DE1896638U - Nagellackiergeraet. - Google Patents
Nagellackiergeraet.Info
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Landscapes
- Coating Apparatus (AREA)
Description
"Hagellaekiergerät"
Die Heuerung betrifft ein Gerät zum Lackieren der Fingerund
Fußnägel, das außerdem auch zum Gebrauch als Lackentferner geeeignet ist.
Die üblichen Hagellackiergeräte bestehen aus einem den Lack
enthaltenden llasfläschchen, in dessen Schraubdeckel ein Pinsel befestigt ist, der bei Ingebrauchnahme des Gerätes
durch Abschrauben des Deckels aus dem KLäschchen herausgenommen wird, welches, während des Laekierens offenbleibend,
z.B. auf dem Toilettentisch steht. Das bedeutet, daß der Behälterinhalt in hohem Grade der Gefahr des Trocknens des
Lackes durch Verdunsten des Lösungsmittels ausgesetzt ist und außerdem das Fläschchen leicht umgestoßen werden kann.
Bs sind ferner Hagelackiergeräte bekannt, bei welchen der
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in. diesem Falle durch ein Gewicht belastete Pinsel in.
ι ■
J einer mit der backfüllung in Verbindung stehenden Röhre
untergebracht ist. Wird die flasche nach vorn geneigt, so tritt der mit dem lack getränkte Pinsel aus der Röhre
aus. Mach Verbrauch des im Pinsel vorhandenen lackes wird
die flasche wieder aufgerichtet, der Pinsel bewegt sich zurück, wird von neuem mit Lack versehen und darauf der
trocknen
Vorgang wiederholt. Ein Ausxxexeh. des üackes wird hierbei vermieden.
Vorgang wiederholt. Ein Ausxxexeh. des üackes wird hierbei vermieden.
Schließlich sind Nagellackiergeräte bekannt, bei welchen der flüssige Nagellack in einer in einer starren Hülse auswechselbar
eingesetzten Patrone, welche an ihrem einen Ende eine Austrittsdüse für den Nagellack und einen über diesen Austrittskanal durch Druckausübung auf einen elastischen Bereich der Patrone
mit dem Nagellack versorgten Pinsel aufweisen, enthalten ist. Auch bei diesen Nagellackiergeräten wird das Austrocknen
des Behälterinhaltes vermieden.
Nagellackiergeräte dieser Art haben aber den Nachteil, daß der elastische Bereich der den Nagellack- aufnehmenden Patrone durch
einen besonderen den Boden der Patrone bildenden Kappenkörper gebildet ist, was sowohl Herstellungssehwierigkeiten ergäbt
wie auch die Handhabung erschwert, wobei ferner die Menge an Nagellack, die jeweils zur Tränkung des Pinsels durch Suxckausübung
auf 'diesen elastischen Bereich der Patrone gefördert
— 3 —
Ä werden kann, vor allem dgcnn, wenn der darin enthaltene Hagellack
schon zum großen !eil verbraucht ist, nur gering und
schwer zu dosieren ist.
Gegenstand der Neuerung ist ein nach dem Prinzip der letztbeschriebenen
Geräte ausgebildetes Hagellackiergerät, durch dessen neuartige Ausbildung die Mangel der bekannten Geräte
vermieden werden.
Das Hagellackiergerät gemäß der Heuerung ist dadurch gekennzeichnet,
daß der durch eine grundsätzlich zylindrische Patrone gebildete in eine Düse einschraubbare in einer starren
Hülse untergebrachte Lackbehälter über seitliche sich gegenüberliegende Durchbrechungen dieser Hülse zugängliche
elastische Bereiche aufweist, auf welche in bequemer Weise beim Umfassen der Hülse mit der Hand ein Druck von beliebiger
zweckentsprechender Intensität ausgeübt werden kann, sodaß auch ein einfaches Dosieren der dem der Düse benachbarten
Pinsel zugeführten Iiackmenge möglicht ist.
Gemäß der vorteilhaftesten Ausführungsform der Heuerung weist die Patrone nicht nur lokalisierte elastische Bereiche auf,
sondern besteht als solche aus elastischem Kunststoff. Die starre Hülse ist durch eine abnehmbare Kappe verschließbar,
wobei gemäß einem besonderen Merkmal der Heuerung ein sich von dem Kappenboden nach innen erstreckender Stift nach Auf-
setzen der Kappe gleichzeitig die Düse verschließt,
■ Zwecks Einsetzens "bzw. Auswechselns der Patrone ist am anderen
Ende der starren Hülse noch ein Verschlußstopfen vorgesehen.
