DE1800775B - Dichtungseinlage für Dehnfugen in Fahrbahndecken und Verfahren zur Herstellung der Dichtungseinlage - Google Patents
Dichtungseinlage für Dehnfugen in Fahrbahndecken und Verfahren zur Herstellung der DichtungseinlageInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine elastische Dichtungs- zeugung einer einwandfreien Dichtwirkung das Voreinlage
für Dehnfugen in Fahrbahndecken mit hut- handensein einer Vorspannung nicht benötigt wird,
oder kastenförmigem Querschnitt, bei der eine bzw. Ferner wird erreicht, daß die ohne Anwendung
eine obere und eine untere Decke etwa in der Mitte von Klebeverbindungen mittels der Vorsprünge in
geringfügig eingebuchtet verläuft und die Seiten- 5 die Halteklauen der Randleisten bzw. Lamellen einwände
mit klauenartige Ränder aufweisenden Rand- knöpfbare Dichtungseinlage im Bereich der Einknöpleisten
bzw. Lamellen formschlüssig zusammen- fungen jeweils ein Stützdreieck aufweist, welches
wirken. bewirkt, daß sich beim Zusammenschieben der Fuge
Eine bekannte Dichtungsanlage der vorerwähnten die gelenkartig sich einfaltende Decke um einen
Art (schweizerische Patentschrift 433 418) hat die io Drehpunkt außerhalb des Dreiecks bewegt. Dadurch
Form eines im Querschnitt trapezförmigen, aus sind die Zugspannungsspitzen von den gefährdeten
gummielastischem Material hergestellten Schlauches. Stellen weggenommen. Beim weiteren Zusammen-
Die im wesentlichen parallelen Decken des Schlau- schieben der Fugenränder faltet sich dann die Stütz-
ches sind mit mindestens einer in der Nähe der strebe nach innen ein und bewirkt ein Andrücken
schrägen Seitenwände verlaufenden, als Gelenk die- 15 der Haltestrebe von unten an die übergreifende
nenden Nut versehen. Die Dichtungseinlage wirkt Klaue zur Erhaltung der Dichtigkeit. Im nicht ge-
gegebenenfalls mit entsprechend ausgebildeten Rand- falteten Zustand bewirkt die Stützstrebe außerdem
leisten bzw. Lamellen formschlüssig zusammen. Die eine Abstützung der Decke gegen Vertikalkräfte.
Gelenknut kurz vor der durch Zugspannungsspitzen Schließlich fördert des gelenkartige Einfallen der
bedrohten Kante der Dichtungseinlage bewirkt, daß 20 Decke noch die Selbstreinigung der Fuge dadurch,
Zugspannungen bereits in vermindertem Maße auf daß der Straßenschmutz keilförmig nach oben her-
die gefährdeten Stellen übertragen werden. Nachteilig ausgedrückt wird.
ist bei dieser Konstruktion jedoch, daß die Zug- Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Er-
spannungen immer noch an einer bezüglich Ab- findung ist die Summe der Flächenträgheitsmomente
schälung gefährdeten Stelle auftreten, andererseits 25 für Biegung der Stützstrebe und der Haltestrebe
aber die Gelenkfuge eine die Festigkeit des Profils kleiner als das der Decke, jedoch die Summe der
herabsetzende Querschnittsverminderung der oberen Querschnittsflächen bzw. Dicken von Stützstrebe und
Decke des Dichtungsprofils bedingt, und außerdem Haltestrebe größer als die der Decke. Dadurch wird
bei der Fertigung eine völlige Ausrundung und damit beim Zusammenschieben der Fugenränder ein recht-
die Vermeidung jeder Kerbwirkung kaum zu er- 30 zeitiges Einfalten der Stützstrebe bewirkt und, ins-
reichen ist. besondere bei eingefalteter Stützstrebe, ein verstärk-
Es wurden auch Dichtungseinlagen bekannt, ter Andruck von unten auf die Haltestrebe erzielt,
welche im Querschnitt rechteckig sind, wobei die Außerdem wird durch die an der Haltestrebe anobere
und die untere Seite in der Mitte nach innen liegende Stützstrebe für die Einfaltung der Decke
gerichtet verlaufen, und welche im Inneren eine 35 ein verstärktes Widerlager erzeugt, welches die Eretwa
rautenförmige Gitterstruktur aufweisen (USA.- haltung des Drehpunktes außerhalb des Bereichs der
Patentschrift 3 276 336). Mittels dieser Konstruktion Haltestrebe bewirkt.
