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DE3016790A1 - Buerstenherstellungsmaschine und verfahren zum herstellen von buersten - Google Patents

Buerstenherstellungsmaschine und verfahren zum herstellen von buersten

Info

Publication number
DE3016790A1
DE3016790A1 DE19803016790 DE3016790A DE3016790A1 DE 3016790 A1 DE3016790 A1 DE 3016790A1 DE 19803016790 DE19803016790 DE 19803016790 DE 3016790 A DE3016790 A DE 3016790A DE 3016790 A1 DE3016790 A1 DE 3016790A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
tuft
divider
manufacturing machine
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803016790
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dr. 7868 Todtnau Zahoransky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anton Zahoransky GmbH and Co
Original Assignee
Anton Zahoransky GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anton Zahoransky GmbH and Co filed Critical Anton Zahoransky GmbH and Co
Priority to DE19803016790 priority Critical patent/DE3016790A1/de
Publication of DE3016790A1 publication Critical patent/DE3016790A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/04Machines for inserting or fixing bristles in bodies
    • A46D3/042Machines for inserting or fixing bristles in bodies for fixing bristles using an anchor or staple

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

  • Bürstenherstellungsmaschine und Verfahren zum Herstellen von Bürsten Die Erfindung betrifft eine Bürstenherstellungsmaschine mit wenigstens einem Stopfwerkzeug und einem damit zusammenarbeitenden Büschelabteiler, wobei für eine Stößerzunge u.einenSchieber des Stopfwerkzeuges sowie für den Abteiler aufeinander abgestimmt arbeitende Antriebsorgane vorgesehen sind u.dasAntriebsorgan für die Stößerzunge vorzugsweise von einem Pleuelantrieb gebildet ist, und wobei ferner der Schieber sowie der Abteiler je eine Aufnahmestelle od. dgl. Aussparung für die Borstenbüschel besitzen. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Bürsten.
  • Man kennt bereits Bürstenherstellungsmaschinen der eingangs erwähnten Art (vgl. z.B. DE-OS 26 54 365). Im Stopfwerkzeug solcher Bürstenherstellungsmaschinen werden in vorteilhafter Weise verschiedene Arbeitsgänge zusammengefaßt.
  • Jedoch besitzen derartige Bürstenherstellungsmaschinen auch noch Nachteile, die besonders bei höheren Drehzahlen auftreten. Beispielsweise bringt ein Büschelabteiler ein Borstenbüschel von einem Magazin in den Schieber des Stopfwerkzeuges, wo es mit Hilfe einer Stößerzunge von einem Befestigungsmittel abgenommen und in den Vorderteil des Schiebers bewegt und dabei gefaltet wird. Danach bewegt sich der Schieher zum Bürstenkörper hin und bleibt dort kurz vor dem Bürstenloch stehen, während die Stößerzunge weiterläuft und das Borstenbüschel in das Bürstenkörperloch eindrückt und dort mittels des erwähnten Befestigungsmittels (Anker oder Schlinge) festlegt. Danach bewegt sich der Schieber wieder in seine Ausgangslage zurück, wobei er das im Bürstenkörper hefestigte Borstenbüschel freigibt. Während des zweiten Teiles eines solchen Arbeitstaktes wird die sich im Schieber führende Stößerzunge relativ zu diesem zurückbewegt. Sie stellt dann ein neues Befestigungsmittei bereit. Bei derartigen B0rstenherstellungsmaschinen ist bereits bekannt, die Stößerzunge oder den Büschelabteiler mittels eines Pleuelantriebes zu hewegen.
  • Nachteilig ist dabei jedoch, daß insbesondere der Antrieb des vergleichsweise schweren Schiebers über Kurvenscheiben erfolgt, z.B. mittels Hebel, die über Federn und Kurvenrollen an diese Kurvenscheiben angedrückt werden. Auch müssen mit steigenden Drehzahlen die Federn stärker ausgelegt werden; dann steigt der Druck zwischen Kurvenrolle und Kurvenscheibe, wodurch die Abnützung und das Geräusch größer werden. Außerdem nimmt bei den bisher bekannten Bürstenherstellungsmaschinen die Stößerzunge das Büschel i.d.R.
