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DE1894155U - Circularschere. - Google Patents

Circularschere.

Info

Publication number
DE1894155U
DE1894155U DE1964J0012367 DEJ0012367U DE1894155U DE 1894155 U DE1894155 U DE 1894155U DE 1964J0012367 DE1964J0012367 DE 1964J0012367 DE J0012367 U DEJ0012367 U DE J0012367U DE 1894155 U DE1894155 U DE 1894155U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scissors
knife
shafts
circular
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1964J0012367
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL JUENGEL KOMMANDITGESELLSC
Original Assignee
KARL JUENGEL KOMMANDITGESELLSC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL JUENGEL KOMMANDITGESELLSC filed Critical KARL JUENGEL KOMMANDITGESELLSC
Priority to DE1964J0012367 priority Critical patent/DE1894155U/de
Publication of DE1894155U publication Critical patent/DE1894155U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description

P.A. 059 380*25.1.64
PATENTANWÄLTE </ „
DR.-ING.VON KREISLER DR.-ING. SCHONWALD
I DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES Dr. Eggert
KÖLN Dipl.-Phys. Grave
Zk. Jan. 1Sö4
Sch/üt.
Karl Jtingel Kommanditgesellschaft, Leverkusen 1j Stixchesstraße 144-148.
Gircularschere.
Die Erfindung bezid± sich auf eine Öircularschere zum Schneiden von Breitband, bei der das aufzuteilende Blechband zwischen zwei mit Messerscheiben versehenen Messerwellen durchgeführt wird.
Die öircularscheren üblicher Bauart sind in der Weise aufgebaut, daß die Wellen, die die Messerscheiben tragen, an ihren Enden in dem Maschinenrahmen gelagert sind. Hierbei ist die öircularschere für eine bestimmte Leistung ausgelegt, wobei die Anzahl der Schnitte, d.h.
der ineinandergreifenden Messerscheibenpaare ,und die Dicke des zu schneidenden Bleches begrenzt sind« Wenn man mit derselben Oircularschere eine größere Anzahl von Schnitten oder /und sogar noch bei einem dickeren Blech ausführen will, ist dies nicht möglich. Es klemmen die miteinandergreifenden Messerscheiben und es tritt eine starke Reibung auf. Weiterhin werden die Schnittränder unsauber, das Material wird gequetscht und eine Maßhaltigkeit kann nicht mehr gewährleistet werden. Es kommt nun vielfach vor, daß die der Circular— schere zuzuweisende Arbeit erheblich wechselt, nämlich,
daß von einem Breitband der selben Dicke teils nur wenige und teils viele Schnitte auszuführen sind oder auch, daß die Materialdicke wechselt, die auf der oircularschere zu bearbeiten ist. Bisher ist es deshalb erforderlich, daß beim Trennen von Blechen
mit größeren QuerschMttsleistungen noch eine weitere Circularschere vorhanden sein muß, die für die größere leistung ausgelegt ist. Die Anschaffung einer solchen zweiten Schere erfordert nicht nur Platz und Raum, -JO sondern ist auch in der Anschaffung teuer. Bei ein und derselben Bedienungsmannschaft bleibt bei dem Wechsel der Arbeit jeweils nur eine oircularschere in Tätigkeit« Die Kapazität beider maschinen kann hierbei nicht ausgenutzt werden.
•J5 Aufgabe der Erfindung ist, diesem Übelstand abzuhelfen und eine intensivere Benutzungsmöglichkeit der oircularschere zu erreichen. Hierzu ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß bei der Oircularschere die Messerwellen zwischen ihren Enden mit entgegengesetzt wirkenden Stützen versehen werden. Hierbei wird die Anordnung zweckmäßig im einzelnen so getroffen, daß die obere Messerwelle an einer oder mehreren Stellen zwischen den Enden von oben und die untere Messerwelle von unten unter Ausübung-einer Druckwirkung gestützt werden. Dadurch wird erreicht, daß der.leistungsbereich ein und derselben oircularschere wesentlich erhöht wird, ohne daß die Antriebsleistung, der Durchmesser der die Messerscheiben tragenden Wellen oder der sonstige Maschinenrahmen, in dem die Messerwellen gelagert sind, geändert zu werden brauchen. Wenn die oircularschere beispielsweise bisher etwa fünf bis sechs Schnitte bei einer Blechdicke von etwa 4 Millimeter erlaubte, kann dieselbe Schere mittels der erfindungsgemäßen Einrichtung bei einer Verdopplung der Blechdicke fast die doppelte