soll erreicht werden, daß beim Vermindern der Eine weitere zweckmäßige Ausbildung der Erfin-
Fugenweite die auftretenden Kräfte durch die G it- dung liegt darin, daß die Aufteilung der Decke in
terstruktur auf dort vorhandene Klebflächen der 40 Halte- und Stützstreben vor einer Klaue der Lamelle
Seitenwände geleitet werden, um die Schälwirkung bzw. Randleiste liegt, etwa dort, wo der freie Spalt
zu vermeiden. aufhört und die übergreifende Klaue anfängt. Da,
Solche Einlagen haben jedoch den Nachteil, daß wie vorstehend ausgeführt, der Drehpunkt der Decke
sie unter verhältnismäßig großem Materialaufwand außerhalb des Stützdreiecks etwa im Bereich des
hergestellt werden müssen, und sich andererseits 45 Ortes der Aufteilung liegt, ergibt sich damit eine
beim Zusammendrücken eine gegenseitige Behinde- besonders dichte Verbindung zwischen der Lamelle
rung der einzelnen Gitterstreben und des übrigen bzw. Randleiste und der Dichtungseinlage.
Materials ergibt, so daß das Dehnungsvermögen nur Nach einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsbeschränkt nutzbar ist. Außerdem treten an den form der Erfindung verläuft in freier Lage der Kanten, an denen die Klebverbindung beginnt, noch 50 Dichtungseinlage die Haltestrebe vom Ansatzpunkt Schälwirkungen auf. an der Seitenwand aus schräg nach oben bzw. bei
Materials ergibt, so daß das Dehnungsvermögen nur Nach einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsbeschränkt nutzbar ist. Außerdem treten an den form der Erfindung verläuft in freier Lage der Kanten, an denen die Klebverbindung beginnt, noch 50 Dichtungseinlage die Haltestrebe vom Ansatzpunkt Schälwirkungen auf. an der Seitenwand aus schräg nach oben bzw. bei
Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfache Dich- der unteren Decke nach unten. Auf diese Weise wird
tungseinlage zu schaffen, welche bei großer Wider- beim Einknöpfen des Dichtungsprofils an die Randstandsfähigkeit
ein Zusammenschieben der Fugen- leiste bzw. die Lamelle ein erhöhter Anpreßdruck
ränder bis zur Berührung der Randleisten bzw. 55 an die übergreifende Klaue erzielt. Dies bewirkt wie-Lamellen
ermöglicht. Ein einwandfreier Halt der derum eine verbesserte Dichtung gegen das Ein-Dichtungsprofile
in den Lamellen bzw. Randleisten dringen von Streusplitt, Schmutz und/oder Wasser,
sowie eine zuverlässige Dichtwirkung gegen Schmutz, Weiterhin kann die Dichtungseinlage so bemessen
Streusplitt und Wasser soll auch bei geringer oder sein, daß in ihrer freien Lage die Höhe der Seitennicht
vorhandener Vorspannung gewährleistet sein. 60 wände einschließlich Vorsprüngen gegenüber dem
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- entsprechenden Maß in der Randleiste bzw. Lamelle
löst, daß die mit den Seitenwänden verbundene größer ist und im Bereich zwischen Halte- und
Decke bzw. Decken zu den Seitenwänden hin jeweils Stützstrebe die Seitenwände eine Querschnittsminde-
in eine etwa horizontal liegende Haltestrebe und eine rung aufweisen, wodurch bei der eingebauten Dich-
schräg verlaufende Stützstrebe aufgeteilt sind. 65 tungseinlage jeweils eine zur Stützstrebe gerichtete
Die erfindungsgemäße Anordnung ergibt eine Beulung erfolgt. Durch diese Maßnahme werden die
sichere und dichte Aufnahme der Dichtungseinlagen Vorsprünge fest in die Halteklauen eingepreßt,
in den Lamellen bzw. Randleisten, wobei zur Er- Die Gefahr, daß die Seitenwände im Bereich
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außerhalb des Stützdreiecks unter den elastischen F i g. 2 ein Detail der Dichtungseinlage mit Halte-
Klemmkräften ausknicken, ist deshalb nicht gegeben, rung in einem metallenen Fugenrand bei breiter
weil ihr mittlerer Teil zwischen den Stützstreben Fuge,
dicker ausgebildet ist als derjenige im Bereich der F i g. 3 das Detail der F i g. 2 bei fast ganz enger
Stützdreiecke. 5 Fuge,
Eine andere zweckmäßige Ausführungsform der F i g. 4 die hutförmige Dichtungseinlage bei ganz
Erfindung liegt darin, die Querschnittsfläche der enger Fuge und
Haltestrebe größer zu halten als die der Stützstrebe. F i g. 5 die Dichtungseinlage in unverformtem Zu-
Dadurch wird ein Auswölben der Haltestrebe und stand mit dem bei der Herstellung eingeführten
damit der Decke in den Bereich zwischen den Klauen io Stützteil.