  • bei stillstehendem Schieber vom Büschelabteiler, während sich die z.B. etwa sinusförmig von einem Kreisexzenter oder Pleuel angetriehene Stößerzunge bereits in diesem Zeitpunkt verhältnismäßig schnell bewegt. Damit das Büschel nicht zu früh aus dem Schieber herausgestoßen wird, muß dieser sehr schnell z.B. über eine Kurvenscheibe unmittelbar nach der Büschelübernahme beschleunigt werden. Demzufolge besitzen vorbekannte Exzentersteuerungen dieser Art entsprechend steile Profilierungen an ihren Kurvenscheiben. Die Ekzentersteuerungen sind entsprechend abnutzungsempfindlich, ger'luscherzeugend und benötigen eine hohe Federbelastung, was -eine zusätzliche Dauerbeanspruchung des gesamten Steuermechanismus' bedeutet. Dies führt häufig zu einer Begrenzung der Arbeitsgeschwindigkeit der gesamten Bürstenherstellungsmaschine. Auch ist die Herstellung derartiger Kurvenscheiben wegen der erforderlichen Ruhepunkte sowie großen Beschleunigungen und Verzögerungen beim Schieber kompliziert.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Bürstenherstellungsmaschine zu schaffen, bei welcher die vorerwähnten Nachteile erheblich vermindert werden; insbesondere soll die Notwendigkeit einer großen Beschleunigung des Stopfwerkzeug-Schiebers weitgehend vermieden werden. Dabei sollen jedoch kinematisch einfache Antriebsteile wie z.B.
  • Pleuelantriebe für die Stößerzunge bzw. den Büschelabteiler erhalten bleiben. Außerdem will die Erfindung ein entsprechendes Arbeitsverfahren zur Herstellung von Bürsten schaffen.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht insbesondere darin, daß bei einer Bürstenherstellungsmaschine der eingangs erwShntenwArt im Obergabebereich zwischen Büschelabteiler und Stopfwerkzeug-Schieber eine Büschelabnahmeeinrich{ng vorgesehen ist, welche das Borstenbüschel vom Abteiler in die Aufnahmestelle -des Schiebers überführt.
  • Dadurch schafft man einen größeren Zeitraum für den Ablauf der Schieber- bzw. Abteiler- bzw. Zungenbewegung bei der Büschelübergabe; zumindestkann die Beschleunigung des Schiebers vermin-dert werden.
  • Nach einer bespnders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Schieber mittels eines Pleuelantriebes od. dgl. durchlaufendem sinusartigem Antrieb und vorzugsweise der Büschelabteiler mittels eines Pleuelantriebes od. dgl. angetrieben. Dadurch vermindert man nicht nur die Massenkräfte, sondern vermeidet auch Kurvenscheiben und Kurvenrollen. Mittels der bereits erwähnten Büschelahnahmeeinrichtung kann bei gleichzeitigem Antrieb von Stößerzunge sowie Schieber jeweils mittels Pleuel od. dgl.
  • Antriebe die Büschelübergahe zeitgerecht, schnell und ohne besonderen, angetriebenen Steuermechanismus erfolgen.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung erhält man eine sichere Halterung der Borstenbüschel dadurch, daß am Büschelabtei 1er zwischen seinem Aufnahmebereich und dem Schieber ein Abdeckelement od. dgl Büschelhalteorgan für die Offnung der Aufnahmekerbe des Abteilers vorgesehen ist, wobei das Abdeckelement vorzugsweise ortsfest zum Maschinengestell gehalten ist und schieberseitig bei der Schieher-Aufnahmestelle endet.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Verfahren zur Herstellung von Bürsten, bei denen Borsten in Büschel antransportiert und zum Stopfen übergeben werden. Erfindungsgemäß erfolgt die Obergabe der Borstenbüschel im Zuge von praktisch stillstandsfreien, etwa sinusförmigen Antransport- und Stopfbewegungen, wobei die Obergabe der Borstenbüschel von der Antransport- zur Stopfbewegung vorzugsweise mittels Federkräfte stattfindet. Auf diese Weise wird die Obergabe zeitlich unabhängig von der Vorschubbewegung des Borstenbüscheis innerhalb des Schiebers mittels der Stößerzunge.
  • Gegebenenfalls kann die obergabe der Borstenbüschel von der Antransport- zur Stopfbewegung unter Verformung der sich zunächst etwa linienförmig erstreckenden Borstenbüschel sowie unter Inanspruchnahme der dabei in den Borstenbüscheln entstehenden Federkräfte erfolgen. Dementsprechend erzeugt man gezielt eine Biegespannung innerhalb des Borstenbüscheis während seiner Antransportbewegung; diese Biegespannung nutzt man dann zur Obergabe von der Antransportbewegung zur Stopfbewegung aus.
