DE1898278U - Kreiselpumpe fuer heizungen. - Google Patents
Kreiselpumpe fuer heizungen.Info
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- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
Dr. Ernst Buche, Fabrikant» Badolfzell» Xdbellenweg
Kreiselpumpe für Heizungen
Die Neuerung bezieht sich auf eine Kreiselpumpe» die
insbesondere für Heizzwecke Verwendung findet. Ziel der Neuerung ist» die Nachteile der bisher bekannten
Ausführungen -Störanfälligkeit, schlecht© Abdichtung, zu kleiner !Regelbereich und unsichere Kupplung- so
weitgehend wie möglich auszuschalten*
Ein AusfUhrungsbeispiel der Neuerung ist in den Zeichnungen
veranschaulicht, und zwar zeigt;
Fig» 1 einen Vertikalschnitt durch die Pumpe mit
Motor und Regelvorrichtung (mit der bisher gebräuchlichen Kupplung), g
PATENT- UND ZIVILlNGENlEt)R
»wischen Motor und Pumpt im Vertikalschnitt,
fig, 3 einen HoriaontalBChnitt durch Pig, 2,
?ig. 4 ein Detail der Fig. 3 im Kreisschnitt, während
lig. 5 und 6 i· ein ¥ariationsbeispiel der Kupplung
echematiech im Horizontaleehnitt dar»tt11t.
In der Zeichnung ist da* Pumpengehäuse mit P, da» Kupplungsgehäuse mit K und der Motor mit M bezeichnet.
Die Motorwelle 1 iat wie tiblioh mit der Pumpenwelle 3
verkuppelt, im Beispiel nach fig· 1 durch eine an sich
bekannte Schraubenfederkupplung 2· Die Pumpenwelle ist
in einem Gleitlager 4 gelagert und durch Schleifringe sum ^Kupplungsgehäuse K hin abgedichtet, von welchen
einer aus Hartmetall besteht. Während des Stillstands durchtretendes Sickerwasser sammelt sich in einer unterhalb des Gleitlagers 4 vorgesehenen Aussparung und
tritt durch einen Kanal 7 nach außen·
Das Schaufelrad besteht wie üblich aus 4er Badscheibe 1o mit angesetzten Schaufeln 8» im Beispielsfalle als
offenes Schaufelrad ausgebildet (es kann natürlich ebensogut geschlossen sein). In den Schaufelradeintritt 9
läß^Tsich nun neuerungegemäß ein Hohlaylinder 11 einschieben, der den Wassereintritt in die Schaufeln gan*
oder teilweise - je nach Stellung des Hohlaylindere 11
unterbindet.
PATENT- UND ZIVILlNGi-NIHlJR
let der Hohlsylinder 11 gana bis auf ait Radscheibe 1o
eingeschoben» dann kann eich da» Wasser nur innerhalb
dtr Zylinderwandung bewegen, aber nicht durch dit Schaufeln 8 nach, außen geschlmudert werden, wodurch die
Pumpleistung völlig auegeschaltet ist. Befindet »ich
der Hohlaylinder 11 ganat außerhalb des Schaufelradbereichs (so wie in Fig. 1 dargestellt)» dann arbeitet die
Pumpe mit ihrer rollen Leistung· Zwischen diesen beiden Extremste!lungeη kann der Hohlsylinder 11 stufenlos
Tersteilt werden und damit die Pumpenleistung «wischen
max und null auf jeden gewünschten Wert eingestellt werden*
Da es im Heiaungsbau erforderlich ist» den Leistungs-Querschnitt an jeder Stelle uneingeengt beizubehalten,
um auch bei Pumpenausfall wenigstens die Thermosyphonwirkung zu ermöglichen, muß im falle der Leistungsminderung und damit der Verringerung des Durchflußquerschnitte durch die Pumpe die fehlende Querschnittsfläche
in einen die Pumpe nicht berührenden Kanal geöffnet werden.
Dies geschieht ebenfalls durch den Hohleylinder 11, der
gegenüber der EinlaufÖffnung eine aweite, nach unten
versetzt angeordnete Öffnung 12 aufweist. Diese Heben-Öffnung 12 gibt, wenn der Hohlaylinder 11 aum Drosseln
PATENT- UND ZIViLSNGENIEUR
dta Pumpeneintritts 9 hochgesehoben wird, in gleichem
Maß« den Durchfluß in «inen Nebenkanal 13 frei, der
Tom Pumpenraum getrennt verläuft und eich erst hinter
ihm mit dem Abfluß 14 des Pumpenraum« vereinigt.
