DE1800329B2 - Digitale winkelmesseinrichtung - Google Patents
Digitale winkelmesseinrichtungInfo
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Description
gäbe zweiphasiger, je im Verhältnis 1:5 bzw. 1:10
untersetzter Binärsignalfolgen und die Umcodierung der gespeicherten Zustände der Untersetzerstufen in
binär codierten Dekaden vorgeschlagen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun im besonderen auf eine Winkelmeßeinrichtung zum
digitalen Anzeigen von momentanen Drehstellungen mit mit einer fegelmäßigen Strichteilung versehenen
Winkelgeberscheibe, umfassend zwei identische, diametral einander gegenüberstehende optisch-elektrische
Analog-Digital-Ablesevorrichtungen, deren jede ein primäres n-phasiges Binärsignalsystem liefert, das in
Teilungseinheiten der Teilung der Winkelgeberscheibe periodisch ist und innerhalb jeder Periode 2n unterscheidbare
Zustandskombinationen enthält und eine logische Additionsvoffichtung zur Erzeugung eines
sekundären Binärsignalsystems, welches die Summe aller Zustandsänderungen der beiden Primär-Binär-Systeme
in sich vereinigt, sowie ein Anzeigewerk für die in einem Zählwerk gezählten Perioden des sekundären
Binärsignalsystems.
Erfindungsgemäß ist eine derartige Winkelmeßeinrichtung gekennzeichnet, daß das sekundäre Binärsignalsystem
G, H. J, K, L mit der Summe der Perioden der primären Binärsignalsysteme periodisch ist.
Das von der logischen Additionsvorrichtung erzeugte sekundäre Binärsignalsystem umfaßt vorzugsweise
zwei gegenseitig um eine Viertelperiode phasenverschobene Binärsignale und zusätzliche, zur Kennzeichnung
aller Zustandskombinationen der beiden logisch addierten Signalsysteme dienende Binärsignale.
Dies ermöglicht die vorzeichengerechte Zählung der Wechsel aller Zustandskombinationen der beiden um
eine Viertelperiode verschobene Binärsignale des sekundären Binärsignalsystems in einem Vorwärts-Rückwärts-Zählwerk
mit gleichstromgekoppelten Untersetzerstufen zur Weitergabe gleichartiger, ganz-
«o zahlig untersetzter Binärsignalfolgen.
Andererseits ist zur Ausnützung des ganzen Informationsinhaltes
des sekundären Binärsignalsystems vorgesehen, dessen sämtliche mögliche Zustandskombinationen
und auch die Zustandskombinationen
IS der Zählwerkstufen in einem Anzeigewerk anzuzeigen.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Winkelmeßvorrichtung ist vorgesehen,
daß die beiden logisch zu addierenden Binärsignal-
ao systeme an den Ausgängen der Ablesevorrichtungen pro Periode je zwanzig logisch unterscheidbare Zustandslfombinationen
in Zuordnung zu entsprechend vielen Wertstufen umfassen und daß das daraus durch
logische Addition mit Oleichstromkopplung gewon-
a5 nene, sekundäre Binärsignalsystem fünf Binärsignale
G, H, J, K, L umfaßt, deren Zustandskombinationen
gemäß folgender Tabelle zwanzig Wertstufen einer Periode zugeordnet sind:
| A Tl7oh1 trAn ViAr | 4 | ί | 36 | C | Sekundäres Binär/Signal- | system | J | ί A | L | Binärcodiertes | I | 0 | r. | f» | 2 | |
|
Λ\Π£αΠΙ νΟΠ V ICl-
zigstei-Perioden |
38 | I | 0 | 8 | 4 | 1 | ||||||||||
| - Wertstufe |
I
4 Ί |
40 = | 1 | H | 0 | ί ! | 1 | Dekaden-Signalsystem | . 1 | 0 | 1 | 0 | ||||
| 1 | i ' | 0 | I 0 : | 1 | P | ο ; | 1 | 0 | 0 | |||||||
| ι | 0 | 0 | 0 | I ο | 1 | Gewicht | ; 1 | 0 | 0 | 1 | ||||||
| 5 | 0 | 0 | 0 | ! 1 | 1 | 1 | 0 : | 0 | 0 | 0 | ||||||
| 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 0 | I 0 : | 0 | 1 | 1 | |||||||
| 10 | 0 | 1 0 | 1 | i 1 · | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 | ||||||
| E | 12 | 0 | 1 0 | 1 | ! ο i | 0 | 0 | ■ 0 | 1 | 0 | 0 | |||||
| 14 | 0 | ; ο | 1 | ί ο | 0 | 0 | 1 : | 0 | 0 | 1 | ||||||
| 4 | 16 | 0 | 1 ο | 1 | ! 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | |||||
| 18 | 0 | ■ 1 , | 1 | ι ι | 1 | 0 ' | ο : | 0 | 1 | 1 | ||||||