  • Zusätzliche Weiterbildungen der Erfindung sind in weiteren Unteransprüchen aufgeführt. Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen mit den erfindungswesentlichen Einzelheiten in der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen, stärker schematisiert und in unterschiedlichen Maßstäben: Fig. 1 Die Seitenansicht einer Bürstenherstellungsmaschine, Fig. 2 eine teilweise im Schnitt gehaltene Aufsicht auf das Stopf-werkzeug mit Antriebsorganen usw., Fig. 3 eine Teil-Ansicht des Stopfwerkzeuges ähnlich Fig. 2 mit einer Büschelabnahmeeinrichtung, Fig. 4 eine Teil-Ansicht des Stopfwerkzeuges ähnlich Fig. 3 in etwas abgewandelter Ausführungsform, Fig. 5 einen schematischen Querschnitt durch den Büschelabteiler entsprechend der Schnittlinie V-V in Fig. 3 bei einem gabelartig ausgebildeten Abdeckelement, Fig. 6 einen Schnitt durch den Bündelabteiler entsprechend der Schnittlinie VI-VI in Fig. 3 bei der Ausführung gem. Fig. 5 sowie Fig. 7 einen Querschnitt durch den Bündelabteiler ähnlich Fig. 5 u. 6 entsprechend der Schnittlinie VII-VII, Fig. 8 eine gegenüber der Ausführung nach Fig. 5 bis 7 etwas abgewandelte Ausführungsform, bei der dem Bündelabteiler ein leistenartiges Abdeckelement zugeordnet ist gemäß der Schnittlinie V-V in Fig. 3 Fig. 9 einenQuerschnitt durch den Bündelabteiler und dessen Abdeckelement entsprechend Fig. 8, jedoch än der Schnittstelle VI-VI von Fig. 3 sowie Fig. 10 einen Querschnitt durch den Bündelabteiler entsprechend der Ausführung nach Fig. 8 u. 9 an der Schnittlinie VII-VII von Fig. 3, Fig. 11 eine teilweise im Schnitt gehaltene Stirnansicht auf das Stopfwerkzeug, den Büschel-Abteiler, dessen Abdeckelement bzw. der Büschelabnahmeeinrichtung ähnlich dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sowie 5 bis 7, Fig. 12 u.
  • Fig. 13 Teilansichten von vorbekannten Stopfwerkzeugen und Fig. 14 eine Teil-Ansicht des erfindungsgemäßen Stopfwerkzeuges ähnlich Fig. 3 u. 4 bei weggelassener Büschelabnahmeeinrichtung.
  • Eine in Fig. 1 gezeigte, im ganzen mit 1 bezeichnete Bürstenherstellungsmaschine weist einen Ständer 2 auf. Dieser trägt mittels einer Halterung 3 den zu bearbeitenden Bürstenkörper 4. Diesem gegenüber befindet sich ein im ganzen mit 5 bezeichnetes Stopfwerkzeug, das einen Schieber 6 und eine Führung 7 dafür besitzt. Zur Ausführung eines Stopfvorganges ist der Schieber gemäß dem Doppelpfeil Pf 1 hin-und herbewegbar. Fig. 2 zeigt stärker schematisiert eine Aufsicht auf das teilweise im Schnitt dargestellte Stopfwerkzeug 5.Dabei sind dessen nachstehend näher beschriebene Antriebsorgane, die in der Praxis am oder im Ständer 2 untergebracht sind, der besseren Obersicht wegen in der Zeichnungsebene von Fig. 2 neben dem Stopfwerkzeug 5 dargestellt.
  • Man erkennt dort auch ein Magazin 9, in dem sich die zu verarbeitenden Borsten 10 befinden, ferner einen im ganzen mit 11 bezeichneten Büschel-Abteiler 11, zu nachstehend auch kurz "Abteiler 11" genannt. Dieser besitzt in bekannter Weise eine als Aufnahmestelle für ein Borstenbüschel dienende Abteilerkerbe 12 (vgl. auch Fig. 3 u. 4). Der Abteiler 11 führt Schwenkbewegungen gemäß dem Doppelpfeil Pf 2 aus. Dabei befördert er in seiner Abteilerkerbe 12 Borstenbüschel 13 vom Magazin 9 zum Stopfwerkzeug 5. Fig. 2 zeigt noch den Bürstenkörper 4, wobei dort dessen Halterung 3 weggelassen ist. Im Ausführungsbeispiel ist die Bürstenherstellungsmaschine 1 als "Horizontalmaschine" mit waagrecht angeordneten Stopfwerkzeugen 5 dargestellt; dieses kann jedoch in beliebiger Lage angeordnet sein, insbesondere kann man die Maschine 1 auch als "Vertikalmaschine" ausbilden.
  • In einem (nicht näher dargestellten) Kanal des Schiebers 6 führt sich eine Stößerzunge 14, nachstehend auch kurz "Zunge 14" genannt. Diese ist, wie an sich bekannt, über einen Pleuelantrieb P 1 entsprechend der Bewegungsrichtung des Doppelpfeiles Pf 3 angetriehen. Dazu sind ein Pleuelarm 15 sowie Ohertragungshebel 16 u. 17 vorgesehen.
  • F.rfindungsgemäß ist im Obergabebereich zwischen dem Abteiler 11 und dem Schieber 6 eine im ganzen mit 18 bezeichnete Büschelabnahme-Einrichtung (kurz: Abnahmeeinrichtung 18) vorgesehen (vgl. Fig. 3 u. 4). Diese entfernt die Borstenbüschel 13 aus der Abteilerkerbe 12 und überführt sie in eine Aufnahmestelle des Schiebers 6, z.B. in die Schieberkerbe 19. Eine Mithilfe der Zunge 14 zur Obergabe des Borstenb-üschels 13 (kurz: Büschel 13) ist nicht erforderlich; deshalb brauchen auch die Zungen- und die Schieber-Bewegung zum Obergabezeitpunkt des Büschels 13 nicht aufeinander abgestimmt zu werden. Dadurch kann man hohe Beschleunigungen, insbesondere bei der Schieberbewegung vermeiden.
