[go: up one dir, main page]

DE1893648U - Fussabtreter. - Google Patents

Fussabtreter.

Info

Publication number
DE1893648U
DE1893648U DE1963H0046634 DEH0046634U DE1893648U DE 1893648 U DE1893648 U DE 1893648U DE 1963H0046634 DE1963H0046634 DE 1963H0046634 DE H0046634 U DEH0046634 U DE H0046634U DE 1893648 U DE1893648 U DE 1893648U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bristles
doormat
cleaning
scraper
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1963H0046634
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
P & K Hergt Besen und Teppichk
Original Assignee
P & K Hergt Besen und Teppichk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by P & K Hergt Besen und Teppichk filed Critical P & K Hergt Besen und Teppichk
Priority to DE1963H0046634 priority Critical patent/DE1893648U/de
Publication of DE1893648U publication Critical patent/DE1893648U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

U14027-7.11.63
Pirma P, & IC. H e r g t * Ahrensburg b. Hamburg,
Kornkamp 6
»Fußabtreter "« Y, ;.; -.
Die Erfindung betrifft einen Fußabtreter, der die Vorteile eines Fußkratzers, einer Fußmatte und eines ebenfalls bekannten, auf der Trittfläche und seitlich mit Borsten versehenen Schuhreinigungsgerätes miteinander verbindet, ohne deren geweilige Nachteile in Kauf zu nehmen, und der darüber hinaus neue wesentliche Vorteile bringt.
■ Mit Hilfe des bekannten Fußkratzers kann grober Schmutz
zu einem wesentlichen Teil von den Schuhen gelöst werden. Von der nur groben Reinigung wird lediglich die Unterseite der Schuhe erfasst. Eine Standfestigkeit ist zumeist durch das Eigengewicht des oft auch in fest eingebautem Zustand anzutreffenden Kratzers gegeben.
Mit der ebenfalls altbekannten Fußmatte lässt sich je nach Art derselben schon eine feinere Reinigung erzielen, die sich aber ebenfalls nur auf die Unterseite der Schuhe erstreckt und den oft seitlich an den Schuhen befindlichen
^ Schmutz nicht erfasst. Die Rutschfestigkeit der Fußmatten während des Reinigungsvorganges beruht überwiegend darauf,
"* dass der jeweils ruhende Fuß durch das auf ihm lastende Körpergewicht die Matte festhält·
Schließlich sind Sehuhreinigungsgeräte bekannt, die zu einer mit aufrecht stehenden Borsten besetzten Grundfläehe zwei nach innen mit Borsten besetzte Seitenflächen aufweisen. Jeweils ein Schuh wird dabei bei entsprechender
Führung nicht nur von unten, sondern auch seitlich von Schmutz und Staub befreit. Der Nachteil liegt vor allem darin, dass der Fuß, an dem der gerade zu reinigende Schuh sitzt, auf eine höhere Ebene gehoben werden muss. Die Reinigung muss also vom unbelasteten Fuß vorgenommen werden, der zu diesem Zwecke vom Körper wiederum einen bestimmten, genau dosierten Kraftimpuls erhalten muss·
Unter einem zu schwachen Druck leidet der Reinigungs-
v* plötzliches
effekt, ein zu starker Druck würde durch em ,Verschieben
'< des Gerätes das GrIeichgewicht des Benutzers stören, der
ohnehin bei der Benutzung des Gerätes einer mangelhaften Standsicherheit ausgesetzt ist· Würde es wirklieh möglich sein, das ganze Körpergewicht auf den Fuß mit dem zur Reinigung ausersehenen Schuh zu legen, so würden die aufrecht stehenden Borsten der Grundfläche sehr bald flachgetreten und damit unbrauchbar geworden sein.
Allen diesen Mangeln, einschließlich der Tatsache, dass bisher für eine ausreichende Schuhreinigung die Be- s-- nutzung aller drei bekannten Geräte nacheinander erfor
derlich gewesen sein würde, wird durch die Erfindung
nicht nur abgeholfen, sondern es tritt zusätzlich noch
der überraschende Effekt einer v/eitgehenden Schonung und einer gleichmäßigen Abnutzung der Borsten ein, die auch "bei stärkster Benutzung nicht mehr flachgetreten werden können»
Der Fußabtreter gemäß der Erfindung "besteht in "bekannter Weise aus einer mit aufrecht stehenden Borsten versehenen Grundfläche und mit nach innen gerichteten Bor-
sten versehenen Seitenflächen, wobei die mit Borsten besetzte Grundfläche in mehrere durch Zwischenräume getrenn- r/ι i/ te Teilflächen und in den Zwischenräumen verlaufende auf-
Ι 2u recht stehende Abkratzleisten aufgeteilt ist«. Zwischen den
την
j λ Abkratzleisten und den Borsten-Teilflachen verbleiben vorteilhaft Zwischenräume zum Hindurchlassen des Schmutzes.
Die Abkratzleisten werden zweckmäßig in einer solchen Höhe angebracht, dass ihre Oberkante in Höhe eines Teiles der Borstenhöhe der aufgeteilten Grundfläche liegt» Dadurch können die Borsten niemals umgetreten werden und ihre Abnutzung erfolgt in einem gewissen Gleichmaß« Grob- und Peinreinigung geht hierbei ständig wechselnd ineinander über und gewährleistet einen größtmöglichen Reinigungseffekt ο Die eingefügten starren Abkratzleisten gewähren dem Benutzer trotz der !Nachgiebigkeit der Borsten stets ein Gefühl der Standsicherheito
