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DE189756C - - Google Patents

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Publication number
DE189756C
DE189756C DENDAT189756D DE189756DA DE189756C DE 189756 C DE189756 C DE 189756C DE NDAT189756 D DENDAT189756 D DE NDAT189756D DE 189756D A DE189756D A DE 189756DA DE 189756 C DE189756 C DE 189756C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
blocks
shaft
clamped
tire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT189756D
Other languages
English (en)
Publication of DE189756C publication Critical patent/DE189756C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B31/00Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels
    • B60B31/005Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels especially for spoked wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Aufziehen von Radreifen aus Metall in kaltem Zustande. Es sind bereits Maschinen dieser Art bekannt geworden, welche mit Hilfe von Klemmbacken arbeiten, die den Reifen seitlich zusammenpressen und in Blöcken verschiebbar gelagert sind; da bei diesen Ausführungsformen jedoch lediglich der eine der beiden Blöcke verschiebbar ist', während der
ίο andere fest mit dem Maschinengestell in Verbindung steht, ergibt sich der Nachteil, daß die Beanspruchung in ungünstiger Weise sich verteilt und insbesondere auf den festgehaltenen Block eine nachteilige Kippwirkung sich geltend macht.
Dieser Übelstand wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß beide Blöcke zugleich und in entgegengesetzter Richtung verschiebbar angeordnet sind. Hierdurch
20. verteilt sich die Arbeitsleistung gleichmäßig auf die beiden Hälften des Radumfanges, so daß einerseits ein geringerer Verschleiß der Klemmbacken und eine gleichmäßigere Beanspruchung der einzelnen Maschinenteile eintritt und andererseits auch der aufzuziehende Radreifen einer gleichmäßigeren Wirkung ausgesetzt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Draufsicht der Maschine,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Mittelachse derselben,
Fig. 3 einen Teil der Draufsicht mit in der Maschine eingespanntem, abgebrochen gezeichnetem Rade.
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linie x-x der Fig. 3.
Der Rahmen der Maschine besteht aus den ■ Längsteilen 1 und 1 a, in deren Führungen 2 und 2a die Einsatzblöcke 3, 3* gleiten. Die Längsteile I und I a des Rahmens sind durch eine Stirnwand 4 und eine weitere Querwand S miteinander verbunden; diese Stirnwand 4 sowie die Querwand 5 bilden zugleich das Lager für die Welle 6. Der ganze Rahmen wird durch Füße 7 getragen. Die Welle 6 hat Rechts- und Linksgewinde 8, 9, welches bereits nahe an den äußeren Enden der Welle beginnt und sich bis in deren Mitte erstreckt. Mit diesem Rechts- und Linksgewinde stehen die Innengewinde 10, ioa, welche in Längsbohrungen der Einsatzblöcke 3, 3a vorgesehen sind, in Eingriff, so daß eine Drehung der Welle in der einen Richtung eine gegenseitige Annäherung der beiden Blöcke bewirkt, während eine Drehung in der anderen Richtung die Blöcke voneinander entfernt. Das innere freie Ende der Welle 6 wird durch ein Lagerstück 11 gestützt und

Claims (3)

trägt ein Kegelrad 12, welches mit einem zweiten Kegelrad 13 in Eingriff steht; letzteres ist auf einer Querwelle 15 festgekeilt und steht zugleich mit einem Sternrad oder Schaltrad 14 in fester Verbindung. Ein auf der Welle 15 drehbar angeordneter Handhebel 16 trägt eine Doppelschaltklinke 17, welche nach zwei Seiten einstellbar ist, so daß das Schaltrad 14 je nach erfolgter Einstellung dieser Schaltklinke in der einen oder anderen Richtung in Bewegung gesetzt werden kann und unter Vermittlung des Kegelrädergetriebes die Welle 6 in der einen oder anderen Richtung umdreht, wodurch die Einsatzblöcke 3 und 3" einander genähert oder voneinander entfernt werden. Jeder der beiden Blöcke besitzt eine Aussparung, deren Wände 19 schräg zur Wellenachse verlaufen; der Boden 20 dieser Aus-' sparungen ist derart gekrümmt ausgebildet, daß dasjenige Ende des Bodens, welches an der dem anderen Block zugekehrten Kante sich befindet, tiefer liegt als das äußere Ende. Die Klemmbacken 21 untergreifen die Flansehen 22 der Blöcke 3 und 3* und besitzen gezahnte Angriffsflächen 23 zum Festhalten der Radreifen. Die schmalen Außenenden dieser Klemmbacken besitzen seitliche Ansätze 24, um dem aufzuspannenden Radreifen eine Auflage zu geben. An den einander zugekehrten Enden der Blöcke sind kleine Aussparungen 25 vorgesehen, in welche die Enden einer Verbindungsbrücke 26 eingreifen, welch letztere sich oberhalb der Welle 6 in Längsrichtung der Maschine erstreckt und bestimmt ist, einerseits die Welle vor der Berührung mit dem Radreifen zu schützen und andererseits den Radreifen 27 gegen den Radkranz 27azu 4P pressen. Querstangen 28, welche mittels Haken oder Nasen 29 befestigt werden, halten den Radkranz 27" am Platze. Die mittlere Querstange trägt an ihrer Unterfläche einen Block, welcher nach abwärts ragt, um sich gegen das zu bearbeitende Rad zu legen, während die beiden anderen Querstangen an denjenigen Stellen angeordnet sind, an denen sie sich gegen die Innenseite des Radkranzes legen können, so daß derselbe durch die drei Querstangen festgespannt wird. Die Flanschen 22 halten die Klemmbacken am Platze; letztere verhindern in Verbindung mit den seitlichen Ansätzen 24, daß. ein Drehen oder Anheben der Radreifen stattfindet oder daß der Radstern an Stelle des Radreifens eingeklemmt wird. Die Stirnflächen des Brückenstücks 26 liegen frei, so daß, wenn das zu bearbeitende Rad zwischen den Klemmbacken unterhalb der Querstange 28 eingespannt wird, der auf das Brückenstück $0 sich geltend machende Druck auf beiden Seiten der gleiche ist. Werden nun die Blöcke nach der einen oder anderen Richtung hin verschoben, so bleibt das Brückenstück an der gleichen Stelle, während die Blöcke unterhalb desselben gleiten können. Dadurch wird in wirksamer Weise eine Drehung des Radreifens verhindert, während dagegen bei starrer Befestigung des Brückenstücks an den Blöcken und bei Mitbewegung desselben mit ^0 letzteren eine Mitnahme des Radreifens nicht ausgeschlossen wäre. Patent-A ν Sprüche:
1. Maschine zum Aufziehen von Radreifen aus Metall in kaltem Zustande mit Hilfe von Klemmbacken, die den Reifen seitlich zusammenpressen und in Blöcken verschiebbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß beide Blöcke (3, 3a) zugleich und in entgegengesetzer Richtung verschiebbar angeordnet sind.
2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken an ihren äußeren Enden mit gegeneinander zugekehrten Ansätzen (24) versehen sind, um dem aufzuspannenden Radreifen eine Auflage zu geben.
3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß go die einander zugekehrten Enden der beiden Blöcke Aussparungen (25) aufweisen, in welchen eine Platte (26) lose derart gelagert ist, daß dieselbe bei Änderung der Relativlage der beiden Blöcke unverrückt am Platze zu bleiben vermag.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT189756D Active DE189756C (de)

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