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DE1802409A1 - Vorrichtung zur Verarbeitung von fadenbildendem Material,beispielsweise Glas,und zur Formgebung und Aufwicklung von Faeden - Google Patents

Vorrichtung zur Verarbeitung von fadenbildendem Material,beispielsweise Glas,und zur Formgebung und Aufwicklung von Faeden

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Publication number
DE1802409A1
DE1802409A1 DE19681802409 DE1802409A DE1802409A1 DE 1802409 A1 DE1802409 A1 DE 1802409A1 DE 19681802409 DE19681802409 DE 19681802409 DE 1802409 A DE1802409 A DE 1802409A DE 1802409 A1 DE1802409 A1 DE 1802409A1
Authority
DE
Germany
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air
glass
channel
channels
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19681802409
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English (en)
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DE1802409C3 (de
DE1802409B2 (de
Inventor
Smith Roy Edwin
Froberg Magnus Laird
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Owens Corning
Original Assignee
Owens Corning Fiberglas Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Owens Corning Fiberglas Corp filed Critical Owens Corning Fiberglas Corp
Publication of DE1802409A1 publication Critical patent/DE1802409A1/de
Publication of DE1802409B2 publication Critical patent/DE1802409B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1802409C3 publication Critical patent/DE1802409C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/08Bushings, e.g. construction, bushing reinforcement means; Spinnerettes; Nozzles; Nozzle plates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/01Manufacture of glass fibres or filaments
    • C03B37/02Manufacture of glass fibres or filaments by drawing or extruding, e.g. direct drawing of molten glass from nozzles; Cooling fins therefor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Glass Melting And Manufacturing (AREA)
  • Manufacture, Treatment Of Glass Fibers (AREA)
  • Reinforced Plastic Materials (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

Patentanwälte 1 O ο ο / η η
Dipl.-lng. A. Grünecker I O U 2 4 U
Dr.-!ng. H. Kir.kaldey Dr.-Ing. W. Stcokmair München 22, Maximi/ianstr. 43
P 2164
■■■asa
30/Fr
OWEHS-COBHIHd FIi)ERGLAS CORPORATION 608 Madison Avenue, TOLEDO (Ohio 43601) U.S.A.
Vorrichtung zur Verarbeitung von fadenbildendem Material, beispielsweise Glas, und zur Formgebung und Aufwicklung von Faden
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verarbeitung von fadenbildendem Material, beispielsweise Glas, und zur Formgebung und Aufwicklung von Fäden, das eine Vielzahl E-föraiiger Kanalsysteme umfaßt, die geschmolzenes fadenbildendes Material aus einer Schmelz-, Läuterund Fließeinrichtung aufnehmen, eine Vielzahl von Ausflußöffnungen, die entlang jedes der Abzweigkanäle der H-förmigen Ausbildungen angeordnet sind, um die Abflußstränge aus fadenbildendem Material in eine längliche, mit Wänden versehene Kammer fließen zu lassen, und ein· Vorrichtung
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zur Verdünnung der Abflußstränge zu Fäden und zum Aufwickeln der Fäden.
Insbesondere betrifft die Erfindung «in® Vorrichtung, die das Schmelzen und Läutern einer wesentlichen Glasmenge auf einen hohen I&uterungs- und Homogenitätsgra <3 und das Abfließen des geläuterten Glases in eine große Anzahl einzelner Stromungsdüsen (stream feeders; filiere) ermöglicht, wobei Stränge aus den Strömungsdüsen unter gesteuerten Bedingungen zu kontinuierlichen Fäden verdünnt und diese Fäden aufgewickelt werden.
Ein bisher angewandtes Verfahren zur Herstellung durchgehender Glasfäden sehließt di® ^©rwendung iron Glasmurmeln oder -kugeln ein. die aus geläutertem Glas vorgeformt werden, wobei die Glasmurmeln odar -kugeln in einem beheizten Kanal (feeder) oder einer Buchse (bushing) wieder eingeschmolzen werden und die Glasströme aus den einzelnen Kanälen oder Buchsen zu Fäden verdünnt werden, indem ein Strang der Fäden auf ein formgebendes Bohr einer Spulmaschine aufgewickelt wird. Wegen des Vorganges des Murraelgießens, des Verlustes an Wärmeenergie beim Erkalten der Murmeln und dem anschließenden Wiedererhitzen der Glasmurmeln auf einen für die Verdünnung geeigneten geschmolzenen Zustand 1st dieses Verfahren ver-
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hältnismäaig aufwendig.