der Randleisten und/oder Lamellen vermieden. Ein Die Dichtungseinlage besteht aus den Seitenwänsolches
Eintreten des Dichtungsmaterials in den den 4 bzw. 7 sowie einer oberen Decke 5 und ge-Fugenspalt
muß vermieden werden, da das Dich- gebenenfalls einer unteren Decke 6. Die Seitenwände
tungsmaterial sonst zeitweise eingeklemmt werden laufen nach oben und unten in Vorsprünge 3 aus,
würde, bzw. die Fugenbewegung zum Teil verhindert 15 welche die Klauen 10 der Lamelle 1 bzw. der Randwerden
würde. leiste 2 hintergreifen.
Es ist auch zweckmäßig, das Dichtungsprofil so Die Decken 5, 6 spalten sich zu den Seitenwänden
zu bemessen, daß die Dicke der Seitenwand im hin in eine Haltestrebe 8 und eine schräg verlaufende
Bereich zwischen der Stützstrebe und der Halte- Stützstrebe 9 auf.
strebe kleiner ist als die Breite einer übergreifenden 20 Gegebenenfalls sind im Bereich dieser Stützstre-
Klaue. Dadurch können die gefalteten Teile unter- ben9 in den Seitenwänden zu diesen hinweisende
halb der Halteklaue Platz finden, und die Dehnungs- Beulungen 11 vorgesehen, welche elastische Kräfte
fuge ist bis zu einer gegenseitigen Berührung der zum Einpressen der Vorsprünge 3 hinter die Klauen
Lamellen und/oder Randleisten zusammenfahrbar. 10 verursachen. Der Querschnitt der Seitenwand in
Außerdem kann die untere Decke nach unten 25 diesem Bereich ist gegenüber dem Querschnitt des
eingebuchtet sein, so daß sie sich beim Zusammen- übrigen Teils der Seitenwand vermindert,
schieben der Fugenränder nach unten auswölbt. Es Die Decken weisen etwa in der Mitte zum Inneren werden dann die unteren Halteklauen der Rand- der Einlage hin zeigende Einbuchtungen 12 und 13 leisten bzw. Lamellen zurückgesetzt und die Seiten- auf. Dadurch wird bei einer Annäherung der Lawände entsprechend geneigt, so daß die nach unten 30 melle 1 an die Randleiste 2 die auf die Dichtungsgewölbte Decke die Fugenbewegung nicht behindert. einlage wirkende Kraft derart gelenkt, daß die Denn es kann in gewissen Fällen erwünscht sein, __ Decken nach innen gefaltet werden,
daß breite Decken und geringe Seitenwandhöhen Im übrigen ist noch zu sehen, in welcher Form die verwendet werden, was durch die vorstehend ge- Randleiste 2 im angrenzenden Bauwerksbeton 15 geschilderte Maßnahme ermöglicht wird. 35 halten ist. Die Befestigung der Randleiste 2 kann
schieben der Fugenränder nach unten auswölbt. Es Die Decken weisen etwa in der Mitte zum Inneren werden dann die unteren Halteklauen der Rand- der Einlage hin zeigende Einbuchtungen 12 und 13 leisten bzw. Lamellen zurückgesetzt und die Seiten- auf. Dadurch wird bei einer Annäherung der Lawände entsprechend geneigt, so daß die nach unten 30 melle 1 an die Randleiste 2 die auf die Dichtungsgewölbte Decke die Fugenbewegung nicht behindert. einlage wirkende Kraft derart gelenkt, daß die Denn es kann in gewissen Fällen erwünscht sein, __ Decken nach innen gefaltet werden,
daß breite Decken und geringe Seitenwandhöhen Im übrigen ist noch zu sehen, in welcher Form die verwendet werden, was durch die vorstehend ge- Randleiste 2 im angrenzenden Bauwerksbeton 15 geschilderte Maßnahme ermöglicht wird. 35 halten ist. Die Befestigung der Randleiste 2 kann
Die Erfindung betrifft auch die Herstellung der auch anders ausgeführt sein. Auf der anderen Seite
Dichtungseinlage. Es können sich bei der Herstel- der Lamelle 1 schließt sich eine weitere Dichtungs-
lung Schwierigkeiten insoweit ergeben, als die Pro- einlage 16 an.