Anzahl von Schnitten leisten. Man erhält durch die erfindungsgemäße Anordnung eine Verdreifachung bzw. nahezu eines» Vervierfachung der Schnittleistung· Man kann mit der Oircularschere an sich niedriger Leistung hochwerbige Bleche von erheblicher !Festigkeit einwandfrei trennen, wobei man über die bisherige Nennleistung der Maschine wesentlich hinausgeht. Diese Vervielfachung der Leistung ist mit einfachen Mitteln durchführbar. Es ergeben sich saubere Schnitte, auch bei der wesentlich erhöhten Leistung. Die Maßhaltigkeit ist ferner gewährleistet. Die Kesserscheiben selbst werden geschont. Sie arbeiten stets in der theoretisch richtigen Lage. Die Ausnutzungsquote ein und derselben Maschine kann wesentlich intensiviert werden. Bei höherer Arbeitsleistung ergibt sich eine Verbilligung.
Die Druckstützung der Wellen in entgegengesetzter Richtung kann in verschiedener Weise ausgeführt werden, Torteilhaft weist die oircularschere oberhalb der oberen Messerwelle eine Quertraverse auf, an der mindestens eine zur Messerwelle gerichtete und verstellbare Abstützung angeordnet ist. Zwischen den Messerscheiben können auf der Welle Wälzlager, z.B. Kugellager, angeordnet sein, auf deren Außenringe die Abstützungen wirken. Je nach der gewünschten Schnittleistung können beliebig viele Abstützungen zwischen den Messerscheibenpaaren von Pail zu Pail ohne Schwierigkeit vorgesehen werden.
Die Druckstützung selbst kann aus einer in dem festen Maschinenteil gelagerten und auf das Wälzlager wirkenden Spindel bestehen, wobei zwischen Spindelende und Lagerring ein Druckverteilungsstück, z.B. ein Sattelstück, ange~
ordnet sein kann. Weiterhin ist es möglich, die Abstützung aus zwei mit den Keilflächen zueinander gekehrten Keilstücken zu "bilden, die zwischen dem Lagerring des Wälzlagers und dem festen Maschinenteil angebracht werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
lig. 1 zeigt eine Circularschere mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Seitenansicht.
Pig. 2 ist eine Vorderansicht der Oircularschere der Fig. 1, von der Linie H-II der Fig. 1 aus betrachtet.
In Fig, 3 ist ein Teilschnitt nach der Linie HI-III der Pig. 2 dargestellt.
Die oircularschere weist üblicherweise Maschinenständer 1 und 2 auf, in denen die Wellen 3 und 4 mit ihren Enden gelagert sind. Diese Wellen tragen in geeigneten Abständen je nach der Breite der zu schneidenden Streifen Messerscheibenpaare 5 und 6, die durch Distanzstücke 7· und 8 auf dem entsprechenden Abstand gehalten werden. Zwischen je zwei Messerscheibenpaaren 5 und 6 können in üblicher Weise 3?ührungsscheiben 9 und 10 verwendet werden. Die Wellen 3 und 4 können insbesondere für den Einfädelvorgang des Bleches mittels eines Motors angetrieben werden. Der Arbeitsgang geht in der Weise vor sich, daß das zu trennende Blech 11, z.B. ein Breitband, das sich in Form eines Ringbundes auf einer Abhaspei 12 befindet; von dieser durch die Messerscheiben geführt und von einer
w 5 ~
Aufwiekelhaspel 13 wieder zu einem Ringbund aufgewickelt wird. Die Aufwickelhaspel 13 "Wird zweckmäßig angetrieben, so daß das Blech beim Trenngang durch die Schere hindurchgezogen wird·
Zur Erzielung einer wesentlich höheren leistung nicht nur bei einem dickeren Blech, sondern auch für eine größere Anzahl τοη Schnitten sind die Messerwellen 3 und 4 mit Druckstützungen 14 und 15 ausgerüstet, deren Druckwirkungen gegeneinander gerichtet sind. Hierzu kann jede Messerwelle mit einem Wälzlager, z.B. einem Kugellager, 16 und 17 zwischen den Wellenenden versehen sein. G-egen den Außenring des Kugellagers wirkt die Druckstützung*
Zur Ausüba?ung der Abstützung unter Druck kann für die obere Messerwelle 3 ein Querträger 18 angeordnet werden,
und der die Maschinenbreite überspannt^ von G-estellteilen 19 und 20 getragen wird. An einer oder mehreren Stellen zwischen den Enden des Trägers 18 kann eine Spindel gelagert sein, die mit dem Handrad 22 bedient werden kann. Die Spindel wirkt vorteilhaft auf ein Druckverteilungsstück 23, das sich gegen den Außenlagerring des Kugellagers 16 als Sattelstück anlegt.
Zur Druckstützung der unteren Messerwelle 4 verwendet man vorteilhaft ein Keilstück 24, das einer keilförmigen Hache des Sattelstückes 25 untergeschoben wird, wobei das Sattelstück 25 an dem Außenring des Kugellagers 17 anliegt. Das Keilstück 24 stützt sich an dem festen Maschinenteil 26 ab.
~ 6 ~ "Ι
Die Druckabstützungen 14 und 15 halten die Messerwellen 5 und 4 auch unter höchster Belastung genau parallel, so daß die Oircularschere bei einwandfreien Schnitten um das Drei- oder Tierfache der Uennschnittleistung beansprucht werden kann« Das Iiösen der Druckstützungen bei Ändern der Schnittbreite geht einfach und schnell vor sich.