  • Außerdem wird durch diese Abnahmeeinrichtung 18 die Möglichkeit für eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung geschaffen. Danach ist nämlich der Schieber 6 mittels eines Pleuelantriebes P 2 (kurz: Schieber-Pleuelantrieb P 2) oder dgl. sinusartig durchlaufenden Antrieb angetrieben. Daraus ergibt sich folgende erfindungsgemäße Arbeitsweise: Wenn die Zunge 14 das Büschel 13 in den Bürstenkörper 4 eindrückt, muß auch der Schieber 6 des Stopfwerkzeuges 5 in der dem Bürstenkörper 4 benachbarten Totpunktstellung sein. Diese dem Bürstenkörper 4 zugewandten Totpunktstellungen sind nachstehend mit "Unterer Totpunkt" benannt und beim Schieber mit "UT," sowie bei der Zunge mit "UT " bezeichnet. Diese beiden Totpunkte UT5 und UTz liegen also zusammen. Dementsprechend ist der obere Totpunkt des Schiebers mit''OTs'' bezeichnet; er befindet sich in der Stellung, in welcher dem Schieber 6 das Büschel 13 zugeführt wird. In Fig. 2 ist die obere Totpunktstellung erreicht bzw. ein wenig überschritten (vgl. Position des Pleuelantriebes P 2 mit dem dortigen Pleuelarm 20 und den zugehörigen Obertragungshebel 21 bis 23).Dagegen liegt der obere Totpunkt OTZ ein Stück weiter vom Bürstenkörper 4 entfernt. Das Büschel 13 muß nämlich, bevor es von der Zunge 14 erfaßt wird, in den Schieber 6 eingeführt werden können. Wenn man sowohl den Schieber 6 als auch die Zunge 14 gleichzeitig mittels eines Pleuelantriebs od. dgl.
  • sinusähnlichen,ununterbrochen ablaufenden Bewegung antreibt, steht die Zunge wegen der vorerwähnten kinematischen Gegebenheiten nicht für die berführung des Büschels 13 vom Abteiler 11 in den Schieber 6 zur Verfügung. Dies wird von der Abnahmeeinrichtung 18 passend zum Bewegungsablauf von Schieber 6 und Abteiler 11 durchgeführt. Während der Schieber im Bereich seines oberen Totpunktes OTS z.B. sich noch ein wenig vom Bürstenkörper 4 wegbewegt, läuft in eine Büschelzuführöffnung 24 (Fig. 14) der Abteiler 11 mit seiner Abteilerkerbe 12 bis etwa zur Längsmittelebene (L) des Schiebers (Fig. 3). Die Zuführöffnung 24 ist in noch näher erläuterter Weise auf diesen Obergabevorgang abgestimmt. In Fig. 2 ist noch gut erkennbar, daß auch der Ahteiler 11 über einen Pleuelantrieb P 3 mittels des Pleuelarmes 25 und der Obertragungshebel 26 und 27 seine Verschwenkbewegung erhält. Somit sind alle für den Betrieb des Stopfwerkzeuges 5 hier beschriebenen Bewegungen mittels Pleuelantriebe P 1, P 2 u. P 3 zu erreichen. Wenn der Abteiler 11 den (nicht näher bezeichneten), dem Schieber 6 zugewandten Totpunkt seiner Bewegung erreicht, muß zur gleichen Zeit auch der Schieber 6 seinen oberen Totpunkt OTS durchlaufen. In dem kurzen Zeitbereich, wo sowohl die Schieber als auch die Abteiler-Bewegung ganz langsam verlaufen und jeweils ihre Richtung umkehren, wird das Büschel 13 vom Abteiler 11 in den Schieber 6 ohne Mitwirken der Zunge 14 überführt. Wenn danach der Schieber 6 auf den Bürstenkörper 4 zuläuft, nimmt er das Büschel 13 mit. Dieses wird während dieser-Hubbewegung des Schiebers 6 von der Zunge 14 eingeholt und erst von dort an nimmt ein bekanntes, nicht dargestelltes Büschelbündel-Befestigungsmittel (Anker bei kleinen, Schlingen bei größeren Befestigungslöchern) das Büschel 13 mit. Die Zunge 14 drückt das Büschel 13 sowie das Befestigungsmittel in den Kopf 29 des Schiebers 6 und setzt im weiteren Ablauf dieses Arbeitstaktes das Büschel 13 nebst Befestigungsmittel in den Bürstenkörper 4 ein. Dabei haben, wie bereits erwähnt, die Zunge 14 und der Schieber 6 ihre jeweils unteren Totpunkte UTZ u. UTS erreicht. Danach bewegen sich diese Teile 6 und 14 wieder in Richtung ihrer oberen Totpunkte OTS und OTZ und ein neues Arbeitsspiel läuft im vorbeschriebenen Sinne ab.
