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DE1892922U - Anbohrvorrichtung fuer druckleitungen od. dgl. - Google Patents

Anbohrvorrichtung fuer druckleitungen od. dgl.

Info

Publication number
DE1892922U
DE1892922U DE1964H0047763 DEH0047763U DE1892922U DE 1892922 U DE1892922 U DE 1892922U DE 1964H0047763 DE1964H0047763 DE 1964H0047763 DE H0047763 U DEH0047763 U DE H0047763U DE 1892922 U DE1892922 U DE 1892922U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
branch line
flange
clamp
valve body
drilling device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1964H0047763
Other languages
English (en)
Inventor
Theodorus Johannes Antoni Hair
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1892922U publication Critical patent/DE1892922U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

"Anbohrvorrichtung für Druckleitungen od.dgl,,1*
Die Neuerung betrifft eine Anbohrvorriehtung für Druckleitungen od,dgl. bestellend aus zwei um die Druckleitung zu spannende Sehellenhälften, wobei mindestens eine der Schellenhälften einen Stutzen zur Aufnahme einer Abzweigleitung aufweist*
Ss sind derartige Anbohrvorrichtungen in Sehellenform in den verschiedensten Ausführungsarten bekannt, wobei dieselben Verwendung beim Herstellen von Abzweigungen an Hauptleitungen z.B. beim Abzweigen von Hausleitungen von einem Hauptwasserleitungsrohr und in geringem Maß Verwendung beim Herstellen von Abzweigungen an Gasrohren finden. Die zweiteilige Sehelle wird dabei an der anzubohrenden Stelle um die Hauptleitung gelegt und abdichtend befestigt$ wonach vermittels einer durch den Verbindungsstutzen der Schelle hindurchzusteekenden Fräse od. eines ähnlichen Werkzeuges, die Abzweigüffnung in der Ifandung der Hauptleitung hergestellt wird» -: "_.,= -
Bei dem oben beschriebenen Ablauf zur Erstellung einer Ab« zweigöffnung ergibt sich ein Nachteil, der darin zu erblicken ist, daß auch wenn der in normalem Betrieb in der Hauptleitung herrsehende Druck weggenommen wird» Flüssig-
2 ·.
keit, bzw* Gas nach dem Anbohren und während des Anschließens der Abzweigleitungen am Verbindungsstutzen der Sehelle lecken bleibt*
Aus diesem Grunde ist es notwendig, daß beim Anbohren von Gasleitungen im allgemeinen Gasmasken zur Anwendung kommen müssen. Das Anbohrloeh wird sofort nach dem Anbohren bis kurz vor dem Anschlußvorgang der Abzweiglei« tung mit Hilfe eines Materialpfropfens abdichtend ge** schlossen* Erst nsj#h der Fertigstellung des Anschlusses der Zweigleitung an dem Verbxndungsstutzen hört das lecken des Gases od, der Flüssigkeit auf, da dann die sich im allgemeinen in der Abzweigleitung befindliche Absperrvorrichtung das Wegströmen von Gas od« Flüssigkeit aus der Zweigleitung verhindert.
Es besteht auch die Möglichkeit, zunächst die Absperrvorrichtung an dem Verbindungsstutzen anzuschließen um darauf hin die Hauptleitung durch die gegebenenfalls geöffnete Absperrvorrichtung hindurch anzubohren* Hierdurch ergibt sich aber ein Nachteil und zwar der., daß zum Hindurchführen der Anbohrfräse eine verhältnismäßig große und somit teure Absperrvorrichtung erforderlich ist, deren Abmessungen viel grosser sindt als es für den praktischen Betrieb erforderlieh ist. Hierdurch wird keine befriedigende Lösung erzielt»
Der Gegenstand der Neuerung hat sich nun die Aufgabe gestellt j eine Anbohrvorriehtung zu offenbaren, bei der die aufgezeigten Nachteile beseitigt sind. Zu diesem Zweck ist die Neuerung dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Stutzen der Sehellenhälfte und der mit Planseh versehenen Anschlußbuchse für die Abzweigleitung ein aus Gehäuse und drehbarem Hahnkörper bestehender Schieber angeordnet ist.
Der Hahnkörper ist kuglig ausgebildet und weist eine zylindrisch ausgebildete Durchtrittsöffnung auf und ist zwischen zwei die Ein- und Austrittsöffnung des Hahnkörpers begrenzenden in axialer Richtung nachgebenden Kunststoffringen um die Achse der Spindel gelagert« Die zur Führung des Hahnkörpers dienenden Sitzfläehen der Kunststoffringe sind dabei kugelig ausgebildet►
Weiterhin zeichnet sieh die Neuerung dadurch aus, daß die mit Stutzenjversehene Schellenhälfte, Anschlußbuchse und Schieber ein lösbare Einheit bilden»
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Neuerung ist in der Zeichnung im Schnitt dargestellt*
Die in der Zeichnung dargestellte AnbohrTsrorrichtung besteht aus zwei Schellenhälften 1*2, wobei die Sehellenhälfte
_ /L —
als Sattelteil und die SchaBenhälfte 2 als Biügelteil ausgebildet ist» Sehellenhälften 192 werden um die anzubohrende Hauptleitung 3 vermittels Schraubenbolzen 4 od.dgl* verbunden» Auf dem Wandungsteil der Hauptleitung 3 in dem äas Anbohrloch vorgesehen ist, wird ein Dichtungsring 5 gelegt, der durch die Schellenhälfte 1 einen Druck erfährt*
In dem zum Anschließen diner Abzweigleitung ausgebildeten Verbindungsstutzen la des Flansches 7 der Schellenhälfte ist der aus Gehäuse 6 und drehbaren Hahnkörper 9 bestehende Schieber angeordnet»
Der Hahnkörper 9 ist kugelig ausgebildet und wird zwischen zwei mit kugeligen Sitzfläehen versehene Kunststoffringe 11^12$ deren innere Randteile in axialer Richtung nachgeben und unter Einwirkung des in der betreffenden Abzweigleitung herrschenden Drucks gegen den Hahnkörper 9 gedruckt werden, drehbar gehaltert. Der Hahnkörper 9 kann dabei vermittels eines auf das viereckige obere Ende der Spindel 13 zu steckenden Schlüssels od»dgl« um die Achse Io verdreht werden.
Der Planseh 8 und die mit Muttergewinde ausgerüstete Anächlußbuchse 14 für die Abzweigleitung sind einstückig ausgebildet»
5 «
Die Zeichnung zeigt den Hahnkörper 9 in einer Stellung in der die Anbohrfräse ohne weiteres durch die Anschlußbuchse 14 und Durehtrittsbohrung des Hahnkörpers 9 hindurohgesteckt werden kanu, um das Äntiohrloch in der Wandung der Hauptdruekleitung zu bohren* Nach Fertigstellung dieser Bohrung wird die Fräse über ein verhältnismäßig kurzen Albstand zurückgezogen und der Hahnkörper 9 geschlossen· Anschließend wird die Abzweigleitung in die Anschlußbuchse 14 geführt* Durch Betätigung des Hahnkörpers ist der Druck in der Abzweigleitung regulierbar.
Der Vorteil beim Gegenstand der Neuerung gegenüber den bekannten Arten ist darin zu erblicken, daß sich die neuerungsgemäße Anbohrvorrichtung vor allem bei hohem Druck verwendtbar ist, da die als Sitzringe ausgebildeten Kunststoffringe sich umso kräftiger gegen den Hahnkörper anlegen, je höher der in der Leitung herrschende Druck ist.
Ein weiterer Vorteil ist der, daß die Fräse nach dem Bohrvorgang nur über einen verhältnismäßig kurzen Abstand zurückzuziehen istj um anschließend den Hahnkörper zu schließen« Auf diese Weise kann das/die herandringende Gase bzw. Flüssigkeit schnell aufgehalten werden^ ehe eine nennenswerte Gas- oä* FlüssigkeitsBienge aus der vorgenommenen Bohrung in der Hauptleitung entweichen kann.