Der Hohlaylinder 11 i«t mit eein«m STihrung«*apf«n 15 aö
gelagert, daß er leicht in Axialrichtung verschiebbar ist, ohne «ich drehen zu können. Die Verschiebung wird
im Beiepielafalle mit einer aufgesetzten Kappe 16 mit
Muttersteilgewinde gesteuert, in das ein mit dem Führung« aapf en 15 starr verbundener GIeitstift eingreift·
Mir diese und andere der vorbeechriebenen Elemente sind
noch manche technische Varianten möglich, deren Auf- «ählung sieh erübrigt, da «ie «um Stande der Technik
gehören«
Bei Verwendung der in Fig. 1 dargestellten Kupplung 2 wird die Schraubenfeder in Drehrichtimg des Motor« angespannt und verkürzt, »ieht also die Welle 3 nach oben
und preßt die beiden Diohtringe 5 aufeinander« Dies ist
«war für die Abdichtung während des Betrieb« unerläßlich; andererseits tritt diese Pressung schon bei der
ersten Motorbewegung verstärkt ein, wodurch das Voneinanderlöaen der beiden sich im Stillstand normalerweise
miteinander verklebenden Binge 5 noch mehr erschwert
wird« Die folge davon ist, daß (besonders bei Wechselstrommotoren, die bekanntlich im ersten Drehaektor des
PATENT- UND Zl Vl SJ M G E N ! E U R
Anlaufs kraftlos sind) dtr Anlauf unterbunden wird,
daß sich die Schraubenfeder 2 einschnürt» looker wird oder bricht - alles in allem der Betrieb schon nach
kurser Lebensdauer ein hohes MaS an Unaurerläesigkeit
aufweist«
Da· in Pig* 2 und 3 gezeigte Beispiel der neuerungegemäßen Kupplung besteht aus einem an der Motorwelle 1
starr befestigten Mitnehmer 7, in ä^n zwei diametral
gegenüberliegende Mitnehmerstifte 18 eingelassen sind*
die zweckmäßig mit einem elastischen Mantel umhüllt sind (19)· Diese Stifte 18,19 greifen in awei Aussparungen 21 des mit der Pumpenwelle 3 starr verbundenen
Kupplungeblocks 2o, die etwa in Form eines Viertelkreieringe· eingeschnitten sind· Bine am Kupplungsblock 2o
oder der Welle 3 - im Beispiel im geschlitzten Zapfen
23 an der Welle * befestigte Feder 22 greift an einen der Mitnehmerstifte 18 und dreht bei Auslaufen des Motors nach dessen Stillstand seinen Anker um eine Vierteldrehung zurück bis an den linken Anschlag der Aussparung
21 (Tgl. Stellung in Pig. 3).
Beim späteren Wiederanlaufen des Motors dreht dieser seine erste Vierteldrehung praktisch unbelastet (wonach
auch ein Wechselstrommotor auf sein volles Drehmoment kommt), bis die Mitnehmerstifte 18 am rechten Anschlag
PATENT- UND ZIVILINGFNItUR
der Aussparung 21 aufschlagen. Der Aufschlag ist kräftig*
genug, um auch sehr stark rerklebte Dichtringe 5 "voneinander
xu lösen. Dadurch wird nicht nur ein absolut
sicherer Anlauf der Pumpe gewährleistet, sondern auch die Verwendung ron «wei Hartmetallringen als Dichtringe
ermöglicht, die erst eine Tollkommene Abdichtung möglich
machen, aber bei den bisher bekannten Formen noch nicht Terwendet werden konnten, da sie sich im Stillstand
noch beträchtlich stärker miteinander Yerkleben. Die für die Abdichtung notwendige Pressung der beiden
Dichtringe 5 erfolgt bei der neuerungsgemäßen Kupplung
durch eine Schraubenfeder 241 die in eine aentrlsche
Bohrung des Kupplungsbacke 2o eingesetzt ist und sich
nach oben gegen ihn abstützt, während ihr Unterende über
einen G-leitring 25 aus Hartmetall auf dem etwas hochgesogenen
Gleitlager 4 aufseitat. Die feder drückt daher
den Kupplungsblock 2o rom Lager 4 weg und so über die
Welle $ das Schaufelrad 3,1 ο nach oben, wodurch die Dichtringe 5 aufeinandergepresst werden. Da die Feder
hler Ton der eigentlichen Kupplung getrennt ist und nur eine axiale Druckbelastung erhält, ist sie funktionssicher
und Ton langer Lebensdauer.