ί Be wurden Verbesserungen vorgenommen, die ein Verfahren buk Schmelzen und Läutern des Glases enthalten, bei
; de» das Glas durch ein H-formig angeordnetes Kanalsystea geeohiokt wird, wobei Ausströmdüse entlang den Abzweig-
j kanälen des H-förmigen Kanalsystems angeordnet sind und wodurch aehrere . Stranggruppen von den Ausströmdusen
abgegeben werden und die Stranggruppen zu Fäden verdünnt
werden, Indem Stränge der Fäden auf Sattnelrohre von Spul-ί
ί Maschinen aufgewickelt werden· Bei eines direkten Schneie« proseB dieser Art wird geläutertes Glas aus einem Schmelz- und Läuterofen oder -kammer durch Kanäle eines einzigen H-förmigen Kanalsyetems abgegeben, das mit dem Schmelz-
: und L&uterofen unmittelbar verbunden ist. Jedes H-förmige KanalsTStesi erhält Glas aus einem besonderen Schnei s- und Läuterofen. Ua eine erhebliche Ausbeute an Fasern oder fäden su gewährleisten ist es daher notwendig, eine
ι Vielsahl ψολ Schmelz- und Läuteröfen su verwenden, die
Jeweils ein E-fdrmiges GlasflleSkanalsystem haben. j
Gegenstand dieser-Erfindung let eine Vorrichtung, die
es ermöglicht, diese Hachteile su vermelden, und die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Schmelz-, Läuterunge- und Zu-
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leitungsvorrichtung einen einzelnen Schmelz- und Läuterofen enthält, eine Vorrichtung zur Zuleitung von fadenbildenden MaterialChargen in den Ofen, einen Durchgang in Verbindung mit dem Ofen, d:arch der. warmerweichtes Material aus dem Ofen fließt, einen goochmolsenes Material aus dem Durchgang aufnehmenden Quer'canal, eine Vielzahl in seitlichem Abstand und parallel zueinander angeordneter Zuleitungskanale, die mit dem Querkanal verbunden sind, wobei mit jedem der genannten mit Abstand eingeordneten Zuleitungekanäle Je ein H-förmiges Kanalsystem verbunden ist und geschmolzenes Material hieraus erhält, sowie eine Vorrichtung zur Abgabe von' Wärme an das Glas In sämtlichen Kanälen.
Vorteilhafterwelse sind die Paare von in seitlichem Abstand angeordneten Abzweigkanälen der H-förmlgen Kanalsysteme hintereinander ausgerichtet angeordnet, um zwei Reihen von Abzweigkanälen zu bilden. Nach einem weiteren SU der Erfindung gehörenden merkmal umfaßt die Wärmeanwendungevorrichtung Brenner, die in Abständen voneinander in den Seitenwänden der die Materialflußkanäle bildenden Abschnitte angeordnet sind, wobei diese Brenner zum Verbrennen brennbarer Kraftstoff-Luftgemische ausgebildet
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elnd, sowie eine Steuervorrichtung ϊ'ύτ die Brenner aur Regelung der Temperatur dee Materlaie In den FlieBkanälen, wobei die Brenner die Verbrennungsgaee In waagerechten Elchtungen genau oberhalb der Materialebene In den verschiedenen Wegen ausstoßen, um die Temperatur des Materials zu regulieren.
Mit Torteil 1st die Erfindung auch so ausgebildet, daß sie eine Vielzahl von Abzugsschächten umfaßt, die alt dem Querkanalabschnitt verbunden sind und in Abständen von* einander entlang desselben angeordnet sind, um die PlIeB-kanäle zu entlüften.
Die vorstehend beschriebenen Merkmale ermöglichen die Verwendung eines Schmelz* und Läuterofene von beträchtlicher Größe, der eine Umwälzung dee Glases ermöglicht, um ein stark geläutertes hoaogenes Glas zu bilden, das für die Verdünnung in feine Fäden geeignet ist. Die waagerecht und mit Abständen voneinander entlang der versohle- * denen Glasfließkanäle angeordneten Brenner ermöglichen die Aueübung einer genauen Temperatursteuerung und damit der Glasviskosität in allen Bereichen dor Vorherdkanäle.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung enthält das Gerät eine perforierte Decke für die mit Wänden versehene Kammerι eine Vorrichtung, um aufbereitete Luft
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durch die Fläche der perforierten Decke der Kammer *u βchicken, sowie eine Vorrichtung sum Temperieren und Befeuchten der in die Kammer abgegebenen Luft, wobei für jeden der H-förmigen Bereiche vorteilhafterweise eine getrennte Luftaufbereitungeanlage vorgesehen wird* Das Gerät kann auch flüssigkeltsgekühlte Platten enthalten, die angrenzend und unterhalb der H-förmigen Bereiche angeordnet sind, um den Wärmeübergang ¥on den H-förmigen Bereichen in die mit Wänden versehene Kammer zu verzögern.
Sie Schaffung je eines einheitlichen Luftaufbereitung- und Luftumwälzsysteme und -gerätos getrennt für jeden H-förmigen Vorherdaufbau begünstigt eine verbesserte Temperatur- und Feuchtigkeitssteuerung in dem Formgebungeraua und erhält die Luftbewegung in dem Formgebungsraum wirksam, um die <7ärmebelastun^ abzuführen und den Formgebungsraum von Fadenbruchstücken, Flaum oder anderen Freadteilchen zu befreien.
Weitere Merkmale und Verteile der Erfindung ergeben eich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungebeispiels in Verbindung mit der Zeichnung. Ee zeigen
Fig. 1 eine halbschematische Ansicht von oben, die den Schmelz- und Läuterofen und Vorherd und das Glasverteilungskanalsystem eines Ausführungsbeispiels der Erfindung darstellt,
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Flg. 2 bis 6 Schnittansichten im wesentlichen
entlang der Linien 2-2 bis 6-6 nach Fig. 1,
Fig. 7 eine vergrößerte Darstellung des Aufbaue nach Fig. 5,
Fig. 8 eine Ansicht von oben einer der Luftaufbereitungs- und Verteilereinheiten für eine der H-förmigen Fließkanalausbildung,
Fig. 9 eine Schnittanßicht im wesentlichen entlang " der Linie 9-9 von Fig. 2,
Fig. 10 eine bruchstückweise maßgleiche Ansicht zur Barstellung des für das Aufwickeln eines Fadenstrangee zu einer Spule auf einer Spulmaschine angewandten Verfahrens, und
Fig. 11 eine bruchstückweise Ansicht ähnlich Fig. 9« die das Aufspulen von Fadensträngen auf automatischen MehrhülsenaufWicklern darstellt.
