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DE189968C - - Google Patents

Info

Publication number
DE189968C
DE189968C DENDAT189968D DE189968DA DE189968C DE 189968 C DE189968 C DE 189968C DE NDAT189968 D DENDAT189968 D DE NDAT189968D DE 189968D A DE189968D A DE 189968DA DE 189968 C DE189968 C DE 189968C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
feet
frame
vehicle supports
lifting device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT189968D
Other languages
English (en)
Publication of DE189968C publication Critical patent/DE189968C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
    • B66F3/005Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads with rocking arm or sector

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- -M 189968 KLASSE 35 d. GRUPPE
L. A. CASGRAIN in WINCHESTER, V. St. A.
Anhebevorrichtung für Fahrzeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1905 ab.
20. März 1883
0 ° ° ° 14. Dezember 1900
Die Erfindung betrifft eine Anhebevorrichtung für Fahrzeuge, insbesondere für Motorwagen, und besteht im wesentlichen darin, daß beim Gegenfahren des Fahrzeuggestelles gegen einen Teil der Anhebevorrichtung bewegliche Fahrzeugstützen, welche von der Anhebevorrichtung getragen werden, ausgelöst werden und hierdurch sämtliche Räder selbsttätig und gleichzeitig vom Druck des Fahrzeuges entlasten bezw. vom Boden abheben. Die Anhebevorrichtung ist zweckmäßig mit einem Glied versehen, gegen welches das Fahrzeug gegenstößt, wodurch die Fahrzeugstützen in der Längsrichtung bewegt werden und diese in Tätigkeit versetzt wird. An den Fahrzeugstützen sind Füße drehbar befestigt, welche sich infolge der Längsbewegung der Fahrzeugstützen um ihren Drehpunkt drehen, die Stützen Nund hierdurch das Fahrzeug anheben.
Es ist bereits bekannt, bei Anhebevorrichtungen Kippstützen anzuwenden, welche beim Gegenfahren des Fahrzeuges aus der Schräglage in die senkrechte Lage aufkippen und dadurch das Fahrzeug anheben. In diesen bekannten Fällen dienen jedoch die Kippstützen lediglich zum Anheben einer einzigen Wagenachse, während im vorliegenden Falle durch die Fahrzeugstützen sämtliche Räder des Wagens beim Gegenfahren gegen einen Teil der Anhebevorrichtung gleichzeitig und selbsttätig angehoben werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in den Fig. 1 bis 3 dargestellt.
Der Hauptrahmen A ist aus den zweckmäßig röhrenförmigen Teilen α, α1, α1, αΆ zusammengesetzt, welche durch je einen Spannwirbel ai mit Rechts- und Linksgewinde zwecks Einstellung auf verschiedene Längen zusammengehalten werden. Die Teile α, α2 sind zu einander zugekehrten abgerundeten Teilen <a5, α6 verlängert. An dieser abgerundeten Seite soll der Wagen auffahren; die Abrundungen dienen dazu, daß das Auffahren des Wagens auf den Rahmen bei schräg zur Längsachse des Rahmens verlaufender Fahrtrichtung erleichtert wird. Die Längsstangen , des Rahmens werden durch Querstangen a7 versteift, welche durch Klemmbacken α 12, die durch Schrauben α10 angepreßt sind, mit den auf den Querstangen sitzenden Armen a9 verbunden sind.
Die Fahrzeugstützen e3, e4 sind als Achsenträger ausgebildet. Die Füße d, d1 sind mit Muffen c, c1 auf den Rohren as befestigt, die auf den Rohren a1 drehbar angeordnet sind. Die Füße tragen Rollen b, welche in Armen bl gelagert sind, die ihrerseits durch Flanschen b2 mit der Vorderseite der Füße verbunden sind. Die Füße sind außerdem
durch Zapfen e e3 e4 mit den Achsenträgern
e°, e* verbunden, welche ihrerseits durch Stangen e eine starre Verbindung erhalten. Die Fahrzeugstützen e3, e4 erhalten Anschläge g, gx zur Begrenzung der Bewegung der Füße d, d*. Die vorderen Fahrzeugstützen e4, gegen welche die vordere Wagenachse fahren soll, sind gabelförmig gestaltet, wobei der

Claims (8)