file sehr lang ausgebildet sein müssen. Hierdurch In F i g. 1 ist eine kastenförmige Dichtungseinlage
kann der das Spritzwerkzeug verlassende Profilstrang 40 dargestellt, welche sich zwischen einer Randleiste 2
in sich zusammenfallen bzw. die gewünschte geo- und einer Lamelle 1 befindet, wobei der Fugenspalt
metrische Form verlieren, solange die Masse noch 17 maximale Breite einnimmt. Durch die Verfornicht
vulkanisiert ist. Diese Schwierigkeit wird da- mung der schräg nach oben verlaufenden Oberseite
durch überwunden, daß beim Verlassen des Spritz- der Haltestrebe 8 entsteht am Ende der Klaue 10 in
Werkzeuges in das Innere der noch nicht form- 45 der Haltestrebe 8 ein leichter Knick. In F i g. 1 a ist
beständigen Dichtungseinlage zwischen die Einbuch- eine hutförmige Dichtungseinlage zwischen Lamelle 1
tungen ein Stützteil eingeführt wird, das nach dem und Randleiste 2 dargestellt. Sie besitzt also keine
Vulkanisieren der Dichtungseinlage entfernt wird. untere Decke. Die unteren Halteklauen der Lamelle
Dieses Verfahren wird vorteilhaft insbesondere dann bzw. Randleiste sind gegenüber den oberen zurückangewandt,
wenn die gespritzte Dichtungseinlage 50 gesetzt und die Seitenwände 7 geneigt. Auf diese
eine nach oben eingebuchtete untere Decke aufweist. Weise bleibt beim Verengen der Fuge genügend
Dabei kann das Stützteil aus einem spritzbaren, Return für die eingefalteten Einlageteile, so daß
jedoch sich mit der Dichtungseinlage nicht verbin- ^ Randleiste und Lamelle sich unbehindert berühren
denden Material hergestellt sein. Auf diese Weise können.
kann es nach dem Vulkanisieren der Dichtungsein- 55 In F i g. 2 und 3 ist die Veränderung des aus
lage leicht entfernt werden. Das Stützteil kann z. B Haltestrebe 8 und Stützstrebe 9 sowie dem dazuals
Schlauch ausgeführt sein, wenn die Dichtungs- f gehörigen Teil der Seitenwand gebildeten Stützdreieinlage
als Hohlprofil ausgebildet ist. Seine Form ist ecks bei einer Verengung des Fugenspaltes zu erbeliebig,
wenn es nur seine stützende Funktion kennen. Die obere Decke 5 wird in sich selbst kaum
erfüllt. 60 gebogen, statt dessen biegt sich die Stützstrebe 9 nach
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der innen ein, so daß der Drehpunkt für die Decke etwa
Erfindung dargestellt. Es zeigt im Bereich der Gabelung liegt. In F i g. 3 ist die
F i g. 1 die kastenförmige Dichtungseinlage mit Stützstrebe 9 zur völligen Anlage an die Haltestrebe 8
einer oberen und einer unteren Decke, bei ausein- und die Seitenwand 7 gekommen, so daß sich ein
anderbewegten Fugenrändern, mit einer Randleiste 65 festes Widerlager für das restliche Einfalten der
und einer Lamelle, Decke 5 ergibt und ein Ablösen der Haltestrebe 8
F i g. 1 a die hutförmige Dichtungseinlage mit ge- von der Klaue 10 unterbleibt,
neigten Seitenwänden, In F i g. 4 ist dargestellt, wie sich die Decke der
hutförmigen Dichtungseinlage unter die Halteklauen hineinfaltet.