Mit Bezugnahme zunächst auf Fig. 1 enthält das Gerät ä und die Anordnung einen einzelnen Schmelz- und Läuterofen 10, worin die Glascharge geschmolzen und zu einem hohen Homogenitätsgrad geläutert wird und das geläuterte Glas von einem Austrittsende des Ofens durch einen Verbindungskanal 11 eines Hauptvorherdes 12 geschickt wird. Das Glas aus den Verbindungskanal 11 wird über einen Querkanal 14 einer Vorherdverlängerung 15 auf eine Vielzahl H-förmiger
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Vorherdkanalausbildungen oder Glasverteilungsvorrichtungen'verteilt.
Der Verbindungekenal 11 mit dem Querkanal 14- ähnelt einer T-förmigen Ausbildung. Die H-förmigen Ausbildungen der Glasfließkanäle sind von im wesentlichen gleichem Aufbau und sind mit 16, 16ar 16b, 16c und 16d bezeichnet. Die jeweiligen Paare von Abzweigkanälen der H-förmigen Ausbildungen sind in zwei in seitlichem Abstand voneinander angeordneten Reihen und parallel zu dem Querkanal 14 ausgerichtet ·
Jeder der Abzweigkanäle ist mit fünf Glasstromaus-
/ (glass stream feeders; filieres) flußdüeen 'versehen, die in dem Deckenbereich eines länglichen Formgebungfiraumes 20 angeordnet sind» Eine Strangaufwickelmaschine ist unterhalb jeder . Zuleitung angeordnet, wobei die Aufwickelmaschinen in zwei parallelen Reihen längs zu einem länglichen in Fig. 2 dargestellten Aufwickelraum 22 angeordnet sind, wobei sich ein dritter fiaum 23 unterhalb des Aufwickelraumes 22 befindet.
Der Schmelz- und Läuterofen 10 ist in der Lage, hochgeläutertes Textilglas an sämtliche H-förmigen Vorherde und die von diesen getragenen Stromzuleitungen abzugeben.
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Durch die Schaffung eines einzigen Ofens 10, der geschmolzenes Glas an sämtliche Stromzuleitungen abgibt, ermöglicht die Leistungsfähigkeit oder Größe des Ofens eine wirksame Läuterung des Glases, so daß ein homogeneres Glas an die Stromzuleitungen abgegeben wird und demzufolge Abbruche erheblich vermindert werden und die Fadenproduktion stark erhöht wird.
Wie in Fig. 1 dargestellt, enthält der Ofen 10 eine
längliche, im allgemeinen rechteckige Schmelz· und Läuterkammer oder -behälter 24, wobei der Ofenaufbau aus aufgebautem Schamottestein besteht und die durchschnittliche Glastiefe in dem Ofen während des Betriebes etwa 65 cm oder darüber beträgt. Der Ofen 10 wird von einem geeigneten Stahlrahmenaufbau 26 von herkömmlicher Bauart getragen.
Die Ofenanordnung umfaßt eine Vorrichtung 28 zur Zuleitung von rohem Gemengeglas in die Ofenkammer 24 am hin- " teren oder Schachtende des Ofens.
Der Betrieb der GemengeZuleitungen 28 wird durch (nicht dargestellte) herkömmliche Mittel gesteuert, die auf Schwankungen der Glasmenge in der Kammer 24 ansprechen, um die Glasmenge in der Kammer im ν 3Sentlichen konstant zu halten. Das Ende der Kammer 24 angrenzend an die Gemenge-
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beschicker 28 let mit zwei Abzugsschäohten 30 und 32 verbunden, wobei die Schächte die von dem Glas während der Schmelz-und Läuterungsvorgänge ausgestoßenen oder abgegebenen Oase abführen.
UIe Ofenkammer 24 wird durch ein mit Luft gemischtes Brennstoffgas beheizt oder erhitzt, das an Keinen von Brennern 36 abgegeben wird, die in Brennerblöcken in dm jeweiligen Seitenwänden 3d der Kammer 24 oberhalb der Oberfläche des Glases in der Kammer angebracht sind·
Dampf- oder luftblasenerzeuger, mit 39 bezeichnet, sind im Boden der Schmelz- und Läuterkammer 24 angeordnet, um eine Umwälzung oder Umlauf des geschmolzenen Glases in der Kammer zu erzielen und damit einen hohen Läuterungsgrad des Glases zu erreichen, bevor es durch den Ausgangskanal 11 in den verbindenden Vorherd 12 fließt. Das geschmolzene Glas wird um eine Entfernung, die ein Vielfaches der Kammerlange ist, innerhalb des Schmelzbehälters oder der Ofenkammor 24 zirkuliert und umgewälzt, um eine Zeittemperaturbehandlung zu ergeben und damit einen hohen Homogenitätegrad des Glases vor seiner Abgabe durch den Kanal 11 zu erzielen.
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Dae la den $uerkanal 14 abgegebene geschmolzene QXas fXltBt darin In entgegengesetzten Blehtungen von dessen verbindungsstelle mit dem Hauptzuleitungskanal 11« Der Hauptquerkanal 14 gibt geschmolzene· Glas in jede der H-fönlgen Yorherdausbildungen 16 bis 16d über die Zulei~ tungskanaMe 46 ab. |
Jede H-föraige Vorherdkanalausbildung uafaßt einen Mittelkmnal 50 und VorherdabsveigkanalabBehnitte 52,53, 54 und 55.
