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DE1496391A1 - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von endlosen Faeden aus geschmolzenem Material - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von endlosen Faeden aus geschmolzenem Material

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Publication number
DE1496391A1
DE1496391A1 DE1965O0010920 DEO0010920A DE1496391A1 DE 1496391 A1 DE1496391 A1 DE 1496391A1 DE 1965O0010920 DE1965O0010920 DE 1965O0010920 DE O0010920 A DEO0010920 A DE O0010920A DE 1496391 A1 DE1496391 A1 DE 1496391A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
winding
zone
collecting
threads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1965O0010920
Other languages
English (en)
Inventor
Holschlag Jerry B
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Owens Corning
Original Assignee
Owens Corning Fiberglas Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Owens Corning Fiberglas Corp filed Critical Owens Corning Fiberglas Corp
Publication of DE1496391A1 publication Critical patent/DE1496391A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/01Manufacture of glass fibres or filaments
    • C03B37/02Manufacture of glass fibres or filaments by drawing or extruding, e.g. direct drawing of molten glass from nozzles; Cooling fins therefor
    • C03B37/0203Cooling non-optical fibres drawn or extruded from bushings, nozzles or orifices
    • C03B37/0209Cooling non-optical fibres drawn or extruded from bushings, nozzles or orifices by means of a solid heat sink, e.g. cooling fins
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
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    • C03B37/02Manufacture of glass fibres or filaments by drawing or extruding, e.g. direct drawing of molten glass from nozzles; Cooling fins therefor
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    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
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    • C03B37/0203Cooling non-optical fibres drawn or extruded from bushings, nozzles or orifices
    • C03B37/0213Cooling non-optical fibres drawn or extruded from bushings, nozzles or orifices by forced gas cooling, i.e. blowing or suction

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Manufacture, Treatment Of Glass Fibers (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von endlosen Fäden aus geschmolzenem Material Die Erfindung bezieht sich auf die Erzeugung von Fasern aus durod Wärme erweichbaren Materialien und im be-, sonderen auf ein neuartiges Verfahren und eine Ein' richtung zum Verziehen fortlaufender Fasern aus geschmolzenen Strömen dieses durch Wärme erweichbaren Materials. Portlaufende oder ununterbrochene Fasern können aus durch Wärme erweichbaren Materialien, wie beispiele. weise Glas, mit auauerordentlich hohen Geschwindigkeiten hergestellt werden, die in der Praxis von der Grössenordnung zwischen 8.000 bis 15.000 Puse pro Minut-e sind und im Laboratorium können die Geschwindigkeiten sogarauf die Grössenordnung von 30.000 Puas bis 50.000 Puss pro Minute und mehr erhöht werden. Die übliche, praktiache Anordnung zur Erzeugung von* Fasern besteht nun darin, daso zur Faserbildung aus einer Quelle geschmolzenen Materials Paserströme ausgezogen werden, die zu einem Strang j,esam!.,ielt und auf einem Vlickel aufgewickel-t werden. Die Wickelvorrichtung iöt Ublicherveise in einem Abstand unt,rhalb der Materialquelle für die geachmolzänen Ströme angeordnet und zwar derart, daso sich diese Ströme ausreichend abkUhlen und mit einem Schlicht-bzw. Appretiermaterial v2rsehen werden können, um so vor dem Aufwickeln eine Gleitfähigkeit und eine Festigkeit zu erzielen. Da die fortlaufenden Fasern mit auaserordentlich hohen Geschwindigkeiten bewegt werden, wird eine beträchtliche Luftwenge aus der umgebenden Luft mit ihnen zusammen der,Sammelzone zu eingesaugt. Tatsächlich bewegen sich die Fasern bzw.