| 0 | 1 , | 0 | 1 1 | 1 | ; ι ' | 0 | 1 | 0 | ||||||||
| IE | 0 | 1 | 0 | ; ο | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | |||||||
| 1 | 1 | 0 | ' 0 ! | 1 | ■ ι | 0 | 0 | 1 | ||||||||
| 1 | , 1 : | 0 | ' 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
| 1 | 1 | 1 | 1 ί | 1 | 0 | 0 | ι | 1 | ||||||||
| 30 | 1 | 1 | 1 | ! 1 ' | 0 | 0 | 1 | 0 | ||||||||
| 3E | 32 | 1 | 1 | ; 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | |||||||
| 34 | 1 | ί | 1 | ο : | 0 | 0 | 0 | 1 | ||||||||
| 36 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
| 38 | 1 | 0 | 1 | \ 1 : | 0 | 0 | 1 | 1 | ||||||||
| 40 = | 1 | 0 | 0 | ; ι ; | 1 | 0 | 1 | 0 | ||||||||
| AE | 1 | 0 | 0 | ! ο | 1 | 1 | 0 | 0 | ||||||||
| 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | |||||||||
| 0 | 0 ! | 0 | ί 1 ί | 1 | 0 | 0 | 0 | |||||||||
| 0 | 0 | 1 | ! 1 : | 1 | 0 | 1 | ||||||||||
| 0 , | ||||||||||||||||
| = 0 | 0 '. | |||||||||||||||
| 2 | ||||||||||||||||
| 4 | ||||||||||||||||
| 6 | ||||||||||||||||
| 8 | ||||||||||||||||
| 20 | ||||||||||||||||
| 22 | ||||||||||||||||
| 24 | ||||||||||||||||
| 26 | ||||||||||||||||
| 28 | ||||||||||||||||
| = 00 | ||||||||||||||||
| 02 | ||||||||||||||||
| 04 | ||||||||||||||||
Die obige Tabelle enthält noch die Zuordnung der 65 Die zwanzig unterscheidbaren Quantisierungsein-
zwanzig Wertstufen jeder Periode zu einem bekannten, heiten umfassen hier je zwei Vierzigstel einer Periode,
binär codierten Dekadensignalisierungssystem mit den Der G. H. J, K. L-Code könnte natürlich ebenso gut in
Gewichten 8, 4, 2 und einem Parity-Check-Signal P. zwanzig von 0, 1, 2 ... 19 numerierte Quantisierungs-
I 800 329
7 8
einheiten zu je ein Zwanzigstel einet Periode E oder in und den Auswertevorrichtungen und mit Zeitschalt-
zwanzig von 0, 5, 10 ... 95 numerierte Quanti- vorrichtungen zur Erzeugung von zeitabhängigen
sierungi.ivnheiten zu je fünf Hundertstel einer Periode E Signalen zur Steuerung der Anzeigefunktion,
unterteilt sein. Es ist deutlich erkennbar, daß der ge- F i g. 4 ein Beispiel einer logischen Torschaltung der
wählte G, H, J, K, L-Code für die zwanzig Zwischen- 5 Signalsperr- und Speichervorrichtung .V und für die
Iverte einer Teilungseinheit E bzw. einer Periode des zugehörige Decodiervorrichtung Un,
Codes folgende Eigenschaften hat: F i g. 5 eine graphische Darstellung der in F i g. 3
A Die beiden ersten Signale C1 // des Binärsignal- verwendeten zeitabhängigen Steuersignale.
systems bilden ein zweiphasiges Binärsignalsystem Gemäß F i g. 1 umfaßt eine Winkelmeßvorrichtung
mit einer gegenseitigen Phasenverschiebung von »° eine feststehende Glasscheibe P1 und eine drehbar
einem Viertel einer Periode F. Sie lassen also in gelagerte, zur Scheibe P1 identische Glasscheibe P4.
jeder Periode die vier Viertel der Periode logisch Jede der Glasscheiben P1 ist mit einem regelmäßig
unterscheiden, das Signalpaar G.//und eignet sich geteilten, optischen Stnchgitterring P' versehen, der
zur Verarbeitung in einem Vorwärts-Rückwärts- nach einem praktisch realisierten Ausfiihrungsbeispiel
Zählwerk mit gleichstromgekoppelten Unter- »5 bei ein-m mittleren Durchmesser von 20 cm auf dem
setzerstufen zur Weitergabe gleichartiger, ganz- ganzen Umfang 5 · 10* Einheiten E. bestehend aus je
zahlig untersetzter Binärsignalfolgen. einem lichtundurchlässigen Strich und emem gleich
B. Jeder Zustandswechsel des Signalsystems G, H, J, breite" lichtdurchlässigen Fenster aufweist. Die Zenit,
L betrifft nur eine Zustandsänderung eines der !.r,en «^^de" Strichg.tterr.nge sind nach emem
fünf Signale gegenüber einem benachbarten Zu- 20 aJte[en Vorschlag gegeneinander in vorbestimmter
stand: es handelt sich also um einen sogenannten Rlchtu"g un? «■"?" vorbestimmten kleinen Betrag