Diese Anordung der Vorherdabzweigabsehnitte erleichtert die Verwendung eines längliehen FonagebungerauBes htm, einer sdt fanden versehenen Kaamer 20, wobei die Seitenwinde des Poragebungsrauaes mit 60 und 62 bezeichnet sind« Jeder der AbBweigkanalabsehnitte 52, 55, 54 und 55 jeder H-för-Bigen Vorherdkonstruktion ist mit fünf Buchsen oder Strom* t aueflußdüeen 66 ausgestattet, von denen eine in Flg. 3 dargestellt 1st. Jede Stronausflußdüse ist alt einer Vielsahl von Bonrungen oder Offnungen versehen, durch die Olasströae fließen, die zu Fäden verdünnt «erden sollen·
Di· Seitenwinde der die Glasfließkanale abgrendenden H-föraigen Instruktionen sind alt waagerecht angeordneten
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Brennern 118 ausgerüstet, um Brennstoff-Luft^Gemische in Bereichen oberhalb der Glasebene.in jedem der Kanäle zu verbrennen, um das Glas in einem fließfähigen Zustand zu erhalten, damit es an sämtliche Buchsen oder Stromausflußdüsen 66 abgegeben werden kann.
Der Quer>· ilvorherdabsehnitt 14 ist mit Durchgängen 75 versehen, öj.o mit einer Vielzahl von Abzugsschächten 70» 71» 72,^d 73 verbunden sind, um die Abfuhr der Verbrennungsgase von sämtlichen Gasfließkanälen 14, 48, 50 und 52 bis 55 zu erleichtern.
Das geschmolzene Glas in der Uähe des Austritteendes des Ofens 10 hat eine verhältnismäßig hohe Teiaepratur von beispielsweise ca« 1560 C, um das Glas bis zu einem höheren Grad zu läutern und das Glas von Gasblasen su befreien, so daß das Glas vor seiner Abgabe von dem Ofen über den Kanal 11 im wesentlichen gasfrei und homogen ist.
Es ist wesentlich, eine wirksame Steuerung der Temperatur und damit der Viskosität des Glases in dem Querkanal und den Abzweigfließkanälen durchzuführen und die Glastemperatur zu verringern, so daß die Glastemperatur
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in den Eließkanälen der Abzweigabschnitte 52,53*54- unä beispielsweise in einem Bereich von 1250 C "bis 1290° C" gehalten werden kann. Die Glastemperaturen in den Abzweigkanälen können je nach der Größe der Bohrungen in der Ausflußdüse 66 und der Lineargeschwindigkeit» mit der die Stränge zu Fäden verdünnt werden, verändert werden.
Die Steuerung der Temperatur des Glases in den ver- ^
schiedenen Glasfließkanälen wird durch die Verwendung von entlang den Vorherdabschnitten und Abzweigabschnitten angeordneten Brennern aufrechterhalten, wobei die Brenner verstellbar sind, um die Erhitzung in verschiedenen Bereichen zu verändern, um das Glas in den Kanälen bei gewünschten Temperaturen zu halten.
Entlang des Vbrherdanschlusses 12 sind waagerecht angeordnete Brenner 78 vorgesehent die verstellbar sind, um die Temperatur des Glases in dem Kanal 11 zu steuern. Es ist erwünscht, daß das geschmolzene Glas in dem Kanal 11 auf eine Temperatur von beispielsweise 1650 C oder eine niedrigere Temperatur als die des Glases in dem Austrittsbereich der Ofenkamiaer oder -behälter 24· verringert wird.
Während das Glas den Kanal 11 durchfließt, verliert es normalerweise an Wärme. Die Brenner *78 sind so einge-
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stellt oder geregelt, daß der Wärme verlust; die Glastemperatur niclit unter die gewünschte Temperatur In dem Kanal 11 sinken läßt.
Es ist erwünscht, daß die Temperatur des Glases in dem Querkanal 14 verhältnismäßig hoch ist, damit das Glas, eine verhältnsimäßig geringe Viskosität oder Fließzustand hat, so daß es ohne weiteres durch den Querkanal 14 zu den verschiedenen H-förmigen Vbrherdkanälen fließen kann« Dae Glas in dem Querkanal 14 wird vorzugsweise bei oder nahe bei der Temperatur des Glases in dem Zuleitungekanal 11 gehalten. Brenner 60 sind in öffnungen 32 in den Seitenwagen der Querkanalkonstruktion 15 über die gesaute Länge des Kanals 14 angeordnet und einstellbar, um die Glastemperatur über die gesamte Länge des Querkanals zu steuern. Diese Temperatursteuerung ist wesentlich» damit das von dem Querkanal 14 an die verschiedenen Abzweigkanäle 48 abgegebene Glas im wesentlichen die gleiche Temperatur in jedem der Absweißkanäle aufweist. Pie Brenner 80 sind in im wesentlichen waagerecht entgegengesetzten Stellungen angeordnet, wodurch die Wärmeenergie waagerecht und genau oberhalb der Ebene des Glases in dem Kanal 14 ausgestoßen oder abgegeben wird. Jeder der Brenner ist mit einem Steuerventil 84 versehen, wodurch jeder
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Brenner einzeln gesteuert werden kann, so daß die Wärme über die gesamte Länge des Querkanals 14 geregelt werden kann.
Es wird festgestellt, daß durch das Anbringen der Brenner in einander gegenüberliegenden Stellungen in den den Kanal abgrenzenden Seitenwänden aus feuerfestem Material eine Abtragung des feuerfesten Materials erheblich M verringert wird, wodurch eine Verunreinigung des Glase* vermieden wird. Es wird darauf hingev/ieaen, daß der Bereich 86 oberhalb des Glaskanals 14 der Querkanalkonstruktion 15 von erheblichem Rauminhalt ist, um den Fluß der Verbrennungsgaee zu den Schächten 70, 71, 72 und 75 von dem Kanal 14, 48, 50 und 52 bis 55 zu erleichtern.