-die Fäden und der Strang, der aus diesen gebildet wird, gewöhnlich mit solch hohen Geschwindigkeiten, dass die Faser bildende Einrichtung zugleich als Luftpumpe wirken kann. Solch grosse Luftmengen, die sich mit den Fasern bewegen, veruro5chen jedoch bei der Aufrechterhaltung des fortlaufenden Vorgangs zur Paserbildung eine Sah-wierigkeit. Mit Zunahme der Geschwindigkeit treten bei einzelnen Fasern immer h.:--ufiger Bräche auf" vveil die pro»gressiv grössere Wirkung der Luftverwirbelungen-immer etärker in der unmittelbaren faserbildenden Zone und entlang der Bahn der Faserbewegung wirksam wird. Der wirtschattliche Effekt der sich stets erht*."henden Geschwindigkeiten, wie er durch die stUndige Verbesserung der hufwickeleinrichtungen bei der praktischen Durchführung erzielbar isti zwingt zu einer-Maßnahme zur Herabsetzung'bzwd Ausschaltung der-sich durch Verwirbelung ergebenden Wirkangen,;die auf den grossen berugten Luftmengen basieren. Im Hinblick auf die groesen Luftmengen ergeben sich häufig Spannungeschwierigkeiten im unmittelbaren Bereich der.Verformungszonegund. zwar deshalb, weil die-Luft. ströme entlang der Bewegungsbahn der Fasern.oder der Stränge sich infolge der nicht gesteuerten, verwirbelten Luft vor- und rückwärts und auf- und abwärts bewegen. Damit kommen veränderliche Spannungen zustande, die instabile Vorgänge beim laufenden Verziehen der Fasern aus den Materialströmen ergeben.-Eine derartige Verwirhelung der Luft kann zuoätzlich noch bewirken, dass Fremdteilchen in die Faserbildungszone eingesaußt-werden, wodurch bei der kontinuierlichen Durchführung.des Verziehene wiederum ein Reissen bog itigt-wij-d. Dorart-i,##e Störungen ergeben auch Änderungen im Durchmesser der Pasern und den Einschluss von Fremdkörperehen in dem Pasermaterial, wodurch die Festigkeit der einzelnen Fäden reduziert wird. Ein äusserlich aufgebrachtes Material, eMiL wie beispielsv#eise-Schlichte" oder Bind 6tels-taub, - Glaspartikelchen oder auch durch die Bedienungsperson-zugeführter Schmutz usw, können nun alle in der allgemeinen Umgebung der faserbildende-n Zone hin- und bergeblasen werden. Da die Fasern eine solche hone Geschwindigliei-I.' nur für eine kurze Strecke unterhalb der Zuf#Jihrvorrichtung haben, so ergeben d'u*rch die Verwirbelung und die Fremdkörperchen instabile Vorg.-inge auf einem erheblichen Teil der Faserbahn bis -zur Sammelzone. Die Veränderungen, die durch die Pump- und Verwirbelungswirkung verursacht w-.rden, ergeben auch Unstabilitäten im dynamischen Zustand und sind derart, dass, sofern keine Maßnahmen zur Steue'-rung der durch die Faser bewegten Luft getroffen sind, sich für die Geschwin-digkeit Grenzen ergeben, wenn sogar die Fasern in handelsüblichen Einrichtungen gezogen werden. Der Erfindung liegt nun die Hauptaufgabe zugrunde..ein wirtschaftlicheres System zur Erzeugung von fortlaufenden oder ununterbrochenen Fasern zu schaffen, bei dem die durch die Bewegung von groBsen Luftmengen Im Zusammenhang mit dem mit hoher Geschwindigkeit durchgef:.ihrten Ziehen der Fasern erzeugten Unstabilitäten in wirksamer Weine herabgesetzt werden. Gemäas einem weiteren Merkmal der Erftndung wird eine Anordnung geschaffen, die eine sichere und reinere Er. zeugung von f » or#Iaufenden Fasern bei Systemen-ermöglicht, bei denen die Pssern aus Strömen von durch lil.'ärme erweichbaren Materialien ausgezogen werden. Nach einem weiteren Merkmal der Erfiüdung werden reinere und stabilere, dynai,-iische atmosphLrische Zustände in dem Raum geschaffen, von dem die Paserverzugszcne solcher Systeme umgeben ist, bei denen die fortlaufend erzeugten.Fasern durch den vorgenannten Verzug aus Materialströmen gebildet werden. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung Werden gesteuerte dynamische und atmosphärische Kräfte von einer Grösee-erzeugt, daso die äusseren, atmosphärischen Störungen in dem unmittelbaren die Paaererzeugungszone umeebenden Raum eine unbedeutende Wirkung auf die Formung der Fasern hat, und zwar im Vergleich zu dem sonst üblichen, auf ein Zerreissen hinwirkenden Charakter einer mehr etatischen und ruhigen atmosphäriechen Ufriicyeci bung. Nach einem weiteren hierkmal der Erfindung wurde eine g--steuerte dynamische UmS.ebung geschaffen, mit deren Hilfe die faserbildenen Arbeitsvorgänge in jeder Arbeitsphase abgese-hirmt werden, Insbesondere soweit zur Erzeugung eine Vielzabl von Pormungsstellen nebeneinander in der Art einer Batterie vorgesehen ist, wobei die gesteuerten atmosphärischen Bedinganzien derart sind, daso in irgendeiner der zusammenwirkenden Stellen oder zusammengehörenden Stellen infolge eines Zerreineens während des Arbeitens an irgendeiner Stelle der betr. Bank-bzw. Batterie keine oder nur vienig Wirkung auftritt. Die-Oben erwähnten Merkmale werden gemäas der Erfindung dadurch verwirklichte daas Luft auf der alleemeinen Ebene der Paaetformungszone zugefUhrt wird und auf einer allgemeinen Höhe unterhalb der Strangsammeilzone ein geringerer Druck derart erzeugt wirdp dass die infolge der hohen Geschwindigkeit der Fäden und Sträng'e mitgenommene Luft ständig aus