DE189804C - - Google Patents
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- DE189804C DE189804C DENDAT189804D DE189804DC DE189804C DE 189804 C DE189804 C DE 189804C DE NDAT189804 D DENDAT189804 D DE NDAT189804D DE 189804D C DE189804D C DE 189804DC DE 189804 C DE189804 C DE 189804C
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- DE
- Germany
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- suction
- dust
- air
- mouthpiece
- turbine wheel
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Links
- 239000000428 dust Substances 0.000 claims description 13
- 238000003756 stirring Methods 0.000 description 3
- 241000854350 Enicospilus group Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L9/00—Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
- A47L9/02—Nozzles
- A47L9/08—Nozzles with means adapted for blowing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
| J | fiiaaoc | |
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||
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λ* 189804 KLASSE 8 e. GRUPPE
Saugmundstück für Staubabsauger. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Dezember 1906 ab.
Bei den pneumatischen Einrichtungen zum Wegnehmen des Staubes von Geweben und
von Oberflächen überhaupt wird der Staub zunächst in der Nähe der Arbeitsstelle aufgewirbelt
und mit der ihn tragenden Luft durch ein Rohrmundstück angesaugt, das mit
einer geeigneten Saugpumpe in Verbindung steht. Zum Aufwirbeln des Staubes wird häufig Preßluft benutzt, die in einem Strahle
ίο zu der Arbeitsstelle geleitet wird. Vielfach
genügt indessen das bloße Ansaugen der Luft, da sie vor dem Rohrmundstücke erhebliche
Geschwindigkeit erhält und so vor ihrem Eintritte in das Mundstück das Aufwirbeln
des Staubes mitbesorgt. Unter Umständen läßt sich nun das Mundstück des Saugers nicht dicht genug an die von Staub
zu reinigende Oberfläche heranführen, und es ist dann eine besondere Vorrichtung zum
Aufwirbeln des Staubes erforderlich. Das nachfolgend beschriebene Saugmundstück hat
den Zweck, die nur mit Saugluft arbeitenden Entstaubungsanlagen ohne umständlichere
Nebeneinrichtungen auch dann brauchbar zu machen, wenn ein Aufwirbeln des Staubes
durch die angesaugte Luft nicht genügt.
Fig. ι zeigt im Längsschnitte ein Saugmundstück,
das an seinem rohrförmigen Fortsatze r durch einen Schlauch mit einer Saugpumpe
in Verbindung zu setzen ist. Das Mundstück besteht aus der tellerartigen Verbreiterung
d des oberen Endes des Saugrohres und der darübergeschraubten Kappe k
mit den Säugöffnungen 0. Zwischen d und k verbleibt ein flacher zylindrischer Raum, in
dem sich um die Achse s das Turbinenrad t mit geringem Spielräume dreht.
Das Turbinenrad t, in Fig. 2 in der Ansicht von unten dargestellt, hat zwei konzentrische Schaufelsysteme. Die inneren Schau-
fein i (Fig. 1 und 2) stehen den Löchern Z1 und Z2
gegenüber, die von der angesaugten Staubluft durchströmt werden. Die Schaufeln i
haben eine angemessene Schrägung, sie erhalten also von der durchströmenden Luft
einen Bewegungsantrieb, der bei genügender Stärke das Turbinenrad t in Drehung versetzt.
■
Die äußeren Schaufeln α drehen sich vor den Kanälen C1 im Mantel des Gehäuses und
wirken treibend auf die Luft, die ihnen von der Rückseite des Mundstückes durch die
Kanäle C2 zuströmt, wie durch die Pfeile angedeutet
ist.
Das Turbinenrad stellt also in seinem inneren Teile einen durch die Saugluft betriebenen
Motor dar, außen dagegen einen Bläser, der Luft unter einem geeigneten Winkel nach
der Arbeitsstelle führt, um hier den Staub aufzuwirbeln, der gleich danach von den
Saugöffnungen des Mundstückes gefaßt wird.
Um den Winkel, unter dem die von dem Bläser geförderte Luft gegen die Arbeitsstelle
strömt, angemessen einstellen zu können, ist vor den Kanälen C1 ein verstellbarer manschettenförmiger
Ring m angeordnet.
Es hat sich gezeigt, daß in der beschriebenen Weise bei nur geringer Vergrößerung
der Saugkraft das Turbinenrad t schnell genug umläuft, um der von dem Bläser geförderten
Luft eine für den Zweck hinreichende Geschwindigkeit zu geben.
Die Einzelheiten des beschriebenen
mundstückes können selbstverständlich sehr verschiedenartig ausgebildet werden, wesent-Hch ist nur, daß ein in dem Säugmundstücke angeordnetes Turbinenrad gleichzeitig als Motor dient, der durch die Saugluft ange-
mundstückes können selbstverständlich sehr verschiedenartig ausgebildet werden, wesent-Hch ist nur, daß ein in dem Säugmundstücke angeordnetes Turbinenrad gleichzeitig als Motor dient, der durch die Saugluft ange-
Saugtrieben wird, und als Bläser zum Aufwirbeln des Staubes an der Arbeitsstelle.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Saugmundstück für Staubabsauger, gekennzeichnet durch ein in dem Saugmundstücke angeordnetes Turbinenrad, das ao gleichzeitig als Motor von der Saugluft angetrieben wird und als Bläser Luft "gegen die Arbeitsstelle zum Aufwirbeln des Staubes führt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189804C true DE189804C (de) |
Family
ID=453318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189804D Active DE189804C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189804C (de) |
-
0
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