»LJnit-Distance-Code«. νβΓ«™; ?° Jaß. die p.SI überdeckenden Str.chgitter-
, „. , . . ringe P der beiden Platten P1. P2 sich örtlich hinsicht-
C. Der Teil J. A, L des Signalsystems ist symmetrisch lich der Orientierung der Striche und den Strichz..
den Grenzen zwischen den Viertelperioden. a5 abständen geringfügig unterscheiden. Bei Durch-
und er gehört zur Klasse des sogenannten »Snake lexichtung d;r heiden übereinanderliegenden Strichin
a Box«-C odes, welche sich dadurch auszeichnen, gitternrige mjt homogenem Licht / entstehen deshalb
daß bei anfälligen Sprüngen unter Auslassung von ·η bekannter Weise Moirtehilder Wi1 und mst mit Helleinigen
/wischenzuständen der Code trotzdem Ounkel.S,reifen. die he. der gegenseitigen Verdrehung
immer richtig ablesbar ist. mindestens sofern zu- 3Q der Glasscheiben quer /u dcn streifen wandern, und
sätzlich dafür gesorgt wird, daß die drei im Code 2war so üaß be) jeder Verdrehung der Winkelgebernicht
verwendeten Kombinationen nach folgender whcjhc p^ um eme TeiIuneseinneit E die Moireeb.lder
Oidnung logisch in eine verwendete Kombination um eine penode F* verschoben werden, die um so
umgewandelt werden. größer ]St bejSpjelsweise etwa 1 bis 2 cm, je geringer
Zustands- I Verwendete 3S die gegenseitige Verschiebung der beiden Teihmgs-
komhinationen Zustandskombination Zentren ist. Diese zeitlich wandernden Moireebilder
JKi JKL werden nun mit Hilfe \ on zwei in bezug auf die Winkel-
— geberscheibe P2 diametral angeordneten Fotozellengruppen
Q1 und O; in je ein System von drei pulsieren-40
den Gleichströmen /,. /2. /, umgewandelt, deren
Wechselstromanteile gegeneinander um je eine Dnttelperiode 120 verschoben sind. Es ist zu beachten,
daß die Wechselstromanteile der pulsierenden Gleich-Das Signalsystem (7. H. J. K. L eignet sich darum Stromsysteme /,. J2, A1 nicht in der Zeit /. sondern in
sehr gut zur Verwendung in einer Winkelmeßeinrich- 45 Finheiten E der Drehbewegung der Winkelgebertung
zur Anzeige von Winkelwerten, die je einem scheibe P2 periodisch sind. Die Fotoze'.lcngruppen O,
vorbestimmten Ablesezeitpunkt zugeordnet sind, wo- und O2 erstrecken sich dabei je über eine ganze
bei zwischen der logischen Additionsvorrichtung eine Periodenbreite E* der Moireebilder und bestehen ;ius
steuerbare Signal-Durchgangs- und Speichervorrich- je drei Fotozellen Qn. O12. O1, bzw. (?2,. O22. O2S. In
tung eingeschaltet ist. welche dazu bestimmt und 5° der älteren deutschen Patentanmeldung P 16 73 947.2
ausgebildet ist. während der Dauer eines Sperrsignals. ist ein fotoelektrisches Ablesesystem dieser Art eindas
unter Wirkung eines der Einrichtung zugeführten gehend beschrieben, wobei insbesondere auch eine
Ablesesignals während einer vorbestimmten kurzen vorteilhafte Ausbildung der Fotozellengruppen offen-Zeit
mittels einei Zeitschaltvorrichtung erzeugt wird, bart wird.
den Durchgang von Zustandsänderungen des Binär- 55 Nach ebenfalls bekanntem Vorbild werden nun aus
Signalsystems zu sperren und den zuletzt übertragenen den dreiphasig pulsierenden Gleichstromsystemen Z1,/2,
Zustand zu speichern. I3 in je einem Differenzverstärker R1 bzw. R2 die
Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Gleichstromanteile ausgeschieden, um je ein reines,
Winkelmeßeinrichtung ist in der Zeichnung schema- dreiphasiges Wechselstromsystem Z1, i8, i3 mit drei
tisch dareestellt. Es zeigt 60 amplitudengleichen, gegeneinander um je eine Drittel-
F i g. f ein Gesamtschema, periode = 120c phasenverschobenen Wechselströmen
F i 2. 2 ein Logikschema einer logischen Additions- zu erhalten. Aus diesen dreiphasigen Wechselstromvorrichtung
T zur additiven Verknüpfung der je systemen J1, /2, /3 werden wiederum mit Hilfe von Tnterzwanzig
Zustandskombinationen von zwei lOphasigen polationsschaltungen S1 bzw. S2 primäre Binärsignal-Binärsignalsystemen,
65 Systeme M„_9 bzw. N0-S mit je zehn Binärsignalen M0,
F i g. 3 eine Variante zu einem Gesamtschema gemäß M1, M2 ... M9 bzw. N0, N1, N1 ... N3 erzeugt, die je
F i 2. 1 mit einer Signalsperr- und Speichervorrich- als ganzes Binärsignalsystem in Einheiten E der Wintnno
X zwischen der logischen Additiopsvorrichtuns T kelgeberscheibe P2 periodisch sind.
| 1 | 0 | —> | 0 | 0 | 1 | |
| 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | |
| 1 | 1 | 1 | 1 | |||
| 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | ||
| 0 | 1 | 0 | 0 | |||
In der schweizerischen Patentschrift 407 569 (P 152/ 166) wird beispielsweise gezeigt, wie aus einem
System von pulsierenden Gleichströmen ein mehrphasiges Wechselstromsystem und aus einem solchen
ein vielphaslges Binärsignalsystem gewonnen werden kann, d. h. wie Differenzverstärker R und Interpolationsschaltungen
S beschaffen sein können, um die gewünschte Funktion zu erfüllen.
in F i g. 1 ist weiterhin mit Teine logische Additionsvorrichtung mit zweimal zehn Eingängen und fünf
Ausgängen bezeichnet. Es ist dazu bestimmt, aus den beiden Binärsignalsystemen M0-^ ΛΌ_β von den Ausgängen
der beiden Analog-Digital-Ablesevorrichtungen Q R -S ein drittes Binärsijnalsystem G, ff, J, K,
L zu erzeugen, dessen Perioden ebenfalls je das Vorbeiwandern einer Teilungseinheit E der Winkelgeberscheibe
P2 an jeder Ablesevorrichtung Q -R — S anzeigen
und das die Zustandsänderungen beider Binärsignalsysteme M und N additiv in sich vereinigt.
