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DE189291C - - Google Patents

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Publication number
DE189291C
DE189291C DENDAT189291D DE189291DA DE189291C DE 189291 C DE189291 C DE 189291C DE NDAT189291 D DENDAT189291 D DE NDAT189291D DE 189291D A DE189291D A DE 189291DA DE 189291 C DE189291 C DE 189291C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carbide
water
buoy
grate
development
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT189291D
Other languages
English (en)
Publication of DE189291C publication Critical patent/DE189291C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B22/00Buoys
    • B63B22/16Buoys specially adapted for marking a navigational route
    • B63B22/166Buoys specially adapted for marking a navigational route comprising a light
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B2201/00Signalling devices
    • B63B2201/04Illuminating
    • B63B2201/06Illuminating by combustion of fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Leuchtbojen mit selbsttätiger Acetylenentwicklung verursacht die Beseitigung der Carbidrückstände viel Schwierigkeiten und Kosten, da die Rückstände bei den bisherigen Bojen nur von Hand entfernt werden können. Nach der vorliegenden Erfindung wird das Calciumcarbid auf einem unterhalb des äußeren Wasserspiegels in einem senkrechten, nach unten ganz oder teilweise offenen, nach oben
ίο geschlossenen Rohr befindlichen Rost gelagert, so daß das von unten eintretende Wasser in bekannter Weise die Acetylenentwicklung bewirkt, während bei zu großer Gasentwicklung das Wasser nach unten durch den Rost herausgedrückt wird und hierbei die Carbidrückstände mit fortschwemmt, d. h. also selbsttätig entfernt.
Die Zeichnung veranschaulicht die Boje im senkrechten Schnitt.
Die Boje besteht in der bekannten Weise aus dem Schwimmer B und dem als Zylinder ausgebildeten Gaserzeuger A. Per Gaserzeuger ist mitten durch den Schwimmer B hindurchgeführt und an seinem oberen Ende durch
Ä5 einen Deckel / abgeschlossen. Der Deckel / trägt eine Öffnung α zum Einfüllen des Carbids, deren Abschluß wiederum durch den kleinen Deckel b bewirkt wird. Am unteren Ende des Gaserzeugers befindet sich zur Aufrechterhaltung der senkrechten Lage der Boje ein Gewicht E, das mit einer Öffnung c zum. Durchlassen des Wassers versehen ist. Im Innern des Gaserzeugers ist der als Auflager für das Carbid dienende Rost C angeordnet, und zwar derart, daß er bei in das Wasser gebrachter Boje unterhalb des Wasserspiegels liegt. Die Verankerung der Boje wird mittels bei k angebrachter Ankerketten K bewirkt. . Das beim Betrieb der Boje infolge des an das Carbid gelangenden Wassers entwickelte Gas strömt durch das Ventil/und das Rohr G zu dem mit einem Druckminderventil e versehenen Brenner einer Laterne F. Zwischen dem Rost C und dem als Bodenstück für den Gaserzeuger dienenden Gewicht E ist zweckmäßig ein Zwischenboden Dl vorgesehen, dessen Durchlaßöffnung d durch einen Ventilkörper D abgeschlossen werden kann. Der Ventilkörper D sitzt an einer in dem Rohr J geführten Stange H, welche durch den Deckel / hindurchgeht und oberhalb des Deckels mit Gewinde und einer Mutter h versehen ist. Die Mutter h und das obere Ende der Stange H werden von einer auf den Deckel / geschraubten Kappe i umschlossen.
Vor dem Einfüllen von Carbid in den Gaserzeuger wird das Ventil D durch Anziehen der Mutter h geschlossen und sodann das Carbid durch die freigelegte Öffnung a des Deckels I eingebracht.
Nach dichtem Verschließen der Öffnung a mittels des Deckels b wird das Ventil D wieder geöffnet, worauf die Boje betriebsfertig ist. Die Erzeugung des Gases geschieht in der bekannten Weise durch den Eintritt des Wassers in die Carbidkammer. Das entwickelte Gas gelangt in den Brenner der Lampe F, wo es entzündet wird. Nunmehr kann die Boje für lange Zeit ohne jede Beaufsichtigung ununterbrochen in sachgemäßer
Weise arbeiten. Dabei wird sie in keiner Weise durch die sich ansammelnden Carbidrückstände beeinflußt. Sobald nämlich die Gasentwicklung eine zu lebhafte wird, wird das im Rohr A stehende Wasser infolge des sich ergebenden Gasüberdruckes nach unten durch den Rost C zurückgedrückt,, wobei dann der Carbidrückstand usw. mit fortgeschwemmt, die Boje also selbsttätig gereinigt
ίο wird. Dieser Vorgang vollzieht sich fortgesetzt, so daß die Boje für die ganze Dauer ihrer Brennzeit selbsttätig rein gehalten wird. Anstatt des Calciumcarbids könnte auch Bariumcarbid oder ein sonst geeignetes Material zur Gaserzeugung verwendet werden. ·

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Leuchtboje mit selbsttätiger Acetylenentwicklung, dadurch gekennzeichnet, daß das Calciumcarbid oder dergl. auf einem unterhalb des äußeren Wasserspiegels in einem senkrechten, nach unten ganz oder teilweise offenen, nach oben geschlossenen Rohr befindlichen Rost gelagert ist, so daß das von unten eintretende Wasser in bekannter Weise die Acetylenentwicklung bewirkt, während bei zu großer Gasentwicklung das Wasser nach unten durch den Rost herausgedrückt wird, wobei die Carbidrückstände mit fortgeschwemmt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT189291D Active DE189291C (de)

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DE189291C true DE189291C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT189291D Active DE189291C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE189291C (de)

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