Die Patrone kann vorzugsweise so ausgebildet sein, daß sie
nur einmal vom Herstellerwerk gefüllt und bis zum Yerbraueh ihrew Inhaltes verwendet wird, um dann gegen eine neu gefüllte
Patrone ausgetauscht zu werden. Es ist aber auch möglich, die Patrone selbst mit einem Verschlußstopfen zu versehen,
so daß sie nach Bedarf nachgefüllt werden kann.
Das grundsätzlich in der beschriebenen Weise ausgebildete Gerät kann unter Wegfall des Pinsels auch zur Aufnahme iäfcx· einesr
flüssigen oder cremeartigen Lackentferners und zu dessen Benutzung
verwendet werden.
Schließlich können auch zwei solche Geräte in koachsialer Anordnung
zu einem einzigen Körper miteinander verbunden werden, der dann auf der einen Seite den nagellack und auf der anderen
Seite den Lackentferner enthält, und die dosierte Abgabe dieser Flüssigkeiten durch Druckausübung auf die elastischen Wandungen
der einen oder anderen Patrone ermöglicht.
Die Einzelheiten und weitere Merkmalle der Neuerung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
des neuen ÜTagellackiergerätes anhand der Abbildungen.
_ 5 —
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch das Gerät;
Pig. 2 ist eine Seitenansicht des Gerätes mit abgenommener
Kappe, die während des Gebrauchs auf die andere Seite des starren Körpers aufgesteckt wird;
. 5 zeigt in Seitenansicht eine abgeänderte Ausführungsform des neuen lagellackiergerätes.
In den verschiedenen Figuren sind gleiche leile mit gleichen
Bezugszeiehen versehen. Mit 1 ist eine Patrone aus elastischem Kunststoff, die an ihrem vorderen Ende 2 die Düse 3 und den Pinsel
4 aufweist, bezeichnet. Der Pinsel selbst kann entweder in flacher Form neben der Düse, oder gewölbt, ganz oder teilweise
um die Düse herum angeordnet sein. Es kann weiterhin anstelle eines Pinsels eine dünne Zunge aus schmiegsamem Kunststoff, lamellenartig
oder geschl±itzt, vorgesehen sein. Das hintere Ende 5 der Patrone 1 ist mit dieser entweder aus einem Stück hergestellt
oder es ist ein lösbarer Yerschlußstopfen 6 vorgesehen. ■
seitlche
Die Patrone 1 sitzt in der starren Hülse 7, welche zwei/Durchbrüche
8 aufweist, um mit zwei Fingern durch Drücken auf die elastische Patrone den Lackaustritt bewirken zu können* Am hinteren
Ende der Hülse ist die Verschlußschraube 9 vorgesehen,
nach deren Abnahme die Patrone leicht ausgewechselt werden kann. Über die Hülse 7 ist die Kappe 10 gesteckt. Diese Teile
sind, solange das Gerät nicht im Gebrauch ist, um ein Selbst-
lösen der Kappe zu vermeiden, vorzugsweise durch Verschrauben
durch, das Gewinde 11 miteinander verbunden. Statt als Gewinde
kann die Verbindung auch als Steckverbindung oder nach Art eines Bajonettverschlusses ausgebildet sein. Weiterhin kann
zur Herstellung eines sicher dichtenden Verschlusses noch ein elastischer Dichtring vorgesehen sein. In der Kappe 10 ist ein
zylindrischer Stift 13 mit konischer Spitze zentrisch so angeordnet, daß dieser Stift nach Aufsetzen der Kappe die Düse 3
verschließt.