der Sammelzone entfernt und auf die Ebene der Di isenvorrichtung versetzt wird, so daso nun wenig oder gar kein Luftumlauf.entlang der Bahn der Fasern entsteht. Gemäas der Erfindung ist ferner vorgesehen, die Luft in Form von Frischluftvorhängen an allen Formungsstellen der unmittelbaren Paserformungszone zuzuführen, so dase die einzelnen Formungestellen gegenüber der umgebenden Luft abg"-schirmt und isoliert sind. Die Luftvorhänge werden durch Luftströme gebildet, die neben der Düsenvorrichtung nach unten ausgestossen werden. Wenn nun Luft unter Druck in der Nähe der Düsenvorrichtung zu.".efUhrt und entsprechend gerichtet wird, so wird dabei die Erkenntnis zu Nutze gemacht, dass eine geringere Abreisawirkung dann gegeben ist, wenn eine auf die Päden wirkende Kraft konstant bleibt im Vergleich zu einer solchen Anordnung, bei der eine plötzliche, vorübergehend stossartige Kraft aüftritt. Zusätzlich bewirkt die Anordnung #"emäas der Erfindung die Isolierung der faserbildenden Arbeitsgänge gegenüber Verunreinigung "en, die in der umgebendep Atmosphäre vorhanden sein können. Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt in'der Tatsache, daes dte Isolierung jeder einzelnen Faserformungestelle in'einer Batterie 6der Gruppe von faserbildenden Stellen durch Zufteorhünge-nicht nur den Ein-*luea dieser Stellen auf-das Arbeiten benachbarter Formungestellen reduziert,sondern auch durch die Individualisierung jeder eibzelnen Lagä von vornherein eine Gleichmäneigkeit des Ausgangs flir-die gesamte Gruppe eicher. stellt. Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in der Tatsache, daso Luftvorhänge im ZuBazuiAftwirken mit den einzelnen faser. formenden Stellen nicht nur äine gesteuerte, dynamiddhe Atmosphäre für daa'Arbeitäoyätem ergibt, sondern daeo die Luft auch von Verunreinigungen gesäub.ert ist und*. KUhlluft für die Bedienungspersonen in dem"betreffenden Arbeitaraum vorhanden ist. Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung, die Ausführungsbeispiele der Erfindung enthält. In der Zeichnung zeigen: Fig.1 eine-etwas schematischeg aussehnittweise dargeetellte sehaubildliche Ansicht der gesamten Einrichtung mit einer Station zur Erzeugung von fortlaufenden Glasfasern gemäas der Erfindung, Pig.2 eine Seitenansicht der*Einrichtung in dor un" mittelbaren Faserformungezone gemäas Fig.1 in - vergrössertem Masstab, Pig.3 einen achaubildlich dargestellten Teilsohnitt einer Einrichtung mit einer Vielzahl von Faserformungsstationen, wie sie in Fig.1 darge.<-#tellt ist, wobei die Formungentationen nebeneinander ausgerichtet und in einem Pormungeraum in Queranordnung.vorgesehen siüd, wobei dieser Raum erfindungsgemüse durch Luft voll umschlossen'ist und dieaem'Raim Luft zugefübrt wird". Pig.4 einen Schnitt durch eine einzelne Paserformuncsstationt um i m einzelnen darzustellen;, wie die Anordnung der Teile einer Paserformunggotation getroffen ist, wobei Luft von beiden Seiten der DUsenvorrichtung zugeführt wird, Pig*5 einen Schnitt durch die Paserformungsstation gemäss Fig.4. Fig.1 zeigt eine Auogabevorrichtung 10* die geschmolzenes Glas beispielswäise aus einer Marmorschmelzvorriehtung, einem Vorherd eines Obargen'göhmelztankes, wie beispielzweise in Fig.3 dargestellt, erhält. Das gesqhmolzene Glas flieset in Strömen aus Düsen der Ausstoaavorriclf*-* tunp, 10 durch eine unterhalb dieser Ausatoaavorrichtung vorhandene abge2chirmte Zöne hinAutch. Diese Ströme werden unter dem Binhuse d'er Aüfwindevorriclitung 20 in zwei Radengruppen lla.''ilb ausgezogen,-die auf'die-se Fäden über die Strän8e 15a und 15b Kräfte ausübt, die Ihrereeits aus getrennten-.Gruppen von Fäden lla und Ilb gebildet sind. Vor dert, Sammeln,in entsprechende StrÄnge 15a und 15b an den Sammelvor-eiebtangen 14a und 14b werden die Fäden lla und llb, indem sie durch Schlichtaufbringvorrichtungen 12a und 12b hindurchgezogen werden, mit einer SchlichtflUssigkeIt versehen. Die abgeuchirmte Zone neben der Ausatoaavorrichtung Ist besonders deutlich in Fig.2 dargestelltg wo die Düsen der Ausatonavorrichtung, aus denen die Ströme des . geschmolzenen Materials ausfliessen, in eine Gruppe von parallel miteinander fluchtenden Abschirmrippen 33 aus hochtemperaturtestem Material geteilt sind, das die Ströme oder Ausziehkegelt aus denen die Fasern ausgezögen wei#deng in kleinere Grup#.en unterteilt, derart, daas jeder Kegel ein Abschirmglied hat, das in dichter N,.ihe angeordnet Ist und Wärme abeorbierende Wirkung.auaübt. Die Abschirmrippen 33 erstrecken sich von