In F i g. 2 sind rechts neben der quadratischen Darstellung einer solchen Additionsvorrichtung T in
20 Zeilen die pro Periode möglichen 7ustände 0 oder 1 der Binärsignale AZ0. Xf1, M2 ... /W9 vom Ausgang des
Interpolators S1 angeschrieben. Unter der Additionsvorrichtung Γ sind in F i g. 2 die letzten beiden Kolonnen
Nn und N, des Signalsystems jV„_9 angeschrieben.
In acht nicht angeschriebenen Zeilen unter der Zeile Ns
müßte man sich die den Kolonnen /Vf- ... AZ0 des
Signalsystems M entsprechenden Zeilen N7 ... N0 des
Signalsystems N angeschrieben denken. In den Kreuzungsfeldern
der zwei Scharen von je zehn Eingängen zur logischen Additionsvorrichtung T sind die sich
additiv ergebenden zwanzig möglichen Wertstufen 0 bis 2 ... 36. 38 eingeschrieben, wobei zu beachten ist,
daß stets in allen schräg von links oben nach rechts unten diagonal angeordneten Feldern dieselben Werte
gelten.
Diesen Wertstufen sind Zustandskombinationen von Ausgangs-Binärsignalen G. ff, J. K. L in folgender
Weise zugeordnet:
|
Wert
stufen |
6 H | 0 | J A | L | 0 | 1 |
Wert
stufen |
G | H | J | A | L |
| 0 | 1 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 20 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 | |
| 2 | ! ° | 0 | 0 | 1 | 1 | 22 | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | |
| 4 | ! 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 24 | : 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | |
| 6 | ! 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 26 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 | |
| 8 | ; ° | 1 | 1 | 0 | 0 | 28 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | |
| 10 | i 0 | 1 | 1 | I | 0 | 30 | ! 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | |
| 12 | i 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 32 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 | |
| 14 | : 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 34 | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 | |
| 16 | . 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 36 | 1 | 0 | 0 | 1 | I | |
| 18 | 0 | 0 | 38 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 |
Außerdem ist die logische Schaltung der Additions-Vorrichtung so zu gestalten, daß die im /, K, L-System
liicht verwendeter. Zustandskombinationen, weiche gegebenenfalls infolge besonderer Koinzidenzen >on
Zustandswechseln auftreten könnten, in folgender Weise logisch in eine der verwendeten Zustandskombinationen
übergeführt werden:
K L
K L
0 10 —> 0 1 1
10 1 —> 1 1 1
0 0 0 —> 10 0
10 1 —> 1 1 1
0 0 0 —> 10 0
Damit sind dem Fachmann alle logischen Zusammenhänge zwischen den an den zwanzig Eingangsklemmen des Additionsgliedes Γ möglichen 400 = 20 ·
20 Zustandskombinationen und den an den fünf Ausgangen G, H, J, K, L zu erzeugenden 20 Zustandskombinationen
bekannt, und er kann dabei je nach der Art der zu verwendenden Torschaltungen und je nach
dem Grad der Einsparung von Überbestimmungen eine Vielzahl von möglichen gleichstromgekoppelten
ίο Logikschaltungen zur Realisierung der gesetzten Bedingungen
entwerfen.
Die Vorteile des in der Additionsvorrichtung erzeugten G, ff. J, K, /L-Binärsignalcodes sind bereits in
der Beschreibungseinleitung erläutert worden. Dieses Binärsignalsystem G. ff. J, K, L wird nun gemäß
F i g. 1 in folgender Weise ausgewertet:
Mit Z ist ein bekannter Vorwärts-Rückwärts-Zähler zur Verarbeitung der zweiphasigen Binärsignalfolge G,
ff bezeichnet, dessen gleichstromgekoppelte Untersetzerstufen
Zy, Zu, Zn je zur Weitergabe gleichartiger, ganzzahlig untersetzter Binärsignalfolgen G2.
Fft bzw. G3. Ff3 usw. ausgebildet sind.
Die erste Untersetzerstufe Zy ist als Quinäruntersetzerstufe
zur Untersetzung irn Verhältnis 5:1 ausge-
»5 bildet und zählt Viertelperioden der Eingangssignalfolge
G. Ff. Die zweite I ntersetzerstufe Z« ist ebenfalls
als Quinäruntersetzerstufe zur Untersetzung im Verhältnis 5:1 ausgebildet und zählt Halbperioden
der Eingangssignalfolge G2. Ff2. Die dritte, vierte und
fünfte Untersetzerstufe Zn1. Zc2. Zfi3 sind dekadische
Untersetzer und zählen je zehn ganze Perioden ihrer Eingangssignalfolge G3. W3 bzw. G4. Fft bzw. G5. Ff,.
