DE1801192A1 - Skistiefel mit eingebauter Skibindung vorzugsweise Sicherheitsskibindung - Google Patents
Skistiefel mit eingebauter Skibindung vorzugsweise SicherheitsskibindungInfo
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- A63C9/086—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings using parts which are fixed on the shoe of the user and are releasable from the ski binding
-
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- A63C9/084—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with heel hold-downs, e.g. swingable
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-
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-
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Skistiefel mit eingebauter Skibindung, vorzugsweise Sicherheitsskibindung Bisher ist bekannt und üblich, daß für den alpinen Skilauf, einschließlich Tourenlauf auf den Ski Bindungen aufmontiert werden in die der Skischuh eingepaßt werden muß. Ski, Skibindungen und Skischuhe sind jeweils für sich eigene Geräte und müssen in der Regel vom Skifahrer selbst einzeln ausgewählt und gekauft werden.
- Dieses bisher praktizierte System hat aber verschiedene Nachteile. Oft kommt es vor, daß verschiedene Schuhe für einige Skibindungen schlecht geeignet sind; oder daß bei der Montage Fehler gemacht werden, die die Funktion der Sicherheitsskibindungen beeinträchtigen. Bekannt ist ferner, daß der Skischuh beim Gebrauch sich verändert, d.h. daß er entweder länger oder kürzer wird oder daß er sich vorne aufbiegt oder daß gar die Sohle aufquillt.
- Alle diese Veränderungen des Skistiefels beeinträchtigen ebenfalls die Funktion der meisten Sicherheitsbindungen oder sie verändern die eingestellten Auslösekräfte.
- Die vorliegende Erfindung vermeidet all diese Nachteile und bringt außerdem noch den Vorteil, daß durch die Vereinigung der beiden Geräte Skistiefel und Skibindung in ein einziges Gerät, erheblich an technischem Aufwand und Gewicht gespart werden kann.
- Die Erfindung geht davon aus, daß im Schuh, vorzugsweise im Bereich der Sohle oder auch am vorderen und hinteren Ende des Skistiefels genügend Platz vorhanden ist um eine Skibindung vorzugsweise eine Sicherheitsskibindung unterzubringen. Zu diesem Zweck wird die Sohle und/oder das vordere und hintere Ende des Skistiefels so ausgebildet, daß darin alle wesentlichen Teile der Skibindung untergebracht werden können Voraussetzung dafür ist, daß die Sohle und/oder das vordere und hintere Ende des Skistiefels aus einem dafür geeigneten, formstabilen Werkstoff besteht, beispielsweise aus Metall oder Kunststoff oder auch aus verstärktem Kunststoff.
- Das in der Zeichnung unter Fig 1 und 2 gezeichnete Ausführungsbeispiel zeigt wie in einfacher Weise durch sinnvolle Ausbildung der Schuhsohle'diese gleichzeitig als Gehäuse für die eingebaute Skibindung dienen kann.
- In der Schuhsohle befindet sich entlang der Schuhlängsachse eine Bohrung, in der die wichtigsten Elemente einer beispielsweisen Skibindung untergebracht sind0 Die beiden Verrastungskugeln 1 und 2 stehen unter dem Federdruck der beiden Druckfedern 3 und 4.
- Diese Drudkfedern werden über zwei pilzförmige Nippel 5 und 6 und eine formschlüssig dazu passende, quer zur Achsrichtung einschraubbare Stellschraube 7 gespannt, wodurch verschiedene Auslösekräfte eingestellt werden können.
- Die Rastkugeln 1 und 2 greifen außerdem in zwei Widerlager 8 und 9, die auf dem Ski befestigt sind ein, und geben somit dem Schuh seinen Halt auf dem Ski.
- Wenn nun bei einem Sturz, durch die Hebelwirkung der Skier D für das Bein des Skiläufers gefährliche Kräfte auftreten, dann wer den die beiden Kugeln oder auch nur eine davon je nachdem wo die gefährliche Kraft angreift in die Bohrung hineingedrückt und der Schuh löst sich vom Ski.