einem.gemein. aamen, durch ein Medium gekühlten Trägerverteiler 32.weg, der Wärme von den Rippen abfUhrt, um diese so in gekUM-tem Zustand zu halten, dase sie Wärme aus den Auszieh" kegeln absorbieren können. Die mit einer Öffnung versehenen Düsen und die abgeschirmte Zone, nämlibb die unmittel,-bare Paserformungozone, können, wie in Fig.2 dargestellt, in einen Deckenaufbau, bzw. eine dort angebrachte Ausnehmung eingebracht werden, wie dies im einzelnen in Fig,4 beichrieben ist, Die Aufwindevorriebtung 20 ist eine mit drei Hülsen verseheneg automatioche Übertragun,.svorrichtung, bei der Jede Hiilse eine doi-Ipelte Liinge'zur Unterbringung vo n zwei Wickeln nebeneinander hat, und zwar jeweils einen für einen Strang 15a bzw. 15b. Jeder Strang wird zu einem Wickel entsprechend einer Hälfte einer Doppelhülee 21a aufgewickelt. Eine H-Ilze kann stets zwei Stränge aufnehmen, während die beiden zusätzlichen Hülsen bei Entfernung dvr auf ihnen gegebenenfalls vorhandenen Wickel in Bereitschaft stehen, um in die Aufnahmestellung reschaltet zu werden, Dieses Schalten geschieht mit Hilfe eines drehbaren Revolvcrs 229 der diese äUlse trägt-. Er wIrd hierbei schrittweise bewegt. Bei voliständige'r"Bev#icklung eines entsprechenden Wickelpaares auf einer bestimmten Hül-se in der Sammeletellung kann nun die unmittclbar darauf folgende Hülse in die richtige Lage gebracht vierden, um das Aufwickeln des Stranges ständig fortzusetzeng ohne dass.dabei das ständige Verziehen der Fasern von der Ausgabevorrichtung unterbrochen wird, Es ist damit eine gleichförmige Ausziehgeschwindigkeit des Materials aus.-der Ausgabevorrichtungg gewährleistet. Mit Hilfe einer Doppelelementtraverse 18 werden die beiden Stränge seitlich quer über die Breite der bE:treffenden Wickel bewegt, wobei diese Str.-Inge zur Wi.akelbildung auf den Hjlc-en aufgewickelt werden, um so ein vorbestimmtes Bewicklungsprogromm dutchführen zu können, Was nun die erfindungsgemässe Luftetr.Ömunpaanordnung betrifft, so fand hierbeilesondere Berücksichtigung, daas der Faserformunlf#.svorgang-sehr empfindlich ist, und zwar weil das von der Ausgabevorrichtung 10 zug ,efij.hrte" geschmolzene Material ausserordentlich flüssig ist und bereits bei Zustandekommen sich leicht ändern-.
  • der Kräfte unterbrochen werden kann, was beispielsweise durch umgesteuerte Luftwirbelungen eintreten kanng die sich quer zur Bewcgungrichtung des Materials bewegen, das zu Pasern oder Päden ausgezogen wird. Zusätzlich wird-das Angreifen sich ändernder, von äussereng ungeeteuerten#und ungeregelten Zuständen herrührenden Kräften irgendwo entlang der ganzen Länge der Päden lla und Ilb und fernerhin auch entlang der Länge der Strt;-4nge 15a und 15b nach oben bis zum flüssigen Material an der Ausgabevorrichtung wirkuam und kann während des Ausziehens das Abreissen bewirken..Es konnte nun festgestellt werden, Wo= daso Luft unter Druck beiden Seiten der Auergabevorrichtung zugeführt und dann nach unten entlang der Bahn der Fäden in RieIitun-r., auf die Au fwickelvorriobtting gef #Uhrt und aus der Aufwickelzone entfernt wird, dass die störungsfreie Erzeugung erheblie4 verbessert 7i--raeiT kann. Eine derarti,-e Verbesserung ergibt sich wahrscheinlich des%.«jee-en, weil.die nach unten gerichtete Luet zusammen mit den sich bewegenden Fasern den nach oben geriehteten, ungesteuerten Aufwärtsluftströmen in Form von Verwirbelungen entgegenwirkt und diese aufhebt oder diese-Verwirbelun-en können dadurch nach unten abgeführt werden..wobei hier i:ire Wirkung auf die Faserbildung unmerk2.ich - -bleibt. Um dieses Ergebnis zu erzielen" wird erfindungsgemäas Luft von'entgegengesetzten Seiten der Atiegabevorrichtung zugefUhrt, wie be"al)ie 1 laweise von den entgegengesetzt angeordneten Kanalauslässen 19a und 19b. Die ao freigegebene Luft wirkt etv.;a wie ein Vorhang oder ein So - hirm zu beiden Seiten der Ausstosevorrichtung in der unmittelbaren Zone der Faserbildung aus dem flüssigen Material.* Der aus den Kanälen ausströmende Luftstrom ist in Fig.1 durch Pfeile dargestellt, die zeigen, dass die von der Seite her der Ausgabevorrichtung zugeführte Luft in Richtung der aus den Fäden gebileieten der ii-i' windevorrichtung zug,--fUhrten S-trän-e mitgezogen wird, Die Luftivird dann unterhalb der Sammelzone ausgcstoosen, um sicherzustellen, dass der Luftstrom «..ti;5tndig in der gleichen Richtung strömt und nur eine minimale Ten` denz fUr einen zu äusseren Verwirbelungen führenden Luftumlauf entlang der Bahn der Fäden und der Stränge vorhanden ist. Um nun die praktische Handhabung und die Beobaclatung der Fasern wi-.