Claims (1)

  1. RA. 138 639-25.2.64
    Sehutzansprüehe
    1») Anbohrvorrichtung für Druckleitungen od*dgl« bestehend aus zwei um die Druckleitung zu spannende Schellenhalfteti). wobei mindestens eine der Schellenhälften einen Stutzen zur Aufnahme einer Abzweigleitung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Flansch (7) der Schellenhälfte (l) und der mit Flansch (8) versehenen Anschlußbuchse (14) für die Abzweigleitung ein aus Gehäuse (6.) und drehbarem Hahnkörper (9) bestehender Schieber angeordnet ist*.
    2,) Änbohrvorrichtung nach Anspruch I3 d a d u r e h gekennzeichnet 3 daß der Hahnkörper (9) kugelig ausgebildet ist und eine zylindrische Bnreh·* trittsöffnung aufweist und zwischen zweij die Ein*-* und Austrittsöffnung des Hahnkörpers (9) begrenzenden in axialer Richtung nachgebenden Kunststoffringen (11$12) drehbar um die Achse (lo) der Spindel (13) gelagert ist«
    3.) Anbohrvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 23 da— durch gekenn zeichnet , daß die zur Führung des Hahiikörpers (9) dienende Sitzfläche jedes Kunststoffringes (11,12) kugelig ausgebildet ist»
    4#) Änbohrvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3} d a durch gekennzeichnet, daß die mit Flansch (7) versehene Schellenhälfte (l) die Anschlußbuchse (14) für die Abzweigleitung und der dazwischen liegende Schieber (6,9) eine lösbare Einheit bilden«
DE1964H0047763 1963-12-17 1964-02-25 Anbohrvorrichtung fuer druckleitungen od. dgl. Expired DE1892922U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL301960 1963-12-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1892922U true DE1892922U (de) 1964-05-14

Family

ID=33297461

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1964H0047763 Expired DE1892922U (de) 1963-12-17 1964-02-25 Anbohrvorrichtung fuer druckleitungen od. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE1892922U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4405798A1 (de) * 1994-02-23 1995-08-31 Friatec Keramik Kunststoff Anbohrarmatur

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4405798A1 (de) * 1994-02-23 1995-08-31 Friatec Keramik Kunststoff Anbohrarmatur

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