  • Um zu verhindern, daß Teile des Büschels 13 aus der Abteilerkerbe 15 herausfallen, ist nach einer Weiterbildung der Erfindung am Abteiler 11 ein Abdeckelement O od. dgl. Büschelhalteorgan vorgesehen, welches die Öffnung der Abteilerkerbe 12 verschließt, und zwar im Gebiet zwischen dem Aufnahmebereich der Abteilerkerbe, nämlich dem Magazin 9 einerseits und dem Bereich des Schiebers 6.
  • Vorzugsweise ist dabei das Abdeckelement 30 od. dgl.
  • ortsfest zum Maschinengestell 2 gehalten. Zweckmäßigerweise endet das Abdeckelement 30 od. dgl. schieberseitig an der z.B. einer Schieberkerbe 19 entsprechenden Schieher-Aufnahmestelle 31 für das Büschel 13. Wie besonders gut aus Fig. 3 und 4 zu ersehen, reicht das Abdeckelement 30 od. dgl. mit seinem schieberseitigen Ende 32 bis in die Nähe der Schieber-Aufnahmestelle 31. Dieses Ende 32 begrenzt dabei zumindest abschnitt- und zeitweise die Schieber-Aufnahmestelle 31 gegenüber der Büschelzuführöffnung 24 (vgl. Fig. 3, 4 u. 14). Dies begünstigt insbesondere dann eine sichere Oberführung des Büschels 13 in den Schieber 6, wenn die Büschelzuführöffnung 24 weiter geöffnet ausgebildet ist (Fig. 14).
  • Im Ausführungsbeispiel ist die Büschel-Abnahmeeinrichtung 18 gabelartig ausgebildet. Der Abteiler 11 besitzt eine Abteilerleiste 34, welche die Büschel 13 etwa in ihrem mittleren Bereich mit der Abteilerkerbe 12 erfaßt (vgl.
  • Fig. 5 bis 7). Die Gabelteile 33 a und 33 b der Abnahmeeinrichtung 18 sind dabei in der Gegend des Schiebers 6 sowie beidseits der Abteilleiste 34 angeordnet. Dabei können die den Büschel 13 zugewandten Abnahmeseiten 35 in Bewegungsrichtung des Büschels 13 kufenartig gebogen ausgebildet sein (Fig. 3 u. 4). Dabei befindet sich jede Abnahmeseite35 der Abnahmeeinrichtung 18 bei ihrem Zuführende 36 etwa im Bereich des Kerbgrundes 37 der Abteilerkerbe 12. Dagegen befindet sicb diese Abnahmeseite 35 in e rei cJ; der Schieber-tufnahmestelle 31 näher dem Werkzeugko)f~2') etwa irl der Gegend der Öffnung der Schieber-nilinahmestellc. dabei gehen diese Ahnahmeseiten 35 kontinuierlich von der einen in die andere Lage über. Sie verhiegen dabei die Borstenbüschel 13, wie es insbesondere gut aus Fig. 6 u. 9 erkennbar ist. Am Ende der Büschel-Zuüihrbewegung, wenn das Abdeckelement 30 od. dgl. das Büschel 13 freigibt, drückt die Ahnehmereinrichtung 18 das Büschel 13 unter Ausnutzung der den Borsten innewohnenden Elastizität und Federkraft in die Schieberkerbe 19. So erreicht man mit verhältnismäßig einfachen Mitteln, die keinen gesteuerten Antrieb benötigen, zum gewünschten Zeitpunkt den Obergang des Büschels 13 von der Abteilerkerbe 12 in die Schieberkerbe 19 (Fig. 3 bis 10). In Fig. 4 sind zwei etwas abgewandelte Ausführungsbeispiele der Abnahmeeinrichtung 18 dargestellt. Diese ist dort in einer Führung 38 verschiebbar in Richtung der MittellSngsachseL des Schiebers 6 angeordnet und mit einer Feder 39 belastet. Nach einer dazu noch etwas abgewandelten Ausführungsform ist die Abnahmeeinrichtung um einen Drehpunkt 40 verschwenkbar gelagert und ebenfalls mit einer entsprechend angeordneten Feder 41 belastet. Bei dieser Ausführungsform ist man von der Biegsamkeit u./od. Eigenelastizität der Büschel 13 unabhängig. Auch diese Abnahmeeinrichtung ist einfach im Aufbau und bedarf keiner besonderen Steuerung durch Antriebselemente. Im Bedarfsfalle können unterschiedliche Bewegungen wie Verschiebbarkeit und Verschwenkbarkeit der Abnahmeeinrichtung 18 und ggf.