-hrend der Bildung zu erleichtern, ist die übliche Faserbildungsstation in zwei Ebenen unterteilt, nämlich,in eine Faserformungsebene 50 und eine Aufwindeebene 60, die durch eine sich im Abstand unterhalb der Fasersammelpunkte befindliche Wand 29 getrennt sind. Demgemäse ist-in der Wand.29 eine Öffnung 23 vorgesehen, die so groaa-ist, daso sie einen Durchtei.tt der von den Ausläasen der Formungoebene ausströmenden Luft gestattet, Um nun einen gleichmäseigen und stossfreien Durchgang der Luft dürob die Öffr#ung 23 zwischen den beiden Ebenen zu föedern,-köntien die die Öffnung definierenden Wände zur t-#rzielung eines geringeren Widerstandes entsprechepd ausgebildet sein. Zu diesem Zweck k,.nnen die hidte,Oen und vorderen Seiten 23a und 23b der Öffnung 23 al,"a-hogenförmige-, einen geringea Luftwiderstand bietende Glieder ausgebildet sein"-die einen venturiartigen >irobgang bilden. Um.nun die Luft weiterhin entl . anl der,Ba;hn der Stränge kanalisiert zur Aufwindevorricht6ng zu leiten, sind Führungsrinnen 17 aus längegerichteteng ebenen Gliedern aneinander gegenüberliegenden Sel"en der Bahn der Stränge vorgesehen. Ein Paar solc#ier Rinnenglieder 17 erstreckt sich von den bogenfqrmigen Luftführungsglie-1 dern 23a und 23b nach unten b#i.!b.auf eine Höhe unter--. halb der Sammelzene der Hülserl, auf die die Stränge auf. gewickelt werden. Diese einze#,nen Rinnen 17.erstrecken sich bis zu einem offen-en sa.#..aelgefäapartigen Kamin oder Führungselement 25, das Vberhalb einer Öffnung 26 zwischen der Aufwiekelebene 66 und dem Boden oder der A astoseebene 70 angeordnetIst.-Die Kaminglieder" die sowohl als Luft als auch.als Abfallkanal an den einzelnen Pormungestätionen dienen, können mit d en-Wänden der Bod6nöffnungen 26 einstückig sein oder sie, können auch in einem kleinen Abstand-oberhalb der Öff- nungen angeordnet sein', so dase sich in der Ebene des Bodens eine Spalte bildet, die das Reinigen des Bodens ,erleichtert. Von der Aufwin'deebene 50 wird Luft durch die PUhrungselemente'25 und durch die Bodenöffnungen 26 dadurch hindurchgefUhrt, daso in dem Unterteil oder der Ausga - beebene unterhalb des gesamten Pasererzeugungsraumes ein Unterdruck.erzeugt wird. Dieser Unterdruck kann durch Ausatosagebläse erzeugt werden, die unmittelbar unter den einzelnen Öffnungen 26 angeordnet bind oder es kann auch, wie dies durch-den Luftstromptfeil in Figl und 3 dargestellt ist, ein Hauptgebläse an der unteren Ebene zum Absaugen von Luft vorgesehen sein .so daso ein Unterdruck erzeugt wirdg mit dessen Hilfe die Luft vonden oberen Ebenen entlang der Bahn der'Fasern und der Stränge während ihrer Bildung nach unten fliesst. Die abgezogene Luft wird zu einer Einrichtung geführt, in der sie gefiltert, abgekühlt und deren Peuchttgkeitagehalt festgelegt wird, worauf die Luft dann in entsprechend klimatisiertem Zustand über ein getrenntes Gebläse dem Zufuhrkanal zugeführt wird. Gegebenenfalls kann auch die . z abgezogene Luft an die äüssere Atmosphäre abgegeben und durch Friu,:hluft ersetzt werden, die vor der Verteilung durch* .die Zufuhrkanäle entsprechend klimatisiert werden kann. Fig.3 zeigt eine Anordnung zur Veranschaulichung wie eine Anzahl von Art#eitsstellen nebeneinander und quer zu einem Durchgang angeordnet werden können, so dass sich eine günstige Erzeugung von fortlaufenden Glaafasersträngen auf einem minimalen Raum ergibt, wobei-die entstehenden Wickel durch die Bedienungspersonen in günstiger Weise beobachtet und transportiert werden können. Die so miteinander fluchtenden Faserformungsstationen können ohne weiter'es auch tiber- . einander#angeordnet sein, so dass die Pase*rn auf der obe. ren Ebene 50 in einem oberen Verformungsraum gebildet wer. den und die Sammlung durch Aufwickelvorrichtungen in einem Aufwickelraum auf der unteren Ebene 60 durchgeführt wird, während-daa untere Gestellteil 70 als luftausstoastunnel dient. Bei dieser Anordnung wird die Luft dem Paserformungsraum von oben durch eine Decke zügeführt# die eine Luftkanalan. ordnung -enthält, die zusammen mit der Ausgabevorrichtung' 10 und den zugehörigen Kühlmittelkonstruktionen 51a und 51b eine einheitliche Decke bilden, die ihrei7seite zusammenmit den Seitenwänden 13 den oberen Mantel ium Umschliessen der Formungsotationen ergibt. In Fig.3 ist das Luftzuf"z*hrsystem im einzelnen dargestellt. Ein Hauptkanal 40 ist oberbalb der Decke des 2aserformLngsraumes angeordnet, und ist mit einem Luftzuführmittel.