Die Brennersteuerventile 84 können von der von Hand gesteuerten. Art sein oder von der herkömmlichen mit Magnetspule betätigten Art, die automatisch durch in Abständen voneinander den.Kanal 14 entlang in das Glas in dem Kanal reichende Thermoelemente 87 gesteuert werden»
Der Glasfließkanal 50 ist von geringerer Tiefe als die Tiefe des Querkanals 14, da die die Kanäle 48 und 50 durchfließende Glasmenge nur auszureichen braucht, um die entlang den Abzweigkanälen 52, 53, 54 und 55 Jedes der H-förmigen Kanalsysteme angeordneten Zuleitungen zu versorgen.
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die Kanäle 48 und 50 abgrenzenden Seitenwand® öes Vorfeerdabsefeaitfcg 90 aus Schamott© sind mit ,waage« recht angeordneten Öffnungen 92 in des. entgegengesetzten fänden ausgebildet ς wobei Jede öffnung mit Brennern 94 zur Erhitzung 'des Glases in dem Kanal 50 "rerselien ist«
Die Brenner 9* werden von Ventilen 96 gesteuert, 'die von der vom Hand gesteuerten Art sein können, wie öarge=» etelltg oder voa αθί?-JiörköfflffilicJiea mit .Magnetspule betätig ten Art 9 die durch in Abständen voneinander in Längsrichtung in einer der Seitenwand© angeordnete und in das Glas in'dem- Kanal 50 reichende-Thermoelemente-97 gesteuert werden. Der Bereich 93 oberhalb des Glaskanals 50 ist von er» heblichem Bauminhalt, um den Fluß des Gases aufzunehmen.
Die Konstruktion des den Glaskanal 48 abgrenzenden feuerfesten Materials 1st ähnlich der in .Fig* 5 gezeigten., doch ist ein Glasfließkanal 48 vorzugsweise von etwas größerer Tiefe als Kanal 50, da er den Glasfluß für die. vier Abzweigkanalabschnitte einer H-förmigen Ausbildung aufnimmt*
Flg. 3 1st eine Längsschnittansicht durch einen der Vorherdabzwelgkanalabschnitte 55. Die Abzweigkonstruktion ist mit einem durch Wände aus feuerfestem Material abgegrenzten Glasfließkanal 110 ausgebildet.
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Der Boden 112 ist mit in Längsabstand voneinander angeordneten Durchgängen 114 ausgebildet, um den Glasfluß von dem Kanal 110 in die Ausflußdüsen 66 aufzunehmen*
Jede der Ausflußdüsen 66 ist mit einer Vielzahl von
öffnungen versehen, durch die feine Glasströme fließen, M
um zu Fäden verdünnt zu werden.
Jede der Seitenwände dsr Abzweigkanalabschnitte ist mit einer Vielzahl waagerecht angeordneter Öffnungen 116 versehen, die jexveils einen Brenner 118 aufnehmen, um Verbrennungsgase von starker Hitze in den Bereich 120 oberhalb des Glasfließkanals 110 abzugeben. Jedor der Brenner 118 ist mit einem Steuerventil 122 r.ur Regelung der Brenner versehen. Die Steuerventile 122 können von der herkömmlichen mit Magnetspule betätigten Art sein, d5.e von sich durch Seitenwände der Abzweigabechaitta in das Glas erstreckenden !Thermoelementen 125 gesteuert werden.
Der Bereich 120 oberhalb der Glasfließkanäle 110 ist von erheblichem Rauminhalt, um den Iluß der Verbrsnnungs« gase zu den Abzugsschächten 70, 71, 72 und 73 aufzunehmen.
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De'mnech werden <äle Verbrennungsgas© aller ßreaner 78, 80, 94 .und 118 durch die AteugsscMeht® entlüftet. Durch dieses Verfahren wsräen die äußerst heißen VerbrennuBgeprociukte laufend von den Glastließkanälen abgeführt, wodurch die Aufreoaterhaltung einer kühleren Umgebung in dem Foroigebungeraum 20 erleichtert wlrcL
Die Anlage■schließt eine Anordnung für die Bildung und Aufrecht erhaltung einer luftbevsegungsumgebung für den im wesentlichen geschlossenen Formgebungsraum 20 eins die für eine bessere Verteilung von sich- bewegender Luft"(Umluft) sorgte wobei die Luft auf eine gewünaehte Temperatur und relatiYe Feuchtigkeit aufbereitet wird, mm einen gleichmäßigen, Luftstrom durch den Fonogebungspaum mit einem Minimum an Turlbtilen^ zu. gewährleisten und dadurch eine verbesserte. Verdünnung bei einefi Minimum" an S'adenbrüchen zu erleichtern und den FarmgeTbungsrauin ständig von fadenbruchstückan, Flaum oder anderen ffremdteilchen freianhalten.
Die GlasstrSme aus den Zuleitungen 66 werden zu Fäden 126 verdünnt, die in Stränge 128 zusammengefaßt werden,, wobei Sprühdüeen 121 die Fäden mit Wasser beaprüehen» Die Fadengruppen greifen an Auftrager 130 von herkömmlichem
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Aufbau an und erhalten von diesen eine Beschichtung oder Appretur, wobei der Strang 128 auf ein Foragebungsrohr 132 aufgewickelt wird, das auf einer Spannhülse 134 einer Wickelmaschine 136,138 angebracht ist, die in dem Wickelraum 22 angeordnet ist, wobei eine Wickelmaschine unterhalb jeder der Stromzuleitungen 66 angeordnet ist.