Die in der starren Hülse untergebrachte Patrone kann auch als Behälter für einen Lackentferner benutzt werden. Sie weist
die gleiche Ausbildung wie im beschriebenen !Falle auf, wobei
fallen
gegebenenfalls der Pinsel fortgsksH kann.
gegebenenfalls der Pinsel fortgsksH kann.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Neuerung weiden ein
Nagellackier- und ein Lackentfernungsgerät dadurch miteinander
kombiniert, daß von zwei Hülsen, die ge eine mit der entsprechenden
Flüssigkeit gefüllte Patrone enthalten, die eine mit Außen- und eine andere Hülse mit Innengewinde versehen wird, und unter
Wegfall der Verschlußschraube 9 die beiden Hülsen unmittelbar zusammengeschraubt werden. Gemäß einer anderen Ausführungsform
können auch zwei gleiche Hülsen durch ein entsprechend auf beiden Seiten mit Innengewinde versehenes Zwischenstück miteinander
verbunden werden.
- 7
Die vorstellend beschriebenen Geräte sind unzerbrechlich
und können daher ungehindert jederzeit mitgeführt werden. Es ist weiterhin gewährleistet, daß der Yerschluß nicht
verklebt, sowie daß der Iiack auch bei unsachgemäßer Behandlung
wenigstens solange nicht ausläuft, als nicht
auf die Patrone an den Aussparungen in der Hülse ein
Druck ausgeübt wird.
auf die Patrone an den Aussparungen in der Hülse ein
Druck ausgeübt wird.
Claims (8)
1. Nagellackiergerät mit einer den flüssigen Nagellack enthaltenden
in einer starren Hülse untergebrachten Patrone, welche an ihrem einen Ende einen.Austrittskanal für den
Nagellack und einen über diesen Austrittskanal durch Druckausübung auf einen elastischen Bereich der Patrone
mit dem nagellack versorgten Pinsel aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Patrone seitliche über elastische Durchbrechungen der starren Hülse zugängliche elastische
Bereiche aufweist«
2. Nagellack!ergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper der Patrone als solcher aus sia±elastischem Kunststoff besteht.
3. Nagellackiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sieh von dem Boden der auf die starre Hülse aufschraubbaren oder aufsteckbaren Kappe nach innen ein zylindrischer
Stif^mit konischer Spitze erstreckt, welcher in
aufgeschraubtem Zustand der Kappe in die laekaustrittsdüse
eindringt und diese verschließt.
4. Uagellackiergerät nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Kappe und Hülse ein Dichtring vorgesehen ist.
— 9 —
5· ITagellackiergerät nach Anspruch 1 bis 4>
dadurch gekennzeichnet, daß am rückwärtigen Ende der Hülse eine das Auswechseln der Patrone ermöglichende und die Patrone
haltende Yersehlußschraube vorgesehen ist.
6. lach Anspruch 1 bis 5 ausgebildetes lagellackentfernergerät.
7« Mit einem JFagellackiergerät gemäß Anspruch 1 bis 5 zu
einem Körper kombiniertes Hagellaekentfernergerät.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
starre Hülse des einen der beiden Geräte Außen- und die andere Innengewinde aufweist, und die beiden Geräte in
zueinander koachsialer Anordnung zusammenschraubbar sind.
9· Gerät nach Anspruch 7, gekennzeichnet durck einen zylindrischen
auf beiden Seiten mit Innengewinde versehenen Zwischenkörper zur Verbindung der beiden Geräte miteinander
durch Einschrauben dieser Enden in den Zwischenkörper.
ii»"!» \\i\ b«sfe UhWoQft tfe*sötaö)i»ürt« yW S^unoöspt.) is! die euletii *ifi9*»ichie, sie ,veiohl ycm der Wem
. Di* r««hrtf«iK« tw^'tMmg. *tf Afc-«s!oh«n% ist nisht geprüft
sj*h ini'dtn AmiSbklW). 5te kwuwfl ^wMtölt ©h«e NachWels
9 WMba. AMi AnHa9 ww4m Wwv«n Weh fst«i»plen oder
»etlefirt, GeutMhM fefMhMit. Oebrauehsmustersteile,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963H0045350 DE1896638U (de) | 1963-06-26 | 1963-06-26 | Nagellackiergeraet. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963H0045350 DE1896638U (de) | 1963-06-26 | 1963-06-26 | Nagellackiergeraet. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1896638U true DE1896638U (de) | 1964-07-16 |
Family
ID=33171153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963H0045350 Expired DE1896638U (de) | 1963-06-26 | 1963-06-26 | Nagellackiergeraet. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1896638U (de) |
-
1963
- 1963-06-26 DE DE1963H0045350 patent/DE1896638U/de not_active Expired
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