Um einen festen Stand der benutzenden Person, d.h.« mit beiden Püßen auf derselben Ebene, zu sichern, wird
am lie st en in einem Fußabtreter ein Paar von nebeneinanderliegenden, voneinander abgegrenzten, jeweils ^1* einen Puß vorgesehenen ^s^f lachen benatzt, wobei die trennende Mittelleiste beiderseits mit Borsten versehen wird. Ss ist dann mühelos die gleichzeitige, im Trittwechsel erfolgende Reinigung beider Schuhe eines Benutzers möglich, und dieser braucht während des ganzen Reinigungsvorganges den Abtreter nicht zu verlassen· Soll aus Kostengründen aber nur eine einzelne Reinigungsfläche vorgesehen sein» so werden beiderseits dieser Reinigungsfläche in derselben Ebene liegende einfache Auftrittflächen für den jeweils in Ruhestellung befindlichen Puß vorgesehen. Bei beiden Ausführungsarten wird der Abtreter infolge der Belastung durch das jeweilige Standbein des Benutzers vor einem Verrutschen bewahrt· Nach Belieben kann die Körperschwere zur Unterstützung der Reinigungsbewegung herangezogen werden, ohne dass das Gleichgewicht oder die Borsten leiden.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt! es zeigent
Pig. 1 einen fußabtreter mit einem Paar von Reinigungsflächen in Ansicht,
Pig. 2 dasselbe in !Draufsicht,
Pig. 3 dasselbe im Seitenschnitt nach der Linie IH-III der Pig. 2,
Pig. 4 einen Pußabtreter mit einer einzelnen Reinigungsfläche in Draufsicht.
In den ATdTd. 1-3 sind die beiden Seitenbegrenzun- » gen des Abtreters mit a and die mittlere Begrenzungs-
leiste mit b bezeichnet· Die von Abkratsleisten d beiderseits benachbarten Teilstücke e der Grundfläche sind mit Borsten f besteckt. Zwischen den Teilstücken e und den Abkratzleisten d befinden sich Zwischenräume i* Die an den Innenseiten der seitlichen Begrenzungen a bzw. b befindlichen,waagerecht stehenden Borsten sind mit c bezeichnet« Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass die Abkratzleisten d in dem dargestellten Beispiel mit ihrer Oberkante gut die halbe Borstenhöhe der Grundfläche erreichen (strichpunktierte Hilfslinie). In Fig. 1 ist ' zur Verdeutlichung die vordere Abkratzleiste d teilwei
se fortgelassen worden.
In Fig. 4 sind soweit dieselben Bezugszeichen verwendet worden. Beiderseits der Reinigungsfläche liegen die zusätzlich vorhandenen Auftrittflächeη g· Diese sind durch Spalte unterteilt, zwischen denen sich oben und unten herausragende Kunststoff- oder Gummiplättchen h befinden, welche die Rutschsicherheit sowohl des jeweiligen Standfußes auf der Auftrittfläche als auch des Fuß- * abtreters auf dem Boden noch erhöhen.
Selbstverständlich sind anders geartete Ausführungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So könnten die Teilflächen e und die Abkratzleisten d auch
«Oh·*
• anders als quer zur Bewegungsrichtung des in der Rei
nigungsbewegung "befindlichen Fußes verlaufen, z.B. dia— gonal, in Kurven- oder Wellenlinien oder kreuzweise diagonal· Is können die Zwischenräume zwischen Abkratzleister
d und Teilflächen e fortfallen, wenn ein Hindurchfallen des abgestreiften Schmutzes auf den Boden unerwünscht ist. Ss könnte unterhalb der mit Zwischenräumen versehenen Grundfläche auch eine Vorrichtung, z.B. ein Zwischenboden oder eine Schublade, zum Auffangen des Schmutzes vorgesehen werden· Die Teilflächen e könnten die ver- ψ schiedensten Grundformen besitzen» ebenso wie für die
Abkratzleisten beliebige Formen des Querschnittes oder des längsverlaufes denkbar sind· Derartige Unterschiede können sich jeweils nach den Bedürfnissen und Gestaltungswünschen richten.
Das trifft auch für das zur Herstellung des Fußabtreters verwendete Material zu, dessen feste Teile vorzugsweise aus Holz sind, aber auch aus kunststoffen oder Metall bestehen oder mit ihnen verstärkt oder überzogen sein können. Auch könnten nur die borstentragenden Teile
aus Holz, die anderen, beispielsweise die Abkratzleisten, aus Metall sein. Ebenso können nach Bedarf ein Kantenschutz oder Rutschsieherungeη von anderer als der hier
beschriebenen Art angebracht werden.
Auch das Besteckmaterial kann natürlich beliebig bzw· den Bedürfnissen entsprechend gewählt werden. Insbesondere empfiehlt sich die Auswahl von wasser- und wetterbe-
ständigem Material, wenn der Fußabtreter im !Freien, z.B. vor der Haastür, verwendet werden soll.
P. & K. Hergt
^Ahrensburg b. Hamburg nlcamp ό