Die letzte Untersetzerstufe Zf:* endlich vermag vier
ganzt Perioden ihrer Eingangssignalfolge G6. W„ zu
zählen.
Weil die Winkelgeberscheibe P£ am Umfang einen
Strichmaßstab mit i · 10' Einheiten enthält und die in E periodischen Binärsignalsysteme M, N logisch addiert
werden, entstehen pro Umdrehung der Scheibe P1
10s Perioden der Binärsignalfolge G. Ff, und in jeder
dieser Perioden sind zwanzig Zwischenwerte zu zwei Anzeigeeinheiten AE unterscheidbar. Damit werden
also pro voller Umdrehung der Winkelgeberscheibe P, (400 Neugrad) im Binärsignalsystem G. Ff. J, K, F
2 · 10* Zwischenver.c /u je zwei Anzeigeeinheiten AE
erzeugt. Jede Anzeigeeinheit AE erstreckt sich also übei
4 · 10e
Pro Viertelperiode der Binärsignalfolge G, FF sine
fünf Zwischenwerte mit 0. 2, 4, 6, 8 Anzeigeeinheitei unterscheidbar. Zur Umwandlung der jeweiliger
Zählerstände der Untersetzerstufen des Zählers Z ii je ein binär codiertes dekadisches Signalsystem, da:
sich zur optischen Anzeige einer dekadisch organisier ten Aiizeigelampenmatrix V eignet, dienen logischi
Umcodierschaltungen CZ1, CZ2, U3, CZ4, CZ5, CZ6. Auch zu
entsprechenden Umcodierung des Binärsignalsystem G, ff. J, K. L dient eine logische Urccodierschaltung U(
Derartige logische Umcodierschaltungen U sind ai
sich in vielen Varianten bekannt, und der Fachmani hat keine Schwierigkeiten, eine gegebene Codedat
stellung von Werten in gewünschte Codedarstellungei umzuwandeln. Übrigens beschreibt die schweizerisch
Patentschrift 421 186 Vorwärts-Rückwärts-Zählwer mit gleichstromgekoppelten quinären und dekadische
11 12
Untersetzerstufen sowie Umcodisrvorrichtungen zur erzeugt werden, deren Funktion später erläutert
dekadischen Anzeige. wird.
In der von der Umcodiervorrichtung U „gesteuerten F i g. 5c endlich zeigt in weiter vergrößertem Zeit-Dekadenstufe
V0 der Lämpchenmatrix V werden fünf maßstab, wie von den Anfangsflanken der Ablesegerade
Wertestufen 0, 2, 4, 6, 8 von Einheiten zu 5 impulse α in der Zeitschaltvorrichtung Y2 die Sperr-10~4
N0 angezeigt. impulse b von je 1,5μ5εϋ Dauer, die Ndlstellungs-
Tn den von den Umcodiervorrichtungen U1 bis U1 impulse c von je 1 μββϋ Dauer zur Nullstellung, d. h.
... l/5 gesteuerten Dekadenstufen der Lämpchen- Löschung aller Stufen des Registers W und die Im-
matrix K werden je zehn Einheiten zu 10 3 N0, 10 2 N°. pulse d von je 0,5 Sekunden Dauer zur Öffnung der
10 ' N0, 10° N0, 10' N" angezeigt, und in der letzten io Parallel-Eingänge zu den Registerstufen W im^ Neu-
Stufe r8 der Lämpchenmatrix V6 werden vier Ein- setzen derselben abgeleitet werden. Die Impulse/aus
heiten von je 102 Nn unterschieden. der Zeitschaltvorrichtung K3 bewirken das Aufieuch-
In der Variante nach F i g. 3 haben die beiden mit ten der vom Register W zum Zünden vorbereiteten
je einem Strichgitterring versehenen, relativ zueinander Lämpchen und damit die Anzeige eines Winkelwertes,
Verdrehbaren Scheiben P, die Fotozellengruppen Q1, 15 der genau dem Zeitpunkt der Auslösung des Sperrig,
die interpolationsvorrichtungen RS1, RS2 zur Er- signals b entspricht, weil ja nachher der Signaldurchfceug-ing
der Binärsignalsysteme M und N sowie die gang durch die Sperrvorrichtung X gesperrt wird. Mit
logische Additionsvorrichtung T zur Erzeugung des einem von außen zugeführten Schiebes'gnal e, das
Binärsignalsystems G, H, J, K, L dieselben Funktionen aber jeweils erst nach Beendigung der Signale / wirk-
*vie die gleichbezeichneten Vorrichtungen in F i g. 1. 20 sam werden darf, kann, sofern das Register W auch
Auch die Untersetzerstufen Zy. Z11, Za1, Za2, Zc3 als Schieberegister mit Serienausgängen ausgebildet
und Zf,-* des Zählwerkes Z entsprechen genau dem- ist, jeweils der Registerinhalt von der nächsten I.öjenigen
des Zählwerkes Z von F i g. 1. Es ist in F i g. 3 schung auf ein nicht gezeichnetes Leitungssystem zur
lediglich noch ein Nullstellungsschalter S0 zur Erzeu- »real time«-Verarbeitung, beispielsweise in einem Comgung
eines Rückstellsignals für alle Zählwerkstufen as puter, ausgegeben werden.