Während des Aufwickeins der Stränge 128 auf di# "* vmgebungsrohre 132 wird ^eder Strang durch einen auf einer hin· und hergehenden und drehbaren Welle 142 angebrachten Querpendler 140 hin- und herbewegt«
Bio Stränge 128 verlaufen abwarte durch längliche Schlitze 146 im Boden 148 des Foratgebungsraumes 20. Im wesentlichen parallel zu dem Bewegungsweg der Stränge 128 Bind Schachtrinnen I50 von ebener Form angeordnet. Die oberen Enden der Schachtrinnen I50 Bind auf sich quer über die Schlitze 146 erstreckenden Gliedern oder f Stäben 152 verankert. Die Bereiche der Schlitze angrenzend an die Ankerglieder 152 können mit Ablenkwänden oder Teilabdeckungen 154 versehen sein, um die Geschwindigkeit der Luftbewegung abwärts durch die Schlitze angrenzend an die Stränge 123 zu erhöhen.
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unteren EnStA d®r in öffauagta 156 in Boden 1§β am .SpulenwiokiAraiia·« 22«
Mt Blnnta 1$0 dienern &ur tfihrung übt I«ftbew©^ung eat«· lang α·Γ νοννΰοΚ·ηΑ·η String® 128 -und um @1L&eabfall wüi» der Seiten ä@s Unttrbreehehs d@e ?©räünAUQg®¥organg beseitigen«, wenn die Tüllen Spielen aii@g®w®ehe®lt vm&. leert fossgebtingex^&Mn &ut <äi© :SpannMils@3a 'auf ges@tst «erden. Me Hiaueii I50 leiten den. Glasabfall üuTch ül® Öffnungen 156 In geeignet® (nicht dargestellt®) Behälter. die in des B&un 23 angeordnet sind.
Ab jeder Seite der Abzweigkanalabsehnitte 52« 53* 5 und 55 eind Metallgitter 162 angeordnet, die einen Boden su Inspektionen und Wartungezwecken bilden.
Eines der Merkmale des Bsiüftungssystems ist die Schaffung einer getrennten Luftaufbereitungs- und Vertei lungsvorrichtung für jede der E-förraigen Fließkanal-Vorherdkonetruktionen 16, 16a, 16b, 16c und 16d. Oberhalb des Mittelbereieha der Ponogebungsraumdecke sind Luftsufuhrhauben oder ^führungen 164 und 164a angeordnet. An grensend an die Wände 60 und 62 oberhalb der Decke des Pomgebunggraunes 20 sind Hauben oder Führungen 166 und 166a angeordnet.
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Eine Luftaufbereitungsanlage oder «einheit 1?O und •ine gleichartig« Einheit 170a sind in der in Fig. 2 und 8 gezeigten Stellung angeordnet. Jede der Luftaufbereitungeeinheiten ist von herkömmlicher Art und enthält (nicht dargestellte) Filter» Sprühdüsen 1?1 zxm Atispritzen ron Veuehtigkeit, die eine relative Feuchtigkeit nahe bei oder bis zu 100% der in den Formgebungsraua abzugebenden LuIt bildet» wobei ein Gebläse 173 die Luft durch * die Einheit bewegt.
Jede Luftaufbereitungeinheit 170 1st Bit einem Lufteinlaßrohr 1?2 mit einem Ventil I74 für den Einlaß von at* moaphäriacher Luft in die Einheit versehen.
Pie Luft der Einheit 17Ο wird in ein Mittelrohr 1?6 und Rohre 178 geleitet, die mit den Luftabgabeführungen oder -hauben 164, 164-a, 166 und 166a verbunden sind, so daß die in den Formgebung^raum 20 eintretende Luft eine Temperatur von etwa I5 O hat und sich so nahe, wie dies "
praktisch ist, in einem gesättigten Zustand befindet, d.h einen Taupunkt von 150C hat.
Jede der Luftabgabeführungen oder -rhauben ist mit einen Lufttrichter 162 und mit perforierten Seckengliedern 184 und 184 versehen, die mit Ablenkplatten 185
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versehen sein können, um die gleichmäßige Verteilung der Luft über den gesamten JDecJcenbereieh zu unterstützen.
Die Zuleitungen 66 sind in wesentlichen Abständen von den Wänden 60 und 62 entfernt angeordnet, eo daß die duroh die perforierten Glieder 184 und 184a abgegebene Luftmenge in im wesentlichen proportionalen Mengen an den Bereichen seitlich jeder Reihe von Stromsuleltungen 66 vorhanden ist. Die Einheiten 170 und 17Oa weisen Luftgebläse zur Bewirkung der Luftumwälzung duroh den Formgebungeraum 20 bei verhältnismäßig niedrigen Geechwindigkeiten an den Luftab* gabebereiehen der Decke auf, eo daß geeignete Uioluftvolumen an den entgegengesetzten Seiten der Fadeastrangreihea beibehalten werden, um die tfärmebelastung von den Vorherdkonstruktionent den Abflußdüaen und dem Glas wirksam abzuführen und damit eine verbesserte Luftuingebung in dem Formgebungsraum bei einem Minimum an Luftturbulenz zu schaffen.
Die Richtung der durch die führungen 164, 164a, 166 und 166a abgegebenen Luft, wie in Fig. 2 dargestellt, wird auf ihrer Abwärtsbewegung duroh den FormgebungBraum 20 in HiGhtung auf die angrenzenden 3?hlitze 146 abgelenkt, wobei die Luftbewegung jegliche Premdteilchen, Staub, Fadenbruch« stüoke oder Flaum mitführt, so daß der Formgebungäraum duroh die im allgemeinen sich abwärts bewegend® Luft laufend gefegt wird.