  • die Biegeelastizität der Büschel 13 miteinander zusammenwirken.
  • In den Fig. 8 bis 10 ist eine etwas abgewandelte Ausführungsform des Abdeckelementes 30 dargestellt, das dort in Form einer Gegenleiste 30 c zur Abteil leiste 34 ausgebildet ist. In Fig. 3 ist dabei noch eine besondere Ausführung der Gegenleiste 30 d strichpunktiert angedeutet: Die Gegenleiste 30 d hat dort einen geringfügigen Abstand a gegenüber der Abteilleiste 34. Dadurch kann man verhindern, daß bei großer Hubgeschwindigkeit des Abteilers 11 eine unerwünschte Erwärmung wegen der Reibung zwischen der Abteilleiste 34 und der Gegenleiste 30 d entsteht.
  • Eine weitere etwas abgewandelte Ausführungsform besteht darin, daß auch das Abdeckelement 30 gabelartig mit zwei Gabelteilen 30 a,und 30 b ausgebildet ist, wie es aus Fig. 5 und 6 hervorgeht. Dabei befinden sich diese Gabelteile 30 a, 30 b beidseits der Abteilerleiste 34 und die Gabelteile 33 a und 33 b der Abnahmeeinrichtung 18 befinden sich außenseits der Gabelteile 30 a und 30 b (vgl. Fig. 6).
  • Durch diese Maßnahmen kann die Reibung zwischen der Abteilleiste 34 bzw. dem zugehörigen Borstenbüschel 13 einerseits und den gabelförmigen Teilen 30 a bzw. 30 b des Abdeckelementes 30 gemäß der Ausführung Fig. 5 bis 7 erheblich gegenüber der Ausführung gemäß Fig. 8 bis 10 vermindert werden. Dabei kann man bei der Ausführung nach Fig. 5 bis 7 auch die Notwendigkeit einer sehr präzisen Herstellung von dem Abdeckelement 30 in Bezug auf die Abteilleiste 34 vermeiden.
  • Bei beiden Ausführungen gemäß Fig. 5 und 7 oder Fig. 8 bis 10 entspricht die Ausbildung in der Seitenansicht derjenigen von Fig. 3. Kurz vor der Längsmittelebene L des Stopfwerkzeuges 5 endet das Abdeckelement. Die bereits erläuterte Abnahmeeinrichtung 18 drückt dann das Büschel 13 in die Schieberkerbe 19.
  • Im Schieber 6 ist eine Büschelzuführöffnung 24 vorgesehen, die besonders gut in Fig. 14 erkennbar ist, weil dort der besseren Übersicht wegen die Abnahmeeinrichtung 18 nicht gezeichnet ist. In Fig. 12 und 13 sind dabei Abschnitte aus vorbekannten Schiebern dargestellt, die ebenfalls bereits dort mit U bezeichnete Büschelzuführ6ffnungen aufweisen.
  • Diese erstrecken sich auch dort von der Büschel-Aufnahmestelle des Schiebers bis zu einer Schieberseite. Die bekannte Zuführöffnung ö gemäß Fig. 12 ist dabei von einem randoffenen Schlitz mit parallelen Seiten begrenzt. Die ebenfalls bereits bekannte Zuführöffnung Ö gemäß Fig. 13 ist von einem randoffenen Schlitz gebildet, der sich etwas zum offenen Rand erweitert. Dabei ist die Kontur der ZufUhr- Öffnung gemäß Fig. 13 etwa in gleichen Abständen in Bezug auf die gestrichelt gezeichnete Bahn B des tuzuführenden Büschels ausgebildet. Diese Bahn B entspricht der Unterseite des dort gestrichelt eingezeichneten Büschelabteilers A.
  • Abweichend von dieser Ausführung ist bei der erf-indungsgemäßen Bürstenherstellungsmaschine 1 -der Umriß der Büschelzuführöffnung 24 auf die beiderseitigen Bewegungen'des Schiebers 6 sowie der Abteilerkerbe 12 abgestimmt. Dabei ist die Schieber-Aufnahmestelle 31 für das Büschel 13 gegenüber der Bewegungsbahn 42 der oeffnung der Abteilerkerbe 12.etwas in Richtung des Schieber-Einsteckendes 43 versetzt. Die dem Schieber-Einsteckende 43 abgewandte Wand 44 der oeffnung 24 ist am Offnungsrand in einem Abs-tand b von der Bewegungsbahn 42 angeordnet, der wesentlich größer ist als der Abstand c zwischen dieser Bewegungsbahn 42 und der "unteren", dem Schiebereinsteckende 43 benachbarten Wand 45. Mit anderen Worten: In Bezug auf die Bewegungsbahn 42 der Abteilerkerbe 12 sind die Wände 44 und 45 der Zuführöffnung 24 unsymmetrisch ausgepildet im Sinne einer möglichst störungsfreien, betriebssicheren Einführbarkeit des Borstenbüschels 13 vom Abteiler 11 in die Schieber-Aufnahmestelle 31. In Fig. 14 erkennt man auch gut,-wie das Abdeckelement 30 mit seinem schiebernahen Ende 32 bis kurz tor die Längsmittelebene L des Stopfwerkzeuges 5 bzw. des Schiebers 6 reicht. Dabei deckt das Abdeckelement 30 einen Teil der Zuführöffnung 24 ab, so daß es sich insbesondere in der in Fig. 14 gezeigten Position und Ausführungsform eine im wesentlichen geschlossene Schieber-Aufnahmestelle 31 ergibt, obgleich die Zuführöffnung24 des Schiebers 6 einen offenen Rand besitzt. In Fig. 3 ist die Schieber-Aufnahmestel-le 31 abweichend von Fig. 14 als eine etwa U-förmig profilierte Schieberkerbe 19 ausgebildet.