Fig. 4 stellt eine konstruktive !Ergänzung der Kupplung
nach Fig. 2 und 3 dar. Sie aeigt einen tellkreisförmigen
Schnitt durch eine der Aussparungen 21, wobei das Wesentliche in der Sohle der Aussparung 21 liegt, die eine
PATENT- UND Zl Vl Ll NG E N ! E U R
flacht Wölbung 26 nach, oben aufweist* Die Stichhöhe der
f lachen Wölbung ist so bemessen, daß der Mitnehmeretift
beim Anlauf de* Motors auf seinem strichmarkierten Weg nach rechts auf die Wölbung gleitet und sich ein
wenig abhebt. Hierdurch wird der Kupplungsblock 2o und
mit ihm da« Schaufelrad Io kurzzeitig um Millimeterteile
nach unten gedrückt» wobei die beiden Dichtringe ^unmittelbar
Tor dem Anlauf der Pumpe für einen Moment außer Fressung gesetzt werden und damit etwaige Anlaufsschwierigkeiten γόη vornherein beseitigt werden»
DaB die im Beispiel nach den Fig. 2 bis 4 gezeigte Ausführungsform
der Kupplung sich auf verschiedene Arten abwandeln läßt, ohne die «erneue rungsgemäß en Eigenschaften
au verlieren, liegt auf der Hand. Als Variationsbelsplel
ist in Fig. 5 ein Mitnehmeret eg 29 gezeigt, dessen Kupplungsblock aus einem Hohlaylinder 27 mit sinngemäß
eingefügten Anschlagssektoren 28 besteht. Im Beispiel
nach Fig. 6 ist der Kupplungeblock ebenfalls als Hohlzylinder gestaltet (3o), in den ein in Spannköpfen 31
eingelassener Gummisteg 32 eingesetzt ist, der als Anschlag für die schon oben geschilderten Mitnehmerstifte 18 dient. Diese Yariationsmöglichkeiten ließen
sich weiter fortsetzen, was sich jedoch erübrigt, da der Sinn der !Teuerung unverändert bleibt·
Claims (1)
- GUNTER L. GEISS ^ S #PATENT- UND ZIVILINGENIEURh u t · a a m ρ f ti ο & « *ti/5*/|pg imist»&$m am &%% $$m® fül ||{ g * tat£&»' Sa&wt&lrad (äe1o>*· 9GUNTER L. GEISS s*PATENT- UND ZIVILINGENIEUR4«/ £rdie«xpus^· BaciJa Jm^pmek f>
4(1)) mitÄtiieiaati0i!ifteii |1#) tawttfttt di» mit k Vtottbvl. {19} ναύάΧΏΛ «ladt' wäöiarwid'di* (3) cmgeovdfMitMX Jüaüoliläg« €ms tarntä» dtm an 4»* l5»/ U»i*»lp»»iHi liiiföla. »iüeia tea* iawprUjRb« % %%m 4*ist«- 4»r »tarn Bisi!lat3tfkaaa3, hin. offen, isst «in« 3S«l»«&8££eus^ {12}lamit δ«»8«ιι MätrStfsitaföal (141 «w Ab tmütGÜNTER L. GEISSP ATc£ N TiNQSNIEUR7760 RADOLFZELLKÜARKTPUATS S , TELEFON 782
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964B0056991 DE1898278U (de) | 1964-04-06 | 1964-04-06 | Kreiselpumpe fuer heizungen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964B0056991 DE1898278U (de) | 1964-04-06 | 1964-04-06 | Kreiselpumpe fuer heizungen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1898278U true DE1898278U (de) | 1964-08-06 |
Family
ID=33166552
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964B0056991 Expired DE1898278U (de) | 1964-04-06 | 1964-04-06 | Kreiselpumpe fuer heizungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1898278U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4028416A1 (de) * | 1990-09-07 | 1992-03-12 | Hanning Elektro Werke | Eine anlaufhilfe aufweisender synchronmotor |
-
1964
- 1964-04-06 DE DE1964B0056991 patent/DE1898278U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4028416A1 (de) * | 1990-09-07 | 1992-03-12 | Hanning Elektro Werke | Eine anlaufhilfe aufweisender synchronmotor |
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