eingezeichnet. Auch die Umcodiervorrichtungen U0, F i g. 4 zeigt unter ausschließlicher Verwendung von
U1, U2. Ux, t/4. C5, t/„ zur Umcodierung der Zähler- sogenannten Nand-Toren O ein Beispiel für eine Realistände
der Zählwerkstufen und die Lämpchenmatrix V sierung einer durch das Sperrsignal b betätigbaren
entsprechen in ihrer Ausbildung und Funktion den Signal-Sperr- und Speichervorricr-^ing X und der zugleichbezeichneten
Vorrichtungen von Fig. 1. Deut- 30 gehörigen Umcodiervorrichtung U0. Weil die Sig^?!-
licher sind die binär codierten Dekadensignalsysteme Sperr- und Speichervorrichtung X jeweils zur Durchan
den Ausgängen der Umcodiervorrichtungen U ge- führung einer Einzelablesung mit dem Eintreffen eines
zeichnet. Sie umfassen grundsätzlich je fünf Binär- Ablesesignals α durch ein damit ausgelöstes Sperrsignale
p. F„ F4. F2. F1 mit den Gewichten 8 für F8, sinal h von 1.5μsec Dauer gesperrt wird und das
4 für F4, 2 für F2 und 1 für F, sowie einem bekannten 35 Binärsignalsystem G, H. J. K. L während der Sperr-Parity-Check-Signal
p. Weil vom Binärsignalsystem G, zeit um fünf seiner zwanzig möglichen Zustands-
H, J, K, L nur gerade Endzahlen 0, 2. 4, 6. 8 zu unter- kombinationen in der einen oder anderen Richtung
scheiden sind und die Untersetzerstufe Zr* nur vier weiterwandern kann, ohne daß dadurch eine L'nge-Perioden
speichert, fehlen bei den Ausgängen der nauigkeit im Auswertesystem be. der nachfolgenden
Umcodiervorrichtung U0 und C6 das Signal F1 bzw. 40 Öffnung der Sperrvorrichtung X eintreten könnte,
das Signal F8. Zwischen den Umcodiervorrichtungen U könnte sich theoretisch die Winkelgeberscheibe P2 mit
und der Lämpchenmatrix V ist ein Register mit Stufen einer Drehgeschwindigkeit von 667 Neugrad Sek.
W0. W1. W2, W3, Wt, W*, und W^ eingeschaltet. drehen. Es ist aber praktisch vorgesehen, daß die zu
Zwischen der logischen Additionsvorrichtung T und verarbeitende Winkelgeschwindigkeit der Geberscheibe
den Eingängen zur ersten Zählerstufe Zy bzw. zur 45 etwa lOmal kleiner bleibt. Andererseits können ohne
Umcodiervorrichtung U0 ist eine steuerbare Signal- Schwierigkeiten die modernen logischen Schaltvordurchgangs-
und Speichervorrichtung X eingeschaltet, richtungen z. B. das Zählwerk Z, die Umcodiervorwelche
dazu bestimmt und ausgebildet ist, während richtung U und das Register W so gebaut werden,
der Dauer eines Sperrsignals b, das unter Wirkung daß die Zeiten zur Verarbeitung einer Signaländerung
eines aus einer Zeiischaltvorrichtung Y1 zugeführten 50 bei Werten von 10 bis 100 Nanosekunden liegen, also
Ablesesignals α während einer vorbestimmten Zeit mindestens eine Größenordnung kleiner sind als die
mittels einer Zeitschaltvorrichtung Y2 erzeugt wird, gewählten Dauern der wesentliche Vorgänge ausden
Durchgang von Zustandsänderungen des Binär- lösenden Signale b. c und d, was in F i g. 5 durch
Signalsystems G, H. J, K. L zu sperren und den jeweils breite Striche an den Anfangsflanken der entsprechenzuletzt
übertragenen Zustand zu speichern, derart, 55 den Signale angedeutet ist.
daß sich in den Auswertevorrichtungen Z. U, W, V Das von der logischen Additionsvorrichtung T ereine
Zustandskombination einstellt, welche dem zeugte Binärsignalsystem G, H, J, K, L und da$,
Momentamvert des gemessenen Winkels zum Zeit- Auswertesystem nach F i g. 3 vermeiden alle Zählpunkt
der Auslösung des Sperrsignals b entspricht. fehler, welche durch folgende Erscheinungen ausgelöst
In F i g. 5 sind die Zeitsignale a, b und weitere Zeit- 60 werden könnten:
signale c. d, /maßstäblich dargestellt. Fi g. 5a zeigt, s ν ■ -j jc · 1 t · · -,
daß von der Zeitschaltvorrichtung F1 pro Sekunde a) Koinzidenz des Spernmpulses b mit einer Zu-
20 Ableseimpulse α einer Dauer von je lOOusec in standsanderung in einem der beiden primären
regelmäßigen Zeitabständen von 50 msec erzeugt B.narsignalsysteme M oder N am Ausgang einer
werden. Fi g. 5b zeigt dies in vergrößertem Zeitmaß- 65 der Analog-Digital-Ablesevornchtungen {Q, R, S).
stab und zeigt auch im gleichen Zeitmaßstab, daß b) Koinzidenz eines Sperrimpulses b mit einer Koin-
jeweils am Ende eines Impulses α von einer Zeitschalt- zidenz von Zustandsänderungen beider primären
vorrichtung Y3 Impulse / einer Dauer von 5,9 msec Binärsignalsysteme M, N.