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Eine Führung oder Bohr 188 mit einem Ventil 192 ist mit jeder Einheit 17Oa und mit dem Rohr 172 verbunden. Bin Abluftrohr 190 alt einem Ventil 19* ist mit jedem der Bohre 188* verbunden.
Wenn nur atmosphärische Luft in eine Aufbereitungen einheit 1?0 eingelassen werden soll, werden die Ventile 174, 194 und 192 in die ganz offene Stellung bewegt. Wenn ein Teil der Abluft vermischt mit frisch eintretender atmosphärischer Luft umgewälzt werden.soll, können die Ventile *?49 ^92 und 194- eingestellt oder geregelt werden, ufe den Anteil an Abluft für die Umwälzung durch das
System zu verandern. ■ -·
Ee wird festgestellt, daß wirksame Betriebsbedingungen und eitie wirksame Abführung der Wärmebelastung in dem Pormgebungsraum 20 durch die Schaffung einer volume triechen Luftauswechßlung für jede Stromzuleitung von mindestens 28 er/min (1000 cubic feet per minute) und vorzugsweise von über 34- m /min (1200 cubic feet per »inute) oder mehr erreicht wird und daß die durch die Einheit 170a abgeführte Luftmenge etwa das gleiche VoIu-■en je Zeiteinheit hat.
Es hat sich als günstig herausgestellt, die Luftauetritts einheit en 170a so zu betreiben, daß sie ein geringfügig größeres Luftvolumen je Zelteinheit bewegen als
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die Einheiten 170, un Luftverluete auszugleichen, die beim Offnen von Zugangetüren 195 zu dem Formgebungs~ raum 20 - in Fig. 1 gestrichelt dargestellt -, dem Wickelraum 22 und dem unteren Kaum 23 entstehen können, um eine kontinuierliche Abwärtsbewegung der Luft durch den Formgebungerauai 20 zu gewährleisten, um die Luftumgebung in dem Foragebungsraum 20 beständig zu halten. Es hat sich als wünschenswert herausgestellt,.um die Wärme in zufriedenstellender Weise abzuführen, Luft von einem Volumen in den Formgebungsraum 20 einzuführen, daß min·» deetena zwei Luftwechsel je Minute erzielt werden.
JKLe Schlitze oder Durchgänge 146 sind so groß, daß sich die sich abwärts bewegende Luft aus dem Formgebungsraum 20 mit einer Geschwindigkeit von ca· 1^0.m/min im Bereich der Durchgänge bewegt, wodurch die Luft den Baum laufend "ausfegt" oder reinigt.
Ub eine wirksame Steuerung der Abfuhr der Wärmebelastung in dem Formgebungsraum 20 beizubehalten, ist eine flüssigkeitsgekühlte Platte 198 unterhalb jeder der Ab» zweigJcaztalkonstruktionen und der Gitter 162 angeordnet. Durch die Verwendung von Platten 198 kann die Temperatur in dem Formgehungeraum 20 leichter gesteuert werden.
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Gleichartige flüssigkeitsgekühlte Plattenkonstruktionen 202 sind unterhalb der Schamotte 4-9 der Fließkanäle 50 und unterhalb des innerhalb des Formgebungsraumes 20 angeordneten und des den Fließkanal 48 abgrenzenden Teils der Schamottekonstruktion angeordnet.
Vorrichtungen 206, 208 und 210 sind in den Räumen 20 und 22 zur Beleuchtung vorgesehen.
Wenn eine Spule auf einer Spannhülse 1J4 (Fig. 9) fertiggestellt ist, wird der Motor 139 enterregt. Die Spann hülse und Spule kommen zum Stillstand und die mechanische Verdünnung der Fäden 126 aus Glasströmen der angrenzenden Stromzuleitung wird damit unterbrochen.
Während der Zeit, in der der Bedienungsmann die vollständige Spule abnimmt und eine neue auf das leere Formgebungsrohr 132 auf der Spannhülse aufsetzt, fallen die Glasetröme -aus der Zuleitung durch die Schwerkraft entlang der Rinne I50 und werden von der Rinne in einen geeigneten (nicht dargestellten) in dem unteren Raum 23 angeordneten Behälter geleitet. Die Verdünnung wird durch den Bedienungsmann wieder eingeleitet, indem er einen Strang 128 von Hand um einen Endbereich des Formgebungsrohrs oder Zapfens wickelt und der Motor 139 wird erregt. Wenn die Spann-
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htilse auf die Verdüimungsgeschwiiidigkeit gebracht «orden ist, wird der Strang 128 in Eingriff mit dem Querglied 140 bewegt und das Aufwickeln einer Spule wird in bekannter herkömmliche? Art und Weise begonnen.
Fig. 11 veranschaulicht die Verwendung eines bekannten Geräts zum automatischen Aufwickeln der Stränge zu Spulen, ohne die medianische Verdünnung der Glasstrome zu fäden zu unterbrechen. Die Fäden 126a werden zu Strängen 126a zusammengefaßt;, wobei Jeder Strang su einer Spule auf einer autoaatlschen Wickelmaschine.. 214 gewickelt wird, die nit eines weiterschaltbaren 'Paria 216 versehen ist, der drei Spannhüleen 218» 219 und 220 trägt, die jeweils für sich
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von einen Motor in Umlauf versetzt werden.