Claims (4)

P.A. 059 380*25.1,64 I Ansprüche
1. Oircularschere zum Schneiden von Blechen und dergleichen, insbesondere von Breitband, bei der das aufzuteilende Blechband zwischen zwei mit Messerscheiben versehenen Wellen durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerwellen (354) zwischen ihren Enden mit entgegengesetzt wirkenden Stützen (14,15) versehen sind.
2. Oircularschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschinengestell der Schere oberhalb der oberen Messerwelle (3) eine Quertraverse (18) aufweist, an der mindestens eine zur Messerwelle (3) gerichtete und verstellbare Druckstützung (H) angeordnet ist«
3. oircularschere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Wellen (3,4) zwischen den Messerscheiben (5,6) Wälzlager (16,17), z.B. Kugellager, angeordnet sind, auf deren Außenringe die Druckstützungen wirken.
4. Circularschere nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstützung aus einer in dem festen Maschinenteil (18) gelagerten und auf das Wälzlager wirkenden Spindel (21) besteht, wobei zwischen Spindelende und Lageraußenring ein Druckverteilungsstück, z«B, ein Sattelstück (23) angeordnet ist»
5* oircularschere nach einem der Ansprüche 1—3» dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstützung aus zwei mit den Keilflächen zueinander gekehrten Keilstücken (24j25) besteht, die zwischen dem Lageraußenring und einem feststehenden Maschinenteil (26) angeordnet sind.
DE1964J0012367 1964-01-25 1964-01-25 Circularschere. Expired DE1894155U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE1964J0012367 DE1894155U (de) 1964-01-25 1964-01-25 Circularschere.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1894155U true DE1894155U (de) 1964-06-04

Family

ID=33172935

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1964J0012367 Expired DE1894155U (de) 1964-01-25 1964-01-25 Circularschere.

Country Status (1)

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DE (1) DE1894155U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1288548B (de) * 1966-02-03 1969-02-06 Inst Elektroswarki Patona Verfahren zur Herstellung metallischer Hohlkoerper mit mehrschichtiger Wandung und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1288548B (de) * 1966-02-03 1969-02-06 Inst Elektroswarki Patona Verfahren zur Herstellung metallischer Hohlkoerper mit mehrschichtiger Wandung und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

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