DE1897371U - Faltschachtel mit steckverschluss. - Google Patents
Faltschachtel mit steckverschluss.Info
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Description
Für eine Vielzahl von Konsumgütern besteht,neben den bekannten
kleinen Faltschachteln auch bei größeren Abmessungen, z.B. für 6 Flaschen oder eine entsprechende Anzahl Konservendosen oder
sonstige Konsumgüter, sehr häufig der Wunsch, eine Faltschachtel zu haben, bei der mindestens die Bodenklappen nicht verleimt oder
verklebt oder verheftet sein müssen und sich durch eine entsprechende Konstruktion ohne zusätzliche Hilfsmittel ineinander stecken lassen.
Es sind hierzu verschiedene Konstruktionen bekannt, die entweder im
allgemeinen nur eine verhältnismäßig geringe Belastung vertragen, da sie sonst durchbiegen oder sich sogar öffnen oder aber zu ihrer Herstellung
eine besondere Produktionsanlage erforderlich ist.
Hier soll die Neuerung Abhilfe schaffen. Aus einem einzigen Zuschnitt
kann auf normalen Produktionsmaschinen durch Anbringung zusätzlicher
Knicklinien und Einschnitte eine Möglichkeit gefunden werden, einen Steckverschluß herzustellen, der durch die eigene Klemmwirkung des
Füllgutes erreicht, daß die Packung auch bei sehr hoher Belastung sich nicht öffnet und nicht durchbiegt.
Ein Zuschnitt aus Karton, Pappe, Vollpappe, Wellpappe und ähnlichen _
Ra.33ti kOC^ 12= 5„64
Hch. Sieger o. m. b. h.
Werkstoffen wird im oberen und mittleren Teil in handelsüblicher Form
als Faltschachtel gearbeitet. Die unteren Klappen weichen von der handelsüblichen
Herstellung dadurch ab, daß nur eine Längsklappe mit den beiden Seitenklappen in einem Stück miteinander verbunden bleibt und
lediglich durch eine Terlängerung der Knicklinie ein Abbiegen dieser Seiten ermöglicht wird. In den zwei angelenkten Seitenklappenteilen
befinden sich diagonal mit jeweils Winkeln von etwa 45 laufende Knicklinien, die eine dreieckige Abbiegung dieser Klappenteile ermöglichen.
In der zwischen den beiden Seitenklappen liegenden Längsklappe befinden sich zwei Einschnitte, in die die Spitzen der gegenüberliegenden Längsklappe,
die dazu ebenfalls entsprechend abgeknickt sind, eingreifen und so eine Verriegelung bilden.
Wenn jetzt das Füllgut eingesetzt wird und dabei die innen vielleicht
etwas hochstehenden Ecken heruntergedrückt werden, ergibt sich dadurch ein absolut sicherer Klemmverschluß, wobei sich praktisch die beiden
Längsklappen am Boden voll überdecken.
Die Einzelheiten zeigen die beispielhaft aufgeführten Zeichnungen.
Figur I zeigt den Gesamtzuschnitt A, in den die normalen Rillen und in den oberen Klappen Schlitze a, b, c und d angebracht sind.
Außerdem ist für den Verschluß eine Verschlußkante d1 angelenkt. In den unteren Klappen weist die erste Längsklappe 1 zwei mit
schrägen Winkeln verlaufende Eillinien el und e2 auf. Der Verlauf dieser Eillinien und die Abmessungen im einzelnen entsprechen den
Schlitzen g1 und g2, die in der gegenüberliegenden Längsklappe 3 angebracht sind.
An diese Längsklappe sind die beiden schmalen Seitenklappen 2 und 4 nur durch eine zusätzliche Eillinie angelenkt, die in Verlängerung
der Gesamtrillinien b und c angebracht sind. Die Seitenklappen selbst sind durch diagonal verlaufende Knicklinien, die jeweils Winkeln von
etwa 45 bilden, f1 und f2 noch einmal unterteilt.
Figu± II zeigt den Zuschnitt in halbmontierter Form, wobei zur besseren
Anschaulichkeit der Verschluß an der Fabrikkante d1 noch offengelassen ist.
Claims (2)
1.) Faltsehachtel mit Steckverschluß, bestehend aus einem Zuschnitt
aus Karton, Pappe, Tollpappe oder Wellpappe oder ähnlichem Werkstoff, mit handelsüblich normalen vier Seiten und einer Fabrikkante,
sowie normalen oberen Klappen dadurch gekennzeichnet, daß an den unteren Klappenteilen eine Längsklappe in üblicher Form
von den nächsten Klappen abgeschlitzt ist und die Ecken dieses Klappenteiles durch Eillinien zu gleichschenkligen Dreiecken
abgeknickt sind (Figur I el und e2) und daß die drei übrigen Bodenklappen miteinander verbunden bleiben und lediglich durch
Verlängerung der normalen Eillinien (b und c) abgeknickt werden können, wobei die Längsklappe (j) zwei Einschnitte enthält, die
jeweils die innere Klappenbegrenzung durch Bildung gleichschenkliger Dreiecke abteilen (g1, g2) und dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden so gebildeten unteren Seitenklappen (2 und 4) jeweils diagonal durch Bildung von Eillinien mit etwa 45° unterteilt sind
(f1, f2) und daß die Spitzen dieser Seitenklappen abgerundet oder gekürzt sind.
2.) Schutzanspruch nach 1 dadurch gekennzeichnet, daß die sich nach
der Faltung berührenden unteren Klappen auch entsprechende Ausstanzungen haben, wodurch Ventilation oder Verriegelung dieses
Zuschnittes ermöglicht ist.
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f*-n„ ά j J -γ U' ϋ "Γ I £.. 5'.. &ψ
HA. Sieger g, m, b. h,
Blatt zum Schreiben an:
3·) Schutzanspruch nach 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß auch die öfteren Klappen des Zuschnittes einen gleichen oder sonst
üblicherweise bekannten Steckverschluß bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964S0048790 DE1897371U (de) | 1964-05-12 | 1964-05-12 | Faltschachtel mit steckverschluss. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964S0048790 DE1897371U (de) | 1964-05-12 | 1964-05-12 | Faltschachtel mit steckverschluss. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1897371U true DE1897371U (de) | 1964-07-23 |
Family
ID=33182850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964S0048790 Expired DE1897371U (de) | 1964-05-12 | 1964-05-12 | Faltschachtel mit steckverschluss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1897371U (de) |
-
1964
- 1964-05-12 DE DE1964S0048790 patent/DE1897371U/de not_active Expired
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