13 14 I
c) Je eine oder zwei Zustandsänderungen in eirem richtungen *ur Messung anderer als Winkelgrößen
oder in beiden Signalsystemen Λ/, JV, während der vorteilhaft sein, wo wegen der unvermeidlichen
Dauer eines Sperrsignals b. Exzentrizitätsfehler jeder Winkelgeberscheibe die Kombination
von zwei diametral angeordneten Ablesevor-
Die beschriebene Art der logischen Addition von 5 richtungen ausgewertet werden muß.
zwei primären je in Einheiten E periodischen Binär- Es würde sich in einem solchen Fall um eine Einsignalsystemen mit einer Vielzahl von Zustandskom- richtung zum Anzeigen von digitalen Werten einer binationen zur Unterscheidung einer entsprechenden zeitlich veränderlichen Größe, die je einem vorbestimm-Zahl von Zwischenwerten in jeder Periode zu einem ten Ablesezeitpunkt zugeordnet sind, in einem Ablesedritten Biiiärsignalsystem, das alle Perioden der beiden io werk handeln. Die Einrichtung müßte ein Analog-Eingangs-Signalsysteme und alle Zustandsänderungen Digital-Wandlersystem zur Ablesung eines regelmäßig derselben additiv in sich vereinigt, die immer niedrigste geteilten Gebers umfassen, die dazu bestimmt und der möglichen Periodizitäten hat, nämlich entweder ausgebildet ist, ein Binärsignalsystem zu erzeugen, die Periode £ des einen Primärsignalsystems, falls welches in Einheiten der Geberteilung periodisch ist sich das andere nicht verändert, oder die Peiiode £/2, 15 und zwei gegenseitig um eine Viertelperiode phasenfalls sich beide Primärsignalsysteme gleichsinnig an- verschobene Signale, die in einem Vorwärts-Rückwärtsdern, und dessen zwei erste Signale (C, H) ein zwei- Zählwerk mit gleichstromgekoppelten Untersetzerphasiges Binärsignalsystem mit vier einzeln zählbaren stufen zur Weitergabe je gleichartiger, ganzzahlig Zuständen pro Periode bildet, hat gegenüber bekann- untersetzter Binärsignalfolgen verarbeitet werden, ten Inkrementadditionsvorrichtungen folgende Vor- 20 sowie weitere Binärsignale enthält, welche durch »eile: Zustandskombinationen innerhalb jeder Viertelperiode
zwei primären je in Einheiten E periodischen Binär- Es würde sich in einem solchen Fall um eine Einsignalsystemen mit einer Vielzahl von Zustandskom- richtung zum Anzeigen von digitalen Werten einer binationen zur Unterscheidung einer entsprechenden zeitlich veränderlichen Größe, die je einem vorbestimm-Zahl von Zwischenwerten in jeder Periode zu einem ten Ablesezeitpunkt zugeordnet sind, in einem Ablesedritten Biiiärsignalsystem, das alle Perioden der beiden io werk handeln. Die Einrichtung müßte ein Analog-Eingangs-Signalsysteme und alle Zustandsänderungen Digital-Wandlersystem zur Ablesung eines regelmäßig derselben additiv in sich vereinigt, die immer niedrigste geteilten Gebers umfassen, die dazu bestimmt und der möglichen Periodizitäten hat, nämlich entweder ausgebildet ist, ein Binärsignalsystem zu erzeugen, die Periode £ des einen Primärsignalsystems, falls welches in Einheiten der Geberteilung periodisch ist sich das andere nicht verändert, oder die Peiiode £/2, 15 und zwei gegenseitig um eine Viertelperiode phasenfalls sich beide Primärsignalsysteme gleichsinnig an- verschobene Signale, die in einem Vorwärts-Rückwärtsdern, und dessen zwei erste Signale (C, H) ein zwei- Zählwerk mit gleichstromgekoppelten Untersetzerphasiges Binärsignalsystem mit vier einzeln zählbaren stufen zur Weitergabe je gleichartiger, ganzzahlig Zuständen pro Periode bildet, hat gegenüber bekann- untersetzter Binärsignalfolgen verarbeitet werden, ten Inkrementadditionsvorrichtungen folgende Vor- 20 sowie weitere Binärsignale enthält, welche durch »eile: Zustandskombinationen innerhalb jeder Viertelperiode
a) An jedem Eingang entstehen Perioden von mehr d A es ßf zen Binärsignalsystems eine vorbestimmte
als vier Zuständen, so daß Koinzidenzen von Anzahl von Zwschemverten logisch zu unterscheiden
Zuslandsänderungen an den Eingängen ohne gestatten, wobei d.e dazu verwendeten Zustandskom-Benutzung
zusätzlicher Hilfsphasen fehlerfrei ver- * binationen der weiteren Binars.gnale J A, L je symmearbeitet
werden können. trisc u h zu de" Grenzen ™Ι5θΗεη de" v'ertelpenoden
. , ., , _ . „ wechseln und im ganzen Binarsignalsystem G, H, J,
b) Nur rotierende Störungen eines von den Foto- K L ^ Zustandswechsel nur die Änderung eines
Zellengruppen A erzeugten Stromsystems können einzj Binärsignals betrifft.