  • beispielsweise einem zentralen, nicht dargesttellten Gebläse verbundent mit dessen Hilfe die von dem unteren Ausstosstunnel 70 ausgestossene Luft zu- einer geeigneten, nicht dargestellten KUhl- und richtung zugefi.hrt wird, bevor die Luft wieder in den Hauptkanal-40 gelangt. Luftveriuste im System werden durch Zufuhr frischer Luft ausgeglichen" die der Klimatiwiereinrichtung von aussärhalb zugeführt wird. Nnch der Klimatisierung wird die Luft unter Druck einer zentralen Sammelkammer 42 zugeführt, die in der Mitte über dem Gang des zwei Reihen von Verformun'gostationen aufnelLimenden Pormungeraumes 50 angeordnet ist. Die Luft wird der Sammelkammer 42 über einen Durchgang 41a und über die Auslässe lgb und lge dem Pormungsraum zugeführt, wobei die Auslässe 19b seitlich -relativ zur Ausgabevorrichtung angeordnet sind, während die Ad»läni3e'190 zeuttaie" Öffnungen im Raum bilden, so dane Luft dem Formungsraüm zugeführt und damit der Druel!# in der Nähe der Decke -ausgeglichen wird, um so irgendwelche Tendenzen zur Erzeugung von söitlichen lüftströmen zu reduzieren. Luft wird ferner von dem liauptkänal 40 über die luftdurchgän--e 41b zu den Auslässen*19a an entgegengesetzten Seiten der einzelnen Ausgebevorrichtungen zugeführt@ die an beiden Seiten des Hauptkanals 40 abgezweigt sind undüber die beiden Reiben von Ausgabevorrichtungen 10 nach unten bis zu einer Station oder einer Lage neben den einzelnen Ausgabevorrichtungen an den entgegengesetzten Wänden 13 führen, Anstatt dieser Anordnung kann dem Formangeraum auch Luft von einer Decke aus zugeführt werden-, 'die mit, Löcher versehen ist und im Bereich des geoamten Arbeitsraumes miteinem offenen Gitter ausgestattet ist, um so eine vollständig gleichi..iäsuige Zuführung von Luft zu - bewirken, Die erwünschten Eigenschaften der Luftvorhänge und-die wirtschaftliche Zufuhr von Luft erfordert jedoch eine mehr konzehtrierte Einführung unter Einschluse von Verteilervorrichtungen, um eine Gleichmännigkeit oder eine Vergleichemäaeigung zu bewirken. Das..geschmolzene Glas 31 vird an einzelnen Auggabevorrichtungen 10 über einen Vorherd 30 zugeführt, der mit.eintem Schmelztank verbunden ist, der sich oberhalb einer Vielzahlvon Aufwinfievorrichtungen 10 Uber einen Vorherd 30 zuge-:rührt,; der-Mit einem Schmelztank verbunden ist, der sich oberhalb einer Vielzahl von Aufwindevorriohtun.gen 20 be--findetu die- ihrersc-.Ltq'ne-beneinander entlan.,g--der Länge der Aufwindeebene 60 angeordnet sind. Wie deutlich aus Fig.4 bervorgebt, sind die einzelnen Paare eo«n Kanalauelässen 19a-und 19b9 die Luft von entgegengesetztenAeiten der Ausgabevorrichtung-10 zuführen, ebenfalls a n im wesentlichen entgegengesetzten Seiten des Vorherde 30 angeordnet. Da die T#mperatur-des der Ausgabevorrichtung 10 zugeführten .Glases- von' der. Grössenordnung von - 2300 bis 26000 Y.' iat ist-naturgemäse eine erhebliche Wärmemenge in der Nähe,der Auägabevorrichtungen vorhanden. Um nun zu erreichen-, daso-diese-Viärme die-Temperatur der aLie - den Kanalauslässen'19a" 19b- -austretenden Luft nicht erhöhtg oder-um mindestens diese Wirkung herabzusetzen,'aind-Kühl-Platten 51d und 51b an der Decke neben den einzelnen. Ausgabevorrichtungen angebeacht, um so eine Wärmeabgebe vom Vorherd zu der von den Auslässeij eingefÜhrten kliaatisierten Luft herabzusetzene .Die Kühlplatten 5lä und 51b sind im allgemeinen eben und-so gusgebildetg-dass-sie die Ausäabevorrichtung aufnehmen. In den XUhlplatten sind- z=- #DÜrch:f geeigneten Uhlmediums e ri so da- Kühlmedium, wie beispielsweise Wasser, hindurchströmen kähn. Die Kühlplatten ergeben so eine Kühlflächef die von Luft bestrtehen sind, wenn sie.aus den Auslägsc-n in Richtung der von den Ausgabevorrichtungen auage - z-O'genen Auf -d-i-ze--#Ve:Lme wird ein erhebli-. -eher Anstieg der L"ufttemperatur verhindert, obwohl diese Luft nun in der Nähe des bei seinem Austritt aues *deze Ausgabevorrichtung 10 eine ausserordientlich hohe Temperatur aufweisenden Materials vorbeiströmt. Ausserdem-biewen solche KUhlplatt--n eine Handhabe zur Temper.aturrocEk'.-n,e der durch den Hauptkanal zugefUhrten Luft. Es wurde -festgestelltg daso bei Nichtkühlen dieser Pla«-t-,ten die Temperatur im Bereich der Paserbildung sich beträchtlich erh;il-ti, wodurch thermische Unstabilitäten entstehen, die den Wirkungsgrad der Erzeugung infolße einer grösseren Anzahl von Faserbrüchen herabsetzen. Die Kühlplatten befinden-sich ferner unterhalb einee Teils den Vorherdes 30 neben der Ausgabevorrichtung In einer gemeinsamen Ebene, um so eine mögliche Umkehrlaewe-. gung der Luft nach oben zuwrhinderh und eine entsprechende Abdichtung zu bieten. Die Kühlplattdn sind so angeordnetg dass sich unterhalb des Vorherde eine Öffnung bildet" durch die die Ausgabevorrichtung 10#zugäpigl:Lah ist. Die
    Auagabevorrichtung- kann. teilweise in eine Ausnehmung in-
    nerhalb der Deckenplattenöffnung eingesetzt werden, wie
    dies besonders deutlich in Fig.2 und 4 dargemtellt Ist.
