DE1248900B - Abgewinkelte Befestigungsplatte fur das Lager der Welle eines Rolladens od dgl - Google Patents
Abgewinkelte Befestigungsplatte fur das Lager der Welle eines Rolladens od dglInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/02—Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
- E06B9/08—Roll-type closures
- E06B9/11—Roller shutters
- E06B9/17—Parts or details of roller shutters, e.g. suspension devices, shutter boxes, wicket doors, ventilation openings
- E06B9/174—Bearings specially adapted therefor
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
E04f
0 6 B
Deutsche Kl.: 37 d- 9/20
Nummer: 1248 900
Aktenzeichen: H 38096 V/37 d
Anmeldetag: 8. Dezember 1959
Auslegetag: 31. August 1967
Die Erfindung betrifft eine abgewinkelte Befestigungsplatte
für das Lager der Welle eines Rolladens od. dgl. mit einem in die Wand eingreifenden
Schenkel und einem parallel zur Wand stehenden Schenkel.
Bekannte und gebräuchliche Befestigungsteile für das Lager der Welle eines Rolladens od. dgl. bestehen
aus Flach- oder Profilstahl und weisen an ihrem einen Ende einen Lagerkopf auf, während sie
mit dem anderen Ende in das Mauerwerk, eingeschlagen werden müssen, um eine ausreichende Tragfähigkeit
zu erzielen. Das notwendige tiefe Einschlagen der bekannten Befestigungsteile in das Mauerwerk
erfordert einen erheblichen Zeit- und Kraftaufwand.
Es ist ferner eine als Brückenstück ausgebildete und mit zwei waagerechten Schenkeln versehene
Lagerplatte bekannt, die mit ihren beiden als Maueranker ausgebildeten waagerechten Schenkeln in dem
Mauerwerk befestigt wird. Das die Welle des Rollladens tragende Lager ist dabei an dem senkrecht
liegenden und im Abstand vom Mauerwerk befindlichen Mittelteil des Brückenstückes angebracht.
Es ist ferner eine Befestigungsplatte für das Lager der Welle eines Rolladens od. dgl. bekannt, die lediglich
mit Schrauben an der senkrechten Wand befestigt wird und an der der Wand abgekehrten Seite
einen Lagerkopf für die Aufnahme der Welle des Rolladens trägt, der aus einem Stück mit der Befestigungsplatte
besteht. Eine derartige Schraubbefestigung der Lagerplatte im Mauerwerk ist nicht
nur umständlich, sondern birgt auch die Gefahr, daß schon nach kurzer Zeit die Befestigurigsplatte keinen
genügenden Halt mehr hat; dies um so mehr, als jede Bewegung der Welle des Rolladens infolge der
einstückigen Ausbildung von Lagerplatte und Lagerkopf unmittelbar auf die Schraubenbefestigung übertragen
wird. ·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsplatte für das Lager der Welle eines
Rolladens od. dgl. zu schaffen, die bei hoher Tragfähigkeit schnell und einfach zu montieren ist.
Zu diesem Zweck ist eine abgewinkelte Befestigungsplatte mit einem in die Wand eingreifenden
Schenkel und einem parallel zur Wand stehenden Schenkel vorgesehen, die sich nach der Erfindung dadurch
auszeichnet, daß der parallel zur Wand stehende Schenkel der Befestigungsplatte eine Anzahl
von zur Wand gerichteten Vorsprüngen, Krallen od. dgl. besitzt, die in eine Mörtelauflage auf der
•Wand eingebettet sind, und wesentlich größer ist als der senkrecht in die Wand eingreifende Schenkel,
Abgewinkelte Befestigungsplatte für das Lager
der Welle eines Rolladens od. dgl.
der Welle eines Rolladens od. dgl.
Anmelder:
Maria Homann, geb. Thurau,
Borghorst (Westf.), Mauritiusstr. 13
der auf seiner Oberseite ein etwas beweglich befestigtes Lager für die Rolladenwelle trägt.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind die Vorsprünge, Krallen od. dgl. aus dem größeren
Schenkel der Platte ausgeschnitten und aus der Ebene des Schenkels in einem spitzen Winkel herausgedrückt. Dabei sind die Vorsprünge, Krallen
od. dgl. vorteilhaft an ihrem freien Ende breiter als an ihrer Ansatzstelle an dem Schenkel geformt. In
der Bautechnik ist es bekannt, Blechstücke od. dgl. mit Krallen, Zähnen usw. in dieser Weise zu versehen,
die in Beton od. dgl. eingedrückt werden, um die Haftung eines derartigen zum Tragen bestimmten
Blechstückes zu erhöhen. Zweckmäßig ist das Lager für die Rolladenwelle durch einen locker sitzenden
Niet od. dgl. mit dem kürzeren Schenkel der Befestigungsplatte verbunden, wodurch die etwas beweglieh
gestaltete Anbringung des Lagers erreicht ist.