Sie Spannhülse 218 befindet sich an der Wickelstation und der Strang 128a wird auf das auf der -Spannhülse 218 angebrachte Formgebungsrohr gewickelt, wobei der Strang von einem auf einer Stange 142a angebrachten Querpendler 140a hin- und herbewegt wird« Mach Fertigstellung einer Spule auf der Spannhülse 218 werden die Spannhülse 218 und die fertiggestellte Spule in die Stellung bewegt, die von der Spannhülse 219 eingenommen wurde, während die Spannhülse 220, auf die ein neues Eormgebungsrohr aufgesteckt wurde,
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la dl· Wiokelstellung bewegt und das Aufwickeln hierauf eingeleitet wird.
Die vollständige Spule, die sich jetzt in die von der Spannhülse 219 elngenonaene Stellung bewegt, bewirkt dar Abbrechen dos Stranges und das Anhaften des vorrückenden Strang·* an de« Fox»gebungerohr auf der Spannhülse
Ss 1st «rslohtlich, daB «Ich dl· "vorstehende Besohrei bunf auf ein· beispielartige Aueführungefora der Erfindung besieht, wovoA »ahlreiche Abwandlungen »Sgllch sind, ohne den Bahnen dor Erf indune su verlaeeen.
eistlieh· «us der Beschreibung und der Zeichnung einschlieBlioh der konstruktiven Einzelheiten hervorgehenden Merkssl· Iri^nnon auch in beliebigen Kombinationen erfindunesweeentllch sein.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Vorrichtung zur Verarbeitung von fadenbildend^ Material ,beispielsweise Glas, und zur Formgebung und Aufwicklung von Fäden, das eine Vielzahl H-förmiger Kanal« systeme umfaßt, die geschmolzenes fadenbildendes Material aus einer Schmelz-, Lauter- und Fließeinrichtung aufnehmen, eine Vielzahl von Ausflußöffnungen, die entlang jedes der Abzweigkanäle der H-förmigen Ausbildungen angeordnet sind, um die Abflußstränge (bodies; la coulee) aus fadenbildendem Material in eine längliche, mit Wänden versehene Kammer fließen zu lassen, und eine Vorrichtung zur Verdünnung der Abflußstränge zu Fäden und zur Aufwicklung der Fäden, dadurch gekennzeichnet , daß die Schmelz-, Laut©rungs- und Zu^eitungsvorrichtung einen einzelnen Schmelz- und Läuterofen enthält, eine Vorrichtung zur Zuleitung von fadenbildenden Materialchargen in den Ofen, einen Durchgang in Verbindung mit dem Ofen, durch den warmerweichtes Material aus dem Ofen fließt, einen geschmolzenes Material aus dem Durchgang aufnehmenden Querkanal, eine Vielzahl in seitlichem Abstand und parallel zueinander angeordneter Zuleitungskanäle, die mit dem Querkanal verbunden sind, wobei mit jedem der genannten mit Abstand enge-
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    ordneter Zuleituztgf3!s:analen je ein H-förmiges Kanalsyetea verbunden ist und geschmolzenes Haterial hieraue erhält, sowie eine Vorrichtung zur Abgabe von Wärme an das Glas in sämtlichen Kanälen.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Paare von in seitlichem Abstand angeordneten Abzweigkanälen der S-förmigen Kanalsysteme hintereinander ausgerichtet angeordnet m
    sind, um zwei leihen von Abzweigkanälen zu bilden.
    5- Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Wärmeanwendungsvorrichtung Brenner umfaßt, die in Abständen voneinander in den Seitenwänden der die Materialflufikanäle bildenden Abschnitte angeordnet sind, wobei diese Brenner zum Verbrennen brennbarer Kraftstoff-Luftgemische ausgebildet sind, sowie eine Steuervorrichtung für die Brenner zur *
    Regelung der Temperatur des Materials in den Fließlcanälen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Brenner die Verbrennungsgasa in waagerechten Richtungen genau oberhalb der Oberfläche des Materials in den verschiedenen ?ließwegen ausstoßen, um die Temperatur des Materials zu regulieren.
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    5· Vorrichtung nach mindestens einem der .Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Vielzahl von Abzugsschächten umfaßt, die mit dem Querkanalabschnitt verbunden sind und in Abständen voneinander entlang desselben angeordnet sind, um die Fließkanäle zu entlüften.
    6. Vorrichtung nach mindestens einem beliebigen der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der einzige Austrittskanal des Ofens das geschmolzene Glas an einen Mittelbar eich des Querkanals abgibt.
    7- Vorrichtung nach mindestens einem beliebigen der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß es eine perforierte Decke für die mit Wänden versehene Kammer enthält, eine Vorrichtung, um aufbereitete Luft durch die Fläche der perforierten Decke der Kammer zu schicken, sowie eine Vorrichtung zum Temperieren und Befeuchten der in die Kammer abgegebenen luft.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung zur Luftaufbereitung eine getrennte Luftaufbereitungseinheit für jeden der E-fÖrmigen Bereiche umfaßt, eine Vielzahl luft-
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    fördernder Führungen, die mit; jeder Luftaufbereitungseinheit zur Abgabe aufbereiteter luft durch die perforierte Beckenflache verbunden sind, mit den genannten Führungen verbundene lufttrichtervorrichtungen, um die luft für eine im wesentlichen gleichmäßige Terteilung in die Kammer über die perforierte Beckenfläche zu verteilen, wobei jede der genannten Loftaufbereitungseinheiten eine Luftumwälsvorrichtung sur Bewegung der Luft durch die Einheit enthalt, sowie eine Sprühvorrichtung zur Abgabe νοά " Feuchtigkeit in die sich bewegende luft.
    9* Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet , daß aie angrenzend und unterhalb der S-förmigen Abschnitte angeordnete flüseigkeitsgekühlte Platten enthält, um den Wärmeübergang von den H-förmigen Abschnitten in die mit Wänden versehene Kammer au verzögern.
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