    Entsprechend können auch die Kegelabschirmg!4-ederi #glv
    sie in dem USA-Patent 208 036 beschrieben und dargestellt
    eindv falle erwünschte teilweise in einer AusnIehmung
    untergebracht werden, uig so den kritizehen Tell der
    telbaren Faserformungszone zu schützen, in der daz
    den höchsten Grad der Plüseigkeit h,--it. die
    Zuführgeschwindigkeit nicht genau Ist,
    doch an den einzelnen Stationen Einatellungen
    werden, um einen riebtigen Ausgleich und den
    Wirkungsgrad einfach dadurch zu erzielen, dL-,ß#.z" Ülurch Ve:t-
    auche während einer bestimmte n Zeitperion-'-e,) bovor die end-
    gültigen dynamischen Bedingungen festgelegt vierden, di-,
    entsprechenden Werte ermittelt werden.
    Der Unterdruck im unte-J-6en Gestelltell -7Iii-d
    einen Wert festgelegt, der den Abzug der -tion
    ten Luft sicherstellt. Das is-Ü so'
    ausgelegt, deas die Luft aufgenommen uni##
    sich der Strömung entgegensetzende VM-derstan,#.. -,#m
    überwunden wird, Die Öffnunzen in der dez A=#gabe-
    yorrichtungen werden im allgemeinen so lang wie die AusgabeVorrichtung #oeib#st gemachte während ihre Breite durch die Fläche bestimmt wird, die den gewünschten Luftdruck bei Freigabe in der Zone der Ausgabevorrichtungen ergibtl, so daso sich damit nach unten gerichtete Luftvorhänge ergeben, um die Zufuhrzone von Fremdkörpern zu reinigen und diese gegenüber der Atmosphäre zu isolieren. Die Jalousien 35at 35b1,-35o in den Öffnungen werden entsprechend so eingeetellto daas eine minimale Tendenz für eine Wirbelbildung in der unmittelbaren Faoerformune"azone besteht und zugleich eine nach unten gerichtete Vorhang. wirkung an den einzelnen aufeinanderfolgenden StellAn in Richtung von der AuegabevoIrrichtung weg, bis zur entferntestön Kante-d-er einzelnen Öffnungen gebildet wird, wo die luft im wesentlichen direkt'nach unten in einer bestimmten Richtung zur Bildung einer sieh an beiden Seiten der Aus. gabevorrichtung nach-ufiten bewegenden Luftwand unter Druck ausgeotossen-wird. Versuche und Prüfuhgen.haben ergeben, daas die Luftzuführung auf zwei in Längerichtung entgegen-. gesetzten-*Seiten der Auagabevorrichtu.ng ausreicht, um die. se Schutzwand zu erzeugeng da die übrigen freien Seiten der üblichen'AuisgabevorriehtunZen nur Achmale Flächen für die Fasergru,.,pe bilden, die ebenfalls dem Ei nfluse der iGuttwände unterworfen werden..Wenn jedoch die seitlichen Abie*eeu-ng'en erheblieb sind, so können gegebenenfalls Zuftwände oder vorhänge an mehr-ale zwei Seiten vorgesehen werden. Es wurde allgemein festgestellt, dass*die absolute Grösse der Veränderlichen.weniger wichtig ist als die Anordnung so zu treffen, dase die veränderlichen Zustände irgendeine der veränderlichen Grössen beeinflussen. Sich verändernde .Zustände Uben einen-Stoas auf die Faserformung aus und erhöhen die Unregelmässigkeiten und DiskontinuItätem, Wenn jedoch die reränderlichen Gröusen innerhalb geeigneter ArbeitsgrUssen konstant erhalten werden, so sind die Unterbrechungen in der Paaerformung auf ein Minimum-herabgesetzt und das Arbeiten einer Gruppe von hundert oder mehr solcher Baueinheiten während einer aoht-atUndigen Arbeite. zeit kann mit hundertprozbutigem Ausstöne von vollen Wickeln aufrebhterhalten werdeng d.h.-also 100 und mehr derartige Einheiten können während eines Arbeiteablaufee von acht Stunden ohne jeden äruch betrieben werlen. Bi-Be her wurde eine derartige Arbeitsweise mit einem solch hohen Wirkungegrad niemals erreichte,

Claims (1)

  1. PatolitanE)priteheit. Verfahren iur Erzeugung von endlosen Pasern oder Päden aus geschmolzenem, faserbildendem Material, das in Form kleiner Utr-,Ume von einem Schmelzvorralv, abgezoGen und ständig- zu dUnnen Fäden verzogen wird, die dem in einer Sammelione ira Abstand von der Abziehzone gesammelt und von einer Aufwickelvorrichtung aufgewickelt vierden, dadurch geltennzeichnetp .daß in Bezug auf Teaperatur und Peuchtigkeit klimatisierte '.'Luft ständig' vom Bereich der Padenabziehzone aus dem Raum zuggiführt Wird.'in den die Fäden dintreten, wobei die ]Gutt ein -das austretende Materlal abachirmender luftvorhang bildet.-2. Verfahren nach Anspruch 1..dadurch gekeninzeich net, daß in.der Ua mmel- und/oder-Aufwickelzone#ein'Unterdruck erzeugt und die sich entlgng der Faserbahn beweende Luft dieser Zone zußefiihrt-yzird. 3. Verfahren nach Anspruch 1 -oder-2" dadurch Sek unzeichne daL die Temperatur und Pcuchtigkeit der zugeführten Luft gesteuert wird. 40 Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüchö 'init einem im wesentlichen geschlossenen Luftführüngsraum.' in dem sich mindestens eine Ausgäbevorrichtung' -Zur Äu-ägabe von Paserströmeh be- findet@ der Vorrichtungen'-tüm.V'Ötziehen-und Sammeln der
