmaterial gemahlen und das zerkleinerte Abfallmaterial in die Absetzkammer 27 gedrückt. Da die Absetzkanimer 27 mit dem Aufgabebehälter 29 der Füllstufe 30 der Presse in Verbindung steht, ruht das zerkleinerte Gut im wesentlichen auf der oberen Platte 365 wenn der hydraulische Stößel 32a gemäß Fig. 4 ausgefahren wird. Beim Rückzug d.es Stößels 32a in den w hydraulischen Zylinder 32 fällt das zerkleinerte Abfallmaterial auf die obere Fläche der Bodenplatte 34 und ruht es auf dieser, bis der Stößel 32a wieder ausgefahren wird. Durch das Ausfahren des Stößels 32 wird das zerkleinerte Abfallmaterial hydraulisch in die leere Füllkammer 40 gedrückt. Dabei bildet das gekrümmte äußere Ende 37 des Stößels 32a die äußere Begrenzung der Füllkammer und wird der hydraulische Stößel 38a annähernd über die ganze Länge der Füllkammer ausgefahren, so daß das zerkleinerte Abfallmaterial in der Kammer gepreßt und in das Stopfrohr 41 gepreßt wird. Mit dem Stößel 38a wird gleichzeitig auch der Stößel 32a zurückgezogen, so daß der Vorgang durch hin- und hergehende Bewegung der Stößel wiederholt durchgeführt werden kann.
  • Bei fortgesetzter Durchführung des Zerkleinerungs-und Preßverfahrens wird das eine zu einer hohen Dichte gepreßt¢ Abfallmaterial. schließlich aus dem offenen Ende das Stopfrohrs 41 heraus extrudiert. In der Preßstufe 31 kann man natürlich zahlreiche verschiedene Durchmesser anwenden. Es hat sich jedoch gezeigt, daß ein Innendurchmesser von 76 mm in der Preßstufe für die Verarbeitung der meisten Abfälle sehr gut geeignet ist. Bei einer darartigen Bemessung tritt das gepreßte Abfallmaterial aus dem Ende des Stopfrohrs 41 in Form von Pellets von 76 mm Durohmesser und bricht es in Abständen von 10 - 15 cm. Wenn andere (größere oder kleinere) Pelletgrößen erwünscht sind, kann man am Ende des Stopfrohrs 41 Ablenkplatten vorsehen, Die Preß- und die Füllstufe werden durch das in Fig.
  • 7 schematisch dargestellte System hydraulisch gesteuert.
  • Es besitzt eine mit konstantem Volumen arbeitende, hydraulische Pumpe 45, die in einem Behälter R angeordnet ist und von einem Elektromotor 46 mit etwa 5 PS angetriebon wird. Da Sicherheitsventil 47 verhindert eine Uberlastung des Systems und ist auf einen Systemhöchstdruck von 112 Kp/cm² (1600 psi) eingestellt. Wenn beide hydraulischen Stößel in ihre Zylinder zurückgezogen sind, strömt die Druckflüssigkeit von der Pumpe 45 durch den in der gezeigten Stellung befindlichen, hilfskraftbetätigten Vierwegschieber 48. Infolgedessen wird sofort der Stößel 32a ausgefahren und in diesem Teil des Systems ein Druckanstieg bis auf einen voreingestellten Wert von etwa 17,5 Kp/cm²(250 psi) bewirkt. Die Druckflüssigkeit strömt dann durch das Sicherheitsventil 49 und bewirkt ein Ausfahren des hydraulischen Stößels 38a aus dem Zylinder 38. Das dem Ventil 49 parallelgeschaltete Rückschlagventil 49a ist aus Sicherheitsgründen vorgesehen. Somit wird das zerkleinerte Abfallmaterial unter einem einwandfrei geregelten Druck in der Füllkammer 40 verdichtet und in das Stopfrohr 41 gedrückt.