  1. eine Arm e1 über den anderen hinausragt.
    Die hinteren Fahrzeugstützen erhalten eine im wesentlichen wagerechte Auflagerfläche e10 mit einem nach aufwärts gerichteten Ansatz e12. Die Fahrzeugstützen sind mit einer nichtmetallischen Auflage e13, e14 ausgerüstet.
    An den Füßen sind Federn b3 befestigt, die durch einen Stift bl am Boden festgelegt sind.
    Die Wirkungsweise ist folgende:
    ίο Angenommen, ein Wagen fahre mit seinen Rädern n> in der in Fig. 3 angedeuteten Richtung auf das Gestell auf. Hierbei stoßen die Räder an die abgerundeten Teile α5, ae und führen den Wagen in die richtige Stellung zum Rahmen. Die vordere Achse stößt alsdann gegen die Arme e7, so daß die Fahrzeugstützen e3, e4 mitgenommen und die Füße d, d1 aufgerichtet werden, wobei sich die mit ihnen verbundenen Federn b3 spannen, so daß ein stoßfreies Aufrichten der Füße bis in ihre Endlage gewährleistet wird. Die Füße, die in der Ruhestellung mit den Rollen b auf dem Boden ruhten, wälzen sich hierbei mit ihrer Fläche d3 auf dem Boden ab, bis sie mit der Fläche ds aufruhen. Die Vorrichtung ist nunmehr aus der in Fig. 1 dargestellten in die in Fig. 2 gezeichnete Lage gekommen. Es ist ersichtlich, daß hierbei die Fahrzeugstützen sich gehoben und gleichzeitig die Achsen des Wagens mit in die Höhe genommen haben. Auch der Rahmen selbst hat eine Aufwärtsbewegung ausgeführt. Um die angehobene Lage der Fahrzeugstützen zu sichern, erhalten dieselben Bohrungen h, durch welche je ein Bolzen hindurchgesteckt wird, welcher sich gegen die Vorderkante der Füße legt und so verhindert, daß dieselben von selbst sich aus der angehobenen Lage in die Ruhestellung bewegen können.
    Um den Wagen von dem Rahmen zu entfernen, ist es nur nötig, nach Entfernen der durch die Bohrungen h gesteckten Bolzen auf den Rahmen so zu treten, daß das Gewicht der tretenden Person hinter den Achsen der Füße zur Wirkung kommt, oder der Wagen braucht nur nach rückwärts gestoßen zu werden. Durch die Federn bs wird hierbei die Rückkehr der Füße in die Ruhelage unterstützt.
    Paten τ-An Sprüche:
    I. Anhebevorrichtung für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß beim Gegenfahren des Fahrzeuggestelles gegen einen Teil der Anhebevorrichtung bewegliche Fahrzeugstützen (e3, ei, d, d1) ausgelöst werden und sämtliche Räder selbsttätig und gleichzeitig vom Druck des Fahrzeuges entlasten bezw. vom Boden abheben.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem Gliede (z. B. Verlängerung e1) versehen ist, gegen welches das Fahrzeug stößt, wodurch die Fahrzeugstützen (e3, e^) in der Längsrichtung der Anhebevorrichtung bewegt werden und diese in Tätigkeit gesetzt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Fahrzeugstützen (e3, e*) die Füße (d, dl) drehbar befestigt sind, welche sich infolge der Längsbewegung der Fahrzeugstützen um ihren Drehpunkt (el, e2) drehen und hierdurch das Fahrzeug anheben.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbewegung des horizontalen Rahmens (A) beim Gegenfahren des Fahrzeuges und dadurch erfolgenden Aufrichten der Füße (d, d1) durch ein elastisches Glied (z. B. Zugfeder b3) begrenzt wird, welches mit dem einen Ende an der Anhebevorrichtung, mit dem anderen an dem Erdboden befestigt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeugstützen (e3, e*) mit Anschlägen (g, g1) versehen sind, welche mit den Füßen (d, d1) in Berührung kommen, wenn diese ihre Arbeitsstellung einnehmen, um ihre Bewegung zu begrenzen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeugstützen (e3, c*) mit einer Einrichtung (z. B. Teil h) versehen sind, um die Anhebevorrichtung in der Arbeitsstellung zu verriegeln.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (A) an seinem vorderen Ende abgerundet ist, damit der auffahrende Wagen an diesen abgerundeten Teil (aT') anstößt und den Rahmen in bezug auf das Fahrzeug zentriert.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten des Rahmens (A) aus mehreren, einstellbar mit einander verbundenen Teilen (a, al bezw. a%, as) bestehen, um die Anhebevorrichtung Fahrzeugen verschiedener Länge anzupassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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