Der Vorteil der Befestigungsplatte nach der Erfindung besteht einmal in einer wesentlich einfacheren
und schnelleren Montage und einer Erhöhung der Tragfähigkeit gegenüber den bekannten und bisher
verwendeten Befestigungen. Ein weiterer Vorteil der neuen Befestigungsplatte besteht darin, daß sie
gegenüber vorbekannten Befestigungen erheblich leichter ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Mittelschnitt durch eine erfindungsgemäße Befestigungsplatte nach erfolgter Montage,
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des PfeilesX in
Fig. 1.
Eine rechtwinklig gebogene Platte aus Flachstahl, verzinktem Blech od. dgl. weist einen kurzen Schenkel 1 und einen langen Schenkel 2 auf. Das Ende 1'
des kurzen Schenkels 1 ist zweckmäßig gespalten und gegenseitig abgebogen. Auf der Oberseite des
kurzen Schenkels 1 ist ein den Winkel außen mit etwas Spiel umgreifendes Lager 3 aufgesetzt, das
mittels eines Nietes 4 od. dgl. mit dem kurzen Schen-
. 709 639/225
kel 1 etwas beweglich verbunden ist. Das Lager 3
weist eine gabelförmige Öffnung 5 auf, die zur Aufnahme des Zapfens der Rolkidenwelle 6 bestimmt ist.
Statt des in der Zeichnung dargestellten Lagers kann auch ein an sich bekanntes Kugellager verwendet
werden; das Lager 3 kann als Guß- oder Blechpreßteil hergestellt und an Stelle der gabelförmigen Öffnung S auch mit einer Bohrung versehen sein.
Der lange Schenkel 2 ist auf seiner Innenseite mit einer Anzahl von Krallen 7 versehen, die in beliebi- ίο
ger Anordnung aus dem Schenkel 2 der Befestigungsplatte etwa schwalbenschwanzförmig ausgeschnitten
und aus der Schenkelebene in einem spitzen Winkel herausgedrückt sind. Das freie Ende der Krallen 7
ist dabei breiter als ihre Ansatzstelle am Schenkel 2.
Die Anbringung der erfindungsgemäßen Befestigungsplatte
erfolgt in der Weise, daß der kurze, senkrecht
in die Wand eingreifende Schenkel 1 mit dem Lager 3 in das Mauerwerk eingemörtel wird. Der
zwischen der Kante 8' des Mauerwerks und dem parallel zur Wand 8 stehenden langen Schenkel 2 befindliche
Hohlraum 9 ist mit Gips, Zement, Kunststoffklebemittel od. dgl. ausgefüllt, wobei sich die
Krallen 7 fest in die in den Hohlraum 9 eingebrachte Mörtelauflage 10 einkrallen und diese auch in die
Löcher 7' eindringt.
Claims (4)
1. Abgewinkelte Befestigungsplatte für das Lager der Welle eines Rolladens od. dgl. mit einem
in die Wand eingreifenden Schenkel und einem parallel zur Wand stehenden Schenkel, dadurchgekennzeichnet,
daß der parallel zur Wand (8) stehende Schenkel (2) der Befestigungsplatte
eine Anzahl von zur Wand (8) gerichteten Vorsprüngen, Krallen (7) od. dgl. be-.·'
sitzt, die in eine Mörtelauflage (10) auf der Wand (8) eingebettet sind, und wesentlich größer ist,
als der senkrecht in die Wand (8) eingreifende Schenkel (1), der auf seiner Oberseite ein etwas
beweglich befestigtes Lager (3) für die Rolladen-Welle (6) trägt.
2. Befestigungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge, Krallen (7) od. dgl. aus dem größeren Schenkel (2)
ausgeschnitten und aus der Ebene des Schenkels (2) in einem spitzen Winkel herausgedrückt sind.
3. Befestigungsplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der
Vorsprünge, Krallen (7) od. dgl. breiter als .ihre Ansätzstelle an dem Schenkel (2) ist.
4. Befestigungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Lager (3) für die Rolladenwelle (6) durch einen locker sitzenden Niet (4) od. dgl. mit dem kürzeren
Schenkel (1) der Befestigungsplatte verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1238, 9531, 509 237, 685;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1764 934,
1789747;
1789747;
schweizerische Patentschrift Nr. 32 663;
französische Patentschrift Nr. 748 425;
USA.-Patentschriften Nr. 2517 979, 2 903 879.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 639/225 8.67 © Bundesdruckerei Berlin
Publications (1)
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