  • Fig. 11 zeigt noch stärker schematisiert eine Stirnansicht auf das Einsteckende 43 des Schiebers 6 nebst dessen Führung-7.
  • Man erkennt dort gut, daß die Gabelteile 33 a und 33 b der Abnahmeeinrichtung 18 an der Führung 7 des Stopfwerkzeuges 5 angebracht sind. Ferner erkennt man, daß sich beidseits der Abteilleiste. 34 des Abteilers 11 je ein gabelartiges Teil 30 a und 30 b des gabelartig ausgebildeten Abdeckelementes 30 befindet. Dessen Teile 30 a und 30 b ragen bis in den Bereich des Schiebers 6 hinein, wie es z.B. auch gut aus Fig.14 hervorgeht. Das Stopfwerkzeug 5 im ganzen und insbesondere auch sein Schieber 6 sind dementsprechend profiliert, insbesondere kann der Schieber 6 mit entsprechenden Seitennuten 46 versehen sein, welche die entsprechenden Bereiche der Teile 30 a und 30 b aufnehmen.
  • Im Ausführungsbeispiel sind die Abteiler ii und dementsprechend die zugehörigen Abdeckelemente 30 bogenförmig ausgebildet. Die Erfindung kann auch mit geradlinig ausgebildeten, eine Linearbewegung ausführenden Abteilern durchgeführt werden.
  • Beim Betrieb der erfindungsgemäßen Bürstenherstellungsmaschine 1 erfolgt die Obergabe eines Borstenbüschel von einem Abteiler 11 zu einem Schieber 6 des Stopfwerkzeuges 5 im Zuge von praktisch stillstands freien, etwa sinusförmigen Antransport- und Stopfbewegungen. Vorzugsweise werden bei der Obergabe des Borstenbüschels 13 Federkräfte herangezogen, die entweder von den Borstenhüscheln selbst stammen oder an der Maschine1 vorgesehen sind.
  • Alle vorbeschriebenen sowie in den Ansprüchen aufgeführten Merkmale können einzeln oder in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
  • L e e r s e i t e

Claims (17)

  1. BürstenherstellunRsmaschine und Verfahren zum Herstellen von Bürsten Patentansprüche 1. Bibrstenherstellungsmaschine mit wenigstens einem Stopfwerkzeug und einem damit zusammenarbeitenden Büschel abteiler, wobei für eine Stößerzunge, einen Schieber des Stopfwerkzeuges sowie für den Abteiler aufeinander abgestimmt arbeitende Antriebsorgane vorgesehen sind, das Antriebsorgan für die Stößerzunge vorzugsweise von einem Pleuelantrieb gehildet ist und wobei der Schieber sowie der Abteiler je eine Aufnahmestelle od. dgl. Aussparung für die Borstenbüschel besitzen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß im flbergabebereich zwischen Abteiler (11) und Schieber (6) eine Büschelabnahmeeinrichtung (18) vorgesehen ist, welche das BÜschel (13) vom Abteiler in die Aufnahmestelle (31) des Schiebers überführt.
  2. 2 Bürstenherstellungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (6) mittels eines Pleuelantriebes (Schieber-Pleuelantrieb P 2) od. dgl. und vorzugsweise der Büschelabteiler (11) ebenfalls mittels eines Pleuelantriebes (Ahteiler-Pleuelantrieb P 3) od. dgl.
    angetrieben ist (sind).
  3. 3. Bürstenhersteilungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Abteiler (11) zwischen seinem Aufnahmebereich und dem Stopfwerkzeug-Schieber (6) ein Abdeckelement (30) od. dgl. Büschelhalteorgan für die oeffnung der Abteilerkerbe (12) vorgesehen ist, wobei das Abdeckelement vorzugsweise ortsfest zum Maschinengestell (2) gehalten ist.