eine dauernde Störung der Anzeige verursachen. 30 Erfindungsgemäß wäre eine solche Einrichtung
Jede hm- und herpendelnde Störung, auch wenn dadurch gekennzeichnet, daß dem Anzeigewerk eine
sie sich über Quadrantengrenzen erstreckt, ist steuerbare Signal-Durchgangs- und Speichervorrichwie
bei einem Zahnradgetriebe nur vorübergehend tung vorgeschaltet ist, welche dazu bestimmt und auswirksam,
gebildet ist, während der Dauer eines Sperrsignals, Sofern die Zustandsänderungen des Signalsystems 35 das unter Wirkung eines der Einrichtung zugeführten
G, //, J, K, L einander mit lelativ großen zeitlichen Ablesesignals während einer vorbestimmten Zeit
Abständen folgen bzw. falls die Winkelgeberscheibe mittels einer Zeitschaltvorrichtung erzeugt wird, den
nach einer erfolgten Drehung wieder stillsteht und nur Durchgang von Zustandsänderungen des Binärsignalim
stillstehenden Zustand Wertablesungen vorgenom- systems zu sperren und den zuletzt übertragenen
men werden, genügt die Winkelmeßvorrichtung nach 40 Zustand zu speichern, derart, daß sich in der Auswerte-F
i g. 1 den Ansprüchen. vorrichtung eine Zustandskombination einstellt, welche Andererseits kann die beschriebene Art der Aus- dem Momentanwert der gemessenen Größe in Zuwertung
eines Binärsignalsystems G, H, J, K, L oder Ordnung zum Zeitpunkt der Auslösung des Sperreines
ähnlichen Binärsignalsystems auch bei Meßein- signals entspricht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Winkelmeßeinrichtung zum digitalen Anzeigen von momentanen Drehstellungen mit mit einer
regelmäßigen Strichteilung versehenen Winkelgeberscheibe, umfassend zwei identische, diametral
einander gegenüberstehende optisch-elektrische Analog-Digital-Ablesevorrichtungen, deren jede
ein primäres «-phasiges Binärsignalsystem liefert, das in Teilungseinheiten der Teilung der Winkelgeberscheibe
periodisch ist und innerhalb jeder Periode In unterscheidbare Zustandskombinationen
enthält und eine logische Additionsvornchtung zur Erzeugung eines sekundären Binärsignalsystems,
welches die Summe aller Zustandsänderungen der beiden Fnmär-Binär-Systeme in sich vereinigt,
sowie ein Anzeigewerk für die in einem Zählwerk gezählten Perioden des sekundären Binärsignalsystems,
dadurch gekennzeichnet,daß das sekundäre Binärsignalsystem (G, H, J, K, L)
mit der Summe der Perioden der primären Binärsignalsysteme
periodisch ist.
2. Winkelmeßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das sekundäre Binärsignalsystem
(G, H, J, K, L) zwei gegenseitig um eine Vier'Mperiode phasenverschobene Binärsignale
(G, H) und zusätzliche zur Kennzeichnung aller Zustandskombinatioiien der beiden logisch
addierten Signalsysteme (M, N) dienende Binärsignale (J, K, L) umfaßt,
3. Winkelmeßeinrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechsel
der Zustandskombinationen des Paares von um eine Viertelperiode phasenverschobenen Binärsignalen
(G, H) des sekundären Binärsignalsystems (F) in einem Vorwärts-Rückwärts-Zählwerk (Z)
mit gleichstromgekoppelten Untersetzerstufen zur
ίο Weitergabe gleichartiger, ganzzahlig untersetzter
Binärsignalfolgen gezählt werden.
4. Winkelmeßeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zustandskombination
des sekundären Binärsignalsystems (G, H. J, K, L) und die Zustandskombinaticnen der Zählwerkstufen
(Z) in einem Anzeigewerk (V) angezeigt werden.
5. Winkelmeßeinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
so logisch zu addierenden Binärsignalsysteme (M, N)
an den Ausgängen der Ablesevorrichtungen pro Periode je zwanzig logisch unterscheidbare Zustandskombinationen
in Zuordnung zu entsprechend vielen Wertstufen umfassen und daß das
as daraus durch logische Addition mit Gleichstromkopplung
gewonnene sekundäre Binärsignalsystem fünf Binärsignale (G, H, J, K, L) umfaßt, deren
Zustandskombinationen gemäß folgender Tabelle zwanzig Wertstufen einer Periode zugeordnet sind:
ö. Einrichtung nach Ansprüchen 3 und 5 zur Anzeige von digitalen Winkelwerten, die je einem
vorbestimmten Ablesezeitpunkt zugeordnet, sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der logischen
Additionsvorfichtung (T) eine steuerbare Signal-Durchgangs- und Speichervorrichtung (X)
eingeschaltet ist, welche dazu bestimmt und ausgebildet ist, während der Dauer eines Sperrsignals
(b), das unter Wirkung eines der Einrichtung zugeführten Ablesesignals (a) während einer vorbe-
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |