DE1893477U - Feuerfester stein, insbesondere fuer herdraumwaende von industrieoefen. - Google Patents
Feuerfester stein, insbesondere fuer herdraumwaende von industrieoefen.Info
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Description
P.A. 156^*29.2.64
zum Eintragungsgesueh vom 29»2.1964 IPaIl 2068
"Feuerfester Stein, insbesondere für Herdraumwände ^. von Industrieöfen".
Die Neuerung bezieht sich auf einen feuerfesten Stein, insbes. für
Herdraumwände von Industrieöfen, z.B. Bückwände und dergl. von Siemens-Martin-Öfen.
Bei Herdraumwänden von Industrieöfen, insbes. den Rückwänden von Siemens-Martin-Öfen,
die einem, rauhen Ofenbetrieb ausgesetzt sind, muß die Anankerung der die Yerschleißfutterschicht bildenden feuerfesten
Steine so ausgebildet sein, daß z.B. bei etwaiger Aushöhlung unterer tragender fandteile durch Verschleiß oder durch mechanische Einflüsse,
z.B. beim Chargieren, hervorgerufene Beschädigungen die darüberliegenden
Steinlagen bzw. Wandteile sich nicht absenken und in den Herdraum fallen können, sondern in ihrer lage verbleiben»
Die gebräuchlichen Steine, die dem Aufbau der Yerschleißfutterschicht
von Herdraumwänden, feuerraumwänden und dergl. dienen, werden meist
mittels besonderer Hängeeisen od. dergl. Befestigungsglieder an der
Ofenarmierung bzw. dem Ofengerüst festgelegt. Hierbei greifen die Hängeeisen bzw. Befestigungsglieder- in den Stein umfassende oder mit dem
Stein verbundene Aufhängemittel bzw. in in dem Stein angeordnete Ausnehmungen ein. - . .
Der Aufbau von Herdraum- bzw. feuerraumwänden mit in der bekannten Weise
ausgebildeten Steinen ist umständlich, zeitraubend und kostspielig.
Dieses macht sich auch besonders bei einer erforderlichen Heuzusteilung
bemerkbar. Außerdem ist bei einer Beschädigung unterer tragender Wandteile ein Absenken der oberen Steine bzw. Steinlagen und auch das
Abfallen von Steinen in den Herdraum aufgrund der beweglichen Steinaufhängung
unvermeidbar.
Die Aufgabe der Heuerimg toe steht darin, "bei feuerfesten" Steinen ein
festes Halterungsglied vorzusehen, das es ermöglicht, die Steine in
einfacher Weise ohne Zuhilfenahme von "besonderen Hängeeisen unmittelbar
und fest an den dafür vorgesehenen Armierung.©- "bzw. G-erüstteälen
des Ofens anzuankern*
Die Neuerung "besteht darin, daß der eine der Steinköpfe" durch die Anordnung
einer in Richtung der Querachse des Steines und entlang einer
seiner Seitenkanten verlaufenden Ausnehmung eine stufenförmige Ausbildung hat und ein Z-förmig gebogenes -Metallband so in den Stein eingesetzt
ist, daß dessen Steg aus dem Steininnern aufsteigend an der in Richtung der Steinlängsachse verlaufenden Ausnehmungsflache anliegt,
während der'freie Schenkel des.Metallbandes in der Höhe der Steinkopffläche
und mit dieser bündig zur Seitenkante des Steines abgebogen ist»
Der Aufbau einer Herdraumwand od, dergl. mit Steinen nach der !Teuerung
ist außerordentlich vereinfacht und wird etwa in folgender Weise vorgenommen.
In einer unteren. Reihe werden die Steine so. aufgesetzt, daß die durch
den freien Schenkel des Z-förmigen Metallbandes mit der Ausnehmung im
Steinkopf bildende, klauenartige Aussparung nach oben zeigt, so daß eine
durchlaufende rechteckige Rinne entsteht. In diese so gebildete Rinne
wird ein entsprechend profilierter Träger eingelegt, dessen Abmaße s·
sind, daß dieser die obere Steinlagerfläche um einen Betrag überragt,
der der Tiefe der Aussparung bzw» "Sinne entspricht. Nachdem der Träger
mit dem Ofengerüst verbunden ist, liegt dres-e. Steinreihe bereits fest.
Nunmehr wird die nächste Steinreihe so aufgesetzt* daß deren Aussparungen
den überragenden Teil des Trägers umgreifen. Damit ist auch diese Steinreihe bereits festgelegt. In gleicher Weise wird bei den folgenden
Steinreihen verfahren und somit von unten nach oben fortschreitend die
die Verschleißfutterschicht bildende Herdraumwand aus den Steinen nach
der Neuerung aufgebaut»
line weitere vorteilhafte Ausbildung der Steine nach der Heuerung kann
darin bestehen, daß der aus dem Steininnern aufsteigende Steg des Metallbandes
um den Betrag seiner Stärke in der Ausnehmungsfläche versenkt angeordnet ist. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die Oberflächen der Ausnehmungsfläche und des Steges eine ebene Fläche bilden«
Von "Vorteil kann es auch sein, das Metallband so auszubilden, daß der
in Höhe der Steinkopffläehe abgebogene freie Schenkel des Metallbandes mit seitlichen Ansätzen derart versehen ist, daß die Breite des Schenkels
etwa der Steinkopfbreite entspricht.
Selbstverständlich können die Steine, die sowohl chemisch gebundene als
auch gebrannte Steine sein können, in bekannter Weise ganz oder zum Teil
mit einem Metallmantel oder einer sonstigen Umkleidung versehen sein.
In der Zeichnung sind Beispiele der Steine nach der Neuerung dargestellt,
Es zeigen:
!ig. 1 einen Stein in perspektivischer Ansicht ·
und ."'.."■"'■
Fig. 2 einen Stein in perspektivischer Ansicht mit in die Ausnehmungsfläche eingelassene^. Steg des Z~förmigen
Metallbandes, j
Fig. 3 einen Steinkopf in perspektivischer Ansicht und andersartig ausgebildetem Z—förmigen Metallbande
Der feuerfeste Stein ist mit 1 bezeichnet^ In dem Steinkopf 2 ist eine
in Richtung der Querachse des Steines 1 und entlang einer seiner Seiten«
kanten verlaufende Ausnehmung 3 angeordnet. Hierdurch entsteht eine stufenförmige
Ausbildung des Steinkopfes 2, die eine der Steinkopffläehe
parallele Fläche 5 und eine hierzu senkrecht angeordnete Ausnehmungsflä—
ehe 6 aufweist. Ein Z*-förmig gebogenes Metallband 7 ist in den Stein 1
eingesetzt» Der Steg 8 des Hetallbandes 7 liegt an der Ausnehmungsflache 6 an« Der freie Schenkel 9 des Metallbandes 7 ist in der Höhe der
Steinkopffläche 4 zur Seitenkante 10 abgebogen und bildet mit der Steinkopffläche
4 eine Ebene, Der im Steininnern liegende Sehenkel 11 des
Metallbandes 7 ist entgegengesetzt zu dem Schenkel 9 abgebogen*.
In lig. 2 ist der Steg 8 in die Ausnehmungsfläche 6 versenkt angeordnet.
Hierdurch wird erreicht, daß die Oberfläche der Ausnehmungsflache 6 und
die des Steges 8 eine ebene Fläche bilden.
In lig» 3 ist der in Höhe der Steinkopffläche 4 abgebogene freie Schenkel
9 des Metallbandes 7 mit seitlichen Ansätzen 12 versehen, so daß
die Breite des Schenkels 9 etwa der Steinkopfbreite entspricht♦
Claims (1)
- S chut ζ an s ρ r ü c h e :■\ t) Feuerfester Stein, ihsbes* für Herdraumwände von Industrieöfen, ζ#Β· Rückwände und dergl. von Siemens-Martin-Öfen, dadurch ge« kennzeichnet, daß der eine der Steinköpfe (2) durch die Anordnung einer in Richtung der Querachse des Steines (1) und entlang einer seiner Seitenkanten verlaufenden Ausnehmung (3) eine stu« fenförmige Ausbildung hat und ein Z^-förmig gebogenes Metallband (7) so in den Stein (1) eingesetzt ist, daß dessen Steg (8) .:aus dem Steininnern aufsteigend an der in Richtung der Steinlängsachse verlaufenden Ausnehmungsflache (6) anliegt, während der freie Sehenkel (9) des Metallbandes (7) in der Höhe der Steinkopffläche (4) und mit dieser bündig zur Seitenkante (lO) des Steines (1) abgebogen ist*2«) feuerfester-Stein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem Steininnern.aufsteigende Steg (8) des Metallbandes (7) um den Betrag seiner Stärke in der Ausnehmungsflache (6): versenkt angeordnetest»%) Feuerfester Stein nach einem,der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der in Höhe der Steinkopffläche (4) abgebogene freie Schenkel (9) des Metallhandes (7) mit seitlichen Ansätzen (12) derart versehen ist, daß die Breite des Schenkels (9) etwa der Steinkopfbreite entspricht» -. . 'I D I SR« Yf BREE. AG·«■ ynr—-\j ■*('Sehroeder) Generalvollmacht 70/1959
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