    Paserströme zu Fasern und eine Auftickelvorrichtung zum Aufwickeln derselben- zugeordnet sindg dadurch gekenn- so:L#hnetl, daß'min-destens eine' 7,ܱUhrvorricbtung- (40) zum -ZU:fühj#en von Druckluftat . rö hen - vorgeseheli iste die die-Luftströme im gei3ohlosseneii Luftführun'gsraum (50,60)
    von der Ausgabevorrichtung (10) zur Sammel- und Aufwickelvorrichtung (14a,20) steuert. Einrichtung nach Anspruch 4" dadurch gekennzelähnet, daß die den Inftvorhang-bildenden Lüftströme entlang den Seitenwänden des LuftfUhrungsraumes (50,60) geführt wird. 6.; Einriebtung nach Anepruch 4 oder 59 dadurch gekennzeichnet, daß die Auagabevorrichtung (19) und die Sammelvorrichtung (14a) im wesentlichen senkrecht Übereinander - anaeordnet
    nach«einem der-Abei)rilche 4-6, dadurch gekennzeichnet# daß-die Seitenwftde (13) des luftführungsraumes (50960) von oben nach unten zu mindestens teilweineinach innen schräg angeordnet'und die Mrungeflächen des Muftführungsraumes ebene Flächen sind. 8* Einrichtung nach einem der Ana.,)rUche 4-7g, dadurch gekenn," zeichnet9 daß die Samuel- und Aufwickelzone in verachiedenen, durcb einen Zwiecheriboden (29) voneinander getrennten Räumen (508>60) vorhanden sind und zur Ver-.
    bindung dieser Räume je Baramel- und Aut,!jiokelstelle in diesem Zwischenboden (29) eine Öffnung (23) angeordnet ist, g. Einrichtung nach Ana-.iruch-89 dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung eines Unterdrücken in einem oder beideh die Sammel- und Aufwickelzone außiaisenden Räumen (50,60) ein Unterdruckraum (70) vorgesehen istg der vorzugsweise unterhalb des die Aufwickelvorrichtung (20) aufnehinenden Raumes (60) angeordnet und über in dem diese beiden Bäume voneinander trennenden Unterboden vorhandene Öffnungen (26) mit den erwähnten Räumen (50@60) in Vorbindung steht. 10. Einrichtung _nach eineig-de'r,-Ansprüohe 8 oder 9, dadt;roh-,. gekennzeichnet# daß-die-in dem zwischen der Ausgabe- bzw. tiammelvorr:Lehtuna:'(10"14a) und der Auf,.-iivkel- ';- (20 vorrichtung v4handenen' Zwischenboden (29) v«-rgesehenen Öffnungen (23) zum.Durchgang der Faden (15a) derart ausgebildet sind, daß oie'"dem Luftstrom geringen-eider- stand bieten.
    ii, Einrichtung nach tinem der:AnsprUche 4-10, dadureh gekennzeichnet,'.slaß.dur%ch ein Fließmadium gekühlte Glieder (51a).. dIe.-entsprechend freiliegende ICO-lflächen haben, an entgegen gesetzten Seiten der Ausgabevorrichtung (10) zwisAen, der letzteren und den dieser Vorrichtung. zugeo2dneten *Lufteinlässe (19a,.19b) zum Zuführen der Druelclutt--- vor,7"esehen sind.
    12. Bieichtung nach Ani3")ru#h-11, dadurch gekennze:Lelh.-netu daß sich die der Ausgabevorrichtung (10) zugeordneten Kühlglieder (51a)--- nach unten mindestens soweit er- streckene als die-an der Ausgabevorrichtung (10) ange-- brachten AustrittadUnen.(-) zur Ausgabe der Pascrotröu,.e (iiai reichen.
    13. Einrichtung nach einem der AnsprUche 4-12p dadurch gekennzeichnet, daß eine Fühlvorrichtung Istu mit deren Hillfe die Temperatur und die Feuchtigkeit der Luft regullerbar ist, 14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4-13 9 dadurüh gekennzeichnet, daß mehrere Ausgabevorriebtungen (10) nebeneinander und gegebenenfalls auch hintereinander angeordnet-sind und durch die Luftzuführung die aus den Ausgabevorrichtungen austretenden Fäden (Ila) in Ab- ziehrichtung beiderseits-von luftströmen umgeben sind. 15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeJ.ohnet.9 .daß Luft in den*I)uftführuzigsraum (50) auch Zwischen den Ausgabevorrichtumgen (10) zug-efUhrt i.ejird.
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