  4. 4. Bürstenherstellungsmaschine nach Anspruch.l bis 3, deren Schieber eine von seiner Büschel-Aufnahmestelle zu einer Schieberseite führende, sich dahin erweiternde B0schelzutfShrdffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Umriß der Büschelzuführöffnung (24) auf die beiderseitigen Bewegungen des Schiebers (6) sowie der Abteilerkerbe (l2) abgestimmt ist, wobei vorzugsweise die Schieber-Aufnahmestelle (31) für das Büschel (13) gegenüber der Bewegungsbahn (42) der Öffnung der Abteilerkerbe (12) etwas in Richtung des Schieber-Einsteckendes (43) versetzt ist.
  5. 5. Bürstenherstellungsmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement (30) od. dgl. zumindest abschnitt- und zeitweise die Schieberaufnahmestelle (31) gegenüber der Büschelzuführöffnung (24) begrenzt.
  6. 6. Bürstenherstellungsmaschine nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Abdeckelement (30) od. dgl. mit seinem schiebernahen Ende (32) bis kurz vor der L§ngsmittelebene (L) des Stopfwerkzeuges (5) erstreckt, vorzugsweise etwa bis zu einer als Schieberkerbe (19) ausgebildeten Büschelaufnahmestelle (31) des Schiebers.
  7. 7. Bürstenherstellungsmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dessen Büschelabteiler eine Abteilleiste aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abnahmeeinrichtung (18) gabelartig ausgebildet ist und in der Gegend des Schiebers (6) sowie beidseits der Abteilleiste (34) angeordnet ist.
  8. 8. Bürstenherstellungsmaschine nach Anspruch 1 bis 7, dessen Bündelabteiler eine Abteilleiste aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Abnahmeseite (35) der Abnehmereinrichtung (18) bei ihrem Zuführende (36) zumindest etwa beim Kerbgrund (37) der Abteilerkerbe (12) befindet und diese Abnahmeseite (35) bei der Schieber-Aufnahmestelle (31) für das Büschel (13) wenigstens in etwa bei der Öffnung der Schieber-Aufnahinestelle (31) liegt, wobei die Abnahmeseite (35) vorzugsweise ein kufenfbrmiges, kontinuierlich verlaufendes Seitenprofil besitzt (besitzen).
  9. 9. Bürstenherstellungsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abnahmeeinrichtung (18) ortsfest zur flbergangslage des Borstenbüschel (13) sowie starr angeordnet ist.
  10. 10. Bürstenherstellungsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abnahmeeinrichtung (18) bezüglich der Tiefe der Abteilerkerbe (12) verschwenk-und/oder verschiebbar und mit einer Rückstellkraft (39, 41) belastet ist (Fig. 4).
  11. 11. Rrstenherstellungsmaschine nach Anspruch 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Ahdeckelement (30) als Gegenleiste (30 c) zur Abtcilleiste (34) ausgebildet ist, die ggf. einen geringfügigen Abstand (a) zur Abdeckleiste hat (vgl. Fig. 3).
  12. 12. Bürstenherstellungsmaschine nach Anspruch 3 bis 10-, dadurch. gekennzeichnet, daß das Abdeckelement (30) od. dgl. gabelartig ausgebildet sowie beidseits der Abteilerleiste (34) angeordnet ist, wobei sich die Abnahmeeinrichtung (18) vorzugsweise außenseits des Abdeckelementes (30) befindet (vgl. Fig. 5 bis 7).
  13. 13. Bürstenherstellungsmaschine nach Anspruch 1 bis 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten-Anlageflächen vom gabelförmigen Abdeckelement (30 a, 30 b) und/oder von der Abnahmeeinrichtung (18) zumindest im Bereich des Schiebers (6) in die Bewegungszone des Borstenbüschels (13) eingreifen derart daß das Büschel unter Biegespannung gesetzt ist (Fig. 5 bis 10).
  14. 14. Bürstenherstellungsmaschine nach Anspruch 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Stopfwerkzeug (5) Aussparungen zur Aufnahme des Abdeckelementes (30) aufweist.
  15. 15. Riirstenherstellungsmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (6) des Stopfwerkzeuges (5) Aussparungen, vorzugsweise in Bewegungen richtung des Schiebers verlaufende nutenartige Aussp-arungen (46-) zur Aufnahme der schiebernahen Enden (32) des Abdeckelements (30) od.dgl. aufweist
  16. 16. Verfahren zum Herstellen von Bürsten, bei denen Borsten in Büscheln mechanisch antransportiert und für den Stopfvorgang übergeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Obergabe im Zuge von praktisch stillstandsfreien, etwa sinusförmigen Antransport- und Stopfbewegungen stattfindet und die Dbergabe des Borstenbüschels vorzugsweise mittels Stellkräfte, zweckmäßigerweise Federkräfte, erfolgt.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Obergabe der Borstenbüschel (13) unter deren Verformung sowie Inanspruchnahme der dabei in ihnen entstehenden Federkräfte erfolgt.
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