Aus F i g. 5 ist schließlich noch die Lage des Stützteils 14 zu erkennen, das bei der Herstellung der
Dichtungseinlage vorgesehen wird und nach dem Vulkanisieren der Dichtungseinlage herausgenommen
wird.
Claims (10)
1. Elastische Dichtungseinlage für Dehnfugen ro in Fahrbahndecken mit hut- oder kastenförmigem
Querschnitt, bei der eine bzw. eine obere und eine untere Decke etwa in der Mitte geringfügig eingebuchtet
verläuft und die Seitenwände mit klauenartige Ränder aufweisenden Randleisten bzw. Lamellen formschlüssig zusammenwirken,
dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Seitenwänden (4,7) verbundene Decke (5)
bzw. Decken (5, 6) zu den Seitenwänden (4, 7) hin jeweils in eine etwa horizontal liegende
Haltestrebe (8) und eine schräg verlaufende Stützstrebe (9) aufgeteilt sind.
2. Dichtungseinlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe der Flächenträgheitsmomente
für Biegung der Haltestrebe (8) und der Stützstrebe (9) kleiner als das der Decke (5 bzw. 6) und die entsprechende Summe
der Querschnittsflächen bzw. Dicken größer als die der Decke (5 bzw. 6) sind.
3. Dichtungseinlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufteilung der
Decke (5 bzw. 6) in Haltestreben (8) und Stützstreben (9) jeweils vor einer Klaue (10) der
Randleiste (2) bzw. Lamelle (1) liegt.
4. Dichtungseinlage nach einem der An-Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in
der freien Lage der Dichtungseinlage die Haltestrebe (8) vom Ausgangspunkt an der Seitenwand
(4 bzw. 7) aus schräg nach oben bzw., bei der unteren Decke (6), nach unten verläuft.
5. Dichtungseinlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in
ihrer freien Lage die Höhe der Seitenwände (4, 7) einschließlich Vorsprüngen (3) gegenüber
dem entsprechenden Maß in der Randleiste (2) bzw. Lamelle (1) größer ist und im Bereich
zwischen Haltestrebe (8) und Stützstrebe (9) die Seitenwände (4,7) eine Querschnittsminderung
aufweisen, wodurch bei der eingebauten Dichtungseinlage jeweils eine zur Stützstrebe (9) gerichtete
Beulung (11) erfolgt.
6. Dichtungseinlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Querschnittsfläche der Haltestrebe (8) größer ist als die der Stützstrebe (9).
7. Dichtungseinlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dicke der Seitenwand (4 bzw. 7) im Bereich zwischen der Haltestrebe (8) und der Stützstrebe
(9) geringer als die Breite einer übergreifenden Klaue (10) ist.
8. Dichtungseinlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7 mit dem kastenförmigen Querschnitt
für den Einbau in Randleisten bzw. Lamellen, deren obere Klauen einen geringeren
Abstand als die unteren aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die geringfügige Einbuchtung
der unteren Decke (6) wie bei der oberen Decke (5) nach unten gerichtet ist.
9. Verfahren zur Herstellung einer Dichtungseinlage nach den Ansprüchen 1 bis 7 mit nach
oben gerichteter geringfügiger Einbuchtung der unteren Decke, dadurch gekennzeichnet, daß
beim Verlassen des Spritzwerkzeugs in das Innere der noch nicht formbeständigen Dichtungseinlage
zwischen den Einbuchtungen (12, 13) ein Stützteil (14) eingeführt und nach dem Vulkanisieren der Dichtungseinlage entfernt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützteil (14) aus einem
spritzbaren, sich mit der Dichtungseinlage nicht verbindenden Material hergestellt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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