  • Der Preßhub oder das Ausfahren des Stößels 38a aus dem Zylinder 38 wird so lange fomgesetzt, bis die Druckflüssigkeit einen voreingestellten Druck von etwa 84 Kp/cm² (1200 psi) erreicht. In diesem Zeitpunkt öffnet das Sicherheitsventil 50, wobei es Druckflüssigkeit an einen zweiten Vierwegschieber 48a abgibt, der dabei in die in Fig. 7 gezeigte Stellung gelangt, so daß die voll der Pumpe 45 durch den Schieber 48a zu dem Schieber 48 gelangende Druckflüssigkeit den Schieber aus seiner dargestellten Stellung bewegt. Die Druckfliissigkeit strömt jetzt durch den rechten Teil des Schiebers 48 und bewirkt, daß beide Stößel in den entsprechenden Zylindern gleichzeitig zurückgezogen werden. Wenn beide Stößel zurückgezogen sind, wird in dem Sicherheitsventil 51 ein Druck von etwa 42 Kp/cm² (600 psi) erreicht und gelangt die Druckflüssigkeit durch dieses Ventil hindurch zu dem zweiten Vierwegschieber 48a, dessen linker Teil jetzt mit der Pumpe 45 verbunden wird. Infolgedessen kann der Schieber 48 in seine Ausgangsstellung (Fig. 7) zurückkehren und das Arbeitsspiel erneut eingeleitet werden.
  • Magnetventile 52 und 53 werden von Hand über elektrische Schalter gesteuert. Wenn eines dieser Ventile betätigt ist, kann der Vierwegschieber 48 nicht verstellt werden. Auf diese Weise kann die Bedienungsperson den Systemdruck bis zu dem Höchstwert ansteigen lassen, so daß alle Behinderungen beseitigt werden. Mit 54 sind Öffnungen bezeichnet, durch die Öl in den Behälter zurückkehren kann, um eine Verstellung des Schiebers 48a zu ermöglichen. Es wurde festgestellt, daß bei einer hydraulischen Steuerung unter Anwendung der oben angegebenen Werte, das Systei 9,6 Arbeitspiele pro Minute durchführen kann.
  • Es wurde vorstehend schon erwähnt, daß das ein kleines Volumen besitzende, auf eine hohe Dichte gepreßte Abfallmaterial automatisch in Speicherbehälter und Ladeschächte gefördert und auf Kippwagen und dergleichen geladen werden kann. Da von dem Endprodukt im wesentlichen alle überschlüssige Flüssigkeit und Luft entfernt worden ist, kann das gepreßte Abfallmaterial eine Zeitlang gespeichert werden, ohne daß es unangenehme Gerüche abgibt; dabei wird die Fäulnis beträchtlich verlangsamt. Das gepreßte Material kann daher von den Wohnhäusern oder Betrieben mit Hilfe der üblichen städtischen oder privaten Müllabfuhrunternehmen nach Belieben abtransportiert werden.
  • Sämtliche aus der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale einschließlich der konstruktiven Einzelheiten können auch im beliebiger Kombination erfinderungswesentlich sein.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    1. Verfahren zum Verarbeiten voll kbfallmaterial mit weichen und harten Abfällen, z.B. Dosen, Glasflaschen, Gemüseabfällen, synthetischem und natürlichem Fasermaterial, nassem und trockenem, klebrigem Material und dergleichen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Abfallmaterial ohne Verwendung von Klassiersieben zu wesentlich kleineren Teilchen zerkleinert wird und die zerkleinerten Teilchen von der Zerkleinerungsstufe durch eine unverengte Austrittsöffnung an einen Verdichter abgegeben und die Teilchen zu einem Gut verdichtet werden, daß ein viel kleineres Volumen hat als das des ursprünglichen Abfallmaterials.
    2. Verfahren flach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i o h n e t , daß die Zerkleinerung des AS fallmaterials die Stufen der Regulierung des Volumendurchsatzes an Abfallmaterial zu einer Fertigmahlstufe hin und der Zermahlung des in seinem Volumendurchsatz gesteuerten Abfallmaterials in wesentlich kleinere Teilchen umfaßt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r e h g e -k e n n s e i c h n e t , daß zum Verdichten der zerkleinerten Teilchen die Füllkammer einer Presse mit den zerkleinerten Teilchen gefüllt und die in der Füllkammer befindlichen Teilchen hydraulisch gepreßt werden, so daß das Volumen des Abfallmaterials stark verringert wird0 40 Verfahren nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t 9 daß beim Pressen etwa anfallende, überschüssige Flüssigkeit in die übliche Kanalisation abgeführt wird und daß das beim Ausbringen des verdichteten Gutes aus der Presse durch zusätzliches Verdichten weiterer zerkleinerter Teilchen erfolgt.