- Bekanntlich müssen die Auslösekräfte am Absatz größer sein als an der Schuhvorderkante. Diese Forderung kann aber leicht dadurch erfüllt werden, daß man die Feder für die Absatzkugel stärker ausbildet. Außerdem ist bekannt, daß die Auslösekräfte vorne zur Seite und nach oben sowie hinten zur Seite und nach oben ebenfalls verschieden groß sein müssen. Diese Unterschiede, die jedoch alle in einem bestimmten Verhältnis zueinanderstehen, können beherrscht werden durch eine entsprechende Ausbildung der Kugelrastpfannen die in den Widerlagern 8 und 9 eingearbeitet sind.
- Diese Bindung bietet also den einmaligen Vorteil, daß sämtliche gefährliche Sturzarten nach allen Richtungen hin, wie auch die sogenannten Diagonalstürze einwandfrei abgesichert sind, da die beiden Kugeln nach allen Richtungen aus den Kugelrastpfannen ausrasten können.
- Zusätzlich bietet diese Schuh-Bindungskombination noch den Vorteil, daß mit einer einzigen Schraube pro Schuh die Bindung eingestellt werden kann.
Claims (5)
- Patentansprüche
- i.) Skistiefel insbesondere Abfahrtsstiefel, gekennzeichnet dadurch, daß die Skibindung, vorzugsweise die Sicherheitsskibindung ganz oder zum größten Teil in den Skistiefel eingebaut ist, sodaß auf dem Ski nur noch notwendige Halte- ndsr Widerlagerteile befestigt werden müssen, 2.) Skistiefel nach Anspruch t dadurch gekennzeichnet, daß die Skibindung vorzugsweise Sicherheitsskibindung in die Sohle des Skistiefeis eingebaut ist.
- 3.) Skistiefel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Skibindung vorzugsweise Sicherheitsskibindung am vorderen und hinteren Ende des Skistiefels eingebaut bzw. angebaut ist.
- 4.) Skistiefel nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß die eingebaute Skibindung bei allen für das Bein des Ski läufers gefährlichen Sturzarten, wie Dreh-, Frontal-, Rückwarts- und Diagonalsturz, auslöst.
- 5.) Skistiefel nach Anspruchi bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß für die Regulierung der Auslösekraft der Bindung nur eine Einstellung pro Schuh vorgenoiamen werden uß.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681801192 DE1801192A1 (de) | 1968-10-04 | 1968-10-04 | Skistiefel mit eingebauter Skibindung vorzugsweise Sicherheitsskibindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681801192 DE1801192A1 (de) | 1968-10-04 | 1968-10-04 | Skistiefel mit eingebauter Skibindung vorzugsweise Sicherheitsskibindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1801192A1 true DE1801192A1 (de) | 1970-04-23 |
Family
ID=5709645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681801192 Pending DE1801192A1 (de) | 1968-10-04 | 1968-10-04 | Skistiefel mit eingebauter Skibindung vorzugsweise Sicherheitsskibindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1801192A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2129375A5 (de) * | 1971-03-12 | 1972-10-27 | Smolka & Co Wiener Metall | |
| US4923207A (en) * | 1985-09-04 | 1990-05-08 | Nordica S.P.A. | Middle binding particularly for ski shoes |
| DE102008006069A1 (de) * | 2008-01-25 | 2009-07-30 | Technische Universität München | Skischuh |
-
1968
- 1968-10-04 DE DE19681801192 patent/DE1801192A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2129375A5 (de) * | 1971-03-12 | 1972-10-27 | Smolka & Co Wiener Metall | |
| US4923207A (en) * | 1985-09-04 | 1990-05-08 | Nordica S.P.A. | Middle binding particularly for ski shoes |
| DE102008006069A1 (de) * | 2008-01-25 | 2009-07-30 | Technische Universität München | Skischuh |
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