Claims (1)

  1. .e-PA.7i4 027o-Zii.G5
    Patentansprüche
    1« Fußabtreter aus einer mit aufrecht stehenden Borsten versehenen Grundfläche und mit nach innen gerichteten Borsten versehenen Seitenflächen, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Borsten besetzte Grundfläche in mehrere durch Zwischenräume (i) voneinander getrennte Teilflächen (e) und in den Zwischenräumen (i) verlaufende aufrecht stehende Abkratzleisten (d) aufgeteilt ist.
    2· !Fußabtreter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante der Abkratzleisten (d) in einer Höhe verläuft, die einem Teil der Höhe der senkrecht auf der Grundfläche stehenden Borsten (f) entspricht.
    3· Fußabtreter nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Paar von durch eine beiderseits mit Borsten (c) besteckte Mittelleiste (b) getrennten, in derselben Ebene befindlichen Reinigungsflächen besitzt.
    4· Fußabtreter nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzelne Eeinigungsflache beiderseits mit in derselben Ebene liegenden Auftrittflachen (g) versehen ist·
    /ill
    5· Fußabtreter nach den Ansprüchen 1 Ms 4» dadurch gekennzeichnet, dass unter der Reinigungsfläche in bekannter Weise eine Vorrichtung zum. Auffangen und Herausnehmen des Schmutzes vorgesehen ist.
    P. &. K. HerC31
    2Sf Ahrensburg b. Hamburg
DE1963H0046634 1963-11-07 1963-11-07 Fussabtreter. Expired DE1893648U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963H0046634 DE1893648U (de) 1963-11-07 1963-11-07 Fussabtreter.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963H0046634 DE1893648U (de) 1963-11-07 1963-11-07 Fussabtreter.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1893648U true DE1893648U (de) 1964-05-27

Family

ID=33171625

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1963H0046634 Expired DE1893648U (de) 1963-11-07 1963-11-07 Fussabtreter.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1893648U (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3207165A1 (de) * 1982-02-27 1983-09-22 BTF-Textilwerke GmbH & Co KG, 2820 Bremen Fussabstreifmatte
DE4121337A1 (de) * 1991-06-25 1993-01-07 Heinz Michael Vorrichtung zur reinigung von schuhwerk (schuhreiniger, schuhschmutzabstreifer
DE29709637U1 (de) * 1997-06-03 1997-10-09 Evers, Clemens, 49377 Vechta Vorrichtung zum Reinigen von Schuhen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3207165A1 (de) * 1982-02-27 1983-09-22 BTF-Textilwerke GmbH & Co KG, 2820 Bremen Fussabstreifmatte
DE4121337A1 (de) * 1991-06-25 1993-01-07 Heinz Michael Vorrichtung zur reinigung von schuhwerk (schuhreiniger, schuhschmutzabstreifer
DE29709637U1 (de) * 1997-06-03 1997-10-09 Evers, Clemens, 49377 Vechta Vorrichtung zum Reinigen von Schuhen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0207063B1 (de) Golfschuh
DE1628740A1 (de) Schuhsohlenreiniger
DE2330345A1 (de) Fussabstreifermatte
DE1893648U (de) Fussabtreter.
EP0228653B1 (de) Roststab für Fussabtreter
DE2338764A1 (de) Fussmatte
DE379901C (de) Schuhsohlenabstreicher mit aufwaerts gerichteten metallenen Kratzplatten
DE444213C (de) Rostartige, hoelzerne Fussmatte
DE29709637U1 (de) Vorrichtung zum Reinigen von Schuhen
DE820202C (de) Fussmatte
DE69715C (de) Fufsmatte
DE202004006858U1 (de) Sofa
AT227910B (de) Fußabstreifer, Laufrost, Matte od. dgl.
DE1988319U (de) Schuhwerk-reinigungsgeraet.
DE20209565U1 (de) Schwamm
DE1401583U (de)
DE8603057U1 (de) Fußabtrittmatte
DE29609768U1 (de) Abstellrost
DE2803628A1 (de) Mit buersten versehenes fussgitter
DE1961648U (de) Schuhreinigungsgeraet.
DE1503844A1 (de) Schuhreinigungsvorrichtung mit einer Buerste
DE7714335U1 (de) Schuhsohle für Sportschuhe
DE1878315U (de) Schmutzfanghuelle fuer fussmatten, insbesondere fuer kraftfahrzeuge.
DE1956402U (de) Fussmatte.
CH313517A (de) Schuhreinigungsgerät