    5. Vorrichtung zum Verarbeiten von Abfallmaterial, einschließlich von weichen und harten Abfällen, g e -k e n n i 9 h n e t d u r c h eine Mahlvorrichtung, die mindestens eine Mahlstufe und eine Steuereinrichtung zur Steuerung des Volumendurchsatzes des einer Fertigmahlstufe der Mahlvorrichtung zugeführten Abfallmaterials aufweist, wobei die Steuereinrichtung eine Scheibe aufweist, die in der Mahlvorrichtung zentral angeordnet und derart betätigbar ist, daß sie das Abfallmaterial in Teile von gewählter Größe zerreißt, ehe das Abfallmaterial in die Fertigmahlstufe gelangt, die geeignet ist, das Abfallmaterial vor seinem Pressen in wesentlich kleinere Teilchen zu zerkleinern, und eine Einrichtung zum Ausbringen des zerkleinerten Abfallmaterials aus der Mahlvorrichtung sowie eine Presse, die zum Pressen der ausgebrachten Teilchen zu einem Gut dient, das ein viel kleineres Volumen hat als das ursprüngliche Abfallmaterial.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Mahlvorrichtung ein Rotorgehäuse aufweist, das an seinem offenen oberen Ende einen Eintrittsteil und unten eine Austrittsöffnung besitzt, in von dem Gehäuse getragenen Lagern ein vertikaler Rotor zentral gelagert ist, eine Einrichtung zum Bntrieb des Rotors vorgesehen ist, die Steuereinrichtung die genannte Scheibe besitzt, die zentral auf dem Rotor montiert und mit ihm drehbar ist, der Außenumfang der Scheibe nahe bei der lnnen"iandung des Rotorgehäuses angeordnet ist, so daß zwischen den beiden Teilen ein Spalt vorhanden ist, und die Scheibe derart betätigbar ist, daß sie das Abfailmaterial zerreißt und durch den Spalt hindurch in einer geregelten Menge der Fertigmahlstufe zu führt.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Rand der Scheibe an einander diametral gegenüberliegenden Stellen bogenförmige Ausnehmungen besitzt und diese und der Spalt zwischen dem Umfangsrand der Scheibe und dem Gehäuse einen Durchlaß von der Oberseite der Scheibe zu der Fertigmahlstufe bilden.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß an der Oberseite der Scheibe mindestens zwei Reißleisten befestigt sind, die geeignet sind, die Teilchengröße des mit ihnen in Berührung kommenden Abfallmateriale herabzusetzen, und die bogenförmigen Ausnehmungen und der Spalt das Volumen des der Mahlstufe zugeführten Abfallmaterials begrenzen.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, d a d u r c h g e -k e n XL 2 t i c h a e t , daßdie Fertigmahlstufe eine Reihe von Schlägern besitzt, die schwenkbar mit den äußeren Enden mehrerer Arme verbunden sind, die ihrerseits mit dem Rotor drehfest verbunden sind.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Presse einen Aufgabebehälter, einen ersten hydraulisch betätigten Stößel, einen zweiten hydraulisch betätigten Stößel und ein Pressenrohr mit einer darin befindlichen Füllkammer besitzt, der Aufgabebehälter geeignet ist, das zerkleinerte Abfallmaterial von der Mahlvorrichtung aufzunehmen, der erste Stößel derart betätigbar ist, daß er das zerkleinerte Abfallmaterial in die Füllkammer einführt, und der zweite Stößel derart betätigbar ist, daß er das zerkleinerte Abfallmaterial in dem Pressenrohr preßt.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der erste Stößel eine an dem zerkleinerten Abfallmaterial angreifende Schubfläche besitzt, welche dieselbe Größe hat wie eine Eintrittsöffnung der Füllkammer und der erste Stößel derart betätigbar ist, daß er einen starren Verschluß der Eintrittsöffnung der Füllkammer bildet, wenn der zweite Stößel das in der Füllkammer befindliche, zerkleinerte Abfallmaterial preßt.
    t2. Vorrichtung nach Anspruch 11, d a d u r e b g g k e n n z e i c h n e t , daß die Füllkammer eine abnehmbare Auskleidung besitzt, die zu der Form des Rohrs konzentrisch ist und an einem Ende mehrere Öffnungen aufweist, und eine Einrichtung zum Abziehem von innerhalb der Auskleidung vorhandener Flüssigkeit durch die genannten Öffnungen vorgesehen ist, sowie eine Einrichtung zum Tragen des Rohrs derart, daß es im Winkel gegen die Horizontale angeordnet ist.
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